Mütter- und Schwangerenforum

Jedes Kind kann schlafen lernen

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Nici1984
17762 Beiträge
29.09.2013 18:22
ach und das es einem von amas und co geraten wird hängt wohl auch damit zusammen das man früher noch ein ganz anders"erschreckendes" bild vom säugling hatte... oder warum wurden babys in den 70ern noch ohne narkose operiert,weil man dachte sie hätten kein schmerzempfinden
jenjae
3830 Beiträge
29.09.2013 21:14
Zitat von Mocca:

Zitat von ChildrenSurprise:

Nein es ist anders. Es ähnelt sich, aber es ist anders. Zumal, wer lesen kann... Ich hab es etwas verändert. Zb bin ich erst hin als Sie sich reinsteigerte und hab Sie nicht so alleine gelassen uvm. Hat 2 Tage oder so gedauert und alles war super. Würde ich immer wieder so handhaben. Jedes Kind ist eben anders.

Kannte die Sanduhr-Methode noch nicht. Hab das gerade mal im Netz nachgesehen und ich erkenne den großen Vorteil für das Kind im Vergleich zum Ferbern nicht so richtig.
Wo besteht der Unterschied? (Wirklich aus Interesse gefragt)


Jch glaube der Unterschied besteht darin, dass man 3 Minuten beim Kind verbringt und sich nicht nur "kurz blicken lässt".
Tazzi
4 Beiträge
29.09.2013 21:22
Und wieder einmal bin ich froh, dass mein Kind von Anfang an immer gut geschlafen hat. Und das hält bis heute (2,5 Jahre) an. Muss in den Genen liegen. Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter haben Ratgeber wälzen oder Kinderschlaf studieren müssen. Ich glaub, diese 1000000 Ratgeber verunsichern nur. Wo bleibt da das oben genannte mütterliche Bauchgefühl?
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
30.09.2013 09:19
Zitat von Mocca:

Zitat von ChildrenSurprise:

Nein es ist anders. Es ähnelt sich, aber es ist anders. Zumal, wer lesen kann... Ich hab es etwas verändert. Zb bin ich erst hin als Sie sich reinsteigerte und hab Sie nicht so alleine gelassen uvm. Hat 2 Tage oder so gedauert und alles war super. Würde ich immer wieder so handhaben. Jedes Kind ist eben anders.

Kannte die Sanduhr-Methode noch nicht. Hab das gerade mal im Netz nachgesehen und ich erkenne den großen Vorteil für das Kind im Vergleich zum Ferbern nicht so richtig.
Wo besteht der Unterschied? (Wirklich aus Interesse gefragt)
wenn ich wieder Internet habe ( nicht mit Handy) dann antworte ich dir nochmal. Ich weiß leider nicht wann das sein wird. Es funkz schon ne Woche nicht.
Mocca
4468 Beiträge
30.09.2013 10:45
Zitat von Tazzi:

Und wieder einmal bin ich froh, dass mein Kind von Anfang an immer gut geschlafen hat. Und das hält bis heute (2,5 Jahre) an. Muss in den Genen liegen. Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter haben Ratgeber wälzen oder Kinderschlaf studieren müssen. Ich glaub, diese 1000000 Ratgeber verunsichern nur. Wo bleibt da das oben genannte mütterliche Bauchgefühl?

Ich bin ein großer Fan vom Mutterinstinkt, aber der bringt einen leider nicht immer ans Ziel.
Als mein Schnuppi ein Baby war hat er an schlechten Tagen nur 8 Stunden (innerhalt 24 Stunden) geschlafen. Weil er nur bei mir auf dem Arm oder Bauch geschlafen hat und bei der kleinsten Bewegung, Huster oder was auch immer aufgewacht ist.
Mein ganzes Leben drehte sich nur noch um Schlaf - meinen und seinen. Und wir waren beide total durch den Wind.
Gerade, wenn ein langfristiges Problem besteht, das für das Baby einfach essentiell ist (wie Essen oder Schlafen), dann verzweifelt man manchmal am eigenen Instinkt.
Häufig bekommt man das mit dem Schlafen nur mit langem Durchhaltevermögen in den Griff. Da man aber von allen Seiten gutgemeinte Tipps bekommt probiert man dies und das aus und weiß zum Schluss gar nichts mehr (so ging es mir jedenfalls).
Wir haben mit einer Schlafberaterin zusammen gearbeitet und ich war erstaunt, dass Sie uns etwas riet, das wir (ziemlich am Anfang) schon ausprobiert hatten, es aber verworfen hatten, weil wir kein Fortkommen sahen.

Das ist jetzt gar nicht so sehr auf Deinen Beitrag gemünzt, Tazzi, aber ich reg mich manchmal einfach auf, wenn einem hier dauernd unterstellt wird, dass man keinen Mutterinstinkt hätte oder nicht auf ihn hören würde, nur weil man an einem Thema verzweifelt.
30.09.2013 13:16
Zitat von Mocca:

Zitat von Tazzi:

Und wieder einmal bin ich froh, dass mein Kind von Anfang an immer gut geschlafen hat. Und das hält bis heute (2,5 Jahre) an. Muss in den Genen liegen. Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter haben Ratgeber wälzen oder Kinderschlaf studieren müssen. Ich glaub, diese 1000000 Ratgeber verunsichern nur. Wo bleibt da das oben genannte mütterliche Bauchgefühl?

Ich bin ein großer Fan vom Mutterinstinkt, aber der bringt einen leider nicht immer ans Ziel.
Als mein Schnuppi ein Baby war hat er an schlechten Tagen nur 8 Stunden (innerhalt 24 Stunden) geschlafen. Weil er nur bei mir auf dem Arm oder Bauch geschlafen hat und bei der kleinsten Bewegung, Huster oder was auch immer aufgewacht ist.
Mein ganzes Leben drehte sich nur noch um Schlaf - meinen und seinen. Und wir waren beide total durch den Wind.
Gerade, wenn ein langfristiges Problem besteht, das für das Baby einfach essentiell ist (wie Essen oder Schlafen), dann verzweifelt man manchmal am eigenen Instinkt.
Häufig bekommt man das mit dem Schlafen nur mit langem Durchhaltevermögen in den Griff. Da man aber von allen Seiten gutgemeinte Tipps bekommt probiert man dies und das aus und weiß zum Schluss gar nichts mehr (so ging es mir jedenfalls).
Wir haben mit einer Schlafberaterin zusammen gearbeitet und ich war erstaunt, dass Sie uns etwas riet, das wir (ziemlich am Anfang) schon ausprobiert hatten, es aber verworfen hatten, weil wir kein Fortkommen sahen.

Das ist jetzt gar nicht so sehr auf Deinen Beitrag gemünzt, Tazzi, aber ich reg mich manchmal einfach auf, wenn einem hier dauernd unterstellt wird, dass man keinen Mutterinstinkt hätte oder nicht auf ihn hören würde, nur weil man an einem Thema verzweifelt.



Da stimme ich voll und ganz zu. Mein Mutterinstinkt hat mich bei dem ganzen so ziemlich im Stich gelassen.
SarahBS1982
5541 Beiträge
30.09.2013 19:10
Zitat von Mocca:

Zitat von Tazzi:

Und wieder einmal bin ich froh, dass mein Kind von Anfang an immer gut geschlafen hat. Und das hält bis heute (2,5 Jahre) an. Muss in den Genen liegen. Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter haben Ratgeber wälzen oder Kinderschlaf studieren müssen. Ich glaub, diese 1000000 Ratgeber verunsichern nur. Wo bleibt da das oben genannte mütterliche Bauchgefühl?

Ich bin ein großer Fan vom Mutterinstinkt, aber der bringt einen leider nicht immer ans Ziel.
Als mein Schnuppi ein Baby war hat er an schlechten Tagen nur 8 Stunden (innerhalt 24 Stunden) geschlafen. Weil er nur bei mir auf dem Arm oder Bauch geschlafen hat und bei der kleinsten Bewegung, Huster oder was auch immer aufgewacht ist.
Mein ganzes Leben drehte sich nur noch um Schlaf - meinen und seinen. Und wir waren beide total durch den Wind.
Gerade, wenn ein langfristiges Problem besteht, das für das Baby einfach essentiell ist (wie Essen oder Schlafen), dann verzweifelt man manchmal am eigenen Instinkt.
Häufig bekommt man das mit dem Schlafen nur mit langem Durchhaltevermögen in den Griff. Da man aber von allen Seiten gutgemeinte Tipps bekommt probiert man dies und das aus und weiß zum Schluss gar nichts mehr (so ging es mir jedenfalls).
Wir haben mit einer Schlafberaterin zusammen gearbeitet und ich war erstaunt, dass Sie uns etwas riet, das wir (ziemlich am Anfang) schon ausprobiert hatten, es aber verworfen hatten, weil wir kein Fortkommen sahen.

Das ist jetzt gar nicht so sehr auf Deinen Beitrag gemünzt, Tazzi, aber ich reg mich manchmal einfach auf, wenn einem hier dauernd unterstellt wird, dass man keinen Mutterinstinkt hätte oder nicht auf ihn hören würde, nur weil man an einem Thema verzweifelt.



Gerade am Anfang ist es oft schwierig, weil man sich erst einmal in die Mamarolle einfinden muss. Und wenn sich dann ein Problem manifestiert (bei euch war es der Schlaf, bei uns das Essen), routiert man gefühlt in diesem Bereich immer im Anfangsstadium des Mutter-seins. So emfpand ich das.

Bis ich das für mich "richtige" Buch gelesen habe. Seitdem bin ich gelassen, strahle das auf Mausn aus und es klappt viiiieeeel besser.
30.09.2013 20:18
Mutterinstinkt kann auch sein, einfach mal zu bemerken, dass etwas nicht stimmt und man ggf. neue Denkansätze braucht...

Ich geh auch pauschal erst einmal davon aus, dass man instinktiv in der Lage ist, seinem Kind zum erwachsen werden zu verhelfen... wäre dem nicht so, würden die kleinen süßen Dinger ja mit Bedienungsanleitung geliefert
aaaaaber... jeder von uns hat ja eine gewisse Weltsicht mit auf den Weg bekommen... von seinen Eltern, Verwandten, freunden, Umfeld... und diese weltsicht kann schon einmal mit dem Instinkt kollidieren... gerade bei den Themen schlaf, essen, Entwicklung... und je fester einige ansichten verankert sind, desto schwerer ist es, ggf. gegen diese ansichten zu handeln bzw. sie zu ignorieren... - das ist ok und da ists dann aufgabe des Mutterinstinktes, andere Meinungen einzuholen...
das nur zum Thema erziehungsratgeber etc. (sind also wie Medikamente... nicht präventiv einfach mal in massen einwerfen... aber durchaus nehmen wenn wirklich was nicht passt )
Naddy
2222 Beiträge
30.09.2013 20:23
Darf ich mal vorsichtig fragen, ich lese überall von diesem Buch, aber ich habe keine Ahnung, was der oder die da predigt
kann mich mal jemand kurz und knackig aufklären?

Also mein Kind kann schon schlafen und das hat sie ganz alleine gelernt trotzdem wäre es mal interessant
Mocca
4468 Beiträge
30.09.2013 21:16
Zitat von Viala:

Mutterinstinkt kann auch sein, einfach mal zu bemerken, dass etwas nicht stimmt und man ggf. neue Denkansätze braucht...

Ich geh auch pauschal erst einmal davon aus, dass man instinktiv in der Lage ist, seinem Kind zum erwachsen werden zu verhelfen... wäre dem nicht so, würden die kleinen süßen Dinger ja mit Bedienungsanleitung geliefert
aaaaaber... jeder von uns hat ja eine gewisse Weltsicht mit auf den Weg bekommen... von seinen Eltern, Verwandten, freunden, Umfeld... und diese weltsicht kann schon einmal mit dem Instinkt kollidieren... gerade bei den Themen schlaf, essen, Entwicklung... und je fester einige ansichten verankert sind, desto schwerer ist es, ggf. gegen diese ansichten zu handeln bzw. sie zu ignorieren... - das ist ok und da ists dann aufgabe des Mutterinstinktes, andere Meinungen einzuholen...
das nur zum Thema erziehungsratgeber etc. (sind also wie Medikamente... nicht präventiv einfach mal in massen einwerfen... aber durchaus nehmen wenn wirklich was nicht passt )

Mit der Definition kann ich mich gut anfreunden.
Ich hab nur hier (gerade in den letzten Tagen wieder mehrfach) den Eindruck, dass es viele Mütter gibt, die ihren eigenen Mutterinstinkt als unfehlbar einschätzen und daher glauben, dass der Instinkt einer jeden Mutter GENAU so zu funktionieren hat.
Das regt mich maßlos auf, weil nicht jeder mit der gleichen Selbstsicherheit gesegnet ist.
30.09.2013 21:19
An sich finde ich solche Bücher gar nicht doof, nur in den falschen Händen ist das eine gefährliche Waffe.
Es gehört halt dazu, das Ding im Kopf zu benutzen, aber leider haben viele Mütter irgendwie nicht den Sinn dazu, das Ding auch zu nutzen und so wird jeder Satz 1 zu 1 umgesetzt. Und warum "Weil das so im Buch steht" und da gehts für mich irgendwie los, dass ich allgemeine Erziehungsratgeber gefährlich finde.
Mocca
4468 Beiträge
30.09.2013 21:22
Zitat von Naddy:

Darf ich mal vorsichtig fragen, ich lese überall von diesem Buch, aber ich habe keine Ahnung, was der oder die da predigt
kann mich mal jemand kurz und knackig aufklären?

Also mein Kind kann schon schlafen und das hat sie ganz alleine gelernt trotzdem wäre es mal interessant

Ist schon ein bisschen her, dass ich es gelesen hab und hab das nie angewendet, also können kleine Fehler enthalten sein....
Ganz kurz:
Damit soll einem Kind beigebracht werden alleine einzuschlafen.
Die Methode soll erst ab einem gewissen Alter angewendet werden (ab 6 oder 12 Monaten? ) und sieht vor, das Kind wach ins Bett zu legen und dann raus zu gehen.
Schreit das Kind kann man nach einer kurzen vorbestimmten Zeit (ich glaub es waren drei Minuten) wieder rein und ganz kurz beruhigen und wieder raus. Die Zeiten in denen man draußen ist werden nach einem bestimmten Schema ausgeweitet.
Am Ende soll das Kind dann schlafen gelernt haben....
01.10.2013 08:10
Zitat von Mocca:

Zitat von Viala:

Mutterinstinkt kann auch sein, einfach mal zu bemerken, dass etwas nicht stimmt und man ggf. neue Denkansätze braucht...

Ich geh auch pauschal erst einmal davon aus, dass man instinktiv in der Lage ist, seinem Kind zum erwachsen werden zu verhelfen... wäre dem nicht so, würden die kleinen süßen Dinger ja mit Bedienungsanleitung geliefert
aaaaaber... jeder von uns hat ja eine gewisse Weltsicht mit auf den Weg bekommen... von seinen Eltern, Verwandten, freunden, Umfeld... und diese weltsicht kann schon einmal mit dem Instinkt kollidieren... gerade bei den Themen schlaf, essen, Entwicklung... und je fester einige ansichten verankert sind, desto schwerer ist es, ggf. gegen diese ansichten zu handeln bzw. sie zu ignorieren... - das ist ok und da ists dann aufgabe des Mutterinstinktes, andere Meinungen einzuholen...
das nur zum Thema erziehungsratgeber etc. (sind also wie Medikamente... nicht präventiv einfach mal in massen einwerfen... aber durchaus nehmen wenn wirklich was nicht passt )

Mit der Definition kann ich mich gut anfreunden.
Ich hab nur hier (gerade in den letzten Tagen wieder mehrfach) den Eindruck, dass es viele Mütter gibt, die ihren eigenen Mutterinstinkt als unfehlbar einschätzen und daher glauben, dass der Instinkt einer jeden Mutter GENAU so zu funktionieren hat.
Das regt mich maßlos auf, weil nicht jeder mit der gleichen Selbstsicherheit gesegnet ist.

Nicht falsch verstehen... ich halte den Mutterinstinkt in dem Sinne, wie die Intuition, für unfehlbar
Nur wie soll jemand, der nicht gelernt hat, dass man sich aufs Bauchgefühl verlassen kann und soll, sondern dass der Verstand das sagen hat, sich darauf verlassen können? Ich arbeite seit ein paar Jahren daran, mein Gespür da zu verbessern und nicht nur auf meinen Verstand zu hören... und mir fällts nicht immer nur leicht... wie mag es da jemandem gehen, der diese Arbeit bisher nicht geleistet hat? Das ist aber wieder so ein Gesellschaftsding...
Mocca
4468 Beiträge
01.10.2013 09:20
Zitat von Viala:

Zitat von Mocca:

Zitat von Viala:

Mutterinstinkt kann auch sein, einfach mal zu bemerken, dass etwas nicht stimmt und man ggf. neue Denkansätze braucht...

Ich geh auch pauschal erst einmal davon aus, dass man instinktiv in der Lage ist, seinem Kind zum erwachsen werden zu verhelfen... wäre dem nicht so, würden die kleinen süßen Dinger ja mit Bedienungsanleitung geliefert
aaaaaber... jeder von uns hat ja eine gewisse Weltsicht mit auf den Weg bekommen... von seinen Eltern, Verwandten, freunden, Umfeld... und diese weltsicht kann schon einmal mit dem Instinkt kollidieren... gerade bei den Themen schlaf, essen, Entwicklung... und je fester einige ansichten verankert sind, desto schwerer ist es, ggf. gegen diese ansichten zu handeln bzw. sie zu ignorieren... - das ist ok und da ists dann aufgabe des Mutterinstinktes, andere Meinungen einzuholen...
das nur zum Thema erziehungsratgeber etc. (sind also wie Medikamente... nicht präventiv einfach mal in massen einwerfen... aber durchaus nehmen wenn wirklich was nicht passt )

Mit der Definition kann ich mich gut anfreunden.
Ich hab nur hier (gerade in den letzten Tagen wieder mehrfach) den Eindruck, dass es viele Mütter gibt, die ihren eigenen Mutterinstinkt als unfehlbar einschätzen und daher glauben, dass der Instinkt einer jeden Mutter GENAU so zu funktionieren hat.
Das regt mich maßlos auf, weil nicht jeder mit der gleichen Selbstsicherheit gesegnet ist.

Nicht falsch verstehen... ich halte den Mutterinstinkt in dem Sinne, wie die Intuition, für unfehlbar
Nur wie soll jemand, der nicht gelernt hat, dass man sich aufs Bauchgefühl verlassen kann und soll, sondern dass der Verstand das sagen hat, sich darauf verlassen können? Ich arbeite seit ein paar Jahren daran, mein Gespür da zu verbessern und nicht nur auf meinen Verstand zu hören... und mir fällts nicht immer nur leicht... wie mag es da jemandem gehen, der diese Arbeit bisher nicht geleistet hat? Das ist aber wieder so ein Gesellschaftsding...

Tja, schade, dann driften wir da wohl doch ziemlcih auseinander .
Wobei ich seit gestern darüber nachdenke und mich frage, wann ich eigentlich auf mein Bauchgefühl höre und wann nicht .
Denn generell finde ich es gut - gerade in der Kindererziehung - viel auf sein Bauchgefühl zu hören, aber ich halte jeglichen Instinkt weit davon entfernt unfehlbar zu sein.
Schwierige Geschichte... ich glaub, dass ich auf mein Bauchgefühl höre, bis mich das nicht mehr weiter bringt....oder?....
Ich find das gerade wirklich schwer für mich zu beantworten.

Manchmal glaub ich aber, dass da so ein Mythos um den Instinkt gebaut wird, weil einem fast nur die positiven Geschichten erzählt werden so nach dem Motto: "Da ahb ich auf meinen Bauch gehört und es war Goldrichtig!"
Die Geschichten, wie "Da hab ich auf meinen Bauch gehört und: Mann! Hab ich da ins Klo gegriffen!" werden einem ja eher selten erzählt.
01.10.2013 09:33
Zitat von Mocca:

Zitat von Viala:

Zitat von Mocca:

Zitat von Viala:

Mutterinstinkt kann auch sein, einfach mal zu bemerken, dass etwas nicht stimmt und man ggf. neue Denkansätze braucht...

Ich geh auch pauschal erst einmal davon aus, dass man instinktiv in der Lage ist, seinem Kind zum erwachsen werden zu verhelfen... wäre dem nicht so, würden die kleinen süßen Dinger ja mit Bedienungsanleitung geliefert
aaaaaber... jeder von uns hat ja eine gewisse Weltsicht mit auf den Weg bekommen... von seinen Eltern, Verwandten, freunden, Umfeld... und diese weltsicht kann schon einmal mit dem Instinkt kollidieren... gerade bei den Themen schlaf, essen, Entwicklung... und je fester einige ansichten verankert sind, desto schwerer ist es, ggf. gegen diese ansichten zu handeln bzw. sie zu ignorieren... - das ist ok und da ists dann aufgabe des Mutterinstinktes, andere Meinungen einzuholen...
das nur zum Thema erziehungsratgeber etc. (sind also wie Medikamente... nicht präventiv einfach mal in massen einwerfen... aber durchaus nehmen wenn wirklich was nicht passt )

Mit der Definition kann ich mich gut anfreunden.
Ich hab nur hier (gerade in den letzten Tagen wieder mehrfach) den Eindruck, dass es viele Mütter gibt, die ihren eigenen Mutterinstinkt als unfehlbar einschätzen und daher glauben, dass der Instinkt einer jeden Mutter GENAU so zu funktionieren hat.
Das regt mich maßlos auf, weil nicht jeder mit der gleichen Selbstsicherheit gesegnet ist.

Nicht falsch verstehen... ich halte den Mutterinstinkt in dem Sinne, wie die Intuition, für unfehlbar
Nur wie soll jemand, der nicht gelernt hat, dass man sich aufs Bauchgefühl verlassen kann und soll, sondern dass der Verstand das sagen hat, sich darauf verlassen können? Ich arbeite seit ein paar Jahren daran, mein Gespür da zu verbessern und nicht nur auf meinen Verstand zu hören... und mir fällts nicht immer nur leicht... wie mag es da jemandem gehen, der diese Arbeit bisher nicht geleistet hat? Das ist aber wieder so ein Gesellschaftsding...

Tja, schade, dann driften wir da wohl doch ziemlcih auseinander .
Wobei ich seit gestern darüber nachdenke und mich frage, wann ich eigentlich auf mein Bauchgefühl höre und wann nicht .
Denn generell finde ich es gut - gerade in der Kindererziehung - viel auf sein Bauchgefühl zu hören, aber ich halte jeglichen Instinkt weit davon entfernt unfehlbar zu sein.
Schwierige Geschichte... ich glaub, dass ich auf mein Bauchgefühl höre, bis mich das nicht mehr weiter bringt....oder?....
Ich find das gerade wirklich schwer für mich zu beantworten.

Manchmal glaub ich aber, dass da so ein Mythos um den Instinkt gebaut wird, weil einem fast nur die positiven Geschichten erzählt werden so nach dem Motto: "Da ahb ich auf meinen Bauch gehört und es war Goldrichtig!"
Die Geschichten, wie "Da hab ich auf meinen Bauch gehört und: Mann! Hab ich da ins Klo gegriffen!" werden einem ja eher selten erzählt.

Hehe... es gibt da eine Spitzfindigkeit... Der Mutterinstinkt wird zwar Instinkt genannt, ist aber ein Teil der Intuition... letztere ist wahrhaftig und fehlerfrei... ABER sie wird durch Verstand und Erfahrung gestört.

Eigentlich hatte ich hier ein langes Beispiel... aber das würde dann doch zu weit gehen fakt ist aber: die Intuition ist nicht immer laut genug, gehört zu werden... und Entscheidungen auf Basis von Verstand und Erfahrung werden manchmal der Intuition zugeschrieben
Gibt Literatur zu dem Thema... da kann man wirklich sehr tief gehen
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