Organspende-eure Meinungen
07.11.2012 19:11
Zitat von Kalotta:
Zitat von Felily:
Aus dem oben gennaten Artikel mal ein Auszug:
"Im Dezember 2008 stellte die "President's Commission on Bioethics" der USA fest, dass angesichts neuer Forschungsergebnisse nicht sicher gesagt werden könne, dass ein Hirntoter tatsächlich tot sei. Sein Gehirn könne noch die Temperatur regulieren, auf Infektionen reagieren - etwa mit Fieber - oder mit dem Hormon ADH die Urinausscheidung regulieren. Mit feinen Messinstrumenten aufgenommene Muster des "hirntoten" Gehirns deuteten gar darauf hin, dass es auf Schmerz reagiert."
Das ist also der TOD?
Ich würde die Geräte abstellen lassen aber dem Menschen nicht noch etwas zumuten was nicht kontrollierbar ist.
Das hat nichts mit einem würdevollen Tod zutun,das ist er für mich dann wenn ich die Hand des Sterbenden halten kann und nicht wenn er auf dem Tisch liegt,am Leben erhalten wird bis sie das haben was sie brauchen und dann kommt die Nulllinie...das hat niemand aus meiner Familie verdient.
Ich finde auch, dass jeder Mensch das Recht auf seine eigene Entscheidung zum Thema Organgspende hat. Mir steht es nicht zu, darüber zu werten - das tue ich auch nicht!
Allerdings finde ich es doch etwas anmaßend, den Tod eines Organspenders (bzw die Art und Weise das Ablebens auf dem OP-Tisch) als nicht würdevoll zu bezeichnen. Dieser Mensch hat sich dafür entschieden, mit seinen Organen Leben zu retten bzw es zu versuchen! In meinen Augen ist dies -diese Tat- etwas ganz besonders würdevolles!
Perfekt.*zustimm*
07.11.2012 19:16
Ich habe nie gesagt das ich eine Organspende als nicht würdevoll o.ä empfinde,ich habe vor den Menschen großen Respekt.
Ich war so knapp davor zu sterben das ich weiss ich möchte diesen Schritt nicht alleine gehen,ich hatte auch nur die Sanitäter,Ärzte und Schwestern die quasi darauf gewartet haben das ich keine Luft mehr hole.
Die Hand meines Mannes hätte ich tausend mal lieber gehalten.
Auch hier gibt es Menschen die sagen,brauche ich nicht,ist mir egal wenn ich eh ins Gras beiße...das kann sich auch ändern wenn man plötzlich selbst betroffen ist,so wie viele sagen ihr werdet eure Meinung ändern wenn ihr ein Organ braucht.
Und so ist und bleibt es eben doch eine Definition wann der Tote nun tot ist
.
Ich war so knapp davor zu sterben das ich weiss ich möchte diesen Schritt nicht alleine gehen,ich hatte auch nur die Sanitäter,Ärzte und Schwestern die quasi darauf gewartet haben das ich keine Luft mehr hole.
Die Hand meines Mannes hätte ich tausend mal lieber gehalten.
Auch hier gibt es Menschen die sagen,brauche ich nicht,ist mir egal wenn ich eh ins Gras beiße...das kann sich auch ändern wenn man plötzlich selbst betroffen ist,so wie viele sagen ihr werdet eure Meinung ändern wenn ihr ein Organ braucht.
Und so ist und bleibt es eben doch eine Definition wann der Tote nun tot ist
.
07.11.2012 20:07
Zitat von Presilla:weil euthanasie in D verboten is.
Zitat von Felily:
Zitat von Presilla:
Zitat von Felily:
...
Du hast mich falsch verstanden...der Stecker wird gezogen, ja! Aber nicht sofort ohne vorherige Tests...und ohne Maschinen wäre diese Person dann so oder so verstorben!
Das gehört zum Test![]()
Du verstehst immernoch nicht was ich meineaber ist ok!
Mal was anderes, was mir nicht begreiflich ist: Warum erhält man Menschen bis zum äußersten am Leben, auch wenn sie nur noch so vor sich hin vegetieren, aber Tiere schläfert man ein, um ihnen das zu ersparen???????? Kann mir das mal irgendeiner erklären?
07.11.2012 20:09
Zitat von Presilla:weil selbstmord (das wäre es ja in gewisser weise) in D strafbar ist....
Zitat von Hosenmatz:
Zitat von Presilla:
Zitat von Felily:
...
Du verstehst immernoch nicht was ich meineaber ist ok!
Mal was anderes, was mir nicht begreiflich ist: Warum erhält man Menschen bis zum äußersten am Leben, auch wenn sie nur noch so vor sich hin vegetieren, aber Tiere schläfert man ein, um ihnen das zu ersparen???????? Kann mir das mal irgendeiner erklären?
Weil die aktive Sterbehilfe in Deutschland verboten ist.
Das ist mir bewusst - nur das "Warum?" nicht...
07.11.2012 20:34
Ist den Befürwortern der Orangspende auch folgendes bewusst?
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
07.11.2012 20:46
Zitat von mia85:
Ist den Befürwortern der Orangspende auch folgendes bewusst?
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
Für die Befürworter ist Gehirntot=Tot.
Aber auch für mich ist niemand tot der noch Schmerzen empfindet und dieses wurde durch ganz spezielle Test schon bewiesen etc.
07.11.2012 20:50
Zitat von mia85:
Ist den Befürwortern der Orangspende auch folgendes bewusst?
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
Schreckt mich nicht ab, und ja, ixh finde wenn mein Gehirn tot ist und ich nicht mehr aufwach bin ich tot (meiner Meinung nach)
07.11.2012 22:51
Zitat von mia85:
Ist den Befürwortern der Orangspende auch folgendes bewusst?
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
Meine Schwimu durften wir danach noch sehen.
08.11.2012 07:32
Irgendwie kommen immer wieder die gleichen Argumente...es sieht halt mal jeder anders...ist eben so
Ach und (ich weiß den Namen jetzt nicht mehr - sorry) Selbstmord ist nicht verboten...wen soll man da noch bestrafen??? Ich glaube du meinst aktive Sterbehilfe, oder?
Ach und (ich weiß den Namen jetzt nicht mehr - sorry) Selbstmord ist nicht verboten...wen soll man da noch bestrafen??? Ich glaube du meinst aktive Sterbehilfe, oder?
08.11.2012 07:40
Zitat von Presilla:hier ,ich war das....
Irgendwie kommen immer wieder die gleichen Argumente...es sieht halt mal jeder anders...ist eben so![]()
Ach und (ich weiß den Namen jetzt nicht mehr - sorry) Selbstmord ist nicht verboten...wen soll man da noch bestrafen??? Ich glaube du meinst aktive Sterbehilfe, oder?![]()
Ich bin der meinung,mal gelesen zu haben,das selbstmord strafbar ist... das is wieder irgendein komisches gesetz,was keiner braucht...
08.11.2012 07:47
Zitat von CrazyMya:
Zitat von Presilla:hier ,ich war das....
Irgendwie kommen immer wieder die gleichen Argumente...es sieht halt mal jeder anders...ist eben so![]()
Ach und (ich weiß den Namen jetzt nicht mehr - sorry) Selbstmord ist nicht verboten...wen soll man da noch bestrafen??? Ich glaube du meinst aktive Sterbehilfe, oder?![]()
![]()
Ich bin der meinung,mal gelesen zu haben,das selbstmord strafbar ist... das is wieder irgendein komisches gesetz,was keiner braucht...
Sorry fürs Namen vergessen
Ich bin gelernte ReFa (allerdings schon ein wenig aus der Branche) aber das Gesetz wäre mir gänzlich neu...aber es gibt nix, was es nicht gibt
08.11.2012 08:05
Ich bin absolut für Organspende! Ich habe keinen Spenderausweis weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die Ärzte meine Klamotten danach durchsuchen oder mein Mann im Notfall weiss, wo dieser zu finden ist. Außerdem verändert sich im Laufe der Jahre so viel, dass er sicher irgendwann verloren ginge.
Mein Mann und meine Eltern wissen aber, wie ich dazu stehe. Ich möchte nicht hirntot vor mich hinvegitieren und sie sollen dann alles spenden, was gebraucht wird.
Meine Seele ist das, was mich ausmacht, und wenn die tot ist, bin ich es auch! Egal ob Blut fließt oder nicht. Und was interessiert es mich ob mein Körper wenn ich a) hirntot und b) zusätzlich narkotisiert bin, mit Eiswasser geflutet und entstellt wird? Das bin nicht ich, das ist nur meine Hülle, die brauch ich dann nicht mehr.
Für meine Kinder würde ich die selbe Entscheidung treffen. Wenn sie ein Organ bräuchten wäre schließlich auch meine einzige Hoffnung, dass andere Eltern bereit sind ihr Kind loszulassen.
Mein Mann und meine Eltern wissen aber, wie ich dazu stehe. Ich möchte nicht hirntot vor mich hinvegitieren und sie sollen dann alles spenden, was gebraucht wird.
Meine Seele ist das, was mich ausmacht, und wenn die tot ist, bin ich es auch! Egal ob Blut fließt oder nicht. Und was interessiert es mich ob mein Körper wenn ich a) hirntot und b) zusätzlich narkotisiert bin, mit Eiswasser geflutet und entstellt wird? Das bin nicht ich, das ist nur meine Hülle, die brauch ich dann nicht mehr.
Für meine Kinder würde ich die selbe Entscheidung treffen. Wenn sie ein Organ bräuchten wäre schließlich auch meine einzige Hoffnung, dass andere Eltern bereit sind ihr Kind loszulassen.
08.11.2012 08:11
Ich weiß noch nicht wie ich dazu stehe.
Habe angefangen drüber nach zu denken als wir mit unserer Tochter im Herzzentrum waren.
Ich habe eine Mama kennengelernt.Sie war sowas von verzweifelt,ihr kleiner Junge (3 Jahre) brauchte ein Spenderherz.Leider hat er es nicht geschafft und ist nach einem Jahr kämpfen verstorben.
Wenn ihr in dieser Situation wärt (Hoffentlich nie!!)würdet ihr hoffen & beten das ein passendes Spenderorgan für euer Kind gefunden wird.
Das einzige was mich noch abschreckt,das ich womöglich schneller für Tod erklärt werde und ich nicht best möglich behandelt werde.
Habe angefangen drüber nach zu denken als wir mit unserer Tochter im Herzzentrum waren.
Ich habe eine Mama kennengelernt.Sie war sowas von verzweifelt,ihr kleiner Junge (3 Jahre) brauchte ein Spenderherz.Leider hat er es nicht geschafft und ist nach einem Jahr kämpfen verstorben.
Wenn ihr in dieser Situation wärt (Hoffentlich nie!!)würdet ihr hoffen & beten das ein passendes Spenderorgan für euer Kind gefunden wird.
Das einzige was mich noch abschreckt,das ich womöglich schneller für Tod erklärt werde und ich nicht best möglich behandelt werde.
08.11.2012 10:09
Zitat von mia85:
Ist den Befürwortern der Orangspende auch folgendes bewusst?
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt. Es ist also ein Sterbender, dem die Organe entnommen werden sollen und kein Toter, denn bei Toten sind auch die Organe tot und tote Organe kann man nicht transplantieren.
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert. (Wären sie tot, wäre das ja nur unnötige Geldverschwendung!)
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
4. Der Körper des Organspenders wird komplett "geöffnet" und dann mit Eiswasser "geflutet", um die Organze möglichst frisch zu erhalten. Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden.
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen. Die (jetzt erst!!!) Leichen, sehen nämlich entsprechend entstellt aus, auch im Gesicht, weil eben sehr starke Stresshormone ausgeschüttet werden (zumindest noch eine gewisse Zeit während der Entnahme).
Zum Thema Gehirntot = Tot:
Ein tatsächlich Toter kann nichts mehr.
Bei einem sog. "Gehirntoten" werden weiterhin Hormone ausgeschüttet, die Lebensfunktionen können erhalten werden, bei Schwangeren wächst das Baby ganz normal bis zur Geburt weiter,
Gehirntote Kinder durchleben die Pubertät, Männer können noch Errektionen haben - von tot also weit entfernt.
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Ich würde auch kein Spenderorgan wünschen (außer vielleicht eines, dass man ohne den Tod eines anderen inkauf nehmen zu müssen erhalten kann z. B. Niere).
Deine Meinung in Ehren, aber ich finde solche Beiträge gefährlich.
Zitat:
1. Der Spender ist definitiv nicht tot, sonder lediglich sein Gehirn ist derart "geschädigt", dass die Ärzte davon ausgehen, dass der Kranke nicht wieder gesund wird, sondern in nächster Zeit stirbt
Der Spender wird definitiv nicht mehr gesund werden können. Der Spender wird aber auch nicht "in nächster Zeit sterben", solange er an den Maschinen angeschlossen ist.
Zitat:
2. Deshalb werden die Organspender in Deutschland auch narkotisiert.
Einerseits gibt es Länder, in denen die Narkose von Gesetzes wegen durchgeführt werden muss. Andererseits zitiere ich hier: "Periphere Rezeptoren im Rückenmark sind allerdings in ihrer
Funktion nicht beeinträchtigt und können zu Spontanbewegungen
und zum Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz führen. Deshalb wird
der Organspender zur Optimierung der chirurgischen Tätigkeit sowie
zur Vermeidung dieser spinalen Reflexe relaxiert und ein Blutdruckund
Herzfrequenzanstieg durch entsprechende Medikamente (z.B. Opiate)
behandelt."
Zitat:
3. Die Organspender werden außerdem auf dem OP-Tisch "fixiert", d. h. festgeschnallt, um unerwünschte Gegenreaktionen (die es schon gab) und somit auch Irritationen beim operierenden Arzt zu vermeiden.
Siehe 2.
Zitat:.
Man muss sich klar darüber sein, dass einem Spender ja nicht nur ein Organ, sondern möglichst viele brauchbare Organe entnommen werden
Das ist sowas von falsch, das tut mir schon fast weh. Schliesslich kann jeder selbst bestimmen, welche Organe er spenden will und welche nicht.
Zitat:
5. Aus diesem Grunde dürfen die Angehörigen den Spender nach der OP auch nicht mehr sehen.
Auch hier: Das stimmt definitiv nicht.
Zitat:
Als Besitzer eines O-Spendeausweises hätte ich zudem bei einer schwereren Krankheit oder bei einem Unfall bedenken, ob mich die Ärzte auch wirklich so behandeln wie es für MICH gut ist,oder ob ich schon als potenzielles Ersatzteillager gehandelt werde und eben nicht alles menschenmögliche für mich getan wird.
Schon mal vom Eid des Hippokrates gehört? Offenbar nicht.
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