Mütter- und Schwangerenforum

Kitaöffnungszeiten bis 20 Uhr und länger?

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19.01.2018 16:44
Zitat von Alaska:

Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von DieW:

...


Nur weil man Kinder hat muss man doch aber auf eigene träume nicht verzichten wenn es für das Kind so OK ist. Ich verzichte nicht auf Studium und guten Job deswegen. Kann man miteinander auch vereinbaren.


Nochmal-natürlich muss man sich nicht selbst komplett aufgeben.
Aber nochmal die Frage -warum nicht alles zu seiner Zeit?Warum nicht erst Studium und dann ein Kind?
Und es geht ja immer nur um einen begrenzten Zeitraum.Kein Kind bleibt auf Dauer ein Baby oder Kleinkind.
Und sorry-dass hat was mit Egoismus zu tun.Denn niemand fragt das Kind,was es sich wünscht und braucht .

Ich lese hier ganz viel ICH ICH ICH,und selten Kind.

Und ich mach mir jetzt sicher keine Freunde,aber für MICH zählt erst mein KIND und dann komm Ich!Denn ICH wollte das Kind ,es hat nicht gebeten auf die Welt zu kommen, und so lange kann ich MICH zurücknehmen und meine Wünsche(wobei meine Kinder meins allergrößten Wünsche waren)gerne erstmal verschieben.




MiramitLionel
7558 Beiträge
19.01.2018 16:47
Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

...


Nochmal-natürlich muss man sich nicht selbst komplett aufgeben.
Aber nochmal die Frage -warum nicht alles zu seiner Zeit?Warum nicht erst Studium und dann ein Kind?
Und es geht ja immer nur um einen begrenzten Zeitraum.Kein Kind bleibt auf Dauer ein Baby oder Kleinkind.
Und sorry-dass hat was mit Egoismus zu tun.Denn niemand fragt das Kind,was es sich wünscht und braucht .

Ich lese hier ganz viel ICH ICH ICH,und selten Kind.

Und ich mach mir jetzt sicher keine Freunde,aber für MICH zählt erst mein KIND und dann komm Ich!Denn ICH wollte das Kind ,es hat nicht gebeten auf die Welt zu kommen, und so lange kann ich MICH zurücknehmen und meine Wünsche(wobei meine Kinder meins allergrößten Wünsche waren)gerne erstmal verschieben.


Mein Sohn war damals nicht geplant daher hole ich gerade das schulische und Studium nach. Wir wollen wie gesagt nach dem Studium ein Kind. Ich würde erstmal daheim bleiben und dann aber zurück in meinen studierten Beruf wollen. Wie gesagt unserem Sohn hier schadet es nicht. Er ist glücklich und ja ich frage ihn jeden Tag wie es ihm geht und es geht ihm sehr gut damit. Bei uns ist eine Betreuung von acht Stunden hier normal und den Kindern geht es sehr gut . Mit ein paar Müttern bin ich befreundet.

Mein Sohn steht an erster stelle aber dennoch gehört eine glückliche und zufriedene Mutter auch dazu und das bin ich so und nicht anders.


Es ist doch doch wunderbar,wenn es Deinem Kind gut geht,Wobei ich bezweifle,dass ein Kind im Kiga-Alter in der Lage ist,sein Gefühlsleben adäquat verbal mitzuteilen.

Und gerne nochmal....ich sage NICHT,dass man seine Arbeit,sein Studium oder sich selbst komplett aufgeben soll.Aber jeder Arbeitnehmer ist nach 8 Stunden kaputt und müde,muss ich das einem Kind zumuten


Wir haben regen Kontakt mit den Erzieherinnen die sich sicher gut mit der Materie auskennen und genauso der Meinung sind es geht ihm super dort und ja ich kann mein Kind sehr gut einschätzen.

Ich lerne abends wenn er schläft, wir haben nachmittags wenn ich ihn hole sehr gute Qualitätszeit zusammen und sind alle zufrieden so. Und mein Freund ist nach der Arbeit genausowenig kaputt und kümmert sich super ums Kind dann.

Im gesagt jeder sollte wohl selbst seine Kinder einschätzen können und daher selbst entscheiden dürfen.
19.01.2018 16:53
Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

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Nochmal-natürlich muss man sich nicht selbst komplett aufgeben.
Aber nochmal die Frage -warum nicht alles zu seiner Zeit?Warum nicht erst Studium und dann ein Kind?
Und es geht ja immer nur um einen begrenzten Zeitraum.Kein Kind bleibt auf Dauer ein Baby oder Kleinkind.
Und sorry-dass hat was mit Egoismus zu tun.Denn niemand fragt das Kind,was es sich wünscht und braucht .

Ich lese hier ganz viel ICH ICH ICH,und selten Kind.

Und ich mach mir jetzt sicher keine Freunde,aber für MICH zählt erst mein KIND und dann komm Ich!Denn ICH wollte das Kind ,es hat nicht gebeten auf die Welt zu kommen, und so lange kann ich MICH zurücknehmen und meine Wünsche(wobei meine Kinder meins allergrößten Wünsche waren)gerne erstmal verschieben.


Mein Sohn war damals nicht geplant daher hole ich gerade das schulische und Studium nach. Wir wollen wie gesagt nach dem Studium ein Kind. Ich würde erstmal daheim bleiben und dann aber zurück in meinen studierten Beruf wollen. Wie gesagt unserem Sohn hier schadet es nicht. Er ist glücklich und ja ich frage ihn jeden Tag wie es ihm geht und es geht ihm sehr gut damit. Bei uns ist eine Betreuung von acht Stunden hier normal und den Kindern geht es sehr gut . Mit ein paar Müttern bin ich befreundet.

Mein Sohn steht an erster stelle aber dennoch gehört eine glückliche und zufriedene Mutter auch dazu und das bin ich so und nicht anders.


Es ist doch doch wunderbar,wenn es Deinem Kind gut geht,Wobei ich bezweifle,dass ein Kind im Kiga-Alter in der Lage ist,sein Gefühlsleben adäquat verbal mitzuteilen.

Und gerne nochmal....ich sage NICHT,dass man seine Arbeit,sein Studium oder sich selbst komplett aufgeben soll.Aber jeder Arbeitnehmer ist nach 8 Stunden kaputt und müde,muss ich das einem Kind zumuten


Genau, wenn ein Kiga-Kind nicht sagt, dass es einen 8 Stunden Tag im Kiga blöd findet und es ihm schlecht damit geht, liegt das nicht daran, dass es ihm tatsächlich nichts ausmacht, sondern daran, dass es nicht in der Lage ist sich mitzuteilen. Mensch, akzeptier doch mal, dass DU ja gern ein Problem damit haben kannst, deswegen haben aber nicht per se alle Kinder ein Problem damit.
Im übrigen können Kiga-Kinder sehr wohl adäquat mitteilen, wenn sie etwas bedrückt und die leiden.
Meine Tochter konnte mir z.B. sehr wohl sagen, dass sie es doof findet, dass sie manchmal bis 18.30h in den Kiga muss.
MiramitLionel
7558 Beiträge
19.01.2018 16:55
Zitat von Delfin1974:

Zitat von DieW:

Zitat von MiramitLionel:

Zitat von DieW:

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Mein Sohn war damals nicht geplant daher hole ich gerade das schulische und Studium nach. Wir wollen wie gesagt nach dem Studium ein Kind. Ich würde erstmal daheim bleiben und dann aber zurück in meinen studierten Beruf wollen. Wie gesagt unserem Sohn hier schadet es nicht. Er ist glücklich und ja ich frage ihn jeden Tag wie es ihm geht und es geht ihm sehr gut damit. Bei uns ist eine Betreuung von acht Stunden hier normal und den Kindern geht es sehr gut . Mit ein paar Müttern bin ich befreundet.

Mein Sohn steht an erster stelle aber dennoch gehört eine glückliche und zufriedene Mutter auch dazu und das bin ich so und nicht anders.


Es ist doch doch wunderbar,wenn es Deinem Kind gut geht,Wobei ich bezweifle,dass ein Kind im Kiga-Alter in der Lage ist,sein Gefühlsleben adäquat verbal mitzuteilen.

Und gerne nochmal....ich sage NICHT,dass man seine Arbeit,sein Studium oder sich selbst komplett aufgeben soll.Aber jeder Arbeitnehmer ist nach 8 Stunden kaputt und müde,muss ich das einem Kind zumuten


Genau, wenn ein Kiga-Kind nicht sagt, dass es einen 8 Stunden Tag im Kiga blöd findet und es ihm schlecht damit geht, liegt das nicht daran, dass es ihm tatsächlich nichts ausmacht, sondern daran, dass es nicht in der Lage ist sich mitzuteilen. Mensch, akzeptier doch mal, dass DU ja gern ein Problem damit haben kannst, deswegen haben aber nicht per se alle Kinder ein Problem damit.
Im übrigen können Kiga-Kinder sehr wohl adäquat mitteilen, wenn sie etwas bedrückt und die leiden.
Meine Tochter konnte mir z.B. sehr wohl sagen, dass sie es doof findet, dass sie manchmal bis 18.30h in den Kiga muss.


Danke mein Sohn ist sechs und kann sich tatsächlich super mitteilen. Finde es schade dass MSN auf biegen und brechen Gründe suchen muss um seine Meinung zu vertreten und nicht akzeptieren kann dass es Kinder gibt denen es auch mit mehr als sechs Stunden im kiga gut geht
19.01.2018 17:02
Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.
19.01.2018 17:09
Zitat von JaneMargolis:

Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.



nilou
14822 Beiträge
19.01.2018 17:24
Zitat von NiAn:

Zitat von JaneMargolis:

Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.





Was heisst Wahlmöglichkeiten absprechen? Ich stelle mir eher die Frage was ist mit den Kindern und der praktischen Umsetzbarkeit.

Bei deinem Beispiel frage ich mich ganz praktisch: würde die Frau dann ihr Kind um 21 Uhr aus der Kita holen? Wenn ja, was soll daran im Sinne des Kinde sein? Wenn nein bleibt es über Nacht. Auch da sehe ich wieder das Kind. Es schläft nicht in der vertrauten Umgebung. Und wie macht sie es den bisher? Hier wäre doch ein Babysitter der zu Hause betreut die sinnvollere Variante.
19.01.2018 17:29
Zitat von nilou:

Zitat von NiAn:

Zitat von JaneMargolis:

Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.





Was heisst Wahlmöglichkeiten absprechen? Ich stelle mir eher die Frage was ist mit den Kindern und der praktischen Umsetzbarkeit.

Bei deinem Beispiel frage ich mich ganz praktisch: würde die Frau dann ihr Kind um 21 Uhr aus der Kita holen? Wenn ja, was soll daran im Sinne des Kinde sein? Wenn nein bleibt es über Nacht. Auch da sehe ich wieder das Kind. Es schläft nicht in der vertrauten Umgebung. Und wie macht sie es den bisher? Hier wäre doch ein Babysitter der zu Hause betreut die sinnvollere Variante.


Aber genau das ist doch der Punkt: Die Eltern, in dem Fall SIE sollte entscheiden können, ob sie einen Babysitter nach Hause holt (was ebenfalls einen Betreuungswechsel während der Schicht bedeuten würde - von Kindergarten zu Babysitter) oder ob sie das Kind einfach bis 20.00 im Kiga lässt. Aber das wäre dann IHRE Entscheidung und nicht die von irgend jemandem, der der Meinung ist, am Besten zu wissen, was gut für ein fremdes Kind ist.
-Brünni88
23365 Beiträge
19.01.2018 17:33
Zitat von nilou:

Zitat von NiAn:

Zitat von JaneMargolis:

Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.





Was heisst Wahlmöglichkeiten absprechen? Ich stelle mir eher die Frage was ist mit den Kindern und der praktischen Umsetzbarkeit.

Bei deinem Beispiel frage ich mich ganz praktisch: würde die Frau dann ihr Kind um 21 Uhr aus der Kita holen? Wenn ja, was soll daran im Sinne des Kinde sein? Wenn nein bleibt es über Nacht. Auch da sehe ich wieder das Kind. Es schläft nicht in der vertrauten Umgebung. Und wie macht sie es den bisher? Hier wäre doch ein Babysitter der zu Hause betreut die sinnvollere Variante.

Also ich persönlich arbeite zur Zeit in zwei Jobs, weil ich hauptberuflich im Einzelhandel tätig bin und eben nicht möchte beziehungsweise auch keine Möglichkeit hab die normale Mittagsschicht zu machen die bis 20:15 Uhr geht. Aber der eine Tag in der Woche den ich bis 20:15 Uhr arbeite, hole ich meine Kinder auch erst um 20:45 Uhr von der Oma ab. Und ob ich sie nun von der Oma abholen oder von der Kita macht ja nicht viel unterschied. Im Gegenteil, könnte ich sie von der Kita abholen müssten sie nicht zuerst in die Kita und dann zur Oma, sondern könnten einfach erst ab 12:00 Uhr in die Kita gehen und dann bis abends bleiben. Wäre weniger hin und her Fahrerei für mich, weniger Betreuungs Wechsel für die Kinder und da beide sehr gerne hingehen, beziehungsweise die große mittlerweile in die Schule, Glaube ich nicht dass es sie großartig stören würde.

Und ich müsste nicht in dem weniger bezahlten Job arbeiten nur damit ich die meißtens Zeit Frühschicht habe sondern könnte in meinem Hauptjob arbeiten und weniger Stunden machen für gleiches Geld.

Kurz und knapp. In der Kindergartenzeit würde ich es begrüßen.
nilou
14822 Beiträge
19.01.2018 17:33
Zitat von JaneMargolis:

Zitat von nilou:

Zitat von NiAn:

Zitat von JaneMargolis:

Mich schüttelt es hier wirklich, wenn ich manche Argumentationsketten lese.

Nochmal - es geht doch einzig und allein darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen! Warum wollen denn manche hier diese Wahlmöglichkeit anderen Eltern absprechen - mit Verweis auf Egoismus, das arme Kind, dem es ganz sicher gar, gar nicht gut geht mit dem etwaig gewählten Betreuungmodell und scheinbarer Unflexibilität und unterstelltem Unwillen, andere Lösungen fürs Kind zu finden?

Eine Bekannte ist im Schichtdienst - an manchen Tagen eben bis 20.00 - dafür insgesamt nur 6 Stunden täglich. Alleinverdiener, da Mann nach einem schweren Unfall arbeitsunfähig (und dadurch auch nicht fähig, das Kind alleine zuhause zu betreuen). Omas und Opas sind tot oder weit weg. So, und nun? Soll sie lieber harzen, statt sich eine zeitlich passende Betreuung zu suchen? Dann flögen hier in entsprechenden Threads aber auch Steine, soviel ist sicher.

Warum kann man sichs denn immer gegenseitig so schwer machen und gegen andere Modelle schießen - bis hin zur Unterstellung echt gemeiner Dinge wie mangelnder Fürsorge, Mutterliebe oder Bereitschaft, sich selbst zurück zu nehmen?

Solange das schon innerhalb einer Mütterforums so läuft, braucht man sich doch wirklich nicht wundern, das sich weder politisch noch Arbeitgeberseitig auch nur irgend etwas bewegt.





Was heisst Wahlmöglichkeiten absprechen? Ich stelle mir eher die Frage was ist mit den Kindern und der praktischen Umsetzbarkeit.

Bei deinem Beispiel frage ich mich ganz praktisch: würde die Frau dann ihr Kind um 21 Uhr aus der Kita holen? Wenn ja, was soll daran im Sinne des Kinde sein? Wenn nein bleibt es über Nacht. Auch da sehe ich wieder das Kind. Es schläft nicht in der vertrauten Umgebung. Und wie macht sie es den bisher? Hier wäre doch ein Babysitter der zu Hause betreut die sinnvollere Variante.


Aber genau das ist doch der Punkt: Die Eltern, in dem Fall SIE sollte entscheiden können, ob sie einen Babysitter nach Hause holt (was ebenfalls einen Betreuungswechsel während der Schicht bedeuten würde - von Kindergarten zu Babysitter) oder ob sie das Kind einfach bis 20.00 im Kiga lässt. Aber das wäre dann IHRE Entscheidung und nicht die von irgend jemandem, der der Meinung ist, am Besten zu wissen, was gut für ein fremdes Kind ist.


Das sagt keiner. Es weisen nur einige darauf hin (einschließlich ich) das auch das Kind zählt und nicht nur was die Eltern wollen. Es mag zwar die Entscheidung der Eltern sein, aber die sollte doch mal auch das Interesse des Kindes berücksichtigen. Und Betreuungswechsel ist nichts schlimmes. Aber ob es im Sinne eines Kindes unter 6 ist regelmäßig um 21 Uhr irgendwo abgeholt zu werden (egal ob Kita oder andere Person übrigens) wage ich zu bezweifeln.
Alaska
19471 Beiträge
19.01.2018 17:34
Wenn es aber nicht nur hier im Froum so läuft, sondern auch gängige Meinung da draußen ist, dann ist vielleicht was Wahres dran?
Ich spreche niemand die Wahlmöglichkeit ab, ich beschreibe meine Meinung. Und die ist eben klar und deutlich, dass ein Kind keine 8 Stunden in einem Kiga hocken sollte und schon gar nicht nach 18 Uhr.

Und ich bin tatsächlich der festen Überzeugung, dass solche Kinder a) weniger glücklich sind, als wenn Mama und Papa einfach zeigen würden, dass sie die unangefochtene Nr. 1 für sie sind und sie jede Menge Zeit mit ihnen verbringen und b) sie nicht halb so viel Bindung zum Kind haben können, wie eine Vollzeitmama. Wie denn auch? Wie soll ein Kind denn die gleiche Bindung zur Mama haben, wenn sie 8 Stunden und mehr am Tag nicht im Blickfeld ist? Nehmen wir doch das Beispiel, dass man ein Kind morgens um 7 Uhr abgibt und mittags um 17 Uhr abholt. Damit man Vollzeit arbeiten kann. Und dann? Abendessen, noch kurz eine Runde spielen oder schmusen, ins Bett bringen, nächster Tag starten.
Die Vollzeitmama oder die halbtagsarbeitende Mutter hat doch ganz andere Möglichkeiten! Überlegt doch mal, wie viele Stunden Unterschied dazwischen liegen.
Das alleine würde mir Bauchschmerzen bereiten und da macht es ein "meinem Kind macht das garantiert nichts aus" nicht besser. Dann würde ich mich fragen, warum es dem Kind so gar nichts ausmacht, so lange ohne die eigene Familie zu sein. Da weiß ich gar nicht, was ich trauriger finde.

Sorry, das ist und bleibt meine Meinung. Da werd ich nicht davon abrücken, weil es meine tiefe Überzeugung ist.
steph28
4167 Beiträge
19.01.2018 17:35
Ich bin auch für verlängerte Öffnungszeiten, gerne auch bis 18 Uhr, kein Problem. Aber 24h Kitas? Never! Erzieher sind sowieso schon so knapp. Wer soll das denn alles abdecken? Bei dem Verdienst finde ich den Beruf sowieso schon relativ unattraktiv, aber wenn es noch Nachtschichten gibt, will das doch keiner mehr machen. Oder es machen dann ungelernte oder schlecht ausgebildete Leute und die Qualität sinkt noch mehr. Ich bin für mehr Qualität in Kitas und nicht Quantität!
Außerdem gibt es doch sowieso zu wenige Kitaplätze. Daran sollte gearbeitet werden.
Alaska
19471 Beiträge
19.01.2018 17:44
Zitat von Natalie20:

Zitat von Alaska:

Zitat von Natalie20:

Manchmal hab ich das Gefühl ich lebe in einer Blase! Hier gibt es tatsächlich keinen Kiga mit Mittagsschliesszeit.
Ich kenne aber auch keine Mama im Freundes - und Bekanntenkreis die nur von 8-12 arbeitet und um 12:30 Uhr ihr Kind abholen könnte. In unserem Freundes-und Bekanntenkreis haben tatsächlich alle studiert und keiner ist hier bereit auf x-Jahre auf seinen Beruf zu verzichten. So hätte hier keiner Kinder!
Nach manchen Kommentaren sollten sie aber darauf verzichten.
Wie ist es denn dann mit anderen Dingen? Sorry Alaska, nur du fällst mir gerade ein.
Du hast geschrieben man muss sich zurücknehmen. Warst nicht auch du die , die Mütter oft bestärkt hat , das sie nicht krampfhaft versuchen sollen weiter zu stillen wenn sie sich so gar nicht wohl dabei fühlen?
Obwohl es doch nachweislich das Beste für das Kind ist.
Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen.
Oft wird in Situationen geschrieben / empfohlen auch die Eltern müssen sich wohlfühlen. Das gilt wohl für die Betreuung nicht?!

Ganz kurz. Ich geh nachher noch auf die anderen Beiträge ein.

Genau, warum ist stillen das Beste fürs Kind? Wegen dem, was in der Milch enthalten ist.
Was genau hab ich meinem Kind verweigert, als ich auf die Pumpe umgestiegen bin, weil ich das Stillen partout nicht ausgehalten habe?
Nichts. Und wenn jetzt das Argument kommt, stillen sei so viel mehr als Nahrungsaufnahme, dann sag ich gleich dazu, dass ich persönlich das für Quatsch halte, weil hier nicht weniger Haut an Haut stattfindet und der ganze Abend nur für Babyschmusen reserviert ist.
Außerdem finde ich selbst die Premilch inzwischen so gut, dass kein Kind einen Schaden davon trägt, wenn es nur damit aufwachsen würde. Befürworte ich nicht, aber dem Kind würde es trotzdem gut gehen.
Bei der Ganztagsbetreuung sehe ich das eben völlig anders.

Also ja, alle müssen glücklich sein. Nichts anderes hab ich geschrieben. Ich sag keiner Mutter, verzichte auf arbeiten gehen, verzichte auf ein Studium, WENN sich das mit dem Kind vereinbaren lässt und zwar nicht so, dass ein Kleinkind 8 Stunden und mehr in einer Einrichtung sitzt und fremdbetreut wird.
Man muss nicht Vollzeit arbeiten, man kann halbtags gehen. Man muss seinen Traumberuf nicht für immer aufgeben, maximal zeitweise. Das könnte mich übrigens genauso treffen.
Und wie gesagt, es gibt bei uns ja verlängerte Öffungszeiten, die 6.5 Stunden abdecken, das ist mehr als jede Halbtagsstelle.
Hier haben auch viele studiert, ich ebenfalls. Aber der Beruf, der ein Studium verlangt ist doch nicht automatisch kinderfeindlicher, als der Beruf, der einen kleinen Bildungsabschluss verlangt. Im Gegenteil. Ich finde sogar, dass die studierten Berufe da oft viel flexibler sind, als es sich die kleine Krankenschwester je erlauben könnte. Oder die kleine Buchhändlerin, die sich an strikte Öffnungszeiten halten muss.


Ich habe da tatsächlich nicht an dich persönlich gedacht. Du musst auf keinen Fall erklären warum du „nur“ gepumpt hast.
Es ging mir eher um die Empfehlung lieber nicht zu stillen/abzustillen (was auch immer ), wenn sich die Mutter nicht wohl fühlt(nicht unbedingt von dir). Es ist nun mal Fakt das Stillen das Beste für das Kind ist.

Mir geht es eher darum, dass Eltern individuell entscheiden können sollen was das Beste für ihr Kind ist.
Und es gibt Jobs da gibt es keine Teilzeitvariante. Was ist mit denen? Keine Kinder bekommen?

Ich bin für Entscheidungsfreiheit der Eltern bei der Erziehung und der Gestaltung ihres Lebensmodells.
Und damit eben auch Stillen, Familienbett, Betreuung usw.


Ich hab mich gerne erklärt. Und eben auch nochmal betont, dass es Dinge in der Erziehung gibt, bei denen nicht einfach alles gleichermaßen schadet. Stillen oder Pre, Familienbett oder Einzelbett, homosexuelle Eltern oder heterosexuelle... egal welche Entscheidung, geschadet wird dem Kind erstmal nicht.
Aber bei einer Fremdbetreuung, die 8 Stunden und länger geht, die gleichzeitig bedeutet, dass ein Kleinkind (!) so lange von der Familie getrennt ist und dann am besten noch zu Zeiten, in denen andere Familien Zuhause sind, Abend essen und das Kind selber ins Bett bringen, bekomm ich echt nen Kloß in den Hals. Das ist nicht gesund für ein Kind, da bin ich mir ehrlich sicher.
Das ist ein ganz verstaubtes DDR-Modell, das wir eigentlich nicht wiederbeleben sollten.
nilou
14822 Beiträge
19.01.2018 17:55
Zitat von Alaska:

Zitat von Natalie20:

Zitat von Alaska:

Zitat von Natalie20:

Manchmal hab ich das Gefühl ich lebe in einer Blase! Hier gibt es tatsächlich keinen Kiga mit Mittagsschliesszeit.
Ich kenne aber auch keine Mama im Freundes - und Bekanntenkreis die nur von 8-12 arbeitet und um 12:30 Uhr ihr Kind abholen könnte. In unserem Freundes-und Bekanntenkreis haben tatsächlich alle studiert und keiner ist hier bereit auf x-Jahre auf seinen Beruf zu verzichten. So hätte hier keiner Kinder!
Nach manchen Kommentaren sollten sie aber darauf verzichten.
Wie ist es denn dann mit anderen Dingen? Sorry Alaska, nur du fällst mir gerade ein.
Du hast geschrieben man muss sich zurücknehmen. Warst nicht auch du die , die Mütter oft bestärkt hat , das sie nicht krampfhaft versuchen sollen weiter zu stillen wenn sie sich so gar nicht wohl dabei fühlen?
Obwohl es doch nachweislich das Beste für das Kind ist.
Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen.
Oft wird in Situationen geschrieben / empfohlen auch die Eltern müssen sich wohlfühlen. Das gilt wohl für die Betreuung nicht?!

Ganz kurz. Ich geh nachher noch auf die anderen Beiträge ein.

Genau, warum ist stillen das Beste fürs Kind? Wegen dem, was in der Milch enthalten ist.
Was genau hab ich meinem Kind verweigert, als ich auf die Pumpe umgestiegen bin, weil ich das Stillen partout nicht ausgehalten habe?
Nichts. Und wenn jetzt das Argument kommt, stillen sei so viel mehr als Nahrungsaufnahme, dann sag ich gleich dazu, dass ich persönlich das für Quatsch halte, weil hier nicht weniger Haut an Haut stattfindet und der ganze Abend nur für Babyschmusen reserviert ist.
Außerdem finde ich selbst die Premilch inzwischen so gut, dass kein Kind einen Schaden davon trägt, wenn es nur damit aufwachsen würde. Befürworte ich nicht, aber dem Kind würde es trotzdem gut gehen.
Bei der Ganztagsbetreuung sehe ich das eben völlig anders.

Also ja, alle müssen glücklich sein. Nichts anderes hab ich geschrieben. Ich sag keiner Mutter, verzichte auf arbeiten gehen, verzichte auf ein Studium, WENN sich das mit dem Kind vereinbaren lässt und zwar nicht so, dass ein Kleinkind 8 Stunden und mehr in einer Einrichtung sitzt und fremdbetreut wird.
Man muss nicht Vollzeit arbeiten, man kann halbtags gehen. Man muss seinen Traumberuf nicht für immer aufgeben, maximal zeitweise. Das könnte mich übrigens genauso treffen.
Und wie gesagt, es gibt bei uns ja verlängerte Öffungszeiten, die 6.5 Stunden abdecken, das ist mehr als jede Halbtagsstelle.
Hier haben auch viele studiert, ich ebenfalls. Aber der Beruf, der ein Studium verlangt ist doch nicht automatisch kinderfeindlicher, als der Beruf, der einen kleinen Bildungsabschluss verlangt. Im Gegenteil. Ich finde sogar, dass die studierten Berufe da oft viel flexibler sind, als es sich die kleine Krankenschwester je erlauben könnte. Oder die kleine Buchhändlerin, die sich an strikte Öffnungszeiten halten muss.


Ich habe da tatsächlich nicht an dich persönlich gedacht. Du musst auf keinen Fall erklären warum du „nur“ gepumpt hast.
Es ging mir eher um die Empfehlung lieber nicht zu stillen/abzustillen (was auch immer ), wenn sich die Mutter nicht wohl fühlt(nicht unbedingt von dir). Es ist nun mal Fakt das Stillen das Beste für das Kind ist.

Mir geht es eher darum, dass Eltern individuell entscheiden können sollen was das Beste für ihr Kind ist.
Und es gibt Jobs da gibt es keine Teilzeitvariante. Was ist mit denen? Keine Kinder bekommen?

Ich bin für Entscheidungsfreiheit der Eltern bei der Erziehung und der Gestaltung ihres Lebensmodells.
Und damit eben auch Stillen, Familienbett, Betreuung usw.


Ich hab mich gerne erklärt. Und eben auch nochmal betont, dass es Dinge in der Erziehung gibt, bei denen nicht einfach alles gleichermaßen schadet. Stillen oder Pre, Familienbett oder Einzelbett, homosexuelle Eltern oder heterosexuelle... egal welche Entscheidung, geschadet wird dem Kind erstmal nicht.
Aber bei einer Fremdbetreuung, die 8 Stunden und länger geht, die gleichzeitig bedeutet, dass ein Kleinkind (!) so lange von der Familie getrennt ist und dann am besten noch zu Zeiten, in denen andere Familien Zuhause sind, Abend essen und das Kind selber ins Bett bringen, bekomm ich echt nen Kloß in den Hals. Das ist nicht gesund für ein Kind, da bin ich mir ehrlich sicher.
Das ist ein ganz verstaubtes DDR-Modell, das wir eigentlich nicht wiederbeleben sollten.


Zum DDR-Modell: das war da auch nicht Standard. Ich kenne so etwas weder aus meiner Kindheit noch von Freunden, Bekannten oder sonst wem. Ich kenne es nur so, das wir eben nicht so lange betreut wurden.
Alaska
19471 Beiträge
19.01.2018 17:57
Zitat von nilou:

Zitat von Alaska:

Zitat von Natalie20:

Zitat von Alaska:

...


Ich habe da tatsächlich nicht an dich persönlich gedacht. Du musst auf keinen Fall erklären warum du „nur“ gepumpt hast.
Es ging mir eher um die Empfehlung lieber nicht zu stillen/abzustillen (was auch immer ), wenn sich die Mutter nicht wohl fühlt(nicht unbedingt von dir). Es ist nun mal Fakt das Stillen das Beste für das Kind ist.

Mir geht es eher darum, dass Eltern individuell entscheiden können sollen was das Beste für ihr Kind ist.
Und es gibt Jobs da gibt es keine Teilzeitvariante. Was ist mit denen? Keine Kinder bekommen?

Ich bin für Entscheidungsfreiheit der Eltern bei der Erziehung und der Gestaltung ihres Lebensmodells.
Und damit eben auch Stillen, Familienbett, Betreuung usw.


Ich hab mich gerne erklärt. Und eben auch nochmal betont, dass es Dinge in der Erziehung gibt, bei denen nicht einfach alles gleichermaßen schadet. Stillen oder Pre, Familienbett oder Einzelbett, homosexuelle Eltern oder heterosexuelle... egal welche Entscheidung, geschadet wird dem Kind erstmal nicht.
Aber bei einer Fremdbetreuung, die 8 Stunden und länger geht, die gleichzeitig bedeutet, dass ein Kleinkind (!) so lange von der Familie getrennt ist und dann am besten noch zu Zeiten, in denen andere Familien Zuhause sind, Abend essen und das Kind selber ins Bett bringen, bekomm ich echt nen Kloß in den Hals. Das ist nicht gesund für ein Kind, da bin ich mir ehrlich sicher.
Das ist ein ganz verstaubtes DDR-Modell, das wir eigentlich nicht wiederbeleben sollten.


Zum DDR-Modell: das war da auch nicht Standard. Ich kenne so etwas weder aus meiner Kindheit noch von Freunden, Bekannten oder sonst wem. Ich kenne es nur so, das wir eben nicht so lange betreut wurden.


Achso. Siehste, das ist tatsächlich ein Vorurteil von mir, weil ich von vielen ehemaligen DDR-Kindern, die inzwischen in unserer Gegend wohnen, diese Ganztagesplätze praktisch ab Babyalter kenne. Also Kind da, ein paar Wochen daheim, Kind in Ganztagsbetreuung.
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