Kitaöffnungszeiten bis 20 Uhr und länger?
19.01.2018 18:26
Zitat von Alaska:
Zitat von NiAn:
Zitat von Alaska:
Zitat von Luni:
...
Genau das ist es. Diese Mimimi-Gesellschaft. Nichts reicht mehr, kein Lohn ist mehr gut genug. Wer kann sich schon erlauben, Zuhause beim Kind zu bleiben. Es muss Vollzeit sein, weil sonst der Standard nicht gehalten werden kann.
Ich versteh es tatsächlich nicht. Wir zahlen Rate fürs Haus, haben ein Auto, mein Mann verdient gut durchschnittlich, wir haben zwei Kinder, zwei Hunde, gehen in den Urlaub, gehen auch mal Essen, Kino und haben beide keine alten Handys.
Trotzdem kann ich mir erlauben, im dritten Jahr der Elternzeit zu sein. Was also machen wir anders, als die Familien, die unbedingt beide Vollzeit arbeiten müssen und die Kinder dann eben in die Ganztagsbetreuung gehen? Für mich sind das, abgesehen von Ausnahmefamilien mit Krankheitsfall etc. echt nur Ausreden.![]()
Definiere mal durchschnittlich gut....durchschnittlich gut heißt hier in den Standardberufen (Handwerk, Sekretärin, Einzelhandel) 1.500 Euro netto bei einem Vollzeitjob, mein Mann ist Teamleiter von 8 Mitarbeitern und verdient nur knapp mehr und das auch nur dank Spesen und Wochen mit teils 60 stunden plus. Damit könntest du es dir leisten das von dir aufgezählte zu halten und dennoch 3 Jahre beim Kind zu bleiben? Wenn ja, dann Respekt, schafft hier keiner. Zu dem Argument das die Kosten der Kita das Vollzeitarbeiten gar nicht lohnenswert macht, hier zahlt man 150 Euro inklusive essen für eine Vollzeitkita bei der man sein Kind von 6-17 Uhr angeben kann.
Ein bisschen über den Tellerrand schadet auch bei diesem Thema nicht.
Es ist toll wenn das alles bei euch möglich ist, hier ist das für die Mehrheit undenkbar wie du oben siehst
Ich red nicht über den Lohn, generell nicht im Netz. Aber wir wohnen in Ba-Wü, einem der teuersten Bundesländer überhaupt. Und glaub mir einfach, es funktioniert. Es funktioniert hier bei fast jedem.
Aber mit 1500? Wir zahlen 700 Miete, haben zwei Autos (nötig wegen mir), diverse Versicherungen da geht einiges an Geld drauf ... mein Partner zahlt noch kfw bank zurück . Mit dem Geld würde es nie klappen. Wohnen auch in Baden Württemberg.
19.01.2018 18:28
Zitat von Alaska:
Zitat von nilou:
Zitat von Alaska:
Zitat von Natalie20:
...
Ich hab mich gerne erklärt. Und eben auch nochmal betont, dass es Dinge in der Erziehung gibt, bei denen nicht einfach alles gleichermaßen schadet. Stillen oder Pre, Familienbett oder Einzelbett, homosexuelle Eltern oder heterosexuelle... egal welche Entscheidung, geschadet wird dem Kind erstmal nicht.
Aber bei einer Fremdbetreuung, die 8 Stunden und länger geht, die gleichzeitig bedeutet, dass ein Kleinkind (!) so lange von der Familie getrennt ist und dann am besten noch zu Zeiten, in denen andere Familien Zuhause sind, Abend essen und das Kind selber ins Bett bringen, bekomm ich echt nen Kloß in den Hals. Das ist nicht gesund für ein Kind, da bin ich mir ehrlich sicher.
Das ist ein ganz verstaubtes DDR-Modell, das wir eigentlich nicht wiederbeleben sollten.
Zum DDR-Modell: das war da auch nicht Standard. Ich kenne so etwas weder aus meiner Kindheit noch von Freunden, Bekannten oder sonst wem. Ich kenne es nur so, das wir eben nicht so lange betreut wurden.![]()
Achso. Siehste, das ist tatsächlich ein Vorurteil von mir, weil ich von vielen ehemaligen DDR-Kindern, die inzwischen in unserer Gegend wohnen, diese Ganztagesplätze praktisch ab Babyalter kenne. Also Kind da, ein paar Wochen daheim, Kind in Ganztagsbetreuung.
Nein. Ich war erst mit einem Jahr in der Krippe und auch nur vormittags. Später auch nur bis spätem Nachmittag. Anders kenne ich es auch nicht.
19.01.2018 18:28
Zitat von Karamellkern:
Zitat von Alaska:
Wenn es aber nicht nur hier im Froum so läuft, sondern auch gängige Meinung da draußen ist, dann ist vielleicht was Wahres dran?
Ich spreche niemand die Wahlmöglichkeit ab, ich beschreibe meine Meinung. Und die ist eben klar und deutlich, dass ein Kind keine 8 Stunden in einem Kiga hocken sollte und schon gar nicht nach 18 Uhr.
Und ich bin tatsächlich der festen Überzeugung, dass solche Kinder a) weniger glücklich sind, als wenn Mama und Papa einfach zeigen würden, dass sie die unangefochtene Nr. 1 für sie sind und sie jede Menge Zeit mit ihnen verbringen und b) sie nicht halb so viel Bindung zum Kind haben können, wie eine Vollzeitmama. Wie denn auch? Wie soll ein Kind denn die gleiche Bindung zur Mama haben, wenn sie 8 Stunden und mehr am Tag nicht im Blickfeld ist? Nehmen wir doch das Beispiel, dass man ein Kind morgens um 7 Uhr abgibt und mittags um 17 Uhr abholt. Damit man Vollzeit arbeiten kann. Und dann? Abendessen, noch kurz eine Runde spielen oder schmusen, ins Bett bringen, nächster Tag starten.
Die Vollzeitmama oder die halbtagsarbeitende Mutter hat doch ganz andere Möglichkeiten! Überlegt doch mal, wie viele Stunden Unterschied dazwischen liegen.
Das alleine würde mir Bauchschmerzen bereiten und da macht es ein "meinem Kind macht das garantiert nichts aus" nicht besser. Dann würde ich mich fragen, warum es dem Kind so gar nichts ausmacht, so lange ohne die eigene Familie zu sein. Da weiß ich gar nicht, was ich trauriger finde.
Sorry, das ist und bleibt meine Meinung. Da werd ich nicht davon abrücken, weil es meine tiefe Überzeugung ist.
Also hier ist es nicht „gängige“ Meinung, aber bei euch mag es vielleicht so sein.
Dass es deine Überzeugung ist finde ich gut und auch dass du dazu stehst, aber es liest sich so als ob es nicht nur deine Meinung ist, sondern eine Tatsache, und das kannst du nicht wissen denn du kennst ja nicht alle Kinder dieser Welt.
Hat also die Mutter von Lionel eine schlechtere Bindung zu ihrem Sohn als du zu deinem weil er 8 Stunden in die Kita geht?
Na, für mich verschwimmt Meinung und Tatsache. Es wäre ja nicht meine Meinung, wenn ich nicht tatsächlich davon ausgehen würde.
Ich stell eine Gegenfrage. Wie soll eine Mutter denn exakt die gleiche Bindung zum Kind haben, wenn 8 Stunden "fehlen"? Und ich mein damit nicht, dass die Vollzeitmama aufm Sofa sitzt und den Fernseher anhat, während das Kind sich selber beschäftigt, während die arbeitende Mutter die drei Stunden am Tag, an denen sie ihr Kind sieht diese dafür intensiv nutzt.
Sondern schon die Vollzeitmütter, die den Tag ihrer Kinder liebevoll und sinnvoll füllen. Ich kenn schon von Zuhause aus so. Ich glaub nicht, dass ich exakt die gleiche enge Bindung hätte, wenn meine Mutter mit 8 Stunden täglich in einen Hort gebracht hätte.
Wie denn? Ich meine die Frage echt ernst. Wie denn? Es fehlt fast der gesamte Tag!
19.01.2018 18:29
....'früher'....wenn ich von meinem 'früher' ausgehe,da haben die meisten Eltern beide Vollzeit gearbeitet.Die Mutter war dann 3 Jahre daheim und ging dann wieder arbeiten.Kind war im Kindergarten und wurde sonst von XY betreut bis Mama es abholte.....da aber damals spätestens um 18 Uhr alles schloß!! (Samstags um 13 Uhr!)musste man für vielleicht 4 Stunden Betreuung haben.Und da es damals auch noch eher unüblich war hunderte Kilometer wegzuziehen o.zu arbeiten hatte man Verwandschaft vor Ort etc.
Und ab Schule gabs den Schlüssel um den Hals.In meiner Klasse gab es vielleicht 2 Kinder wo jemand Zuhause war.
Inzw. aber sind die Arbeitszeiten so flüssig,man hat weite Wege zur Arbeit und die ganzen sozialen Strukturen fehlen - dann müssen Lösungen her.Lösungen für Alle und nicht nur für die Mama mit dem Unikindergartenplatz.Das ärgert mich so.....was soll den die Kassiererin sagen,die ab 7 Uhr an der Kasse sitzen muss ,vorher noch Wegezeit hat,Vorarbeit....UND keinen Mann,der mal eben Homeoffice machen kann weil er bei Siemens einen PC Job macht,sondern um 7 im Lager Paletten schieben muss oder schläft weil er schichtet.Das ist nämlich die Masse!
Und die können nicht mal eben so aus ihrem Job oder auf Teilzeit umstellen - weil es Öffnungszeiten gibt,Strukturen die nichts mit der Tischkickermentalität vieler Firmen zu tun haben sondern Handwerk beinhalten,nur Vorort Arbeit oder klar definierte Arbeitszeiten.
Wenn eine Familie mit den bestehenden Formen zurechtkommt ist das toll,der Rest fällt durch...der tritt ja auch nicht in Erscheinung.Weil man ja zu deren Zeiten selber gar nicht anwesend wäre.Und da muss es Angebote geben.
Die dadurch geschaffene Flexibilität greift ja dann auf alle Seiten.So mancher Beruf würde dadurch wieder interessanter und wertiger werden.
Ich bin so froh das meine aus diesem Betreuungskarusell inzw. herauswachsen.Es erleichtert sehr und macht weniger Stress.Viel Umhergefahre fällt weg,Katastrophentelefonate weil wieder mal ein Babysitter nicht kann,die Tage sind für alle planbarer und wir haben mehr gemeinsame Zeit.
Und ab Schule gabs den Schlüssel um den Hals.In meiner Klasse gab es vielleicht 2 Kinder wo jemand Zuhause war.
Inzw. aber sind die Arbeitszeiten so flüssig,man hat weite Wege zur Arbeit und die ganzen sozialen Strukturen fehlen - dann müssen Lösungen her.Lösungen für Alle und nicht nur für die Mama mit dem Unikindergartenplatz.Das ärgert mich so.....was soll den die Kassiererin sagen,die ab 7 Uhr an der Kasse sitzen muss ,vorher noch Wegezeit hat,Vorarbeit....UND keinen Mann,der mal eben Homeoffice machen kann weil er bei Siemens einen PC Job macht,sondern um 7 im Lager Paletten schieben muss oder schläft weil er schichtet.Das ist nämlich die Masse!
Und die können nicht mal eben so aus ihrem Job oder auf Teilzeit umstellen - weil es Öffnungszeiten gibt,Strukturen die nichts mit der Tischkickermentalität vieler Firmen zu tun haben sondern Handwerk beinhalten,nur Vorort Arbeit oder klar definierte Arbeitszeiten.
Wenn eine Familie mit den bestehenden Formen zurechtkommt ist das toll,der Rest fällt durch...der tritt ja auch nicht in Erscheinung.Weil man ja zu deren Zeiten selber gar nicht anwesend wäre.Und da muss es Angebote geben.
Die dadurch geschaffene Flexibilität greift ja dann auf alle Seiten.So mancher Beruf würde dadurch wieder interessanter und wertiger werden.
Ich bin so froh das meine aus diesem Betreuungskarusell inzw. herauswachsen.Es erleichtert sehr und macht weniger Stress.Viel Umhergefahre fällt weg,Katastrophentelefonate weil wieder mal ein Babysitter nicht kann,die Tage sind für alle planbarer und wir haben mehr gemeinsame Zeit.
19.01.2018 18:30
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von NiAn:
Zitat von Alaska:
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Definiere mal durchschnittlich gut....durchschnittlich gut heißt hier in den Standardberufen (Handwerk, Sekretärin, Einzelhandel) 1.500 Euro netto bei einem Vollzeitjob, mein Mann ist Teamleiter von 8 Mitarbeitern und verdient nur knapp mehr und das auch nur dank Spesen und Wochen mit teils 60 stunden plus. Damit könntest du es dir leisten das von dir aufgezählte zu halten und dennoch 3 Jahre beim Kind zu bleiben? Wenn ja, dann Respekt, schafft hier keiner. Zu dem Argument das die Kosten der Kita das Vollzeitarbeiten gar nicht lohnenswert macht, hier zahlt man 150 Euro inklusive essen für eine Vollzeitkita bei der man sein Kind von 6-17 Uhr angeben kann.
Ein bisschen über den Tellerrand schadet auch bei diesem Thema nicht.
Es ist toll wenn das alles bei euch möglich ist, hier ist das für die Mehrheit undenkbar wie du oben siehst
Ich red nicht über den Lohn, generell nicht im Netz. Aber wir wohnen in Ba-Wü, einem der teuersten Bundesländer überhaupt. Und glaub mir einfach, es funktioniert. Es funktioniert hier bei fast jedem.
Aber mit 1500? Wir zahlen 700 Miete, haben zwei Autos (nötig wegen mir), diverse Versicherungen da geht einiges an Geld drauf ... mein Partner zahlt noch kfw bank zurück . Mit dem Geld würde es nie klappen. Wohnen auch in Baden Württemberg.
Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
19.01.2018 18:33
Ich gehe im übrigen nicht arbeiten, weil es finanziell nötig ist, sondern tatsächlich, weil ich meinen Job liebe. Nur weil man Mama geworden ist, heißt das doch nicht, dass man gleich alles aufgeben muss, was einem selber gut tut und Freude bereitet. Ja, natürlich muss man auch schauen, wie geht das und das mit Kind. Man findet Kompromisse und Lösungen. Ich finde eher so schade, dass man sich als Frau so aufgibt, sowas macht einen doch total unzufrieden und das wiederum merken dann auch die Kinder, man ist selber unentspannter.
Natürlich gibt es auch Frauen, die sind gerne drei Jahre zuhause. Da sage ich dann auch nichts gegen. Aber genauso gibt es eben auch Frauen, denen Muttersein alleine einfach nicht genug ist. Heißt nicht, dass diejenigen deshalb total egoistisch sind, weniger lieben oder die Kinder eine schlechtere Bindung zu den Eltern haben. Hier ist es z.B. sogar so, dass die Mädels zu uns beiden eine sehr starke Bindung haben.
Natürlich gibt es auch Frauen, die sind gerne drei Jahre zuhause. Da sage ich dann auch nichts gegen. Aber genauso gibt es eben auch Frauen, denen Muttersein alleine einfach nicht genug ist. Heißt nicht, dass diejenigen deshalb total egoistisch sind, weniger lieben oder die Kinder eine schlechtere Bindung zu den Eltern haben. Hier ist es z.B. sogar so, dass die Mädels zu uns beiden eine sehr starke Bindung haben.
19.01.2018 18:38
Zitat von Skorpi:
Ich gehe im übrigen nicht arbeiten, weil es finanziell nötig ist, sondern tatsächlich, weil ich meinen Job liebe. Nur weil man Mama geworden ist, heißt das doch nicht, dass man gleich alles aufgeben muss, was einem selber gut tut und Freude bereitet. Ja, natürlich muss man auch schauen, wie geht das und das mit Kind. Man findet Kompromisse und Lösungen. Ich finde eher so schade, dass man sich als Frau so aufgibt, sowas macht einen doch total unzufrieden und das wiederum merken dann auch die Kinder, man ist selber unentspannter.
Natürlich gibt es auch Frauen, die sind gerne drei Jahre zuhause. Da sage ich dann auch nichts gegen. Aber genauso gibt es eben auch Frauen, denen Muttersein alleine einfach nicht genug ist. Heißt nicht, dass diejenigen deshalb total egoistisch sind, weniger lieben oder die Kinder eine schlechtere Bindung zu den Eltern haben. Hier ist es z.B. sogar so, dass die Mädels zu uns beiden eine sehr starke Bindung haben.
Du redest am Thema vorbei. Das hat nie jemand angezweifelt. Es geht darum, ob ich meinen Traum so sehr verwirklichen muss, dass ich dafür mein Kind über 8 Stunden in eine Kita stecke oder sogar abends erst um 21 Uhr abhole oder noch besser, es dort schlafen lasse, weil Nachtschicht.
Das Thema ist 24-Stunden-Kita. Also Kind bringen und holen, wie es einem selber passt.
Ich bin gerne daheim und meine Erfüllung sind tatsächlich meine Kinder. Mir wird hier nicht langweilig, weil wir jeden Tag was unternehmen, basteln etc.
Und wenn ich mich unterfordert fühle, dann les ich wissenschaftliche Bücher zu "meinen" Themen, mach nebenbei ein Onlinestudium (wenn finanzierbar) oder oder oder.
Keiner redet davon, dass man nur noch Hausfrau und Mutter sein muss. Aber nicht, wenn sich Kinder nach einem selber richten müssen, es sollte immer andersrum sein. Meine Meinung.
19.01.2018 18:38
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von NiAn:
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Ich red nicht über den Lohn, generell nicht im Netz. Aber wir wohnen in Ba-Wü, einem der teuersten Bundesländer überhaupt. Und glaub mir einfach, es funktioniert. Es funktioniert hier bei fast jedem.
Aber mit 1500? Wir zahlen 700 Miete, haben zwei Autos (nötig wegen mir), diverse Versicherungen da geht einiges an Geld drauf ... mein Partner zahlt noch kfw bank zurück . Mit dem Geld würde es nie klappen. Wohnen auch in Baden Württemberg.
Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
Ich persönlich bin ohne Ausbildung und möchte meinem Kind gerne etwas bitten daher mache ich das alles ja. Daran sehe ich nichts verwerfliches. Kein Mensch weiß wie das Leben spielt und ich sollte auch für ihn alleine sorgen können. Wir haben tatsächlich mehr als 1500, mein Freund verdient mehr aber für mich ist es das größte Glück die schule zu machen und studieren zu dürfen. Aber mein Sohn ist auch schon sechs
und wir sind alle zufrieden so.
19.01.2018 18:39
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von NiAn:
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Ich red nicht über den Lohn, generell nicht im Netz. Aber wir wohnen in Ba-Wü, einem der teuersten Bundesländer überhaupt. Und glaub mir einfach, es funktioniert. Es funktioniert hier bei fast jedem.
Aber mit 1500? Wir zahlen 700 Miete, haben zwei Autos (nötig wegen mir), diverse Versicherungen da geht einiges an Geld drauf ... mein Partner zahlt noch kfw bank zurück . Mit dem Geld würde es nie klappen. Wohnen auch in Baden Württemberg.
Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
Natürlich geht das, so werden wir es z. B. auch machen wenn ich wieder auf Arbeit gehe weil wir echt zu den glücklichen gehören wo der Mann im Durchschnitt hier schon viel verdient.
Eine Freundin von mir ist aktuell schwanger, beide kommen dank 3-Fach-Schicht und den Zulagen daraus auf 1200 Euro. Wenn sie wieder arbeiten muss, kann sie keine Schichten mehr arbeiten ergo viel weniger Geld , ihr Freund ist zeitarbeiter da kann es von heute auf morgen aus sein, sie hat tierische Angst vor der finanziellen Zukunft, verständlich.
19.01.2018 18:42
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
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Aber mit 1500? Wir zahlen 700 Miete, haben zwei Autos (nötig wegen mir), diverse Versicherungen da geht einiges an Geld drauf ... mein Partner zahlt noch kfw bank zurück . Mit dem Geld würde es nie klappen. Wohnen auch in Baden Württemberg.
Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
Ich persönlich bin ohne Ausbildung und möchte meinem Kind gerne etwas bitten daher mache ich das alles ja. Daran sehe ich nichts verwerfliches. Kein Mensch weiß wie das Leben spielt und ich sollte auch für ihn alleine sorgen können. Wir haben tatsächlich mehr als 1500, mein Freund verdient mehr aber für mich ist es das größte Glück die schule zu machen und studieren zu dürfen. Aber mein Sohn ist auch schon sechsund wir sind alle zufrieden so.
Siehste, für mich sind das größte Glück eben meine Kinder und kein Beruf der Welt könnte schöner sein. Da gehen die Meinungen eben schon auseinander.
Ich weiß nicht, ob dein Kind später sagt, dass es froh darüber ist, dass Mama viel arbeiten gegangen ist, damit sie mir etwas "bieten" kann, oder ob es nicht schöner fürs Kind wäre, wenn Mama einfach viel mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen hätte.
Aber ich geh jetzt Abendessen kochen. Spät heute. Und lange genug war ich jetzt auch online. Meine Meinung dazu kennt jetzt wirklich jeder. Muss nicht jedem schmecken, bin aber 100% ich. Alles andere, was ich schreiben würde, wäre einfach gelogen.
19.01.2018 18:43
„Früher“ hat die Frau um Kosten zu sparen Kartoffeln, Gemüse etc abgebaut und eingekocht und hat 5 Kinder versorgt. Die hat nicht auf den Boden gesessen und Lego gespielt von 12-20 Uhr. Vielleicht ein paar, aber ich bin bei meiner Oma aufgewachsen und da hat man auch entweder voll gearbeitet, so wie sie oder man war Vollzeit Hausfrau. Aber dann wirklich Hausfrau mit allen arbeiten wie nähen, einkochen, Garten etc.
So kenne ich es (Saarland)
Meine Mutter und mein Onkel wurden von Omas betreut so wie ich von selbigen (uromas) Bzw halt Kindergarten ab drei. Aber keiner hat da mit mir Puppen gespielt oder so. ?
Hat mir auch nicht gefehlt wenn ich ehrlich bin.
Die Bindung zu meiner Oma ist trotzdem groß.
So kenne ich es (Saarland)
Meine Mutter und mein Onkel wurden von Omas betreut so wie ich von selbigen (uromas) Bzw halt Kindergarten ab drei. Aber keiner hat da mit mir Puppen gespielt oder so. ?
Hat mir auch nicht gefehlt wenn ich ehrlich bin.
Die Bindung zu meiner Oma ist trotzdem groß.
19.01.2018 18:45
Zitat von -Brünni88:
„Früher“ hat die Frau um Kosten zu sparen Kartoffeln, Gemüse etc abgebaut und eingekocht und hat 5 Kinder versorgt. Die hat nicht auf den Boden gesessen und Lego gespielt von 12-20 Uhr. Vielleicht ein paar, aber ich bin bei meiner Oma aufgewachsen und da hat man auch entweder voll gearbeitet, so wie sie oder man war Vollzeit Hausfrau. Aber dann wirklich Hausfrau mit allen arbeiten wie nähen, einkochen, Garten etc.
So kenne ich es (Saarland)
Meine Mutter und mein Onkel wurden von Omas betreut so wie ich von selbigen (uromas) Bzw halt Kindergarten ab drei. Aber keiner hat da mit mir Puppen gespielt oder so. ?
Hat mir auch nicht gefehlt wenn ich ehrlich bin.
Die Bindung zu meiner Oma ist trotzdem groß.
Früher, also die 80er und 90er Jahren sahen hier im südlichen Ba-Wü so aus, dass die Mutter grundsätzlich Zuhause war und die durchschnittlichen 2 Kinder versorgt hat. Der Mann ging arbeiten. Kindergarten war noch exakt gleich aufgeteilt, wie heute auch. Ich kenne kaum eine Mutter (außer meine SchwieMa), die mit kleinen Kindern gearbeitet hätte. Und die Bindung zur Mutter ist bei keinem der Söhne riesig. Liegt aber natürlich an mehreren Faktoren.
19.01.2018 18:46
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
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Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
Ich persönlich bin ohne Ausbildung und möchte meinem Kind gerne etwas bitten daher mache ich das alles ja. Daran sehe ich nichts verwerfliches. Kein Mensch weiß wie das Leben spielt und ich sollte auch für ihn alleine sorgen können. Wir haben tatsächlich mehr als 1500, mein Freund verdient mehr aber für mich ist es das größte Glück die schule zu machen und studieren zu dürfen. Aber mein Sohn ist auch schon sechsund wir sind alle zufrieden so.
Siehste, für mich sind das größte Glück eben meine Kinder und kein Beruf der Welt könnte schöner sein. Da gehen die Meinungen eben schon auseinander.
Ich weiß nicht, ob dein Kind später sagt, dass es froh darüber ist, dass Mama viel arbeiten gegangen ist, damit sie mir etwas "bieten" kann, oder ob es nicht schöner fürs Kind wäre, wenn Mama einfach viel mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen hätte.
Aber ich geh jetzt Abendessen kochen. Spät heute. Und lange genug war ich jetzt auch online. Meine Meinung dazu kennt jetzt wirklich jeder. Muss nicht jedem schmecken, bin aber 100% ich. Alles andere, was ich schreiben würde, wäre einfach gelogen.
Ich finde deine Einstellung dazu gut, wirklich. Lass dir die auch nicht nehmen. Aber ein bisschen mehr Akzeptanz und weniger Vorurteil für diejenigen die es anders sehen und machen wäre nicht verkehrt. Mag am Forum liegen das es bei dir in einigen Sachen so hart klingt obwohl du es vielleicht anders meinst aber einiges von dir zu diesem Thema liest sich ziemlich hart und fingerzeigend.
19.01.2018 18:48
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Alaska:
Zitat von MiramitLionel:
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Aber selbst mit 1500 Euro Lohn kann eine Mutter doch "nur" halbtags arbeiten gehen, vormittags z.B. und bringt mindestens 500-700 Euro damit nach Hause (mindestens!). Dann hat man 2000-2200 Euro Lohn auf der Hand.
Eine Bank geht von einem minimalen Selbstbehalt von 1200 Euro aus. Bleiben gute 1000 Euro übrig. Das reicht! Das reicht, um dem Kind eine Ganztagsbetreuung zu ersparen.
Wir sparen zwar monatlich auch noch, aber selbst wenn das aktuell nicht ginge, würd ich da gerne drauf verzichten, hauptsache das Kind ist bei mir.
Ich persönlich bin ohne Ausbildung und möchte meinem Kind gerne etwas bitten daher mache ich das alles ja. Daran sehe ich nichts verwerfliches. Kein Mensch weiß wie das Leben spielt und ich sollte auch für ihn alleine sorgen können. Wir haben tatsächlich mehr als 1500, mein Freund verdient mehr aber für mich ist es das größte Glück die schule zu machen und studieren zu dürfen. Aber mein Sohn ist auch schon sechsund wir sind alle zufrieden so.
Siehste, für mich sind das größte Glück eben meine Kinder und kein Beruf der Welt könnte schöner sein. Da gehen die Meinungen eben schon auseinander.
Ich weiß nicht, ob dein Kind später sagt, dass es froh darüber ist, dass Mama viel arbeiten gegangen ist, damit sie mir etwas "bieten" kann, oder ob es nicht schöner fürs Kind wäre, wenn Mama einfach viel mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen hätte.
Aber ich geh jetzt Abendessen kochen. Spät heute. Und lange genug war ich jetzt auch online. Meine Meinung dazu kennt jetzt wirklich jeder. Muss nicht jedem schmecken, bin aber 100% ich. Alles andere, was ich schreiben würde, wäre einfach gelogen.
Das heißt doch nicht dass mein Kind nicht auch das größte Glück ist für mich
man bekommt auch so alles unter einen Hut und ich bin stolz drauf. Und wir haben als Familie trotzdem viel Zeit zusammen und ich bin genauso für mein Kind da
da sagt er sicher nicht dass was anderes schöner gewesen wäre Aber ich hab meine Meinung und dabei bleib ich. Ich bin stolz darauf wie es hier klappt.
19.01.2018 18:59
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Luni:
Zitat von Obsidian:
Hier gibts wahnsinnig viele Eltern die ihre Kinder erst vormittags bringen. Gegen 11 oder halb 12. Dann sind die Morgenaktivitäten im KiGa rum und der zweite Teil des Tages beginnt sozusagen. Die Eltern fangen dann halt um 10 oder 11 mit ihrer Schicht an.Die haben morgens zuhause Familienzeit. Stehen in Ruhe zusammen auf, frühstücken, spielen, gehen spazieren etc. Danach KiTa und Arbeit bis 16 oder 17 Uhr. Für jegliche derartige Arbeitszeiten wäre eine gezwungene Mittagspause und ein Schluß vor 16 Uhr ein Genickbruch. Dabei haben die nicht mehr und nicht weniger Familienzeit und sicher nicht weniger qualitativ weil sie zu einer anderen Tageszeit stattfindet.![]()
Hakt aber spätestens dann, wenn die Kinder in die Schule kommen.
Hier gibt es Hortbetreuung vor und nach der Schule bis zur 4. klasse. Ab 6 Uhr bis 18 Uhr. Ist aber vermutlich auch abhängig vom Bundesland, oder?
bei usn gibt es trotz hort keine frühbetreuung. die schule fängt ganz normal um 8 an.
und hortplätze am nachmittag sind ein witz. um die 30 für über 200 grundschüler. da einen platz zu bekommen grenzt an ein wunderr
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