Ansparen für die Kinder
17.06.2019 20:56
Wir haben für das Kind eine UV mit Beitragsrückgewähr.
Die Oma spart monatl. 30€ auf einem Extrakonto.
Die Oma spart monatl. 30€ auf einem Extrakonto.
17.06.2019 21:21
Wir können auf das Gesparte der Kinder gar nicht zugreifen. Das können nur sie, wenn sie alt genug sind
Würde ich aber auch nicht machen. Entweder ich kann das Geld monatlich entbehren oder ich kann’s nicht.
Würde ich aber auch nicht machen. Entweder ich kann das Geld monatlich entbehren oder ich kann’s nicht.
17.06.2019 21:39
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:ich auch, aber wenn ich was gesagt hab kam nur "dein Bruder brauchte
Zitat von Engelchen1711:
Zitat von Choco:geht mir auch so. Wenn ich was im Tresor meiner Eltern geparkt hatte
Zitat von Kitsune:
...
Wow.. ich habe nix bekommen. So garnichts. Weder von meiner Mama+Partner, noch Papa+Partnerin, noch Omas/Opas. Keine Sau hat Was für mich zurück gelegt. Und mein Geld zu Geburt/Taufe/Kommunion wurde aufgebraucht für Möbel oder sowas. Über 6.000€ hätte ich mich Mega gefreut.![]()
wurde es einfach ausgegeben, meine Lebensversicherung die ich mit 21 hätte
kriegen sollen wurde gekündigt und zum umschulden genutzt (wären 10000€
gewesen)![]()
ist heute noch so das man Geld ewig nicht wieder sieht (weswegen wir
jetzt nichts mehr verleihen)
Wow. Das finde ich wirklich sehr, sehr schlimm.
das, viel ihm gestern Abend ein das er heute das Geld für die Klassenfahrt mitbringen
soll" (was ja an sich kein Drama gewesen wäre wenn man a) mal gefragt hätte
und b) es wieder rein gepackt hätte).
17.06.2019 21:41
Die 3 wissen übrigens das sie ein Konto haben, hab ich ihnen gesagt nachdem
ich sie den Tag wieder von Oma eingesammelt habe (weil sie ja wissen wollten
wo Mama war).
ich sie den Tag wieder von Oma eingesammelt habe (weil sie ja wissen wollten
wo Mama war).
17.06.2019 22:28
Zitat von Alaska:
Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich im Studium nie arbeiten musste und mit 18 ein sehr gutes Polster hatte, nicht nur für den Führerschein.
Ich bin aber ganz bei Skorpi. Jeder so, wie er kann. Dass man aber so gar nichts anspart versteh ich nicht. Selbst 5-10 Euro im Monat pro Kind ergäben im Jahr schon 60-120.
Bis 18 ist das immerhin ein Startkapital von 1080 - 2160 Euro. Immerhin.
Ich sehe keinen Sinn darin, weil ich meinen Kindern einfach so den Führerschein und das erste Auto zahlen werde. Auch eine Wohnung bis zum Ende der Ausbildung/des Studiums usw. Und sie werden auch alles erben, was wir uns noch aufbauen werden.
17.06.2019 23:15
Zitat von Serafinchen:
Zitat von Alaska:
Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich im Studium nie arbeiten musste und mit 18 ein sehr gutes Polster hatte, nicht nur für den Führerschein.
Ich bin aber ganz bei Skorpi. Jeder so, wie er kann. Dass man aber so gar nichts anspart versteh ich nicht. Selbst 5-10 Euro im Monat pro Kind ergäben im Jahr schon 60-120.
Bis 18 ist das immerhin ein Startkapital von 1080 - 2160 Euro. Immerhin.
Ich sehe keinen Sinn darin, weil ich meinen Kindern einfach so den Führerschein und das erste Auto zahlen werde. Auch eine Wohnung bis zum Ende der Ausbildung/des Studiums usw. Und sie werden auch alles erben, was wir uns noch aufbauen werden.
Deine Kinder sind 3 und 6 Jahre. Bis zum ersten Führerschein dauert es noch 10 Jahre. Minimum. WAS macht dich so unfassbar sicher, dass ihr dann auch in der Lage sein werdet, das mal eben so zu bezahlen?
Bei meinem Partner wurde vor knapp 3 Jahren Krebs festgestellt. Es ist, glücklicherweise alles gut ausgegangen, aber es hätte auch anders sein können. Dann wäre ich plötzlich Alleinverdiener, hätte Sorgen, genug zu tun mit der Pflege eines Schwerkranken usw. Sohnemann machte ein Jahr später seinen Führerschein. Ich bin sicher, dass ich, wäre es anders gekommen (und die Chancen standen 50:50) nicht in der Lage gewesen wäre, Führerschein UND Auto mal eben so zu bezahlen. Der Sinn hinter diesen Sparkonten ist eben, dass man diese Dinge absichert. So gut es eben geht. Dass es nicht immer möglich ist, verstehe ich. Dass es Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, nicht möglich ist, große Summen wegzulegen, verstehe ich.
Es aber zu können und es nicht zu wollen: DAS verstehe ich wirklich nicht. Warum sichert man nicht bestimmte Dinge ab, die einem wichtig sind/sein sollten? Oder ist es einem egal, wie das eigene Kind startet?
Übrigens (das antworte ich jetzt allgemein, nicht speziell dir Serafinchen) würde ich, wenn ich Geld wie Heu hätte, meinem Kind auch beim Hauskauf usw. helfen oder es halt finanzieren, wenn es mir denn möglich ist. Ich wüsste keinen Grund, es nicht zu tun.
Meine Oma pflegte immer zu sagen: Ich gebe lieber mit der warmen, als der kalten Hand. Das tat sie. Sie war eine unglaublich großzügige Frau, half, wenn es ihr möglich war, gab auch einfach so, um uns eine Freude zu machen. Sie behielt so viel zurück, dass wir sie gescheit unter die Erde bekamen, wie sie sagte. Mehr aber eben nicht. Sie gab es vorher, mit der warmen Hand. Meine Mama handelt da ebenso und ich selbst werde es ihnen gleichtun. Ich kann auf meinem letzten Weg nichts mitnehmen. Also kann ich es auch geben, wenn es meinem Kind hilft. Egal wofür.
LG Zaubi
17.06.2019 23:48
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Serafinchen:
Zitat von Alaska:
Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich im Studium nie arbeiten musste und mit 18 ein sehr gutes Polster hatte, nicht nur für den Führerschein.
Ich bin aber ganz bei Skorpi. Jeder so, wie er kann. Dass man aber so gar nichts anspart versteh ich nicht. Selbst 5-10 Euro im Monat pro Kind ergäben im Jahr schon 60-120.
Bis 18 ist das immerhin ein Startkapital von 1080 - 2160 Euro. Immerhin.
Ich sehe keinen Sinn darin, weil ich meinen Kindern einfach so den Führerschein und das erste Auto zahlen werde. Auch eine Wohnung bis zum Ende der Ausbildung/des Studiums usw. Und sie werden auch alles erben, was wir uns noch aufbauen werden.
Deine Kinder sind 3 und 6 Jahre. Bis zum ersten Führerschein dauert es noch 10 Jahre. Minimum. WAS macht dich so unfassbar sicher, dass ihr dann auch in der Lage sein werdet, das mal eben so zu bezahlen?
Bei meinem Partner wurde vor knapp 3 Jahren Krebs festgestellt. Es ist, glücklicherweise alles gut ausgegangen, aber es hätte auch anders sein können. Dann wäre ich plötzlich Alleinverdiener, hätte Sorgen, genug zu tun mit der Pflege eines Schwerkranken usw. Sohnemann machte ein Jahr später seinen Führerschein. Ich bin sicher, dass ich, wäre es anders gekommen (und die Chancen standen 50:50) nicht in der Lage gewesen wäre, Führerschein UND Auto mal eben so zu bezahlen. Der Sinn hinter diesen Sparkonten ist eben, dass man diese Dinge absichert. So gut es eben geht. Dass es nicht immer möglich ist, verstehe ich. Dass es Menschen, die ohnehin am Existenzminimum leben, nicht möglich ist, große Summen wegzulegen, verstehe ich.
Es aber zu können und es nicht zu wollen: DAS verstehe ich wirklich nicht. Warum sichert man nicht bestimmte Dinge ab, die einem wichtig sind/sein sollten? Oder ist es einem egal, wie das eigene Kind startet?
Übrigens (das antworte ich jetzt allgemein, nicht speziell dir Serafinchen) würde ich, wenn ich Geld wie Heu hätte, meinem Kind auch beim Hauskauf usw. helfen oder es halt finanzieren, wenn es mir denn möglich ist. Ich wüsste keinen Grund, es nicht zu tun.
Meine Oma pflegte immer zu sagen: Ich gebe lieber mit der warmen, als der kalten Hand. Das tat sie. Sie war eine unglaublich großzügige Frau, half, wenn es ihr möglich war, gab auch einfach so, um uns eine Freude zu machen. Sie behielt so viel zurück, dass wir sie gescheit unter die Erde bekamen, wie sie sagte. Mehr aber eben nicht. Sie gab es vorher, mit der warmen Hand. Meine Mama handelt da ebenso und ich selbst werde es ihnen gleichtun. Ich kann auf meinem letzten Weg nichts mitnehmen. Also kann ich es auch geben, wenn es meinem Kind hilft. Egal wofür.
LG Zaubi
Danke, da kann ich mir meinen Text nun sparen. Ich finde diese Naivität so schrecklich. Keiner kann wissen, was mal passiert. Jetzt zu sagen, dass man auf jeden Fall einfach so den Führerschein und Wohnung bezahlen wird, wenn es eben so weit ist.... Puh.... Und wenn es dann finanziell doch nicht möglich ist? Vielleicht rechnest du, Serafina mal in Ruhe aus, was Studium, Führerschein und Wohnung auf einen Schlag kosten wird. Es wirkt ein bisschen so, als hättest du da gar keine realistische Vorstellung von oder schwimmst aktuell echt in Geld wie Dagobert Duck. Aber dann legst du ja hoffentlich sowieso Geld beiseite.
18.06.2019 07:51
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von nilou:
Aktuell noch 20 € pro Monat, ab nächsten Monat 50 €. Gedacht für Führerschein oder Starthilfe eigene Wohnung oder erstes Auto.
Haus und Co sicherlich nicht. Warum auch. Lieber geben wir jetzt gemeinsam das Geld für gemeinsame Ausflüge etc aus als das ich x für riesen Summen anspare. Was soll den bitte ein 18 jähriger mit 40.000 €?Für bestimmte Sachen finde ich es auch wichtig das man sich das selber finanziert und erspart.
Studieren? Ganz entspannt und vor allem schuldenfrei ins Leben starten.
Wieso? Warum soll ich heute davon ausgehen das sie studieren wird? Warum keine Ausbildung wenn sie das glücklich macht?
Und warum kann man nicht sowohl Schule als auch Studium mit kleinen Nebenjob entspannt sein? Habe ich jeweils sogar zweimal gemacht.
Und wer sagt das es im Fall der Fall das Geld gebraucht wird es nicht dann da gebe ohne es vorher genau dafür angespart zu haben?
Ich finde teilweise klingt das hier so als würde man dem Kind alles abnehmen. Unterstützung jederzeit, aber doch nicht alles abnehmen. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit mit jederzeit Rückhalt und Unterstützung?
18.06.2019 08:03
Zitat von nilou:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von nilou:
Aktuell noch 20 € pro Monat, ab nächsten Monat 50 €. Gedacht für Führerschein oder Starthilfe eigene Wohnung oder erstes Auto.
Haus und Co sicherlich nicht. Warum auch. Lieber geben wir jetzt gemeinsam das Geld für gemeinsame Ausflüge etc aus als das ich x für riesen Summen anspare. Was soll den bitte ein 18 jähriger mit 40.000 €?Für bestimmte Sachen finde ich es auch wichtig das man sich das selber finanziert und erspart.
Studieren? Ganz entspannt und vor allem schuldenfrei ins Leben starten.
Wieso? Warum soll ich heute davon ausgehen das sie studieren wird? Warum keine Ausbildung wenn sie das glücklich macht?
Und warum kann man nicht sowohl Schule als auch Studium mit kleinen Nebenjob entspannt sein? Habe ich jeweils sogar zweimal gemacht.![]()
Und wer sagt das es im Fall der Fall das Geld gebraucht wird es nicht dann da gebe ohne es vorher genau dafür angespart zu haben?
Ich finde teilweise klingt das hier so als würde man dem Kind alles abnehmen. Unterstützung jederzeit, aber doch nicht alles abnehmen. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit mit jederzeit Rückhalt und Unterstützung?![]()
Das Ding ist, man weiß einfach nicht, was für Pläne die Kinder später haben. Wollen sie dann wirklich studieren, ist diese ganze BAföG Sache doch echt mist. Die Kinder müssen sich gleich verschulden. Und dann gibt es noch die, die gar kein BAföG bekommen und sich dann totarbeiten müssen, um überhaupt ein Studium finanzieren zu können. Warum da also nicht vorsorgen? Sich absichern?
Die Kinder starten im Grunde mit nichts. Stell dir vor, du verlierst plötzlich alles. Wohnung, Führerschein, Auto, Wohnungseinrichtung. All das sollen die Kinder anfangs komplett allein stemmen? Ganz allein finanzieren? Wie soll das denn gehen?
Daher finde ich eine kleine Starthilfe (ganz egal wie hoch) schon wichtig.
Klar, sowas wie ein eigenes Haus würde ich nun auch nicht für meine Kinder kaufen, denke aber auch gar nicht, dass die Kinder sowas dann noch wollen, wenn sie komplett im Leben angekommen sind.
Ich persönlich hatte anfangs wirklich viel Unterstützung von meinen Eltern, bin heute trotzdem ein komplett eigenständiger und selbstständiger Mensch.
18.06.2019 08:06
Zitat von Skorpi:
Zitat von Xaphania:
Zitat von Arielle30:
Zitat von AniMaxi:
Wir legen genügend Geld beiseite, wenn er mal studiert soll er nebenher nicht arbeiten![]()
Führerschein und Auto übernehmen die Paten.
Finde zwar nicht, dass das schadet, wenn man neben Studium arbeiten geht, aber ist ja jedem das Seine.
Finde ich auch. Ich persönlich habe bei meinen Jobs hundert mal mehr gelernt als im Studium.
Und was soll man denn sonst die ganze Zeit neben dem Studium machen? Nur Party?
Arbeiten müssen hätte ich übrigens nie. Meine Eltern haben zwar nicht für mich gespart, aber ich hab immer Unterhalt für das Studium bekommen, ein Auto, etc. Erst seit ich verheiratet bin, zahle ich Handyrechnung und Autoversicherung selbst. Und meine Eltern geben immer mal was dazu, wenn wir Anschaffungen haben. Dafür konnte ich doch einen ordentlichen Betrag mit in die Ehe bringen.
Dass man spart, aber gleichzeitig nen Kredit abzahlt, versteh ich nicht. Da würde ich lieber das Ersparte meiner Tochter "ausleihen"
Würdest du echt an das Ersparte deiner Tochter gehen, wenn es finanziell plötzlich schwierig wäre? Ich glaube, egal wie schlecht es mir gehen würde, dass würde ich niemals machen. Außer man leiht es wirklich nur mal aus der Not raus und zahlt diese Summe zurück. Aber komisch fände ich das schon.
Wollen meine Kinder neben dem Studium freiwillig arbeiten, dürfen sie das. Aber sie müssten nicht bis spät abends, bzw. Über Nacht irgendwo hart arbeiten um Miete und essen zahlen zu können und unter Schlafmangel leiden.
Wenn meine Tochter mal älter ist und ihr Taschengeld selbst zur Bank oder in eine Spardose packt, dann würde ich das nie und nimmer anpacken. Aber das was ich jetzt zur Seite lege, schon. Ist eh viel zu viel für ein Kind.
18.06.2019 08:11
"Ausleihen" kann halt auch hin und wieder ein bisschen Diebstahl sein...
18.06.2019 08:20
Zitat von Xaphania:
Zitat von Skorpi:
Zitat von Xaphania:
Zitat von Arielle30:
...
Finde ich auch. Ich persönlich habe bei meinen Jobs hundert mal mehr gelernt als im Studium.
Und was soll man denn sonst die ganze Zeit neben dem Studium machen? Nur Party?
Arbeiten müssen hätte ich übrigens nie. Meine Eltern haben zwar nicht für mich gespart, aber ich hab immer Unterhalt für das Studium bekommen, ein Auto, etc. Erst seit ich verheiratet bin, zahle ich Handyrechnung und Autoversicherung selbst. Und meine Eltern geben immer mal was dazu, wenn wir Anschaffungen haben. Dafür konnte ich doch einen ordentlichen Betrag mit in die Ehe bringen.
Dass man spart, aber gleichzeitig nen Kredit abzahlt, versteh ich nicht. Da würde ich lieber das Ersparte meiner Tochter "ausleihen"
Würdest du echt an das Ersparte deiner Tochter gehen, wenn es finanziell plötzlich schwierig wäre? Ich glaube, egal wie schlecht es mir gehen würde, dass würde ich niemals machen. Außer man leiht es wirklich nur mal aus der Not raus und zahlt diese Summe zurück. Aber komisch fände ich das schon.
Wollen meine Kinder neben dem Studium freiwillig arbeiten, dürfen sie das. Aber sie müssten nicht bis spät abends, bzw. Über Nacht irgendwo hart arbeiten um Miete und essen zahlen zu können und unter Schlafmangel leiden.
Wenn meine Tochter mal älter ist und ihr Taschengeld selbst zur Bank oder in eine Spardose packt, dann würde ich das nie und nimmer anpacken. Aber das was ich jetzt zur Seite lege, schon. Ist eh viel zu viel für ein Kind.
Dann würde ich ganz ehrlich, weniger zurücklegen. Dann muss man auch nicht wieder was wegnehmen.
18.06.2019 08:23
Zitat von Skorpi:
Zitat von nilou:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von nilou:
Aktuell noch 20 € pro Monat, ab nächsten Monat 50 €. Gedacht für Führerschein oder Starthilfe eigene Wohnung oder erstes Auto.
Haus und Co sicherlich nicht. Warum auch. Lieber geben wir jetzt gemeinsam das Geld für gemeinsame Ausflüge etc aus als das ich x für riesen Summen anspare. Was soll den bitte ein 18 jähriger mit 40.000 €?Für bestimmte Sachen finde ich es auch wichtig das man sich das selber finanziert und erspart.
Studieren? Ganz entspannt und vor allem schuldenfrei ins Leben starten.
Wieso? Warum soll ich heute davon ausgehen das sie studieren wird? Warum keine Ausbildung wenn sie das glücklich macht?
Und warum kann man nicht sowohl Schule als auch Studium mit kleinen Nebenjob entspannt sein? Habe ich jeweils sogar zweimal gemacht.![]()
Und wer sagt das es im Fall der Fall das Geld gebraucht wird es nicht dann da gebe ohne es vorher genau dafür angespart zu haben?
Ich finde teilweise klingt das hier so als würde man dem Kind alles abnehmen. Unterstützung jederzeit, aber doch nicht alles abnehmen. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit mit jederzeit Rückhalt und Unterstützung?![]()
Das Ding ist, man weiß einfach nicht, was für Pläne die Kinder später haben. Wollen sie dann wirklich studieren, ist diese ganze BAföG Sache doch echt mist. Die Kinder müssen sich gleich verschulden. Und dann gibt es noch die, die gar kein BAföG bekommen und sich dann totarbeiten müssen, um überhaupt ein Studium finanzieren zu können. Warum da also nicht vorsorgen? Sich absichern?
Die Kinder starten im Grunde mit nichts. Stell dir vor, du verlierst plötzlich alles. Wohnung, Führerschein, Auto, Wohnungseinrichtung. All das sollen die Kinder anfangs komplett allein stemmen? Ganz allein finanzieren? Wie soll das denn gehen?
Daher finde ich eine kleine Starthilfe (ganz egal wie hoch) schon wichtig.
Klar, sowas wie ein eigenes Haus würde ich nun auch nicht für meine Kinder kaufen, denke aber auch gar nicht, dass die Kinder sowas dann noch wollen, wenn sie komplett im Leben angekommen sind.
Ich persönlich hatte anfangs wirklich viel Unterstützung von meinen Eltern, bin heute trotzdem ein komplett eigenständiger und selbstständiger Mensch.
Zu deinem ersten Absatz: das ist so einfach nicht richtig. Es gibt doch nicht nur schwarz und weiß und nichts dazwischen. Bafög ist eine super Sache. Und die Rückzahlung viele Jahre später und sehr moderat. Und wenn man es nicht bekommt haben die Eltern ein entsprechendes Einkommen. Ich schrieb doch das es kein Thema ist da zu unterstützen. Nur genau dafür heute etwas zu sparen mache ich nicht. Und ich werde sicherlich nicht 100 % der Kosten für mein Kind tragen, egal ob ich es könnte oder nicht. Ein Anteil von ihr finde ich wichtig.
Und für FS, erstes Auto, Zuschuss Wohnung etc. lege ich doch was zurück.
18.06.2019 08:27
Also ich glaube ihr versteht mich da ein bisschen falsch.
Meine Tochter ist 13 Monate alt. Die hat jetzt schon so viel Kohle auf ihren Depots, dass aktuell ein Führerschein und ein Polo Jahreswagen schon drin wären
Wir stehen kurz vor der Finanzierung eines Hauses. Wenn ich mir eben mal das Geld meiner Tochter leihe, und als Eigenkapital angebe, dann bekomme ich für den Hauskredit bessere Konditionen, zahle weniger Zinsen und kann dann später mehr weg legen für sie. Am Ende geht die Rechnung also zu ihren Gunsten auf.
Ich könnte natürlich auch einfach das Geld was ich gerade bei ihr anspare auf unseren Konten lassen und das Besparen ihrer Konten bleiben lassen. Wäre dann für einige hier moralisch korrekter, für mich macht es gerade keinen Unterschied.
Wie gesagt, ich würde nie an das Geld gehen, was sich meine Tochter später mal selbst erspart hat, oder was sie bereits selbst verwaltet.
Und von dieser "Was wäre wenn Krebs/Tod/Wasauchimmer"-Schwarzmalerei halte ich auch nichts. Aber ist ja auch jedermanns Sache, die einen leben mit mehr Risiko, die anderen mit weniger.
Meine Tochter ist 13 Monate alt. Die hat jetzt schon so viel Kohle auf ihren Depots, dass aktuell ein Führerschein und ein Polo Jahreswagen schon drin wären
Wir stehen kurz vor der Finanzierung eines Hauses. Wenn ich mir eben mal das Geld meiner Tochter leihe, und als Eigenkapital angebe, dann bekomme ich für den Hauskredit bessere Konditionen, zahle weniger Zinsen und kann dann später mehr weg legen für sie. Am Ende geht die Rechnung also zu ihren Gunsten auf.
Ich könnte natürlich auch einfach das Geld was ich gerade bei ihr anspare auf unseren Konten lassen und das Besparen ihrer Konten bleiben lassen. Wäre dann für einige hier moralisch korrekter, für mich macht es gerade keinen Unterschied.
Wie gesagt, ich würde nie an das Geld gehen, was sich meine Tochter später mal selbst erspart hat, oder was sie bereits selbst verwaltet.
Und von dieser "Was wäre wenn Krebs/Tod/Wasauchimmer"-Schwarzmalerei halte ich auch nichts. Aber ist ja auch jedermanns Sache, die einen leben mit mehr Risiko, die anderen mit weniger.
18.06.2019 08:30
Zitat von nilou:
Zitat von Skorpi:
Zitat von nilou:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
...
Wieso? Warum soll ich heute davon ausgehen das sie studieren wird? Warum keine Ausbildung wenn sie das glücklich macht?
Und warum kann man nicht sowohl Schule als auch Studium mit kleinen Nebenjob entspannt sein? Habe ich jeweils sogar zweimal gemacht.![]()
Und wer sagt das es im Fall der Fall das Geld gebraucht wird es nicht dann da gebe ohne es vorher genau dafür angespart zu haben?
Ich finde teilweise klingt das hier so als würde man dem Kind alles abnehmen. Unterstützung jederzeit, aber doch nicht alles abnehmen. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit mit jederzeit Rückhalt und Unterstützung?![]()
Das Ding ist, man weiß einfach nicht, was für Pläne die Kinder später haben. Wollen sie dann wirklich studieren, ist diese ganze BAföG Sache doch echt mist. Die Kinder müssen sich gleich verschulden. Und dann gibt es noch die, die gar kein BAföG bekommen und sich dann totarbeiten müssen, um überhaupt ein Studium finanzieren zu können. Warum da also nicht vorsorgen? Sich absichern?
Die Kinder starten im Grunde mit nichts. Stell dir vor, du verlierst plötzlich alles. Wohnung, Führerschein, Auto, Wohnungseinrichtung. All das sollen die Kinder anfangs komplett allein stemmen? Ganz allein finanzieren? Wie soll das denn gehen?
Daher finde ich eine kleine Starthilfe (ganz egal wie hoch) schon wichtig.
Klar, sowas wie ein eigenes Haus würde ich nun auch nicht für meine Kinder kaufen, denke aber auch gar nicht, dass die Kinder sowas dann noch wollen, wenn sie komplett im Leben angekommen sind.
Ich persönlich hatte anfangs wirklich viel Unterstützung von meinen Eltern, bin heute trotzdem ein komplett eigenständiger und selbstständiger Mensch.
Zu deinem ersten Absatz: das ist so einfach nicht richtig. Es gibt doch nicht nur schwarz und weiß und nichts dazwischen. Bafög ist eine super Sache. Und die Rückzahlung viele Jahre später und sehr moderat. Und wenn man es nicht bekommt haben die Eltern ein entsprechendes Einkommen. Ich schrieb doch das es kein Thema ist da zu unterstützen. Nur genau dafür heute etwas zu sparen mache ich nicht. Und ich werde sicherlich nicht 100 % der Kosten für mein Kind tragen, egal ob ich es könnte oder nicht. Ein Anteil von ihr finde ich wichtig.
Und für FS, erstes Auto, Zuschuss Wohnung etc. lege ich doch was zurück.![]()
Ja, da hast du recht, wenn es nicht anders geht, ist BAföG eine gute Sache. Aber wenn ich mit dem Geld beiseite legen diese schulden verhindern kann, weiß ich gar nicht, warum ich dies nicht tun sollte?
Ich weiß nicht genau, wie es beim BAföG ist. Meine Kinder werden wohl sowieso keins bekommen. Ist das nicht so, dass es total egal ist, ob die Eltern dann zu dieser Zeit kein hohes Einkommen haben müssen, zählt da nicht das Gesamte? Was also, wenn es uns zwar jetzt sehr gut geht, später aber vielleicht finanziell plötzlich nicht mehr? Und dann müssten ja doch die Kinder drunter leiden.
Oder liege ich da falsch?
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