Hausfrau oder was seid ihr
26.01.2018 08:21
Zitat von Marf:
Leider müssen auch viele Daheim bleiben.Weil das Betreuungsangebot meist unterirdisch ist.
Das kann auch oft sein und jeder hat seine Gründe warum so und nicht anders. Mir kommt es nur manchmal vor, als wenn sich manche dafür schämen, dass sie daheim bleiben oder es unangenehm ist, das vor anderen zu zugeben. Ich finde es nicht schlimm und für uns ist es der entspannteste Weg.
26.01.2018 08:34
ich war 5 jahre vollzeitmama und hausfrau. und es waren schöne 5 jahre. so eine intensive zeit mit den kindern wird man nie wieder haben!
ich werde auch jetzt wieder 3 jahre zuhause bleiben und zeit mit den kindern genießen! danach sehen wir weiter!
denn ich persönlich halte nichts davon so kleine babys und kinder in eine betreuung zu geben! für mich und mein weltbild (das mein mann teilt) gehören sie zu den eltern!
außerdem bekomme ich oft genug mit wie bei uns die u3-betreuung im ort läuft. und das sind oft wirklich nur aufbewahrungsmöglichkeiten (abgesehen von den tms, die aber weit in der unterzahl sind)
ich sehe einfach die möglichkeiten die man als "hausfrau" hat - für sich aber auch die kinder!
bei uns im ländlichen läuft das soziale leben nachmittags auf spielplätzen, bei freunden oder im verein ab. vollzeitkigakinder / hortkinder sind davon oft ausgeschlossen! sie können keine vereine besuchen, dadurch keinen sport machen, kein musikinstrument lernen, usw (die meisten solcher veranstaltungen fangen um 15 uhr an... geht schlecht wenn man selber bis 16 uhr oder länger arbeitet)
es heißt ja nicht, dass man als hausfrau den ganzen tag zuhause auf der faulen pelle sitzt! ohne hausfrauen wäre hier vieles nicht möglich, denn die vereine aber auch einige soziale institute leben von den hausfrauen die sie ehrenamtlich unterstützen!
ich werde auch jetzt wieder 3 jahre zuhause bleiben und zeit mit den kindern genießen! danach sehen wir weiter!
denn ich persönlich halte nichts davon so kleine babys und kinder in eine betreuung zu geben! für mich und mein weltbild (das mein mann teilt) gehören sie zu den eltern!
außerdem bekomme ich oft genug mit wie bei uns die u3-betreuung im ort läuft. und das sind oft wirklich nur aufbewahrungsmöglichkeiten (abgesehen von den tms, die aber weit in der unterzahl sind)
ich sehe einfach die möglichkeiten die man als "hausfrau" hat - für sich aber auch die kinder!
bei uns im ländlichen läuft das soziale leben nachmittags auf spielplätzen, bei freunden oder im verein ab. vollzeitkigakinder / hortkinder sind davon oft ausgeschlossen! sie können keine vereine besuchen, dadurch keinen sport machen, kein musikinstrument lernen, usw (die meisten solcher veranstaltungen fangen um 15 uhr an... geht schlecht wenn man selber bis 16 uhr oder länger arbeitet)
es heißt ja nicht, dass man als hausfrau den ganzen tag zuhause auf der faulen pelle sitzt! ohne hausfrauen wäre hier vieles nicht möglich, denn die vereine aber auch einige soziale institute leben von den hausfrauen die sie ehrenamtlich unterstützen!
26.01.2018 08:54
Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
-
Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
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Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
26.01.2018 09:00
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
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Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
da kommt es ganz arg auf die kita an. nicht jede bietet super förderung.
und ich sehe es auch eher anders!
1 kind u3 alleine bei mama kann viel mehr, viel besser gefördert werden als in der kita. denn dort muss es sich die erzieher mit vielen anderen kindern (im idealfall nur 3, oft sind es aber 5-6 kinder pro erzieher) teilen. da kann die förderung gar nicht so intensiv sein. (zb vorlesen - einem kind ein buch vorzulesen ist einfach. es wird nicht gestört. jetzt will kind 1 in der kiga lesen, kind 2 will spielen mit der erzieherin, kind 3 basteln, kind 4 würde gerne alleine mit ihr kuscheln - die erzieherin kann sich aber nicht teilen, also wird sie nie allen richtig gerecht werden können, da sie sich ja nicht teilen kann - beispielhafte situation )
ü3 ist natürlich ein bisschen anders, aber auch hier kann man sich zuhause intensiver auf die bedürfnisse der kinder einstellen. im kiga geht das nicht immer. oder wird das nicht immer gmeacht!
26.01.2018 09:01
Wenn ich immer lese "dem Mann den Rücken frei halten".
Wenn beide 40h arbeiten gehen, ist es logisch, dass sie im Haushalt das gleiche machen müssen, ganz klar.
Wenn Frau aber Rücken frei halten muss, weil der fleeeeiiiße Mann 40h arbeitet und dann zu nichts mehr in der Lage ist, weil er den ganzen Tag im Wald Baumstämme geworfen hat, dann verstehen das auch alle.
WTF?
Zieht ihr ihm dann auch die Pantöffelchen direkt an der Tür an oder schlüpft er fix allein rein?
Wenn beide 40h arbeiten gehen, ist es logisch, dass sie im Haushalt das gleiche machen müssen, ganz klar.
Wenn Frau aber Rücken frei halten muss, weil der fleeeeiiiße Mann 40h arbeitet und dann zu nichts mehr in der Lage ist, weil er den ganzen Tag im Wald Baumstämme geworfen hat, dann verstehen das auch alle.
WTF?
Zieht ihr ihm dann auch die Pantöffelchen direkt an der Tür an oder schlüpft er fix allein rein?
26.01.2018 09:04
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
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Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
Du trittst keinem zu nahe.
Mir zumindest nicht. Zuhause bleiben hat ja nicht nur mit Putzen und Kind zu tun. Und es kommt auch darauf an, was bei dir zuhause anfällt oder eben wie es organisiert ist, wie groß es ist usw. Ich arbeite da meist in "Projekten" gedacht und wenn man gründlich ist, dauert es schon seine Zeit, neben Einkaufen, Kind, Kochen, etc. kommt man da auch auf eine Halbtagstelle. Man kann es aber auch nicht wirklich umrechnen, Mama bist du sowieso 24/7.
26.01.2018 09:05
Wenn ihr so glücklich seid und das bei euch so klappt ist das doch toll.
Mein Weg ist ein anderer und mit dem sind wir glücklich.
Das muss doch kein anderer bewerten.
Mein Weg ist ein anderer und mit dem sind wir glücklich.
Das muss doch kein anderer bewerten.
26.01.2018 09:06
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Wenn ich immer lese "dem Mann den Rücken frei halten".
Wenn beide 40h arbeiten gehen, ist es logisch, dass sie im Haushalt das gleiche machen müssen, ganz klar.
Wenn Frau aber Rücken frei halten muss, weil der fleeeeiiiße Mann 40h arbeitet und dann zu nichts mehr in der Lage ist, weil er den ganzen Tag im Wald Baumstämme geworfen hat, dann verstehen das auch alle.
WTF?
Zieht ihr ihm dann auch die Pantöffelchen direkt an der Tür an oder schlüpft er fix allein rein?
Man kann auch geistig erschöpft sein, nicht nur körperlich. Und wir tragen zuhause keine Pantoffeln.
26.01.2018 09:08
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Wenn ich immer lese "dem Mann den Rücken frei halten".
Wenn beide 40h arbeiten gehen, ist es logisch, dass sie im Haushalt das gleiche machen müssen, ganz klar.
Wenn Frau aber Rücken frei halten muss, weil der fleeeeiiiße Mann 40h arbeitet und dann zu nichts mehr in der Lage ist, weil er den ganzen Tag im Wald Baumstämme geworfen hat, dann verstehen das auch alle.
WTF?
Zieht ihr ihm dann auch die Pantöffelchen direkt an der Tür an oder schlüpft er fix allein rein?
Also hier hält mir ja der Mann den Rücken frei
Ich werfe keine Baumstämme und kann meine Pantoffeln auch sehr gut allein anziehen. Dennoch arbeite ich täglich zehn Stunden und Ja, da mach ich nichts mehr im Haushalt und koche auch nicht. Ich brauche auch regenerationszeit, ich bin ja auch nur ein Mensch. Doch warum soll das Einfluss auf die Kinder haben? Wenn beide arbeiten gehen und die Kinder den ganzen Tag weg sind ist es auch logisch, dass im Haushalt deutlich weniger anfällt. Sollte man vielleicht auch mal bedenken.
26.01.2018 09:10
Zitat von shelyra:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
-
Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
da kommt es ganz arg auf die kita an. nicht jede bietet super förderung.
und ich sehe es auch eher anders!
1 kind u3 alleine bei mama kann viel mehr, viel besser gefördert werden als in der kita. denn dort muss es sich die erzieher mit vielen anderen kindern (im idealfall nur 3, oft sind es aber 5-6 kinder pro erzieher) teilen. da kann die förderung gar nicht so intensiv sein. (zb vorlesen - einem kind ein buch vorzulesen ist einfach. es wird nicht gestört. jetzt will kind 1 in der kiga lesen, kind 2 will spielen mit der erzieherin, kind 3 basteln, kind 4 würde gerne alleine mit ihr kuscheln - die erzieherin kann sich aber nicht teilen, also wird sie nie allen richtig gerecht werden können, da sie sich ja nicht teilen kann - beispielhafte situation )
ü3 ist natürlich ein bisschen anders, aber auch hier kann man sich zuhause intensiver auf die bedürfnisse der kinder einstellen. im kiga geht das nicht immer. oder wird das nicht immer gmeacht!
Ich verstehe was du meinst, ich lese meinen Kindern auch wahnsinnig gerne vor und versuch mich immer jedem einzeln individuell zu widmen. Aber in der Zwischenzeit wartet halt der andere grad oder macht was eigenes. Aber das machen wir eben in unserer Freizeit. Das ist doch nicht 8h am Tag möglich.
Man darf doch auch noch einfach Alltag haben. Das Kind darf sich mal langweilen.
Es ist doch später total frustriert oder damit überfordert, wenn es in der Schule plötzlich heisst "mach mal". Das hat es ja nie gelernt und gesehen, es wurde ja 24/7 entertained.
26.01.2018 09:18
Also wenn mein Mann 10-12 Stunden auf der Arbeit war und er Arbeitet Körperlich Hart , dann macht er hier nichts mehr .
Außer Abendessen und Füße hoch plus Einschlafen.
Außer Abendessen und Füße hoch plus Einschlafen.
26.01.2018 09:21
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von shelyra:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
-
Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.
da kommt es ganz arg auf die kita an. nicht jede bietet super förderung.
und ich sehe es auch eher anders!
1 kind u3 alleine bei mama kann viel mehr, viel besser gefördert werden als in der kita. denn dort muss es sich die erzieher mit vielen anderen kindern (im idealfall nur 3, oft sind es aber 5-6 kinder pro erzieher) teilen. da kann die förderung gar nicht so intensiv sein. (zb vorlesen - einem kind ein buch vorzulesen ist einfach. es wird nicht gestört. jetzt will kind 1 in der kiga lesen, kind 2 will spielen mit der erzieherin, kind 3 basteln, kind 4 würde gerne alleine mit ihr kuscheln - die erzieherin kann sich aber nicht teilen, also wird sie nie allen richtig gerecht werden können, da sie sich ja nicht teilen kann - beispielhafte situation )
ü3 ist natürlich ein bisschen anders, aber auch hier kann man sich zuhause intensiver auf die bedürfnisse der kinder einstellen. im kiga geht das nicht immer. oder wird das nicht immer gmeacht!
Ich verstehe was du meinst, ich lese meinen Kindern auch wahnsinnig gerne vor und versuch mich immer jedem einzeln individuell zu widmen. Aber in der Zwischenzeit wartet halt der andere grad oder macht was eigenes. Aber das machen wir eben in unserer Freizeit. Das ist doch nicht 8h am Tag möglich.
Man darf doch auch noch einfach Alltag haben. Das Kind darf sich mal langweilen.
Es ist doch später total frustriert oder damit überfordert, wenn es in der Schule plötzlich heisst "mach mal". Das hat es ja nie gelernt und gesehen, es wurde ja 24/7 entertained.
das kann dir auch passieren wenn es in den kiga geht
bei uns zb wird nur noch auf freies spiel gesetzt. den kindern mal eine aufgabe geben was es auch erledigen muss? vorschulprogramm bei dem das kind lernt stifte zu halten oder auch mal 15min konzentriert zu arbeiten? usw - alles fehlanzeige
also sind kigas nicht immer die bessere lösung!
26.01.2018 09:24
Zitat von Aja99:
Also wenn mein Mann 10-12 Stunden auf der Arbeit war und er Arbeitet Körperlich Hart , dann macht er hier nichts mehr .
Außer Abendessen und Füße hoch plus Einschlafen.
Er arbeitet also 50-60h pro Woche, mein lieber Scholli.
Und wäre er Single, würde es dann seine Mutti machen oder er dann einfach in seinem Dreck ersticken?
Ich verstehe, dass eine Familie als Team arbeitet, jeder seine Aufgabe haben kann. Aber ich verstehe dann auch, wenn manche hier ein Selbstbewusstsein haben wie eine TüteChips und sich die Kerle aufführen wie der Pascha.
26.01.2018 09:29
Viele Sympathisanten hab ich hier bestimmt nicht. Aber dennoch:
Ich kann so ziemlich jedes Lebensmodell nachvollziehen. Das Kind hauptsächlich Zuhause, ein paar Stunden in der Kita, damit Mutter was tun kann, gut. Und auch Zeit für sich ist wichtig. Zweifellos.
Es gibt auch nicht nur Kita-Fans. Da haben wir persönlich sicher auch Glück, mit gutem Kitaangebot.
Aber ich verstehe nicht warum man Zuhause ist, wenn die Kinder wirklich fast Vollzeit betreut sind. Soviel Hausarbeit kann es nicht geben.
Ich kann so ziemlich jedes Lebensmodell nachvollziehen. Das Kind hauptsächlich Zuhause, ein paar Stunden in der Kita, damit Mutter was tun kann, gut. Und auch Zeit für sich ist wichtig. Zweifellos.
Es gibt auch nicht nur Kita-Fans. Da haben wir persönlich sicher auch Glück, mit gutem Kitaangebot.
Aber ich verstehe nicht warum man Zuhause ist, wenn die Kinder wirklich fast Vollzeit betreut sind. Soviel Hausarbeit kann es nicht geben.
26.01.2018 09:31
Das kann dir aber ja auch egal sein? Was tangiert dich das? Diejenigen, die das tun, werden ihre Gründe haben.
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