Ich möchte über Abtreibung sprechen
16.05.2015 16:55
Zum Thema Abtreibung:
Ich denke das kann keiner pauschal sagen wenn du selbst nicht in der Situation bist da es eine Entscheidung ist die dir dann plötzlich in dein Leben tritt. Ich denke da nur an das Gegenwärtige und das Jetzt. Der Kopf kann viel spekulieren darüber daher kann ich auch nicht sagen wie es wirklich wäre wenn das Thema für mich da wäre.
Aber wenn ich daran denke würde ich nicht abtreiben egal in welcher Situation ich bin. Weil es gibt für alles einen Weg. Ich denke jeder Mensch ist eine geschenkte Seele da wir nicht ewig über unsere Kinder bestimmen. Sie sind irgendwann selbst groß und erwachsen und gehen ihre Wege unabhängig von uns als Eltern. Damals habe ich immer gesagt. Ich kann mir meine Eltern ja nicht aussuchen. Heute weiß ich das auch wenn es sehr hart und schwer war das es für mich eine Seelengeschichte ist die ich heute mit offenen Augen sehe und dankbar bin für diese Erfahrungen. Ich selbst war ein "Pillenkind"und habe mich an dieser "meiner Mami" festgebissen. Ich hab sie früher dafür verflucht was sie mir nicht alles angetan hat usw...vor Wut sagte ich noch wäre besser wenn du mich abgetrieben hättest...aber heute bin ich so froh darüber das ich aus einem ungewöhnlichen Leben entstanden bin. Und heute trage ich meine Tochter in meinen Armen und bin meinen Leben dafür dankbar das sie da ist.
Es gibt natürlich auch absurde Fälle (Vergewaltigung ec...) da kann ich erst Recht nichts zu sagen oder drüber urteilen. Ich weiß es nicht wie ich handeln würde.
Aber eine damalige Freundin ist aus so einer Situation entstanden aber ich war froh sie als Freundin zu haben. Und mir ist auch eine Frau begegnet die von ihrer eigenen Familie...(möchte nicht näheres schreiben) und sie war für mich auch damals eine Bereicherung.
Ich finde die Intuitive Abtreibung ist vielleicht in mancher Lage auch wichtig. Frauen spüren das wenn es nicht sein sollte.
Gegenüber einer Abtreibung hast du früher oder später gemischte Gefühle. Vielleicht war es damals zum Zeitpunkt das richtige für dich. Aber in der Zukunft bist du darüber seelisch am leiden weil du jetzt für dich besser da stehst (Umwelteinflüsse ec...). Ich denke was heute gut ist muss nicht morgen für mich auch so sein. Der Mensch entwickelt sich. Verändert die Ansichten. Geht viele Erfahrungen und "lebt". Ich mache keiner Frau der Welt Vorwürfe weil sie abtreibt. Jeder hat seine eigenen Gründe. Das ist menschlich.
Für mich ist jeder Mensch eine Bereicherung egal wie er entstanden ist und auch mit Krankheit und Handicap.
Schwieriges Thema aber schön mal drüber gesprochen zu haben
lieben Gruß
Ich denke das kann keiner pauschal sagen wenn du selbst nicht in der Situation bist da es eine Entscheidung ist die dir dann plötzlich in dein Leben tritt. Ich denke da nur an das Gegenwärtige und das Jetzt. Der Kopf kann viel spekulieren darüber daher kann ich auch nicht sagen wie es wirklich wäre wenn das Thema für mich da wäre.
Aber wenn ich daran denke würde ich nicht abtreiben egal in welcher Situation ich bin. Weil es gibt für alles einen Weg. Ich denke jeder Mensch ist eine geschenkte Seele da wir nicht ewig über unsere Kinder bestimmen. Sie sind irgendwann selbst groß und erwachsen und gehen ihre Wege unabhängig von uns als Eltern. Damals habe ich immer gesagt. Ich kann mir meine Eltern ja nicht aussuchen. Heute weiß ich das auch wenn es sehr hart und schwer war das es für mich eine Seelengeschichte ist die ich heute mit offenen Augen sehe und dankbar bin für diese Erfahrungen. Ich selbst war ein "Pillenkind"und habe mich an dieser "meiner Mami" festgebissen. Ich hab sie früher dafür verflucht was sie mir nicht alles angetan hat usw...vor Wut sagte ich noch wäre besser wenn du mich abgetrieben hättest...aber heute bin ich so froh darüber das ich aus einem ungewöhnlichen Leben entstanden bin. Und heute trage ich meine Tochter in meinen Armen und bin meinen Leben dafür dankbar das sie da ist.
Es gibt natürlich auch absurde Fälle (Vergewaltigung ec...) da kann ich erst Recht nichts zu sagen oder drüber urteilen. Ich weiß es nicht wie ich handeln würde.
Aber eine damalige Freundin ist aus so einer Situation entstanden aber ich war froh sie als Freundin zu haben. Und mir ist auch eine Frau begegnet die von ihrer eigenen Familie...(möchte nicht näheres schreiben) und sie war für mich auch damals eine Bereicherung.
Ich finde die Intuitive Abtreibung ist vielleicht in mancher Lage auch wichtig. Frauen spüren das wenn es nicht sein sollte.
Gegenüber einer Abtreibung hast du früher oder später gemischte Gefühle. Vielleicht war es damals zum Zeitpunkt das richtige für dich. Aber in der Zukunft bist du darüber seelisch am leiden weil du jetzt für dich besser da stehst (Umwelteinflüsse ec...). Ich denke was heute gut ist muss nicht morgen für mich auch so sein. Der Mensch entwickelt sich. Verändert die Ansichten. Geht viele Erfahrungen und "lebt". Ich mache keiner Frau der Welt Vorwürfe weil sie abtreibt. Jeder hat seine eigenen Gründe. Das ist menschlich.
Für mich ist jeder Mensch eine Bereicherung egal wie er entstanden ist und auch mit Krankheit und Handicap.
Schwieriges Thema aber schön mal drüber gesprochen zu haben
lieben Gruß
16.05.2015 16:59
Abtreibung ist natürlich ein sehr heikles Thema.
Ich bin grundsätzlich gegen Abtreibung, gebe aber auch zu bei meinen beiden Großen mit dem Gedanken gespielt zu haben.
Bei meiner Tochter war ich 14, es war natürlich ein Unfall, der Vater nicht unbedingt der Typ für Kinder und ich hatte eigentlich Lebenspläne, die ich dann davon schwimmen sah. Ich hab die Pille danach genommen. Allerdings wohl zu spät. Ich bekam später zwar Blutungen, aber sie blieb. Ich habe letztlich akzeptiert, dass sie einen Lebenswillen hat und habe die Herausforderung angenommen. Mit Unterstützung meiner Familie. Bekommen hab ich sie dann mit 15.
Bei meinem Sohn war ich gerade 20 beim positiven Test. Er entstand in einer deutlich stärker belasteten Situation. Der Vater meiner Tochter und ich lebten bereits zusammen, er misshandelte und vergewaltigte mich regelmäßig, bedrohte meine Familie und unsere Tochter und ich hab mich nicht getraut abzuhaben, weil ich Angst hatte, dass er mir meine Tochter weg nimmt oder ihr etwas antut. Damit hat er immer gedroht. Als er von der Schwangerschaft erfuhr, wollte er mich zur Abtreibung zwingen, schlug mich halb tot, ging im besoffenen Kopf auf unsere Tochter los. Ich bin dann mit ihr ins Frauenhaus, hab ihn angezeigt, mich versteckt und hab mir den Beratungsschein für die Abtreibung geholt. Aber ich konnte es nicht. Es ging nicht. Heute bin ich darüber heilfroh, obwohl ich in der späteren Schwangerschaft häufig an meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich wäre an einer Entscheidung pro Abtreibung 100% zerbrochen und hätte mein Leben und das Leben meiner Tochter zerstört. Auch so war es schwer, weil ich mich mit 20 alleine um 2 Kinder kümmern musste und den Terror mit ihrem Erzeuger hatte. Verurteilt wurde er nicht, weil Aussage gegen Aussage stand. Er hat behauptet, dass ich auf harten Sex und Rollenspiele stehen würde. Alles einvernehmlich. Er bekam dann sogar Umgangsrecht mit der Großen, konnte zum Glück ein Kinderpsychologe mit Gutachten verhindern. Na ja. Ich schweife ab
Ich verurteile niemanden der in meiner Situation abgetrieben hätte. Gerade nach der Vergewaltigung. Ich berate heute Opfer für den Weißen Ring, hab so schon viele Geschichten kennengelernt und nie eine Frau verurteilt. Ich hoffe, dass ich so viel Lebenszufriedenheit(mir fällt kein besseres Wort ein) ausstrahle, dass die betroffenen Frauen merken, dass das Leben nach der Tat weiter gehen kann und das an lernen kann, damit zu leben. Evtl. ja auch mit dem Kind.
Ich bin grundsätzlich gegen Abtreibung, gebe aber auch zu bei meinen beiden Großen mit dem Gedanken gespielt zu haben.
Bei meiner Tochter war ich 14, es war natürlich ein Unfall, der Vater nicht unbedingt der Typ für Kinder und ich hatte eigentlich Lebenspläne, die ich dann davon schwimmen sah. Ich hab die Pille danach genommen. Allerdings wohl zu spät. Ich bekam später zwar Blutungen, aber sie blieb. Ich habe letztlich akzeptiert, dass sie einen Lebenswillen hat und habe die Herausforderung angenommen. Mit Unterstützung meiner Familie. Bekommen hab ich sie dann mit 15.
Bei meinem Sohn war ich gerade 20 beim positiven Test. Er entstand in einer deutlich stärker belasteten Situation. Der Vater meiner Tochter und ich lebten bereits zusammen, er misshandelte und vergewaltigte mich regelmäßig, bedrohte meine Familie und unsere Tochter und ich hab mich nicht getraut abzuhaben, weil ich Angst hatte, dass er mir meine Tochter weg nimmt oder ihr etwas antut. Damit hat er immer gedroht. Als er von der Schwangerschaft erfuhr, wollte er mich zur Abtreibung zwingen, schlug mich halb tot, ging im besoffenen Kopf auf unsere Tochter los. Ich bin dann mit ihr ins Frauenhaus, hab ihn angezeigt, mich versteckt und hab mir den Beratungsschein für die Abtreibung geholt. Aber ich konnte es nicht. Es ging nicht. Heute bin ich darüber heilfroh, obwohl ich in der späteren Schwangerschaft häufig an meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich wäre an einer Entscheidung pro Abtreibung 100% zerbrochen und hätte mein Leben und das Leben meiner Tochter zerstört. Auch so war es schwer, weil ich mich mit 20 alleine um 2 Kinder kümmern musste und den Terror mit ihrem Erzeuger hatte. Verurteilt wurde er nicht, weil Aussage gegen Aussage stand. Er hat behauptet, dass ich auf harten Sex und Rollenspiele stehen würde. Alles einvernehmlich. Er bekam dann sogar Umgangsrecht mit der Großen, konnte zum Glück ein Kinderpsychologe mit Gutachten verhindern. Na ja. Ich schweife ab
Ich verurteile niemanden der in meiner Situation abgetrieben hätte. Gerade nach der Vergewaltigung. Ich berate heute Opfer für den Weißen Ring, hab so schon viele Geschichten kennengelernt und nie eine Frau verurteilt. Ich hoffe, dass ich so viel Lebenszufriedenheit(mir fällt kein besseres Wort ein) ausstrahle, dass die betroffenen Frauen merken, dass das Leben nach der Tat weiter gehen kann und das an lernen kann, damit zu leben. Evtl. ja auch mit dem Kind.
16.05.2015 17:28
Zitat von Louanne:
Ich habe abgetrieben!
Ich war damals 22 Jahre alt und mein Ex Freund hatte es sich zum Hobby gemacht mich regelmässig zu verprügeln, die Treppe runter zu schmeissen, mich auf der Strasse anzuspucken und mich möglichst klein und hilflos zu halten, so dass ich unter keinen Umständen fähig gewesen wäre damals ein Kind zu bekommen, geschweige denn gross zu ziehen. Zumal mir von Anfang an von ihm und seiner Familie gedroht wurde, wenn ich das Kind bekommen sollte, würde man es mir eh wegnehmen und es würde bei seiner Familie aufwachsen und ich würde nie wieder Kontakt zu ihm oder ihr bekommen!
Ich habe mit Mifegyne abgetrieben und es war die Hölle, sowohl die Abtreibung und die Zeit danach. Ich habe ewig gebracht um darüber hinweg zu kommen.
Jeder hat zu dem Thema eine andere Meinung, nur ich finde, es gibt 1000 Gründe warum man ein Kind nicht bekommen kann, die Aussagen, die ist zu blöd zum verhüten, wer ... kann auch das Kind bekommen etc. einfach nur dumm! Heute dank einer Therapie, weiss ich, dass ich extrem mutig war meinem ungeborenen Kind grosses Leid zu ersparen und mir vermutlich auch. Ich weiss, dass es mir verziehen hat und lebt eventuell in einem meiner anderen Kinder weiter, die allesamt gewollt waren und in einer liebevollen Umgebung und mit einem Papa aufwachsen, der sie über alles liebt.
Das ist eine sehr traurige Geschichte
Das tut mir undendlich leid für dich. Ich finde dich sehr mutig. Und du hast für dich das beste getan und das was du in dieser Situation tun kannst. Ich denke aber nicht das diese Seele in eines deiner anderen Kinder weiter lebt. Sowas finde ich eher ist Wunschdenken aus Angst was falsches getan zu haben. ( Sorry ist meine Meinung). Ich find es immer sehr schade das sich Frauen nicht sofort Hilfe holen. Er hat dir was schlimmes angetan und da hättest du dich nicht als Opfer hingeben sollen sondern selbst tätig werden und handeln. In Deutschland wirst du als Frau nicht alleine gelassen. Caritas, Frauenhaus, Psychologen usw...gibt doch so viele Anlaufstellen. Pro Familia. ( Die Kirche lassen wir mal weg)...halte ich nix von....
Ich denke mir aber auch das du Hilfe bekommen hättest Juristisch gesehen weil er eine Gefährdung für dich und das Kind gewesen wäre. In Deutschland hat jede Mutter das Recht auf Hilfe besondern in solchen Delikten wo du hättest ihn Anzeigen können.
Wäre der Kindsvater in den Hintergrund getreten und er wäre im Gefängnis gewesen z.B. oder hätte sich euch nicht nähern dürfen, hättest du dich dann für das Kind entschieden?
( Vielleicht hast du dir die Frage in der Therapie auch schon gestellt). Ich stelle die Frage weil viele Frauen sich gegen ein Kind entscheiden wenn der Erzeuger Probleme macht...Aus Angst...wegen Gewalt...dem Kind nichts bieten zu können ( Keine Bilderbuchfamilie Mutter und Vater)...Es gibt Mütter die können ihre Kinder nicht wirklich lieben weil sie den Kindsvater z.B hassen weil er was schlimmes angetan hat wie in deinem Fall (Vielleicht hast du auch ein Hass auf Ihn)...ich denke das solche Konflikte aufgearbeitet und verarbeitet werden sollten...Es ist ja leider oft der Fall das der Erzeuger nicht so scheint wie du dir das gewünscht hättest und dadurch auch mit ihm abgeschlossen hast oder versuchst ( da du dich auch gegen sein Kind entschieden hast). Es war ja nicht nur deines sondern auch seines. Bitte nicht falsch verstehen.
Das musst ich noch los werden. Es freut mich das du einen Weg gefunden hast und wünsche dir alles gute.
16.05.2015 17:34
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
Zitat von Lucas_Mama:
Zitat von Louanne:
...
Wenn Du mit fremden Meinungen nicht mitgehen kannst, dann überlese diese oder gehe einfach gar nicht darauf ein - ich werde, egal was dir wieder fahren ist, nicht deiner Meinung angehören.
Natürlich ist solch ein Thema heikel, aber immerhin werde ich nicht unfreundlich einer fremden Person gegenüber bzw. "beleidige" diese.
Meine Antwort und meine Meinung ist sachlich formuliert, wer damit umgehen kann oder nicht - Pech. Das ist die bittere Wahrheit, diese tut weh, gar keine Frage, nützt aber nichts!
Gut, dann behalte deine Meinung, die spricht dir auch keiner ab. Trotzdem ist sie ekelhaft und entwürdigt alle Frauen, denen sowas passiert ist. Eventuell sollte man auch vor anderen Menschen soviel Respekt haben, dass man mit seiner Meinung, die so abstossend ist, mal hinter dem Zaun bleibt, einfach um andere nicht vor den Kopf zu stossen oder zu triggern!
Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.
Das liest man doch klar heraus, warum sie Lucas Mama so angeht. Die Meinung von Lucas Mama triggert Louanne. Es geht hier nicht mehr um Meinung haben oder nicht haben. Hier geht es gerade um mehr. Ich lese erstmal weiter und hoffe, dass MC einmal soviel Empathie aufbringen kann und Rücksicht auf Louanne nehmen kann.
16.05.2015 17:34
Zitat von Pixeline86:
Abtreibung ist natürlich ein sehr heikles Thema.
Ich bin grundsätzlich gegen Abtreibung, gebe aber auch zu bei meinen beiden Großen mit dem Gedanken gespielt zu haben.
Bei meiner Tochter war ich 14, es war natürlich ein Unfall, der Vater nicht unbedingt der Typ für Kinder und ich hatte eigentlich Lebenspläne, die ich dann davon schwimmen sah. Ich hab die Pille danach genommen. Allerdings wohl zu spät. Ich bekam später zwar Blutungen, aber sie blieb. Ich habe letztlich akzeptiert, dass sie einen Lebenswillen hat und habe die Herausforderung angenommen. Mit Unterstützung meiner Familie. Bekommen hab ich sie dann mit 15.
Bei meinem Sohn war ich gerade 20 beim positiven Test. Er entstand in einer deutlich stärker belasteten Situation. Der Vater meiner Tochter und ich lebten bereits zusammen, er misshandelte und vergewaltigte mich regelmäßig, bedrohte meine Familie und unsere Tochter und ich hab mich nicht getraut abzuhaben, weil ich Angst hatte, dass er mir meine Tochter weg nimmt oder ihr etwas antut. Damit hat er immer gedroht. Als er von der Schwangerschaft erfuhr, wollte er mich zur Abtreibung zwingen, schlug mich halb tot, ging im besoffenen Kopf auf unsere Tochter los. Ich bin dann mit ihr ins Frauenhaus, hab ihn angezeigt, mich versteckt und hab mir den Beratungsschein für die Abtreibung geholt. Aber ich konnte es nicht. Es ging nicht. Heute bin ich darüber heilfroh, obwohl ich in der späteren Schwangerschaft häufig an meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich wäre an einer Entscheidung pro Abtreibung 100% zerbrochen und hätte mein Leben und das Leben meiner Tochter zerstört. Auch so war es schwer, weil ich mich mit 20 alleine um 2 Kinder kümmern musste und den Terror mit ihrem Erzeuger hatte. Verurteilt wurde er nicht, weil Aussage gegen Aussage stand. Er hat behauptet, dass ich auf harten Sex und Rollenspiele stehen würde. Alles einvernehmlich. Er bekam dann sogar Umgangsrecht mit der Großen, konnte zum Glück ein Kinderpsychologe mit Gutachten verhindern. Na ja. Ich schweife ab![]()
Ich verurteile niemanden der in meiner Situation abgetrieben hätte. Gerade nach der Vergewaltigung. Ich berate heute Opfer für den Weißen Ring, hab so schon viele Geschichten kennengelernt und nie eine Frau verurteilt. Ich hoffe, dass ich so viel Lebenszufriedenheit(mir fällt kein besseres Wort ein) ausstrahle, dass die betroffenen Frauen merken, dass das Leben nach der Tat weiter gehen kann und das an lernen kann, damit zu leben. Evtl. ja auch mit dem Kind.
Da hast du echt einiges durchgemacht.
Ich finde es sehr hart das in Deutschland die Gesetze so schwach sind...da leidet ein Mensch lebenslänglich seelisch an sowas und der Täter ist auf freien Fuß...Aber ich hoffe und denke das ihn das Leben dafür noch richten wird früher oder später und das kein Kind unf Frau der Welt das nochmal erleben muss... ist es ja so das jeder das bekommt was er ausgeteilt hat früher oder später.
16.05.2015 17:37
Zitat von Pixeline86:
Abtreibung ist natürlich ein sehr heikles Thema.
Ich bin grundsätzlich gegen Abtreibung, gebe aber auch zu bei meinen beiden Großen mit dem Gedanken gespielt zu haben.
Bei meiner Tochter war ich 14, es war natürlich ein Unfall, der Vater nicht unbedingt der Typ für Kinder und ich hatte eigentlich Lebenspläne, die ich dann davon schwimmen sah. Ich hab die Pille danach genommen. Allerdings wohl zu spät. Ich bekam später zwar Blutungen, aber sie blieb. Ich habe letztlich akzeptiert, dass sie einen Lebenswillen hat und habe die Herausforderung angenommen. Mit Unterstützung meiner Familie. Bekommen hab ich sie dann mit 15.
Bei meinem Sohn war ich gerade 20 beim positiven Test. Er entstand in einer deutlich stärker belasteten Situation. Der Vater meiner Tochter und ich lebten bereits zusammen, er misshandelte und vergewaltigte mich regelmäßig, bedrohte meine Familie und unsere Tochter und ich hab mich nicht getraut abzuhaben, weil ich Angst hatte, dass er mir meine Tochter weg nimmt oder ihr etwas antut. Damit hat er immer gedroht. Als er von der Schwangerschaft erfuhr, wollte er mich zur Abtreibung zwingen, schlug mich halb tot, ging im besoffenen Kopf auf unsere Tochter los. Ich bin dann mit ihr ins Frauenhaus, hab ihn angezeigt, mich versteckt und hab mir den Beratungsschein für die Abtreibung geholt. Aber ich konnte es nicht. Es ging nicht. Heute bin ich darüber heilfroh, obwohl ich in der späteren Schwangerschaft häufig an meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich wäre an einer Entscheidung pro Abtreibung 100% zerbrochen und hätte mein Leben und das Leben meiner Tochter zerstört. Auch so war es schwer, weil ich mich mit 20 alleine um 2 Kinder kümmern musste und den Terror mit ihrem Erzeuger hatte. Verurteilt wurde er nicht, weil Aussage gegen Aussage stand. Er hat behauptet, dass ich auf harten Sex und Rollenspiele stehen würde. Alles einvernehmlich. Er bekam dann sogar Umgangsrecht mit der Großen, konnte zum Glück ein Kinderpsychologe mit Gutachten verhindern. Na ja. Ich schweife ab![]()
Ich verurteile niemanden der in meiner Situation abgetrieben hätte. Gerade nach der Vergewaltigung. Ich berate heute Opfer für den Weißen Ring, hab so schon viele Geschichten kennengelernt und nie eine Frau verurteilt. Ich hoffe, dass ich so viel Lebenszufriedenheit(mir fällt kein besseres Wort ein) ausstrahle, dass die betroffenen Frauen merken, dass das Leben nach der Tat weiter gehen kann und das an lernen kann, damit zu leben. Evtl. ja auch mit dem Kind.
Ich finde dich großartig!
16.05.2015 18:19
Zitat von silbermarie:
Zitat von Pixeline86:
Abtreibung ist natürlich ein sehr heikles Thema.
Ich bin grundsätzlich gegen Abtreibung, gebe aber auch zu bei meinen beiden Großen mit dem Gedanken gespielt zu haben.
Bei meiner Tochter war ich 14, es war natürlich ein Unfall, der Vater nicht unbedingt der Typ für Kinder und ich hatte eigentlich Lebenspläne, die ich dann davon schwimmen sah. Ich hab die Pille danach genommen. Allerdings wohl zu spät. Ich bekam später zwar Blutungen, aber sie blieb. Ich habe letztlich akzeptiert, dass sie einen Lebenswillen hat und habe die Herausforderung angenommen. Mit Unterstützung meiner Familie. Bekommen hab ich sie dann mit 15.
Bei meinem Sohn war ich gerade 20 beim positiven Test. Er entstand in einer deutlich stärker belasteten Situation. Der Vater meiner Tochter und ich lebten bereits zusammen, er misshandelte und vergewaltigte mich regelmäßig, bedrohte meine Familie und unsere Tochter und ich hab mich nicht getraut abzuhaben, weil ich Angst hatte, dass er mir meine Tochter weg nimmt oder ihr etwas antut. Damit hat er immer gedroht. Als er von der Schwangerschaft erfuhr, wollte er mich zur Abtreibung zwingen, schlug mich halb tot, ging im besoffenen Kopf auf unsere Tochter los. Ich bin dann mit ihr ins Frauenhaus, hab ihn angezeigt, mich versteckt und hab mir den Beratungsschein für die Abtreibung geholt. Aber ich konnte es nicht. Es ging nicht. Heute bin ich darüber heilfroh, obwohl ich in der späteren Schwangerschaft häufig an meiner Entscheidung gezweifelt habe. Ich wäre an einer Entscheidung pro Abtreibung 100% zerbrochen und hätte mein Leben und das Leben meiner Tochter zerstört. Auch so war es schwer, weil ich mich mit 20 alleine um 2 Kinder kümmern musste und den Terror mit ihrem Erzeuger hatte. Verurteilt wurde er nicht, weil Aussage gegen Aussage stand. Er hat behauptet, dass ich auf harten Sex und Rollenspiele stehen würde. Alles einvernehmlich. Er bekam dann sogar Umgangsrecht mit der Großen, konnte zum Glück ein Kinderpsychologe mit Gutachten verhindern. Na ja. Ich schweife ab![]()
Ich verurteile niemanden der in meiner Situation abgetrieben hätte. Gerade nach der Vergewaltigung. Ich berate heute Opfer für den Weißen Ring, hab so schon viele Geschichten kennengelernt und nie eine Frau verurteilt. Ich hoffe, dass ich so viel Lebenszufriedenheit(mir fällt kein besseres Wort ein) ausstrahle, dass die betroffenen Frauen merken, dass das Leben nach der Tat weiter gehen kann und das an lernen kann, damit zu leben. Evtl. ja auch mit dem Kind.
Ich finde dich großartig!![]()
Dito. Das ist das beste Beispiel für die Frauen, vor denen ich so meinen (imaginären) Hut ziehen möchte!
16.05.2015 18:20
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
Zitat von Lucas_Mama:
...
Gut, dann behalte deine Meinung, die spricht dir auch keiner ab. Trotzdem ist sie ekelhaft und entwürdigt alle Frauen, denen sowas passiert ist. Eventuell sollte man auch vor anderen Menschen soviel Respekt haben, dass man mit seiner Meinung, die so abstossend ist, mal hinter dem Zaun bleibt, einfach um andere nicht vor den Kopf zu stossen oder zu triggern!
Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.
Das liest man doch klar heraus, warum sie Lucas Mama so angeht. Die Meinung von Lucas Mama triggert Louanne. Es geht hier nicht mehr um Meinung haben oder nicht haben. Hier geht es gerade um mehr. Ich lese erstmal weiter und hoffe, dass MC einmal soviel Empathie aufbringen kann und Rücksicht auf Louanne nehmen kann.
....weil Du auch die Glaskugel gerieben hast?!
Sie akzeptiert meine Entscheidung und Meinung nicht, urteilt über mich, obwohl sie mich gar nicht kennt, gar "bevormundet" sie mich sogar in einer Aussage - das geht ja wohl gar nicht!
Und mir geht es nicht um Ihr Geschehen, sondern es wurde hier allgemein gefragt, wie man dazu steht und das habe ich geäußert und natürlich tut es mir für sie persönlich leid, aber sie brauch in mir nicht den Sündenbock sehen, denn ich habe damit nichts zu tun, was ihr passiert ist! Genauso bin ich nicht der Typ, jeden einzelnen Fall auch einzeln zu bewerten, denn wie gesagt, es ging hier um eine allgemeine Frage, dich ich im allgemeinen beantwortet habe und Sie mich aber gleich angegangen ist.....
Aber, ich habe ja gesagt, zu dieser Unterhaltung bin ich nicht mehr bereit, speziell auf Louanne bezogen.
16.05.2015 18:29
Zitat von Lucas_Mama:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
...
Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.
Das liest man doch klar heraus, warum sie Lucas Mama so angeht. Die Meinung von Lucas Mama triggert Louanne. Es geht hier nicht mehr um Meinung haben oder nicht haben. Hier geht es gerade um mehr. Ich lese erstmal weiter und hoffe, dass MC einmal soviel Empathie aufbringen kann und Rücksicht auf Louanne nehmen kann.
....weil Du auch die Glaskugel gerieben hast?!
Sie akzeptiert meine Entscheidung und Meinung nicht, urteilt über mich, obwohl sie mich gar nicht kennt, gar "bevormundet" sie mich sogar in einer Aussage - das geht ja wohl gar nicht!
Und mir geht es nicht um Ihr Geschehen, sondern es wurde hier allgemein gefragt, wie man dazu steht und das habe ich geäußert und natürlich tut es mir für sie persönlich leid, aber sie brauch in mir nicht den Sündenbock sehen, denn ich habe damit nichts zu tun, was ihr passiert ist! Genauso bin ich nicht der Typ, jeden einzelnen Fall auch einzeln zu bewerten, denn wie gesagt, es ging hier um eine allgemeine Frage, dich ich im allgemeinen beantwortet habe und Sie mich aber gleich angegangen ist.....
Aber, ich habe ja gesagt, zu dieser Unterhaltung bin ich nicht mehr bereit, speziell auf Louanne bezogen.
Nein, ich habe natürlich keine Glaskugel gerieben, hab nämlich keine.
Ich meinte damit nur, dass sich alle auf Louanne gestürzt haben. Und scheinbar niemand mehr zwischen ihren Zeilen gelesen hat. Deine Meinung war Auslöser dafür, dass sie getriggert wurde. Da hast du gar keine Schuld dran, denn das geht so schnell. Ein Wort, eine Geste, ein Satz und Zack: triggert man einen Menschen und will es gar nicht. Aber sie hat es geschrieben. Und das ist dann der Moment, wo ICH denke: Stop. Es kämpft da jetzt jemand richtig am anderen Ende des Bildschirms, denn aus Versehen wurde er getriggert. Und wer das noch nie erlebt hat (ich kenne es auch nur berufsbedingt, zum Glück bin ich frei davon, weil ich noch nie was Schlimmes erlebt habe) weiß vielleicht nicht, was da bei diesem Menschen abgeht. Und ja, da wünsche ich mir von MC, dass sie es einfach auf sich beruhen lassen. Es geht mir nicht um irgendeine Meinung. Du kannst deine haben und sie ihre und jemand wieder eine ganz andere und ich selbst könnte gar nicht sagen, was ich tun würde, wäre ich in der Situation, habe also keine eigene Meinung dazu. Vielleicht magst du "triggern" mal nachlesen, um zu verstehen, worum es eigentlich geht. Es geht weder um dich, noch um mich, noch um sonstwen oder eine Meinung. Da ist gerade in ihr etwas losgetreten und dann finde ich es eben Scheiße, wenn man nicht aufhört und plötzlich IHR nahelegen, warum, wieso, weshalb usw.
Weißt du, was ich meine? Ich kann mich nicht besser ausdrücken.
LG Zaubi
16.05.2015 18:33
Zitat:
Trigger
Unter „Trigger“ (englisch für „Abzug, Auslöser“) versteht man Sinneseindrücke, die Erinnerungen an alte Erfahrungen in einer Art wecken, als ob sie noch einmal aufs Neue gemacht würden. Diese Erinnerung erfolgt meist plötzlich und mit großer Wucht . Die damaligen Gefühle werden unmittelbar erlebt (Flashback). Die reale aktuelle Situation kann dann vom Betroffenen oft nicht mehr wahrgenommen werden. Er reagiert oft so, als würde er sich in der alten, erinnerten Situation befinden.
Als Trigger können auch ganz schwache Signale wirken, beispielsweise ein Jahrestag, ein Geruch, eine Geste, ein Geräusch. Sie stehen meist im Zusammenhang mit schweren seelischen oder körperlichen Verletzungen (posttraumatische Belastungsstörung).
Quelle: Wikipedia
Verstehst du/ ihr?
16.05.2015 19:08
*hust* Scheinbar niemand? Hast du mich auf Igno, Zaubi?
Nur für's Protokoll noch einmal: Ganz deiner Meinung.
Nur für's Protokoll noch einmal: Ganz deiner Meinung.
16.05.2015 19:45
Doch, gibt nur auch wichtigere Dinge im Familienleben
Also ich muss zugeben, ich wusste nicht was "triggern" ist.
Jedoch habe ich die Beschreibung verstanden, denke mir meinen Teil und lass es so im Raum stehen - es würde sonst den Rahmen sprengen und ich setze meine Energie lieber in andere Dinge und nicht mehr in kreisende, vllt auch streitende, MC Unterhaltungen/Diskussionen.
Also ich muss zugeben, ich wusste nicht was "triggern" ist.
Jedoch habe ich die Beschreibung verstanden, denke mir meinen Teil und lass es so im Raum stehen - es würde sonst den Rahmen sprengen und ich setze meine Energie lieber in andere Dinge und nicht mehr in kreisende, vllt auch streitende, MC Unterhaltungen/Diskussionen.
16.05.2015 19:51
Ich finds eine sehr produktive Diskussion bisher, die auch erstaunlich sachlich geblieben ist meistens. Danke mal dafür.
Zu den religiösen Aspekten kann und mag ich nichts sagen, wer mich manchmal liest, weiß ja, wie ich dazu stehe
Mamote, ich möchte dir gerne mal sagen, wie wunderbar ich deine Beiträge finde. Wenn in einem Thread die übliche Mischung aus Bissigkeit, Eitelkeit, Sturhaftigkeit und all dem anderen aufkommt, dann wirken deine Posts auf mich immer wie klares Wasser in der Wüste. Ich finde das immer wieder sehr erholsam.
Was Louanne betrifft, gebe ich dir völlig recht: Einer vergewaltigten Frau, die abgetrieben hat und offenbar ein tiefes Trauma mit sich rumträgt seine eigene, in dem Fall für sie klar brutal verletzende Meinung vor den Latz zu knallen ist schon stark...dann braucht man sich nicht wundern, wenn diejenige verwundet um sich beißt.
Eine Meinung habe ich immer noch nicht - neige aber dazu, in Manveris Richtung zu tendieren....
Zu den religiösen Aspekten kann und mag ich nichts sagen, wer mich manchmal liest, weiß ja, wie ich dazu stehe
Mamote, ich möchte dir gerne mal sagen, wie wunderbar ich deine Beiträge finde. Wenn in einem Thread die übliche Mischung aus Bissigkeit, Eitelkeit, Sturhaftigkeit und all dem anderen aufkommt, dann wirken deine Posts auf mich immer wie klares Wasser in der Wüste. Ich finde das immer wieder sehr erholsam.
Was Louanne betrifft, gebe ich dir völlig recht: Einer vergewaltigten Frau, die abgetrieben hat und offenbar ein tiefes Trauma mit sich rumträgt seine eigene, in dem Fall für sie klar brutal verletzende Meinung vor den Latz zu knallen ist schon stark...dann braucht man sich nicht wundern, wenn diejenige verwundet um sich beißt.
Eine Meinung habe ich immer noch nicht - neige aber dazu, in Manveris Richtung zu tendieren....
16.05.2015 19:57
Ich bin gegen Abtreibung, warum weil ich sage das auch dieser ''Zellklumpen'' eine seele hat vom ersten moment an,
es gibt aber ausnahmen wo ich es verstehen kann z.B Vergewaltigung.
es gibt aber ausnahmen wo ich es verstehen kann z.B Vergewaltigung.
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