Mütter- und Schwangerenforum

Ich möchte über Abtreibung sprechen

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16.05.2015 15:43
Zitat von Marf:

Zitat von Louanne:

Zitat von Lucas_Mama:

Zitat von Louanne:

...


Wenn Du mit fremden Meinungen nicht mitgehen kannst, dann überlese diese oder gehe einfach gar nicht darauf ein - ich werde, egal was dir wieder fahren ist, nicht deiner Meinung angehören.
Natürlich ist solch ein Thema heikel, aber immerhin werde ich nicht unfreundlich einer fremden Person gegenüber bzw. "beleidige" diese.

Meine Antwort und meine Meinung ist sachlich formuliert, wer damit umgehen kann oder nicht - Pech. Das ist die bittere Wahrheit, diese tut weh, gar keine Frage, nützt aber nichts!


Gut, dann behalte deine Meinung, die spricht dir auch keiner ab. Trotzdem ist sie ekelhaft und entwürdigt alle Frauen, denen sowas passiert ist. Eventuell sollte man auch vor anderen Menschen soviel Respekt haben, dass man mit seiner Meinung, die so abstossend ist, mal hinter dem Zaun bleibt, einfach um andere nicht vor den Kopf zu stossen oder zu triggern!

Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.


Ja natürlich kann ich das, genauso wie andere Personen schreiben, dass eine Vergewaltigung keine Abtreibung rechtfertigt. Meine Meinung ist, dass ihre Meinung ekelhaft ist. Völlig wertfrei, da ich sie ja nicht kenne!

Und entschuldige mal bitte, welche Frau, der sowas passiert ist, würde sich nicht durch so eine Aussage angegriffen fühlen, da kriegt man ja schon fast den Wunsch, dass jemand der so einen Schwachsinn erzählt, das selber mal erlebt und am eigenen Körper erfährt, wie sowas ist.
16.05.2015 15:45
So, ich bin jetzt raus hier. Ich rege mich nur auf und das ist sicher im Moment nicht gut für mich!

Schade, dass sich Frauen nicht gegenseitig unterstützen können und dass so ein Schwachsinn noch als legitim angesehen wird. Verkehrte kranke Welt ist das manchmal.
16.05.2015 15:45
Zitat von Louanne:

Zitat von Marf:

Zitat von Louanne:

Zitat von Lucas_Mama:

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Gut, dann behalte deine Meinung, die spricht dir auch keiner ab. Trotzdem ist sie ekelhaft und entwürdigt alle Frauen, denen sowas passiert ist. Eventuell sollte man auch vor anderen Menschen soviel Respekt haben, dass man mit seiner Meinung, die so abstossend ist, mal hinter dem Zaun bleibt, einfach um andere nicht vor den Kopf zu stossen oder zu triggern!

Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.


Ja natürlich kann ich das, genauso wie andere Personen schreiben, dass eine Vergewaltigung keine Abtreibung rechtfertigt. Meine Meinung ist, dass ihre Meinung ekelhaft ist. Völlig wertfrei, da ich sie ja nicht kenne!

Und entschuldige mal bitte, welche Frau, der sowas passiert ist, würde sich nicht durch so eine Aussage angegriffen fühlen, da kriegt man ja schon fast den Wunsch, dass jemand der so einen Schwachsinn erzählt, das selber mal erlebt und am eigenen Körper erfährt, wie sowas ist.


Ich bin der Meinung, dass DIESE Aussage ekelhaft ist.
Serafinchen
4537 Beiträge
16.05.2015 15:50
Zitat von Lucas_Mama:

Zitat von CaféCortado:

Zitat von Serafinchen:

Ich finde jede Frau sollte die Entscheidung ob sie nun antreibt oder nicht, bis zu einer bestimmten Woche ganz für sich alleine Entscheiden. Lieber sie bricht die Entstehung ihres Kindes ab, als dass sie sich irgendwann hochschwanger vor einen Zug wirft, weil sie mit dem Kind nicht leben kann. Denn selbst wenn sie ihr Kind abgeben würde, würde es ja existieren, und zum abgeben muss auch noch der Vater zustimmen... Was wenn er das Kind will? Dann muss sie natürlich Unterhalt zahlen usw....





Bitte wie?

Ja, dann zahle ich für das Kind - da sind wir wieder bei dem Egoismus. Man denkt doch nur an sich selber und nicht mal 4 Meter weiter!

Oh ich fürchte ich habe dabei weiter gedacht als geschrieben... Mal angenommen eine Frau wird vergewaltigt und sie bekommt das Kind dass dadurch entsteht, weil sie es nicht umbringen will. Allerdings kann sie es nicht zur Adoption frei geben, weil der Vater das Kind will. Ninja, dadurch ist sie für immer an ihn gebunden und muss für das Kind natürlich Unterhalt zahlen, und das an den Mann der sie vergewaltigt hat.
Marf
30144 Beiträge
16.05.2015 15:51
Zitat von Louanne:

So, ich bin jetzt raus hier. Ich rege mich nur auf und das ist sicher im Moment nicht gut für mich!

Schade, dass sich Frauen nicht gegenseitig unterstützen können und dass so ein Schwachsinn noch als legitim angesehen wird. Verkehrte kranke Welt ist das manchmal.

Du verwechselst jetzt etwas.
Ich finde sicherlich hier nicht jede Aussage gut oder richtig.Aber dann kann man darüber reden.Schlussendlich aber gestehe ich sie demjenigen zu,unabhängig davon was mir passiert ist oder nicht.
Unterstützung jederzeit....aber niemals kritiklos oder gegen meine Moralvorstellung.Die muss ich deswegen nicht aufgeben.Aber auch nicht wie ein Schild vor mir hertragen.
Marf
30144 Beiträge
16.05.2015 15:53
Zitat von Serafinchen:

Zitat von Lucas_Mama:

Zitat von CaféCortado:

Zitat von Serafinchen:

Ich finde jede Frau sollte die Entscheidung ob sie nun antreibt oder nicht, bis zu einer bestimmten Woche ganz für sich alleine Entscheiden. Lieber sie bricht die Entstehung ihres Kindes ab, als dass sie sich irgendwann hochschwanger vor einen Zug wirft, weil sie mit dem Kind nicht leben kann. Denn selbst wenn sie ihr Kind abgeben würde, würde es ja existieren, und zum abgeben muss auch noch der Vater zustimmen... Was wenn er das Kind will? Dann muss sie natürlich Unterhalt zahlen usw....





Bitte wie?

Ja, dann zahle ich für das Kind - da sind wir wieder bei dem Egoismus. Man denkt doch nur an sich selber und nicht mal 4 Meter weiter!

Oh ich fürchte ich habe dabei weiter gedacht als geschrieben... Mal angenommen eine Frau wird vergewaltigt und sie bekommt das Kind dass dadurch entsteht, weil sie es nicht umbringen will. Allerdings kann sie es nicht zur Adoption frei geben, weil der Vater das Kind will. Ninja, dadurch ist sie für immer an ihn gebunden und muss für das Kind natürlich Unterhalt zahlen, und das an den Mann der sie vergewaltigt hat.

Das bezweifle ich.
Den er kommt erst mal in den Knast.
16.05.2015 15:53
Zitat von Louanne:

Zitat von Marf:

Zitat von Louanne:

Zitat von Lucas_Mama:

...


Gut, dann behalte deine Meinung, die spricht dir auch keiner ab. Trotzdem ist sie ekelhaft und entwürdigt alle Frauen, denen sowas passiert ist. Eventuell sollte man auch vor anderen Menschen soviel Respekt haben, dass man mit seiner Meinung, die so abstossend ist, mal hinter dem Zaun bleibt, einfach um andere nicht vor den Kopf zu stossen oder zu triggern!

Wiso gehst du sie so an?
Wenn dir das passiert ist dann ist es furchtbar und unverzeihlich.Auch das du keine richtige Hilfe bekommen hast.
Doch deswegen kannst du nicht jeden mit Ekelhaft betiteln der dies als Meinung vertritt.Sie hat diese Meinung nicht um dich zu ärgern.


Ja natürlich kann ich das, genauso wie andere Personen schreiben, dass eine Vergewaltigung keine Abtreibung rechtfertigt. Meine Meinung ist, dass ihre Meinung ekelhaft ist. Völlig wertfrei, da ich sie ja nicht kenne!

Und entschuldige mal bitte, welche Frau, der sowas passiert ist, würde sich nicht durch so eine Aussage angegriffen fühlen, da kriegt man ja schon fast den Wunsch, dass jemand der so einen Schwachsinn erzählt, das selber mal erlebt und am eigenen Körper erfährt, wie sowas ist.

Du, ich bin schon lange genug im Forum um zu wissen, dass es Frauen gibt, die geschehendes verarbeiten konnten und so in der lage sind zu trennen zwischen der Meinung anderer und dem, was einem selbst geschehen ist... - denn JA, sowas gibt es... man kann aktiv daran arbeiten, mit geschehenem klarzukommen... eben damit es einen nicht noch jahre später beherrscht

Für mich würde auch so ein Drama kein grund sein, abzutreiben... für mich.. weil ich darin eine Aufgabe sehen würde, der ich mich auch stellen würde... aber das hat doch nix damit zu tun, dass ich noch nicht in der Situation war... und auch nichts damit, wie andere das handhaben... das ist doch etwas, was man für sich selbst entscheiden muss
Serafinchen
4537 Beiträge
16.05.2015 15:55
Zitat von Marf:

Zitat von Serafinchen:

Zitat von Lucas_Mama:

Zitat von CaféCortado:

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Bitte wie?

Ja, dann zahle ich für das Kind - da sind wir wieder bei dem Egoismus. Man denkt doch nur an sich selber und nicht mal 4 Meter weiter!

Oh ich fürchte ich habe dabei weiter gedacht als geschrieben... Mal angenommen eine Frau wird vergewaltigt und sie bekommt das Kind dass dadurch entsteht, weil sie es nicht umbringen will. Allerdings kann sie es nicht zur Adoption frei geben, weil der Vater das Kind will. Ninja, dadurch ist sie für immer an ihn gebunden und muss für das Kind natürlich Unterhalt zahlen, und das an den Mann der sie vergewaltigt hat.

Das bezweifle ich.
Den er kommt erst mal in den Knast.

Nur ein Bruchteil aller Vergewaltigungsopfer erstattet Anzeige bei der Polizei.....
Alaska
19488 Beiträge
16.05.2015 15:58
Zitat von Serafinchen:

Zitat von Lucas_Mama:

Zitat von CaféCortado:

Zitat von Serafinchen:

Ich finde jede Frau sollte die Entscheidung ob sie nun antreibt oder nicht, bis zu einer bestimmten Woche ganz für sich alleine Entscheiden. Lieber sie bricht die Entstehung ihres Kindes ab, als dass sie sich irgendwann hochschwanger vor einen Zug wirft, weil sie mit dem Kind nicht leben kann. Denn selbst wenn sie ihr Kind abgeben würde, würde es ja existieren, und zum abgeben muss auch noch der Vater zustimmen... Was wenn er das Kind will? Dann muss sie natürlich Unterhalt zahlen usw....





Bitte wie?

Ja, dann zahle ich für das Kind - da sind wir wieder bei dem Egoismus. Man denkt doch nur an sich selber und nicht mal 4 Meter weiter!

Oh ich fürchte ich habe dabei weiter gedacht als geschrieben... Mal angenommen eine Frau wird vergewaltigt und sie bekommt das Kind dass dadurch entsteht, weil sie es nicht umbringen will. Allerdings kann sie es nicht zur Adoption frei geben, weil der Vater das Kind will. Ninja, dadurch ist sie für immer an ihn gebunden und muss für das Kind natürlich Unterhalt zahlen, und das an den Mann der sie vergewaltigt hat.


Dann frage ich mich (sorry, wenn ich einfach so in den Thread platze), welchem Vergewaltiger in Deutschland ein Kind zugesprochen wurde? Vorher käme es wohl durch Adoption zu einer strikten (entgültigen) Trennung von Mutter und Kind und das Kind hätte die Chance, in einer tollen Familie ohne Wissen über die Vorgeschichte groß zu werden.

Was das generelle Thema betrifft: ich bin auch in jeglicher Hinsicht gegen Abtreibung. Auch wenn man das gesetzlich noch nicht Mord nennen darf, theoretisch ist es das. Früher dachte ich da anders drüber, da sagte ich immer "ein Zellklumpen ist noch kein Leben". Aber spätestens seit meiner Schwangerschaft ist mir bewusst, wie extrem früh dieses Leben schon "menschlich" wirkt und war ergo genauso entsetzt, dass man Kinder in der 12. Woche noch abtreiben kann.

Das Thema Vergewaltigung hab ich mit gelesen, verkneif mir aber meine Antwort zu der Dame, die alle als ekelhaft betitelt, die dafür sind, dass man trotz so eines Schicksalschlages sich FÜR das Leben entscheiden würde, bzw. der Meinung ist, dass es den Versuch wert wäre.
Im gleichen Atemzug würde ich aber keine Frau verurteilten, die damit nicht umgehen könnte und sich für einen Abbruch entscheidet. Das Thema Vergewaltigung ist mir in dem Punkt zu heikel, da möchte ich nicht urteilen.
Ich ziehe allerdings meinen (imaginären) Hut vor allen, die sich trotz Vergewaltigung für ihr Kind entscheiden und somit beweisen, wie stark sie sind.
Marf
30144 Beiträge
16.05.2015 16:03
Zitat von Serafinchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Serafinchen:

Zitat von Lucas_Mama:

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Oh ich fürchte ich habe dabei weiter gedacht als geschrieben... Mal angenommen eine Frau wird vergewaltigt und sie bekommt das Kind dass dadurch entsteht, weil sie es nicht umbringen will. Allerdings kann sie es nicht zur Adoption frei geben, weil der Vater das Kind will. Ninja, dadurch ist sie für immer an ihn gebunden und muss für das Kind natürlich Unterhalt zahlen, und das an den Mann der sie vergewaltigt hat.

Das bezweifle ich.
Den er kommt erst mal in den Knast.

Nur ein Bruchteil aller Vergewaltigungsopfer erstattet Anzeige bei der Polizei.....

Ebenso fordern Vergewaltiger seltenst ihre Kinder ein.
Deine Aussage hinkt ein wenig.Ich versteh was du meinst,aber wenn die Frau das Kind abtreibt wird selten der Erzeuger gefragt.Und was wäre die Lösung? !
Das eine Frau gezwungen ist ein Kind auszutragen weil der Mann es möchte. Damit kann man alle Abtreibungsgesetze in die Tonne kloppen.
Serafinchen
4537 Beiträge
16.05.2015 16:17
Zitat von Marf:

Zitat von Serafinchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Serafinchen:

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Das bezweifle ich.
Den er kommt erst mal in den Knast.

Nur ein Bruchteil aller Vergewaltigungsopfer erstattet Anzeige bei der Polizei.....

Ebenso fordern Vergewaltiger seltenst ihre Kinder ein.
Deine Aussage hinkt ein wenig.Ich versteh was du meinst,aber wenn die Frau das Kind abtreibt wird selten der Erzeuger gefragt.Und was wäre die Lösung? !
Das eine Frau gezwungen ist ein Kind auszutragen weil der Mann es möchte. Damit kann man alle Abtreibungsgesetze in die Tonne kloppen.

Naja, bei Minderjährigen ist es ein bisschen so. Da müssen erst einmal die Eltern einer Abtreibung zustimmen. Natürlich tritt das Familiengericht ein wenn die Eltern sich total gegen ihr Kind stellen, aber das zieht sich ja schon etwas hin. Und nach der 12.SSW ist der Zug abgefahren.
Das mit der Vergewaltigung war vor allem darauf bezogen, dass es für manche eben doch der falsche Weg ist das Kind zu bekommen. Genauso kann es sich doch aber auch allgemein als falsch herausstellen das Kind abgetrieben zu haben.
Lobisha
2517 Beiträge
16.05.2015 16:19
Zitat von CaféCortado:

Ich hab da denk ich ne recht deutliche Meinung:

Bei kriminologischer Indikation, ok.
Bei Gefährdung des Lebens der Mutter, ok.

Ansonsten bin ich der Ansicht, dass es für die allermeisten Beweggründe, dennoch abzutreiben, Unterstützungs- und Lösungsmöglichkeiten vielfältigster Art gibt.
Ich finde auch schon, anders als hier bislang beschrieben, dass es Frauen gibt, die mit diesem Thema mehr als leichtfertig umgehen. Die Aussage "besser, als die Kinder verwahrlosen zu lassen etc." ist für mich kein Argument. Da gibts noch viele Wege dazwischen und dann muss das System derart verbessert werden, dass diese "Gefahr" für diese Kinder keine mehr ist. Es ist ja nicht so, dass es in solchen Fällen nur die Optionen "kein Leben" oder "scheiß Leben" gibt.

Nachtrag: Ich finds auch furchtbar, Downies abzutreiben - noch dazu derart spät.


Geht mir absolut genauso! Bin da ganz deiner Meinung
16.05.2015 16:19
Ach Leute, wenn ich eine Meinung habe, die für andere ein Stich ins Herz ist, muss ich mich nicht wundern, wenn der dann unsachlich wird. Würde ich hier völlig sachlich erörtern, dass ich der Meinung wäre, alle Mütter gehörten nach dem ersten Kind sterilisiert, weil die Überbevölkerung Mutter Erde schade, müsste ich hier doch auch damit rechnen, dass einige Mitdiskutierende ziemlich unsachlich würden. Dabei ist das Thema deutlich weniger sensibel als dieses hier.

Übrigens kenne ich es auch aus überdurchschnittlich konservativen katholischen Gemeinden, dass man quasi geächtet wird, wenn man sich aus einer Not heraus das enge Regelkorsett weiterschnüren muss. Was Neues ist das nicht, auch wenn meine Vorurteile gleich laut "Freikirche, Freikirche!" geschrien haben.
Marf
30144 Beiträge
16.05.2015 16:20
Zitat von Serafinchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Serafinchen:

Zitat von Marf:

...

Nur ein Bruchteil aller Vergewaltigungsopfer erstattet Anzeige bei der Polizei.....

Ebenso fordern Vergewaltiger seltenst ihre Kinder ein.
Deine Aussage hinkt ein wenig.Ich versteh was du meinst,aber wenn die Frau das Kind abtreibt wird selten der Erzeuger gefragt.Und was wäre die Lösung? !
Das eine Frau gezwungen ist ein Kind auszutragen weil der Mann es möchte. Damit kann man alle Abtreibungsgesetze in die Tonne kloppen.

Naja, bei Minderjährigen ist es ein bisschen so. Da müssen erst einmal die Eltern einer Abtreibung zustimmen. Natürlich tritt das Familiengericht ein wenn die Eltern sich total gegen ihr Kind stellen, aber das zieht sich ja schon etwas hin. Und nach der 12.SSW ist der Zug abgefahren.
Das mit der Vergewaltigung war vor allem darauf bezogen, dass es für manche eben doch der falsche Weg ist das Kind zu bekommen. Genauso kann es sich doch aber auch allgemein als falsch herausstellen das Kind abgetrieben zu haben.

Na, das ist dann auch spezieller.Hier gehen wir ja von erwachsenen ,eigenständigen Frauen aus.
..mohnschnecke..
315 Beiträge
16.05.2015 16:34
Ich habe mir noch nicht alles hier durch gelesen, möchte aber dennoch meine Meinung zu diesem Thema äußern. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass jede Frau diese Entscheidung für sich treffen muss. Die Gründe, abzutreiben, können natürlich für eine andere Frau völlig unbegründet sein, das spielt jedoch keine Rolle.
Meiner Meinung nach gibt es keine "richtigen" und/oder "falschen" Gründe. Eine Schwangere Frau, die nicht auf sich und ihren Zustand achtet (raucht, trinkt, Drogen nimmt...) ist in meinen Augen schwieriger nachzuvollziehen, als eine Frau, die zur Abtreibung entschließt.
Das Leben beginnt für mich mit der Befruchtung. Mord ist eine Abtreibung meiner Meinung nach nicht, da es zu beachten ist (und da kommt es mal wieder auf die Gründe an) was man durch diesen Eingriff dem "Kind" erspart. Ein Baby, welches von einer Frau geboren wird, die es nicht haben wollte erleidet meistens ein wesentlich schlimmeres Schicksal. Und nur weil es die Option "Babyklappe" und "Adoption" gibt, werden diese Möglichkeiten leider dennoch nicht immer genutzt. Was dann aber aus den Kindern wird erfahren wir dann meistens aus den Nachrichten.
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