Mütter- und Schwangerenforum

Ist die deutsche Rechtschreibung so schwer?

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anakey
6743 Beiträge
05.08.2012 22:11
Zitat von -Steffchen-:

Zitat von HazelEyes:

Zitat von Pünktchennr3:

Zitat von HazelEyes:

Zitat von HazelEyes:

Zitat von Jezzy:

Also alles klein schreiben könnt ich garnicht, da würd ich mir dumm bei vorkommen. Und genau sowas führt dann auch weiter zur Verschlechterung der Rechtschreibung. Wenn man es wirklich soooo schleifen lässt dann normalisiert sich das irgendwann. Ich find das auch garnicht beeinträchtigend, wenn mans erstmal intus hat gehts auch mit drauf achten schnell.

Und JA, lesen bildet!! Ich hab früher Bücher verschlungen, und ich gehe davon aus, das hat auch zu meinem guten Wortverständnis beigetragen. Im Gegensatz zu meinen Schwestern, ich glaube die haben bis heute kein Buch gelesen. D afür haben sie auch richtig miese Schulabschlüsse (Hauptschule).

Und nochmal JA, was noch schlimmer ist als Dummheit ist dieses extra falsch schreiben, diese Kacksprache heute: ABA, ISSO, IS, .... oder hier war mal eine, diie hat so geschriieben. Hauptsache iindiiviiduell -.- Boah da bekomm ich nen Brechreiz, Slang hin oder her. Aber sich so Mühe zu geben Wörter derart zu verunstalten, anstatt die Energie zu nutzen und es richtig zu lernen.... unglaublich! Wiegesagt, bei meiner Nichte wars so schlimm, ich hab sie am Ende bei FB gekickt, weil ich mir den scheiß jeden Tag nicht mehr reinziehen konnte


Findest du generell Hauptschulabschlüsse schlecht? Oder haben sie einen schlechten Hauptschulabschluss (Noten)?
Finde es wichtig das man überhaupt einen Abschluss hat, war selber auf einer Hauptschule hab dann meine Realschulabschluss nachgeholt und eine ganz normale 3 Jährige Ausbildung gemacht.Falls ich es falsch verstanden habe tut mir leid, gehört ja auch nicht wirklich zum Thema.


Was ich noch ergänzen möchte, lieber einen guten Hauptschulabschluss als einen schlechten Realschulabschluss (kenne ich genügend von) keiner bis heute eine Ausbildung oder sonst was. Irgendwie hatte ich bei diesem Satz das Gefühl mich für meinen Abschluss rechtfertigen zu müssen.
Na ja das Problem der heutigen Zeit:Mit einem Hauptschulabschluß(und man möge mir die Wortwahl verzeihen)kann man sich heutzutage den Arsch abwischen.Für "simple" Berufe wird heute zum teil tatsächlich Fachabi verlangt!

Also ich hatte bisher keine Probleme, mein Mann hat auch "nur" den Hauptschulabschluss und er hat 2 Berufe erlernt, Straßenwärter und Altenpfleger beides 3 Jährige Ausbildungen (ob man sich damit zufrieden gibt oder nicht ist ja jedem selbst überlassen) finde es nur schade wenn man darüber so herablassend spricht, trifft mich irgendwie schon muss ich ja zugeben^^. Auch meine beiden Brüder waren nur auf einer Hauptschule und sie haben auch sofort eine Ausbildung gefunden und auch durchgezogen haben beide heute eine unbefristete Arbeitsstelle. Vllt. nehm ich diese Aussage auch zu persönlich, ich weiss nicht. Dann hoffe ich ja mal das mein Kind so "Schlau" ^^ wird und nicht auf eine Hauptschule muss?!.


Ich finde man sollte sich als Elternteil einfach darum kümmern dass es nicht soweit kommt, dass das Kind auf eine Hauptschule geht oder nur einen Hauptschulabschluss macht. Was nun nicht heißen soll, dass ich es schlimm finde, wenn jemand nur einen Hauptschulabschluss hat, aber wenn man es verhindern kann, warum sollte man das dann nicht auch tun ?? Bildung ist eben nicht nur die Aufgabe von Lehrern sondern auch von Eltern!

meinst du, meine Mama hat sich weniger um meinen Bruder gekümmert,als um mich, was die Schule bettrifft? ich glaube nicht. denn das war eher umgekehrt...trotzdem hät ichs Gym schaffen können und mein Bruder eben nicht. Es liegt eben auch (so doof das auch klingen mag) an den Genen-welche Synapsengeschwindigkeit einem mit gegeben wird...seine ist nunmal von haus aus langsamer,als meine. da spielt einfach so viel eine Rolle...ich war zB in Fächern gut, wo die Lehrer begeistern konnten und nicht stumpf den Lehrplan runtergerasselt haben.
Ich hab kleine Sachen (magnetismus zB) erst begriffen, als mans mir mit Großem erklärt hat (erde-nord und Südpol).
Jeder lernt anders.und das find mal raus, wer welcher lerntyp ist.. als eltern zB hat man von Lerntypen gar keinen Plan im Normalfall-woher soll man dann wissen, warum das Kind Lernprobleme hat?
Was mir aufgefallen ist- auf Gym, Real und Haupt wird komplett anders erklärt. das verwirrt beim Wechsel wirklich mächtig.
vor allem AWT- da war am Gym KOMPLETT was anderes dran,als an der Real..
05.08.2012 22:14
Eigentlich geht die Tendenz aktuell grad wieder in Richtung mehr fordern. Find ich aber nicht schlecht.
Wobei man das nicht pauschal sagen kann. In Bayern stehen die Grundschüler z.B. unter viel größerem Druck als in RLP. Würde man in Bayern den noch erhöhen wollen, wäre ich dagegen. Hier in RLP könnte mMn einiges etwas straffer und klarer sein. V.a. wünsche ich mir Lehrpläne und Prüfungsstandards. Hier haben gefühlt keine 2 Kinder das Gleiche gelernt. Und dass es keine Abschlussprüfungen außer Abi gibt, finde ich auch befremdlich.
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
05.08.2012 22:19
Zitat von Mamota:

Eigentlich geht die Tendenz aktuell grad wieder in Richtung mehr fordern. Find ich aber nicht schlecht.
Wobei man das nicht pauschal sagen kann. In Bayern stehen die Grundschüler z.B. unter viel größerem Druck als in RLP. Würde man in Bayern den noch erhöhen wollen, wäre ich dagegen. Hier in RLP könnte mMn einiges etwas straffer und klarer sein. V.a. wünsche ich mir Lehrpläne und Prüfungsstandards. Hier haben gefühlt keine 2 Kinder das Gleiche gelernt. Und dass es keine Abschlussprüfungen außer Abi gibt, finde ich auch befremdlich.


Häh?? Wie keine Abschlussprüfungen?? Wie bekommt man denn dann seinen Realschul oder auch Hauptschulabschluss??
anakey
6743 Beiträge
05.08.2012 22:35
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Mamota:

Eigentlich geht die Tendenz aktuell grad wieder in Richtung mehr fordern. Find ich aber nicht schlecht.
Wobei man das nicht pauschal sagen kann. In Bayern stehen die Grundschüler z.B. unter viel größerem Druck als in RLP. Würde man in Bayern den noch erhöhen wollen, wäre ich dagegen. Hier in RLP könnte mMn einiges etwas straffer und klarer sein. V.a. wünsche ich mir Lehrpläne und Prüfungsstandards. Hier haben gefühlt keine 2 Kinder das Gleiche gelernt. Und dass es keine Abschlussprüfungen außer Abi gibt, finde ich auch befremdlich.


Häh?? Wie keine Abschlussprüfungen?? Wie bekommt man denn dann seinen Realschul oder auch Hauptschulabschluss??

Also bei uns gibts in der 10.Klasse ne Abschlussprüfung.
Aber klar-das das so absolut nicht einheitlich ist, ist zum brechen.
Kibazwerg
5493 Beiträge
05.08.2012 22:44
Zitat von Mamota:

Zitat von Kibazwerg:

Zitat von SarahBS1982:

Zitat von Kibazwerg:

Ich habe jetzt nur die erste Seite gelesen...und ich bin entsetzt darüber, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die meinen, manche wären in der Schule nur zu faul gewesen ich bin u.a. zertifizierte Legasthenietrainerin und glaubt mir eins...die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die zu uns kommen, leiden ganz gewaltig unter ihrer "Schwäche" oder wie viele Lehrer und andere meinen "Faulheit"...wenn hier jemand meint sich äußern zu müssen, dann sollte demjenigen auch bewußt sein, was die deutsche Rechtschreibung bedeutet und wie es betroffenen Menschen damit geht...Sorry, aber dieses inkompetente Gerede von Menschen die keine Ahnung haben, enttäuscht mich wirklich


Ich kann die Enttäuschung verstehen. Grundtenor war dann aber nach ein paar Meinungen, dass ja nicht alle, die z. B. in solchen Foren wie hier ganz gruselig schreiben, Legastheniker sind. Und nun ist eine Diskussion darüber im Gange, wie es dazu kommt, dass einige Menschen so "schlecht" schreiben, die dazu geführt hat, dass wir jetzt beim Bildungssystem gelandet sind. Speziell bei der Tendenz dazu, Kindern in der Grundschule das Freie Schreiben ohne die Zwänge der Rechtschreibkorrektur zu ermöglichen.

Was sagst Du denn als Fachfrau zu diesem "neuen" Konzept des Lehrens?

Um das hier jetzt ausführlich zu schreiben, ist es leider schon etwas spät...ich versuche mich mal mit einer Kurzfassung meiner Meinung
Ich denke ein großes Problem ist, dass immer mehr Kinder undeutlich sprechen und dadurch das Schreiben lernen durch Hören erschwert wird...dann haben viele Kinder leider wenig Unterstützung zu Hause und die Lehrer sind oft überfordert den gesamtem Unterrichtsstoff in der Schule durchzubekommen...Konzentrationschwäche und zuviele Medieneinflüsse (und ich meine leider keine Bücher) tun ihr überiges dazu...grundsätzlich finde ich das Lernen mit der Anlauttabelle ganz gut, aber nur, wenn die Kinder auch damit lernen zu Lernen...und das geht leider sehr oft unter...das Schreiben lernen nach Höreindruck finde ich persönlich schwierig, da meines Erachtens nach der Zeitpunkt des korrekten Schreibens oft verfehlt wird...es hört sich jetzt vermutlich böse für Euch an, aber ich habe die zusätzliche Ausbildung gemacht, weil die Zahl der "Betroffenen" bei uns in der Praxis stark angestiegen ist und ich als Logopädin nicht mehr 100% auf die entsprechenden Bedürfnisse eingehen konnte...und solange die Schule so lehren, werde ich wohl erstmal nicht arbeitslos werden...das schönste an der Behandlung ist allerdings, wenn die Schüler nach 1-2Schuljahren sich um 1-2Noten verbessert haben oder Erwachsene endlich eine Arbeitstelle bekommen

Würdest du sagen, das liegt an der Methode oder an Umsetzungsbehinderungen wie z.B. Stoffdruck, großen Klassen, unzureichend ausgebildeten Lehrern?
Ich sehe bei deiner Schilderung nämlich das, was ich immer sehe: Dass eine gute Idee durch die Umstände (Geldmangel, zu wenig Fortbildung) vermiest wird. Gerade das mit dem Zeitpunkt dürfte eigentlich nicht sein, da so ziemlich jedes Lehrwerk integrativ aufgebaut ist, da die Lehrkräfte (vermeintlich) darin geschult wurden und da anfangs ja je nach Bundesland sehr weitmaschige bis keine Lehrpläne vorhanden sind, um dem Lesen- und Schreibenlernen den nötigen Stellenwert einzuräumen. Dass ausschließlich mit Anlauttabelle begonnen wird kenne ich so gar nicht. Darf ich fragen, in welchem Bundesland du lebst?

Ich denke, eher Umsetzungsbehinderung...ähnlich Deiner Meinung entsprechend
Ich bin aus NRW und ich arbeite auch mit Lern-, Sprachheilschulen zusammen...das Konzept (2Lehrer + 1 "Sonderpädagoge") auf 15Schüler finde ich schon ziemlich genial...ich könnte mir auch vorstellen, dass 20Kinder mit 20Lehrern in der Regelschule auskommen würden...ich war auf einer Gesamtschule, weil wir in der Grundschule häufiger umgezogen sind und ich dadurch nicht den Schulstoff nach Kl. 4 hatte, wie ich es gebraucht hätte...ich sollte auf eine Sonderschule und meine Ma hat sich dagegen gestellt (Danke Mama)...Hauptschule war für meine Ma keine Option-also Gesamtschule...und was soll ich sagen-ab der 9.Kl hieß es, ich könne Abitur machen...solange habe ich gebraucht, um mich zu finden...wir hatten 2Klassenlehrer, 2xdie Woche Förderunterricht (für mich) und Unterstützung von der Schulpsychologin...ich sag meinen "Patienten" dann immer, dass sie alles schaffen würden, wenn sie wirklich wollten-ich bin dafür ein gutes Bsp....
Kibazwerg
5493 Beiträge
05.08.2012 22:46
Zitat von Kibazwerg:

Zitat von Mamota:

Zitat von Kibazwerg:

Zitat von SarahBS1982:

Zitat von Kibazwerg:

Ich habe jetzt nur die erste Seite gelesen...und ich bin entsetzt darüber, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die meinen, manche wären in der Schule nur zu faul gewesen ich bin u.a. zertifizierte Legasthenietrainerin und glaubt mir eins...die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die zu uns kommen, leiden ganz gewaltig unter ihrer "Schwäche" oder wie viele Lehrer und andere meinen "Faulheit"...wenn hier jemand meint sich äußern zu müssen, dann sollte demjenigen auch bewußt sein, was die deutsche Rechtschreibung bedeutet und wie es betroffenen Menschen damit geht...Sorry, aber dieses inkompetente Gerede von Menschen die keine Ahnung haben, enttäuscht mich wirklich


Ich kann die Enttäuschung verstehen. Grundtenor war dann aber nach ein paar Meinungen, dass ja nicht alle, die z. B. in solchen Foren wie hier ganz gruselig schreiben, Legastheniker sind. Und nun ist eine Diskussion darüber im Gange, wie es dazu kommt, dass einige Menschen so "schlecht" schreiben, die dazu geführt hat, dass wir jetzt beim Bildungssystem gelandet sind. Speziell bei der Tendenz dazu, Kindern in der Grundschule das Freie Schreiben ohne die Zwänge der Rechtschreibkorrektur zu ermöglichen.

Was sagst Du denn als Fachfrau zu diesem "neuen" Konzept des Lehrens?

Um das hier jetzt ausführlich zu schreiben, ist es leider schon etwas spät...ich versuche mich mal mit einer Kurzfassung meiner Meinung
Ich denke ein großes Problem ist, dass immer mehr Kinder undeutlich sprechen und dadurch das Schreiben lernen durch Hören erschwert wird...dann haben viele Kinder leider wenig Unterstützung zu Hause und die Lehrer sind oft überfordert den gesamtem Unterrichtsstoff in der Schule durchzubekommen...Konzentrationschwäche und zuviele Medieneinflüsse (und ich meine leider keine Bücher) tun ihr überiges dazu...grundsätzlich finde ich das Lernen mit der Anlauttabelle ganz gut, aber nur, wenn die Kinder auch damit lernen zu Lernen...und das geht leider sehr oft unter...das Schreiben lernen nach Höreindruck finde ich persönlich schwierig, da meines Erachtens nach der Zeitpunkt des korrekten Schreibens oft verfehlt wird...es hört sich jetzt vermutlich böse für Euch an, aber ich habe die zusätzliche Ausbildung gemacht, weil die Zahl der "Betroffenen" bei uns in der Praxis stark angestiegen ist und ich als Logopädin nicht mehr 100% auf die entsprechenden Bedürfnisse eingehen konnte...und solange die Schule so lehren, werde ich wohl erstmal nicht arbeitslos werden...das schönste an der Behandlung ist allerdings, wenn die Schüler nach 1-2Schuljahren sich um 1-2Noten verbessert haben oder Erwachsene endlich eine Arbeitstelle bekommen

Würdest du sagen, das liegt an der Methode oder an Umsetzungsbehinderungen wie z.B. Stoffdruck, großen Klassen, unzureichend ausgebildeten Lehrern?
Ich sehe bei deiner Schilderung nämlich das, was ich immer sehe: Dass eine gute Idee durch die Umstände (Geldmangel, zu wenig Fortbildung) vermiest wird. Gerade das mit dem Zeitpunkt dürfte eigentlich nicht sein, da so ziemlich jedes Lehrwerk integrativ aufgebaut ist, da die Lehrkräfte (vermeintlich) darin geschult wurden und da anfangs ja je nach Bundesland sehr weitmaschige bis keine Lehrpläne vorhanden sind, um dem Lesen- und Schreibenlernen den nötigen Stellenwert einzuräumen. Dass ausschließlich mit Anlauttabelle begonnen wird kenne ich so gar nicht. Darf ich fragen, in welchem Bundesland du lebst?

Ich denke, eher Umsetzungsbehinderung...ähnlich Deiner Meinung entsprechend
Ich bin aus NRW und ich arbeite auch mit Lern-, Sprachheilschulen zusammen...das Konzept (2Lehrer + 1 "Sonderpädagoge") auf 15Schüler finde ich schon ziemlich genial...ich könnte mir auch vorstellen, dass 20Kinder mit 20Lehrern in der Regelschule auskommen würden...ich war auf einer Gesamtschule, weil wir in der Grundschule häufiger umgezogen sind und ich dadurch nicht den Schulstoff nach Kl. 4 hatte, wie ich es gebraucht hätte...ich sollte auf eine Sonderschule und meine Ma hat sich dagegen gestellt (Danke Mama)...Hauptschule war für meine Ma keine Option-also Gesamtschule...und was soll ich sagen-ab der 9.Kl hieß es, ich könne Abitur machen...solange habe ich gebraucht, um mich zu finden...wir hatten 2Klassenlehrer, 2xdie Woche Förderunterricht (für mich) und Unterstützung von der Schulpsychologin...ich sag meinen "Patienten" dann immer, dass sie alles schaffen würden, wenn sie wirklich wollten-ich bin dafür ein gutes Bsp....

Sorry, meinte natürlich 20Kinder für 2Lehrer
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
05.08.2012 22:48
Zitat von anakey:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Mamota:

Eigentlich geht die Tendenz aktuell grad wieder in Richtung mehr fordern. Find ich aber nicht schlecht.
Wobei man das nicht pauschal sagen kann. In Bayern stehen die Grundschüler z.B. unter viel größerem Druck als in RLP. Würde man in Bayern den noch erhöhen wollen, wäre ich dagegen. Hier in RLP könnte mMn einiges etwas straffer und klarer sein. V.a. wünsche ich mir Lehrpläne und Prüfungsstandards. Hier haben gefühlt keine 2 Kinder das Gleiche gelernt. Und dass es keine Abschlussprüfungen außer Abi gibt, finde ich auch befremdlich.


Häh?? Wie keine Abschlussprüfungen?? Wie bekommt man denn dann seinen Realschul oder auch Hauptschulabschluss??

Also bei uns gibts in der 10.Klasse ne Abschlussprüfung.
Aber klar-das das so absolut nicht einheitlich ist, ist zum brechen.


Ja ich kenn das auch nur so, dass man 10. Klasse Abschlussprüfungen hat. Und dann kenn ich das auch noch so von früher: Je nachdem wie gut man war, gabs eben nen NORMALEN und nen ERWEITERTEN Realschulabschluss! Und mit dem erweiterten konnte man dann auch direkt an der Fachhochschule studieren, zwar nicht an der Uni, aber immerhin.
05.08.2012 23:34
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Mamota:

Eigentlich geht die Tendenz aktuell grad wieder in Richtung mehr fordern. Find ich aber nicht schlecht.
Wobei man das nicht pauschal sagen kann. In Bayern stehen die Grundschüler z.B. unter viel größerem Druck als in RLP. Würde man in Bayern den noch erhöhen wollen, wäre ich dagegen. Hier in RLP könnte mMn einiges etwas straffer und klarer sein. V.a. wünsche ich mir Lehrpläne und Prüfungsstandards. Hier haben gefühlt keine 2 Kinder das Gleiche gelernt. Und dass es keine Abschlussprüfungen außer Abi gibt, finde ich auch befremdlich.


Häh?? Wie keine Abschlussprüfungen?? Wie bekommt man denn dann seinen Realschul oder auch Hauptschulabschluss??

Absitzen und nicht zu schlecht sein. Die Leistungen im letzten Schuljahr zählen.
Man kann über den Sinn von Abschlussprüfungen denken, was man will (Bulimielernen, Prüfungsangst, Momentaufnahme,...). Sie haben Nachteile genug. Aber bei den Schülern bewirken sie etwas. Ernsthaftigkeit, ein Ziel haben, ein Stück weit erwachsen werden. Meinen Beobachtungen nach kein Vergleich.
06.08.2012 00:26
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von HazelEyes:

Meine Eltern haben sich um uns alle 3 gekümmert was das angeht, hatten viel Förderung,Nachhilfe ausreichend Lernmaterial und sie haben mit uns allen die Hausaufgaben regelmäßig gemacht.Wir haben die empfehlung für die Hauptschule von unseren Lehrern damals erhalten bzw. meine Eltern, viele andere Kinder hatten auch die Empfehlung für die Hauptschule....die Eltern haben ihre Kinder dennoch auf der Realschule oder sogar auf dem Gymnasium angemeldet, viele haben heute garkeinen Abschluss (darunter der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter) er sitzt heute ohne Schulabschluss ohne Ausbildung und mit Hartz 4 zuhause.Sowas nenne ich dann falschen Ehrgeiz der Eltern. Wir hatten alle 3 einen guten bis sehr guten "nur" Hauptschulabschluss und sogar anschließend unseren Realschulabschluss nachgeholt...es war vllt ein etwas längerer Weg aber für uns Kinder sicherlich der bessere. Und es wurde ja nie behauptet das Bildung nur Aufgabe der Lehrer sei, natürlich tragen Eltern da einen riesen riesen großen teil zu bei, muss eben beides stimmen....nur wie gesagt meine Meinung ist lieber einen guten Hauptschulabschluss zu erhalten (mit unterstützung der Eltern) als garkeinen oder einen grottenschlechten Realschulabschluss.
Desweiteren möchte ich nochmal erwähnen ( meine Eltern) waren mit mir sogar in Hannover bei einem spezialisten für Lernschwächen und bei mir wurde Diskalkulie festgestellt, durch Förderung und Nachhilfe und jede menge unterstütung meiner Eltern habe ich es geschafft in Mathe auf eine gute 3 zu kommen! und ich kann euch sagen es war nicht leicht!!!


So sehe ich es auch. Es gibt auch andere Bildungswege.
ich hatte mal einen Jungen in der Betreuung, der war eigentlich schon aufgegeben vom System. Er hätte ohne Schulabschluss dagestanden, hätte sich da das Jugendamt nicht doch noch reingehängt. Er machte deinen Hauptschulabschluss dann und begann eine Lehre zum Tischler... überbetrieblich. Nebenher machte er seinen Realschulabschluss. Er beendete seine Lehre ein halbes Jahr vor der Zeit und fand sofort Arbeit. Über die Abendschule machte er dann noch sein Abitur und anschliessend seinen Meister. Eigentlich war er aufgegeben... aber er hat es gerockt.

Ich selbst habe es mit meinem Kind immer so gehandhabt, dass ich gesagt habe, auf Gym gehst du nur, wenn du in der Grundschule so durchmarschierst. Ich finde, wer an der GS schon dauernd lernen muß, hat auf dem Gym nichts zu suchen.

LG Zaubi


Ok, DAS finde ich übertrieben, denn GANZ ohne Lernen kann man nichts LERNEN, wenn du verstehst. Bspw. der Klassenkamerad meiner Tochter, der lernt viel, aber nur deshalb, weil ihn eben alles wahnsinnig interessiert, er ist natürlich ein 1er Schüler und geht jetzt aufs Mathegymnasium, den Aufnahmetest hat er ohne Schwierigkeiten bestanden. Ich verstehe nicht, was am Lernen verkehrt ist, wenn man durch Fleiß und Lernen nur 1er schreibt, dann gehört man meiner Meinung nach sehr wohl aufs Gymnasium. Ich wünschte, meine Tochter würde mal was für die Schule lernen, dann hätte sie nämlich auch NUR 1er....


Jein... so meinte ich das nicht und gebe dir in deinen genannten Beispielen auch recht.
Ich habe aber erlebt, dass Kinder an der Grundschule soviel lernen mußten... um den Grundschulstoff überhaupt zu schaffen und um die nötigen zweien zu bekommen, damit sie auf´s Gym können. Nun ist die 5. Klasse um und diese Kinder sind gnadenlos eingebrochen... weil sie nämlich an der GS schon an ihre Leistungsgrenze gegangen sind. UNd für diese Fälle meine ich.... wer an der GS schon soviel lernen muß!!! ( nicht will) der hat auf dem Gym nichts verloren... für die Kinder ist es eine Quälerei, aber die Eltern wollen das eben so.

Wir selbst haben nur einmal für die Grundschule gelernt... und das waren die Landkreise in unserem Bundesland und die Bundesländer ansich samt ihren Hauptstädten.... das war das einzige Mal, dass wir wirklich gelernt haben, im Sinne von lernen. So hatte er mit Nichtstun eben seine einsen und zweien und muß auch jetzt am Gym noch nicht soviel lernen.... ohne lernen, werden es dreien... mit Lernen einsen und zweien... ich bin mit allem zufrieden...

LG Zaubi
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
06.08.2012 01:13
Zitat von Zauberfischli:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von HazelEyes:

Meine Eltern haben sich um uns alle 3 gekümmert was das angeht, hatten viel Förderung,Nachhilfe ausreichend Lernmaterial und sie haben mit uns allen die Hausaufgaben regelmäßig gemacht.Wir haben die empfehlung für die Hauptschule von unseren Lehrern damals erhalten bzw. meine Eltern, viele andere Kinder hatten auch die Empfehlung für die Hauptschule....die Eltern haben ihre Kinder dennoch auf der Realschule oder sogar auf dem Gymnasium angemeldet, viele haben heute garkeinen Abschluss (darunter der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter) er sitzt heute ohne Schulabschluss ohne Ausbildung und mit Hartz 4 zuhause.Sowas nenne ich dann falschen Ehrgeiz der Eltern. Wir hatten alle 3 einen guten bis sehr guten "nur" Hauptschulabschluss und sogar anschließend unseren Realschulabschluss nachgeholt...es war vllt ein etwas längerer Weg aber für uns Kinder sicherlich der bessere. Und es wurde ja nie behauptet das Bildung nur Aufgabe der Lehrer sei, natürlich tragen Eltern da einen riesen riesen großen teil zu bei, muss eben beides stimmen....nur wie gesagt meine Meinung ist lieber einen guten Hauptschulabschluss zu erhalten (mit unterstützung der Eltern) als garkeinen oder einen grottenschlechten Realschulabschluss.
Desweiteren möchte ich nochmal erwähnen ( meine Eltern) waren mit mir sogar in Hannover bei einem spezialisten für Lernschwächen und bei mir wurde Diskalkulie festgestellt, durch Förderung und Nachhilfe und jede menge unterstütung meiner Eltern habe ich es geschafft in Mathe auf eine gute 3 zu kommen! und ich kann euch sagen es war nicht leicht!!!


So sehe ich es auch. Es gibt auch andere Bildungswege.
ich hatte mal einen Jungen in der Betreuung, der war eigentlich schon aufgegeben vom System. Er hätte ohne Schulabschluss dagestanden, hätte sich da das Jugendamt nicht doch noch reingehängt. Er machte deinen Hauptschulabschluss dann und begann eine Lehre zum Tischler... überbetrieblich. Nebenher machte er seinen Realschulabschluss. Er beendete seine Lehre ein halbes Jahr vor der Zeit und fand sofort Arbeit. Über die Abendschule machte er dann noch sein Abitur und anschliessend seinen Meister. Eigentlich war er aufgegeben... aber er hat es gerockt.

Ich selbst habe es mit meinem Kind immer so gehandhabt, dass ich gesagt habe, auf Gym gehst du nur, wenn du in der Grundschule so durchmarschierst. Ich finde, wer an der GS schon dauernd lernen muß, hat auf dem Gym nichts zu suchen.

LG Zaubi


Ok, DAS finde ich übertrieben, denn GANZ ohne Lernen kann man nichts LERNEN, wenn du verstehst. Bspw. der Klassenkamerad meiner Tochter, der lernt viel, aber nur deshalb, weil ihn eben alles wahnsinnig interessiert, er ist natürlich ein 1er Schüler und geht jetzt aufs Mathegymnasium, den Aufnahmetest hat er ohne Schwierigkeiten bestanden. Ich verstehe nicht, was am Lernen verkehrt ist, wenn man durch Fleiß und Lernen nur 1er schreibt, dann gehört man meiner Meinung nach sehr wohl aufs Gymnasium. Ich wünschte, meine Tochter würde mal was für die Schule lernen, dann hätte sie nämlich auch NUR 1er....


Jein... so meinte ich das nicht und gebe dir in deinen genannten Beispielen auch recht.
Ich habe aber erlebt, dass Kinder an der Grundschule soviel lernen mußten... um den Grundschulstoff überhaupt zu schaffen und um die nötigen zweien zu bekommen, damit sie auf´s Gym können. Nun ist die 5. Klasse um und diese Kinder sind gnadenlos eingebrochen... weil sie nämlich an der GS schon an ihre Leistungsgrenze gegangen sind. UNd für diese Fälle meine ich.... wer an der GS schon soviel lernen muß!!! ( nicht will) der hat auf dem Gym nichts verloren... für die Kinder ist es eine Quälerei, aber die Eltern wollen das eben so.

Wir selbst haben nur einmal für die Grundschule gelernt... und das waren die Landkreise in unserem Bundesland und die Bundesländer ansich samt ihren Hauptstädten.... das war das einzige Mal, dass wir wirklich gelernt haben, im Sinne von lernen. So hatte er mit Nichtstun eben seine einsen und zweien und muß auch jetzt am Gym noch nicht soviel lernen.... ohne lernen, werden es dreien... mit Lernen einsen und zweien... ich bin mit allem zufrieden...

LG Zaubi


Ok, das lässt mich ja hoffen, denn meine Große lernt auch nicht. 1.Klasse und 2.Klasse, da hat sie sich noch zum Üben überreden lassen, aber seitdem kommt sie nach Hause und macht GAR NIX für die Schule, ausser mal Hausaufgaben, aber die haben sie soooooo selten aufbekommen. Ihre Lehrerin hat nämlich nichts davon gehalten, den Kindern so viel Hausaufgaben aufzugeben!? Und DAS wird sich auf dem GYM mit Sicherheit ändern. Wir haben ihr auch immer wieder erklärt, dass sie damit auf dem GYM nicht allzu weit kommt, wenn sie nichts macht für die Schule, aber mach das mal nem Kind verständlich, wenn se doch fast immer gute Noten bekommt, obwohl se nix für tut?!?
06.08.2012 01:26
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von HazelEyes:

Meine Eltern haben sich um uns alle 3 gekümmert was das angeht, hatten viel Förderung,Nachhilfe ausreichend Lernmaterial und sie haben mit uns allen die Hausaufgaben regelmäßig gemacht.Wir haben die empfehlung für die Hauptschule von unseren Lehrern damals erhalten bzw. meine Eltern, viele andere Kinder hatten auch die Empfehlung für die Hauptschule....die Eltern haben ihre Kinder dennoch auf der Realschule oder sogar auf dem Gymnasium angemeldet, viele haben heute garkeinen Abschluss (darunter der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter) er sitzt heute ohne Schulabschluss ohne Ausbildung und mit Hartz 4 zuhause.Sowas nenne ich dann falschen Ehrgeiz der Eltern. Wir hatten alle 3 einen guten bis sehr guten "nur" Hauptschulabschluss und sogar anschließend unseren Realschulabschluss nachgeholt...es war vllt ein etwas längerer Weg aber für uns Kinder sicherlich der bessere. Und es wurde ja nie behauptet das Bildung nur Aufgabe der Lehrer sei, natürlich tragen Eltern da einen riesen riesen großen teil zu bei, muss eben beides stimmen....nur wie gesagt meine Meinung ist lieber einen guten Hauptschulabschluss zu erhalten (mit unterstützung der Eltern) als garkeinen oder einen grottenschlechten Realschulabschluss.
Desweiteren möchte ich nochmal erwähnen ( meine Eltern) waren mit mir sogar in Hannover bei einem spezialisten für Lernschwächen und bei mir wurde Diskalkulie festgestellt, durch Förderung und Nachhilfe und jede menge unterstütung meiner Eltern habe ich es geschafft in Mathe auf eine gute 3 zu kommen! und ich kann euch sagen es war nicht leicht!!!


So sehe ich es auch. Es gibt auch andere Bildungswege.
ich hatte mal einen Jungen in der Betreuung, der war eigentlich schon aufgegeben vom System. Er hätte ohne Schulabschluss dagestanden, hätte sich da das Jugendamt nicht doch noch reingehängt. Er machte deinen Hauptschulabschluss dann und begann eine Lehre zum Tischler... überbetrieblich. Nebenher machte er seinen Realschulabschluss. Er beendete seine Lehre ein halbes Jahr vor der Zeit und fand sofort Arbeit. Über die Abendschule machte er dann noch sein Abitur und anschliessend seinen Meister. Eigentlich war er aufgegeben... aber er hat es gerockt.

Ich selbst habe es mit meinem Kind immer so gehandhabt, dass ich gesagt habe, auf Gym gehst du nur, wenn du in der Grundschule so durchmarschierst. Ich finde, wer an der GS schon dauernd lernen muß, hat auf dem Gym nichts zu suchen.

LG Zaubi


Ok, DAS finde ich übertrieben, denn GANZ ohne Lernen kann man nichts LERNEN, wenn du verstehst. Bspw. der Klassenkamerad meiner Tochter, der lernt viel, aber nur deshalb, weil ihn eben alles wahnsinnig interessiert, er ist natürlich ein 1er Schüler und geht jetzt aufs Mathegymnasium, den Aufnahmetest hat er ohne Schwierigkeiten bestanden. Ich verstehe nicht, was am Lernen verkehrt ist, wenn man durch Fleiß und Lernen nur 1er schreibt, dann gehört man meiner Meinung nach sehr wohl aufs Gymnasium. Ich wünschte, meine Tochter würde mal was für die Schule lernen, dann hätte sie nämlich auch NUR 1er....


Jein... so meinte ich das nicht und gebe dir in deinen genannten Beispielen auch recht.
Ich habe aber erlebt, dass Kinder an der Grundschule soviel lernen mußten... um den Grundschulstoff überhaupt zu schaffen und um die nötigen zweien zu bekommen, damit sie auf´s Gym können. Nun ist die 5. Klasse um und diese Kinder sind gnadenlos eingebrochen... weil sie nämlich an der GS schon an ihre Leistungsgrenze gegangen sind. UNd für diese Fälle meine ich.... wer an der GS schon soviel lernen muß!!! ( nicht will) der hat auf dem Gym nichts verloren... für die Kinder ist es eine Quälerei, aber die Eltern wollen das eben so.

Wir selbst haben nur einmal für die Grundschule gelernt... und das waren die Landkreise in unserem Bundesland und die Bundesländer ansich samt ihren Hauptstädten.... das war das einzige Mal, dass wir wirklich gelernt haben, im Sinne von lernen. So hatte er mit Nichtstun eben seine einsen und zweien und muß auch jetzt am Gym noch nicht soviel lernen.... ohne lernen, werden es dreien... mit Lernen einsen und zweien... ich bin mit allem zufrieden...

LG Zaubi


Ok, das lässt mich ja hoffen, denn meine Große lernt auch nicht. 1.Klasse und 2.Klasse, da hat sie sich noch zum Üben überreden lassen, aber seitdem kommt sie nach Hause und macht GAR NIX für die Schule, ausser mal Hausaufgaben, aber die haben sie soooooo selten aufbekommen. Ihre Lehrerin hat nämlich nichts davon gehalten, den Kindern so viel Hausaufgaben aufzugeben!? Und DAS wird sich auf dem GYM mit Sicherheit ändern. Wir haben ihr auch immer wieder erklärt, dass sie damit auf dem GYM nicht allzu weit kommt, wenn sie nichts macht für die Schule, aber mach das mal nem Kind verständlich, wenn se doch fast immer gute Noten bekommt, obwohl se nix für tut?!?


Ja, aber was willste du ihr dann auch sagen???? Die Kinder, die von sich aus auf´s Gym wollen, die machen das von sich aus. Wenn dann wirklich mal eine schlechte Note kommt ( und die kam in der 5. auch erstmals bei uns) dann machen sie auch von allein aus. Also zumindest ist es bei meinem so.... wenn er unsicher ist, dann lernt er auch mal... aber es gibt so Fächer, wie Deutsch und Englisch... da lernt er nach wie vor nicht einen einzigen Fatz... ich lass ihn... die einsen auf dem Zeugnis bestätigten mich nun auch... allerdings gibts auf dem Gym nun auch wirkliche Lernfächer... wo man einfach auswendig lernen muß. das merken sie aber auch recht schnell... die erste 5 in Bio.... naja, seitdem schaut er immer nochmal in den hefter.. geo dasselbe... und auch geschichte muß er mal jahreszahlen lernen... der rest bleibt so hängen... aber sie wollen das eben auf dem gym sein... deshalb vertrau ich drauf und er wird machen.

LG Zaubi
Lillan
95 Beiträge
06.08.2012 01:32
also wenn ihr mich fragt dann würde ich mich eher fragen: "Ist es so schwierig einen sachlich, wertfreien post beizusteuern?" denn wie hier manchen auf anderen in gewissen einträgen rumhacken ist nicht mehr schön ...
und da ist mir dann die rechtschreibung reichlich wurscht !!!
und ja, ich schreibe absichtlich klein und ohne satzzeichen ...
mfg Lilly
Lillan
95 Beiträge
06.08.2012 01:32
*manche
SarahBS1982
5541 Beiträge
06.08.2012 01:36
Zitat von Lillan:

also wenn ihr mich fragt dann würde ich mich eher fragen: "Ist es so schwierig einen sachlich, wertfreien post beizusteuern?" denn wie hier manchen auf anderen in gewissen einträgen rumhacken ist nicht mehr schön ...
und da ist mir dann die rechtschreibung reichlich wurscht !!!
und ja, ich schreibe absichtlich klein und ohne satzzeichen ...
mfg Lilly


Du hast unbedingt Recht. Das wäre auf jeden Fall auch mal ein interessantes Thema!

Aber es hätte nicht in die Richtung geführt, in die diese Diskussion nun geführt hat. Und mit dieser Richtung bin ich sehr zufrieden!
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
06.08.2012 01:50
Zitat von Zauberfischli:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Zauberfischli:

Zitat von HazelEyes:

Meine Eltern haben sich um uns alle 3 gekümmert was das angeht, hatten viel Förderung,Nachhilfe ausreichend Lernmaterial und sie haben mit uns allen die Hausaufgaben regelmäßig gemacht.Wir haben die empfehlung für die Hauptschule von unseren Lehrern damals erhalten bzw. meine Eltern, viele andere Kinder hatten auch die Empfehlung für die Hauptschule....die Eltern haben ihre Kinder dennoch auf der Realschule oder sogar auf dem Gymnasium angemeldet, viele haben heute garkeinen Abschluss (darunter der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter) er sitzt heute ohne Schulabschluss ohne Ausbildung und mit Hartz 4 zuhause.Sowas nenne ich dann falschen Ehrgeiz der Eltern. Wir hatten alle 3 einen guten bis sehr guten "nur" Hauptschulabschluss und sogar anschließend unseren Realschulabschluss nachgeholt...es war vllt ein etwas längerer Weg aber für uns Kinder sicherlich der bessere. Und es wurde ja nie behauptet das Bildung nur Aufgabe der Lehrer sei, natürlich tragen Eltern da einen riesen riesen großen teil zu bei, muss eben beides stimmen....nur wie gesagt meine Meinung ist lieber einen guten Hauptschulabschluss zu erhalten (mit unterstützung der Eltern) als garkeinen oder einen grottenschlechten Realschulabschluss.
Desweiteren möchte ich nochmal erwähnen ( meine Eltern) waren mit mir sogar in Hannover bei einem spezialisten für Lernschwächen und bei mir wurde Diskalkulie festgestellt, durch Förderung und Nachhilfe und jede menge unterstütung meiner Eltern habe ich es geschafft in Mathe auf eine gute 3 zu kommen! und ich kann euch sagen es war nicht leicht!!!


So sehe ich es auch. Es gibt auch andere Bildungswege.
ich hatte mal einen Jungen in der Betreuung, der war eigentlich schon aufgegeben vom System. Er hätte ohne Schulabschluss dagestanden, hätte sich da das Jugendamt nicht doch noch reingehängt. Er machte deinen Hauptschulabschluss dann und begann eine Lehre zum Tischler... überbetrieblich. Nebenher machte er seinen Realschulabschluss. Er beendete seine Lehre ein halbes Jahr vor der Zeit und fand sofort Arbeit. Über die Abendschule machte er dann noch sein Abitur und anschliessend seinen Meister. Eigentlich war er aufgegeben... aber er hat es gerockt.

Ich selbst habe es mit meinem Kind immer so gehandhabt, dass ich gesagt habe, auf Gym gehst du nur, wenn du in der Grundschule so durchmarschierst. Ich finde, wer an der GS schon dauernd lernen muß, hat auf dem Gym nichts zu suchen.

LG Zaubi


Ok, DAS finde ich übertrieben, denn GANZ ohne Lernen kann man nichts LERNEN, wenn du verstehst. Bspw. der Klassenkamerad meiner Tochter, der lernt viel, aber nur deshalb, weil ihn eben alles wahnsinnig interessiert, er ist natürlich ein 1er Schüler und geht jetzt aufs Mathegymnasium, den Aufnahmetest hat er ohne Schwierigkeiten bestanden. Ich verstehe nicht, was am Lernen verkehrt ist, wenn man durch Fleiß und Lernen nur 1er schreibt, dann gehört man meiner Meinung nach sehr wohl aufs Gymnasium. Ich wünschte, meine Tochter würde mal was für die Schule lernen, dann hätte sie nämlich auch NUR 1er....


Jein... so meinte ich das nicht und gebe dir in deinen genannten Beispielen auch recht.
Ich habe aber erlebt, dass Kinder an der Grundschule soviel lernen mußten... um den Grundschulstoff überhaupt zu schaffen und um die nötigen zweien zu bekommen, damit sie auf´s Gym können. Nun ist die 5. Klasse um und diese Kinder sind gnadenlos eingebrochen... weil sie nämlich an der GS schon an ihre Leistungsgrenze gegangen sind. UNd für diese Fälle meine ich.... wer an der GS schon soviel lernen muß!!! ( nicht will) der hat auf dem Gym nichts verloren... für die Kinder ist es eine Quälerei, aber die Eltern wollen das eben so.

Wir selbst haben nur einmal für die Grundschule gelernt... und das waren die Landkreise in unserem Bundesland und die Bundesländer ansich samt ihren Hauptstädten.... das war das einzige Mal, dass wir wirklich gelernt haben, im Sinne von lernen. So hatte er mit Nichtstun eben seine einsen und zweien und muß auch jetzt am Gym noch nicht soviel lernen.... ohne lernen, werden es dreien... mit Lernen einsen und zweien... ich bin mit allem zufrieden...

LG Zaubi


Ok, das lässt mich ja hoffen, denn meine Große lernt auch nicht. 1.Klasse und 2.Klasse, da hat sie sich noch zum Üben überreden lassen, aber seitdem kommt sie nach Hause und macht GAR NIX für die Schule, ausser mal Hausaufgaben, aber die haben sie soooooo selten aufbekommen. Ihre Lehrerin hat nämlich nichts davon gehalten, den Kindern so viel Hausaufgaben aufzugeben!? Und DAS wird sich auf dem GYM mit Sicherheit ändern. Wir haben ihr auch immer wieder erklärt, dass sie damit auf dem GYM nicht allzu weit kommt, wenn sie nichts macht für die Schule, aber mach das mal nem Kind verständlich, wenn se doch fast immer gute Noten bekommt, obwohl se nix für tut?!?


Ja, aber was willste du ihr dann auch sagen???? Die Kinder, die von sich aus auf´s Gym wollen, die machen das von sich aus. Wenn dann wirklich mal eine schlechte Note kommt ( und die kam in der 5. auch erstmals bei uns) dann machen sie auch von allein aus. Also zumindest ist es bei meinem so.... wenn er unsicher ist, dann lernt er auch mal... aber es gibt so Fächer, wie Deutsch und Englisch... da lernt er nach wie vor nicht einen einzigen Fatz... ich lass ihn... die einsen auf dem Zeugnis bestätigten mich nun auch... allerdings gibts auf dem Gym nun auch wirkliche Lernfächer... wo man einfach auswendig lernen muß. das merken sie aber auch recht schnell... die erste 5 in Bio.... naja, seitdem schaut er immer nochmal in den hefter.. geo dasselbe... und auch geschichte muß er mal jahreszahlen lernen... der rest bleibt so hängen... aber sie wollen das eben auf dem gym sein... deshalb vertrau ich drauf und er wird machen.

LG Zaubi


Ja ich hoffe es. Sie wollt ja auch unbedingt und die Empfehlung hatte sie sowieso. Aber wenns die erste 5 gibt, ich glaub, dann traut sie sich gar nicht nach Hause...
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