Ist die deutsche Rechtschreibung so schwer?
05.08.2012 18:11
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Jetzt mal ne ganz doofe Frage: Wo ich herkomme, sind Sonderpädagogen auch Lehrer. Für Förderschulen. Hab ich da was verpasst oder gibt's da auch Magister- bzw. Diplomstudiengänge?![]()
Nee, ich studiere auch noch auf Lehramt. Dadurch, dass die Förderschulen geschlossen werden sollen, werden wir aber jetzt schon drauf getrimmt, in Allgemeinschulen unser Unwesen zu treiben. Als Inklusionsfachkräfte sozusagen.
Ja, aber dann bist du doch auch Lehrer, oder?![]()
Aber im Endeffekt is es auch egal. Macht jeder den gleichen Job, nur dass man fairer bezahlt wird, wenn man sich Lehrer nennt. Eine liebe ehemalige Kollegin von mir ist gelernte Erzieherin und verdient daher nur die Hälfte. Job macht sie aber den selben.
Nee nee, wir sollen dann eigentlich nicht mehr unterrichten. Also jedenfalls keinen Klassenunterricht - obwohl wir ja alle noch Unterrichtsfächer mitstudieren.
Obwohl es natürlich sehr genial wäre - ein Fachlehrer-/Sonderpädagogentandem... Mein Traum für die Zukunft. In allen Schulen, in allen Klassen. Aber das wird zu teuer.
An Integrationsschulen ist es noch nicht mal jetzt, da es noch wenige sind, so. Da gibt es immer nur einen bestimmten Stundensatz Förderung. Und der wird die Hälfte vom Jahr noch als Vertretungspool missbraucht. Daher träume ich keine allzu bunten Welten.
Und wenn man es mal realistisch betrachtet: So eine Hauptschulklasse hat ohne Inklusion locker 20% Kinder mit nicht erfasstem Förderbedarf. Daher wäre das von dir erträumte Modell so und so nötig. Ich fand es immer kurios, dass wir in einer Klasse 2 Kinder mit offiziellem Förderbedarf hatten, die zweite Kraft aber meist bis zu 5 Kinder betreut hat, bzw. wir uns gleich auf effektiveres Team-Teaching geeinigt haben.
05.08.2012 18:14
Zitat von Mamota:
Zitat von BlödmannVomDienst:
Zitat von Pünktchennr3:
Zitat von BlödmannVomDienst:Ich verstehe das einfach nicht:ich habe schon einmal mit einer Lehrerin disskutiert, eben weil ich dieses Prinzip völlig Schwachsinnig finde.Sie war der meinung das das Umlernen viel einfacher ist.Ich sehe das so: du lernst etwas mit Absicht falsch um es hinterher noch einmal richtig zu lernen!Was ist daran einfacher?
Zitat von Pünktchennr3:
Was mir aufgefallen ist: wie es in den Schulen beigebracht wird!
Als ich zur Schule ging und das schreiben erlernte, wurde von Anfang an auf eine Korrekte Rechtschreibung geachtet!
Mein Sohn(6 Klasse) und meine Tochter(2 Klasse) können und dürfen so schreiben wie sie es hören.Die Lehrer erwähnten auch immer auf Elternabenden wir dürften die KInder nicht verbessern, die würden das irgendwann von alleine lernen........... Tun sie das?
Ich bin hinter das Prinzip noch nicht ganz hintergestiegen und weiß nur das die REchtschreibung meines Sohnes zum Teil noch Unterirdisch ist.
NEIN, wenn sie die Wörter einmal so lernen und schreiben, dann ist das drin und das Umdenken später fällt extrem schwer. Wenn man einmal was lernt, dann is das nunmal so drin. Meine Freundin ist Lehrerin für die gymnasiale Oberstufe und die findet dieses Konzept absolut FALSCH und FURCHTBAR, weil dadurch die Kinder später keine vernünftige Rechtschreibung beherrschen. Was meinst du, wie meine Freundin sich jedes Mal über diese Lehrweise aufregt.![]()
Zumal die Kinder ab der 3 klasse auch eine Benotung in Rechtschreibung bekommen...................![]()
Gar nichts ist daran einfacher, wie schon erwähnt, meine Freundin versteht dieses System auch nicht und damit steht sie nicht allein da, alle ihre Kollegen regen sich darüber auf. Auf dem Gymnasium müssen SIE es nämlich ausbaden, was in der Grundschule verfuscht wurde.
Bei uns gabs GSD von Anfang normale Rechtschreibung und Benotung bereits ab 2. Halbjahr 1.Klasse. Und so oft ich mich drüber aufgeregt habe, ne 1 gabs nur bei 0 Fehler. Es wurde recht streng bewertet. Obwohl man das aber der 3./4.?? Klasse auch wieder geändert hat, da durfte man dann noch 1 Fehler machen für ne 1.
Die Leute, die hier ja soooo viele Fehler machen und das sooooo wenig beherrschen, haben es aber höchstwahrscheinlich noch auf die gleiche Art gelernt wie du.![]()
Ich habe hier zwar von meiner Tochter gesprochen, die jetzt gerade in die 5. Klasse wechselt, aber macht nichts, ich habe es früher natürlich auch so gelernt. Und ich möchte eigentlich behaupten, dass meine Rechtschreibung in Ordnung ist, also funktioniert es augenscheinlich mit der alten Methode. Das die ganzen Teenies oder jüngeren Leute eine schlechtere Rechtschreibung aufweisen, das könnte vielleicht auch daran liegen, dass die Lehrer sich immer weniger bemühen (da gibt es genügend, ist jetzt nicht auf dich bezogen) oder aber auch daran, dass die Anforderungen im Gegensatz zur damaligen Zeit einfach mal niedriger sind. Wir hatten bspw. noch echten Respekt vor unseren Lehrern, klar gabs auch damals schon das ein oder andere schwarze Schaf unter den Schülern, aber was HEUTZUTAGE in den Schulen los IST, das kenne ich von meiner Schulzeit überhaupt nicht. Das liegt aber auch wieder an der Erziehung im Elternhaus. Da kann sich jetzt jeder seinen Teil denken, da ich das jetzt nicht weiter verfolgen möchte.
05.08.2012 18:15
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Jetzt mal ne ganz doofe Frage: Wo ich herkomme, sind Sonderpädagogen auch Lehrer. Für Förderschulen. Hab ich da was verpasst oder gibt's da auch Magister- bzw. Diplomstudiengänge?![]()
Nee, ich studiere auch noch auf Lehramt. Dadurch, dass die Förderschulen geschlossen werden sollen, werden wir aber jetzt schon drauf getrimmt, in Allgemeinschulen unser Unwesen zu treiben. Als Inklusionsfachkräfte sozusagen.
Ja, aber dann bist du doch auch Lehrer, oder?![]()
Aber im Endeffekt is es auch egal. Macht jeder den gleichen Job, nur dass man fairer bezahlt wird, wenn man sich Lehrer nennt. Eine liebe ehemalige Kollegin von mir ist gelernte Erzieherin und verdient daher nur die Hälfte. Job macht sie aber den selben.
Sonderpädagogen werden übrigens nach A13 bezahlt. Also wie gymnasiale Studienräte.
Aber das wird sicherlich in den nächsten Jahren abgeschafft für die SoPäds, die nicht an Förderschulen sind.
Ich finde eh, die Unterschiede in der Bezahlung gehören abgeschafft. Gerade, wenn die Schularten zusammengelegt werden. Hab schon erlebt, dass die Realschullehrer peinlich berührt waren, wenn sie mitbekommen haben, dass die Hauptschullehrer für den schwierigeren Job weniger Geld bekommen. Und je nach Studienfach zählt nicht mal mehr das Argument "längeres Studium".
05.08.2012 18:17
Wenn man ein Kind auf'm Arm hat, schreibt man immer alles klein
05.08.2012 18:18
Zitat von Kaesekuchen:
Eigentlich verständlich, dass heute kaum ein Kind ohne Rechtschreibfehler auskommt![]()
Sie wachsen mit Handy´s auf, dort gibt es T9 und Wortvorschläge. Auf dem Tablet-Pc sowie allgemein PC, du googlest etwas, brauchst aber nur 2-4 Buchstaben eingeben, er schmeisst dir Vorschläge vor die Nase.
Woher sollen die Kids es besser wissen?
Klar, Schule...Hmm, schwierig, wenn es mehr Ausfallstunden als tatsächliche Unterrichtseinheiten gibt. Blöd, wenn die Eltern keine Zeit haben um mit ihrem Kind gemeinsam Hausaufgaben zu machen. Blöd, dass sich die Eltern teilweise gar nicht auszudrücken wissen.
Neulich stand eine Frau hinter mir, die Verkäuferin fragte nach ihren Wünschen. Sie: " Ich will 500g Mett und tun sie noch bla bla dazu" ...hui, TUN sich meine Nackenhaare aufstellen.![]()
Grundsätzlich muss ich noch sagen, ich hatte in meiner Ausbildung ein Mädchen in der Klasse, die litt auch unter der LRS, dass hat sich auch von mehreren Ärzten schriftlich vorweisen können. Wir mussten mehrere Facharbeiten schreiben, die hatten den Seitenumfang eines Buches. Sie war eine der Besten in der Klasse, was die Grammatik und Rechtschreibung anging. Sie hatte zwar 2 Wochen mehr Zeit wie wir, aber das hat sich doch gelohnt!
Lol das tu ich auch immer sagen (das sage ich auch immer bzw. oft), hehe...
Meine Freundin lacht sich immer scheckig, das is ne Macke, die hab ich mir irgendwann in der Schulzeit angewöhnt, ich weiß nicht warum, aber mir fällt es schon gar nicht mehr auf, wenn ich das sage...
Es ist tatsächlich so, was einmal verkehrt drin ist, das wird man nicht so schnell wieder los....
Wie sagt man so schön: Alte Gewohnheiten sind schwer abzulegen...
05.08.2012 18:21
Zitat von Pünktchennr3:Ich kann nur sagen bis Klasse 10 lernen sie es nicht !!
Was mir aufgefallen ist: wie es in den Schulen beigebracht wird!
Als ich zur Schule ging und das schreiben erlernte, wurde von Anfang an auf eine Korrekte Rechtschreibung geachtet!
Mein Sohn(6 Klasse) und meine Tochter(2 Klasse) können und dürfen so schreiben wie sie es hören.Die Lehrer erwähnten auch immer auf Elternabenden wir dürften die KInder nicht verbessern, die würden das irgendwann von alleine lernen...........Tun sie das?
Ich bin hinter das Prinzip noch nicht ganz hintergestiegen und weiß nur das die REchtschreibung meines Sohnes zum Teil noch Unterirdisch ist.
05.08.2012 18:24
Zitat von Mamota:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Mamota:
Jetzt mal ne ganz doofe Frage: Wo ich herkomme, sind Sonderpädagogen auch Lehrer. Für Förderschulen. Hab ich da was verpasst oder gibt's da auch Magister- bzw. Diplomstudiengänge?![]()
Nee, ich studiere auch noch auf Lehramt. Dadurch, dass die Förderschulen geschlossen werden sollen, werden wir aber jetzt schon drauf getrimmt, in Allgemeinschulen unser Unwesen zu treiben. Als Inklusionsfachkräfte sozusagen.
Ja, aber dann bist du doch auch Lehrer, oder?![]()
Aber im Endeffekt is es auch egal. Macht jeder den gleichen Job, nur dass man fairer bezahlt wird, wenn man sich Lehrer nennt. Eine liebe ehemalige Kollegin von mir ist gelernte Erzieherin und verdient daher nur die Hälfte. Job macht sie aber den selben.
Sonderpädagogen werden übrigens nach A13 bezahlt. Also wie gymnasiale Studienräte.
Aber das wird sicherlich in den nächsten Jahren abgeschafft für die SoPäds, die nicht an Förderschulen sind.
Ich finde eh, die Unterschiede in der Bezahlung gehören abgeschafft. Gerade, wenn die Schularten zusammengelegt werden. Hab schon erlebt, dass die Realschullehrer peinlich berührt waren, wenn sie mitbekommen haben, dass die Hauptschullehrer für den schwierigeren Job weniger Geld bekommen. Und je nach Studienfach zählt nicht mal mehr das Argument "längeres Studium".
Das sehe ich ganz genauso. Jeder Lehrer, der seinen Beruf liebt und mit Verantwortungsbewusstsein ausübt, sollte dafür entsprechend entlohnt werden. Und da ist es pupsegal, ob Gymnasium, Grund-, Haupt-, Real-, Förder-, oder was auch immer für 'ne Schule.
05.08.2012 18:25
Zitat von Mutterdingsi:
Wenn man ein Kind auf'm Arm hat, schreibt man immer alles klein![]()
Nein.
05.08.2012 18:26
Zitat von Mutterdingsi:
Wenn man ein Kind auf'm Arm hat, schreibt man immer alles klein![]()
Nein.
Aber doppelt.
05.08.2012 18:29
Zitat von mamamone:
Zitat von Pünktchennr3:Ich kann nur sagen bis Klasse 10 lernen sie es nicht !!
Was mir aufgefallen ist: wie es in den Schulen beigebracht wird!
Als ich zur Schule ging und das schreiben erlernte, wurde von Anfang an auf eine Korrekte Rechtschreibung geachtet!
Mein Sohn(6 Klasse) und meine Tochter(2 Klasse) können und dürfen so schreiben wie sie es hören.Die Lehrer erwähnten auch immer auf Elternabenden wir dürften die KInder nicht verbessern, die würden das irgendwann von alleine lernen...........Tun sie das?
Ich bin hinter das Prinzip noch nicht ganz hintergestiegen und weiß nur das die REchtschreibung meines Sohnes zum Teil noch Unterirdisch ist.
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Woher sollen die Kids das denn lernen?
Sie lesen ja jede Menge "falsches-Deutsch" in Foren, auf dem Handy, in sozialen Neztwerken...
Kinder heute dazu zu bekommen ein anständiges Buch zu lesen ist ja nicht gerade einfach.
Und "richtige" Texte zu lesen ist ja nunmal die beste Übung. Denn irgendwann fällt einem dann auf, wenn man etwas falsch geschrieben hat.
05.08.2012 18:44
Zitat von Mamota:
Zitat von Mutterdingsi:
Wenn man ein Kind auf'm Arm hat, schreibt man immer alles klein![]()
Nein.![]()
Aber doppelt.![]()
05.08.2012 20:21
Zitat von -Steffchen-:
Zitat von CrazyMya:
Zitat von -Steffchen-:Ich bin auch "nur" hauptschüler... wenn auch durch eigenverschulden
Zitat von LilaLilie:
Nicht jeder hat Abisag ich nur dazu...
Was hat das denn nun damit zutun?? Heißt das, dass jeder Hauptschüler eine Rechtschreibschwäche hat und jeder Abiturient nie Fehler macht??
Ich habe Abi, jedoch auch oft mal einen Schreibfehler. Dazu glaube ich, dass auch Hauptschüler schreiben können!
Und du kannst schreiben?? Ich fass es ja nicht
!
Thema Gesamtschule:
Ich finde es sehr gut und würden meine Kinder nicht auf ein Gymnasium kommen, würde ich immer auf die Gesamtschule zurückgreifen!!! Da sich das einfach noch ändern kann und sie so auch Chancen haben das Abi zu machen!! Was mir persönlich schon sehr wichtig ist!
Also bei uns ist es mit der Gesamtschule so, dass wir hier eine IGS haben, da kann man dann ab 7./8. Klasse entweder als weiteren Bildungsweg Gymnasium oder Realschule wählen. Ich halte leider gar nichts von Gesamtschulen und zwar aus den bereits genannten Gründen, die Schüler werden bunt zusammen gewürfelt und alle lernen den gleichen Stoff, so dass eben einige unterfordert und andere überfordert sein werden. Man wird demzufolge nie auf einen Nenner kommen. Wenn man natürlich keine Gymnasienemfpehlung hat und ohne diese nicht aufs Gymnasium kommt (bei uns kann jeder aufs Gymnasium, man MUSS nicht zwingend eine Empfehlung haben), dann bietet sich eine Gesamtschule vielleicht an, aber nur damit man später vielleicht doch noch die Chance hat, das Abitur zu machen. Bei uns gibt es aber immer noch ganz normale Realschulen, Hauptschulen, die IGS und Gymnasien.
Und IGS wär für uns auf gar keinen Fall in Frage gekommen, auch meine Freundin (die Gymnasiallehrerin) findet das nicht gut. Denn wenn man die Chance hat, dass das Kind direkt aufs Gymnasium gehen kann, dann sollte man gar nicht erst ne Gesamtschule in Betracht ziehen.
05.08.2012 20:24
Zitat von FynnsMamii:
Zitat von LilaLilie:
Nicht jeder hat Abisag ich nur dazu...
Ich habe einen Realschulabschluss, dennoch kann ich richtig schreiben soweit ich das möchte!![]()
Das hat sicherlich nichts mit dem Abschluss zutun, es gibt bestimmt auch Abiturienten die nicht 100 % schreiben können!
Meld!!! Ich mach bestimmt auch mal den ein oder anderen Fehler. Passiert halt. Bin schließlich auch nur ein Mensch...
05.08.2012 20:46
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von HazelEyes:
Meine Eltern haben sich um uns alle 3 gekümmert was das angeht, hatten viel Förderung,Nachhilfe ausreichend Lernmaterial und sie haben mit uns allen die Hausaufgaben regelmäßig gemacht.Wir haben die empfehlung für die Hauptschule von unseren Lehrern damals erhalten bzw. meine Eltern, viele andere Kinder hatten auch die Empfehlung für die Hauptschule....die Eltern haben ihre Kinder dennoch auf der Realschule oder sogar auf dem Gymnasium angemeldet, viele haben heute garkeinen Abschluss (darunter der Sohn von der besten Freundin meiner Mutter) er sitzt heute ohne Schulabschluss ohne Ausbildung und mit Hartz 4 zuhause.Sowas nenne ich dann falschen Ehrgeiz der Eltern. Wir hatten alle 3 einen guten bis sehr guten "nur" Hauptschulabschluss und sogar anschließend unseren Realschulabschluss nachgeholt...es war vllt ein etwas längerer Weg aber für uns Kinder sicherlich der bessere. Und es wurde ja nie behauptet das Bildung nur Aufgabe der Lehrer sei, natürlich tragen Eltern da einen riesen riesen großen teil zu bei, muss eben beides stimmen....nur wie gesagt meine Meinung ist lieber einen guten Hauptschulabschluss zu erhalten (mit unterstützung der Eltern) als garkeinen oder einen grottenschlechten Realschulabschluss.
Desweiteren möchte ich nochmal erwähnen ( meine Eltern) waren mit mir sogar in Hannover bei einem spezialisten für Lernschwächen und bei mir wurde Diskalkulie festgestellt, durch Förderung und Nachhilfe und jede menge unterstütung meiner Eltern habe ich es geschafft in Mathe auf eine gute 3 zu kommen! und ich kann euch sagen es war nicht leicht!!!
So sehe ich es auch. Es gibt auch andere Bildungswege.
ich hatte mal einen Jungen in der Betreuung, der war eigentlich schon aufgegeben vom System. Er hätte ohne Schulabschluss dagestanden, hätte sich da das Jugendamt nicht doch noch reingehängt. Er machte deinen Hauptschulabschluss dann und begann eine Lehre zum Tischler... überbetrieblich. Nebenher machte er seinen Realschulabschluss. Er beendete seine Lehre ein halbes Jahr vor der Zeit und fand sofort Arbeit. Über die Abendschule machte er dann noch sein Abitur und anschliessend seinen Meister. Eigentlich war er aufgegeben... aber er hat es gerockt.![]()
Ich selbst habe es mit meinem Kind immer so gehandhabt, dass ich gesagt habe, auf Gym gehst du nur, wenn du in der Grundschule so durchmarschierst. Ich finde, wer an der GS schon dauernd lernen muß, hat auf dem Gym nichts zu suchen.
LG Zaubi
Ok, DAS finde ich übertrieben, denn GANZ ohne Lernen kann man nichts LERNEN, wenn du verstehst. Bspw. der Klassenkamerad meiner Tochter, der lernt viel, aber nur deshalb, weil ihn eben alles wahnsinnig interessiert, er ist natürlich ein 1er Schüler und geht jetzt aufs Mathegymnasium, den Aufnahmetest hat er ohne Schwierigkeiten bestanden. Ich verstehe nicht, was am Lernen verkehrt ist, wenn man durch Fleiß und Lernen nur 1er schreibt, dann gehört man meiner Meinung nach sehr wohl aufs Gymnasium. Ich wünschte, meine Tochter würde mal was für die Schule lernen, dann hätte sie nämlich auch NUR 1er....
05.08.2012 22:05
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von anakey:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von anakey:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von anakey:
Zitat von Zauberfischli:
Mausi... ich die meiste Zeit schon... allerdings nur auf den Unterricht.. auf Pausen und Co. hätte ich gut verzichten können. Und da ich in der DDR zur Schule gegangen bin, hatte ich auch noch 8 Wochen Ferien im Sommer... ehrlich? Ich fand es schrecklich... es war viel zu lange.![]()
ich kenn ja nun das System der DDR nur vom Erzählen meiner Eltern und auch nur daher weiß ich das es in Finnland übernommen wurde.
Das die Methoden in Schweden wieder andere sind, weiß ich, weil mein Onkel mitsamt Familie ausgewandert ist.
Daher mal eine Frage-wie genau sah das zu DDR Zeiten aus? war wirklich so wenig Zeit für den einzelnen da und die Klassen so unnötig groß? davon weiß ich leider nichts und das gebe ich zu.
mamota - evt machts auch einfach der Mix aus DDR-System und kleinen Klassen?
Mh.. Schule zu DDR zeiten... war eigentlich straff organisiert. Ich wohnte auf dem Dorf, trotzdem waren wir 28 Kinder in einer Klasse. Zusammen von Klasse 1-10. Erst danach ging es an die EOS ( heute Gym). Bei uns gab es in jedem Jahrgang 2 Klassen.. also 2x 28 Schüler. ICH hatte auch noch Samstags Unterricht... also von Mo- Sa. Ich glaube in den letzten Jahren waren es dann nur noch 5 Tage... aber ich bin nicht sicher wann genau das kam. Eine AG war Pflicht. Es gab Pioniernachmittage und FDJ- nachmittage... der eigentliche Hintergrund war ein politischer Aspekt. Ich kann dir allerdings nicht mehr sagen, was genau wie da gemacht haben. Benotet wurde von 1-5... 6 gabs bei uns nicht. Der Unterricht selbst war ziemlich politisch angehaucht. Geschichte war nur das erste Jahr interessant... in dem ersten Jahr durchliefen wir eigentlich die gesamte Geschichte und dann ging es mit dem Anfängen des Kommunismus und schliesslich der Gründung der DDR los... ab da war immer 1 Jahr Geschichte = 1 Parteitag... frag nicht... das ist das Fach mit der einzigen 2 auf meinem Zeugnis. Ich habe nciht zugehört.![]()
Mein Liebling war Mathe, Chemie, Physik ging, Literatur.. usw... also alles Fächer in denen es um Fakten ging und die man nicht politisch anhauchen kann... Geografie.. war schon ein fach, in dem es ansich ganz viel um den Ostblock ging... Amerika hatten wir glaub ich gar nicht.![]()
Naja... es war nicht das schlechteste... aber auch nicht das Beste. Mein Verhältnis zur Beschulung unserer Kinder ist eh gespalten. Könnte ich bestimmen, gäbe es Alternativen und ein einheitliches system. Achja... das war in der DDR auch anders... egal wann im Schuljahr man egal wohin umzog... man hatte immer denselben Stoff..+- 2 Wochen.
Gut fand ich: Das man solange als Klassenverband zusammen war und auch der Klassenlehrer nicht dauernd wechselte .
Schlecht: Naja... das system ansich. ich bin aber ohnehin ein Exot gewesen, denn ich bin sehr gläubig aufgewachsen. Das passte eh nicht in die DDR Philosophie.
Kontakt zur Stasi hatte ich während meiner schulzeit leider auch mal... unfreiwillig. Als Folge auf eine Klassenfahrt. Man warf uns Volkshetze vor.Spätestens da brach mein Vertrauen in das System völlig. Weggegangen bin ich trotzdem nie, auch nicht, als die Mauer fiel. Dazu bin ich zu heimatverbunden und eher ein Kämpfer, statt ein Wegläufer.
LG Zaubi
Im besten Fall geht's genau da ja in den nächsten Jahren wieder hin! Eine Schule für alle --> gemeinsam durch die Schulzeit.![]()
Ein Tropfen auf den heißen Stein... und der staat denkt, er rutscht in Pisa einiges hoch... da dies nicht der Fall sein wird.. wird auch das nicht von Dauer sein... und es wird mal wieder eine Reform geben... noch so ein Punkt, der mich endlos nervt... immer und immer wieder wird alles umgeworfen... statt mal tatsächliche Alternativen zu schaffen... da will der Staat aber nicht ran, denn das würde einen Kontrollverlust bedeuten.Naja, wie gesagt... das würde ausarten und hatten wir auch schon tausendmal...
ist nur ein Aufreger für mich, weil ich gern eine Alternative hätte und die wenigsten das verstehen.
LG Zaubi
du wohnst nicht rein zufällig in MV,oder? da scheint das Schulsystem regelmäßig über den Haufen geworfen zu werden.![]()
An sich ja keine schlechte Idee mit "länger alle zusammen" aber der Grundgedanke des 3-gliedrigen wird dabei einfach nicht verworfen. und die Kinder heute sind zu sehr auf sich selbst bedacht,als darauf anderen zu helfen-so würden entweder die Schwächeren noch mehr abfallen oder die stärkeren zurückstehen müssen.-oder seh ich das falsch?![]()
das mit dem "schreiben wie mans spricht" schein ich ja auch falsch verstanden zu haben.
Bin gespannt,wie das ganze in 3 Jahren aussieht und in 5 Jahren.![]()
Die Annahme "die Starken helfen den Schwachen" ist eine erhebliche (und ungünstige) Vereinfachung dessen, was die Inklusion erreichen möchte.
Durch Binnendifferenzierung und eine flexible Beschulung (alle sind in der 5. Klasse, aber Paul ist in Bio schon so weit, dass er sich mit dem Stoff der 8. Klasse beschäftigen "darf" und Saskia ist in Deutsch eher schwach, so dass sie den Stoff der 3. Klasse nochmal vertieft, in anderen Fächern ist es vllt. genau umgekehrt) kann viel erreicht werden. Neben schulischem Wissen auch Sozialkompetenzen und die Möglichkeit des Aufholens für Schüler mit Entwicklungsverzögerungen.
Ich bin auch gespannt, wie es in drei oder fünf Jahren aussieht! Vor allem, wie die Zusammenarbeit zwischen Sonderpädagogen und Lehrern aussehen wird.
Wichtig finde ich aber, dass eine gewisse Chancengerechtigkeit herrscht. Ganz egal, welchen Entwicklungsstand, welches Handicap oder welches Herkunftsland der Schüler mitbringt. Genau an der Stelle muss er abgeholt werden.
Inklu-WAS?![]()
Soziale Kompetenz würde doch aber mit einander helfen gestärkt werden?wenn nicht so,wie sonst?
ich denke, über Schule,wie sie sein sollte, lässt sich viel dikutieren. und darüber wie sie ist, noch mehr meckern.letzlich liegt es in Hand der Eltern das bestmögliche raus zu holen aus dem herrschenden System..denn an dem System werden wir nichts ändern können.
![]()
den einen passt das eine nicht, anderen das andere nicht...das wird ewig so sein.
und ich bin eben nicht unbedingt Fan davon, Kinder immer in Watte zu packen...denn das zieht sich so hoch..so blöd es klingt, aber die Jugend heut ist schon weicher, als wir es waren und wir waren weicher als unsere Eltern ...wo soll das hinführen?![]()
Was meinst Du genau mit dieser Aussage?
allein wenn ich mir bspw die Abschlussprüfungen anschaue- 1 Jahr "schwer", das nächste wieder leicht... und warum? im "schweren" Jahr gehen zu viele mit schlechten Noten aus der Prüfung, im Jahr drauf dann wieder zu viele (sehr) gut..was soll das? warum wird nicht von jedem Jahrgang das gleiche erwartet?
Wenn man das dann so runter rechnet von unseren Eltern zu uns, sind die Prüfungen echt einfach geworden bspw.
Wenn es nach den aktuellen Studien geht, sollen Kinder bloß keinen Druck bekommen-aber wie soll man dann lernen mit Druck umzugehen? es wird verweichlicht, finde ich...man kann nur mit Sachen umgehen,die man kennen lernen darf. wie zB soll ich Ablehnung verarbeiten, wenn ich sie nie erfahren habe?
ich hoff es ist verständlicher geworden und ich hab mich nicht um Kopf und Kragen geredet.
Ich bin ja dafür, das der Druck gemindert wird, aber doch nicht komplett reduziert.
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