Me too - ist sexuelle Belästigung ein Thema?
15.11.2017 22:00
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
...
Was hast du gegen Trump?
Wenn du deine Zahlen und Studien postest,ist das alles meist richtig und ok.Widerspricht aber oft dem was man fühlt,denkt o.selber erlebt hat.(s.z.B. Steuerhinterziehung bei Mausi).Und wird nicht anerkannt...selbst wenn es hieb und stichfest ist.
Und das dann trotz vieler Zahlen zu akzeptieren fällt dir dann schwer und damit auch die Argumente der anderen.Obwohl die manchmal wirklich berechtigt sind, WEIL die Zahlen nicht immer alles zeigen bei einem Thema.....also so meine Couchdiagnose.
Und hier beim Thema habe ich den Eindruck ,besonders im TV, das es wieder mal von den Medien ausgebeutet wird.Jeder,alle und überall sagen Me too....,wie vor den Wahlen nur noch AfD aufploppte - inzw. kräht kein Hahn mehr danach.
Oder Dieselskandal....ist auch schon am abklingen.
Und da sehe ich die Gefahr das es als Thema mal so ausgelutscht ist,auch durch falsche Anzeigen/Aussagen von Möchtegernmetooerinnen ,das bald keiner mehr hinhört.Was fatal wäre.
Deswegen auch mein Faschingeinwurf und das gewisse unglückliche Annäherungsversuche nicht sofort als sexuelle Belästigung gelten dürfen.Als Belästigung ja,nur nicht sexy.Dieses 'auf dem Teppich bleiben' fehlt mir.Und das was dabei die Folgen sind ,macht mir Kummer.
Das ich dabei massive Angriffe ausschließe, muss ich hoffentlich nicht dauernd erwähnen.
Zahlen zeigen sicherlich nicht alles, aber wenn sie etwas zeigen (natürlich nur, wenn sie auch wirklich fundiert erhoben wurden und auch wirklich das zeigen, was sie sollen) und das steht konträr zum allgemeinen Meinung, gelten die Zahlen. Immer. Denn sie bilden die Wirklichkeit deutlich zuverlässiger ab als die Wahrnehmung. Nichts ist korrupter als unser Eindruck. Auf den kann man sich wirklich nur verlassen, wenn man nichts besseres zur Hand hat.
Natürlich gewinnen für die neutrale Realität die nackten Zahlen gegen die bloße Wahrnehmung. Dennoch muss eben auch diese Wahrnehmung ernst genommen werden, da die Menschen in der Wirklichkeit sich eben auch davon stark leiten lassen.
Ich bin ganz bei dir, dass Aufklärung gegen (Falsch)Wahrnehmung durch Fakten wichtig und richtig ist. Trotzdem purzeln dann auch die Ängste hinter den Wahrnehmungen schnell hinten über. Und das ist bei emotionalen Themen mitunter eben gefährlich, wenn man sich auf dieser emotionalen Ebene nicht ernst genommen fühlt.
Und wie sollte man dem dann die richtige Sorge tragen?
Ich finde das nämlich schwierig ehrlich gesagt. Wie macht man, dass sich Leute auf der emotionalen Ebene ernst genommen fühlen, gerade wenn deren emotionale Ebene durch die Falschwahrnehmung auch die Gefühle anderer verletzt (hier ja auch ganz extrem mit dem Übertreiben und sich anstellen)? Kann man da überhaupt richtig argumentieren?
Wie würdest du das besser machen?
15.11.2017 22:19
Zum Thema Zahlen und Eindruck. Beides sind Fakten. Warum ist ein Eindruck ein unwichtigeres Faktum als eine Zahl?
Ich würde sogar sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wir leben in einer zahlenlastigen Welt, aber was bewegt, sind doch Eindrücke. Die kann man nicht wegdiskutieren - oder wegargumentieren mit Zahlen. Das nennt man naturwissenschaftlichen Determinismus...
Zum Thema Medien: Nicht umsonst heißen Nachrichtensendungen Tagesthemen oder Heute Journal...im Französischen spricht man von actualité. Natürlich wird nicht jeden Tag das gleiche Thema behandelt, sondern das, was gerade aktuell ist. Das ist nicht verwerflich...
Ich würde sogar sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wir leben in einer zahlenlastigen Welt, aber was bewegt, sind doch Eindrücke. Die kann man nicht wegdiskutieren - oder wegargumentieren mit Zahlen. Das nennt man naturwissenschaftlichen Determinismus...
Zum Thema Medien: Nicht umsonst heißen Nachrichtensendungen Tagesthemen oder Heute Journal...im Französischen spricht man von actualité. Natürlich wird nicht jeden Tag das gleiche Thema behandelt, sondern das, was gerade aktuell ist. Das ist nicht verwerflich...
15.11.2017 22:28
Zitat von Schnecke510:
Zum Thema Zahlen und Eindruck. Beides sind Fakten. Warum ist ein Eindruck ein unwichtigeres Faktum als eine Zahl?Ich würde sogar sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus. Wir leben in einer zahlenlastigen Welt, aber was bewegt, sind doch Eindrücke. Die kann man nicht wegdiskutieren - oder wegargumentieren mit Zahlen. Das nennt man naturwissenschaftlichen Determinismus...
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Zum Thema Medien: Nicht umsonst heißen Nachrichtensendungen Tagesthemen oder Heute Journal...im Französischen spricht man von actualité. Natürlich wird nicht jeden Tag das gleiche Thema behandelt, sondern das, was gerade aktuell ist. Das ist nicht verwerflich...
Aber es ist doch eher der Eindruck, der determiniert ist. Der von Vorerfahrung, Vormeinung, Manipulation durch Präsentation stark abhängig ist. Darum widersprechen sich die Eindrücke der Menschen ja auch so sehr.
Mein Vater z.B. ist überzeugt davon, dass hier in Niedersachsen alle bayernfeindlich sind. Sein Eindruck bestätigt sich für ihn immer wieder.
Mein Eindruck ist das pure Gegenteil: Zwei Straßen weiter weht eine Bayernfahre im Garten und alle Nase lang werde ich gefragt, was mich aus dem schönen Allgäu in diese triste Gegend zieht.
Welcher Eindruck ist denn nun das Faktum? Seiner oder meiner? Oder beide? Wie können sie sich dann aber widersprechen?
A propos Eindruck:
Ich habe immer wieder den Eindruck, dass Zahlen in unserer Gesellschaft kaum eine bis gar keine Rolle spielen.
Edit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionales_Schlussf olgern
15.11.2017 23:08
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
Zitat von Marf:
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Zahlen zeigen sicherlich nicht alles, aber wenn sie etwas zeigen (natürlich nur, wenn sie auch wirklich fundiert erhoben wurden und auch wirklich das zeigen, was sie sollen) und das steht konträr zum allgemeinen Meinung, gelten die Zahlen. Immer. Denn sie bilden die Wirklichkeit deutlich zuverlässiger ab als die Wahrnehmung. Nichts ist korrupter als unser Eindruck. Auf den kann man sich wirklich nur verlassen, wenn man nichts besseres zur Hand hat.
Natürlich gewinnen für die neutrale Realität die nackten Zahlen gegen die bloße Wahrnehmung. Dennoch muss eben auch diese Wahrnehmung ernst genommen werden, da die Menschen in der Wirklichkeit sich eben auch davon stark leiten lassen.
Ich bin ganz bei dir, dass Aufklärung gegen (Falsch)Wahrnehmung durch Fakten wichtig und richtig ist. Trotzdem purzeln dann auch die Ängste hinter den Wahrnehmungen schnell hinten über. Und das ist bei emotionalen Themen mitunter eben gefährlich, wenn man sich auf dieser emotionalen Ebene nicht ernst genommen fühlt.
Und wie sollte man dem dann die richtige Sorge tragen?
Ich finde das nämlich schwierig ehrlich gesagt. Wie macht man, dass sich Leute auf der emotionalen Ebene ernst genommen fühlen, gerade wenn deren emotionale Ebene durch die Falschwahrnehmung auch die Gefühle anderer verletzt (hier ja auch ganz extrem mit dem Übertreiben und sich anstellen)? Kann man da überhaupt richtig argumentieren?
Wie würdest du das besser machen?![]()
Uff, besser machen? Keine spontane Idee. Ich finde es nämlich auch super komplex und schwierig wie man da was gewichtet. Deprivation im Sinne von (ganz anderes Thema, aber eben so aktuell bei Falschwahrnehmung) "Die Flüchtlinge nehmen uns alles weg" beruht da auf wenig Fakten. Trotzdem finde ich es wichtig das Gefühl dahinter nicht gänzlich zu übergehen.
Eine eindeutige Aussage bleib ich dir schuldig. Morgen kommen vielleicht frische Gedanken dazu. Und vom PC schreibt es sich dann auch. Esser als vom Handy
15.11.2017 23:16
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
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Natürlich gewinnen für die neutrale Realität die nackten Zahlen gegen die bloße Wahrnehmung. Dennoch muss eben auch diese Wahrnehmung ernst genommen werden, da die Menschen in der Wirklichkeit sich eben auch davon stark leiten lassen.
Ich bin ganz bei dir, dass Aufklärung gegen (Falsch)Wahrnehmung durch Fakten wichtig und richtig ist. Trotzdem purzeln dann auch die Ängste hinter den Wahrnehmungen schnell hinten über. Und das ist bei emotionalen Themen mitunter eben gefährlich, wenn man sich auf dieser emotionalen Ebene nicht ernst genommen fühlt.
Und wie sollte man dem dann die richtige Sorge tragen?
Ich finde das nämlich schwierig ehrlich gesagt. Wie macht man, dass sich Leute auf der emotionalen Ebene ernst genommen fühlen, gerade wenn deren emotionale Ebene durch die Falschwahrnehmung auch die Gefühle anderer verletzt (hier ja auch ganz extrem mit dem Übertreiben und sich anstellen)? Kann man da überhaupt richtig argumentieren?
Wie würdest du das besser machen?![]()
Uff, besser machen? Keine spontane Idee. Ich finde es nämlich auch super komplex und schwierig wie man da was gewichtet. Deprivation im Sinne von (ganz anderes Thema, aber eben so aktuell bei Falschwahrnehmung) "Die Flüchtlinge nehmen uns alles weg" beruht da auf wenig Fakten. Trotzdem finde ich es wichtig das Gefühl dahinter nicht gänzlich zu übergehen.
Eine eindeutige Aussage bleib ich dir schuldig. Morgen kommen vielleicht frische Gedanken dazu. Und vom PC schreibt es sich dann auch. Esser als vom Handy![]()
Ich bin gespannt, ob dir noch was einfällt.
Gerade beim Flüchtlingsthema finde ich diese Gefühle einfach nur noch anstrengend. Ungefähr so wie bei kleinen Kindern, die Angst vor einem Monster im Schrank haben, nur mit dem Unterschied, dass du die Schranktür hundertmal aufreißen kannst und das Asylgegnerkind ist immer noch von der Existenz des Monsters überzeugt.
Als Arachnophobiker weiß ich ja, dass der Satz "Die Spinne hat mehr Angst vor dir als du vor ihr" nicht wirklich hilfreich ist. Aber selbst in dem Fall erkennt man im Regelfall an, dass das zumindest objektiv tatsächlich so ist, auch wenn es sich gerade definitiv anders anfühlt. Bei den aktuellen gesellschaftlichen Diskursen fehlt mir diese Komponente gänzlich. Da wird die Spinne eher zum Riesenmonster stilisiert.
16.11.2017 06:34
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
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Und wie sollte man dem dann die richtige Sorge tragen?
Ich finde das nämlich schwierig ehrlich gesagt. Wie macht man, dass sich Leute auf der emotionalen Ebene ernst genommen fühlen, gerade wenn deren emotionale Ebene durch die Falschwahrnehmung auch die Gefühle anderer verletzt (hier ja auch ganz extrem mit dem Übertreiben und sich anstellen)? Kann man da überhaupt richtig argumentieren?
Wie würdest du das besser machen?![]()
Uff, besser machen? Keine spontane Idee. Ich finde es nämlich auch super komplex und schwierig wie man da was gewichtet. Deprivation im Sinne von (ganz anderes Thema, aber eben so aktuell bei Falschwahrnehmung) "Die Flüchtlinge nehmen uns alles weg" beruht da auf wenig Fakten. Trotzdem finde ich es wichtig das Gefühl dahinter nicht gänzlich zu übergehen.
Eine eindeutige Aussage bleib ich dir schuldig. Morgen kommen vielleicht frische Gedanken dazu. Und vom PC schreibt es sich dann auch. Esser als vom Handy![]()
Ich bin gespannt, ob dir noch was einfällt.
Gerade beim Flüchtlingsthema finde ich diese Gefühle einfach nur noch anstrengend. Ungefähr so wie bei kleinen Kindern, die Angst vor einem Monster im Schrank haben, nur mit dem Unterschied, dass du die Schranktür hundertmal aufreißen kannst und das Asylgegnerkind ist immer noch von der Existenz des Monsters überzeugt.
Als Arachnophobiker weiß ich ja, dass der Satz "Die Spinne hat mehr Angst vor dir als du vor ihr" nicht wirklich hilfreich ist. Aber selbst in dem Fall erkennt man im Regelfall an, dass das zumindest objektiv tatsächlich so ist, auch wenn es sich gerade definitiv anders anfühlt. Bei den aktuellen gesellschaftlichen Diskursen fehlt mir diese Komponente gänzlich. Da wird die Spinne eher zum Riesenmonster stilisiert.
wenn eine Person allerdings tatsächlich wiederholt unangenehme Erfahrungen mit Flüchtlingen/Asylanten hatte, ist es schwierig zu sagen, aber die Mehrheit ist nicht so. Die reinen Zahlen sind da schlicht egal, sie decken sich nicht mit der erlebten Wirklichkeit. Den allermeisten mit diesen Gefühlen wird auch klar sein, dass die Mehrheit liebe nette Menschen sind, also Objektivität anerkennen. Wie bei deinen Spinnen, bringt diese Info in der Situation aber nichts.
16.11.2017 06:50
Zitat von zuppilini:
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
Zitat von Mamota:
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Uff, besser machen? Keine spontane Idee. Ich finde es nämlich auch super komplex und schwierig wie man da was gewichtet. Deprivation im Sinne von (ganz anderes Thema, aber eben so aktuell bei Falschwahrnehmung) "Die Flüchtlinge nehmen uns alles weg" beruht da auf wenig Fakten. Trotzdem finde ich es wichtig das Gefühl dahinter nicht gänzlich zu übergehen.
Eine eindeutige Aussage bleib ich dir schuldig. Morgen kommen vielleicht frische Gedanken dazu. Und vom PC schreibt es sich dann auch. Esser als vom Handy![]()
Ich bin gespannt, ob dir noch was einfällt.
Gerade beim Flüchtlingsthema finde ich diese Gefühle einfach nur noch anstrengend. Ungefähr so wie bei kleinen Kindern, die Angst vor einem Monster im Schrank haben, nur mit dem Unterschied, dass du die Schranktür hundertmal aufreißen kannst und das Asylgegnerkind ist immer noch von der Existenz des Monsters überzeugt.
Als Arachnophobiker weiß ich ja, dass der Satz "Die Spinne hat mehr Angst vor dir als du vor ihr" nicht wirklich hilfreich ist. Aber selbst in dem Fall erkennt man im Regelfall an, dass das zumindest objektiv tatsächlich so ist, auch wenn es sich gerade definitiv anders anfühlt. Bei den aktuellen gesellschaftlichen Diskursen fehlt mir diese Komponente gänzlich. Da wird die Spinne eher zum Riesenmonster stilisiert.
wenn eine Person allerdings tatsächlich wiederholt unangenehme Erfahrungen mit Flüchtlingen/Asylanten hatte, ist es schwierig zu sagen, aber die Mehrheit ist nicht so. Die reinen Zahlen sind da schlicht egal, sie decken sich nicht mit der erlebten Wirklichkeit. Den allermeisten mit diesen Gefühlen wird auch klar sein, dass die Mehrheit liebe nette Menschen sind, also Objektivität anerkennen. Wie bei deinen Spinnen, bringt diese Info in der Situation aber nichts.
Aber auch hier ist es ja bei den Wenigsten so, dass sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben, sondern sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt...
Plus der Umstand, dass Vorurteile zu schlechten Erfahrungen führen, die dann, je mehr Zeit verstreicht in der Erinnerung immer weniger harmlos werden. Also die klene Spinne rückwirkend zum Monster stilisiert, bis man die Angst unbewusst selbst erzeugt hat. Diese wird dann weitergegeben.
Wenn ich jetzt diese gesellschaftlich erzeugte Angst ernst nehme, zu Lasten der realen Angst der sinnbildlichen Spinne in der Badewanne Mittelmeer so gar nicht sinnbildlich zu ersaufen, unterstütze ich da nicht eine Spirale der Unfairness?
16.11.2017 06:59
Zitat von Mamota:
Zitat von zuppilini:
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
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Ich bin gespannt, ob dir noch was einfällt.
Gerade beim Flüchtlingsthema finde ich diese Gefühle einfach nur noch anstrengend. Ungefähr so wie bei kleinen Kindern, die Angst vor einem Monster im Schrank haben, nur mit dem Unterschied, dass du die Schranktür hundertmal aufreißen kannst und das Asylgegnerkind ist immer noch von der Existenz des Monsters überzeugt.
Als Arachnophobiker weiß ich ja, dass der Satz "Die Spinne hat mehr Angst vor dir als du vor ihr" nicht wirklich hilfreich ist. Aber selbst in dem Fall erkennt man im Regelfall an, dass das zumindest objektiv tatsächlich so ist, auch wenn es sich gerade definitiv anders anfühlt. Bei den aktuellen gesellschaftlichen Diskursen fehlt mir diese Komponente gänzlich. Da wird die Spinne eher zum Riesenmonster stilisiert.
wenn eine Person allerdings tatsächlich wiederholt unangenehme Erfahrungen mit Flüchtlingen/Asylanten hatte, ist es schwierig zu sagen, aber die Mehrheit ist nicht so. Die reinen Zahlen sind da schlicht egal, sie decken sich nicht mit der erlebten Wirklichkeit. Den allermeisten mit diesen Gefühlen wird auch klar sein, dass die Mehrheit liebe nette Menschen sind, also Objektivität anerkennen. Wie bei deinen Spinnen, bringt diese Info in der Situation aber nichts.
Aber auch hier ist es ja bei den Wenigsten so, dass sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben, sondern sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt...
Plus der Umstand, dass Vorurteile zu schlechten Erfahrungen führen, die dann, je mehr Zeit verstreicht in der Erinnerung immer weniger harmlos werden. Also die klene Spinne rückwirkend zum Monster stilisiert, bis man die Angst unbewusst selbst erzeugt hat. Diese wird dann weitergegeben.
Wenn ich jetzt diese gesellschaftlich erzeugte Angst ernst nehme, zu Lasten der realen Angst der sinnbildlichen Spinne in der Badewanne Mittelmeer so gar nicht sinnbildlich zu ersaufen, unterstütze ich da nicht eine Spirale der Unfairness?
Ernst nehmen heißt nicht,sie zur Wahrheit zu machen.Sie mit einzubeziehen ,egal wie abstrus sie sind ist jedoch Wichtig für ein Gesamtbild.
Der Mensch besteht nicht nur aus Verstand,Logik....Gefühle ,Wahrnehmungen und auch Vorurteile haben auch ihren Platz.Und ein VOR Urteil ist per se nicht schlimm.Jeder bildet sich ein Urteil ,auch schon bevor er näheres weiß.Sei es bei den Flpchtlingen,dem neuen Nachbar oder bei Dingen.
Und erst die handfeste Erfahrung bringt dann die - wiederum persönliche - Realität.Den nicht jeder macht dieselben Erfahrungen .
Das ist eben auch ein Grund warum deine Fakten so rar beantwortet werden.
Couchpsychiater Marf hat nun Zeit für Kaffee!
16.11.2017 07:06
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Zitat von zuppilini:
Zitat von Mamota:
...
wenn eine Person allerdings tatsächlich wiederholt unangenehme Erfahrungen mit Flüchtlingen/Asylanten hatte, ist es schwierig zu sagen, aber die Mehrheit ist nicht so. Die reinen Zahlen sind da schlicht egal, sie decken sich nicht mit der erlebten Wirklichkeit. Den allermeisten mit diesen Gefühlen wird auch klar sein, dass die Mehrheit liebe nette Menschen sind, also Objektivität anerkennen. Wie bei deinen Spinnen, bringt diese Info in der Situation aber nichts.
Aber auch hier ist es ja bei den Wenigsten so, dass sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben, sondern sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt...
Plus der Umstand, dass Vorurteile zu schlechten Erfahrungen führen, die dann, je mehr Zeit verstreicht in der Erinnerung immer weniger harmlos werden. Also die klene Spinne rückwirkend zum Monster stilisiert, bis man die Angst unbewusst selbst erzeugt hat. Diese wird dann weitergegeben.
Wenn ich jetzt diese gesellschaftlich erzeugte Angst ernst nehme, zu Lasten der realen Angst der sinnbildlichen Spinne in der Badewanne Mittelmeer so gar nicht sinnbildlich zu ersaufen, unterstütze ich da nicht eine Spirale der Unfairness?
Ernst nehmen heißt nicht,sie zur Wahrheit zu machen.Sie mit einzubeziehen ,egal wie abstrus sie sind ist jedoch Wichtig für ein Gesamtbild.
Der Mensch besteht nicht nur aus Verstand,Logik....Gefühle ,Wahrnehmungen und auch Vorurteile haben auch ihren Platz.Und ein VOR Urteil ist per se nicht schlimm.Jeder bildet sich ein Urteil ,auch schon bevor er näheres weiß.Sei es bei den Flpchtlingen,dem neuen Nachbar oder bei Dingen.
Und erst die handfeste Erfahrung bringt dann die - wiederum persönliche - Realität.Den nicht jeder macht dieselben Erfahrungen .
Das ist eben auch ein Grund warum deine Fakten so rar beantwortet werden.![]()
Couchpsychiater Marf hat nun Zeit für Kaffee!![]()
Das klingt jetzt so, als hätte ich noch nie geschrieben "Das tut mir leid für dich" oder "kann ich verstehen".
Sorry, aber ich fühle mich gerade arg in eine Schublade geschoben.
Ist ja nicht so, dass ich gleich von Anfang an robotergleich die Fakten runterrassle, außer wir haben bereits die drölfzigste Wiederholung von etwas bei gleichem Personal.
16.11.2017 07:18
Übrigens stößt mir gerade weniger meine Platzierung in der Roboterschublade auf (sollte ich gerade verletzt erscheinen - das ist mitnichten so; ihr könnt ruhig weiter machen; ich versuche lediglich zu spiegeln, was bei mir ankommt) als wieder mal die gefühlige Vergleichsschieflage.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu bekommen. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt sind/waren/sein werden. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu bekommen. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt sind/waren/sein werden. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
16.11.2017 07:44
Zitat von Mamota:
Übrigens stößt mir gerade weniger meine Platzierung in der Roboterschublade auf (sollte ich gerade verletzt erscheinen - das ist mitnichten so; ihr könnt ruhig weiter machen; ich versuche lediglich zu spiegeln, was bei mir ankommt) als wieder mal die gefühlige Vergleichsschieflage.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu werden. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt waren. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
Keine Frau will auf ihr Aussehen reduziert werden.Habe ich hier keine gelesen die das sagte...nur die Auslegung eines Pfiffes stieß bei einigen auf Widerstand.
Wenn es für einige eben nicht sofort die sexuelle Beslästigung ist,sondern sogar als Kompliment aufgefasst wird ist das halt so.Und darf sehr wohl genauso gesagt werden.Es steht als die eigene Meinung da,mehr nicht.
Hier sagte keiner - Du bist Schuld.Du machst es Falsch.
Wenn man das aber dauernd als Angriff oder Kritik an sich direkt wertet ,sobald jemand es anders macht,sieht,denkt ...bitteschön.....Für mich persönlich ist es einfach eine andere Ansicht,die jemand Äussert und gut.Und sich damit auszutauschen ,auch ohne Aussicht auf eine gemeinsame Lösung,gehört dazu wenn man in einem Forum diskutiert.
Und es ist mir persönlich dabei egal um welches Thema es geht.Hier geht es um eine Diskussion,die dazu noch recht anonym abläuft,von Laien gefüht wird ( wie gesagt,ich rede nicht nur über dieses Threadthema gerade),hier schreiben alle Schichten,es geht immer quer Beet und es muss hier auch einfach keine Lösung oder der heilige Gral gefunden werden.
16.11.2017 07:47
Zitat von Mamota:
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Zitat von zuppilini:
...
Aber auch hier ist es ja bei den Wenigsten so, dass sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben, sondern sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt...
Plus der Umstand, dass Vorurteile zu schlechten Erfahrungen führen, die dann, je mehr Zeit verstreicht in der Erinnerung immer weniger harmlos werden. Also die klene Spinne rückwirkend zum Monster stilisiert, bis man die Angst unbewusst selbst erzeugt hat. Diese wird dann weitergegeben.
Wenn ich jetzt diese gesellschaftlich erzeugte Angst ernst nehme, zu Lasten der realen Angst der sinnbildlichen Spinne in der Badewanne Mittelmeer so gar nicht sinnbildlich zu ersaufen, unterstütze ich da nicht eine Spirale der Unfairness?
Ernst nehmen heißt nicht,sie zur Wahrheit zu machen.Sie mit einzubeziehen ,egal wie abstrus sie sind ist jedoch Wichtig für ein Gesamtbild.
Der Mensch besteht nicht nur aus Verstand,Logik....Gefühle ,Wahrnehmungen und auch Vorurteile haben auch ihren Platz.Und ein VOR Urteil ist per se nicht schlimm.Jeder bildet sich ein Urteil ,auch schon bevor er näheres weiß.Sei es bei den Flpchtlingen,dem neuen Nachbar oder bei Dingen.
Und erst die handfeste Erfahrung bringt dann die - wiederum persönliche - Realität.Den nicht jeder macht dieselben Erfahrungen .
Das ist eben auch ein Grund warum deine Fakten so rar beantwortet werden.![]()
Couchpsychiater Marf hat nun Zeit für Kaffee!![]()
Das klingt jetzt so, als hätte ich noch nie geschrieben "Das tut mir leid für dich" oder "kann ich verstehen".![]()
Sorry, aber ich fühle mich gerade arg in eine Schublade geschoben.
Ist ja nicht so, dass ich gleich von Anfang an robotergleich die Fakten runterrassle, außer wir haben bereits die drölfzigste Wiederholung von etwas bei gleichem Personal.
Du,das ist gerade meine Meinung wie ich es einschätze.Mehr nicht.
16.11.2017 08:11
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Übrigens stößt mir gerade weniger meine Platzierung in der Roboterschublade auf (sollte ich gerade verletzt erscheinen - das ist mitnichten so; ihr könnt ruhig weiter machen; ich versuche lediglich zu spiegeln, was bei mir ankommt) als wieder mal die gefühlige Vergleichsschieflage.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu werden. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt waren. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
Keine Frau will auf ihr Aussehen reduziert werden.Habe ich hier keine gelesen die das sagte...nur die Auslegung eines Pfiffes stieß bei einigen auf Widerstand.
Wenn es für einige eben nicht sofort die sexuelle Beslästigung ist,sondern sogar als Kompliment aufgefasst wird ist das halt so.Und darf sehr wohl genauso gesagt werden.Es steht als die eigene Meinung da,mehr nicht.
Hier sagte keiner - Du bist Schuld.Du machst es Falsch.
Wenn man das aber dauernd als Angriff oder Kritik an sich direkt wertet ,sobald jemand es anders macht,sieht,denkt ...bitteschön.....Für mich persönlich ist es einfach eine andere Ansicht,die jemand Äussert und gut.Und sich damit auszutauschen ,auch ohne Aussicht auf eine gemeinsame Lösung,gehört dazu wenn man in einem Forum diskutiert.
Und es ist mir persönlich dabei egal um welches Thema es geht.Hier geht es um eine Diskussion,die dazu noch recht anonym abläuft,von Laien gefüht wird ( wie gesagt,ich rede nicht nur über dieses Threadthema gerade),hier schreiben alle Schichten,es geht immer quer Beet und es muss hier auch einfach keine Lösung oder der heilige Gral gefunden werden.
Also wenn ich Meta-Ebenen rauslesen muss, dann du bitte auch. Die Mädels haben das nicht wortwörtlich geschrieben, sondern eben am Beispiel Pfiff, schmieriges Kompliment usw. festgemacht.
Übrigens gehörte ich auch zu denen, die meinten, ein Pfiff stört sie persönlich nicht. Im Gegenteil, für mich wäre das mal ein seltenes Kompliment. Ich glaube auch nicht, dass diese persönlichen Schilderungen der individuellen Grenze irgendjemanden gestört hat. Aber es wurde - auch von dir - den Mädels, die so denken bzw. fühlen, die Ernsthaftigkeit abgesprochen. U.a. mit der Karnevalsaussage. Und das war der Punkt, an dem ich begann, an die Objektivität zu appellieren. Weil es eben kein Meinungsaustausch mehr war, sondern das Negieren echter, objektiver Missstände zugunsten einer gefühligen Pseudorealität.
Natürlich muss man nicht zu einer einheitlichen Meinung kommen. Aber ich finde schon, dass man die eigene Position zumindest hinterfragen muss, wenn sie zum einen verletzend gegenüber anderen ist und zum anderen objektiven Erhebungen entgegensteht. Auch das gehört zu Diskussionen dazu. Kein reiner Meinungsaustausch, sondern auch Meinungsreflektion. Eben gerade in einem so heterogenen Kontext wie hier ist das so bereichernd und wichtig. Ich habe schon so viel dazugelernt, seit ich hier bin.
16.11.2017 08:20
Zitat von Mamota:
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Übrigens stößt mir gerade weniger meine Platzierung in der Roboterschublade auf (sollte ich gerade verletzt erscheinen - das ist mitnichten so; ihr könnt ruhig weiter machen; ich versuche lediglich zu spiegeln, was bei mir ankommt) als wieder mal die gefühlige Vergleichsschieflage.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu werden. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt waren. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
Keine Frau will auf ihr Aussehen reduziert werden.Habe ich hier keine gelesen die das sagte...nur die Auslegung eines Pfiffes stieß bei einigen auf Widerstand.
Wenn es für einige eben nicht sofort die sexuelle Beslästigung ist,sondern sogar als Kompliment aufgefasst wird ist das halt so.Und darf sehr wohl genauso gesagt werden.Es steht als die eigene Meinung da,mehr nicht.
Hier sagte keiner - Du bist Schuld.Du machst es Falsch.
Wenn man das aber dauernd als Angriff oder Kritik an sich direkt wertet ,sobald jemand es anders macht,sieht,denkt ...bitteschön.....Für mich persönlich ist es einfach eine andere Ansicht,die jemand Äussert und gut.Und sich damit auszutauschen ,auch ohne Aussicht auf eine gemeinsame Lösung,gehört dazu wenn man in einem Forum diskutiert.
Und es ist mir persönlich dabei egal um welches Thema es geht.Hier geht es um eine Diskussion,die dazu noch recht anonym abläuft,von Laien gefüht wird ( wie gesagt,ich rede nicht nur über dieses Threadthema gerade),hier schreiben alle Schichten,es geht immer quer Beet und es muss hier auch einfach keine Lösung oder der heilige Gral gefunden werden.
Also wenn ich Meta-Ebenen rauslesen muss, dann du bitte auch. Die Mädels haben das nicht wortwörtlich geschrieben, sondern eben am Beispiel Pfiff, schmieriges Kompliment usw. festgemacht.
Übrigens gehörte ich auch zu denen, die meinten, ein Pfiff stört sie persönlich nicht. Im Gegenteil, für mich wäre das mal ein seltenes Kompliment. Ich glaube auch nicht, dass diese persönlichen Schilderungen der individuellen Grenze irgendjemanden gestört hat. Aber es wurde - auch von dir - den Mädels, die so denken bzw. fühlen, die Ernsthaftigkeit abgesprochen. U.a. mit der Karnevalsaussage. Und das war der Punkt, an dem ich begann, an die Objektivität zu appellieren. Weil es eben kein Meinungsaustausch mehr war, sondern das Negieren echter, objektiver Missstände zugunsten einer gefühligen Pseudorealität.
Natürlich muss man nicht zu einer einheitlichen Meinung kommen. Aber ich finde schon, dass man die eigene Position zumindest hinterfragen muss, wenn sie zum einen verletzend gegenüber anderen ist und zum anderen objektiven Erhebungen entgegensteht. Auch das gehört zu Diskussionen dazu. Kein reiner Meinungsaustausch, sondern auch Meinungsreflektion. Eben gerade in einem so heterogenen Kontext wie hier ist das so bereichernd und wichtig. Ich habe schon so viel dazugelernt, seit ich hier bin.
Die Karnevalaussage bezog sich aber nicht direkt auf eine Person.Sondern auf das Geschehen selbst.Das diverse Grenzen,die hier diskutiert werden, bei diesen Festivitäten gerne aufgehoben werden.Und das ich - hier meine Meinung - deswegen skeptisch bin bei einigen Aussagen, die im Moment von den Medien verbreitet werden.
Und nochmal zu den Schubladen....hier steckt jeder in einer.
16.11.2017 08:26
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Zitat von Marf:
Zitat von Mamota:
Übrigens stößt mir gerade weniger meine Platzierung in der Roboterschublade auf (sollte ich gerade verletzt erscheinen - das ist mitnichten so; ihr könnt ruhig weiter machen; ich versuche lediglich zu spiegeln, was bei mir ankommt) als wieder mal die gefühlige Vergleichsschieflage.
Hier wurden nämlich aufgrund einer gefühlten und nichtexistenten Wahrheit die Gefühle einiger Userinnen verletzt. Und zwar richtig. Eben die derer, die es nicht mögen, auf ihr Aussehen reduziert zu werden oder nachgepiffen zu werden. Einige Userinnen sind deswegen hier auch ausgestiegen. Und die haben eben nicht wie ich überwiegend an die Fakten appelliert, sondern an die Gefühle. Ihre Gefühle und die Gefühle derer, die einem Flashback ausgesetzt waren. Was ist mit denen?
Ne, sorry. Ich sehe hier ein großes "Isso, weil isso" über der ganzen Diskussion schweben, das vehement nach Beachtung schreit. Nicht eine gerechtfertigte Gefühlsebene.
Ihr könnt mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.
Keine Frau will auf ihr Aussehen reduziert werden.Habe ich hier keine gelesen die das sagte...nur die Auslegung eines Pfiffes stieß bei einigen auf Widerstand.
Wenn es für einige eben nicht sofort die sexuelle Beslästigung ist,sondern sogar als Kompliment aufgefasst wird ist das halt so.Und darf sehr wohl genauso gesagt werden.Es steht als die eigene Meinung da,mehr nicht.
Hier sagte keiner - Du bist Schuld.Du machst es Falsch.
Wenn man das aber dauernd als Angriff oder Kritik an sich direkt wertet ,sobald jemand es anders macht,sieht,denkt ...bitteschön.....Für mich persönlich ist es einfach eine andere Ansicht,die jemand Äussert und gut.Und sich damit auszutauschen ,auch ohne Aussicht auf eine gemeinsame Lösung,gehört dazu wenn man in einem Forum diskutiert.
Und es ist mir persönlich dabei egal um welches Thema es geht.Hier geht es um eine Diskussion,die dazu noch recht anonym abläuft,von Laien gefüht wird ( wie gesagt,ich rede nicht nur über dieses Threadthema gerade),hier schreiben alle Schichten,es geht immer quer Beet und es muss hier auch einfach keine Lösung oder der heilige Gral gefunden werden.
Also wenn ich Meta-Ebenen rauslesen muss, dann du bitte auch. Die Mädels haben das nicht wortwörtlich geschrieben, sondern eben am Beispiel Pfiff, schmieriges Kompliment usw. festgemacht.
Übrigens gehörte ich auch zu denen, die meinten, ein Pfiff stört sie persönlich nicht. Im Gegenteil, für mich wäre das mal ein seltenes Kompliment. Ich glaube auch nicht, dass diese persönlichen Schilderungen der individuellen Grenze irgendjemanden gestört hat. Aber es wurde - auch von dir - den Mädels, die so denken bzw. fühlen, die Ernsthaftigkeit abgesprochen. U.a. mit der Karnevalsaussage. Und das war der Punkt, an dem ich begann, an die Objektivität zu appellieren. Weil es eben kein Meinungsaustausch mehr war, sondern das Negieren echter, objektiver Missstände zugunsten einer gefühligen Pseudorealität.
Natürlich muss man nicht zu einer einheitlichen Meinung kommen. Aber ich finde schon, dass man die eigene Position zumindest hinterfragen muss, wenn sie zum einen verletzend gegenüber anderen ist und zum anderen objektiven Erhebungen entgegensteht. Auch das gehört zu Diskussionen dazu. Kein reiner Meinungsaustausch, sondern auch Meinungsreflektion. Eben gerade in einem so heterogenen Kontext wie hier ist das so bereichernd und wichtig. Ich habe schon so viel dazugelernt, seit ich hier bin.
Die Karnevalaussage bezog sich aber nicht direkt auf eine Person.Sondern auf das Geschehen selbst.Das diverse Grenzen,die hier diskutiert werden, bei diesen Festivitäten gerne aufgehoben werden.Und das ich - hier meine Meinung - deswegen skeptisch bin bei einigen Aussagen, die im Moment von den Medien verbreitet werden.
Und nochmal zu den Schubladen....hier steckt jeder in einer.![]()
Aber diese Grenzen werden doch eben nicht aufgehoben. Die Leute, die im Rest des Jahres Probleme damit haben, meiden den Fasching wie der Teufel das Weihwasser und verfluchen ihn aus ihrer erzwungenen Isolation heraus und die, die sonst daran Spaß haben, besaufen sich so lange, bis sie gar nicht mehr wissen, was eine Grenze ist. Und dass diese eben nicht aufgehoben sind, sieht man ja an den Anzeigen, die dann folgen. Die zeigen klar, dass ein Nein auch dann ein Nein ist.
Na gut, lassen wir das. Karussellfahren bringt ja auch nix. Wir schreiben beide immer wieder das Gleiche, da brauchen wir keine anderen Ergebnisse erwarten.
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