Normale Kinder,normale Erziehung,normalnormalnormal
26.02.2018 21:15
Zitat von Titania:
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
Wobei es doch um vermeiden gar nicht direkt geht
Man kann ja durchaus mit dem Kind drüber sprechen. Vermeiden klingt so, als würde man resignieren irgendwie.
26.02.2018 21:25
Zitat von cooky:
Zitat von Titania:
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
Wobei es doch um vermeiden gar nicht direkt geht![]()
Man kann ja durchaus mit dem Kind drüber sprechen. Vermeiden klingt so, als würde man resignieren irgendwie.
es liest sich für mich bei einigen Themen so heraus, als würde es von ganz alleine gehen, sofern man dem Kind nur genug Zeit ließe.
Ich kann mir das nur schlecht vorstellen, wenn einem Kind tatsächlich etwas aus welchen Gründen auch immer schwer fällt, dass sich das einfach so gibt. Ohne dass man es immer wieder probiert. Denn meistens lässt man doch eher die Dinge, die unangenehm sind eher ganz sein. Zumindest aus meiner Erfahrung heraus.
Der Tipp wird ja schon häufig gegeben, dass man das Kind lassen solle, das würde sich mit der Zeit geben usw.
26.02.2018 21:27
Zitat von Titania:
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
So war es bei mir auch. Meine Eltern haben das nie zum Thema gemacht und es immer so laufen lassen: "Naja, sie ist halt schüchtern. Wird schon..." So musste ich als Erwachsene, Stück für Stück, da ran tasten. Ich musste mich überwinden beim Betreten eines Raumes " Hallo! " zu sagen oder "Danke!" für irgendetwas zu sagen. Heute ist das kein Problem mehr.
Bei meiner Tochter ist es jetzt so, dass ich ihr z.B. vorher nochmal sage: "Denk bitte daran, dass du Hallo sagst, wenn wir jetzt hier reingehen." oder: " Denk bitte daran, sich bei Oma und Opa zu bedanken, wenn sie dir nachher dein Geburtstagsgeschenk geben. " Dann weiß sie, dass ich darauf achte, ob sie es sagt und überwindet sich auch.
Beim Bäcker oder so sagt sie es inzwischen auch immer mal. Macht sie es nicht, kommt halt von mir entweder ein: "Was sagt man?" oder ich bedanke mich für die und sage ihr hinterher draussen nochmal, dass ein "Danke!" angebracht gewesen wäre. Ich weiss, dass es ihr manchmal schwerfällt, aber ich möchte einfach, dass sie lernt, sich immer öfter zu überwinden.
26.02.2018 21:33
Zitat von Titania:das find ich gut und bin deiner Meinung
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
26.02.2018 21:35
Zitat von Marie2010:
Zitat von Titania:
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
So war es bei mir auch. Meine Eltern haben das nie zum Thema gemacht und es immer so laufen lassen: "Naja, sie ist halt schüchtern. Wird schon..." So musste ich als Erwachsene, Stück für Stück, da ran tasten. Ich musste mich überwinden beim Betreten eines Raumes " Hallo! " zu sagen oder "Danke!" für irgendetwas zu sagen. Heute ist das kein Problem mehr.
Bei meiner Tochter ist es jetzt so, dass ich ihr z.B. vorher nochmal sage: "Denk bitte daran, dass du Hallo sagst, wenn wir jetzt hier reingehen." oder: " Denk bitte daran, sich bei Oma und Opa zu bedanken, wenn sie dir nachher dein Geburtstagsgeschenk geben. " Dann weiß sie, dass ich darauf achte, ob sie es sagt und überwindet sich auch.
Beim Bäcker oder so sagt sie es inzwischen auch immer mal. Macht sie es nicht, kommt halt von mir entweder ein: "Was sagt man?" oder ich bedanke mich für die und sage ihr hinterher draussen nochmal, dass ein "Danke!" angebracht gewesen wäre. Ich weiss, dass es ihr manchmal schwerfällt, aber ich möchte einfach, dass sie lernt, sich immer öfter zu überwinden.
Ich finde das vorherige Ankündigungen gar nicht schlecht.So weiß sie was auf sie zukommt und solange du dabei bist.....
26.02.2018 21:35
Kind, zu dem Zeitpunkt 2 1/2, war den ganzen Tag schon kratzbürstig und ich an dem Tag auch nicht gut drauf. Kurz vorm schlafen gehen, dreht sie nochmal richtig auf und veranstaltet ein riesen Chaos.
Natürlich sollte sie aufräumen und ich habe sie mehrfach darum gebeten, keine Chance.
"Räum bitte auf."
"Nein"
"Ich will nicht schimpfen"
"Und ich will nicht aufräumen"
Natürlich sollte sie aufräumen und ich habe sie mehrfach darum gebeten, keine Chance.
"Räum bitte auf."
"Nein"
"Ich will nicht schimpfen"
"Und ich will nicht aufräumen"
26.02.2018 21:43
Das mim schüchtern sein seh ich da etwas anderes ehrlich gesagt - bin selber halt auch so und daher "mittendrin".
Ich denk ned das man da viel lernen kann oder muss - schüchterne Personen werden immer schüchtern(er) sein und umgekehrt meiner Meinung nach.
Find das aber auch normal so und gut - Menschen sind nunmal alle verschieden.
Ich denk ned das man da viel lernen kann oder muss - schüchterne Personen werden immer schüchtern(er) sein und umgekehrt meiner Meinung nach.
Find das aber auch normal so und gut - Menschen sind nunmal alle verschieden.
26.02.2018 21:48
Zitat von StilleWasser:
Das mim schüchtern sein seh ich da etwas anderes ehrlich gesagt - bin selber halt auch so und daher "mittendrin".
Ich denk ned das man da viel lernen kann oder muss - schüchterne Personen werden immer schüchtern(er) sein und umgekehrt meiner Meinung nach.![]()
Find das aber auch normal so und gut - Menschen sind nunmal alle verschieden.![]()
Nein.
26.02.2018 21:51
Naja, für mich ist es dann ein "verdreht worden sein" weils besser in die Gesellschaft passt ehrlich gesagt.
Für mich darf schüchtern schüchtern bleiben.
Für mich darf schüchtern schüchtern bleiben.
26.02.2018 21:52
Zitat von StilleWasser:
Das mim schüchtern sein seh ich da etwas anderes ehrlich gesagt - bin selber halt auch so und daher "mittendrin".
Ich denk ned das man da viel lernen kann oder muss - schüchterne Personen werden immer schüchtern(er) sein und umgekehrt meiner Meinung nach.![]()
Find das aber auch normal so und gut - Menschen sind nunmal alle verschieden.![]()
Du kannst natürlich so einen Charakter nicht völlig ändern.Aber mal versuchen mutiger zu sein,also da würde ich schon daran arbeiten.Nicht jeder unangenehmen Situation aus dem Weg gehen,einfach weil das nicht immer geht.
Und es beisst dich niemand wenn du etwas fragst oder dich umschaust....eher das Gegenteil ist der Fall.Die meisten Leute freuen sich, wenn man sich interessiert.
26.02.2018 21:52
Zitat von Marf:
Zitat von Marie2010:
Zitat von Titania:
Ich denke man bemerkt als Eltern, welche Situationen den Kindern schwer fallen.
Ich tue mich etwas schwer damit zu sagen, wir warten einfach mal ab, das kommt schon alles von alleine. Aus Erfahrung weiß ich, dass das so eben nicht ist. Ich war als Kind/Jugendliche immer sehr schüchtern gewesen. Ich habe auch immer gehofft, dass sich das mit der Zeit von alleine geben wird. Natürlich hat sich das nicht von alleine gegeben. Ich musste etwas dafür tun. Natürlich immer in kleinen Schritten, damit einen nicht gleich der Mut verlässt, aber trotzdem musste ich mich überwinden und es machen/üben/lernen, auch wenn es zuerst sehr unangenehm für mich gewesen ist.
Daher möchte ich gar nicht erst dass meine Kinder anfangen unangenehme Situationen zu vermeiden z. B. nicht zu grüßen, sich nicht zu bedanken usw. Ich stehe jetzt nicht neben ihnen und zwinge sie dazu, aber ich weise sie immer wieder darauf hin, dass es z. B. schön wäre, wenn er/sie sich jetzt auch bedanken würde.
So war es bei mir auch. Meine Eltern haben das nie zum Thema gemacht und es immer so laufen lassen: "Naja, sie ist halt schüchtern. Wird schon..." So musste ich als Erwachsene, Stück für Stück, da ran tasten. Ich musste mich überwinden beim Betreten eines Raumes " Hallo! " zu sagen oder "Danke!" für irgendetwas zu sagen. Heute ist das kein Problem mehr.
Bei meiner Tochter ist es jetzt so, dass ich ihr z.B. vorher nochmal sage: "Denk bitte daran, dass du Hallo sagst, wenn wir jetzt hier reingehen." oder: " Denk bitte daran, sich bei Oma und Opa zu bedanken, wenn sie dir nachher dein Geburtstagsgeschenk geben. " Dann weiß sie, dass ich darauf achte, ob sie es sagt und überwindet sich auch.
Beim Bäcker oder so sagt sie es inzwischen auch immer mal. Macht sie es nicht, kommt halt von mir entweder ein: "Was sagt man?" oder ich bedanke mich für die und sage ihr hinterher draussen nochmal, dass ein "Danke!" angebracht gewesen wäre. Ich weiss, dass es ihr manchmal schwerfällt, aber ich möchte einfach, dass sie lernt, sich immer öfter zu überwinden.
Ich finde das vorherige Ankündigungen gar nicht schlecht.So weiß sie was auf sie zukommt und solange du dabei bist.....
Ja, ich bin immer dabei.
Ich gehe auch jeden Donnerstag, bevor ihr Bus kommt, mit ihr zum Bäckerwagen. Anfangs (zu Beginn der 1. Klasse) lief das so, dass sie nur auf die Sachen gezeigt hat, die sie wollte und ich musste dann mit der Verkäuferin sprechen. Irgendwann war die soweit, dass sie selber gesprochen hat, aber nur sehr leise. Da müsste ich dann vorher immer sagen: "Sprich bitte laut und deutlich." . Inzwischen (2. Klasse) geht sie vor und sagt laut und deutlich, was sie möchte. Da ich dann immer erst kurz nach ihr ankomme, weiss ich gar nicht, ob sie "Hallo" sagt. Das muss ich diesen Donnerstag mal rausfinden. Ich hoffe, dass ich sie, im Laufe der Grundschule, noch dazu bringe, allein zu gehen und selber zu bezahlen.
26.02.2018 21:57
Ich verstehe gar nicht, worum es geht.
Meine Nachbarin und meine beste Freundin sind in Sachen Erziehung für mich unnormal. Die einen werden auf Umgangsformen gedrillt (jedem die Hand geben, auch Fremden (z.B. an Geburtstagen von uns) und das wird so lange diskutiert, bis es geschieht (auch wenn es ne Stunde es Diskussion kostete). Es gibt irgendwie nichts zwischen schwarz und weiß. Beim, essen, anziehen, grüßen,...
Und die andere Familie ist immer genervt, es wird immer nur geschrien, die Kinder haben 5 Mal die Woche verschiedene "Hobbys" (die Mama bestimmt gern alle gemacht hätte). Die Kinder gehen mit 5 und 6 in Filme ab 12 Jahren...
Wir sind normal. (Natürlich
)
Wir streiten und lachen und leben. Die Kinder schlagen sich ab und zu gegenseitig Spielzeug auf dem Kopf (ich hoffe, das ist normal
), alle heulen, keiner wars hinter. 5 Minuten später speieln sie alle zusammen Autos oder malen. Sie waschen sich die Hände, grüßen, sagen freiwillig bitte und danke. Die Große ab und zu nicht, aber sie weiß es.
Aber es gibt natürlich Regeln, mit drei Kindern allein geht es nicht anders. Das ist wie mit den Heuschrecken und Ameisen. Aber es ist ein liebevolles Miteinander. Und ich habe kein Problem zu sagen, dass ich mal genervt bin, oder der Tag einfach nur blöd war. Uns sind Dinge wichtig wie "bilde einen Satz". Und "nur weil sie dick ist, ist sie nicht gleich doof".
Bei den oben beschriebenen Familien ist übrigens immer und zu jedem Zeitpunkt eitel Sonnenschein. Immer. Keine Probleme. Alles ist immer supi.
Meine Nachbarin und meine beste Freundin sind in Sachen Erziehung für mich unnormal. Die einen werden auf Umgangsformen gedrillt (jedem die Hand geben, auch Fremden (z.B. an Geburtstagen von uns) und das wird so lange diskutiert, bis es geschieht (auch wenn es ne Stunde es Diskussion kostete). Es gibt irgendwie nichts zwischen schwarz und weiß. Beim, essen, anziehen, grüßen,...
Und die andere Familie ist immer genervt, es wird immer nur geschrien, die Kinder haben 5 Mal die Woche verschiedene "Hobbys" (die Mama bestimmt gern alle gemacht hätte). Die Kinder gehen mit 5 und 6 in Filme ab 12 Jahren...
Wir sind normal. (Natürlich
) Wir streiten und lachen und leben. Die Kinder schlagen sich ab und zu gegenseitig Spielzeug auf dem Kopf (ich hoffe, das ist normal
), alle heulen, keiner wars hinter. 5 Minuten später speieln sie alle zusammen Autos oder malen. Sie waschen sich die Hände, grüßen, sagen freiwillig bitte und danke. Die Große ab und zu nicht, aber sie weiß es. Aber es gibt natürlich Regeln, mit drei Kindern allein geht es nicht anders. Das ist wie mit den Heuschrecken und Ameisen. Aber es ist ein liebevolles Miteinander. Und ich habe kein Problem zu sagen, dass ich mal genervt bin, oder der Tag einfach nur blöd war. Uns sind Dinge wichtig wie "bilde einen Satz". Und "nur weil sie dick ist, ist sie nicht gleich doof".
Bei den oben beschriebenen Familien ist übrigens immer und zu jedem Zeitpunkt eitel Sonnenschein. Immer. Keine Probleme. Alles ist immer supi.
26.02.2018 21:59
Zitat von StilleWasser:
Naja, für mich ist es dann ein "verdreht worden sein" weils besser in die Gesellschaft passt ehrlich gesagt.
Für mich darf schüchtern schüchtern bleiben.![]()
Also dass es dir persönlich so geht, mag durchaus sein, aber es muss nicht pauschal auf jedes schüchterne Kind zutreffen. Und ich musste mich nicht verbiegen oder verändern. Ich war nur irgendwann einfach so weit.
26.02.2018 21:59
Zitat von StilleWasser:
Naja, für mich ist es dann ein "verdreht worden sein" weils besser in die Gesellschaft passt ehrlich gesagt.
Für mich darf schüchtern schüchtern bleiben.![]()
Bei dir klingt das so als würde man dem Kind sonst was antun nur weil man es ermutigt
Also ich war als Kind auch total schüchtern und meine Mam hat mich immer ermutigt und aus mir ist eine selbstbewusste starke Frau geworden,ich behaupte nicht das schüchtern sein schlecht ist ,manch einer kommt damit gut zurecht ...für mich war es als Kind die Hölle u d ich bin froh das meine Mam gesehen hat das in mir auch was anderes steckt ,was nicht heißt das man sich vollkommen ändert ...ich war schüchtern ein zuvorkommendes und hilfsbereites Mädchen was Respekt vor den älteren hat und genau das hab ich dann mit mehr Selbstbewusstsein immer noch so gehabt
Also weder das eine noch das andere muss schlecht sein und ich denk niemand hier verbiegt sein Kind
26.02.2018 22:02
Zitat von StilleWasser:
Das mim schüchtern sein seh ich da etwas anderes ehrlich gesagt - bin selber halt auch so und daher "mittendrin".
Ich denk ned das man da viel lernen kann oder muss - schüchterne Personen werden immer schüchtern(er) sein und umgekehrt meiner Meinung nach.![]()
Find das aber auch normal so und gut - Menschen sind nunmal alle verschieden.![]()
es kommt doch darauf an, ob es einen einschränkt bzw. man darunter leidet, bestimmte Dinge nicht einfach machen zu können. Wenn man z. B. andere dafür benötigt, sich also in Abhängigkeiten begibt, dann ist das nicht mehr reine Schüchternheit.
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