Mütter- und Schwangerenforum

Die Müttermafia - Wir haben unsere Kinder so gern, dass wir sie sogar essen würden

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09.06.2013 16:57

ich hab da mal peantwortet
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 17:02
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Mann, da schiebe ich hier meinen Wunsch nach einem Pflegekind vor mich her bis bei uns alles perfekt für ein Pflegekind ist und Anderen kommt das so in den Sinn und die wollen fast gleich ein Papier unterschreiben.

entscheidungsfreudig

Extrem spontan, sehr unbeständig.
Und "mal eben adoptieren", da bekomm ich Krätze...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.
09.06.2013 17:05
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

...

Extrem spontan, sehr unbeständig.
Und "mal eben adoptieren", da bekomm ich Krätze...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Respekt Spielo.
Vor allem, weil du eben NICHT blauäugig da ran gehst, sondern dich vorher bestmöglichst informierst.
09.06.2013 17:07
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

...

Extrem spontan, sehr unbeständig.
Und "mal eben adoptieren", da bekomm ich Krätze...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Wir haben ja auch über diese Option nachgedacht und aus eigener Erfahrung, weiß ich ja auch, was manche Erlebnisse so aus einem machen. Und wir haben das hin-und herdiskutiert, ob es das ist, was wir können und wollen. Es ist eine Aufgabe, die eine Menge von einem fordert, und gerade wenn es auch noch eigene Kinder gibt, sollte man sich das auch noch mal überlegen, weil auch das eigene Kinder eben durchaus zurückstecken muß, wenn eben ein Kind mit so einem Hintergrund zu Hause einzieht. Ein Pflegekind zur Befriedigung des eigenen Kinderwunsches halte ich für eine total falsche Entscheidung. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Schuhe. Und die Anforderungen, die da gestellt werden, sind ja auch nicht ohne, und das absolut zu Recht. Bei der Äußerung war mein erster Gedanken "Test nicht bestanden! Ungeeignet" ... vielleicht arg vorschnell und anmaßend, aber das sind so Sachen, da sitze ich mit offenem Mund und schockiert vor dem Rechner.
09.06.2013 17:08
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Wir haben ja auch über diese Option nachgedacht und aus eigener Erfahrung, weiß ich ja auch, was manche Erlebnisse so aus einem machen. Und wir haben das hin-und herdiskutiert, ob es das ist, was wir können und wollen. Es ist eine Aufgabe, die eine Menge von einem fordert, und gerade wenn es auch noch eigene Kinder gibt, sollte man sich das auch noch mal überlegen, weil auch das eigene Kinder eben durchaus zurückstecken muß, wenn eben ein Kind mit so einem Hintergrund zu Hause einzieht. Ein Pflegekind zur Befriedigung des eigenen Kinderwunsches halte ich für eine total falsche Entscheidung. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Schuhe. Und die Anforderungen, die da gestellt werden, sind ja auch nicht ohne, und das absolut zu Recht. Bei der Äußerung war mein erster Gedanken "Test nicht bestanden! Ungeeignet" ... vielleicht arg vorschnell und anmaßend, aber das sind so Sachen, da sitze ich mit offenem Mund und schockiert vor dem Rechner.

Zustimm

SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 17:15
Zitat von Smartie:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Respekt Spielo.
Vor allem, weil du eben NICHT blauäugig da ran gehst, sondern dich vorher bestmöglichst informierst.


Naja, ich hab viel Zeit. Ich will, dass meine Beiden alt genug sind, um damit gut umgehen zu können, denn das Seelenheil meiner eigenen Kinder wird für mich immer vorgehen müssen. Ich muss also so oder so Zeit ins Land streichen lassen. 1. um nach Flohsack wieder ausreichend Kraft zu tanken, 2. weil wir zur Zeit zu wenig Platz haben und wir erstmal ein größeres Haus brauchen und 3. möchte ich, dass meine Jungs erstmal die richtige Basis haben, um damit umgehen zu können, wenn hier ein "fremdes" Kind ist, dessen Bedürfnisse plötzlich sehr wichtig sein.
Ich könnte mir nicht vorstellen, jetzt ein Pflegekind zu haben. Flohsack und Kasperkopf brauchen mich noch viel zu sehr. Die würden drunter leiden. Das kann ich nicht verantworten.
Also, ich kann gar nicht spontan sein. Wie wir ja wissen, bin ich eine total langweilige Schlaftablette.
09.06.2013 17:17
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Smartie:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Respekt Spielo.
Vor allem, weil du eben NICHT blauäugig da ran gehst, sondern dich vorher bestmöglichst informierst.


Naja, ich hab viel Zeit. Ich will, dass meine Beiden alt genug sind, um damit gut umgehen zu können, denn das Seelenheil meiner eigenen Kinder wird für mich immer vorgehen müssen. Ich muss also so oder so Zeit ins Land streichen lassen. 1. um nach Flohsack wieder ausreichend Kraft zu tanken, 2. weil wir zur Zeit zu wenig Platz haben und wir erstmal ein größeres Haus brauchen und 3. möchte ich, dass meine Jungs erstmal die richtige Basis haben, um damit umgehen zu können, wenn hier ein "fremdes" Kind ist, dessen Bedürfnisse plötzlich sehr wichtig sein.
Ich könnte mir nicht vorstellen, jetzt ein Pflegekind zu haben. Flohsack und Kasperkopf brauchen mich noch viel zu sehr. Die würden drunter leiden. Das kann ich nicht verantworten.
Also, ich kann gar nicht spontan sein. Wie wir ja wissen, bin ich eine total langweilige Schlaftablette.

Öko-Schlaftablette
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 17:18
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

...

ich bin auch erstaunt, wie schnell man mit Schlagwörtern zur Hand ist ... aber kompliziert soll es bitte nicht sein ...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Wir haben ja auch über diese Option nachgedacht und aus eigener Erfahrung, weiß ich ja auch, was manche Erlebnisse so aus einem machen. Und wir haben das hin-und herdiskutiert, ob es das ist, was wir können und wollen. Es ist eine Aufgabe, die eine Menge von einem fordert, und gerade wenn es auch noch eigene Kinder gibt, sollte man sich das auch noch mal überlegen, weil auch das eigene Kinder eben durchaus zurückstecken muß, wenn eben ein Kind mit so einem Hintergrund zu Hause einzieht. Ein Pflegekind zur Befriedigung des eigenen Kinderwunsches halte ich für eine total falsche Entscheidung. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Schuhe. Und die Anforderungen, die da gestellt werden, sind ja auch nicht ohne, und das absolut zu Recht. Bei der Äußerung war mein erster Gedanken "Test nicht bestanden! Ungeeignet" ... vielleicht arg vorschnell und anmaßend, aber das sind so Sachen, da sitze ich mit offenem Mund und schockiert vor dem Rechner.

Danke für diesen Satz. Das fasst alles perfekt zusammen.
Nachdem ich mich vom eigenen Kinderwunsch verabschieden musste, hab ich dann so gesagt "Dann mach ich eben andere Kinder glücklich!". Okay, bisschen naiv klingt das auch (Wie wahrhaft glücklich kann jemand mit einer derben Vergangenheit noch werden?), aber mein Gedanke war dann: Ich habe noch Platz im Herzen und ihn leer zu lassen, wäre Verschwendung.
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 17:19
Zitat von Smartie:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Smartie:

Zitat von SpieloReloaded:

...

Respekt Spielo.
Vor allem, weil du eben NICHT blauäugig da ran gehst, sondern dich vorher bestmöglichst informierst.


Naja, ich hab viel Zeit. Ich will, dass meine Beiden alt genug sind, um damit gut umgehen zu können, denn das Seelenheil meiner eigenen Kinder wird für mich immer vorgehen müssen. Ich muss also so oder so Zeit ins Land streichen lassen. 1. um nach Flohsack wieder ausreichend Kraft zu tanken, 2. weil wir zur Zeit zu wenig Platz haben und wir erstmal ein größeres Haus brauchen und 3. möchte ich, dass meine Jungs erstmal die richtige Basis haben, um damit umgehen zu können, wenn hier ein "fremdes" Kind ist, dessen Bedürfnisse plötzlich sehr wichtig sein.
Ich könnte mir nicht vorstellen, jetzt ein Pflegekind zu haben. Flohsack und Kasperkopf brauchen mich noch viel zu sehr. Die würden drunter leiden. Das kann ich nicht verantworten.
Also, ich kann gar nicht spontan sein. Wie wir ja wissen, bin ich eine total langweilige Schlaftablette.

Öko-Schlaftablette

Ja, mit Melisse und Baldrian.
09.06.2013 17:27
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

...

Vor allem muss man eben auch bedenken, dass Adoptionskinder und Pflegekinder alle einen Hintergrund haben auf den man keinen Einfluss hat und der nach einer gewissen Zeit extrem ins "Betriebsklima" stören kann.
Bei eigenen Kindern kann man immer versuchen sein Bestes zu geben, aber bei Kindern, deren Vergangenheit eventuell schlimm und außerhalb deiner Reichweite ist, hast du doch schon ein gewisses Potenzial an Problemen, die du bei Eigenen vielleicht nicht hast.

Ich hatte mich auch mit einer Pädagogin über Kurzzeitpflege unterhalten. Sie hat mir davon abgeraten, weil es echt hart sein soll. Das sind ja alles Notfälle, die Kinder vielleicht aus Gewalt, Missbrauch und Verwahrlosung geholt. Da kannste mit einem Keks nix richten und mit Härte, die manche User hier gegenüber Kindern an den Tag legen (O-Ton "Das Kind muss..." und "Ich werde nicht..."), kommt man auch nicht weiter. Dass man an Adoption und Pflege so lax rangeht, darauf komm ich nicht klar.
Und darauf bereite ich mich in den nächsten Jahren auch vor. Das wird nicht leicht. Aber wenn keiner mehr die Kurzzeitpflege macht, landen mehr Kinder für kurze Zeit im Heim - Massenbetreuung.

Wir haben ja auch über diese Option nachgedacht und aus eigener Erfahrung, weiß ich ja auch, was manche Erlebnisse so aus einem machen. Und wir haben das hin-und herdiskutiert, ob es das ist, was wir können und wollen. Es ist eine Aufgabe, die eine Menge von einem fordert, und gerade wenn es auch noch eigene Kinder gibt, sollte man sich das auch noch mal überlegen, weil auch das eigene Kinder eben durchaus zurückstecken muß, wenn eben ein Kind mit so einem Hintergrund zu Hause einzieht. Ein Pflegekind zur Befriedigung des eigenen Kinderwunsches halte ich für eine total falsche Entscheidung. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Schuhe. Und die Anforderungen, die da gestellt werden, sind ja auch nicht ohne, und das absolut zu Recht. Bei der Äußerung war mein erster Gedanken "Test nicht bestanden! Ungeeignet" ... vielleicht arg vorschnell und anmaßend, aber das sind so Sachen, da sitze ich mit offenem Mund und schockiert vor dem Rechner.

Danke für diesen Satz. Das fasst alles perfekt zusammen.
Nachdem ich mich vom eigenen Kinderwunsch verabschieden musste, hab ich dann so gesagt "Dann mach ich eben andere Kinder glücklich!". Okay, bisschen naiv klingt das auch (Wie wahrhaft glücklich kann jemand mit einer derben Vergangenheit noch werden?), aber mein Gedanke war dann: Ich habe noch Platz im Herzen und ihn leer zu lassen, wäre Verschwendung.

Oh, das haste aber auch schön geschrieben ...und ich find es eben auch sehr nachvollziehbar, wenn du schreibst, daß Deine Kinder erst auch älter sein müssen. Bei einer Schulfreundin von mir haben die Eltern Pflegekinder aufgenommen als die eigenen ausgezogen waren. Und sie hat mal ein bißchen erzählt, wie das so ist. Ich habe da echt Respekt vor.
09.06.2013 18:19
Ich habe mal kurz eine Frage an euch Mamas hier. Herr Baby ist ja nun 3 Monate alt und dreht sich seit heute vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt. Ist es für ersteres nicht noch zu früh? Können dadurch irgendwelche Haltungsschäden entstehen? Ich bin total verunsichert, weil ich auf der einen Seite ein bisschen Angst habe, dass es seinem Bewegungsapparat nicht gut tut und auf der anderen Seite will ich ihn ja auch nicht in seinen *Lernerfolgen* behindern...
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 18:22
Zitat von Skadi:

Ich habe mal kurz eine Frage an euch Mamas hier. Herr Baby ist ja nun 3 Monate alt und dreht sich seit heute vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt. Ist es für ersteres nicht noch zu früh? Können dadurch irgendwelche Haltungsschäden entstehen? Ich bin total verunsichert, weil ich auf der einen Seite ein bisschen Angst habe, dass es seinem Bewegungsapparat nicht gut tut und auf der anderen Seite will ich ihn ja auch nicht in seinen *Lernerfolgen* behindern...

Hat Flohsack auch gemacht. Und einen Tag später war er dann weg - davongerobbt.
Schäden habe ich nicht feststellen können und eigentlich gilt ja auch: Was das Kind allein macht, ist kein Problem.
09.06.2013 18:24
Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Skadi:

Ich habe mal kurz eine Frage an euch Mamas hier. Herr Baby ist ja nun 3 Monate alt und dreht sich seit heute vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt. Ist es für ersteres nicht noch zu früh? Können dadurch irgendwelche Haltungsschäden entstehen? Ich bin total verunsichert, weil ich auf der einen Seite ein bisschen Angst habe, dass es seinem Bewegungsapparat nicht gut tut und auf der anderen Seite will ich ihn ja auch nicht in seinen *Lernerfolgen* behindern...

Hat Flohsack auch gemacht. Und einen Tag später war er dann weg - davongerobbt.
Schäden habe ich nicht feststellen können und eigentlich gilt ja auch: Was das Kind allein macht, ist kein Problem.

Ja, robben versucht er auch und ist furchtbar frustriert, weil es nicht klappt. Der arme Igel aus dem Spielbogen muss darunter leiden.
Nun gut, dann lass ich ihn einfach
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 18:27
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SpieloReloaded:

...

Wir haben ja auch über diese Option nachgedacht und aus eigener Erfahrung, weiß ich ja auch, was manche Erlebnisse so aus einem machen. Und wir haben das hin-und herdiskutiert, ob es das ist, was wir können und wollen. Es ist eine Aufgabe, die eine Menge von einem fordert, und gerade wenn es auch noch eigene Kinder gibt, sollte man sich das auch noch mal überlegen, weil auch das eigene Kinder eben durchaus zurückstecken muß, wenn eben ein Kind mit so einem Hintergrund zu Hause einzieht. Ein Pflegekind zur Befriedigung des eigenen Kinderwunsches halte ich für eine total falsche Entscheidung. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Schuhe. Und die Anforderungen, die da gestellt werden, sind ja auch nicht ohne, und das absolut zu Recht. Bei der Äußerung war mein erster Gedanken "Test nicht bestanden! Ungeeignet" ... vielleicht arg vorschnell und anmaßend, aber das sind so Sachen, da sitze ich mit offenem Mund und schockiert vor dem Rechner.

Danke für diesen Satz. Das fasst alles perfekt zusammen.
Nachdem ich mich vom eigenen Kinderwunsch verabschieden musste, hab ich dann so gesagt "Dann mach ich eben andere Kinder glücklich!". Okay, bisschen naiv klingt das auch (Wie wahrhaft glücklich kann jemand mit einer derben Vergangenheit noch werden?), aber mein Gedanke war dann: Ich habe noch Platz im Herzen und ihn leer zu lassen, wäre Verschwendung.

Oh, das haste aber auch schön geschrieben ...und ich find es eben auch sehr nachvollziehbar, wenn du schreibst, daß Deine Kinder erst auch älter sein müssen. Bei einer Schulfreundin von mir haben die Eltern Pflegekinder aufgenommen als die eigenen ausgezogen waren. Und sie hat mal ein bißchen erzählt, wie das so ist. Ich habe da echt Respekt vor.

Ich weiß nicht, in welche Richtung du nochmal gehen wirst. Vermutlich weißt du das zur Zeit auch selber noch nicht.
Adoption kann vorteilhaft für euch sein, weil ihr dann eben eventuell ein unbelastetes Kind bekommen könntet. Gerade ohne leibliche Kinder fehlt einem die Erfahrung und dann gleich ein eventuell vorbelastetes Kind (also, ein Pflegekind) aufzunehmen - ich weiß nicht, ob ich das könnte.
SpieloReloaded
14096 Beiträge
09.06.2013 18:28
Zitat von Skadi:

Zitat von SpieloReloaded:

Zitat von Skadi:

Ich habe mal kurz eine Frage an euch Mamas hier. Herr Baby ist ja nun 3 Monate alt und dreht sich seit heute vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt. Ist es für ersteres nicht noch zu früh? Können dadurch irgendwelche Haltungsschäden entstehen? Ich bin total verunsichert, weil ich auf der einen Seite ein bisschen Angst habe, dass es seinem Bewegungsapparat nicht gut tut und auf der anderen Seite will ich ihn ja auch nicht in seinen *Lernerfolgen* behindern...

Hat Flohsack auch gemacht. Und einen Tag später war er dann weg - davongerobbt.
Schäden habe ich nicht feststellen können und eigentlich gilt ja auch: Was das Kind allein macht, ist kein Problem.

Ja, robben versucht er auch und ist furchtbar frustriert, weil es nicht klappt. Der arme Igel aus dem Spielbogen muss darunter leiden.
Nun gut, dann lass ich ihn einfach

Tja, hat der Igel jetzt Pech gehabt.
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