Mütter- und Schwangerenforum

tears Gedichte

Gehe zu Seite:
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:04
Hinterm Horizont

Sterne strahlen hell am Himmel
Mondlicht schickt ein sanftes Licht,
Tausendfach in dunklen Nächten
Licht und Schatten sich still bricht.

Mondlicht malt mit bleichem Finger
lange Striche auf das Land,
hüllt die Erde voller Liebe
in sein goldenes Sternengewand.

In den Träumen haben Sterne
schon gebracht so manches Glück,
hinterm Horizont geht's weiter
immer wieder Stück für Stück.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Kleines Glück

Wenn still bei jedem Deiner Schritte
der Kummer leise mit Dir geht,
und hinter jedem dunklen Baume
der Geist des Leides wartend steht.

Wenn über Dir die schwarzen Wolken
sich zum Gewitter türmen auf,
der Regen auf Dich niederprasselt
die Tränen nehmen ihren Lauf.

Wenn jeder Atemzug wird schmerzen
eisern die Faust das Herz umschließt,
ein Rinnsal Deiner heißen Tränen
wie Flüsse über Strassen fließt.

Wenn sich Gedanken drehen im Kreise
der Wind Dich eisig kalt umweht,
dann glaube an den kleinen Engel
der stille Dir zur Seite steht.

Lass nie den Schmerz tief in Dir siegen
schau nur nach vorn und nicht zurück,
denn irgendwann in Deinem Leben
kommt auch zu Dir ein kleines Glück.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Ein Lichtlein

Wenn Kummer mich umschlingt
nicht weiß was der Morgen mir bringt,
die Sorgen erdrücken mein Herz
überhand nimmt der große Schmerz.

Dann denke ich voller Glück
an die früheren Zeiten zurück,
eine leise Stimme die zu mir spricht
hab keine Angst - fürchte dich nicht.

"Wenn Du meinst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her "

Dies meine Omi immer sagte
ganz egal was mich auch plagte,
so schau ich auf mit Zuversicht
mein Blick geht hoch ins Himmelslicht.

Wo Tausend kleine Sterne stehen
die freundlich zu mir runter sehen,
jetzt weiß ich was bedeutet das Licht
ich fühle Hoffnung - fürchte mich nicht.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Chaos der Gefühle

Denkst Du einmal
es geht nicht weiter
dann lausche still
in Dich hinein,
denn ein Herz
kann sich nicht irren
aber oft voll
Zweifel sein.

Ist der Weg auch
noch so dunkel
sind die Augen
auch mal blind,
höre auf Deine
innere Stimme
die Dir immer
wohlgesinnt.

In dem Dschungel
der Gefühle
ist das Chaos
noch so groß,
wird das Herz
den Weg Dir zeigen
niemals ist es
Hoffnungslos.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Wunder im Regen

Still stehe ich im Regen
heb mein Gesicht empor,
und hinterm Regenbogen
blitzt hell ein Licht hervor.

Die Tränen meiner Seele
stumm mit dem Regen ziehen,
er wäscht sie rein von Sorgen
die meinem Mund entfliehen.

Ein feiner weißer Nebel
steigt von dem Boden auf,
zieht über Himmelswolken
folgt still dem Sonnenlauf.

Sacht schließe ich die Augen
verspür den warmen Wind,
und fühl die weichen Arme
mich wiegen wie ein Kind.

Was da mit mir geschehen
ich weiß es nicht genau,
doch plötzlich war der Himmel
für mich ganz strahlend blau.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Und ewig...

Und ewig... funkeln die Sterne
erstrahlen im goldenen Glanz,
bitten mit zärtlichem Schimmer
den Mond um den Nächtlichen Tanz.

Und ewig... flimmert die Sonne
hoch oben am Firmament,
in gelb- rot- weißen Farben
sprüht sie vor Temperament.

Und ewig... singen die Wälder
vom Windhauch ganz leicht berührt,
hoch oben auf dem Hügel
das Lied Dich zum Träumen verführt.

Und ewig... kreist meine Sehnsucht
wie Vögel am Himmelszelt,
weil es hier auf der Erde
niemanden gibt der sie hält.

Und ewig... währt meine Liebe
solange die Wolken ziehen,
Regen Blumen lässt blühen

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Stilles Lächeln

Ein kleines stilles Lächeln
erhellt den tristen Tag,
bringt Dir ein wenig Freude
so gut es das vermag.

Verzaubert sanft die Herzen
dringt in die Seele ein,
erstrahlt oft viel heller
als jeder Edelstein.

Ein kleines stilles Lächeln
am grauen Regentag,
vertreibt so manche Wolken
und sagt das ich Dich mag.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Tag und Nacht

Wenn Mond und Sonne
die Plätze tauschen,
die Geräusche der Nacht
ganz leise verrauschen.

Die Sterne am Himmel
langsam verschwinden,
Dunkel und Helligkeit
sich zaghaft verbinden.

Die Bilder der Träume
immer mehr verblassen,
die Strahlen der Sonne
mich wärmend umfassen.

Dann wird es Tag
der Kummer vergeht,
weil sanft der Wind
meine Sorgen verweht.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Sternenregen

Staunend stehe ich am Fenster
schau hinauf ins Himmelszelt,
sehe viele goldene Sterne
flimmernd fallen auf die Welt.

Laufe eilig auf die Wiese
drehe mich geschwind im Wind,
in dem hellen Sternenschimmer
jauchz ich wie ein kleines Kind.

Strecke hoch empor die Arme
in dem Glimmersternenlicht,
und ganz langsam eine Träne
rinnt mir über das Gesicht.

Stumm bewegen sich die Lippen
Wünsche fliegen in die Nacht,
treffen auf den Sternenregen
hoffen das er wahr sie macht.

Hell erleuchtet ist der Himmel
Tausend Sterne Funken sprühen,
und als kleine Sternenblumen
werden sie auf Erden blühen.

Siehst Du sie am Wegrand stehen
strahlend blau im Sonnenlicht,
schnell erahnst Du ihren Namen
denn sie heißt " Vergissmeinnicht"

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Die Perle

Liebes kleines Vöglein
flieg ins Sonnenlicht,
hörst Du wie sie leise
und zärtlich mit Dir spricht.

Trage meine Träume
hinauf ins Himmelzelt,
bring sie zu der Sonne
die unsere Welt erhellt.

Sie trägt sie immer weiter
bis in ein fernes Land,
wo ich vor vielen Jahren
am Strand die Perle fand.

Die einst ein Engel weinte
aus Liebe voller Glück,
bring bitte meine Träume
an diesen Strand zurück.

Damit für andere Menschen
die ohne Träume sind,
durch die Perle der Liebe
still das Glück beginnt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Vergessen

Einmal nur vergessen
das es da jemanden gibt,
den man in seinem Leben
noch immer so sehr liebt.

Einmal nur vergessen
den Kummer und das Leid,
bin ich dann irgendwann
wieder zu Lieben bereit.

Einmal nur vergessen
Gedanken die sich drehen,
dann endlich wieder schlafen
nicht mehr am Fenster stehen.

Einmal nur vergessen
Dich nicht im Traume sehen,
ich möchte ohne Trauer
durch mein Leben gehen.

Die Tage werden kürzer
jetzt kommt die Winterzeit,
ich will Dich nicht vergessen
zu schön war unsere Zeit.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Der Albtraum

Still liege ich im Bett habe Angst zu schlafen
Angst zu verlassen den sicheren Hafen,
schließ ich die Augen dann kommt der Traum
hält mich gefangen im Stockdunklen Raum.

Ich knie auf dem Boden starr an die Decke
kein Geräusch kein Wispern kommt aus der Ecke,
die Tränen strömen über mein kleines Gesicht
ich sehe nichts nicht mal ein winziges Licht.

Könnte ich doch schreien - toben und rasen
möchte das er zerplatzt wie Seifenblasen,
doch über meine Lippen kommt kein Laut
nur ein Frösteln überzieht meine Haut.

Da erhellt ein Schimmer den dunklen Raum
sehe zwei Engel wie immer in meinem Traum,
gar freundlich lächeln beide mich an
reichen mir die Hände ich folge ihnen sodann.

Jetzt wird mir warm das Frieren vergeht
tiefer Frieden in mein Herz einzieht,
doch werde ich wach man glaubt es kaum
das Gesicht ganz Nass wie im nächtlichen Traum.

Spüre das wilde Schlagen meines Herzens
wo ist das Ende des endlosen Schmerzens,
ich bäume mich auf der Kampf beginnt
lasse nicht zu das der Tod gewinnt...

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Suchendes Wesen

Durch die Strassen
schleicht ganz leise,
in der Nacht
bei Mondenschein.

Dieses seltsam
kleine Wesen,
schaut in jedes
Fenster rein.

Denn es sucht
auf unserer Erde,
jene die nur
böse sind.

Sucht nach Herzlos
kalten Menschen,
die dem Teufel
wohlgesinnt.

Luft um ihn ist
stickig beißend,
seine Haut
wie Pergament.

Seine Augen
rötlich glühen,
Höllenfeuer
in ihnen brennt.

Gebe fein acht
wenn Du bist böse,
dann kommt er
auch bald zu Dir.

Drum hol Liebe
in Dein Herze,
dann lässt sicher
er Dich hier.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Der Regenbogen

Die Sonne der Regen
wenn beide vereint,
hoch oben am Himmel
ein Bogen erscheint.

In leuchtenden Farben
man glaubt es kaum,
schwebt dieser Bogen
über Zeit und Raum.

Der Anfang das Ende
Du kannst es sehen,
das Ende ist da
wo ich werde stehen.

Mit strahlenden Augen
den Kopf hoch erhoben,
warte ich auf Dich
am Ende vom Bogen.

Die Farbe der Himmel
weisen Dir den Weg,
der Aufstieg ist schwer
nur ein schmaler Steg.

Dann gleite hinab
folge des Bogens lauf,
denn ich steh am Ende
und fange Dich auf.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Lebensfreude

Mit Sonnenstrahlen tanzen
jauchzend im Kreis sich drehen,
hoch oben am Himmel sehen
wie Wölkchen vorüber ziehen.

Den Windhauch lächelnd fühlen
der sanft durch die Haare streicht,
und Tausende weiße Blüten
man mit den Sternen vergleicht.

Die Regentropfen einfangen
Hände nach oben gestreckt,
die Augen vor Freude leuchten
das Kind wird in mir geweckt.

Mit Schmetterlingen spielen
jubeln wenn sie mich berühren,
und ihre samtigen Flügel
zum Träumen mich verführen.

Mit Vögeln um die Wette
trällern ein kleines Lied,
der Zeisig verkündet fröhlich
ich bin Deines Glückes Schmid.

Die nackten kleinen Füße
bewegen sich geschwind,
und tanzen über die Wiese
vor Freude mit dem Wind.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Die Vollmondnacht

Es ist wieder eine jener vielen Nächte
in Besitz nehmen mich geheimnisvolle Mächte.

Blicklos - stumm starre ich an die Decke,
Gedanken springen mich an aus jeder Ecke.

Schatten die sich an der Wand hin und her bewegen,
Bilder die sich vor meinem inneren Auge erheben.

Wind der laute Geräusche hinterlässt auf dem Dach,
Geräusche die dahin plätschern wie ein Bach.

Schlaflos liege ich da Gedanken sich regen,
sehe noch einmal mein vergangenes Leben.

Das Laken unter mir zerknittert in Falten,
laut schlägt mein Herz nichts kann mich halten.

Weit geöffnet das Fenster mein Blick in die Nacht,
der Mond mir höhnisch in mein Gesichte lacht.

Die Sterne der Himmel zum greifen ganz nah,
schließe die Augen glaub nicht was ich gerade sah.

Tausend kleine Sterne fallen vom Himmelszelt,
und verglühen bevor sie erreichen die Welt.

Ein kleiner Wunsch ob er sich je erfüllt,
das Dein starker Arm mich einmal warm umhüllt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:05
In den Himmel

Ich sitze hier so ganz allein
am weißen Strand im Sonnenschein,
schau sinnend über das weite Meer
mit Augen die so Tränen schwer.

Wie Watte sehe ich Wolken ziehen
ach, könnte ich in den Himmel fliehen,
dort wo noch Träume - Träume sind
wo ich dann meinen Frieden find.

Die Seele wäre frei von Sorgen
mit Freuden dächte ich an Morgen,
der Wind die Arme um mich schlingt
ein Engel mir das Schlaflied singt.

Wo niemand mir das Herze bricht
kein Mensch von falscher Liebe spricht,
die Tränen nie in Strömen fließen
Sehnsüchte - Gefühle nicht muss verschließen.

Warum gibt es nicht so ein Land
wo alle gehen Hand in Hand,
muss ich erst auf der Erde sterben
um dieses Glück mir zu erwerben.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Wie oft

Ein Tag ist manchmal unendlich lang
dann ist im Herzen mir so bang,
wie oft werde ich noch die Sterne sehen
wenn sie am Morgen schlafen gehen.

Den Mond der mir in dunkler Nacht
freundlich und hell vom Himmel lacht,
oder den warmen Sommerwind
der zärtlich mich in die Arme nimmt.

Wie oft darf ich noch Sonne spüren
wenn ihre Strahlen mich berühren,
doch dann am nächsten frühen Morgen
sind schnell vergessen alle Sorgen.

Ich werde dieses alles noch oft erleben
und mein Gesicht zum Himmel heben.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Seelenschloss

Hell strahlt das Silber - Mondlicht
ich stehe am Fenster schaue hinauf,
fühle wie die heissen Tränen
fliessen im ewigen Dauerlauf.

Blicke empor zu goldenen Sternen
verlier mich im glitzernden Schein,
weiß das ich irgendwann im Leben
da oben werde glücklich sein.

Denn alles ist einmal vergänglich
der Körper bleibt die Seele geht,
manchmal hört man sie flüstern
im Wind der um die Häuser weht.

Siehst Du die Strasse oben leuchten
sie führt Dich in die Ewigkeit,
in einem Schloss wirst Du dort wohnen
auf Wolken über Raum und Zeit.

Gebaut ist es aus Hoffnungs - Steinen
das Dach gedeckt mit Engelshaar,
und alle die nicht daran glauben
für die ist es auch unsichtbar.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Ich schenke Dir

Ich schenke Dir ein Lächeln
das still Dein Herz berührt,
Dich sanft auf Vogelschwingen
hoch in den Himmel führt.

Ich schenke Dir die Hoffnung
die stumm die Seele streift,
damit Du mit den Händen
ganz feste nach ihr greifst.

Ich schenke Dir den Glauben
an Träume voller Glück,
und zauberhafte Wesen
der Kindheit kehren zurück.

Am Ende schenke ich leise
Dir noch die Zuversicht,
in einem dunklen Tunnel
siehst Du dann stets ein Licht.

Jetzt öffne ich die Hände
sie sind vollkommen leer,
ich schenkte Dir ein Lächeln
für mich war das nicht schwer.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Ich wünsche Dir

Ich wünsche Dir im Herzen Sonne
im Tunnel stets ein kleines Licht,
ewig sollst Du Hoffnung spüren
nie vergeh'n die Zuversicht.

Mögen Deine Augen leuchten
wie zwei Sterne in der Nacht,
hörst Du tief in Deinem Inneren
wie die Seele fröhlich lacht.

Wünsche ich Dir schöne Träume
einen Engel der Dich umhüllt,
dass sich oft in Deinem Leben
still ein kleiner Traum erfüllt.

Ich wünsch Dir den tiefen Frieden
hör den Wind der leise singt,
und Dir meine kleine Botschaft
voller Freude überbringt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Leiter zum Himmel

Im Land wo die Blumen
ewiglich blühen,
die Sterne am Himmel
niemals verglühen.

Die Lieder der Engel
lieblich erschallen,
Strahlen des Mondes
wie Sternschnuppen fallen.

Des Nachts die Sonne
wärmend mir scheint,
ein Regenbogen
sich mit Wolken vereint.

Da hat meine Seele
die Leiter erklommen,
sanft ruft mein Herz
ich bin angekommen.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Gehst Du mit ?

Magst Du mit mir auf Wolken schweben
in warme Lüfte Federleicht,
zu Sternen wo ein kleiner Vogel
uns lächelnd seine Hände reicht.

Still wird der Kummer von uns weichen
wenn Liebe unser Herz erfüllt,
der warme Wind ganz leise zärtlich
mit sanftem Arme uns umhüllt.

Sterne werden strahlen winken
Mondlicht unseren Weg erhellt,
über einen Regenbogen
gehen wir zur neuen Welt.

Wo die Meere golden leuchten
Sand wie Diamanten blinkt,
und die Sonne auch am Abend
nicht am Horizont versinkt.

Hoffnung wird uns still begleiten
Glaube lässt uns Wunder seh'n,
zaghaft fragen meine Lippen
magst Du einfach mit mir geh'n ?

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Mein Stern

Ich laufe über grüne Wiesen
seh Blumen weiss wie Sterne blüh'n,
hoch oben in des Baumes Krone
die roten Strahlen der Sonne glüh'n.

Gesenkt den Kopf hinab zur Erde
eil ich nun in den grossen Wald,
die ersten blassen Sternenlichter
verkünden mir die Nacht kommt bald.

Vor einer hohen Silbertanne
sink stumm ich nieder auf die Knie,
denn hier da fiel vor vielen Jahren
ein Stern zur Erde wie Magie.

Als Kind hab ich ihn hier vergraben
mit meiner Hoffnung und dem Glück,
doch heute weiß ich voller Freude
ich möchte beides jetzt zurück.

Still grabe ich mit beiden Händen
Tränen nässen mein Gesicht,
doch plötzlich seh ich in der Erde
ein schimmernd helles kleines Licht.

Ein Seufzer flieht von meinen Lippen
als ich die Erde sacht entfern,
schau hoch hinauf zum Dämmerhimmel
in Händen halte ich den Stern.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Ahnungen

Es regnet in Strömen
der Himmel ist grau,
ich stehe am Fenster
wo bleibt nur das Blau.

Eine seltsame Stimmung
liegt über dem Raum,
ich fühle mich gefangen
wie in einem Traum.

Meine Hände sie zittern
das Herz klopft ganz laut,
irre - bizarre Bilder
lassen frieren meine Haut.

Ich ersehne die Sonne
ihre wärmenden Strahlen,
ein quälendes Unheil
zieht empor wie Spiralen.

Gewiss dieses Ahnen
viele Lachen mich aus,
doch leider kann ich
aus meiner Haut nicht raus.

So bleibe ich gefangen
im seltsamen Traum,
ganz alleine gelassen
hier im dämmrigen Raum.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Reden - Sehen - Hören

Stumme Schreie die nicht hallen,
keine Stimmen die erschallen.
Starre Augen die nicht sehen,
was um sie herum geschehen.

Taube Ohren nichts verstehen,
Worte die dann untergehen.
Tränen die vom Himmel fallen
auf die Erde nieder prallen.

Wolken die im Winde ziehen,
Engel von der Erde fliehen.
Sonne täglich wieder scheint,
Tag und Nacht sich bald vereint.

Unglück sehen munter gaffen,
dann es machen wie die Affen.
Nicht reden - sehen - hören,
am Ende unsere Welt zerstören.

So wird das Schicksal uns ereilen,
und niemand unsere Wunden heilen.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Gut oder Böse

Menschen die sich mühsam plagen
niemals laut ihr Leid beklagen,
Kummer tief in sich verschließen
Tränen heimlich lassen fließen.

Neid und Hass nicht in sich tragen
im Walde keine Tiere jagen,
Klatsch - Intrigen von sich weisen
schmeichelnd andere nicht umkreisen.

Böse Worte stets vermeiden
anderen das Glück nicht neiden,
sich nicht am Unglück anderer weiden
auch nicht mit zwei Schwertern schneiden.

Der stets die Hand einem jeden reicht
der hat's im Leben niemals leicht,
die Guten in den Himmel schweben
die Bösen aber überleben.

So ist es leider auf der Welt
dass Bös zu Böse sich gesellt,
den Guten wird man unterdrücken,
dem Bösen zuhören mit Entzücken.

Und die Moral von der Geschicht,
dem Bösen glaubt man - Guten nicht.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Was wäre wenn

Was wär der schönste Tag
ganz ohne Sonnenlicht,
wenn niemals auf der Erde
sich Licht und Schatten bricht.

Ein Vogel ohne Flügel
wie sehe der wohl aus,
würde nie mehr wieder fliegen
am Himmel übers Haus.

Der Fluss ganz ohne Wasser
kein Fischchen ist zu sehen,
man würde auch nie wieder
im klaren Wasser stehen.

Regen der die Bäume
und Blumen läßt erblühen,
keine leuchtenden Sterne
die früh am Morgen verglühen.

Felder die ganz kahl sind
kein Bauer sie bestellt,
sagt nun ihr lieben Leser
ob Euch das alles gefällt.

Im Herzen ohne Hoffnung
auf eine bessere Welt,
verzichten auf die Liebe
in den Taschen kein Geld,

Wollt Ihr dies alles haben
dann schreit nur ganz laut Ja,
denn oben der im Himmel
macht sicher alles wahr.

Doch ich Ihr lieben Leser
ich will das alles nicht,
will lieber weiter wandern
im hellen Sonnenlicht.

Die Sonne will ich preisen
die Sterne und den Mond,
Glaube - Hoffnung - Liebe
ich weiß das es sich lohnt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Viele Fragen

Weißt Du warum die Blumen blühen,
im Herbst die Vögel gen Süden ziehen ?

Warum die Menschen einmal sterben,
und neue wiedergeboren werden ?

Wieso manchmal der Himmel weint,
dann doch wieder die Sonne scheint ?

Weshalb es Krieg gibt auf der Welt,
der Winter seinen Einzug hält ?

Warum sind manche glücklich vereint,
der andere traurig und ständig weint ?

Weshalb die Flüsse zum Meer hin fließen,
die Jäger im Walde die Tiere schießen ?

Wieso ist es warm dann wieder kalt,
der Blitz so hell der Donner schallt ?

Sag, warum ist das so auf der Welt,
wo nur die Macht zählt und das Geld ?

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Sprichwort

Es gibt ein Sprichwort das besagt.

"Was Du nicht willst das man Dir tu,
dass füg auch keinem anderen zu "

Dies schrieb einmal ein kluger Mann,
doch hält sich jemand noch daran.

Nein munter - fröhlich - heiter,
drückt man Schwache immer weiter.

Jeder denkt ich bin der Beste,
von Schwachen gibt's keine Proteste.

Wenn er dann auf dem Boden liegt,
schon fast vom Starken ist besiegt.

Dann fühlt der Starke sich als Held,
erhebt sich zum Besten auf der Welt.

Doch leider ist das Selbstbetrug,
wer so denkt der ist nicht Klug.

Ich füge noch den Satz hinzu,
es gibt immer einen der Stärker ist als Du.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Ewigkeit

Leuchten unsere goldenen Sterne
ewiglich am Himmelszelt,
wird der Mond auf seiner Reise
Nachts erhellen diese Welt.

Scheint die Sonne hell am Tage
werden Blumen immer blühen,
sanfter Sternenflimmerregen
manchmal unsere Welt besprühen.

Strahlend bunte Regenbögen
leuchten über Zeit und Raum,
flüsternd leise uns erzählen
von dem schönsten Märchentraum.

Oder herrscht in vielen Jahren
auf der Erde Dunkelheit,
wird die Nacht den Tag verfinstern
bis in alle Ewigkeit ?

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:05
In der Welt

In der Welt
in der wir leben,
alle nur nehmen
und nichts geben.

Immer nur hetzen
ganz schnell eilen,
nicht eine Sekunde
mal stille verweilen.

Hektik und Stress
Dich täglich ergreifen,
auf die Gefühle
der anderen pfeifen.

Bleib einmal stehen
erhebe Dein Gesicht,
spüre die Wärme
fühle das Licht.

Ruhe und Frieden
wirst Du finden,
des Alltags Sorgen
werden verschwinden.

Nimm eine Auszeit
lass Dich fallen,
Geräusche um Dich
werden verhallen.

Sehe die Schönheit
um Dich herum,
schweige ganz stille
staunend und stumm.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Warum - Wieso - Weshalb

Weißt Du
warum die Menschen streiten,
der Mond die Sonne
niemals küsst ?

Warum der Regenbogen,
uns leuchtend bunt
vom Himmel grüsst ?

Wieso auch Tränen lügen,
im Traum die Seele
oftmals schreit ?

Wieso der kalte Regen,
als weißer Stern
vom Himmel schneit ?

Weshalb in manchen Nächten,
sich Licht und Schatten
sanft vereint ?

Weshalb in tiefer Trauer,
ganz still das Herz
verzweifelt weint ?

Warum - Wieso - Weshalb,
sind oft die Fragen
ungeklärt ?

Warum - Wieso - Weshalb,
die Menschheit dies wohl
nie erfährt ?

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Der Himmel brennt

Rot glühend brennt der Himmel
die Engel stumm entfliehen,
und Tausend goldene Sterne
sich unserem Blick entziehen.

Wie Säure brennt der Regen
Blumen und Bäume schreien,
vom Himmel fallen Vögel
in mir ist Seelenpein.

Die Erde steht in Flammen
vernichtet Wald und Feld,
kein Strahl der lieben Sonne
auf diese Welt mehr fällt.

Erloschen sind die Sterne
der Rauch steigt beißend auf,
die Welt in Schutt und Asche
vorbei der Lebenslauf.

So wird es eines Tages
auf unserer Erde sein,
wenn Menschen Kriege führen
und Herzen sind aus Stein.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Was zählt noch

Was zählt noch
in der heutigen Welt,
selbst Freundschaft
ist nur ein Wort,
das niemand hält.

Versprechen werden wie
Stäbchen gebrochen,
Worte wie" Ich mag Dich"
leichtfertig ausgesprochen.

Gefühle die mal da waren
einfach mit Füssen getreten,
Freundschaft so behandelt
als wäre sie nie gewesen.

Ein jeder sieht nur
sein eigenes Streben,
alles niederwalzen
das ist unser Leben.

Da bleibt auf der Strecke
ein Herz - Na und,
Du kannst ruhig heulen
hast Du einen Grund?

Eine Welt voller Heuchler
so will ich nicht leben,
wo alle nur nehmen
und nichts geben.

Darum nehme ich Abschied
zerbrochen der Glauben,
begraben die Hoffnung
nichts kannst Du mehr rauben.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Das Leben

Wenn Morgens in der Frühe
die Sonne Dich berührt,
mit zärtlich warmen Strahlen
zum Träumen Dich verführt.

Wenn Dir ein kleines Vöglein
vom Himmel munter winkt,
dass leise sanfte Zwitschern
ein Glücksgefühl Dir bringt.

Wenn Dir vom Wegesrande
ein Blümchen fröhlich nickt,
die Biene noch verschlafen
in Deine Augen blickt.

Wenn lauer warmer Wind
zart durch die Haare streicht,
leise - sanft und zärtlich
Dir seine Hände reicht.

Dann fühlst Du tief im Herzen
wie schön das Leben ist,
dankst stille Deiner Mutter
das Du geboren bist.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Veränderung

Hell erstrahlt der dunkle Himmel
farbig - bunt in gleißender Pracht,
denn es ist für alle Menschen
heute die Silvesternacht.

Träume werden still geflüstert
Wünsche fliegen hoch hinauf,
jeder möchte ihn verändern
seinen alten Lebenslauf.

Doch am nächsten frühen Morgen
vergessen ist was Gestern war,
nur wenig Menschen werden ändern
sich in diesem neuen Jahr.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Lachender ( trauriger ) Clown

Wie in einem Zirkus
kommt mir mein Leben vor,
ich stehe in der Manege
nehme alles mit Humor.

Auch wenn die Tränen rinnen
lachen die Leute laut,
selbst als ich niedersinke
das Klatschen nicht abflaut.

Nach außen hin ganz fröhlich
doch innerlich schon tot,
werde ich weiter lachen
niemand sieht meine Not.

Ich stehe in der Mitte
mit lachendem Gesicht,
selbst als in meinem Körper
das Herze mir zerbricht.

So spiele ich die Rolle
die man von mir verlangt,
mit einem tiefen Diener
der Clown sich noch bedankt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Himmelstor

Irgendwann in Deinem Leben
wird die Nacht nicht mehr vergeh'n,
dann wirst Du ganz leise fragend
starr vor Deinem Richter steh'n.

Der den Finger hoch erhoben
flüsternd fragt bist Du bereit,
hier von mir jetzt zu erfahren
warum niemand um Dich weint.

Hass - Intrigen und auch Lügen
waren auf der Welt Dein Ziel,
mit den Herzen vieler Menschen
triebst Du oft ein böses Spiel.

Jetzt stehst Du hier leise fragend
darf ich in die Ewigkeit,
alles das ist doch gewesen
und nur noch Vergangenheit.

Hör gut zu Du Menschenseele
verschlossen ist das Himmelstor,
auch wenn bei Dir Tränen fließen
bleibst Du schluchzend steh'n davor.

Ich schick Dich hinab zur Erde
still auf unbestimmte Zeit,
bis ein kleines Menschenwesen
um Dich heiße Tränen weint.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Gedanken

Dunkelheit umhüllt die Erde
Gedanken rauben Dir den Schlaf,
es formen Zweifel sich zu Bildern
und Du bist stumm der Fotograf.

Tränen rinnen aus den Augen
bilden schweigend einen See,
wie Wolken sich Gefühle türmen
still gehen Träume auf Tournee.

Im Herzen toben wilde Stürme
Blitz schlägt ein mit aller Macht,
Zuversicht kämpft mit der Hoffnung
ein Feuer wurde heiß entfacht.

Doch kommen erste Sonnenstrahlen
der Schlaf Dich leise übermannt,
Gedanken gehen jetzt zur Ruhe
Dunkelheit wird still verbannt.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Gross - oder klein

Ich stehe auf der Erde
fühle mich winzig klein,
ach könnte ich nur einmal
ein wenig grösser sein.

Da fällt vor meine Füsse
ein Stern der mich umhüllt,
ich hör ein leises Flüstern
Dein Wunsch wird jetzt erfüllt.

Ich werde gross und grösser
schau durch das Wolkentor,
hinter den dunklen Mauern
blitzt schon der Mond hervor.

Vögel fliegen zwitschernd
verwundert um mein Haupt,
die dünne Luft hier oben
mir still die Sinne raubt.

Es kribbelt in den Füssen
ich bücke mich ganz tief,
ach wär ich doch nur kleiner
laut meine Stimme rief.

Blitze zucken wütend
und eine Stimme grollt,
ihr kleinen Menschenwesen
wisst auch nicht was ihr wollt.

Aber so sind die Menschen
erst Hot dann wieder hüh,
und alles was ich mache
ist doch vergebene Müh.

Da rollen heisse Tränen
mir über das Gesicht,
als laut wie heller Donner
die Stimme zu mir spricht.

Ich bin mit mir zufrieden
sprech ich im hellen Schein,
ich möchte doch nur einfach
ein kleines Menschlein sein.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Gedanken

Leise ziehen die Gedanken
spiralenförmig durch die Nacht,
der Mond mit blassem Schimmer
hält still am Himmel seine Wacht.

Formen sich zu bunten Kreisen
drehend in dem warmen Wind,
immer schneller um die Sterne
wo die Zeit langsam verrinnt.

Schliessen sich nun ohne Ende
auch kein Anfang ist zu seh'n,
könnten doch nur die Gedanken
einfach stille von mir geh'n.

Doch so lieg ich schlaflos sinnend
in der Nacht und denke nach,
lass sie ziehen in den Himmel
der erscheint als Sternen - Dach.

Als die Sonne leise blinzelnd
an dem Horizont erscheint,
haben still sich die Gedanken
mit den Sternen stumm vereint.

Schlaf nimmt sanft mich in die Arme
Tränen trocknen auf der Haut,
schweigen stille die Gedanken
bis der Mond vom Himmel schaut.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Brücke bauen

Ich sitze auf einem Hügel
mit Traurigkeit erfüllt,
des Mondes bleicher Strahl
mich eisig kalt umhüllt.

Regen fällt leise vom Himmel
sich mit meinen Tränen vereint,
da seh ich zwischen den Sternen
wie still eine Brücke erscheint.

Als Bindeglied zweier Herzen
ist sie auch den Menschen bekannt,
manchmal sanft und schweigsam
für uns ein goldenes Band.

Verbindet viele Nationen
das Morgen und Abendland,
begegnet Ihr Euch auf dieser
dann reicht Euch lächelnd die Hand.

Damit ich niemals mehr traurig
Tränen im Mondenlicht wein,
lass uns eine Brücke bauen
und niemand ist mehr allein.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:06
Ich , der Penis ,

beantrage hiermit eine
Gehaltserhöhung .....
aus folgenden Gründen :

-Ich arbeite hart körperlich
-Ich arbeite in großen Tiefen
-Ich stürze mich , Kopf zuerst , in meine
Arbeit
-Ich habe Wochenenden und Feiertags nicht
frei
-Ich arbeite in einer feuchten Umgebung
-Überstunden werden nicht bezahlt
-Ich arbeite an einem dunklen Platz der kaum
belüftet wird
-Ich arbeite bei hohen Temperaturen
-Meine Arbeit setzt mich der
Ansteckungsgefahr von
Krankheiten aus

Lieber Penis

Nach sorgfältiger Prüfung ihres Antrags ,
ist
die Kommission
zum Entschluß gekommen , selbigen aus
folgenden Gründen
abzulehnen :

-Sie arbeiten keine 8 Std durch
-Sie schlafen nach kurzer Zeit ein
-Sie folgen nicht immer den Anweisungen des
Managements
-Sie arbeiten nicht immer dort wo sie
angewiesen werden ,
sondern halten sich öfter in anderen
Gegenden auf
-Sie ergreifen nicht die Initiative ,
sondern
müssen unter Druck
gesetzt und freundlich behandelt werden ,
bevor sie überhaupt
anfangen zu arbeiten
-Sie hinterlassen ihren Arbeitsplatz nicht
sauber
-Sie halten sich nicht immer an die
Sicherheitsanweisungen z.B.
Tragen von Schutzkleidung
-Sie gehen lange vor 65 in Rente
-Sie können keine Doppelschichten übernehmen
-Sie verlassen manchmal ihren Arbeitsplatz
ohne ihre Arbeit
beendet zu haben

-Und als ob das nicht genug wäre , haben wir
sie auch ständig
den Arbeitsplatz verlassen sehen , in
Begleitung von zwei sehr
verdächtig aussehenden Säcken......
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:07
Der ist für alle, die glauben, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

"Ich bin Meckie mit dem Messer.

Du hast es mir in die Hand gedrückt.
Und netterweise Dein Leben gleich mit.

Du bist mein, Du hast es so gewollt.
Ich stehe hier im Schatten und warte auf Dich.

Das Internet sollte Deine Bühne sein - Dein ganz großer Auftritt.
Du wolltest bemerkt werden, wolltest Anerkennung, Verständnis, Lob und Bewunderung für Dein Leben.
Jetzt hab ich genau hingesehen...

Vielleich bist Du wie Jonda...

... sie engagiert sich in Foren und ist fleißig dabei. Ein wenig unvorsichtig vielleicht. Sie schreibt viel über sich, ihre Freunde,
die Verwandtschaft, ihre Probleme. Davon hat sie wenig, dafür ist sie umso stolzer auf ihr Leben.
Sie zeigt freudig Fotos, von sich, vom Nachwuchs, den Tieren, ihrem Haus, den Ferien, dem Wohnzimmer.
Ich habe sie alle gesehen.
Ich weiß, wie ihr Mann heißt, welchen Wagen sie fährt und was sie von Beruf ist.
Ich kenne ihre Vorlieben und ihre Schwächen, ihr Nettoeinkommen und bekomme alle Höhen und Tiefen ihrer Ehe mit.
Was sie im Fernsehen sieht und welche Bücher sie gelesen hat, welchen Duft sie benutzt, welche Musik sie hört,
wieviele Zahnfüllungen sie hat und wann sie Abitur machte. Wie der Chef heißt und wo sie tätowiert ist.
Alles mit Foto versteht sich.
Die Geschichten haben ein Gesicht.
Ihr Wohnort steht mit dabei, es wäre mir ein leichtes, sie zu finden.

Vielleicht bist Du auch Berthe...

...Berthe ist auch in einem Forum, in mehreren sogar. Berthe hatte es nicht leicht im Leben und teilt das auch mit.
Stress mit dem Vater, Steit um das Sorgerecht, Misshandlung, Suizidversuch, Sexleben.
Über all das möchte Berthe reden - und ich höre zu.
Berthe schreibt jetzt einen Blog, um all das von der Seele zu werfen, was so schwer darauf liegt.
Ich lese ihn täglich, will mir nichts entgehen lassen.
Ich empfehle ihre Videos meinen Freunden und wir lachen gemeinsam darüber.

Oder Du bist wie Elvira...

...die hat jetzt ihre eigene Internetseite. Verlinkt zu all ihren Freunden und Foren, damit man sie findet.
Das ist sehr praktisch für mich.
Auf ihrer Seite sehe ich Bilder aus ihrem Leben.
Ihr Kind, ihre Hochzeit, ihre Couch, ihre Narben.
Und sie schreibt viel, über ihre schlimme Kindheit, die Krankheiten, die Süchte, die Nervenheilanstalt.
Im Impressum finde ich ihre genaue Adresse.
Einfacher kann man es mir nicht machen.
Von all diesen Frauen ist Elvira die dümmste.

Jonda, Berthe und Elvira haben mir ihr Leben auf dem Silbertablett serviert. Aber vermutlich wissen sie nicht einmal, dass ich existiere.

Aber wer bin ich?

Ich bin ihr Nachbar.

Ich bin ihr Boss.

Ich bin ihr Zeitungsjunge.

Ich bin ihr Frisör.

Ich bin ihre Putzfrau.

Ich bin die Lehrerin ihrer Kinder.

Ich bin ihr Postbote.

Ich bin ihr Tankwart.

Ich bin ihre Mutter.

Ich bin ihre Bekannte.

Ich bin ihr Ex-Freund.

Ich bin ein Passant, der auf der Straße an ihnen vorüberläuft.

Ich bin ein anonymer Leser im Internet,

wolltest Du wirklich, dass ich Dein Leben kenne???

Vielleicht bin ich ein berufsmäßiger Profiler, der die Informationen abgrast, die Du preisgibts und ein perfektes Schema erstellt.
Weiß, weiblich, 35-40, geschieden, 2 Kinder, Verkäuferin, Nikotinsucht, Linksliberal, trockenes Haar; Passbild und Wohnort anbei.
Ich katalogisiere Dein komplettes Leben, Deine Wünsche, Dein Konsumverhalten,
durchforste mit Deinen Hinweisen das gesamte Netz nach weiteren Spuren von Dir.
Und ich werde fündig.
Bei Ebay, bei Amazon, bei You-tube, bei Studi-Vz, bei Gooogle.

Du hast mir einen Weg hinterlassen, so breit wie eine Autobahn und Dich zum gläsernen Menschen gemacht.

Ich verdiene mit Dir gutes Geld,
denn Informationen sind das Öl und das Gold des 21. Jahrhunderts.

Vielleicht habe ich auch nur ein, zwei Semester Psychologie studiert.
Das dürfte reichen um noch wesentlich mehr von Dir zu erfahren, als Du meintest, mir gegeben zu haben.
Poster von Delphinen an der Wand oder doch teure Teppiche?
Wie gehst Du auf Fragen ein, welche Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch Deine Konversation? Blümchenkleid- oder Jeanstyp?
Du sagst mir so vieles, und noch viel mehr, als Du ahnst.

Vielleicht brauchst Du einen neuen Job und bewirbst Dich bei mir?
Nur ein paar Minuten, Stunden womöglich, vor dem Computer und Du hast mich mehr wissen lassen,
als Du mir jemals im "realen Leben" erzählt hättest.

Vielleicht möchte ich Dir schaden.
Das wäre so leicht.

Alles, was ich dafür brauche, sind ein paar Anmeldungen und schon kann es losgehen.

Du hast Deine Privatsphäre, Deine Sicherheit und Deine Freiheit verschenkt und es ist Dir nicht einmal bewusst.

Wenn man auf eine Bühne hinaustritt, darf man sich von den Scheinwerfern nicht blenden lassen.
Sonst droht man Gefahr, aus der Rolle zu fallen.

Wenn Du Dich in der virtuellen Welt mitteilen möchtest, dann tu das.
Erzähl vom angebrannten Milchreis, wie unmöglich Deine Nachbarin ist und dass Du schon mal auf Gran Canaria warst.

Aber vermeide Informationen, aufgrund derer man Dich identifizieren könnte.
Nicht alle Leser sind Deine Freunde."

Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:08

*Ich wünsche Dir einen...
²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²
*SCHÖNEN..WOCHENANFANG*
²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²²
Am Montag fängt die Woche an,
am Montag ruht der brave Mann.
Das taten unsere Ahnen schon,
wir halten streng auf Tradition.

Am Dienstag hält man mit sich Rat,
man sammelt Mut und Kraft und Tat
bevor man anfängt, eins-zwei-drei
bumms, ist der Dienstag schon vorbei.

Am Mittwoch fasst man den Entschluss,
bestimmt, es soll, es wird, es muss,
mag kommen, was da kommen mag,
ab morgen früh ist Donnerstag.

Am Donnerstag fasst man den Plan,
von heute ab wird was getan.
Gedacht, getan, getan, gedacht,
inzwischen ist es wieder Nacht.

Am Freitag geht von altersher,
was man auch anfängt, stets verquer,
drum ruh' Dich aus und sei belehrt,
wer gar nichts tut, macht nichts verkehrt.

Am Samstag dann ist Wochenend',
da wird dann gründlich ausgepennt,
Heut' anzufangen lohnt sich nicht,
die Ruhe ist des Buergers Pflicht.

Am Sonntag möcht' man soviel tun,
am Sonntag muss man leider ruh'n.
Zur Arbeit ist es nie zu spät,
ach Kinder wie die Zeit vergeht.

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**

Oma Ursel ist in der Klapse. Da sie nicht
mehr so richtig laufen kann
macht sie sich einen Spaß daraus mit ihrem
Rollstuhl so schnell wie
möglich über die Gänge zu flitzen.
Eines Tages ist es mal wieder soweit, sie
rast mit Vollgas über den
Gang als plötzlich eine Tür vor ihr aufgeht
und der verrückte Walter
vor ihr steht: "Haben Sie Ihren
Führerschein dabei?", Ursel kramt
ein altes Bonbonpapier aus ihrer Tasche und
zeigt es ihm.
"Alles klar, Sie können
weiterfahren."
Weiter geht die Fahrt über den Gang, schon
wieder springt eine Tür
vor ihr auf und der bekloppe Erich steht vor
ihr: "Ihren Versicherungsnachweis
bitte!".
Ursel kramt abermals eine alte verknitterte
Schokoriegelverpackung aus der
Tasche und zeigt sie ihm: "Alles klar,
und gute Weiterfahrt".
Jetzt gibt Ursel alles, man muss ja die
verlorene Zeit wieder
einholen, also weiter wie wild über den
Flur.
Wie sollte es auch
anders sein, öffnet sich auf einmal eine
dritte Tür und der
bescheuerte Klaus steht da mit einer
Mords-Erektion. Kommentar von Ursel:
"Nicht schon wieder ein
Alkoholtest...."

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

______$$$$$$$$$$$$$$$$$
______$________$$$$$$$$$
______$$$$$$$$$$_______$_______$$$
_____$$_______$$_______$$______$$$
_____$$_______$$________$______$$$
_____$$_______$$_____$$$$$_____$$$$
____$$___$$____$___$$$$$$$$____$$$$
____$$__$__$___$$_$$_$$_$$$__$$$$$$$_$$$$$
____$$__$___$__$$$$$$___$$$_$________$_$C$
____$$$__$__$__$$_$$$$$$$__$_________$_$$$
___$___$$$$$$$___$$$_____$$$___$$$$$$$_$P$
$$$_$$$$____$$$$$__$__$__$$$$$$$$$$_$_$$$$$
$_$$_____________$$_$_$__$$$$$$_$_$_$_$$$$
_$$____$$$$$$$____$$_$$__$$$$$$$$$$$$$$$$
_$___$$$______$____$_$$$$$$$_____$__$$$$$$
$___$$$__$$$_$$$___$_$_____$____$$$_______$
$___$$$_$___$_$$___$_$$$$$$$___$$$__$$$$__$$
$___$$$__$$$__$$__$$_$____$$___$$__$$__$$__$
$$___$$$____$$$___$$_$$$$$$$$$$$$__$$__$$__$
_$_____$$$$$$_____$____________$____$$$$__$$
__$$____________$$______________$________$$
_____$$$$$$$$$___________

..heute kommen ich mal mit dem
Traktor gefahren, um dir einen
wunderschönen Tag zu wünschen!!

..........((_,»*¯* *¯*«,_))
((_,»*¯**¯*«,_))((_,»*¯**¯*«,_))

Nicht das große
Weltgeschehen
sorgt für unser
Wohlergehen,
sondern all die kleinen
Sachen, die uns täglich Freude
machen. Ein lieber Gruß, ein
nettes Wort zu jeder Zeit, an jedem Ort,
ein Lächeln, ein fröhlicher Blick,
fördert unser aller Glück.

..........((_,»*¯* *¯*«,_))

¸.•´¨) ¸.•*¨)-
…(¸.•´ (¸.•´ .•´ .
Nadja
«•´`•.(¸.•´(¸.•*
*•.¸`•.¸.•´`•

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

Urlaubsantrag

Kommen sie bloß nicht wegen Urlaub!
Haben sie denn gar keine Ehre im Leib?
Wissen sie überhaupt, wie wenig sie
arbeiten?

Ich will es ihnen einmal vorrechnen:

Das Jahr hat bekanntlich 365 Tage, nicht
wahr?

Davon schlafen sie 8 Stunden, das sind 122
Tage:
es bleiben 243 Tage.

Täglich haben sie 8 Stunden frei, das sind
ebenfalls
122 Tage:
also bleiben noch121 Tage.

52 Sonntage hat das Jahr, an welchen nicht
gearbeitet
wird:
was bleibt übrig? 69 Tage.

Sie rechen noch mit, oder??

Samstagnachmittag wird auch nicht gearbeitet,
das sind
nochmal 52 halbe oder 26 ganze Tage:
also bleiben noch 43 Tage.

Aber weiter!!!

Sie haben täglich 2 Stunden Pause, also
insgesamt 30
Tage:
was bleibt übrig? Nur ein Rest von 13 Tagen.

Das Jahr hat 12 Feiertage - Was bleibt
übrig???

Sage und schreibe 1 Tag!!

Und das ist der 1.Mai - an dem wird auch
nicht
gearbeitet!!

Und da wollen sie noch Urlaub?

Wann wollen sie den eigentlich nehmen??

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

••(¯`•.______________________.••(¯`•.
•..•ޝ)•¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯.•ޝ)••.

Ich wünsche Dir
von Herzen
ein ganz zauberhaftes
Wochenende

.••(¯`•.______________________.••(¯`•.
•..•ޝ)•¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯.•ޝ)••.
_________________$$$$
_______________$$$$__$$$$
____$$$$$$____$$$$$$$$_$$
____$$__$$$$$$$$$$$$$___$
____$_________$$$$$_$$$$$$
____$$_________$$$$$$$$$$$
___$$_______________$$$$$
___$_____________________$
___$_____________________$$$$$
_$$$$$__$$_________$$____$
___$$________$$$________$$$$
______$$$$_________$$$$$$
_____$___$$$$___$$$$$___$
____$$__$$$$$$_$$$$$$$__$$
____$__$$$$$$$$$$$$$$$$__$
_____$$_$$$$$$$$$$$$$$__$
______$$_$$$$$$$$$$$$_$$
______$_$$$$$$$$$$$$$$$_$
_____$$$__$$$_$$_$$$__$$$
_____$$______$$$$______$$
_______$$$$$$____$$$$$$

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

___d88888888b_____d88888888b
__d88?____d 88b___d88b____`88b
_d8?_________d888b__ _______`8b
_8b_________________________ d8
_b8__________________d8888b___d8888b
__d8________________d8?__d8b_d8b__`8b
___8ba_____________d8?_____d8b_____`8b
____`8da___________8b_______________d8
______`Y8b__________d8_____________8b
________`8b__________8ba_________ad8
__ ________`88_____88__`8da_____ab8?
_____ _______8b___d8_____`Y8___8Y?
__________ ___`b_d?________`8_8?
______________`8? __________`8?

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

_______*;GUTE;*_________*NACHT___
______GUTENACH______*GUTENAC*___
_____GUTENACHTG___GUTENACHTG*__
____*GUTENACHTGU_GUTENACHTGUT__
____GUTENACHTGUTENACHTGUTENAC___
____GUTENACHTGUTENACHTGUTENA__
_____GUTENACHTGUTENACHTGUTE*___
_______GUTENACHTGUTENACHTG*___
__________GUTENACHTGUTENA*_____
_____________GUTENACHTGU*_____
________________GUTENAC*______
__________________GUTE*_____
__________________GUT*___

Ein Mensch möchte’ sich im Bette
strecken,
doch hindern die zu kurzen Decken.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Es friert zuerst ihn an den Füßen,
Abhilfe muss die Schulter büßen.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Er rollt nach rechts und meint, nun
ging’s,
doch kommt die Kälte prompt von links.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Er rollt nach links herum, jedoch
Entsteht dadurch von rechts ein Loch.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Indem der Mensch nun dies bedenkt,
hat Schlaf sich mild auf ihn gesenkt.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Und schlummernd ist es ihm geglückt:
Er hat sich zwar zurechtgerückt.

_____ ,+.*`,+.*`,+. _____ ,+.*`,+.*`,+.

Natur vollbringt oft wunderbar,
was eigentlich nicht möglich war.

........._/|_
........>,"<
....._/|_
....>,"<

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

ch darf auf dich aufpassen !!
___________________

__________BEI_MIR_FINDEST_DU
____________________________
______________________

..................einen Kopf der Dich
..........................versteht
___________________

Ohren die Dir immer zuhören___s$____ $$
_________________________$$$___$$$
_________________________$$$$$$$$$
_________________________$$$$$$$$s
Augen die auch Deine ____ __s$$$$(®j)$$s
inneren Werte sehen _______$$$$$$$$$$$$s
_______________________$$$$$$$$$$$$$$@
______________________s$$$$$$$$$$$$$s
_____________________s$$__$$$$$..ein
ein Fell ___ _________s$$$$$__$$$$..Lächeln
zum__ _________s$$$$$$$$$$$__$$..für Dich
wärmen______$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
__________s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$j$
________$s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$r$
______$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
____$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$s
__$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$
_$s$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..einen
$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$....süßen
$$$$$$$$$$$$$$$$$_$$___$$$$....Bauch
$$$$$$$$$$$$$$_$$_$$_____$$....zum
$$$$$$$$$$$$$$_$$_$$_____$$....schmusen
$$__$$$$$$$___$$__$$_____$$
$$__$$$$$$___$$$__$$____$$$
__$$____$$$$$$$$$_$$_____$$
_________________$$$$____$$$$
___________________$$$$
Vier Pfoten um Dich zu drücken und zu
knuddeln

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

(¯`•´¯)
...` •.,(¯`•´¯)
...(¯`•´¯) ´
....` .,.•´

________________________$$___$$
_________________$$$$$$_________$$$$$
___$$$$___$$$$___$$_____$$___$$_$$__$$
__$$$$$$$$$$$$$__$$$$$__$$___$$_$$$$$
__$$$$$$$$$$$$$__$$_____$$___$$_$$__$$
___$$$$$$$$$$$___$$______$$$$$__$$___$$
____$$$$$$$$$__________________
_____$$$$$$$__$$$$$$__$$__$$$$_$$___$$
______$$$$$___$$___$$____$$____$$___$$
_______$$$____$$___$$_$$_$$____$$$$$$$
________$_____$$___$$_$$_$$____$$___$$
______________$$$$$$__$$__$$$$_$$___$$
____§§____________________________
__§§ §§________________________(_)
____§§____________LASSE______(_) @(_)
________________________________(_)
___________§§______________________§§
_________§§ §§_______ICH_______§§ §§
___________§§______________________§§
___(_)_______________________§§
_(_)@(_)_________ES________§§ §§
___(_)_______________________§§
_____________§§_____________________(_)
___________§§ §§_________________(_)@(_)
_____________§§____BLUMEN_________.(_)
______§§______________________§§
____§§ §§__________________§§ §§
______§§______________________§§_____§§
____________(_)_____REGNEN________§§ §§
__________(_)@(_)_____________________§§
____________(_)____________§§__________
__________UND__________§§ §§
___§§_____________________§§________(_)
_$$ $$___________(_)______________(_)@(_)
___§§___________(_)@(_)______________(_)
__________________(_)_________§§
_________HERZE____________§§ §§
_____________________________§§
___________§§
_________§§ §§
___________§§____

__$$$___$$$____$$$___$$$____$$$___ $$$
_$$$$$_$$$$$__$$$$$_$$$$$__$$$$$_$$ $$$
_$$$$$$$$$$$__$$$$$$$$$$$__$$$$$$$$ $$$
___$$$$$$$______$$$$$$$______$$$$$$ $
_ ____$$$__________$$$__________$$$
_____ _$____________$____________$

**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~**~~*

(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir ein Lächeln,
_______wenn_____________
Tränen Deine Augen trüben !
(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir Liebe,
_______wenn_____________
Dein Herz zu brechen scheint !
(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir Hoffnung,
________wenn_____________
Deine Seele ist ohne Sonnenschein !
(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir Glück,
_______wenn_______________
die Zukunft trist aussieht !
(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir Gesundheit,
________wenn_____________
Dein Körper sticht vor Schmerz !
(¯`•.•´¯)
_`•.,(¯ `•.•´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
Ich wünsche Dir,daß Du bleibst
______wie Du bist__________
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:09
Die abgetragenen Kinderschuhe

Clarence Powell befand sich eine Zeitlang in größten finanziellen Schwierigkeiten.
Als jungverheirateter Ehemann arbeitete er bei einer Baufirma. Solange er Arbeit hatte,
bezog er ein ausreichendes Einkommen. Aber es gab Zeiten, wo seine Firma keine Bauaufträge bekam.

Die Familie Powell hatte sechs Kinder zu versorgen. An einem Herbsttag, kurz vor Schulbeginn,
bemerkten die Eltern, daß drei ihrer Kinder völlig abgetragene Schuhe anhatten.
Auch die Waschmaschine war kaputt und nicht mehr zu reparieren.

Clarence Powell suchte in der Zeitung nach einer preiswerten gebrauchten Maschine.
Er fand tatsächlich ein Inserat und wandte sich an die angegebene Adresse.
Das Haus, das Powell aufsuchte, war groß und schön, sodaß er zögerte einzutreten.
Beim Läuten der Glocke erschien ein freundlicher Herr. Powell sagte ihm,
er wolle sich die Waschmaschine ansehen, und wurde ins Hausinnere geführt.
Auf dem Weg zur Küche, wo die Maschine aufgestellt war, sah er sich staunend um.
Alles war vornehm und bequem eingerichtet.
Der Mann und seine Frau boten Clarence die Maschine zu solch einem niedrigen Kaufpreis an,
daß er ihnen, um seine besondere Dankbarkeit für ihr Entgegenkommen auszudrücken,
von seiner finanziellen Not, seinen beruflichen Schwierigkeiten und den Kleidungssorgen der Familie erzählte.
Daraufhin verließ die Frau unter Schluchzen das Zimmer.

"Habe ich etwas Falsches gesagt?" fragte Clarence.

"Nein", antwortete der Mann. "Sie haben nichts Falsches gesagt.
Sie haben bloß von abgetragenen Kinderschuhen gesprochen.
Wir haben nur ein Kind, ein kleines Mädchen, und es hat in seinem Leben noch keinen einzigen Schritt getan.
Ein paar abgetragene Schuhe würden uns sehr glücklich machen."

Nach diesem Erlebnis berichtete Clarence Powell: "Ich kehrte wieder heim, ging in mein Zimmer und schloß die Tür hinter mir zu.
Ich kniete nieder und bat den Herrn um Verzeihung für mein Nörgeln und Klagen über Kleinigkeiten.
Dann nahm ich die drei paar Schuhe und betrachtete sie voll Dankbarkeit. Ich war so froh, drei Paar abgetragene Kinderschuhe zu haben ..."

Wir würden einige unserer Lasten gar nicht mehr beachten, wenn wir, statt über unsere Lasten zu grübeln,
unsere Aufmerksamkeit auf die vielen guten Dinge richten würden, die wir aus Gottes Hand empfangen.

Verfasser unbekannt
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:09
An mein Kind ...

An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe und lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist.
An diesem Morgen lasse ich dich deine Kleider selbst aussuchen, und sage dir wie perfekt es aussieht.
An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen.
An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen wie man dein Puzzle zusammenbaut.
An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.
An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein wenn du schon wieder ein
Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen.
An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist.
An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen.
An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben.
An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen,
wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe.
An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern.
An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.
An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.
An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest,
werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat.

Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen,
die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind,
an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen,
wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.
Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bischen fester halten, ein bischen länger.
Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten. Außer einen weiteren Tag ...
Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt.

Verfasser unbekannt
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:10
Die Zusammenkunft

Das Leben sagt:
Ich bringe Freude und Kraft. Meinen Weg bahne ich mir auf unglaubliche Weise.
Keiner hält mich auf – nur manchmal kann man mich eindämmen. Lange lasse ich mir das jedoch nicht gefallen.
Die meisten Menschen wissen um das Geschenk, das ich ihnen bringe, spüren, daß es etwas Einmaliges ist.
Dennoch würdigen sie es nicht wirklich, weil sie große Angst haben, es zu verlieren. Es gibt einige Menschen,
die begriffen haben, daß man mein Geschenk bereitwilliger wieder hergibt, wenn man es gewürdigt und vor allem würdig genutzt hat.

Der Tod sagt:
Ich bringe Schmerz aber auch Erlösung. Mich kann keiner aufhalten, selbst die modernste Medizin und die besten Ärzte,
auch der tiefste Glaube kann mich nicht von meinem Weg abbringen. Wer dies begreift und sich in sein Schicksal dreinfindet,
lässt das Geschenk des Lebens leichter los. Ich selbst verspüre Mitleid mit den Menschen, die zurückbleiben.
Aber sie werde ich auch noch nach Hause geleiten, wenn es an der Zeit ist. Drei meiner Wegbereiter sind Krankheit,
Sucht und Selbstmordgedanken, es sind nicht gerade meinen besten Freunde, aber durch sie werde ich notwendig. Das ist der Lauf der Dinge.

Die Liebe sagt:
Ich bringe Freude. Ich bringe Schmerz. Manchmal werde ich ein ganzes Menschenleben gelebt,
manchmal werde ich ein ganzes Menschenleben nicht gefunden. Ich bin unberechenbar und erlösche in
manch einem Herzen ebenso schnell wie ich entfacht wurde. Manche Herzen hüten mich wie einen Schatz,
verraten aber keiner Menschenseele auch nur ein Sterbenswörtchen und gehen langsam daran zugrunde.
Ich trachte nicht danach in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden, ich werde im Verborgenen gefunden,
manchmal laut und manchmal leise. Ich kann mich einem Menschen zu Füßen legen, einem anderen vor der Nase herumtanzen,
manchmal werde ich entdeckt – manchmal nicht, das kümmert mich wenig.
Was die Menschen aus mir machen kann ich nicht beeinflussen. Ich blühe auf, wenn ich in einem Herzen
Wurzeln gefaßt habe und sprießen kann. Ich schlage Brücken und zaubere ein Lächeln auf die Gesichter jener,
die mich in sich tragen und jener, die mich von außen erkennen.

Das Leben, der Tod und die Liebe trafen zusammen.
Jeder in seiner eigenen Weise: das Leben neugierig und beschwingt, der Tod ruhig und würdevoll,
die Liebe schwebend, kaum den Boden berührend. Sie redeten darüber, wer für die Menschen am wichtigsten ist.
Das Leben fand, der Tod sei gar nicht wichtig. Doch er widersprach:
"Ohne mich kann keiner lernen, sein Leben loszulassen. Die Menschen werden immer älter und können nach und nach nichts mehr tun.
Sie zerfallen. Ich kann sie erlösen."
"Du hast Recht. Wenn der Tod nicht wichtig ist, dann ist auch das Leben nicht wichtig,
denn nur durch die Endlichkeit des Todes können die Menschen begreifen,
daß sie das durch meine Hand empfangene Geschenk auch nutzen müssen, solange sie es eben haben."
"Was habe ich mit dem Leben und dem Tod zu tun?" warf da die Liebe ein.
"Ich allein mache das Leben lebenswert und ohne mich ist der Tod trostlos."
Der Tod und das Leben sahen sich an und schwiegen einen Augenblick. Schließlich sagte das Leben:
"Liebe, Du hast Recht. Ohne Dich entstehe ich nicht und wer Dich im Leben findet und erfährt der führt
ein glückliches Leben und weiß es zu schätzen und zu nutzen." Der Tod nickte nachdenklich:
"Menschen, die in ihrem Leben viel Liebe gaben und bekamen sind bereitwilliger sich zu lösen,
wenn ich sie aufsuche und sie mit mir bitte. Sie glauben daran, daß die Liebe niemals stirbt."
"Sie glauben nicht, sie wissen es!" flüsterte da die Liebe.
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:10
Papa, erzähl mir vom Himmel

Märchen beginnen normal immer mit „Es war einmal“.
Meine heutige Weihnachtsgeschichte, nicht. Denn diese Geschichte kann jedes Jahr und überall geschehen, aber eben nur - in der Weihnachtszeit.
Ein Vater hatte gerade seine kleine Tochter vom Kindergarten abgeholt und wie jeden vorangegangenen Tag fragte Klein-Anna auch heute:
„Papa wie oft noch schlafen bis das Christkind kommt?“
„Du kannst es ja heuer überhaupt nicht erwarten – aber ich sage es dir – einmal noch schlafen und dann kommt das Christkind!“
„Einmal noch! Nur noch heute? Dann kommt das Christkind mit all den Packerln? – Glaubst du, daß es meinen Wunschzettel gefunden hat?“
„Er war weg!“ ------„Ja du weißt – wie oft bei mir ein Spielzeug weg ist und das hat auch nicht das Christkind geholt!“
„Anna, das ist doch ganz was anderes – deine Spielsachen tauchen alle wieder einmal auf – unterm Bett, im Kasten oder sonstwo!“
„Und Mama? Hat die auch das Christkind geholt?“
„Wie kommst du auf das??“ -------„Na ja wegen dem Wunschzettel, den hat doch das Christkind geholt –
dann hat es vielleicht auch die Mama.....
„Ja das kann man auch so sagen – Mama ist im Himmel – und das Christkind auch!“
„Papa du schreibst doch Bücher und Geschichten, hast du auch eine über den Himmel!“
„Nein, aber ich werde dir heute vor dem Einschlafen eine Geschichte über den Himmel erzählen – aber jetzt laß uns einmal nachhause gehen“
Hand in Hand gingen Vater und Klein-Anna die Straße entlang – überall in den Fenstern sah man Weihnachtsbeleuchtungen,
in manchen Vorgärten standen beleuchtete Tannenbäume.
Klein-Anna plapperte ununterbrochen ---„Nur noch einmal schlafen“ „Nur noch einmal schlafen“
------ und der Vater überlegte sich die ganze Zeit was er über den Himmel erzählen sollte. Zu Hause war es schön warm,
überall standen Adventssachen, kleine Engel als Kerzenleuchter, Weihrauchhäuschen,
ein Adventskranz hing von der Decke und auch eine Krippe durfte nicht fehlen.
Klein-Anna lief sofort in ihr Zimmer, denn sie hatte in der Früh vergessen das
23ste Türchen vom Adventskalender aufzumachen.
„Papa ein Schokolade-Stern! Darf ich noch naschen?“---- „Nein, erst nach dem Abendessen“
„Zu spät! Er war so weich, daß ich ihn nicht mehr halten konnte!“---- „Anna - man darf doch zu Weihnachten nicht lügen!“
------- „Sonst schon?“------- „Anna bitte geh jetzt Hände waschen und komm' essen!“
„Okay, aber vergiß nicht, du hast mir versprochen eine Geschichte über den Himmel zu erzählen“
Während des Essens und auch als Anna badete überlegte der Vater: “Was soll ich über den Himmel erzählen? Vielleicht vergißt sie?
Oder – mir wird schon was einfallen“
Nach dem Baden wollte Anna unbedingt noch das Video von „Rudolf das Rentier“ sehen –
der Vater verzichte zum zwanzigstenmal auf die Abendnachrichten – denn so oft hatten sie sich heuer schon den „Rudolf“ angeschaut.
„Aber dann ins Bett“------- „Und nur noch einmal schlafen!“
Als der Film zuende war lief Anna zum Fernseher, drückte die Austaste, lief zurück zum Vater, kuschelte sich an ihn und sagte
„Und nun noch die Geschichte vom Himmel!“
„Nun gut – der Himmel ist ganz, ganz weit oben, manchmal ist er ganz blau mit kleinen weißen Wolken und in der Nacht...“ ----
„---sind Sterne und der gute alte Mond, Papa das weiß ich doch – Ich will nicht wissen AM Himmel, ich möchte wissen -- IM Himmel“
„Aha, na gut, im Himmel ist jetzt irrsinnig viel los – das Christkind hat alle Wunschzettel eingesammelt und abgeliefert.
Jetzt sind alle Engel beschäftigt diese Kinderwünsche zu erfüllen.“
„Die Mama ist ja auch im Himmel, ist sie auch ein Engel?“ --„Aber ja mein Liebes, sie ist Dein Schutzengel" ---
„Dann hat sie auch meinen Wunschzettel gelesen?“
„Aber sicher, du wirst seh'n, morgen Abend unter dem Weihnachtsbaum werden alle deine Wünsche erfüllt sein.
Heute Nacht wird aber noch gearbeitet, gebastelt und genäht, gehämmert und geklopft und das so laut,
daß davon Frau Holle aufwacht und ihre Betten schüttelt, daß es auch so richtig weihnachtlich auf Erden wird.
--- Mama hat den Schnee so geliebt, sie war dann wieder wie ein Kind...... und dann kam die Krankheit --- und dann waren nur noch wir zwei.“
Und der Vater erzählte noch so viel vom Himmel, daß er gar nicht gleich merkte, daß Anna schon eingeschlafen war.
Er brachte sie ins Bettchen und verließ ganz leise das Kinderzimmer.
Dann holte er den Wunschzettel und überprüfte nochmals alle Geschenke. Bei dem Päckchen mit der Puppe,
die weinen und "Mama" sagen kann, wechselte er den Anhänger nochmals aus. Statt "Vom Christkind" schrieb er
„Von Deiner Mama“ und er merkte gar nicht, daß unter den Tränen die Tinte zerrann.
Da er innerlich so aufgewühlt war und sicher noch nicht schlafen konnte setzte er sich an die Schreibmaschine und schrieb
„Papa, erzähl mir vom Himmel“.
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:11
Das Engelskind Anna
(von Hannelore Kramer)

Es war wieder einmal Weihnachten auf der Erde.
Der Weihnachtsmann lud alle Geschenke für die Menschenkinder auf seinen
großen Schlitten. Der Schlitten sah sehr prächtig aus und er wurde von 7
Rentieren gezogen.
Neben den Geschenkpaketen saßen 7 Engel, die dem Weihnachtsmann helfen
sollten, die Geschenke zu verteilen. Im Himmel gab es ja ganze Scharen von
Engeln, aber nur 7 Engel wurden für diese Heilige Nacht ausgewählt. In
diesem Jahr war nun also die Wahl auch auf das Engelskind Anna gefallen.
Schon tagelang vorher war sie aufgeregt und sie träumte jede Nacht von der
Fahrt mit dem herrlichen Rentierschlitten. Dann am Heiligen Abend war es
endlich soweit.
Die Rentiere hatten vor lauter Aufregung rote Nasen, und die Engel hatten
ihre goldenen Flügel solange geputzt, daß sie jetzt im Sternenlicht wunderbar
funkelten und blinkten.
Hey, was machte das für einen großen Spaß mit dem Geschenkeschlitten
durch den Himmel zu fliegen!
Der Weihnachtsmann drehte sich zu seinen Engeln um, lächelte Anna
freundlich an und blinzelte dabei mit den Augen, als ob er ihr etwas sagen wollte.
Im nächsten Moment ging ein Ruck durch den Schlitten: eines der Rentiere
hatte einen Schluckauf bekommen.
Ein Rentier mit Schluckauf? Der Weihnachtsmann fing laut zu lachen an, und
auch die Engel stimmten in das Lachen ein; das klang dann so, als würden
Glocken klingen.
Da aber passierte es: eines der Pakete geriet in's Rutschen und als Anna
danach greifen wollte, fiel auch sie vom Schlitten herunter.
Schnell bewegte sie ihre Flügel, und sie schaffte es auch noch, das Paket aufzufangen.
Als sie sich dann umschaute war der Schlitten schon weit davongefahren.
Unter sich sah Anna aber schon die Häuser der Menschen.
Und so landete sie erst einmal ganz sanft und leise auf der Erde.
Sie stand ganz verloren zwischen den Menschen. Das Paket in ihren Händen
drückte sie fest an sich, so als könnte sie sich daran festhalten.
Aber warum blieben die Menschen stehen?
Manche schauten sie verwundert an, als könnten sie nicht glauben,
was sie dort sahen.
Wieder andere lachten Anna einfach nur aus!
Warum nur? Anna sah doch genauso aus wie ein Menschenkind.

Bis auf die goldenen Flügel; so etwas hatten die Menschen noch nie gesehen!
Anna schaute verlegen auf den Boden und wünschte sich ganz fest, daß ihre
Flügel unsichtbar wären.
Und mit einem mal gingen die Menschen achtlos an ihr vorbei, denn ihr
Wunsch war in Erfüllung gegangen.
Der Schlitten mit dem Weihnachtsmann würde erst in einem Jahr wieder zur
Erde kommen. Solange mußte Anna erst einmal bei den Menschen leben. Es
fiel ihr nicht leicht, aber es gab sehr nette Menschen, die ihr halfen. Sie lernte
aber auch, daß es Kriege zwischen den Menschen gab; und auch Haß, Neid,
Hunger und Kälte.
Ganz schlimm war es, wenn Anna traurige Menschen sah. Dann wurde auch
sie traurig. Zuhause bei den anderen Engeln gab es so etwas nicht. Alle Engel
waren immer freundlich und nett, und es gab niemals Streit.

Engel kennen deshalb auch keine Tränen, aber weil Anna bei den Menschen
lebte, und sie manchmal sehr traurig war, geschah es eines Tages: Anna weinte!
Ein junger Mann sah ihre Tränen und er nahm Anna in seine Arme.
Er gab ihr soviel Wärme und Geborgenheit, daß die Tränen bald trockneten,
und nach einer kleinen Weile schenkte Anna ihm ein himmlisches Lächeln als Dank.
Da wurde auch der junge Mann glücklich und froh.
Sie wurden Mann und Frau, und lebten glücklich miteinander.
Es war aber fast ein Jahr vergangen und die Weihnachtszeit kam wieder heran.
Der Weihnachtsmann würde mit seinem Schlitten zur Erde kommen und
Anna würde wieder zu den anderen Engeln in den Himmel zurückkehren.
Sie hatte aber ihren Mann sehr liebgewonnen und wollte ihn nicht verlassen.
So schrieb sie eines Tages wie die anderen Menschenkinder einen Brief
an den Weihnachtsmann:

"Lieber Weihnachtsmann!

Das Leben hier auf der Erde ist nicht immer so schön
wie bei deinen Engeln im Himmel.
Aber ich habe einen lieben Mann und Freunde, die alle traurig wären,
wenn ich von hier fort müßte.
Es gibt auch noch so viele traurige Augen,
in die ich ein Lächeln zaubern möchte,
so viele traurige Herzen, die ich fröhlichmachen möchte...
Ich kann hier einfach nicht weggehen, kannst Du das verstehen?"

Dein Engelskind Anna

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten:

"Mein lieber Engel Anna!
Seit langer, langer Zeit schon komme ich mit meinem Schlitten zur
Weihnachtszeit zu den Menschen auf die Erde.
Und jedesmal ist ein kleiner Engel vom Schlitten gefallen...
Die Menschen brauchen diese Engel.
Ohne sie wäre das Leben auf der Welt noch ein bischen kälter,
noch ein bischen trauriger.
Bleib' bei den Menschen, Anna, sie brauchen Dich!
Wie lange Du noch bleiben kannst, kann auch ich Dir nicht sagen.
Irgendwann wirst auch Du gehen müssen, wie alle anderen Menschen auch.
Aber ich verspreche Dir, daß ich dann einen anderen Engel zur Erde schicken werde,
damit Dein Mann und Deine Freunde nicht allzu traurig werden.
Und denke immer daran: vielleicht ist ein Mensch, der Dir begegnet, auch ein Engel.
Ein Engel mit unsichtbaren Flügeln."

Dein Weihnachtsmann
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:11
Ein großer und ein kleiner Engel unterhalten
sich, der Kleine hört was der Große spricht.

Der große Engel sagt, es gäbe eine andere Welt,
etwas anderes wie das Himmelszelt.

Der kleine Engel kann es kaum glauben,
und kann über das was er hört nur noch staunen.

Der große Engel sagt, er sei auf Erdenwelt geboren,
und wäre nun als Engel für den Himmel auserkoren.

Er sei als Kindlein viel zu schwach gewesen,
für ein Leben bei den lieben Erdenwesen.

War nur ganz kurz mit seinen Eltern vereint,
und sieht jeden Abend wie seine Mami untröstlich weint.

Der kleine Engel kann kaum glauben was er hört,
schaut hinab auf die Erdenkugel ganz verstört.

Fragt sich, ob er vielleicht auch Eltern dort unten hat,
und für sie einen Stern leuchten läßt, Nacht für Nacht.

Der große Engel macht ihm ganz schön Mut,
das tut dem kleinen Engelchen wirklich gut.

Er sagt, aus diesem Grunde würden die Sterne scheinen,
es würde bezwecken, daß die Eltern nicht mehr so viel weinen.

Denn sie sehen dann hinauf zu uns in den Himmel,
in das leuchtend schöne Sternengewimmel.

Erfreuen sich an den von uns ausgeschickten Sternen,
und tun damit ihr Herz für eine zeitlang erwärmen.

Die beiden Engel fliegen zufrieden durch die Sternennacht,
das Gespräch von Engel zu Engel hat Aufklärung gebracht
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:12
Die Liebe und der Wahnsinn

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
"Lasst uns verstecken spielen"
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn
"Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

"eins, zwei, drei,......."der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

Ein kristallklarer See........ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle............ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings.........das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß...........großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich.........aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit.....ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetz zu sein,
...bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.

Vom vielen laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.
__________________

Ist es nicht Wahnsinn, was wir in unserer unendlichen Liebe alles aushalten?!
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:12
Eines Abends, als die Mutter gerade das
Abendessen kochte, kam der elfjährige Sohn
in
die Küche, mit einem Zettel in der Hand. Er
überreichte den Zettel mit einem seltsamen,
amtlich anmutenden Gesichtsausdruck seiner
Mutter, die
sich daraufhin die Hände in der Schürze
abwischte, den Zettel entgegennahm, und zu
lesen begann:

Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro
Für das Aufräumen meines Zimmers: 8 Euro
Weil ich Milch holen gegangen bin: 1 Euro
Weil ich drei Nachmittage auf meine kleine
Schwester aufgepaßt habe: 12 Euro
Weil ich zwei Einser bekommen habe: 8 Euro
Weil ich jeden Tag den Müll rausbringe: 3
Euro
Insgesamt: 34 Euro.

Die Mutter blickte sanft ihren Sohn an. Es
kamen ihr unzählige Erinnerungen ins
Gedächtnis.

Dann nahm sie einen Stift, und begann auf
einen anderen Zettel zu schreiben:

Für neun Monate lang unter meinem Herzen
tragen: 0 Euro
Für alle durchwachten Nächte, die ich an
deinem Krankenbett verbracht habe: 0 Euro
Für das viele Im-Arm-halten und Trösten: 0
Euro
Für das Auftrocknen deiner Tränen: 0 Euro
Für alles, was ich dir Tag für Tag
beigebracht habe: 0 Euro
Für jedes Frühstück, Mittagessen, Brotzeit,
Semmeln und alles, was ich dir zubereitet
habe: 0 Euro
Für mein Leben, was ich dir jeden Tag gebe:
0
Euro
Insgesamt: 0 Euro

Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem
Lächeln den Zettel ihrem Sohn in
die Hand. Das Kind las es, und zwei große
Tränen liefen aus seinen Augen.

Dann drückte er den Zettel an sein Herz, und
schrieb im Anschluß auf seine eigene
Rechnung:

BEZAHLT.
Tear30
6385 Beiträge
17.11.2010 09:12
Das Paradox unserer Zeit

Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten.
Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.
Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung,
aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme,
mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell,
regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.
Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein,
aber wir können nicht warten.
Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen,
der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.
Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.
Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.
Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden,
wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern -
oder den Text löschen.
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen,
die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen,
weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden.
Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz,
der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet.
Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen,
können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke,
wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.
Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, -
denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 3 mal gemerkt