Mütter- und Schwangerenforum

Was ist zu halten vom Betreungsgeld???

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23.04.2012 21:15
Zitat von schwarzemagd:

Hm...wie sag ich das jetzt? Ich finde, bei dem Thema zeigt sich mal wieder, dass in unserer Gesellschaft etwas dramtisch schief läuft. Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich alle rufen höre "lieber mehr Krippenplätze!" Das gibt mir wirklich zu denken. Finden es denn alle so normal und selbstverständlich, ihre kleinen Kinder in fremde Hände zu geben? Ich meine klar, so läuft es hierzulande. Viele Eltern geben ihre Kinder in die Krippe oder in den Kindergarten. Es ist nichts ungewöhnliches, aber sollte das wirklich die Norm sein? Ist es denn nicht eher erstrebenswert, Kinder in den ersten Jahren bei ihrer Familie zu lassen? Ich möchte niemanden verurteilen. Für mich ist die Kinderkrippe/Kindergarten eine absolute Notlösung, die ich in Anspruch nehmen würde, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und es gar nicht anders geht. Ich finde, diese Einrichtungen sind ne gute Sache, für Kinder, die aus schlechten Verhältnissen kommen und im Kindergarten besser versorgt sind als zu Hause. Und eben für Eltern, die es sich nicht leisten können, daheim zu bleiben. Aber meiner Meinung nach liegt das Problem nicht darin, dass zu wenig Plätze vorhanden sind, sondern darin, das zu viele Familien in der Situation sind, einen Krippenplatz zu benötigen. Ich finde, es sollte viel mehr dafür getan werden, dass Mütter (oder auch Väter) sich selbst um ihre Kinder kümmern zu können. Stattdessen arbeitet unsere Regierung eigentlich nur darauf hin, dass alle Eltern ganz selbstverständlich sich frühstmöglich von den Kindern trennen um wieder arbeiten zu gehen. Und die Bevölkerung scheint das zum größten Teil als völlig selbstverständlich hinzunehmen. Daher war ich überrascht, als ich zum ersten Mal vom Betreuungsgeld hörte. Es ist für mich prinzipell ein Schritt in die richtige Richtung. Ob es ausreicht, und ob die Umsetzung richtig ist, darüber könnte man noch diskutieren. Aber gut finde ich, das es eben mal etwas in die andere Richtung getan wird, als alle Kinder immer nur in Richtung Krippe zu treiben.
Was meine persönliche Situation betrifft: Ich hab noch keine Ahnung, wie lange ich für mein Kind zu Hause bleiben kann. Wenn möglich, würde ich gerne auf jegliche Fremdbetreuung verzichten und meinen Sohn selber erziehen und versorgen. Ob das so funktioniert...


DAnke für diesen Beitrag!
Du hast das genauso geschrieben, wie ich das auch sehe.
Ich hab neulich mal eine E-Mail an diese FDP-Politikerin Miriam Gruß geschrieben, weil die ja total gegen das Betreuungsgeld ist und immer noch mehr Krippenplätze fordert.

Ich hab sie gefragt, ob meine "Erziehungsarbeit" zu Hause denn weniger wert ist, oder gar schlechter als, wenn das von einer "geschulten" Fremdperson gemacht wird.

Ein Krippenplatz wird mit 1000,- Euro und mehr pro Monat vom Staat gefördert, da sind die 150,- Bertreuungsgeld und die ganze kleinkarrierte Diskussion darum echt eine Lachnummer.

Das Betreuungsgeld müsste bei ebenfalls 1000,- € pro Kind und Monat liegen, um uns Frauen wirklich eine Wahlfreiheit zwischen "selber Erziehen" und "Fremdbetreuung" zu geben.
Aber selbst die 150,- € wären wenigstens mal eine kleine Anerkennung unserer soooooo wichtigen Leistung - für unsere Kinder und damit auch für den Staat.

LG Mia

Kala87
36830 Beiträge
23.04.2012 21:17
Zitat von saskia1984:

Zitat von Kala87:

Ich würde mein Kind nie, bis er zur Schule muss zuhause lassen.
Ich arbeite im Kiga und man merkt einigen an, wer länger zuhause ist und wer nicht. Denen fehlt meist der Soziale Konatakt mit gleichaltrigen.
*
Ich werde meinen Sohn, die ersten drei Jahre auf jedenfall zu hause betreuen, egal mit oder ohne dem Betreuungsgeld.
Danach finde ich, gehören Kinder in den Kiga. Denn zuhause lernen sie nicht so viel, wie im Kindergarten.
*
Aber jeder hat seine Meinung darüber.
Die einen können sich halt leisten, ihr Kind länger zuhause zu lassen, die anderen müssen ihr Kinder in eine Krippe geben, da es nicht anders geht.
*
Sollte jeder selbst entscheiden.

Es geht hier doch eh nur um Kinder bis zu 3 Jahren


Ja, das weiß ich. Wollte nur mal allgemein das schreiben. Habe schon einiges mitbekommen vom Kiga, deswegen.
Ich würde mein Kind nicht in die Krippe geben, nur wenn es nicht anders gehen würde.
23.04.2012 21:22
Zitat von Kala87:

Ich würde mein Kind nie, bis er zur Schule muss zuhause lassen.
Ich arbeite im Kiga und man merkt einigen an, wer länger zuhause ist und wer nicht. Denen fehlt meist der Soziale Konatakt mit gleichaltrigen.
*
Ich werde meinen Sohn, die ersten drei Jahre auf jedenfall zu hause betreuen, egal mit oder ohne dem Betreuungsgeld.
Danach finde ich, gehören Kinder in den Kiga. Denn zuhause lernen sie nicht so viel, wie im Kindergarten.
*
Aber jeder hat seine Meinung darüber.
Die einen können sich halt leisten, ihr Kind länger zuhause zu lassen, die anderen müssen ihr Kinder in eine Krippe geben, da es nicht anders geht.
*
Sollte jeder selbst entscheiden.

Wieso denn? Zu Hause kommen auf ein Kind eine Betreuungsperson. Wie ist dagegen im Kindergarten der Betreuungsschlüssel? Es kommt wohl sehr auf die "Qualität" der Familie an.
Und zu dem Argument mit sozialen Kontakten kann ich nur sagen: Nur weil man sein Kind nicht in den Kindergarten gibt, heißt das doch nicht, dass man es isoliert. Es gibt doch genug möglichkeiten, andere Kinder zu treffen. Wobei ich aber auch sagen muss, ab 3 jahren find ich´s nicht schlimm, das kind für ein paar Stunden abzugeben. Aber Krippen sind für mich ein Unding.
23.04.2012 21:29
Genau! Um den Kindergarten gehts ja gar nicht.
Sondern darum, dass es von Seiten des Staates (und vieler Eltern) gewollt ist, die Kinder unter 3 Jahren (also breits ab 8 Wochen) von Fremdpersonen und im Kollektiv betreuen zu lassen.

Ist ja auch schön für den Staat: Wir "erziehen" uns unseren braven, loyalen Staatsbürger von Morgen schon gleich ab der Geburt und die Mamas haben die Kinder nur zu gebären und stehen dann sofort wieder als Arbeitskraft zur Verfügung!!!!! (Sollte ironisch sein, liegt aber gar nicht so daneben)
Kala87
36830 Beiträge
23.04.2012 21:32
Zitat von schwarzemagd:

Zitat von Kala87:

Ich würde mein Kind nie, bis er zur Schule muss zuhause lassen.
Ich arbeite im Kiga und man merkt einigen an, wer länger zuhause ist und wer nicht. Denen fehlt meist der Soziale Konatakt mit gleichaltrigen.
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Ich werde meinen Sohn, die ersten drei Jahre auf jedenfall zu hause betreuen, egal mit oder ohne dem Betreuungsgeld.
Danach finde ich, gehören Kinder in den Kiga. Denn zuhause lernen sie nicht so viel, wie im Kindergarten.
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Aber jeder hat seine Meinung darüber.
Die einen können sich halt leisten, ihr Kind länger zuhause zu lassen, die anderen müssen ihr Kinder in eine Krippe geben, da es nicht anders geht.
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Sollte jeder selbst entscheiden.

Wieso denn? Zu Hause kommen auf ein Kind eine Betreuungsperson. Wie ist dagegen im Kindergarten der Betreuungsschlüssel? Es kommt wohl sehr auf die "Qualität" der Familie an.
Und zu dem Argument mit sozialen Kontakten kann ich nur sagen: Nur weil man sein Kind nicht in den Kindergarten gibt, heißt das doch nicht, dass man es isoliert. Es gibt doch genug möglichkeiten, andere Kinder zu treffen. Wobei ich aber auch sagen muss, ab 3 jahren find ich´s nicht schlimm, das kind für ein paar Stunden abzugeben. Aber Krippen sind für mich ein Unding.


Ja der Betreuungsschlüssel ist nicht gerade der beste. Ich sage ja auch nicht, dass ich mein Kind vorher in die Krippe tue. Das ist für mich auch nicht drin. Ich finde die ersten Jahre sind die wichtigsten.
*
Und wegen den sozialen Kontakten, ich habe es an meinem Sohn gemerkt, als er nach den 3 Jahren, wo er zuhause war, in den Kiga ging, aufgeblüht ist. Er hatte schnell neue Freunde, mit denen er sich auch getroffen hat. Er hat mir mit Freude erzählt, was er nun schon alles kann.
So konnte er sich auch mal mit gleichaltrigen messen.
Mein Sohn, wollte meist garnicht nach Hause, als ich ihn im Kiga abgeholt habe.
Er war häufig von 07:30 Uhr bis 16 Uhr im Kiga, da ich meine ausbildung gemacht habe.
Aber das ist wieder so eine Situation, wo es nicht anders ging.
*
Hoffe das war nun verständlich.
23.04.2012 21:50
Ja, Kinderdarten so ab 3 Jahren, das ist wohl in Ordnung.

Unsere Große war im Februar 3 und wir im September in den Kindergarten kommen. Und ja, man merkt jetzt auch, dass das dann in Ordnung ist. Sie macht zu Hause jetzt oft unfug oder ist schwer zu beschäftigen.
Ich weiß, dass ich sie im Sept. in den Kindergarten brigen kann und sie es "verkraftet" dort 4 Stunden zu verbringen.

Einer 3jährigen, die durch eine gute Bindung in ihren ersten Lebensjahren, "gefestigt" ist, der kann ich erklären, dass ich mittags wiederkomme und sie abhole und sie WEIß, dass das stimmt.

Ein Kind mit 8 Monaten oder auch mit 1,5 Jahren weiß das nicht. Von den Trennungsängsten die da ausgestanden werden, reden leider nur wenige.
Mayleenchen
1347 Beiträge
23.04.2012 22:02
Mal im ernst... das Betreuungsgeld find ich persönlich ist einfach nur der letzte Müll .... 150 € sind nichts. Da kann ich Krümel zur Tagesmutter bringen und geh wenigstens für 400€ arbeiten. Ich bin jetzt seit 1,5 jahren zu Hause und mir fällt ja jetzt schon die Decke aufm Kopf. Fahre gelegentlich mit Freundin dann mit zum Arbeiten wenn meine Mum den kleinen nimmt... Nichtmal ich hab nen Krippen oder Tagesmutterplatz für meinen gefunden denn darüber sollten die sich wirklich mal nen kopf machen.
gluexxkind
781 Beiträge
23.04.2012 22:13
Zitat von Sonnenaufgang:

Also muss mal echt hier fragen was ihr davon haltet...

Das umstrittene Betreuungsgeld

Wenn ich das jetzt richtig verstehe dann ist das Geld für Mütter die Ihre Kinder die ersten Drei Jahre daheim erziehen wollen anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen. Soweit so gut, da kann ich noch folgen, aaaaaaber es geht ihr ja nur um knapp 150€ Monatlich. Und Harz4 Empfänger sollen evtl. nur Gutscheine in der Höhe bekommen.

Wenn ich das jetzt aber richtig verstehe (und korrigiert mich wenns nicht so ist), bleibe ich also nach dem Jahr Elternzeit daheim weil ich das Betreuungsgeld will dann sollte ich besser auf Harz4 verzichten und nur vom Betreuungsgeld und Kindergeld leben??? Lohnt doch net...

Laut den Politikern würde das Betreuungsgeld die Mütter vom Arbeitsmarkt fern halten, aber ich glaube bei der Höhe müssen die sich mal keine sorgen machen

Ich persönlich könnte nicht von Kindergeld und Betreuungsgeld leben da such ich mir lieber eine Betreuung fürs Kiind und gehe arbeiten.

Was haltet ihr davon?


die sollten die kitagebühren streichen oder zumindest wie schreib ich das am besten günstiger machen
beljana
23386 Beiträge
23.04.2012 23:51
Die Kita-Gebühren zu streichen fänd ich auch ne Lösung. Schule kostet ja immerhin auch keine Gebühr.
Man zahlt ja bestimmt zur Kita auch noch was dazu, wenn Ausflüge oder besondere Veranstaltungen gemacht werden, oder?

Eine Vorrednerin aus den USA hat auch sehr interessant geschrieben. Wir können wirklich froh sein, das wir in D ein sehr engmaschiges Sozialnetz haben, und das kaum einer da durchfällt. Wenn ich überlege, das ich jeden Monat 700€ bekomme und dafür minimale leistung zeigen muss, gehts uns Bürgern der BRD schon recht gut. (Allerdings hab ich auch was in eine Kasse eingezahlt, ohne das ich die Wahl hatte, ob ich das will oder nicht. Also ist es im Grunde ja auch sowas wie erspartes)
Wenn aber unsere Regierung nun unbedingt Geld ausgeben will für die Kinder, dann bin ich aber weiterhin der Meinung, das dann doch bitte in die Betreuungseinrichtungen investiert werden sollte.

Noch jemand schrieb, das es doch besser sei für die Kinder, eben nicht in Einrichtungen gesteckt zu werden, um nicht zu früh von den Eltern getrennt zu sein.
Grundsätzlich bin ich auch hier teilweise derselben Meinung, aber man macht es uns Müttern aber auch nicht so einfach, zu entscheiden, das Kind mal eben 3 Jahre zuhause zu lassen.
Vor meiner Schwangerschaft habe ich ziemlich gutes Geld verdient und mit dem Einkommen meines Mannes ging es uns wirklich irre gut. Wir dachten, jetzt können wir uns ein Kind leisten und wir sind schwanger geworden. Und ab da ging der finanzielle Abstieg los. Erst gabs Elterngeld. 500€ weniger in der Tasche. Jetzt gibts ALG1, weil ich in meinen Beruf nicht zurück kann, wegen Schichtarbeit. wieder 200€ weniger in der Tasche. Ein Krippenplatz wurde mir sofort gestrichen, weil ich arbeitslos geworden bin. Nun sind Bemühungen wieder in Arbeit zu kommen irre schwer, weil mich keiner einstellt, wenn ich nicht versichern kann, auch zur Arbeit antreten zu können.
Somit bin ich also irgendwo auch gezwungen, mein Kind abzugeben, um wenigestens etwas zu verdienen, damit wir zumindest mit ner 0:0-Rechnung rausgehen können am ende des Monats.
Und um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: In meinem Beispiel ist das Betreuungsgeld für mich nicht interessant, weil das nur ein Tropfen auf den heissen Stein wäre. Mit Arbeit würde ich mehr in die haushaltskasse steuern können.

Also lieber das Geld in den Ausbau von Betreuungsplätzen und Mamis wie ich hätten wieder eine kleine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt.
24.04.2012 08:36
Zitat von Kala87:

Ich würde mein Kind nie, bis er zur Schule muss zuhause lassen.
Ich arbeite im Kiga und man merkt einigen an, wer länger zuhause ist und wer nicht. Denen fehlt meist der Soziale Konatakt mit gleichaltrigen.
*
Ich werde meinen Sohn, die ersten drei Jahre auf jedenfall zu hause betreuen, egal mit oder ohne dem Betreuungsgeld.
Danach finde ich, gehören Kinder in den Kiga. Denn zuhause lernen sie nicht so viel, wie im Kindergarten.
*
Aber jeder hat seine Meinung darüber.
Die einen können sich halt leisten, ihr Kind länger zuhause zu lassen, die anderen müssen ihr Kinder in eine Krippe geben, da es nicht anders geht.
*
Sollte jeder selbst entscheiden.
Bei dem Betreuungsgeld geht es um die Zeit zweites und drittes Jahr, bis zum Kiga, berichtige mich einer, falls ich was falsches Sage.

Aber hat sich mal einer die Gedanken gemacht, wovon das bezahlt werden soll? Alle schimpfen über die teuren Spritpreise, über die hohen Steuern, über zu wenig Gelder für die Kinder in den Einrichtungen und Schulen, aber alle reiben sie sich die Hände, wenn es heisst, es gibt bares auf die Hand.
Ein Beispiel:
Was kostet heut zu Tage eine Klassenfahrt?
Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf, und zu meiner Schulzeit, lang ists her, haben wir noch Klassenfahrten gemacht, die gingen dann z.B. nach Bergneustadt. die hat meinen Eltern für eine Wochen 180 DM gekostet. Heut fahren die Klassen nach Wuppertal für 3 -4 Tage und der scheiss kostet 180€, wovon die Busfahrt das teuerste davon ist, man sein Kind da aber nicht hin bringen darf, weil es ja günstiger wäre.
Es gibt keine Gelder mehr, womit man "richtige "Klassenfahrten machen kann, sowas finde ich traurig. Man muss Kopiergeld in der Klasse abgeben, was wir füher nicht brauchten, weil keine Gelder dafür da sind.

Deswegen halte ich das Betreuungsgeld für den falschen weg., mal abgesehen davon, das das Geld dafür überhaupt nicht vorhanden ist.
24.04.2012 08:41
Zitat von gluexxkind:

Zitat von Sonnenaufgang:

Also muss mal echt hier fragen was ihr davon haltet...

Das umstrittene Betreuungsgeld

Wenn ich das jetzt richtig verstehe dann ist das Geld für Mütter die Ihre Kinder die ersten Drei Jahre daheim erziehen wollen anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen. Soweit so gut, da kann ich noch folgen, aaaaaaber es geht ihr ja nur um knapp 150€ Monatlich. Und Harz4 Empfänger sollen evtl. nur Gutscheine in der Höhe bekommen.

Wenn ich das jetzt aber richtig verstehe (und korrigiert mich wenns nicht so ist), bleibe ich also nach dem Jahr Elternzeit daheim weil ich das Betreuungsgeld will dann sollte ich besser auf Harz4 verzichten und nur vom Betreuungsgeld und Kindergeld leben??? Lohnt doch net...

Laut den Politikern würde das Betreuungsgeld die Mütter vom Arbeitsmarkt fern halten, aber ich glaube bei der Höhe müssen die sich mal keine sorgen machen

Ich persönlich könnte nicht von Kindergeld und Betreuungsgeld leben da such ich mir lieber eine Betreuung fürs Kiind und gehe arbeiten.

Was haltet ihr davon?


die sollten die kitagebühren streichen oder zumindest wie schreib ich das am besten günstiger machen
Vereinheitlichen!
wenn ich meinen Sohn für 35 Std in der Woche in den Kiga schicke muss ich 50€ bezahlen + die Gebühren fürs Essen.
Ich weiss, das es andere Bundesländer gibt, da ist es viel teurer
24.04.2012 10:06
Zitat von Krümelchen223:

Zitat von gluexxkind:

Zitat von Sonnenaufgang:

Also muss mal echt hier fragen was ihr davon haltet...

Das umstrittene Betreuungsgeld

Wenn ich das jetzt richtig verstehe dann ist das Geld für Mütter die Ihre Kinder die ersten Drei Jahre daheim erziehen wollen anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen. Soweit so gut, da kann ich noch folgen, aaaaaaber es geht ihr ja nur um knapp 150€ Monatlich. Und Harz4 Empfänger sollen evtl. nur Gutscheine in der Höhe bekommen.

Wenn ich das jetzt aber richtig verstehe (und korrigiert mich wenns nicht so ist), bleibe ich also nach dem Jahr Elternzeit daheim weil ich das Betreuungsgeld will dann sollte ich besser auf Harz4 verzichten und nur vom Betreuungsgeld und Kindergeld leben??? Lohnt doch net...

Laut den Politikern würde das Betreuungsgeld die Mütter vom Arbeitsmarkt fern halten, aber ich glaube bei der Höhe müssen die sich mal keine sorgen machen

Ich persönlich könnte nicht von Kindergeld und Betreuungsgeld leben da such ich mir lieber eine Betreuung fürs Kiind und gehe arbeiten.

Was haltet ihr davon?


die sollten die kitagebühren streichen oder zumindest wie schreib ich das am besten günstiger machen
Vereinheitlichen!
wenn ich meinen Sohn für 35 Std in der Woche in den Kiga schicke muss ich 50€ bezahlen + die Gebühren fürs Essen.
Ich weiss, das es andere Bundesländer gibt, da ist es viel teurer


in adrians ersten kika zahlte ich 225€ jeden monat plus 3€ jeden monat extra, sowie ausflüge, hier mal was extra, da mal was extra...

jetzt zahle ich nur noch 40€ monatlich,

ja sowas sollte deutschland weit einheitlich sein, nähmlich gebührenfrei

wäre aber am besten wenn die arbeit der frau, hausfrau und mutter, endlich mal als beruf anerkannt werden würde und die ersten 3 jahre mal ausreichend entlohnt werden würde, so 1000€ wäre mal ein anfang, und es soll keiner behaupten es wäre die arbeit nicht wert,
aber dafür fehlt ja das geld, da es ja für andere sachen rausgehauen wird, schade... so würde man wenigstens den anreiz schaffen mehr kinder zu bekommen, was echt für alle von vorteil wäre, sag nur altersarmut und kinderloses deutschland....
24.04.2012 12:03
Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von Krümelchen223:

Zitat von gluexxkind:

Zitat von Sonnenaufgang:

Also muss mal echt hier fragen was ihr davon haltet...

Das umstrittene Betreuungsgeld

Wenn ich das jetzt richtig verstehe dann ist das Geld für Mütter die Ihre Kinder die ersten Drei Jahre daheim erziehen wollen anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen. Soweit so gut, da kann ich noch folgen, aaaaaaber es geht ihr ja nur um knapp 150€ Monatlich. Und Harz4 Empfänger sollen evtl. nur Gutscheine in der Höhe bekommen.

Wenn ich das jetzt aber richtig verstehe (und korrigiert mich wenns nicht so ist), bleibe ich also nach dem Jahr Elternzeit daheim weil ich das Betreuungsgeld will dann sollte ich besser auf Harz4 verzichten und nur vom Betreuungsgeld und Kindergeld leben??? Lohnt doch net...

Laut den Politikern würde das Betreuungsgeld die Mütter vom Arbeitsmarkt fern halten, aber ich glaube bei der Höhe müssen die sich mal keine sorgen machen

Ich persönlich könnte nicht von Kindergeld und Betreuungsgeld leben da such ich mir lieber eine Betreuung fürs Kiind und gehe arbeiten.

Was haltet ihr davon?


die sollten die kitagebühren streichen oder zumindest wie schreib ich das am besten günstiger machen
Vereinheitlichen!
wenn ich meinen Sohn für 35 Std in der Woche in den Kiga schicke muss ich 50€ bezahlen + die Gebühren fürs Essen.
Ich weiss, das es andere Bundesländer gibt, da ist es viel teurer


in adrians ersten kika zahlte ich 225€ jeden monat plus 3€ jeden monat extra, sowie ausflüge, hier mal was extra, da mal was extra...

jetzt zahle ich nur noch 40€ monatlich,

ja sowas sollte deutschland weit einheitlich sein, nähmlich gebührenfrei

wäre aber am besten wenn die arbeit der frau, hausfrau und mutter, endlich mal als beruf anerkannt werden würde und die ersten 3 jahre mal ausreichend entlohnt werden würde, so 1000€ wäre mal ein anfang, und es soll keiner behaupten es wäre die arbeit nicht wert,
aber dafür fehlt ja das geld, da es ja für andere sachen rausgehauen wird, schade... so würde man wenigstens den anreiz schaffen mehr kinder zu bekommen, was echt für alle von vorteil wäre, sag nur altersarmut und kinderloses deutschland....
Und wer soll das Zahlen? Der Staat hat doch so schon kein Geld .
LeNiLu2012
5661 Beiträge
24.04.2012 12:12
Grad bei Punkt 12
Die Merkel sagt ja zum Betreuungsgeld. Ab Sommer 2013 soll es kommen....
Ramona88
299 Beiträge
24.04.2012 12:20
Zitat von LeNiLu2012:

Ich bin in erster linie ja für mehr Betreuungsplätze aber im grunde würden die, die es gibt auch reichen WENN sie an die vergeben werden würden die Ihn brauchen.
Ok Kinder mit Imigrationshintergrund, H4 kinder haben im Kiga mehr aufmerksamkeit, förderúng.
Aber ich wollt als mein mittlerer 1 geworden ist wieder Arbeiten (mit Vertrag) mir wurde gesagt NEIN wir nehmen nur H4 kinder!
Jetzt wird er am 5 Mai 3 und hat immer noch keinen Platz!
*
Von daher bin ich auch für das Betreuungsgeld. Es hätte uns sehr geholfen und wird es jetzt auch weil ich zuhause bleib bis der kleine 3 ist.
*
Das BG soll ja für Familien sein die Ihre Kinder zuhause Erziehen und Fördern und von daher sollte es für Jeden sein allerdings find ich H4 empfänger nur per Gutschein!


Genau das finde ich ist das falsche in Deutschland. Auch ich habe probleme für meine kleine Maus (fast 2) einen KIGA platz zu kriegen. Es kann doch nicht sein das die Leute die H4 kriegen (ja und natürlich gibts auch hier ausnahmen) einen Platz haben und die Leute die arbeiten gehen nicht wissen wohin sie mit ihren Kindern sollen??
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