Was ist zu halten vom Betreungsgeld???
24.04.2012 13:05
Das Problem beim Betreuungsgeld ist für mich, dass es nur denen nutzt, die es nicht brauchen. Wie oft habe ich jetzt gelesen "Ich bleib sowieso daheim, über 150€ freue ich mich natürlich."? Oft jedenfalls. Und das ist doch genau der Punkt. Kein Mensch bleibt wegen 150€ daheim. Es wird also nicht den Kindern geholfen, denn die Betreuungssituation bleibt beim Gleichen - Wer es sich leisten kann und will, bleibt daheim, wer es sich nicht leisten kann, hofft und bangt verzweifelt auf einen Betreuungsplatz, auch wenn er/sie noch so gerne daheim beim Kind bliebe.
Wem nutzt das also? Nur denen, die es nicht brauchen. Es werden also wieder mal Millionen in den Sand gesetzt, um das konservative Familienbild einiger Politiker zu fördern, anstatt dass man das Geld da einsetzt, wo es wirklich gebraucht wird. Wir haben immer noch zu wenig Krippenplätze, die Ausstattung der Kindergärten krankt und davon wie unsere Erzieher immer noch bezahlt werden dafür, dass sie mit dem Wichtigsten "Gut" in unserem Leben arbeiten, davon ist gar keine Rede...
Und was mich am meisten ärgert, ist, dass das Thema überall wieder mal dazu führt, dass unnötigerweise auf Hartz IV Empfängern rumgehackt wird. Die #gutscheinmodelle haben sich in der Vergangenheit ja sooooooooooooo bewährt...
Wem nutzt das also? Nur denen, die es nicht brauchen. Es werden also wieder mal Millionen in den Sand gesetzt, um das konservative Familienbild einiger Politiker zu fördern, anstatt dass man das Geld da einsetzt, wo es wirklich gebraucht wird. Wir haben immer noch zu wenig Krippenplätze, die Ausstattung der Kindergärten krankt und davon wie unsere Erzieher immer noch bezahlt werden dafür, dass sie mit dem Wichtigsten "Gut" in unserem Leben arbeiten, davon ist gar keine Rede...
Und was mich am meisten ärgert, ist, dass das Thema überall wieder mal dazu führt, dass unnötigerweise auf Hartz IV Empfängern rumgehackt wird. Die #gutscheinmodelle haben sich in der Vergangenheit ja sooooooooooooo bewährt...
24.04.2012 13:06
bisher halt ich garnichts von dem betreuungsgeld, da dies garnich richtig durchdacht ist und sie damit nur wieder unruhe reinbringen.
mein kleiner (fast 13Monate) geht ab august in denn kindergarten bzw. da is eingewöhnung.
bei uns is so geregelt alle die arbeiten gehen (vollzeit) bekommen einen kitaplatz sollte dann noch ein platz frei sein bekommt es ein h4 kind (klingt etwas hart)
bei teilzeitarbeiteten mütter is es max.5h am tag
mein kleiner (fast 13Monate) geht ab august in denn kindergarten bzw. da is eingewöhnung.
bei uns is so geregelt alle die arbeiten gehen (vollzeit) bekommen einen kitaplatz sollte dann noch ein platz frei sein bekommt es ein h4 kind (klingt etwas hart)
bei teilzeitarbeiteten mütter is es max.5h am tag
24.04.2012 13:10
mir wirds jetzt schon das herz brechen wenn ich daran denke mein kind so früh schon in fremde hände geben zu müssen, den adrians jetziger kika nimmt die kinder erst mit 3 und ich liebe diesen kika, den die erzieher sind alle samt super, und kein mein 2 sohn da erstmal nicht hin... ätzend sowas
will viel lieber 3 jahre daheim bleiben... aber harz4 ist keine gute alternative und leider bin ich alleinerziehend da mein freund und ich aufgrund der arbeit eine fernbeziehung führen
will viel lieber 3 jahre daheim bleiben... aber harz4 ist keine gute alternative und leider bin ich alleinerziehend da mein freund und ich aufgrund der arbeit eine fernbeziehung führen
24.04.2012 13:27
Zitat von Schlumpfi_007:
bisher halt ich garnichts von dem betreuungsgeld, da dies garnich richtig durchdacht ist und sie damit nur wieder unruhe reinbringen.
mein kleiner (fast 13Monate) geht ab august in denn kindergarten bzw. da is eingewöhnung.
bei uns is so geregelt alle die arbeiten gehen (vollzeit) bekommen einen kitaplatz sollte dann noch ein platz frei sein bekommt es ein h4 kind (klingt etwas hart)
bei teilzeitarbeiteten mütter is es max.5h am tag
ich finde das es überhaupt nicht hart klingt und bin da einer meinung mit dir, weil grad die arbeitenden mütter auf eine betreuung angwiesen sind und die auch bevorzugt bekommen sollten
24.04.2012 13:33
Zitat von Ramona88:
Oder z.b (anderes Thema trotzdem unfassbar für mich) gibt eine Freundin ihren kleinen in den Sommerferien 3 wochen zur Stadtrand erholung (beide arbeiten, der kleine istsie bezahlt für die 3 Wochen 130,- und H4 "dürfen" nur 24 Euro zahlen.. findet ihr das nicht unfair? Es sollte anders rum sein.. Ich verstehe das einfach nicht.. Trauriges Deutschland
Und was sind dann andere Länder, in denen es kein Sozialnetz gibt? Ich glaube das ist ein falsches Maß... bei einigen Postern denke ich, ihr habt keine Ahnung, wie gut es sich hier leben lässt - was hier als Armut gilt, das grenzt in anderen Ländern an Reichtum
*
Es gibt tatsächlich viele Kindergärten, die ungern Kinder annehmen, wo die Mutter arbeiten geht! Allerdings hängt das meistens von der Einstellung der betreffenden Leitung ab.
Eine Leiterin hier sagt "Die arbeitenden Muttis bringen ihre Kinder häufig auch dann, wenn die Kinder krank sind - weil sie Angst vor dem Jobverlust haben, wenn sie die extra Pflegetage beim AG geltend machen."
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Die KiGa-Plätze kostenlos zu machen, wird die Regierung niemals tun - dann müssten sie noch x KiGä bauen und viele Muttis würden ihre Kinder noch schneller in den KiGa geben... Also genau das Gegenteil, was die Regierung mit dem Erziehungsgeld erreichen will. Wenn es danach geht... wundert euch nicht, wenn die U3-Gebühren irgendwann noch höher beschlossen werden
Ich finde es generell nicht schlecht, wenn auch mal die häusliche Erziehung schmackhafter gemacht würde... warum wird das Elterngeld nicht einfach auf 1,5 Jahre gesetzt und man kann (bei gesplitteter Form) somit bis zum 3. Geburtstages des Kindes das Kind zuhause bleiben?!
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Das die Kosten der KiGa-Plätze familieneinkommensabhängig und bundesweit die gleiche Staffelung gelten sollte, das wäre m. E. gerecht.
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Empfänger von Leistungen gem. SGB II sind und bleiben ein Streitthema - ich finde der kostenlose Platz sollte irgendwie an nachweisbare Jobbemühungen o. ä. geknüpft werden - weil es gibt bestimmt einige SGBII-Empfänger, die ihre Kids aus Bequemlichkeit in den KiGa, nicht mal mit dem Hintergedanken, in der dann freien Zeit arbeiten zu gehen.
Das finde ich traurig in Deutschland, dass unser Sozialsystem von vielen dazu genutzt wird "nichts" zu tun...
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Zu der Gutscheinform des Erziehungsgeldes:
Wenn das Gutscheinsystem gut durchdacht ist, können von mir aus alle das Betreuungsgeld in Gutscheinen bekommen...
Die Frage ist, was das für Gutscheine sind... man müsste sie nur auf Dinge mit gemindertem MwSt-Satz einsetzen dürfen (damit davon nicht Zigaretten und Alkohol gekauft werden
) - und alle Lebensmittelläden müssten mitziehen
! Oder man müsste die Gutscheine auf Kinder- und Babyartikel von Drogerieketten beschränken
Hm, aber so viele Kinderprodukte kann man ja gar nicht kaufen im Monat...
Womit ich wieder bei meinem ersten Satz dieses Abschnittes wäre... Das Gutscheinsystem muss gut durchdacht sein
24.04.2012 13:44
Halte davon nichts!!
Will man einen billigeren Weg finden, Eltern davon abzuhalten, ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder durchzusetzen und den Kommunen damit längst fällige Investitionen ersparen?
Will man Elternteile, in der Regel Mütter, dazu motivieren, bis zur Einschulung der Kinder zu Hause zu bleiben? Das wird so nicht funktionieren. Wer einen einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz hat, wird diesen, unter anderem nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs und Erziehungsgeldes, nicht wegen 150 Euro oder 100 Euro im Monat aufgeben.
Für mich ergibt die Einführung des Betreuungsgeldes keinen Sinn
Will man einen billigeren Weg finden, Eltern davon abzuhalten, ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder durchzusetzen und den Kommunen damit längst fällige Investitionen ersparen?
Will man Elternteile, in der Regel Mütter, dazu motivieren, bis zur Einschulung der Kinder zu Hause zu bleiben? Das wird so nicht funktionieren. Wer einen einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz hat, wird diesen, unter anderem nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs und Erziehungsgeldes, nicht wegen 150 Euro oder 100 Euro im Monat aufgeben.
Für mich ergibt die Einführung des Betreuungsgeldes keinen Sinn
24.04.2012 13:45
Zitat von Turboprinzessin:
Zitat von Sonnenaufgang:
Zitat von Turboprinzessin:
Dann hier auch noch mal (rauskopiert von der anderen Diskussion zum gleichen Thema)
Von der rein psychologischen Seite betrachtet ist das beste was einem Kind passieren kann, die Betreung durch die Eltern zu Hause bis zum 3. Lebensjahr.
Ein Kindergarten ist vom Grundsatz her nur dazu da, ein Kind auf die Grundschule vorzubereiten und nicht, um der Mutter zu ermöglichen einer Arbeit nachzugehen.
Die Kinderkrippen und die Tagesmütter sind nur dadurch entstanden, dass die Eltern beide arbeiten gehen müssen und wollen. Nicht, weil es dem Kind so gut tut.
Es steht also nicht das Kindeswohl im Vordergrund, sondern das Elternwohl.
Aus dieser Sichtweise heraus bin ich FÜR ein Betreuungsgeld.
Aber auch wir müssen Taschentücher mitbringen, damit sich die Kinder die Nase putzen können.
Auch sonst hat der Kindergarten sehr viele Mängel, die alle nur aufgrund fehlender Gelder noch nicht behoben sind.
Wäre der Staat gewillt, den Kindergarten wieder kindgerecht zu machen (und damit meine ich die Grundstrukturen innerhalb der Kigas), dann wäre ich GEGEN das Betreuungsgeld und dafür, es dorthin sinnvoll zu investieren.
Aber da man ja nur noch dazu neigt, die Kinder sich selbst frei entfalten zu lassen (was ein grober Schwachsinn, ehrlich mal!), bleibe ich bei dem DAFÜR für das Betreuungsgeld.
Und ausländische Kinder bzw. deren Eltern interessieren mich dabei am allerwenigsten.
Es gibt die, die sich integrieren wollen und können und es auch entsprechend umsetzen. Deren Kinder können auch mit 3 Jahren anständig sprechen, selbst wenn sie bis dahin nur zu Hause waren.
Über die, die sich nicht integrieren wollen, brauchen wir eigentlich nicht mehr sprechen. Da ist schon alles gesagt. Und das was noch nicht gesagt ist darf man auch nicht sagen, aufgrund der deutschen Geschichte.
nur mit 150€ betreuungsgeld kann es sich kaum eine mutter erlauben daheim zu bleiben, es sei den der mann verdient genug für zwei...
ich persönlich finde das echt schade, denn grad die ersten 3 jahre passiert so viel bei den kindern... und das ich mir jetzt schon in der 28 ss woche darüber sorgen mache ob ich später mal einen krippenplatz bekomme ist echt traurig, aber was soll ich machen, muss ja auch von etwas leben... und harz4 will ich nichtalso heißt es so bald wie möglich nach dem jahr elterngeld wieder arbeiten
Ja, die 150 Euro sind wirklich nicht viel wenn man bedenkt, dass ein ganzes Einkommen wegfällt.
Aber ich schrieb ja schon: Es wird nicht mehr über das Kindeswohl nachgedacht.
Die Eltern sind gezwungen ihre Kinder weit, weit vor 3 Jahren in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter zu bringen. Tun sie dies nicht und streben eine gute, gesunde Entwicklung ihres Kindes an, verarmen sie. Zumindest in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes.
Die ganze Gesellschaft geht in die falsche Richtung, meiner Meinung nach. Und das ist auch nur eine Nebenwirkung. Wären die Gehälter so anständig geblieben wie noch vor 10 oder 15 Jahren, dann gäbe es die ganzen Sorgen darum gar nicht, dass die Mama nicht 3 Jahre zu Hause bleiben kann.
Es ist ein ziemlicher Rattenschwanz, der den Anfang ganz oben in der Politik hat und ganz am Ende stehen die Verlierer. UNSERE KINDER!
Turboprinzessin, bin ganz deiner Meinung!
24.04.2012 13:46
Zitat von Rosenstock:
Halte davon nichts!!
Will man einen billigeren Weg finden, Eltern davon abzuhalten, ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder durchzusetzen und den Kommunen damit längst fällige Investitionen ersparen?
Will man Elternteile, in der Regel Mütter, dazu motivieren, bis zur Einschulung der Kinder zu Hause zu bleiben? Das wird so nicht funktionieren. Wer einen einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz hat, wird diesen, unter anderem nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs und Erziehungsgeldes, nicht wegen 150 Euro oder 100 Euro im Monat aufgeben.
Für mich ergibt die Einführung des Betreuungsgeldes keinen Sinn
Das Geld würde es nur bis zum 3 Geburtstag geben.
24.04.2012 13:52
Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
**
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
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Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
**
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.
24.04.2012 13:54
Zitat von XxsprudelxX:
Zitat von Rosenstock:
Halte davon nichts!!
Will man einen billigeren Weg finden, Eltern davon abzuhalten, ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder durchzusetzen und den Kommunen damit längst fällige Investitionen ersparen?
Will man Elternteile, in der Regel Mütter, dazu motivieren, bis zur Einschulung der Kinder zu Hause zu bleiben? Das wird so nicht funktionieren. Wer einen einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz hat, wird diesen, unter anderem nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs und Erziehungsgeldes, nicht wegen 150 Euro oder 100 Euro im Monat aufgeben.
Für mich ergibt die Einführung des Betreuungsgeldes keinen Sinn
Das Geld würde es nur bis zum 3 Geburtstag geben.
Betreuungsgeld ohne Wirkung?
Studien zufolge werden nur wenige Frauen wegen des Betreuungsgeldes ihre Arbeitsstelle aufgeben und im Haushalt arbeiten und sich um die Erziehung ihres Kindes kümmern. Nur sehr wenige Mütter mit kleinen Kindern werden wegen 150 Euro im Monat ihr Verhalten ändern. Es bleiben diejenigen zu Hause, die ohnehin nicht arbeiten würden.
In Vollzeit berufstätige Frauen haben durch das Betreuungsgeld keine großen Vorteile. Besonders gut qualifizierte Frauen, die oft nur deshalb nicht arbeiteten, weil sie keinen bezahlbaren Betreuungsplatz für ihr Kleinkind haben, werden ungeachtet des Betreuungsgeldes früher in den Job zurückkehren, wenn genügend Krippenplätze vorhanden sind.
24.04.2012 13:57
Zitat von XxsprudelxX:
Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
**
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.
jetzt aber mal meine fragen, ein nicht verheiratetes paar, er verdient gut, sie 400€, kika 220€ bleiben 130€, klar betreuungsgeld hier vielleicht sinnvoll... aber wie ist das mit der krankenversicherung? weil harz4 kann die frau ja nicht beantragen, denn dan gäbs ja nur gutscheine, und verheiratet ist sie ja auch nicht, dann würde das geld für die beiträge der krankenversicherung drauf gehen oder???
24.04.2012 13:57
Aus purem Egoismus find ichs pauschal eine geile Sache... gehöre aber zu den glücklichen, die arbeiten gehen können, ohne einen Platz zu brauchen
ab und an darf man auch mal egoistisch sein, oder?
Ansonsten bezweifel ich, dass es leute vom Arbeiten abhält, dafür ist es zu niedrig... es könnte lediglich die abhalten, die abzüglich KiTa-Kosten weniger oder genauso viel hätten
belohnt würden die, die ohnehin solang daheim bleiben wollen/können...
ab und an darf man auch mal egoistisch sein, oder?
Ansonsten bezweifel ich, dass es leute vom Arbeiten abhält, dafür ist es zu niedrig... es könnte lediglich die abhalten, die abzüglich KiTa-Kosten weniger oder genauso viel hätten
belohnt würden die, die ohnehin solang daheim bleiben wollen/können...
24.04.2012 14:00
Zitat von XxsprudelxX:
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.
Klar tut es gut. Es ist nur die Frage, ob man mit dem wenigen Geld, was der Staat locker machen kann, Leute finanziert, denen es gut tut, oder Leute, die es dringendst brauchen.
24.04.2012 14:01
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von LeNiLu2012:Und die spricht von Fairness.
Grad bei Punkt 12
Die Merkel sagt ja zum Betreuungsgeld. Ab Sommer 2013 soll es kommen....
Fairness den Bürgen gegenüber, dass ich nicht lache.
Na aber es ist doch fair. Zumindest vom Prinzip her, dass es mit 150,- € natürlich viel zu niedrig ist, ist was anderes.
Aber warum sollte es unfair sein, wenn eine Mutter, die ihr Kind zu Hause betreut Geld vom Staat dafür bekommt, wenn Mütter, die ihre Kinder in der Krippe betreuen lassen ca. 1000,- € Zuschuss pro Monat erhalten. Denn soviel kostet ein Krippenplatz allein an laufenden Kosten pro Kind und Monat, die Baukosten sind da noch garnicht mitgerechnet.
Also ich finds fair, wenn ich dann für meine Arbeit zu Hause auch was bekomme. Außerdem kann ich mich dann ganz frei entscheiden was ich machen will. Arbeit im Job oder Kind großziehen!
Die Frage der Finanzierung:
Der Staat hat für jeden "Scheiß" Geld. Da sollte es nicht auf die wirklich wichtige Investiton in unsere Kinder akommen.
Da müsste man halt mal solche Dinge wie Finanzierung von Abtreibung, Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, MIlliardenpakete nach Griechenland, Bankenunterstützung, Rettungzahlungen für marode Firmen, etc. wegfallen lassen.
24.04.2012 14:03
Zitat von Sonnenaufgang:
Zitat von XxsprudelxX:
Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
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Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.
jetzt aber mal meine fragen, ein nicht verheiratetes paar, er verdient gut, sie 400€, kika 220€ bleiben 130€, klar betreuungsgeld hier vielleicht sinnvoll... aber wie ist das mit der krankenversicherung? weil harz4 kann die frau ja nicht beantragen, denn dan gäbs ja nur gutscheine, und verheiratet ist sie ja auch nicht, dann würde das geld für die beiträge der krankenversicherung drauf gehen oder???
Bei 400,- Basis ist man doch Beitragsfrei versichert?
Wüsste das jetzt auch nicht so genau.
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sie bezahlt für die 3 Wochen 130,- und H4 "dürfen" nur 24 Euro zahlen.. findet ihr das nicht unfair? Es sollte anders rum sein.. Ich verstehe das einfach nicht.. Trauriges Deutschland