Mütter- und Schwangerenforum

Was ist zu halten vom Betreungsgeld???

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24.04.2012 14:05
Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von XxsprudelxX:

Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
**
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.


jetzt aber mal meine fragen, ein nicht verheiratetes paar, er verdient gut, sie 400€, kika 220€ bleiben 130€, klar betreuungsgeld hier vielleicht sinnvoll... aber wie ist das mit der krankenversicherung? weil harz4 kann die frau ja nicht beantragen, denn dan gäbs ja nur gutscheine, und verheiratet ist sie ja auch nicht, dann würde das geld für die beiträge der krankenversicherung drauf gehen oder???

Bei 400,- Basis ist man doch Beitragsfrei versichert?
Wüsste das jetzt auch nicht so genau.


ja aber sie verzichtet ja auf die 400€ stelle um daheim beim kind zu bleiben, also wer übernimmt dann die versicherung, keiner! es sei den sie meldet sich arbeitslos und bezieht harz4 wo wir wieder beim anfang wären und den gutscheinen
XxsprudelxX
1288 Beiträge
24.04.2012 14:07
Zitat von Rosenstock:

Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Rosenstock:

Halte davon nichts!!
Will man einen billigeren Weg finden, Eltern davon abzuhalten, ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder durchzusetzen und den Kommunen damit längst fällige Investitionen ersparen?
Will man Elternteile, in der Regel Mütter, dazu motivieren, bis zur Einschulung der Kinder zu Hause zu bleiben? Das wird so nicht funktionieren. Wer einen einigermaßen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz hat, wird diesen, unter anderem nach Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs und Erziehungsgeldes, nicht wegen 150 Euro oder 100 Euro im Monat aufgeben.
Für mich ergibt die Einführung des Betreuungsgeldes keinen Sinn

Das Geld würde es nur bis zum 3 Geburtstag geben.


Betreuungsgeld ohne Wirkung?

Studien zufolge werden nur wenige Frauen wegen des Betreuungsgeldes ihre Arbeitsstelle aufgeben und im Haushalt arbeiten und sich um die Erziehung ihres Kindes kümmern. Nur sehr wenige Mütter mit kleinen Kindern werden wegen 150 Euro im Monat ihr Verhalten ändern. Es bleiben diejenigen zu Hause, die ohnehin nicht arbeiten würden.
In Vollzeit berufstätige Frauen haben durch das Betreuungsgeld keine großen Vorteile. Besonders gut qualifizierte Frauen, die oft nur deshalb nicht arbeiteten, weil sie keinen bezahlbaren Betreuungsplatz für ihr Kleinkind haben, werden ungeachtet des Betreuungsgeldes früher in den Job zurückkehren, wenn genügend Krippenplätze vorhanden sind.

Welche Studien? Ich habe mich viel mit diesem Thema auseinander gesetzt, da es mich mit meiner Tochter und mit dem Kind, das jetzt unterwegs ist, direkt betreffen würde. Hab von diesen Studien noch nie gehört?
Hättest du da mal einen Link? Würde mich einfach interessiern, was da alles drin steht.
XxsprudelxX
1288 Beiträge
24.04.2012 14:10
Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von XxsprudelxX:

Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
**
Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.


jetzt aber mal meine fragen, ein nicht verheiratetes paar, er verdient gut, sie 400€, kika 220€ bleiben 130€, klar betreuungsgeld hier vielleicht sinnvoll... aber wie ist das mit der krankenversicherung? weil harz4 kann die frau ja nicht beantragen, denn dan gäbs ja nur gutscheine, und verheiratet ist sie ja auch nicht, dann würde das geld für die beiträge der krankenversicherung drauf gehen oder???

Bei 400,- Basis ist man doch Beitragsfrei versichert?
Wüsste das jetzt auch nicht so genau.


ja aber sie verzichtet ja auf die 400€ stelle um daheim beim kind zu bleiben, also wer übernimmt dann die versicherung, keiner! es sei den sie meldet sich arbeitslos und bezieht harz4 wo wir wieder beim anfang wären und den gutscheinen

Ich bin in Elternzeit, also Beitragsfrei versichtert. Ich müsste mich garantiert nicht arbeitslos melden.
24.04.2012 14:15
Zitat von mia85:

Zitat von Krümelchen223:

Zitat von LeNiLu2012:

Grad bei Punkt 12
Die Merkel sagt ja zum Betreuungsgeld. Ab Sommer 2013 soll es kommen....
Und die spricht von Fairness.
Fairness den Bürgen gegenüber, dass ich nicht lache.


Na aber es ist doch fair. Zumindest vom Prinzip her, dass es mit 150,- € natürlich viel zu niedrig ist, ist was anderes.
Aber warum sollte es unfair sein, wenn eine Mutter, die ihr Kind zu Hause betreut Geld vom Staat dafür bekommt, wenn Mütter, die ihre Kinder in der Krippe betreuen lassen ca. 1000,- € Zuschuss pro Monat erhalten. Denn soviel kostet ein Krippenplatz allein an laufenden Kosten pro Kind und Monat, die Baukosten sind da noch garnicht mitgerechnet.

Also ich finds fair, wenn ich dann für meine Arbeit zu Hause auch was bekomme. Außerdem kann ich mich dann ganz frei entscheiden was ich machen will. Arbeit im Job oder Kind großziehen!

Die Frage der Finanzierung:
Der Staat hat für jeden "Scheiß" Geld. Da sollte es nicht auf die wirklich wichtige Investiton in unsere Kinder akommen.
Da müsste man halt mal solche Dinge wie Finanzierung von Abtreibung, Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, MIlliardenpakete nach Griechenland, Bankenunterstützung, Rettungzahlungen für marode Firmen, etc. wegfallen lassen.
so meinte ich das nicht, seit wann handeln die Politiker mit Fairness? Fairness dem Steuerzahler gegenüber? Für mich klingt das nach Imageaufbau, mehr nicht
24.04.2012 14:16


Zitat:
Die KiGa-Plätze kostenlos zu machen, wird die Regierung niemals tun - dann müssten sie noch x KiGä bauen und viele Muttis würden ihre Kinder noch schneller in den KiGa geben... Also genau das Gegenteil, was die Regierung mit dem Erziehungsgeld erreichen will. Wenn es danach geht... wundert euch nicht, wenn die U3-Gebühren irgendwann noch höher beschlossen werden


Die Kosten für KiG/Krippen-plätze werden nicht vom Staat und auch nicht vom Bundesland festgelegt, sondern von der jeweiligen Gemeinde bzw. vom Träger der Einrichtung.
Bei uns z. B. ist es tatsächlich langfristiges Ziel, die Krippe kostenlos zu machen. Momentan kostet der Krippenplatz 25 € pro Monat, unabhängig von den Buchungszeiten.

Ich denke nicht, dass die Kosten für die Fremdbetreuung der unger 3jährigen ins unermessliche steigen werden. Denn der Staat WILL ja die häusliche Betreuung mehr oder weniger ABSCHAFFEN.
Das Betreuungsgeld wäre zwar ein Schritt in die richtige Richtung, nämlich zur Eigenbetreuung hin, ist aber vom Betrag her viel zu niedrig!
Was die Regierung will (sogar über Parteigrenzen hinaus), ist die kollekiverziehung unserer Kinder. Ein Politiker prägte mal das Wort von der "Lufthoheit über den Kinderbetten", die es zu erobern gilt.
Der hat mal gesagt, was er wirklich dachte - kommt nicht so oft vor bei Politikern.
Jenna1983
823 Beiträge
24.04.2012 14:17
Zitat von mia85:

Zitat von Krümelchen223:

Zitat von LeNiLu2012:

Grad bei Punkt 12
Die Merkel sagt ja zum Betreuungsgeld. Ab Sommer 2013 soll es kommen....
Und die spricht von Fairness.
Fairness den Bürgen gegenüber, dass ich nicht lache.


Na aber es ist doch fair. Zumindest vom Prinzip her, dass es mit 150,- € natürlich viel zu niedrig ist, ist was anderes.
Aber warum sollte es unfair sein, wenn eine Mutter, die ihr Kind zu Hause betreut Geld vom Staat dafür bekommt, wenn Mütter, die ihre Kinder in der Krippe betreuen lassen ca. 1000,- € Zuschuss pro Monat erhalten. Denn soviel kostet ein Krippenplatz allein an laufenden Kosten pro Kind und Monat, die Baukosten sind da noch garnicht mitgerechnet.

Also ich finds fair, wenn ich dann für meine Arbeit zu Hause auch was bekomme. Außerdem kann ich mich dann ganz frei entscheiden was ich machen will. Arbeit im Job oder Kind großziehen!

Die Frage der Finanzierung:
Der Staat hat für jeden "Scheiß" Geld. Da sollte es nicht auf die wirklich wichtige Investiton in unsere Kinder akommen.
Da müsste man halt mal solche Dinge wie Finanzierung von Abtreibung, Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, MIlliardenpakete nach Griechenland, Bankenunterstützung, Rettungzahlungen für marode Firmen, etc. wegfallen lassen.


Wow, besser könnte man es nicht sagen!
24.04.2012 14:17
Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von XxsprudelxX:

Und noch mal zur Rechnung. Ich denke das es bei vielen doch eine Rolle spielen würde, ob sie 150 € im Monat bekommen oder nicht.
Z.B.
Mutter geht auf 400,- € Basis arbeiten, Kind in Krippe, Kosten: 280,- ( hier, in Augsburg ist das der Durchschnitt für einen Krippenplatz )
Bleibt der Mutter 120,- €
**
Beispiel 2
Mutter geht auf TZ arbeiten, Vater Vollzeit, Steuerklasse Mutter 5, Vater 3
Verdienst Mutter mit Steuerklasse 5 500,- €, Krippenplatz wie gehabt.
Bleibt der Mutter 220,-
**
Ich denke in solchen Fällen ( hatte das schon öfter im Bekanntenkreis ), wird dann doch eher gegen den Krippenplatz entschieden. Auch wenn man vlt. 50-100 € mehr hätte, aber da wegen viele ab, ob das kleine Geld dann wichtiger ist, oder eher die Zeit mit dem Kind.
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Selbst bei den jenigen, die es sich leisten können, heist es nicht, das das Geld nicht gut tun würde.


jetzt aber mal meine fragen, ein nicht verheiratetes paar, er verdient gut, sie 400€, kika 220€ bleiben 130€, klar betreuungsgeld hier vielleicht sinnvoll... aber wie ist das mit der krankenversicherung? weil harz4 kann die frau ja nicht beantragen, denn dan gäbs ja nur gutscheine, und verheiratet ist sie ja auch nicht, dann würde das geld für die beiträge der krankenversicherung drauf gehen oder???

Bei 400,- Basis ist man doch Beitragsfrei versichert?
Wüsste das jetzt auch nicht so genau.


ja aber sie verzichtet ja auf die 400€ stelle um daheim beim kind zu bleiben, also wer übernimmt dann die versicherung, keiner! es sei den sie meldet sich arbeitslos und bezieht harz4 wo wir wieder beim anfang wären und den gutscheinen

Ich bin in Elternzeit, also Beitragsfrei versichtert. Ich müsste mich garantiert nicht arbeitslos melden.



deswegen meine frage, hab nämlich keine ahnung gehabt, wie das geregelt ist bin vom extrem fall ausgegangen, aber wenn das net so ist umso besser
InaWug
12588 Beiträge
24.04.2012 14:22
Zitat von XxsprudelxX:

Zitat von Turboprinzessin:

Zitat von Sonnenaufgang:

Zitat von Turboprinzessin:

Dann hier auch noch mal (rauskopiert von der anderen Diskussion zum gleichen Thema)

Von der rein psychologischen Seite betrachtet ist das beste was einem Kind passieren kann, die Betreung durch die Eltern zu Hause bis zum 3. Lebensjahr.
Ein Kindergarten ist vom Grundsatz her nur dazu da, ein Kind auf die Grundschule vorzubereiten und nicht, um der Mutter zu ermöglichen einer Arbeit nachzugehen.

Die Kinderkrippen und die Tagesmütter sind nur dadurch entstanden, dass die Eltern beide arbeiten gehen müssen und wollen. Nicht, weil es dem Kind so gut tut.
Es steht also nicht das Kindeswohl im Vordergrund, sondern das Elternwohl.

Aus dieser Sichtweise heraus bin ich FÜR ein Betreuungsgeld.

Aber auch wir müssen Taschentücher mitbringen, damit sich die Kinder die Nase putzen können.
Auch sonst hat der Kindergarten sehr viele Mängel, die alle nur aufgrund fehlender Gelder noch nicht behoben sind.
Wäre der Staat gewillt, den Kindergarten wieder kindgerecht zu machen (und damit meine ich die Grundstrukturen innerhalb der Kigas), dann wäre ich GEGEN das Betreuungsgeld und dafür, es dorthin sinnvoll zu investieren.

Aber da man ja nur noch dazu neigt, die Kinder sich selbst frei entfalten zu lassen (was ein grober Schwachsinn, ehrlich mal!), bleibe ich bei dem DAFÜR für das Betreuungsgeld.
Und ausländische Kinder bzw. deren Eltern interessieren mich dabei am allerwenigsten.
Es gibt die, die sich integrieren wollen und können und es auch entsprechend umsetzen. Deren Kinder können auch mit 3 Jahren anständig sprechen, selbst wenn sie bis dahin nur zu Hause waren.

Über die, die sich nicht integrieren wollen, brauchen wir eigentlich nicht mehr sprechen. Da ist schon alles gesagt. Und das was noch nicht gesagt ist darf man auch nicht sagen, aufgrund der deutschen Geschichte.


nur mit 150€ betreuungsgeld kann es sich kaum eine mutter erlauben daheim zu bleiben, es sei den der mann verdient genug für zwei...
ich persönlich finde das echt schade, denn grad die ersten 3 jahre passiert so viel bei den kindern... und das ich mir jetzt schon in der 28 ss woche darüber sorgen mache ob ich später mal einen krippenplatz bekomme ist echt traurig, aber was soll ich machen, muss ja auch von etwas leben... und harz4 will ich nicht also heißt es so bald wie möglich nach dem jahr elterngeld wieder arbeiten


Ja, die 150 Euro sind wirklich nicht viel wenn man bedenkt, dass ein ganzes Einkommen wegfällt.
Aber ich schrieb ja schon: Es wird nicht mehr über das Kindeswohl nachgedacht.
Die Eltern sind gezwungen ihre Kinder weit, weit vor 3 Jahren in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter zu bringen. Tun sie dies nicht und streben eine gute, gesunde Entwicklung ihres Kindes an, verarmen sie. Zumindest in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes.

Die ganze Gesellschaft geht in die falsche Richtung, meiner Meinung nach. Und das ist auch nur eine Nebenwirkung. Wären die Gehälter so anständig geblieben wie noch vor 10 oder 15 Jahren, dann gäbe es die ganzen Sorgen darum gar nicht, dass die Mama nicht 3 Jahre zu Hause bleiben kann.
Es ist ein ziemlicher Rattenschwanz, der den Anfang ganz oben in der Politik hat und ganz am Ende stehen die Verlierer. UNSERE KINDER!

Turboprinzessin, bin ganz deiner Meinung!


super geschrieben
24.04.2012 14:22
Eine ganz andere Möglic hkeit Familien zu fördern, wäre es übrigens, wenn Eltern (wenn sie dann wieder arbeiten, der VAter im Regelfall ja eh früher) keine Rentenversicherungsbeiträge mehr abgezogen bekämen und auch der Arbeitgeber keinen Arbeitgeberanteil daran zu zahlen hätte.
Das wäre zum einen gerecht, denn wir Eltern investieren ja schon in die "künftigen Arbeitnehmer" sozusagen für die Rentenkassen und sollten nicht doppelt belastet werden.

Zum anderen wären Mütter und Väter dann sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt, denn sie würden dem Arbeitgeber viel weniger Lohnnebenkosten kosten!
Der Wiedereinstieg in den Beruf wäre ein Leichtes für uns erprobte Mamis!

Wäre mein Favorit der gerechten Familienförderung!
frechdachs81
5068 Beiträge
24.04.2012 14:26
Danke Sprudel, für deinen Beitrag - der mal wirklich diejenigen anspricht, die ein kleines bis durchschnittliches Familieneinkommen haben und kein H4 beziehen - ich denke auch, dass es beim Betreuungsgeld um diese Gruppe geht, die die Regierung ansprechen will.
Wenn zumindest diese Kids dann Zuhause bleiben können (und vielleicht die Kinder von SGBII-Beziehern nur unter bestimten Bedingungen Plätze bekommen) und dafür freie Plätze für die Kinder von Alleinerziehenden machen, dann ist doch schon mal viel gewonnen!
*
Liebe Threaderöffnerin: Ich glaube niemand bestreitet hier, dass sich das Betreuungsgeld für Alleinerziehende nicht lohnt.
*
Diejenigen die das Betreuungsgeld als Taschengeld für die ansehen, die eh genug haben: Ihr könnt ja der Regierung vorschlagen, dass es das Betreuungsgeld nur gibt, wenn man einen Satz X an Familieneinkommen nicht überschreitet (schließlich ist das Elterngeld auch in der Höhe eingeschränkt worden für "Besserverdiener" )
Oh man, Neider gibt es immer und überall - und ich schreibe das, obwohl mein Mann kein guter Verdiener ist, aber wir kommen so gerade hin, aber eben ohne großen Sprünge zu machen
frechdachs81
5068 Beiträge
24.04.2012 14:43
Zitat von mia85:

Eine ganz andere Möglic hkeit Familien zu fördern, wäre es übrigens, wenn Eltern (wenn sie dann wieder arbeiten, der VAter im Regelfall ja eh früher) keine Rentenversicherungsbeiträge mehr abgezogen bekämen und auch der Arbeitgeber keinen Arbeitgeberanteil daran zu zahlen hätte.
Das wäre zum einen gerecht, denn wir Eltern investieren ja schon in die "künftigen Arbeitnehmer" sozusagen für die Rentenkassen und sollten nicht doppelt belastet werden.

Zum anderen wären Mütter und Väter dann sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt, denn sie würden dem Arbeitgeber viel weniger Lohnnebenkosten kosten!
Der Wiedereinstieg in den Beruf wäre ein Leichtes für uns erprobte Mamis!

Wäre mein Favorit der gerechten Familienförderung!


Da forderst du aber ganz schön viel. Aber wir bezahlen ja mit unseren Beiträgen die jetzigen Rentner... wenn wir jetzt nicht mehr zahlen, was ist dann mit den Renten von heute, unseren Renten von morgen und den Renten unserer Kinder von überübermorgen?
Übrigens: Dein Vorschlag führt wiederum dazu, dass wieder mehr Eltern daran gelegen wäre, die Betreuung in Fremde hände zu geben
*
Für mich ist und bleibt die Mama ist einfach die beste U3-Betreuung.
24.04.2012 14:53
Zitat von frechdachs81:

Zitat von mia85:

Eine ganz andere Möglic hkeit Familien zu fördern, wäre es übrigens, wenn Eltern (wenn sie dann wieder arbeiten, der VAter im Regelfall ja eh früher) keine Rentenversicherungsbeiträge mehr abgezogen bekämen und auch der Arbeitgeber keinen Arbeitgeberanteil daran zu zahlen hätte.
Das wäre zum einen gerecht, denn wir Eltern investieren ja schon in die "künftigen Arbeitnehmer" sozusagen für die Rentenkassen und sollten nicht doppelt belastet werden.

Zum anderen wären Mütter und Väter dann sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt, denn sie würden dem Arbeitgeber viel weniger Lohnnebenkosten kosten!
Der Wiedereinstieg in den Beruf wäre ein Leichtes für uns erprobte Mamis!

Wäre mein Favorit der gerechten Familienförderung!


Da forderst du aber ganz schön viel. Aber wir bezahlen ja mit unseren Beiträgen die jetzigen Rentner... wenn wir jetzt nicht mehr zahlen, was ist dann mit den Renten von heute, unseren Renten von morgen und den Renten unserer Kinder von überübermorgen?
Übrigens: Dein Vorschlag führt wiederum dazu, dass wieder mehr Eltern daran gelegen wäre, die Betreuung in Fremde hände zu geben
*
Für mich ist und bleibt die Mama ist einfach die beste U3-Betreuung.


Auch für mich ist die Mama die beste U3-Betreuung. Deswegen bin ich ja auch zu Hause bei meinen Kindern und unsere große wird auch erst mit 3,5 Jahren in den KIGA gehen, das ist früh genug.

Ich denke nicht, dass bei meinem obigen Vorschlag mehr Kinder außerhäuslich betreut werden würden. Denn ein Ehepartner (jetzt mal egal ob Mutter oder Vater) würde ja viel mehr Geld mit nach Hause bringen mehr Netto vom Brutto sozusagen. Sodass es die Familie viel leichter hätte, auch wenn dann einer 3 Jahre oder länger zu Hause ist.

Und wenn man den Umfragen glauben darf, dann wollen ja 80 % der Mütter EIGENTLICH in den ersten Jahren zu Hause bleiben, können das aber wegen des Geldes bzw. mangels Geldes nicht! DAnn könnten sie und hätten es auch leichter, wieder in den Beruf evtl. Teilzeit einzusteigen.

Also mir würde es gefallen.
24.04.2012 15:29
Zitat von Krümelchen223:

Und auch hier stelle ich die Frage, wer soll das zahlen? denn die Gelder dafür fehlen.Das ist Fakt.
Ich habe diese Frage jetzt in 3 Threads gestellt und bis jetzt nirgends eine plausible antwort bekommen.

da wo man das geld für zusätzliche KiTa-Plätze hergenommen hätte, die im endeffekt teurer wären
Elisa
20106 Beiträge
24.04.2012 15:37
Ich selbst kam mit 10 Monaten in die Krippe und unsere Motte mit 13 Monaten in den KiGa. Und keiner von uns hat nen Knacks abbekommen oder ein schlechtes Verhältnis zur Mama.
Fakt ist: Bei einigen Kindern ist es in meinen Augen einfach notwendig, dass sie stundenweise in einem Kindergarten sind UND zum anderen ist es notwendig, dass es genug Personal (und vor allem gut ausgebildetes Personal) in den Kindergärten gibt.

Übrigens: Am 13. Mai sind Landtagswahlen in NRW, Mädels!
Maria211011
4995 Beiträge
24.04.2012 15:46
Ich finde es total bekloppt , sie sollten mehr Kindergartenplätze schaffen und diese mitfinanzieren , davon haben die kleinen Würmchen viel mehr...

...dieses Betreuungsgeld wird dazu beitragen, dass einige bis viele Kinder zuhause bleiben müssen, weil Mami oder Papi diese 150€ gebrauchen können, und das schadet dem Kind enorm, da es kein Sozialverhalten lernen kann...

...das ist auch willkommen bei Mamis, die net arbeiten gehen wollen , dann gibts noch mehr Geld von Papa Staat...
Nicht falsch verstehen, ich meine wirklich nur die Mütter, die echt keinen Bock haben zu arbeiten und sich durchschmarotzen, die 2-5 Kinder zuhause haben und das nur, weil sie dann zuhause bleiben dürfen (vom Jobcenter aus)...man rechne mal aus, was eine solche Mutter zusätzlich bekommt und wie lange andere dafür arbeiten müssen...
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