Welches Lebensmodell sagt euch eher zu? Hausfrau oder (und) arbeitende Mama?
12.09.2013 21:46
Zitat von Merle84:
Zitat von Primadonna:
Mittlerweile glaube ich daran, das die Krippen, die speziell für solche kleinen Mäuse errichtet worden sind, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der kleinen eingehen können. Also das stresspegel etc niedrig gehalten wird etc.
Im Zweifelsfall, wenn ich solch einen schlechten Eindruck einer Einrichtung ala Krippe hätte, dann würde ich mich gezielt nach einer Tagesmutter umsehen, die ja weit aus weniger Kinder betreut, als eine ganze Horde.
Wie Du schreibst, liest man leider heraus, dass Du Dich mit der Materie nicht auskennst. Klar, sind die Erzieher spezifisch für dieses Alter ausgebildet und auch der Betreuungsschlüssel ist höher. Und den Stresspegel niedrig halten, sorry aber.Wer will das leisten? Und warum ist eine umtriebige Einrichtung eine schlechte Einrichtung, es kommt doch auf die Kompetenzen der Erzieher an. Eine Tagemutter betreut im Schnitt vier bis sechs Kinder, da könnte man ja mal eine Mutter fragen die 4-6 Kinder im Kleinkindalter hat, ob das immer stressfrei zugeht, ich denke eher nicht.
Worauf ich eigentlich hinaus will, und was mich stört ist, die Fremdbetreuung so darzustellen, als wäre sie mit in Ansätzen mit der Betreuung durch die eigene Mutter zu vergleichen. So ist es nämlich nicht. Und wenn ich dann noch lesen, ich gebe mein Kind mit 12 Monaten zur Vollzeitbetreuung weil ich mir meinen Lebensstandard erhalten will. Urghs.
Oft gibt es für viele Mütter gar keine andere Möglichkeit, als direkt wieder zu Arbeiten zu gehen. Auch für Mütter, die es nicht müssten ist es oft nicht einfach, aber sie versuchen dennoch die Waage zu halten und es gibt auch Kinder, die einfach noch mit einem Jahr zu "unreif" für die Krippe sind. Wenn da die Eingewöhnung schon schlecht läuft überlegen es sich die meisten Mütter wieder.
Finde es kommt ganz auf das Kind darauf an. Ben wäre definitiv mit einem Jahr in einer Gruppe untergegangen und bin umso glücklicher, dass er nun mit zwei Jahren total aufblüht.
jetzt muss ich mich hier doch reinhängen...
1. hat hier niemand geschrieben, dass man sein Kind für 12 Stunden geben will..
2. eine Tagesmutter hat 4-6 Kinder, ganz richtig... was ist anders am Schlüssel für Krippenkinder? U1 ist der Schlüssel sogar nur 1:4, dann 1:5 und dann erst, kurz vor dem Kiga 1:6 , also ganz so viel Ahnung von der Materie hast du dann aber auch nicht.
Natürlich ist es was anderes Kinder fremd betreuen zu lassen, als sie selbst zu betreuen, ABER es ist nicht unbedingt schlechter. Kinder, die in Kindereinrichtungen gehen, machen oft deutlich schneller Fortschritte, Bsp. Essenssituation.
Mehr muss ich nicht schreiben und will ich auch gar nicht, du weißt, was ich meine. Ich bin sicher, das die Situation im Kiga nicht wesentlich stressiger ist, als in manch einem Haushalt. Denn da gibt es keine Extrawürste.
Und eigenartiger Weise begreifen sie Kids das auch sehr schnell. Sicher ist es anders, aber eben auch reicher an Erfahrungen, an Lernaspekten etc...
Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn man sich entscheidet Hausfrau zu sein. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man sich eben dagegen entscheidet und seine finanzielle Unabhängigkeit bewahren möchte. Und die hat man ganz klar nicht als Nur-Hausfrau. Sicher nicht um jeden Preis... ich habe auch im KH aufgehört, weil es nicht familienkompartibel war, weil ich nicht mehr konnte und in ein Burnout gerutscht bin... also bin ich genesen, habe gekündigt und mir eine neue Arbeit gesucht. Eine, die ich mit Familie gut vereinbaren kann. Ich habe jja nicht umsonst so oft gewechselt.
LG Zaubi
12.09.2013 21:47
Zitat von Nordseeschnitte:
Zitat von mimimi:natürlich nicht, aber ich finde es schwierig mit einem jahr festzustellen ob das kind schon so weit ist, diesem stress ausgesetzt zu werden....
Zitat von Nordseeschnitte:
Zitat von mimimi:ja aber wer denkt denn an die kinder?
...
Ich sage ja nicht das man um jeden Preis wieder los soll wenn man dem Kind damit schadet aber wenn man es will und das Kind in seiner Entwicklung weit genug ist und zufrieden ist spricht doch nichts dagegen
und mal ehrlich, welche krippe hat denn soviele betreuer, das es nicht zu stressig ist für kinder?
und tagesmutter, ja, das fände ich persönlich fast besser, obwohl ich da nicht allzu gute erfahrungen gemacht hab, mit der ersten. die zweite war toll, aber es hat mir gezeigt, wieviel mir von meinem eigenen kind abgeht
wenn ich lese, das tagesmütter 4-5 Kinder betreuen und damit der Schlüssel so super ist..dann schau ich in unsere Krippengruppen und kann sagen-auch hier kommen auf eine Erzieherin 5 Kinder.
Der Spatz geht aber auch nicht Vollzeit in die Krippe-a) weil ich da n schlechtes Gewissen hätte, weil b) ich bin zu Haus und bleibs ja auch noch mal 2 Jahre.
Jetzt kann man sich fragen, warum wir dann den Spatz überhaupt abgeben..nunja, ich hab die Meinung Kinder brauchen Kinder-und das kann ich ihm leider in dem Umfang in dem er es braucht nicht bieten.
Ich bin ihm da bei weitem nicht genug und er muss ja auch den Umgang mit anderen Kindern lernen. (ist ja-so sauer den meisten dieser Vergleich jetzt aufstoßen mag-ähnlich wie bei Hunden auch)
12.09.2013 21:49
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
Ich würde nie mein 12 Monatiges Kind vollzeit abgegen um mir meinen Lebensstandard zu erhalten.
Es ist nämlich ein Unterschied, ob das Kind im eigenen Haushalt von der Mutter, oder in eine Einrichtung oder bei einer Tagesmutter fremdbetreut wird.
So wie es hier immer hingestellt wird mit, das ist alles so toll, mein Kind kann dort den ganzen Tag nur spielen und fühlt sich wohl, das mag wohl so sein, aber solch ein langer Tag bedeuted auch immer Stress und Arbeit für ein Kind, vor allem in diesem Alter, viele Reize die zu verarbeiten sind, allein die Lautstärke etc. etc.
Als Mutter mit Kind zu Haus, kann ich schon besser und gezielter auf mein Kind eingehen und seine Bedürfnisse wahren.
Nee lieber gefrustet zu Hause sitzen, ist klar
Bitte?
Schön, dass euch allen Eure eigenen Bedürfnisse wichtiger sind als die Bedürfnisse Eurer Kinder.
Die dürfen dann den ganzen Tag gefrustet in der Krippe hocken, weil Mama ihren Lebensstil nicht verändern will.
Herzlichen Glückwunsch.
Lebensstil und Lebensstandard sind 2 völlig verschiedene paar Schuhe! Würdest du z.b. dein Eigenheim verkaufen um zu Hause bleiben zu können? Weil's finanziell nicht anders geht?
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.
12.09.2013 21:56
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von Primadonna:
Mittlerweile glaube ich daran, das die Krippen, die speziell für solche kleinen Mäuse errichtet worden sind, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der kleinen eingehen können. Also das stresspegel etc niedrig gehalten wird etc.
Im Zweifelsfall, wenn ich solch einen schlechten Eindruck einer Einrichtung ala Krippe hätte, dann würde ich mich gezielt nach einer Tagesmutter umsehen, die ja weit aus weniger Kinder betreut, als eine ganze Horde.
Wie Du schreibst, liest man leider heraus, dass Du Dich mit der Materie nicht auskennst. Klar, sind die Erzieher spezifisch für dieses Alter ausgebildet und auch der Betreuungsschlüssel ist höher. Und den Stresspegel niedrig halten, sorry aber.Wer will das leisten? Und warum ist eine umtriebige Einrichtung eine schlechte Einrichtung, es kommt doch auf die Kompetenzen der Erzieher an. Eine Tagemutter betreut im Schnitt vier bis sechs Kinder, da könnte man ja mal eine Mutter fragen die 4-6 Kinder im Kleinkindalter hat, ob das immer stressfrei zugeht, ich denke eher nicht.
Worauf ich eigentlich hinaus will, und was mich stört ist, die Fremdbetreuung so darzustellen, als wäre sie mit in Ansätzen mit der Betreuung durch die eigene Mutter zu vergleichen. So ist es nämlich nicht. Und wenn ich dann noch lesen, ich gebe mein Kind mit 12 Monaten zur Vollzeitbetreuung weil ich mir meinen Lebensstandard erhalten will. Urghs.
Oft gibt es für viele Mütter gar keine andere Möglichkeit, als direkt wieder zu Arbeiten zu gehen. Auch für Mütter, die es nicht müssten ist es oft nicht einfach, aber sie versuchen dennoch die Waage zu halten und es gibt auch Kinder, die einfach noch mit einem Jahr zu "unreif" für die Krippe sind. Wenn da die Eingewöhnung schon schlecht läuft überlegen es sich die meisten Mütter wieder.
Finde es kommt ganz auf das Kind darauf an. Ben wäre definitiv mit einem Jahr in einer Gruppe untergegangen und bin umso glücklicher, dass er nun mit zwei Jahren total aufblüht.
jetzt muss ich mich hier doch reinhängen...
1. hat hier niemand geschrieben, dass man sein Kind für 12 Stunden geben will.. Da habe ich mich vertippt und bereits korrigiert, es sollte heißen "12 Monatiges Kind etc..."
2. eine Tagesmutter hat 4-6 Kinder, ganz richtig... was ist anders am Schlüssel für Krippenkinder? U1 ist der Schlüssel sogar nur 1:4, dann 1:5 und dann erst, kurz vor dem Kiga 1:6 , also ganz so viel Ahnung von der Materie hast du dann aber auch nicht. Hab ich ja ebenfalls geschrieben, kommt etwa aufs gleiche bei raus.
Natürlich ist es was anderes Kinder fremd betreuen zu lassen, als sie selbst zu betreuen, ABER es ist nicht unbedingt schlechter. Kinder, die in Kindereinrichtungen gehen, machen oft deutlich schneller Fortschritte, Bsp. Essenssituation.Mehr muss ich nicht schreiben und will ich auch gar nicht, du weißt, was ich meine. Ich bin sicher, das die Situation im Kiga nicht wesentlich stressiger ist, als in manch einem Haushalt. Denn da gibt es keine Extrawürste.
Und eigenartiger Weise begreifen sie Kids das auch sehr schnell.
Sicher ist es anders, aber eben auch reicher an Erfahrungen, an Lernaspekten etc...
Gut, ich bin mir sicher, dass es für Kinder wesentlich stressiger ist. Eigenartiger Weise begreifen es die Kinder sehr schnell? Ja, da hast Du Recht, es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig.![]()
Ich bin jetzt nicht die Leitungsorientierte Mutter, mein Kind muss nicht mit einem Jahr vom Löffel essen, aus dem Becher trinken oder sich seine Hausschuhe selbt anziehen können, also ist es für mich kein Argument, dass die Kinder in der Krippe viel von anderen abschauen und davon resultieren, auch wenn es stimmt. Für mich resultieren die Kinder am meißten durch viel Zeit mit der Mutter.![]()
Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn man sich entscheidet Hausfrau zu sein. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man sich eben dagegen entscheidet und seine finanzielle Unabhängigkeit bewahren möchte. Und die hat man ganz klar nicht als Nur-Hausfrau. Sicher nicht um jeden Preis... ich habe auch im KH aufgehört, weil es nicht familienkompartibel war, weil ich nicht mehr konnte und in ein Burnout gerutscht bin... also bin ich genesen, habe gekündigt und mir eine neue Arbeit gesucht. Eine, die ich mit Familie gut vereinbaren kann. Ich habe jja nicht umsonst so oft gewechselt.![]()
LG Zaubi
12.09.2013 21:58
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
...
Bitte?
Schön, dass euch allen Eure eigenen Bedürfnisse wichtiger sind als die Bedürfnisse Eurer Kinder.
Die dürfen dann den ganzen Tag gefrustet in der Krippe hocken, weil Mama ihren Lebensstil nicht verändern will.
Herzlichen Glückwunsch.
Lebensstil und Lebensstandard sind 2 völlig verschiedene paar Schuhe! Würdest du z.b. dein Eigenheim verkaufen um zu Hause bleiben zu können? Weil's finanziell nicht anders geht?
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.![]()
Na dann hoffen wir, dass das Leben immer so spielt, wie ihr euch das vorausschauend wünscht.
Haben wie auch gemacht... nur nicht im klassischen Rollenmuster. Mein Gehalt hat damals immer gereicht um unser Haus weiterhin zu finanzieren. Mein Freund wäre der, der zu Hause hätte bleiben können ( womit ich übrigens auch kein Problem gehabt hätte) und auf dessen Gehalt wir hätten verzichten können.
Aber, dann bin ich eben krank geworden. Ich hatte ein Burnout. Musste vorerst kürzer treten.. musste meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich wieder gesund werden wollte. UNd das wollte ich. Hieß aber... enorme finanzielle Einbußen. < zu Prima schiel
... wäre mein Freund in der Zeit aus welchen Gründen auch immer arbeitslos geworden... tja.. dann wäre uns nach einem halben Jahr, vll. auch nach einem ganzen Jahr die Luft ausgegangen udn wir hätten verkaufen müssen.
An sowas haben wir nie gedacht...als wir bauten. Aber ganz oft kommt es anders, als man denkt. Und immer kommt Hochmut vor dem Fall, als hoffe ich einfach, dass euer Leben tatsächlich so spielt, wie ihr es vorausschauend hellseht. LG Zaubi
12.09.2013 21:59
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
...
Bitte?
Schön, dass euch allen Eure eigenen Bedürfnisse wichtiger sind als die Bedürfnisse Eurer Kinder.
Die dürfen dann den ganzen Tag gefrustet in der Krippe hocken, weil Mama ihren Lebensstil nicht verändern will.
Herzlichen Glückwunsch.
Lebensstil und Lebensstandard sind 2 völlig verschiedene paar Schuhe! Würdest du z.b. dein Eigenheim verkaufen um zu Hause bleiben zu können? Weil's finanziell nicht anders geht?
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.![]()
Ganz schlechte Argument denn die Rechnung geht in dem Moment krachen wo der hauptverdiener alos oder Arbeitsunfähig wird
12.09.2013 22:05
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
...
Lebensstil und Lebensstandard sind 2 völlig verschiedene paar Schuhe! Würdest du z.b. dein Eigenheim verkaufen um zu Hause bleiben zu können? Weil's finanziell nicht anders geht?
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.![]()
Na dann hoffen wir, dass das Leben immer so spielt, wie ihr euch das vorausschauend wünscht.![]()
Haben wie auch gemacht... nur nicht im klassischen Rollenmuster. Mein Gehalt hat damals immer gereicht um unser Haus weiterhin zu finanzieren. Mein Freund wäre der, der zu Hause hätte bleiben können ( womit ich übrigens auch kein Problem gehabt hätte) und auf dessen Gehalt wir hätten verzichten können.
Aber, dann bin ich eben krank geworden. Ich hatte ein Burnout. Musste vorerst kürzer treten.. musste meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich wieder gesund werden wollte. UNd das wollte ich. Hieß aber... enorme finanzielle Einbußen. < zu Prima schiel... wäre mein Freund in der Zeit aus welchen Gründen auch immer arbeitslos geworden... tja.. dann wäre uns nach einem halben Jahr, vll. auch nach einem ganzen Jahr die Luft ausgegangen udn wir hätten verkaufen müssen.
An sowas haben wir nie gedacht...als wir bauten. Aber ganz oft kommt es anders, als man denkt. Und immer kommt Hochmut vor dem Fall, als hoffe ich einfach, dass euer Leben tatsächlich so spielt, wie ihr es vorausschauend hellseht.
LG Zaubi
Das ist bedauerlich, tut mir leid.
Allerdings bin ich nicht hochmütig.
Uns wird auch nicht nach 6 oder 12 Monaten das Geld ausgehen, da hätten wir langfristiger Zeit um uns oder unsere Einkommensituation neu zu strukturieren. Und dann sind auch meine Kinder aus dem Alter raus, wo sie ihre Mutter am besten noch den ganzen Tag brauchen und ich sie auch für viele Std. am Tag ohne schlechtes Gewissen weggeben würde.
12.09.2013 22:07
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von Primadonna:
Mittlerweile glaube ich daran, das die Krippen, die speziell für solche kleinen Mäuse errichtet worden sind, ganz gezielt auf die Bedürfnisse der kleinen eingehen können. Also das stresspegel etc niedrig gehalten wird etc.
Im Zweifelsfall, wenn ich solch einen schlechten Eindruck einer Einrichtung ala Krippe hätte, dann würde ich mich gezielt nach einer Tagesmutter umsehen, die ja weit aus weniger Kinder betreut, als eine ganze Horde.
Wie Du schreibst, liest man leider heraus, dass Du Dich mit der Materie nicht auskennst. Klar, sind die Erzieher spezifisch für dieses Alter ausgebildet und auch der Betreuungsschlüssel ist höher. Und den Stresspegel niedrig halten, sorry aber.Wer will das leisten? Und warum ist eine umtriebige Einrichtung eine schlechte Einrichtung, es kommt doch auf die Kompetenzen der Erzieher an. Eine Tagemutter betreut im Schnitt vier bis sechs Kinder, da könnte man ja mal eine Mutter fragen die 4-6 Kinder im Kleinkindalter hat, ob das immer stressfrei zugeht, ich denke eher nicht.
Worauf ich eigentlich hinaus will, und was mich stört ist, die Fremdbetreuung so darzustellen, als wäre sie mit in Ansätzen mit der Betreuung durch die eigene Mutter zu vergleichen. So ist es nämlich nicht. Und wenn ich dann noch lesen, ich gebe mein Kind mit 12 Monaten zur Vollzeitbetreuung weil ich mir meinen Lebensstandard erhalten will. Urghs.
Oft gibt es für viele Mütter gar keine andere Möglichkeit, als direkt wieder zu Arbeiten zu gehen. Auch für Mütter, die es nicht müssten ist es oft nicht einfach, aber sie versuchen dennoch die Waage zu halten und es gibt auch Kinder, die einfach noch mit einem Jahr zu "unreif" für die Krippe sind. Wenn da die Eingewöhnung schon schlecht läuft überlegen es sich die meisten Mütter wieder.
Finde es kommt ganz auf das Kind darauf an. Ben wäre definitiv mit einem Jahr in einer Gruppe untergegangen und bin umso glücklicher, dass er nun mit zwei Jahren total aufblüht.
jetzt muss ich mich hier doch reinhängen...
1. hat hier niemand geschrieben, dass man sein Kind für 12 Stunden geben will.. Da habe ich mich vertippt und bereits korrigiert, es sollte heißen "12 Monatiges Kind etc..."
2. eine Tagesmutter hat 4-6 Kinder, ganz richtig... was ist anders am Schlüssel für Krippenkinder? U1 ist der Schlüssel sogar nur 1:4, dann 1:5 und dann erst, kurz vor dem Kiga 1:6 , also ganz so viel Ahnung von der Materie hast du dann aber auch nicht. Hab ich ja ebenfalls geschrieben, kommt etwa aufs gleiche bei raus.
Natürlich ist es was anderes Kinder fremd betreuen zu lassen, als sie selbst zu betreuen, ABER es ist nicht unbedingt schlechter. Kinder, die in Kindereinrichtungen gehen, machen oft deutlich schneller Fortschritte, Bsp. Essenssituation.Mehr muss ich nicht schreiben und will ich auch gar nicht, du weißt, was ich meine. Ich bin sicher, das die Situation im Kiga nicht wesentlich stressiger ist, als in manch einem Haushalt. Denn da gibt es keine Extrawürste.
Und eigenartiger Weise begreifen sie Kids das auch sehr schnell.
Sicher ist es anders, aber eben auch reicher an Erfahrungen, an Lernaspekten etc...
Gut, ich bin mir sicher, dass es für Kinder wesentlich stressiger ist. Eigenartiger Weise begreifen es die Kinder sehr schnell? Ja, da hast Du Recht, es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig .![]()
Ich bin jetzt nicht die Leitungsorientierte Mutter, mein Kind muss nicht mit einem Jahr vom Löffel essen, aus dem Becher trinken oder sich seine Hausschuhe selbt anziehen können, also ist es für mich kein Argument, dass die Kinder in der Krippe viel von anderen abschauen und davon resultieren, auch wenn es stimmt. Für mich resultieren die Kinder am meißten durch viel Zeit mit der Mutter .![]()
Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn man sich entscheidet Hausfrau zu sein. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man sich eben dagegen entscheidet und seine finanzielle Unabhängigkeit bewahren möchte. Und die hat man ganz klar nicht als Nur-Hausfrau. Sicher nicht um jeden Preis... ich habe auch im KH aufgehört, weil es nicht familienkompartibel war, weil ich nicht mehr konnte und in ein Burnout gerutscht bin... also bin ich genesen, habe gekündigt und mir eine neue Arbeit gesucht. Eine, die ich mit Familie gut vereinbaren kann. Ich habe jja nicht umsonst so oft gewechselt.![]()
LG Zaubi
Warum klingt es so, als würden alle Kinder, die in eine Krippe gehen, in ein Verließ eingesperrt werden? Nur bei Wasser und Brot? Du musst sie nicht bedauern, es geht ihnen gut.
Und du glaubst also sie lernen, bzw. machen die Dinge schneller, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt?
Duu Kinder wollen lernen, das ist ihnen angeboren.. sie sind von Natur aus neugierig und willensstark. Es gehört zu ihren natürlichen Instinken möglichst alles zu lernen, was ihr Umfeld schon kann. Es hat also in den seltensten Fällen etwas mit "es bleibt ihnen nichts über" zu tun. Eher ist es ein "ohhh, ich will, ich will, ich will das auch können/haben/machen" Und auch das weiß ich aus eigener Erfahrung... als Mutter bin ich doch viel zu ängstlich... stütze mein Kind bei den ersten Balncierübungen, nur weil der Stamm ev. 5 cm über dem Boden schwebt.. ich lasse mein dreijähriges nicht auf einen Baum klettern etc.. einfach, weil ich zu ängstlich bin.. in einer Kindereinrichtung können sie das meiste jedoch ausprobieren... weil wir Erzieher nämlcih u.a. gelernt haben, wie man Kinder fördert... natürlich individuell und nicht jedes Kind traut sich gleich viel etc... aber wenn es versuhen will, dann darf es auch.
Genauso, wie es lernt, dass es warten muss, bis eben alle soweit sind und das geschrei in dem Fall nichts nützt, wenn es denn überhaupt im Kiga schreit.. denn eine Erzieherin macht meist irgendwelche Fingerspiele, Lieder singen etc, wenn die Kids am Tisch sitzen und warten. Während die anderen beiden sich darum kümmern, das Essen zu holen und auf die Teller zu verteilen. LG Zaubi
12.09.2013 22:09
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
...
jetzt muss ich mich hier doch reinhängen...
1. hat hier niemand geschrieben, dass man sein Kind für 12 Stunden geben will.. Da habe ich mich vertippt und bereits korrigiert, es sollte heißen "12 Monatiges Kind etc..."
2. eine Tagesmutter hat 4-6 Kinder, ganz richtig... was ist anders am Schlüssel für Krippenkinder? U1 ist der Schlüssel sogar nur 1:4, dann 1:5 und dann erst, kurz vor dem Kiga 1:6 , also ganz so viel Ahnung von der Materie hast du dann aber auch nicht. Hab ich ja ebenfalls geschrieben, kommt etwa aufs gleiche bei raus.
Natürlich ist es was anderes Kinder fremd betreuen zu lassen, als sie selbst zu betreuen, ABER es ist nicht unbedingt schlechter. Kinder, die in Kindereinrichtungen gehen, machen oft deutlich schneller Fortschritte, Bsp. Essenssituation.Mehr muss ich nicht schreiben und will ich auch gar nicht, du weißt, was ich meine. Ich bin sicher, das die Situation im Kiga nicht wesentlich stressiger ist, als in manch einem Haushalt. Denn da gibt es keine Extrawürste.
Und eigenartiger Weise begreifen sie Kids das auch sehr schnell.
Sicher ist es anders, aber eben auch reicher an Erfahrungen, an Lernaspekten etc...
Gut, ich bin mir sicher, dass es für Kinder wesentlich stressiger ist. Eigenartiger Weise begreifen es die Kinder sehr schnell? Ja, da hast Du Recht, es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig .![]()
Ich bin jetzt nicht die Leitungsorientierte Mutter, mein Kind muss nicht mit einem Jahr vom Löffel essen, aus dem Becher trinken oder sich seine Hausschuhe selbt anziehen können, also ist es für mich kein Argument, dass die Kinder in der Krippe viel von anderen abschauen und davon resultieren, auch wenn es stimmt. Für mich resultieren die Kinder am meißten durch viel Zeit mit der Mutter .![]()
Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn man sich entscheidet Hausfrau zu sein. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man sich eben dagegen entscheidet und seine finanzielle Unabhängigkeit bewahren möchte. Und die hat man ganz klar nicht als Nur-Hausfrau. Sicher nicht um jeden Preis... ich habe auch im KH aufgehört, weil es nicht familienkompartibel war, weil ich nicht mehr konnte und in ein Burnout gerutscht bin... also bin ich genesen, habe gekündigt und mir eine neue Arbeit gesucht. Eine, die ich mit Familie gut vereinbaren kann. Ich habe jja nicht umsonst so oft gewechselt.![]()
LG Zaubi
Warum klingt es so, als würden alle Kinder, die in eine Krippe gehen, in ein Verließ eingesperrt werden? Nur bei Wasser und Brot? Du musst sie nicht bedauern, es geht ihnen gut.
Und du glaubst also sie lernen, bzw. machen die Dinge schneller, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt?Duu Kinder wollen lernen, das ist ihnen angeboren.. sie sind von Natur aus neugierig und willensstark. Es gehört zu ihren natürlichen Instinken möglichst alles zu lernen, was ihr Umfeld schon kann. Es hat also in den seltensten Fällen etwas mit "es bleibt ihnen nichts über" zu tun. Eher ist es ein "ohhh, ich will, ich will, ich will das auch können/haben/machen"
Und auch das weiß ich aus eigener Erfahrung... als Mutter bin ich doch viel zu ängstlich... stütze mein Kind bei den ersten Balncierübungen, nur weil der Stamm ev. 5 cm über dem Boden schwebt.. ich lasse mein dreijähriges nicht auf einen Baum klettern etc.. einfach, weil ich zu ängstlich bin.. in einer Kindereinrichtung können sie das meiste jedoch ausprobieren... weil wir Erzieher nämlcih u.a. gelernt haben, wie man Kinder fördert... natürlich individuell und nicht jedes Kind traut sich gleich viel etc... aber wenn es versuhen will, dann darf es auch.Genauso, wie es lernt, dass es warten muss, bis eben alle soweit sind und das geschrei in dem Fall nichts nützt, wenn es denn überhaupt im Kiga schreit.. denn eine Erzieherin macht meist irgendwelche Fingerspiele, Lieder singen etc, wenn die Kids am Tisch sitzen und warten. Während die anderen beiden sich darum kümmern, das Essen zu holen und auf die Teller zu verteilen.
LG Zaubi
Zumal die Kinder ja auch eine Beziehung zu den Erziehern aufbauen, die sich in einer guten Einrichtung auch hingebungsvoll kümmern. So wächst der Bezugsrahmen der Kinder auch.
Das finde ich eher positiv.
12.09.2013 22:11
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
...
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.![]()
Na dann hoffen wir, dass das Leben immer so spielt, wie ihr euch das vorausschauend wünscht.![]()
Haben wie auch gemacht... nur nicht im klassischen Rollenmuster. Mein Gehalt hat damals immer gereicht um unser Haus weiterhin zu finanzieren. Mein Freund wäre der, der zu Hause hätte bleiben können ( womit ich übrigens auch kein Problem gehabt hätte) und auf dessen Gehalt wir hätten verzichten können.
Aber, dann bin ich eben krank geworden. Ich hatte ein Burnout. Musste vorerst kürzer treten.. musste meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich wieder gesund werden wollte. UNd das wollte ich. Hieß aber... enorme finanzielle Einbußen. < zu Prima schiel... wäre mein Freund in der Zeit aus welchen Gründen auch immer arbeitslos geworden... tja.. dann wäre uns nach einem halben Jahr, vll. auch nach einem ganzen Jahr die Luft ausgegangen udn wir hätten verkaufen müssen.
An sowas haben wir nie gedacht...als wir bauten. Aber ganz oft kommt es anders, als man denkt. Und immer kommt Hochmut vor dem Fall, als hoffe ich einfach, dass euer Leben tatsächlich so spielt, wie ihr es vorausschauend hellseht.
LG Zaubi
Das ist bedauerlich, tut mir leid.
Allerdings bin ich nicht hochmütig.
Uns wird auch nicht nach 6 oder 12 Monaten das Geld ausgehen, da hätten wir langfristiger Zeit um uns oder unsere Einkommensituation neu zu strukturieren. Und dann sind auch meine Kinder aus dem Alter raus, wo sie ihre Mutter am besten noch den ganzen Tag brauchen und ich sie auch für viele Std. am Tag ohne schlechtes Gewissen weggeben würde.![]()
Wenn deinem Mann heute was passiert und er z.b. eine Bu-Rente erhält hättet ihr noch so viel Zeit euch anders zu orientieren? Dann habt ihr wirklich sehr gut vorgesorgt, Respekt, das wäre uns finanziell nicht möglich
12.09.2013 22:12
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
Zitat von Merle84:
Ich würde nie mein 12 Monatiges Kind vollzeit abgegen um mir meinen Lebensstandard zu erhalten.
Es ist nämlich ein Unterschied, ob das Kind im eigenen Haushalt von der Mutter, oder in eine Einrichtung oder bei einer Tagesmutter fremdbetreut wird.
So wie es hier immer hingestellt wird mit, das ist alles so toll, mein Kind kann dort den ganzen Tag nur spielen und fühlt sich wohl, das mag wohl so sein, aber solch ein langer Tag bedeuted auch immer Stress und Arbeit für ein Kind, vor allem in diesem Alter, viele Reize die zu verarbeiten sind, allein die Lautstärke etc. etc.
Als Mutter mit Kind zu Haus, kann ich schon besser und gezielter auf mein Kind eingehen und seine Bedürfnisse wahren.
Nee lieber gefrustet zu Hause sitzen, ist klar
Bitte?
Schön, dass euch allen Eure eigenen Bedürfnisse wichtiger sind als die Bedürfnisse Eurer Kinder.
Die dürfen dann den ganzen Tag gefrustet in der Krippe hocken, weil Mama ihren Lebensstil nicht verändern will.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich bin mit einer dauergefrusteten Mutter großgeworden, die gemeint hat, sie müsse immer für mich dasein, den Haushalt wie geleckt führen und alles von meinem Vater ertragen, weil es ja den Kindern schadet, wenn man sich von seinem dauerfremdgehenden Macho trennt. War nicht so toll. V.a., weil sie irgendwann nicht mehr in der Lage war Liebe zu zeigen und ich mir nur noch wie eine Belastung vorkam. Daher stufe ich den Faktor glückliche Mutter als recht hoch ein. Gerade bei Mädchen, die sie noch zusätzlich als Rollenvorbild wahrnehmen.
12.09.2013 22:13
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von mimimi:
...
Nein würde ich nicht.
Wir z.B. haben vorausschauend, mit dem Blick in die Zukunft und dem Wunsch nach Kindern, ein Haus gekauft, dass wir uns auch mit einem Gehalt finazieren können.
Wäre das nicht möglich gewesen, hätte wir und eben kein Eigenheim gekauft.![]()
Na dann hoffen wir, dass das Leben immer so spielt, wie ihr euch das vorausschauend wünscht.![]()
Haben wie auch gemacht... nur nicht im klassischen Rollenmuster. Mein Gehalt hat damals immer gereicht um unser Haus weiterhin zu finanzieren. Mein Freund wäre der, der zu Hause hätte bleiben können ( womit ich übrigens auch kein Problem gehabt hätte) und auf dessen Gehalt wir hätten verzichten können.
Aber, dann bin ich eben krank geworden. Ich hatte ein Burnout. Musste vorerst kürzer treten.. musste meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich wieder gesund werden wollte. UNd das wollte ich. Hieß aber... enorme finanzielle Einbußen. < zu Prima schiel... wäre mein Freund in der Zeit aus welchen Gründen auch immer arbeitslos geworden... tja.. dann wäre uns nach einem halben Jahr, vll. auch nach einem ganzen Jahr die Luft ausgegangen udn wir hätten verkaufen müssen.
An sowas haben wir nie gedacht...als wir bauten. Aber ganz oft kommt es anders, als man denkt. Und immer kommt Hochmut vor dem Fall, als hoffe ich einfach, dass euer Leben tatsächlich so spielt, wie ihr es vorausschauend hellseht.
LG Zaubi
Das ist bedauerlich, tut mir leid.
Allerdings bin ich nicht hochmütig.
Uns wird auch nicht nach 6 oder 12 Monaten das Geld ausgehen, da hätten wir langfristiger Zeit um uns oder unsere Einkommensituation neu zu strukturieren. Und dann sind auch meine Kinder aus dem Alter raus, wo sie ihre Mutter am besten noch den ganzen Tag brauchen und ich sie auch für viele Std. am Tag ohne schlechtes Gewissen weggeben würde.![]()
Du bist hausfrau, dein Mann schafft das geld ran? Nun... morgen geht er zur Arbeit... bekommt die betriebsbedingte Kündigung... warum auch immer.. er ärgert sich... kommt nach Hause, beginnt sofort mit der suche nach einem neuen job... klappt aber nicht ganz so... er bekommt inzwischen ALG 1.... gehts du jetzt los? Hast du sofort Arbeit? hast du sofort so gut bezahlte Arbeit, das du allein alles stemmen kannst? Oder hofft ihr weiter, dass dein mann schon arbeit finden wird? Er macht sich Sorgen, baut einen Autounfall weil er in Gedanken ist.. er liegt schwer verletzt im KH... nun stehst du da... mit dem ALG 1 deines Mannes... arbeiten kannst du selbst auch nicht sofort... denn 1. musst du deine kinder erstmal in eine einrichtung bekommen so schnell und 2. ist es nicht so, dass alle AG ausgerechnet auf dich warten und dich mit spitzengehalt einstellen... ausserdem bist du dann allein für das bringen und holen der Kinder zuständig, bist also unflexibel was die arbeitszeiten angeht... und und und... es gibt zig möglichkeiten, wie man plötzlich die seifenblase, die man so vorausschauend geformt hatte, platzt. Und dann? Verkaufts du euer Haus, nur damit deine Kids nicht eine Einrichtung müssen?
12.09.2013 22:15
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
...
jetzt muss ich mich hier doch reinhängen...
1. hat hier niemand geschrieben, dass man sein Kind für 12 Stunden geben will.. Da habe ich mich vertippt und bereits korrigiert, es sollte heißen "12 Monatiges Kind etc..."
2. eine Tagesmutter hat 4-6 Kinder, ganz richtig... was ist anders am Schlüssel für Krippenkinder? U1 ist der Schlüssel sogar nur 1:4, dann 1:5 und dann erst, kurz vor dem Kiga 1:6 , also ganz so viel Ahnung von der Materie hast du dann aber auch nicht. Hab ich ja ebenfalls geschrieben, kommt etwa aufs gleiche bei raus.
Natürlich ist es was anderes Kinder fremd betreuen zu lassen, als sie selbst zu betreuen, ABER es ist nicht unbedingt schlechter. Kinder, die in Kindereinrichtungen gehen, machen oft deutlich schneller Fortschritte, Bsp. Essenssituation.Mehr muss ich nicht schreiben und will ich auch gar nicht, du weißt, was ich meine. Ich bin sicher, das die Situation im Kiga nicht wesentlich stressiger ist, als in manch einem Haushalt. Denn da gibt es keine Extrawürste.
Und eigenartiger Weise begreifen sie Kids das auch sehr schnell.
Sicher ist es anders, aber eben auch reicher an Erfahrungen, an Lernaspekten etc...
Gut, ich bin mir sicher, dass es für Kinder wesentlich stressiger ist. Eigenartiger Weise begreifen es die Kinder sehr schnell? Ja, da hast Du Recht, es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig .![]()
Ich bin jetzt nicht die Leitungsorientierte Mutter, mein Kind muss nicht mit einem Jahr vom Löffel essen, aus dem Becher trinken oder sich seine Hausschuhe selbt anziehen können, also ist es für mich kein Argument, dass die Kinder in der Krippe viel von anderen abschauen und davon resultieren, auch wenn es stimmt. Für mich resultieren die Kinder am meißten durch viel Zeit mit der Mutter .![]()
Ich finde es ja gar nicht schlimm, wenn man sich entscheidet Hausfrau zu sein. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn man sich eben dagegen entscheidet und seine finanzielle Unabhängigkeit bewahren möchte. Und die hat man ganz klar nicht als Nur-Hausfrau. Sicher nicht um jeden Preis... ich habe auch im KH aufgehört, weil es nicht familienkompartibel war, weil ich nicht mehr konnte und in ein Burnout gerutscht bin... also bin ich genesen, habe gekündigt und mir eine neue Arbeit gesucht. Eine, die ich mit Familie gut vereinbaren kann. Ich habe jja nicht umsonst so oft gewechselt.![]()
LG Zaubi
Warum klingt es so, als würden alle Kinder, die in eine Krippe gehen, in ein Verließ eingesperrt werden? Nur bei Wasser und Brot? Du musst sie nicht bedauern, es geht ihnen gut.
Und du glaubst also sie lernen, bzw. machen die Dinge schneller, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt?Duu Kinder wollen lernen, das ist ihnen angeboren.. sie sind von Natur aus neugierig und willensstark. Es gehört zu ihren natürlichen Instinken möglichst alles zu lernen, was ihr Umfeld schon kann. Es hat also in den seltensten Fällen etwas mit "es bleibt ihnen nichts über" zu tun. Eher ist es ein "ohhh, ich will, ich will, ich will das auch können/haben/machen"
Und auch das weiß ich aus eigener Erfahrung... als Mutter bin ich doch viel zu ängstlich... stütze mein Kind bei den ersten Balncierübungen, nur weil der Stamm ev. 5 cm über dem Boden schwebt.. ich lasse mein dreijähriges nicht auf einen Baum klettern etc.. einfach, weil ich zu ängstlich bin.. in einer Kindereinrichtung können sie das meiste jedoch ausprobieren... weil wir Erzieher nämlcih u.a. gelernt haben, wie man Kinder fördert... natürlich individuell und nicht jedes Kind traut sich gleich viel etc... aber wenn es versuhen will, dann darf es auch.Genauso, wie es lernt, dass es warten muss, bis eben alle soweit sind und das geschrei in dem Fall nichts nützt, wenn es denn überhaupt im Kiga schreit.. denn eine Erzieherin macht meist irgendwelche Fingerspiele, Lieder singen etc, wenn die Kids am Tisch sitzen und warten. Während die anderen beiden sich darum kümmern, das Essen zu holen und auf die Teller zu verteilen.
LG Zaubi
Das frage ich mich allerdings auch warum Du das so liest.
Was ich lediglich sagen möchte ist, das nach meinem Empfinden Kinder in einem Alter von 12 Monaten viell. (oder bei jedem Kind individuell) besser bei der Mama als 8 Stunden in der Krippe aufgehoben sind, vor allem wenn es den Mütter nur darum geht sich selbst zu entfalten und einen gewissen Lebensstil zu führen, das ist meine Meinung.
Ich denke das ist auch jeder Mutter klar, oder sollte es zumindest, alles andere fände ich sehr schade.
Zum Thema Krippe und frühkindliche Entwicklung.
Meine Tochter geht seit dem sie 20 Monate als ist für 5 Std. in die Krippe, also so schlimm kann ich dieses Konzept ja nicht finden.
Erklären wie der Alltag in einer Krippe aussieht oder was die Aufgaben einer Erzieherin sind brauchst Du mir auch nicht, bin nämlich selber eine.
12.09.2013 22:18
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
Zitat von Zauberfischli:
Zitat von Merle84:
...
Na dann hoffen wir, dass das Leben immer so spielt, wie ihr euch das vorausschauend wünscht.![]()
Haben wie auch gemacht... nur nicht im klassischen Rollenmuster. Mein Gehalt hat damals immer gereicht um unser Haus weiterhin zu finanzieren. Mein Freund wäre der, der zu Hause hätte bleiben können ( womit ich übrigens auch kein Problem gehabt hätte) und auf dessen Gehalt wir hätten verzichten können.
Aber, dann bin ich eben krank geworden. Ich hatte ein Burnout. Musste vorerst kürzer treten.. musste meinen Arbeitsplatz wechseln, wenn ich wieder gesund werden wollte. UNd das wollte ich. Hieß aber... enorme finanzielle Einbußen. < zu Prima schiel... wäre mein Freund in der Zeit aus welchen Gründen auch immer arbeitslos geworden... tja.. dann wäre uns nach einem halben Jahr, vll. auch nach einem ganzen Jahr die Luft ausgegangen udn wir hätten verkaufen müssen.
An sowas haben wir nie gedacht...als wir bauten. Aber ganz oft kommt es anders, als man denkt. Und immer kommt Hochmut vor dem Fall, als hoffe ich einfach, dass euer Leben tatsächlich so spielt, wie ihr es vorausschauend hellseht.
LG Zaubi
Das ist bedauerlich, tut mir leid.
Allerdings bin ich nicht hochmütig.
Uns wird auch nicht nach 6 oder 12 Monaten das Geld ausgehen, da hätten wir langfristiger Zeit um uns oder unsere Einkommensituation neu zu strukturieren. Und dann sind auch meine Kinder aus dem Alter raus, wo sie ihre Mutter am besten noch den ganzen Tag brauchen und ich sie auch für viele Std. am Tag ohne schlechtes Gewissen weggeben würde.![]()
Du bist hausfrau, dein Mann schafft das geld ran? Nun... morgen geht er zur Arbeit... bekommt die betriebsbedingte Kündigung... warum auch immer.. er ärgert sich... kommt nach Hause, beginnt sofort mit der suche nach einem neuen job... klappt aber nicht ganz so... er bekommt inzwischen ALG 1.... gehts du jetzt los? Hast du sofort Arbeit? hast du sofort so gut bezahlte Arbeit, das du allein alles stemmen kannst? Oder hofft ihr weiter, dass dein mann schon arbeit finden wird? Er macht sich Sorgen, baut einen Autounfall weil er in Gedanken ist.. er liegt schwer verletzt im KH... nun stehst du da... mit dem ALG 1 deines Mannes... arbeiten kannst du selbst auch nicht sofort... denn 1. musst du deine kinder erstmal in eine einrichtung bekommen so schnell und 2. ist es nicht so, dass alle AG ausgerechnet auf dich warten und dich mit spitzengehalt einstellen... ausserdem bist du dann allein für das bringen und holen der Kinder zuständig, bist also unflexibel was die arbeitszeiten angeht... und und und... es gibt zig möglichkeiten, wie man plötzlich die seifenblase, die man so vorausschauend geformt hatte, platzt. Und dann? Verkaufts du euer Haus, nur damit deine Kids nicht eine Einrichtung müssen?
Dann denk ich bin naiv, aber das ist doch alles bei den Haaren herbeigezogen.
Warum sollte das alles so passieren? Morgen beginnt dann auch die Invasion der Aliens oder was, gibt ja schließlich auch ne Area51.
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Wer will das leisten? Und warum ist eine umtriebige Einrichtung eine schlechte Einrichtung, es kommt doch auf die Kompetenzen der Erzieher an. Eine Tagemutter betreut im Schnitt vier bis sechs Kinder, da könnte man ja mal eine Mutter fragen die 4-6 Kinder im Kleinkindalter hat, ob das immer stressfrei zugeht, ich denke eher nicht. 