Mütter- und Schwangerenforum

Erzieherin erteilt "Strafe" wegen Verabschiedung im Kindergarten

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cooky
11908 Beiträge
22.11.2020 08:11
Zitat von Marf:

Zitat von Litschi:

Zitat von Marf:

Hat sie mit ihm zusammen diesen ' Vertrag' geschlossen? Also zusammen abgesprochen, daß,wenn er wieder so reagiert, dies als Konsequenz folgt?
Wenn ja,macht sie genau das was abgesprochen wurde.Vertrag ist Vertrag.Für Kinder eigentlich eine verlässliche Sache und sie achten sleber genau darauf solche Abmachungen einzuhalten.
Auch wenn der Inhalt so gar nicht kuschelig wirkt.
Diese 'Verträge' machen hier sehr viele im Forum.
>Wenn du heute keine Windel brauchst,bekommst du XY.
>Wenn du deine Hausis gemacht hast kannst du zu XY gehen,vorher aber nicht.
> Erst wenn du aufgeräumt hast kann XY zum Spielen kommen.
...ist nichts anderes.Die Erfüllung einer Aufgabe führt zum positiven Teil.
....was sagt er den dazu? Findet er es jetzt doof oder versucht er ihn einzuhalten?
.
Ich würde nicht sofort auf die Barikaden gehen sondern das alles abklären.


Und genau das ist der Knackpunkt. Dem Kind wird nichts positives bei Einhaltung in Aussicht gestellt, sondern Strafe, wenn er seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat...

Finde ich sehr sonderbar. Zumal gerade 5-jährige in so einer wichtigen Entwicklungsphase stecken, aus der sie so selbstbewusst hervorgehen können, wenn man ihnen den Raum und das Verständnis gibt.
Liebe TS, ich würde ins Gespräch mit der KiÄ und auch der Gruppe gehen. Motivieren ist hier doch alle mal besser als unterdrücken.

Wird es doch...'Wenn du mit hinein gehst kannst du mit deinen Kumpels spielen.Bleibst du draußen geht es nicht.'

.
Er hat ja auch einiges erlebt bisher...von Oma gebracht,neues Geschwisterchen...also das es da ein wenig Angst hat ist absolut nachvollziehbar.


Also das Selbstverständlichste was man im Kindergarten tut, nämlich unbeschwert mit seinen Freunden spielen, soll als DAS positive Geschenk für den Jungen fungieren? Wie furchtbar.

Das Kind ist fünf Jahre alt, da auf "Vertrag ist Vetrag" zu pochen st einfach falsch.
Zumal ich von einer pädagogischen Fachkraft definitiv andere Lösungsansätze erwarte. Auch das Argument, dass manchmal ungewöhnliche Mittel den Erfolg bringen, greift für mich hier nicht. Denn wie viel ist ein Erfolg wert, wenn er auf Erpressung beruht?
shei
1993 Beiträge
22.11.2020 10:10
Hallo,

Ich bin seit 14 Jahren Erzieherin und ich halte überhaupt nichts von dieser Art von Verträgen mit Kindern oder von einem Belohnungs- oder Bestrafungssystem.
Ich kann keinen Vertrag mit einem Kind abschließen, das von seinen Emotionen und Ängsten geleitet wird und in welchem ihm der Vertrag abverlangt diese zu unterdrücken.

Für mich machen Verträge nur Sinn, wenn sie gemeinsam mit den Kindern entstehen und nicht auf solch einer Basis aufgebaut sind wie der hier beschriebene.

Das ist für mich Gewalt und nichts anderes.

Und wo wird hier der Ursache auf den Grund gegangen und sich mit dem Kind auseinander gesetzt? Klar 20 Minuten sind schon lange, aber scheinbar liegt irgendwas im Argen. Da braucht es Empathie und Liebe und keinen Vertrag !

Ich halte von solchen Systemen weder in privaten Haushalten etwas, noch in der Kita. Ist für mich ein Zeichen von „ ich will mich nicht auseinander setzen“ und „ich weiß mir nicht anders zu helfen“ .

Hast du deinen Sohn mal gefragt wieso er nicht gehen kann? Und ich würde bewusst „kann“ formulieren.

Ich hatte das eine Zeit lang mit meiner Tochter vor ihrem fünften Geburtstag. Sie hat gesagt sie vermisst mich dann einfach so sehr und sie möchte nicht in den Kindergarten. Ich habe ihr erklärt wieso mir der Kita Besuch wichtig ist und das ich verstehe dass die gerne zuhause ist, ich jedoch auch viele Aufgaben vormittags erledige und wir dsnn ab mittags auch wirklich eine schöne Zeit gemeinsam verbringen. Das hat sie gut verstanden. Ich habe auch mit ihr kommuniziert dass sie beim Abschied traurig sein darf und auch weinen darf und das das ok ist, ich aber nicht möchte das ein Erzieher sie mir aus dem Arm nehmen muss, weil das kein schönes Gefühl ist. Für sie auch nicht hat sie mir gesagt. Seitdem klappt es total gut und sie geht meistens schon das letzte Stück alleine.

Ich fände also wirklich hilfreich mit deinem Sohn zu sprechen und dann sofort ein Gespräch mit den Erziehern und Leitung zu erbeten. Und sofort von diesem Vertrag Abstand zu nehmen.

Lg
Irgendjemand
660 Beiträge
22.11.2020 10:42
Zitat von Lealein:

Zitat von Octavia:

Zitat von Lealein:

Puh. Härter Tobak.

An und für sich ist der Vertrag nicht schlecht, aber einfach mistig umgesetzt. Besser wäre gewesen anstatt einer Strafe eine Belohnung zu geben:
Klappt das Ankommen gut und ohne Geweine, kann er mit seinen besten Freunden in den Toberaum/Turnhalle alleine direkt nach dem Frühstück. Das wäre sicherlich etwas Besonderes für ihn. Dann hättest auch du was in der Hand um ihn zu motivieren.

Aber sozialer Entzug ist so ziemlich das was man eben nicht tun sollte.

Zuhause müsstest ihr auch was gegen die Trennungsangst tun. Kann der Vater ihn auch mal bringen? Vielleicht fällt es ihm leichter? Gehst du Zuhause auch mal ohne ihn aus dem Haus?
Was sagt ihr, wenn der Vater los muss? Arbeiten? Vielleicht hilft es, wenn du ihm beim wegbringen sagst, dass auch du deine Arbeit nun erledigen musst (Verknüpfung zum Vater)


Also mein kleiner hatte auch öfters Phasen wo er beim verabschieden geweint hat und die haben ihn immer getröstet oder einfach in Ruhe gelassen und er hat sich so immer schnell beruhigt. Und noch nie haben die gesagt , ich soll was dagegen tun. Für unsere Erzieher ist sowas völlig normal. bei meinem Sohn lag es daran, das er einfach nicht in den Kindergarten wollte , er wollte zu Hause bleiben. Ansonsten hat er überhaupt keine Trennungsangst, er geht immerhin jedes Wochenende zu seinem Papa. Also wollte es nur mal gesagt haben, dass es nicht immer die Trennungsangst ist weshalb die Kinder so reagieren.

Es geht ja auch nicht explizit um dein Kind, sondern um das Kind der Ts, das nach eigener Aussage sehr sensibel ist. Natürlich ist es wichtig Ängste und Sorgen eines 5-jährigen ernst zu nehmen. Manchmal kann man sich aber auch in solche Verhaltensmuster reinsteigern/sie unbewusst verstärken. Daher meine Frage wie andere Trennungssituationen sind. Es ist grundsätzlich immer ratsam solche starken Gefühle zu ergründen und daran zu arbeiten, sodass das Kind daraus Stärke gewinnen kann. Und wie jemand schon schrieb: der Schulstart naht, da wäre es wirklich gut, ihn für diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten, soweit es eben geht.

Ich sag ja auch nicht, dass das Kind zum Psychologen muss oder das es ein total abnormales Verhalten ist.
Und ich finde auch, dass Erzieherin eine Blimse ist und unnötig Druck ausübt. Die Kollegin aus der anderen Gruppe hat das ja ganz wunderbar hinbekommen.

Und: mein Sohn hatte auch so eine Phase. Die war wirklich schlimm, weil es mich als Mutter zerrissen hat. Am liebsten wäre ich dem Wunsch nachgekommen, ihn einfach Zuhause zu lassen.... Aber ich habe die Ursache gefunden, dagegen etwas unternommen und siehe da, er hatte noch eine schöne Zeit mit seinen Freunden im Kindergarten, anstatt Zuhause zu hocken und die Zeit bis zur Schule abzusitzen.


Es geht aber genauso wenig um DEIN Kind.
Irgendjemand
660 Beiträge
22.11.2020 10:45
Zum Thema selbst: Ich würde mit der Erzieherin reden und sehr deutlich meine Meinung zum Vertrag und zum Umgang selbst äußern. Wenn diese Dame keine Lust mehr auf ihren Job hat, dann soll sie sich was anderes suchen. Dieses Verhalten geht jedenfalls gar nicht und gehört sofort abgestellt.
Wunsch2015
911 Beiträge
22.11.2020 10:47
Zitat von shei:

Hallo,

Ich bin seit 14 Jahren Erzieherin und ich halte überhaupt nichts von dieser Art von Verträgen mit Kindern oder von einem Belohnungs- oder Bestrafungssystem.
Ich kann keinen Vertrag mit einem Kind abschließen, das von seinen Emotionen und Ängsten geleitet wird und in welchem ihm der Vertrag abverlangt diese zu unterdrücken.

Für mich machen Verträge nur Sinn, wenn sie gemeinsam mit den Kindern entstehen und nicht auf solch einer Basis aufgebaut sind wie der hier beschriebene.

Das ist für mich Gewalt und nichts anderes.

Und wo wird hier der Ursache auf den Grund gegangen und sich mit dem Kind auseinander gesetzt? Klar 20 Minuten sind schon lange, aber scheinbar liegt irgendwas im Argen. Da braucht es Empathie und Liebe und keinen Vertrag !

Ich halte von solchen Systemen weder in privaten Haushalten etwas, noch in der Kita. Ist für mich ein Zeichen von „ ich will mich nicht auseinander setzen“ und „ich weiß mir nicht anders zu helfen“ .

Hast du deinen Sohn mal gefragt wieso er nicht gehen kann? Und ich würde bewusst „kann“ formulieren.

Ich hatte das eine Zeit lang mit meiner Tochter vor ihrem fünften Geburtstag. Sie hat gesagt sie vermisst mich dann einfach so sehr und sie möchte nicht in den Kindergarten. Ich habe ihr erklärt wieso mir der Kita Besuch wichtig ist und das ich verstehe dass die gerne zuhause ist, ich jedoch auch viele Aufgaben vormittags erledige und wir dsnn ab mittags auch wirklich eine schöne Zeit gemeinsam verbringen. Das hat sie gut verstanden. Ich habe auch mit ihr kommuniziert dass sie beim Abschied traurig sein darf und auch weinen darf und das das ok ist, ich aber nicht möchte das ein Erzieher sie mir aus dem Arm nehmen muss, weil das kein schönes Gefühl ist. Für sie auch nicht hat sie mir gesagt. Seitdem klappt es total gut und sie geht meistens schon das letzte Stück alleine.

Ich fände also wirklich hilfreich mit deinem Sohn zu sprechen und dann sofort ein Gespräch mit den Erziehern und Leitung zu erbeten. Und sofort von diesem Vertrag Abstand zu nehmen.

Lg


Ich Danke Dir für Deinen Bericht.
Sie reden oft von seinem Alter, er ist ja schon groß und muss. Ich denke mir müssen tut man gar nichts. Natürlich hat es mich dann nach einer Woche auch mal genervt, aber im Endeffekt war ich von dem Verhalten der Erzieherin genervt, die der Meinung ist wir brauchen Hilfe bzw. dass sie sich dafür nicht verantwortlich sieht.

Er sagt immer er vermisst mich und er möchte bei mir bleiben. Verstehe ich auch weil er weiß dass ich zuhause bin wegen seiner Schwester. Aber ich erzähle ihm dann immer, dass wir auch alle mal im Kindergarten waren und ich es sehr schön fande mit meinen Freunden zu spielen. Ich sage ihm auch, dass ich dann alles erledigen kann und dann mittags mehr Zeit für ihn habe.

Unser Sohnemann geht nach seinem Onkel, mein Bruder war genau gleich, wobei bei meinem bruder war es noch ausgeprägter. Der hatte sich schon gewürgt wenn man nur einkaufen gegangen ist
shei
1993 Beiträge
22.11.2020 11:30
Zitat von Wunsch2015:

Zitat von shei:

Hallo,

Ich bin seit 14 Jahren Erzieherin und ich halte überhaupt nichts von dieser Art von Verträgen mit Kindern oder von einem Belohnungs- oder Bestrafungssystem.
Ich kann keinen Vertrag mit einem Kind abschließen, das von seinen Emotionen und Ängsten geleitet wird und in welchem ihm der Vertrag abverlangt diese zu unterdrücken.

Für mich machen Verträge nur Sinn, wenn sie gemeinsam mit den Kindern entstehen und nicht auf solch einer Basis aufgebaut sind wie der hier beschriebene.

Das ist für mich Gewalt und nichts anderes.

Und wo wird hier der Ursache auf den Grund gegangen und sich mit dem Kind auseinander gesetzt? Klar 20 Minuten sind schon lange, aber scheinbar liegt irgendwas im Argen. Da braucht es Empathie und Liebe und keinen Vertrag !

Ich halte von solchen Systemen weder in privaten Haushalten etwas, noch in der Kita. Ist für mich ein Zeichen von „ ich will mich nicht auseinander setzen“ und „ich weiß mir nicht anders zu helfen“ .

Hast du deinen Sohn mal gefragt wieso er nicht gehen kann? Und ich würde bewusst „kann“ formulieren.

Ich hatte das eine Zeit lang mit meiner Tochter vor ihrem fünften Geburtstag. Sie hat gesagt sie vermisst mich dann einfach so sehr und sie möchte nicht in den Kindergarten. Ich habe ihr erklärt wieso mir der Kita Besuch wichtig ist und das ich verstehe dass die gerne zuhause ist, ich jedoch auch viele Aufgaben vormittags erledige und wir dsnn ab mittags auch wirklich eine schöne Zeit gemeinsam verbringen. Das hat sie gut verstanden. Ich habe auch mit ihr kommuniziert dass sie beim Abschied traurig sein darf und auch weinen darf und das das ok ist, ich aber nicht möchte das ein Erzieher sie mir aus dem Arm nehmen muss, weil das kein schönes Gefühl ist. Für sie auch nicht hat sie mir gesagt. Seitdem klappt es total gut und sie geht meistens schon das letzte Stück alleine.

Ich fände also wirklich hilfreich mit deinem Sohn zu sprechen und dann sofort ein Gespräch mit den Erziehern und Leitung zu erbeten. Und sofort von diesem Vertrag Abstand zu nehmen.

Lg


Ich Danke Dir für Deinen Bericht.
Sie reden oft von seinem Alter, er ist ja schon groß und muss. Ich denke mir müssen tut man gar nichts. Natürlich hat es mich dann nach einer Woche auch mal genervt, aber im Endeffekt war ich von dem Verhalten der Erzieherin genervt, die der Meinung ist wir brauchen Hilfe bzw. dass sie sich dafür nicht verantwortlich sieht.

Er sagt immer er vermisst mich und er möchte bei mir bleiben. Verstehe ich auch weil er weiß dass ich zuhause bin wegen seiner Schwester. Aber ich erzähle ihm dann immer, dass wir auch alle mal im Kindergarten waren und ich es sehr schön fande mit meinen Freunden zu spielen. Ich sage ihm auch, dass ich dann alles erledigen kann und dann mittags mehr Zeit für ihn habe.

Unser Sohnemann geht nach seinem Onkel, mein Bruder war genau gleich, wobei bei meinem bruder war es noch ausgeprägter. Der hatte sich schon gewürgt wenn man nur einkaufen gegangen ist


Ich finde es geht einfach gar nicht es vom Alter so abhängig zu machen . Es gibt sie einfach . Kinder die Kita blöd finden. Es gilt dann Wege zu finden, die Phase der Trennung zu erleichtern, anstatt sie mit so einem Vertrag noch zu erschweren. Für oh scheint ja nur das lösen schwierig zu sein und wenn du dann weg bist scheint es in Ordnung.
Wunsch2015
911 Beiträge
22.11.2020 13:40
Ja nach der Trennung ist alles gut
maeuske23
3108 Beiträge
22.11.2020 19:48
Zitat von Wunsch2015:

Zitat von maeuske23:

Also ich bin Erzieherin und es kommt durchaus mal vor das Kinder Probleme beim verabschieden haben. Das gehört zu unserem Job dazu. Aber 15-20 Minuten sind einfach schon zu lange. Ich finde es auch nicht gut, dass sie zwischendurch weggeht und euch stehen lässt. Meistens ist es am einfachsten es kurz und schmerzlos zu gestalten. Mama tschüss sagen, an die Hand oder auf den Arm nehmen und mit dem Kind reden, was anliegt den Tag oder was es am gestrigen Nachmittag getan hat etc. Aktuell dürfen die Eltern bei uns nicht das Grundstück betreten sodass wir die Kinder an der Pforte abholen, es klappt hier fast besser als wenn die Eltern erst noch mit im Haus sind. Aber schon beim Begrüßen Suche ich das Gespräch mit dem Kind.
Dieser Vertrag geht gar nicht und so etwas würde ich auch nicht stillschweigend hinnehmen. Diese Erzieherin tut gerade alles ,dass eurer Kind nicht gerne in die Kita geht und das sollte weder im Interesse der Erzieher noch von euch sein


Das die Erzieherinnen auch andere Kinder noch haben ist mir ja bewusst, aber wenn ich ihn bringe müssen sie sich vom empfangen her um kein anderes Kind kümmern, da 95% der Kinder schon da sind. Deswegen verstehe ich es nicht warum man sich die 2 Minuten nicht nehmen kann.

Hatte ihn auch schon früher gebracht um zu testen, ob es besser wäre wenn er kommt, wenn andere Kinder auch kommen. Da wiederum meinte man er solle sich nicht drauf festlegen dass dann ein älterer Freund kommt, falls dieses Kind mal krank ist. Das sehe ich schon auch so, aber ich habe jetzt auch schon verschiedenes versucht und das will halt momentan einfach nicht funktionieren

Sie meinten zu mir dass es mal geht ihn mit zu nehmen, aber das sie das nicht jeden Tag machen können. Natürlich ist es anstrengend wenn sich ein 5 jähriger "wehrt" weil er bei mama bleiben will, aber so ist es aktuell nun leider so und da sollten wir das meiner Meinung nach gemeinsam mit ihm machen und uns da nicht stehen lassen, mit gefühlt einer Vermittlung der erzieherin "ach je jetzt geht das Theater wieder los" kurz und knapp. Ist er mal drin und hat mir gewunken, spielt er mit seinen Freunden als ob nichts war.

In der Gruppe gibt es mit ihm 2x 5 Jährige jungs (aber auch nur weil der eine zugezogen ist im sommer) und 2x mit 4,75 jahre die anderen zwei sind "halt erst 3,5 jahre" und mit den kleineren kann er persönlich nicht viel anfangen. In diesem Alter machen 1,5-2 Jahre schon was aus.

Da der Stichtag bei uns der 31.08. ist hat er noch zwei Jahre.


Ich glaube du hast mich falsch verstanden, klar haben wir noch andere Kinder, aber wenn ein Kind gerade eine Phase hat wo es mehr Zuwendung beim abgeben braucht, dann gebe ich ihm diese als Erzieherin. Dafür muss sich die Erzieherin schonmal auf Augenhöhe begeben und sich etwas bemühen. 15-20 Minuten sind halt zu lange ,weil die Erzieherin ja nochmal wieder weggeht etc. Du kannst da einfach nicht viel machen, wenn der Gegenpart morgens nicht mit dir arbeitet
Wunsch2015
911 Beiträge
22.11.2020 20:22
Zitat von maeuske23:

Zitat von Wunsch2015:

Zitat von maeuske23:

Also ich bin Erzieherin und es kommt durchaus mal vor das Kinder Probleme beim verabschieden haben. Das gehört zu unserem Job dazu. Aber 15-20 Minuten sind einfach schon zu lange. Ich finde es auch nicht gut, dass sie zwischendurch weggeht und euch stehen lässt. Meistens ist es am einfachsten es kurz und schmerzlos zu gestalten. Mama tschüss sagen, an die Hand oder auf den Arm nehmen und mit dem Kind reden, was anliegt den Tag oder was es am gestrigen Nachmittag getan hat etc. Aktuell dürfen die Eltern bei uns nicht das Grundstück betreten sodass wir die Kinder an der Pforte abholen, es klappt hier fast besser als wenn die Eltern erst noch mit im Haus sind. Aber schon beim Begrüßen Suche ich das Gespräch mit dem Kind.
Dieser Vertrag geht gar nicht und so etwas würde ich auch nicht stillschweigend hinnehmen. Diese Erzieherin tut gerade alles ,dass eurer Kind nicht gerne in die Kita geht und das sollte weder im Interesse der Erzieher noch von euch sein


Das die Erzieherinnen auch andere Kinder noch haben ist mir ja bewusst, aber wenn ich ihn bringe müssen sie sich vom empfangen her um kein anderes Kind kümmern, da 95% der Kinder schon da sind. Deswegen verstehe ich es nicht warum man sich die 2 Minuten nicht nehmen kann.

Hatte ihn auch schon früher gebracht um zu testen, ob es besser wäre wenn er kommt, wenn andere Kinder auch kommen. Da wiederum meinte man er solle sich nicht drauf festlegen dass dann ein älterer Freund kommt, falls dieses Kind mal krank ist. Das sehe ich schon auch so, aber ich habe jetzt auch schon verschiedenes versucht und das will halt momentan einfach nicht funktionieren

Sie meinten zu mir dass es mal geht ihn mit zu nehmen, aber das sie das nicht jeden Tag machen können. Natürlich ist es anstrengend wenn sich ein 5 jähriger "wehrt" weil er bei mama bleiben will, aber so ist es aktuell nun leider so und da sollten wir das meiner Meinung nach gemeinsam mit ihm machen und uns da nicht stehen lassen, mit gefühlt einer Vermittlung der erzieherin "ach je jetzt geht das Theater wieder los" kurz und knapp. Ist er mal drin und hat mir gewunken, spielt er mit seinen Freunden als ob nichts war.

In der Gruppe gibt es mit ihm 2x 5 Jährige jungs (aber auch nur weil der eine zugezogen ist im sommer) und 2x mit 4,75 jahre die anderen zwei sind "halt erst 3,5 jahre" und mit den kleineren kann er persönlich nicht viel anfangen. In diesem Alter machen 1,5-2 Jahre schon was aus.

Da der Stichtag bei uns der 31.08. ist hat er noch zwei Jahre.


Ich glaube du hast mich falsch verstanden, klar haben wir noch andere Kinder, aber wenn ein Kind gerade eine Phase hat wo es mehr Zuwendung beim abgeben braucht, dann gebe ich ihm diese als Erzieherin. Dafür muss sich die Erzieherin schonmal auf Augenhöhe begeben und sich etwas bemühen. 15-20 Minuten sind halt zu lange ,weil die Erzieherin ja nochmal wieder weggeht etc. Du kannst da einfach nicht viel machen, wenn der Gegenpart morgens nicht mit dir arbeitet


Das sollte keineswegs böse gemeint sein.
Ich meinte nur, dass mein Kind nicht das einzigste in der Gruppe ist weil die Erzieherinnen das immer mal so bisschen andeuten. "Wir können nicht immer von den anderen Kindern weg"
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