Mütter- und Schwangerenforum

Unerzogene Kinder

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Seramonchen
37809 Beiträge
27.01.2018 09:04
Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


Also erziehst du oder wie auch immer du es nennen möchtest.


Weil man sein Kind oder andere Kinder vor Gefahren schützt, erzieht man?


Ja klar. Durch deinen "Eingriff" änderst du die Sotuation und gibst ihr eine andere Richtung die die Kinder selber evtl nicht gemacht hätten.


Wenn du deiner Kollegin erklärst, wie sie schneller zum Drucker kommt, erziehst du sie dann? Sie hätte sonst ja eine andere Richtung genommen
27.01.2018 09:06
Zitat von nilou:

Zitat von Viala:

Zitat von Sabrina:

Zitat von sunshine_26:

...

Sehe ich auch so.
Es hieß, das kind ist doch erst 2,5 jahre, dann hieß es dass manche die kinder nicht erziehen sondern sie machen lassen usw. Jetzt heißt es auf einmal, dass doch eingegriffen wird.
wo wurde geschrieben, dass man sie einfach machen lassen soll?


Es wurde von einigen betont das nicht erzogen wird, überflüssig etc. Also wenn man nicht erzieht (oder wie man es auch immer nennen will) was macht man dann? Für mich ist dann auch die Antwort: eher nichts. Den jede Form von Eingriff der Regulierung ist für mich Erziehung.
also niemand. Du hast es einfach angenommen, ohne es zu wissen
nilou
14932 Beiträge
27.01.2018 09:06
Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

...


Weil man sein Kind oder andere Kinder vor Gefahren schützt, erzieht man?


Ja klar. Durch deinen "Eingriff" änderst du die Sotuation und gibst ihr eine andere Richtung die die Kinder selber evtl nicht gemacht hätten.


Wenn du deiner Kollegin erklärst, wie sie schneller zum Drucker kommt, erziehst du sie dann? Sie hätte sonst ja eine andere Richtung genommen


Wen die Kollegin auf den Wissens- und Emotionsstand eines Kleinkindes ist sicherlich.
Seramonchen
37809 Beiträge
27.01.2018 09:07
Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

...


Ja klar. Durch deinen "Eingriff" änderst du die Sotuation und gibst ihr eine andere Richtung die die Kinder selber evtl nicht gemacht hätten.


Wenn du deiner Kollegin erklärst, wie sie schneller zum Drucker kommt, erziehst du sie dann? Sie hätte sonst ja eine andere Richtung genommen


Wen die Kollegin auf den Wissens- und Emotionsstand eines Kleinkindes ist sicherlich.


Merkst selbst, dass nicht alles als Erziehung betitelt werden kann, oder?
nilou
14932 Beiträge
27.01.2018 09:07
Zitat von Viala:

Zitat von nilou:

Zitat von Viala:

Zitat von Sabrina:

...
wo wurde geschrieben, dass man sie einfach machen lassen soll?


Es wurde von einigen betont das nicht erzogen wird, überflüssig etc. Also wenn man nicht erzieht (oder wie man es auch immer nennen will) was macht man dann? Für mich ist dann auch die Antwort: eher nichts. Den jede Form von Eingriff der Regulierung ist für mich Erziehung.
also niemand. Du hast es einfach angenommen, ohne es zu wissen


Ja. und was wäre deine Antwort?
nilou
14932 Beiträge
27.01.2018 09:08
Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

...


Wenn du deiner Kollegin erklärst, wie sie schneller zum Drucker kommt, erziehst du sie dann? Sie hätte sonst ja eine andere Richtung genommen


Wen die Kollegin auf den Wissens- und Emotionsstand eines Kleinkindes ist sicherlich.


Merkst selbst, dass nicht alles als Erziehung betitelt werden kann, oder?


Ich denke eher gerade an einen Erbsen-Birnen-Vergleich.
Seramonchen
37809 Beiträge
27.01.2018 09:09
Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

...


Wen die Kollegin auf den Wissens- und Emotionsstand eines Kleinkindes ist sicherlich.


Merkst selbst, dass nicht alles als Erziehung betitelt werden kann, oder?


Ich denke eher gerade an einen Erbsen-Birnen-Vergleich.


Weil deine Kollegin und dein Kind nicht der gleichen Gattung angehören?
27.01.2018 09:10
Zitat von nilou:

Zitat von Viala:

Zitat von nilou:

Zitat von Viala:

...


Es wurde von einigen betont das nicht erzogen wird, überflüssig etc. Also wenn man nicht erzieht (oder wie man es auch immer nennen will) was macht man dann? Für mich ist dann auch die Antwort: eher nichts. Den jede Form von Eingriff der Regulierung ist für mich Erziehung.
also niemand. Du hast es einfach angenommen, ohne es zu wissen


Ja. und was wäre deine Antwort?
worauf?
Ich wollte nur einen Impuls setzen, selbstständig zu verstehen, wo Missverständnisse entstehen

Ich habe mir übrigens schon ein Team auf der Arbeit "erzogen"... Alternativen aufzuzeigen war nicht Teil davon
Erziehung ist nichts, was auf kleine Kinder beschränkt ist...
27.01.2018 09:11
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Skorpi:

...


Das ist eben Definitionssache. In meinen Kreisen ist das nunmal schlimm, da dort Erziehung als Akt der Gewalt angesehen wird. Aber wie gesagt: Da möchte ich nicht weiter drauf eingehen, denn das kann sich jeder selbst ergoogeln. Sehr schön nachzulesen, wenn man meinen Nick googelt.


Ich werde mich da später mal belesen. Aber Gewalt hat wirklich nichts mit Erziehung zu tun. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen du da unterwegs bist.


Doch, bei sehr vielen eltern erfolgt Gewalt unter dem Deckmantel der Erziehung. Und damit ist nicht nur körperliche Gewalt gemeint. Was ist so schlimm daran zu sagen, man erzieht nicht, sondern lebt vor und begleitet? Warum pochst du so darauf, dass es sich bei jedem um Erziehung handelt? Wenn du sagst, du machst es ebenso wie beispielsweise wir, warum kannst du dich dann nicht davon lösen und sagen, dass du ebenfalls nicht erziehst?


Was für Gewalt ist denn gemeint, könnt ihr das genauer erklären?
Ich finde es halt merkwürdig, dass man betont, dass das Kind sich eine eigene Meinung bilden darf, über gewisse Dinge diskutieren darf. Dürfen Kinder doch in ganz vielen Familien. Und nicht erst seit gestern. Ich als Kind durfte mir schon eine eigene Meinung bilden und diskutieren, Dinge hinterfragen.

Ich poche auch gar nicht darauf, aber oft klingt es doch so, als wäre es was ganz schlimmes, wenn man sagt, dass man sein Kind eben erzieht. Nur erzieht dann eben doch jeder und oft nicht sehr viel anders. Ich verbinde Erziehung aber auch in keinster Weise mit Gewalt, ganz egal in welche Form der Gewalt.

nilou
14932 Beiträge
27.01.2018 09:12
Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

...


Merkst selbst, dass nicht alles als Erziehung betitelt werden kann, oder?


Ich denke eher gerade an einen Erbsen-Birnen-Vergleich.


Weil deine Kollegin und dein Kind nicht der gleichen Gattung angehören?


Nein. ich denke du weisst was ich meine.

Ich nutze meine Zeit dann mal sinnvoller.
Seramonchen
37809 Beiträge
27.01.2018 09:14
Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Seramonchen:

...


Ich denke eher gerade an einen Erbsen-Birnen-Vergleich.


Weil deine Kollegin und dein Kind nicht der gleichen Gattung angehören?


Nein. ich denke du weisst was ich meine.

Ich nutze meine Zeit dann mal sinnvoller.


Als deine oberflächlichen Antworten zu überdenken?
TC2006
464 Beiträge
27.01.2018 09:18
Ich habe jetzt nur den Eröffnungsthread gelesen, aber ja es gibt schon ziemliche a....kinder. deren Eltern es anscheinend zu stressig ist sich mit ihnen zu beschäftigen oder ähnliches. Ich selber arbeite in einem Schwimmbad natürlich bieten wir schwimmkurse an. Da hat mal eine Mutter ihre drei Kinder angemeldet im Alter. Zwischen 5-9 glaub ich waren die. Mein Kollege hatte die in seinem Kurs. In diesem Kurs waren auch kiga Kinder von denen. Diese drei wurden grenzenlos erzogen und haben das ganze Bad auf links gedreht. Die sind nicht sitzen geblieben wie andere oder haben vernünftig mit gemacht. Die haben einfach nur Unruhe verbreitet und die anderen Kinder gestört. Dessen Eltern kannten die drei schon und sagten das dir sich im Kindergarten bzw Schule auch so benehmen. Als die drei es dann doch geschafft hatten ihr Seepferdchen zu machen, saß mein Kollege am kassentresen um die passenden auszufüllen. Da sind die Kinder auf dem Tresen Rum getarnt und die Mutter stand daneben und lachte bei den Kursen sind auch immer die Eltern dabei. Die Mutter hat nie aber wirklich nie reagiert oder eingegriffen.

Da möchte ich nicht wissen wie die sich zu Hause bemehmen. Einfach nur grauenhaft. Ich hätte mich in Grund und Boden geschämt.
27.01.2018 09:21
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


Ich werde mich da später mal belesen. Aber Gewalt hat wirklich nichts mit Erziehung zu tun. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen du da unterwegs bist.


Doch, bei sehr vielen eltern erfolgt Gewalt unter dem Deckmantel der Erziehung. Und damit ist nicht nur körperliche Gewalt gemeint. Was ist so schlimm daran zu sagen, man erzieht nicht, sondern lebt vor und begleitet? Warum pochst du so darauf, dass es sich bei jedem um Erziehung handelt? Wenn du sagst, du machst es ebenso wie beispielsweise wir, warum kannst du dich dann nicht davon lösen und sagen, dass du ebenfalls nicht erziehst?


Was für Gewalt ist denn gemeint, könnt ihr das genauer erklären?
Ich finde es halt merkwürdig, dass man betont, dass das Kind sich eine eigene Meinung bilden darf, über gewisse Dinge diskutieren darf. Dürfen Kinder doch in ganz vielen Familien. Und nicht erst seit gestern. Ich als Kind durfte mir schon eine eigene Meinung bilden und diskutieren, Dinge hinterfragen.

Ich poche auch gar nicht darauf, aber oft klingt es doch so, als wäre es was ganz schlimmes, wenn man sagt, dass man sein Kind eben erzieht. Nur erzieht dann eben doch jeder und oft nicht sehr viel anders. Ich verbinde Erziehung aber auch in keinster Weise mit Gewalt, ganz egal in welche Form der Gewalt.
Mein Sohn hat zb einen festen Sitzplatz an Tisch. Der ist ihm wichtig wie anderen ein Stofftier. Er möchte da auch niemanden außer sich sitzen sehen.
Wie wichtig ihm der Platz ist, haben wir erst gesehen, als meine Schwägerin sich da bei einer Feier hingesetzt hat und mein großer heulend zusammengebrochen ist.
Sie hätte sich da durchgesetzt und sah auch nicht ein, dass sie sich einem Kleinkind unterordnen und fragen soll, ob sie da ausnahmsweise sitzen kann. Sie wiegt ihre Kinder eben so, dass man auch seinen Lieblingsplatz teilt.
Mein großer hat aber eben kein besonderes Stofftier oder so, aber eben seinen Platz und ich sehe keinen Grund, einen Erwachsenen da über ihn zu erheben...
Das darüber hinweg gehen, das meine Schwägerin gern gehabt hätte, wäre für mich ein möglicher Aspekt klassischer Erziehung, den ich ablehne.
Seramonchen
37809 Beiträge
27.01.2018 09:21
Zitat von Skorpi:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


Ich werde mich da später mal belesen. Aber Gewalt hat wirklich nichts mit Erziehung zu tun. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen du da unterwegs bist.


Doch, bei sehr vielen eltern erfolgt Gewalt unter dem Deckmantel der Erziehung. Und damit ist nicht nur körperliche Gewalt gemeint. Was ist so schlimm daran zu sagen, man erzieht nicht, sondern lebt vor und begleitet? Warum pochst du so darauf, dass es sich bei jedem um Erziehung handelt? Wenn du sagst, du machst es ebenso wie beispielsweise wir, warum kannst du dich dann nicht davon lösen und sagen, dass du ebenfalls nicht erziehst?


Was für Gewalt ist denn gemeint, könnt ihr das genauer erklären?
Ich finde es halt merkwürdig, dass man betont, dass das Kind sich eine eigene Meinung bilden darf, über gewisse Dinge diskutieren darf. Dürfen Kinder doch in ganz vielen Familien. Und nicht erst seit gestern. Ich als Kind durfte mir schon eine eigene Meinung bilden und diskutieren, Dinge hinterfragen.

Ich poche auch gar nicht darauf, aber oft klingt es doch so, als wäre es was ganz schlimmes, wenn man sagt, dass man sein Kind eben erzieht. Nur erzieht dann eben doch jeder und oft nicht sehr viel anders. Ich verbinde Erziehung aber auch in keinster Weise mit Gewalt, ganz egal in welche Form der Gewalt.


Von Klaps auf die Hand bis hin zu „geh in dein Zimmer und komm wieder, wenn du dich beruhigt hast“ - such dir was aus. Ist alles eine Form der Gewalt und wird gerne als Erziehung betitelt.

Also, ich lese hier sehr oft: ich diskutiere doch nicht mit nem 3-jährigen. Oder auch: „das Kind weiß doch gar nicht, dass es draußen friert, also muss ICH dafür sorgen, dass es eine Mütze auf hat“

Im letzten Absatz pochst du schon wieder drauf
nilou
14932 Beiträge
27.01.2018 09:24
Erziehung gleich Hausfrau gleich negativ gleich Schublade
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