was wäre wenn euer kind sagt mit 14-17 jahren "ich bin schwanger"
09.10.2012 22:12
Zitat von PrisonBreak:
Zitat von mrs.sophie:
Zitat von SharonRai:
Also ich habe meiner Mama auch mit 16 Jahren sagen müssen...Mama ich bin schwanger. Zu dieser Zeit habe ich aber schon alleine gewohnt.
Dazu muss ich sagen, an der Erziehung wird es nicht gelegen haben. Denn meine Eltern waren sehr treusorgend und auch sehr streng. Ich denke, ich war einfach ein totaler Querkopf und habe gemacht was ich wollte. Bin mit 16 vom Gymnasium abgegangen..ausgezogen und dann schwanger geworden.
Die erste Reaktion meiner Mama war erst einmal Misstrauen und Aufklärung was alles auf mich zu kommt. Doch dann stand sie von der ersten Minute an hinter mir. Sie hat mir immer geholfen und für meine Eltern ist es jetzt das größte so "junge" Großeltern zu sein. Na klar mussten sie mir öfters unter die Arme greifen. Zum Beispiel als ich zur Abschlussprüfung meiner Ausbildung 2 Tage in eine andere Stadt musste...und auch noch heute holen sie die Kleine öfters früher vom Kiga ab,da ich in Vollzeit arbeite.
Wenn meine Mama nicht hinter mir gestanden wäre...eine Welt wäre zusammen gebrochen. Und ich bewundere meine Eltern heute immer noch. Sie haben mich immer verteidigt, auch vor Anderen.
Ich denke, wenn ihr erst einmal in der Situation kommt, reagiert ihr auch anders.
Als ich 14 war hat meine Mama auch immer gesagt: Komm mir ja nicht irgendwann mit einem Kind nach Hause...dann sitzt du vor der Tür. Wie gesagt meine Eltern waren sehr streng. Ich durfte mich auch gar nicht auf Partys rumtreiben.
Heute sind alle so gesegnet mit der Kleinen.![]()
Ach...wo ich das hier alles gerade so aufschreibe..ich muss jetzt ganz dringend noch meine Mama anrufen und ihr sagen das ich sie wahnsinnig lieb habe![]()
schönen Abend
wenn meine kinder mit 16 ausgezogen wären,hätte ich mich aber schon gefragt,was ich falsch gemacht habe.![]()
Okay, dann haben meine Eltern wohl etwas falsch gemacht in ihrer Erziehung weil ich kurz nach meinem 16. Geburtstag 150 km weit weg gezogen bin um meine Ausbildung zu machen![]()
habe es erläutert.
09.10.2012 22:13
Zitat von Mausi88:
Zitat von Sonce:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Seramonchen:
...
Genau.![]()
darauf hatte ich zwar auch schon was geschrieben, aber ich machs gerne nochmal: Tochter geht zur schule- oma muss her, Tochter macht hausaufgaben - oma muss wieder da sein!, tochter will sich mit Freunden treffen - oma ist ja da! Tochter will feiern gehen- oma muss aufpassen, schließlich will Tochter ihre kindheit genießen! Baby schreit in der nacht - oma is ja da, tochter muss schlafen! Tochter muss für ne klausur lernen - oma macht das schon! .... Oma muss vllt ihre schichten verschieben (man brauch ja schließkich geld) oder ihre arbeit aufgeben ( evtl. ein risiko, weil sie in dem alter nich mehr so einfach was findet ? und evtl finanzielle probleme ....), nebnbei muss sie noch haushalt machen, einkaufen, putzen, kochen und und und.... 7 tage die woche 24 stunden Belastung! ... wow herzlichen glückwunsch.... wenn so die Unterstüzuung aussehen soll.....Was lernt tochter daraus? "Mama macht das schon" und kommt ein jahr später mit dem nächsten baby an.... ne ne..... die müssen schon lernen und begreifen das das Leben nicht so einfach ist..... Entscheidet man sich für ein kind, entscheidet man sich gleichzeitig für eine große Verantwortung und wenn man nicht ohne 24 stunden Betreuung der eigenen Mutter hinbekommt, dann sollte man kein kind bekommen! ....und mal so nebnbei: wer nimmt der oma mal das kind ab? denn sie is auch nur ein mensch und brauch auch mal schlaf oder ein freies wochenende.....
Worauf dann aber auch geschrieben wurde das man davon ausgeht das das Kind in den KIGA oder die Krippe geht.![]()
Ich würde unterstützen, aber nicht alles abnehmen, auf keinen Fall.![]()
das is immer dieses... " was wäre wenn..." was wäre denn, wenns keinen kita platz gibt? und was wäre, wenn tochter aber trotzdem drauf besteht weiter zur schule zu gehen? ihr das verbieten? das wäre auch nicht richtig....
09.10.2012 22:15
Zitat von Sonce:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Sonce:
Zitat von Mausi88:
...
darauf hatte ich zwar auch schon was geschrieben, aber ich machs gerne nochmal: Tochter geht zur schule- oma muss her, Tochter macht hausaufgaben - oma muss wieder da sein!, tochter will sich mit Freunden treffen - oma ist ja da! Tochter will feiern gehen- oma muss aufpassen, schließlich will Tochter ihre kindheit genießen! Baby schreit in der nacht - oma is ja da, tochter muss schlafen! Tochter muss für ne klausur lernen - oma macht das schon! .... Oma muss vllt ihre schichten verschieben (man brauch ja schließkich geld) oder ihre arbeit aufgeben ( evtl. ein risiko, weil sie in dem alter nich mehr so einfach was findet ? und evtl finanzielle probleme ....), nebnbei muss sie noch haushalt machen, einkaufen, putzen, kochen und und und.... 7 tage die woche 24 stunden Belastung! ... wow herzlichen glückwunsch.... wenn so die Unterstüzuung aussehen soll.....Was lernt tochter daraus? "Mama macht das schon" und kommt ein jahr später mit dem nächsten baby an.... ne ne..... die müssen schon lernen und begreifen das das Leben nicht so einfach ist..... Entscheidet man sich für ein kind, entscheidet man sich gleichzeitig für eine große Verantwortung und wenn man nicht ohne 24 stunden Betreuung der eigenen Mutter hinbekommt, dann sollte man kein kind bekommen! ....und mal so nebnbei: wer nimmt der oma mal das kind ab? denn sie is auch nur ein mensch und brauch auch mal schlaf oder ein freies wochenende.....
Worauf dann aber auch geschrieben wurde das man davon ausgeht das das Kind in den KIGA oder die Krippe geht.![]()
Ich würde unterstützen, aber nicht alles abnehmen, auf keinen Fall.![]()
das is immer dieses... " was wäre wenn..." was wäre denn, wenns keinen kita platz gibt? und was wäre, wenn tochter aber trotzdem drauf besteht weiter zur schule zu gehen? ihr das verbieten? das wäre auch nicht richtig....
Man würde sicher eine Lösung finden, aber das kann ich jetzt und hier natürlich nicht sagen.
09.10.2012 22:15
Zitat von Vreni85:
Mir ist grade nochwas ganz anderes eingefallen...
Stellt euch mal vor Eure Tochter wird minderjährig Schwanger und der Vater des Kindes wäre nen Spross ner Reichen Familie oder z.b nen aufstrebender Fußballspieler o.ä.Also ne Person,wo jeden Monat ordentlich Unterhalt rüberkommen würde..Das wäre doch dann sogar Jackpot!Da gabs schon Frauen,die sind durch einmal reich piepen zu was gekommen!![]()
Und was würde das dann ändern?
Meine älteste hat so einen Vater, klar unterhalt ist schön und gut, aber sonst bringt es Ihr auch nicht viel, Sie kann täglich telefonieren aber sehen kann Sie ihn 1-2 mal im Jahr und das war es.
Sie sagt auch zu Ihrem "Stiefpapa" genauso Papa wie zu Ihrem richtigem Papa, weil Sie es nicht anderst kennt und mein Mann zu ihren 2 Brüdern auch keinen unterschied macht, hat sie auch von anfang an groß gezogen.
Und nein das war damals kein der hat kohle gepimper, wir waren fest zusammen, haben uns im guten getrennt weil ich nach 3 Jahren Fernbeziehung in der wir uns kaum gesehen haben (1-2 mal im monat) weil er immer unterwegs sein musste einfach nicht mehr konnte so eine Beziehung zu führen, von der Schwangerschaft habe(n) wir erst erfahren als wir schon getrennt waren.
09.10.2012 22:15
Zitat von Mausi88:das hat eben auch was mit reife zu tun.... mit 16 hätte ich mir nicht das stundenlange telefonieren verbieten lassen,oder das spontane weggehen... da hätte auch ein baby nichts verändert... ich wäre einfach nicht reif dazu gewesen... heutzutage nervt es mich zwar immernoch,aber ich weiss,das es eben so ist und ich daran nichts ändern kann...ich komme klar mit dem "es ist nunmal so" früher wäre das nicht der fall gewesen...
Zitat von CrazyMya:
Zitat von Mausi88:aber im höheren alter ist man eher mal bereit ,zurückzustecken...
Zitat von Seliah:
...
Ja, aber wie gesagt, das ist in jedem Alter so.![]()
Jein, kommt auf einen selber drauf an denke/finde ich.![]()
09.10.2012 22:17
Zitat von CrazyMya:
Zitat von Mausi88:das hat eben auch was mit reife zu tun.... mit 16 hätte ich mir nicht das stundenlange telefonieren verbieten lassen,oder das spontane weggehen... da hätte auch ein baby nichts verändert... ich wäre einfach nicht reif dazu gewesen... heutzutage nervt es mich zwar immernoch,aber ich weiss,das es eben so ist und ich daran nichts ändern kann...ich komme klar mit dem "es ist nunmal so" früher wäre das nicht der fall gewesen...
Zitat von CrazyMya:
Zitat von Mausi88:aber im höheren alter ist man eher mal bereit ,zurückzustecken...
...
Jein, kommt auf einen selber drauf an denke/finde ich.![]()
Ja, ich war sowieso nie so, hab das nie gebraucht, deswegen seh ich auch jetzt ned wirklich viele Einschränkungen.
09.10.2012 22:18
Zitat von Zauberfischli:
Ja, aber dann wäre es eben so.... ich finde es gibt schlimmeres, als eben auch noch das Enkelkindchen groß zu ziehen. Ich sehe es an meinen Nachbarn, die haben 2 Töchter... beide ordentlich groß bekommen... beide Schulabsschluss gemacht, beide haben studiert... die eine ( die ältere von beiden) hat dann nach dem Studium ein Kind bekommen... eine nicht behandelte Wochenbettdepression hält sie immer noch fest... im 1. Lj. des Babys war es noch nicht so zu spüren... im Laufe des 2. Lebensjahres war der Kleine dann schon immer ganz oft bei Oma und Opa und ist die Tochter in Therapie... immer und immer wieder.. so ne richtige Besserung tritt nicht ein... mit knapp 3 kam der Junge ganz zur Oma und Opa ( eigentlich wohnen sie 300 km weg) , es sollte eine vorübergehende Lösung sein... naja, im nächsten Jahr kommt er zur Schule... die Mama dazu sehe ich eher selten hier,... nicht weil sie Party machen geht oder sonstwas.... nein, sie ist krank, kann sich nicht zuverlässig um das Kind kümmern... nun wächst es bei Oma und Opa auf... das hatten sie sicher auch anders auf dem Schirm, aber sie lieben den kleinen Mann und sagen selbst: Es ist nochmal wie spätes Elternglück und wir haben nun den Jungen, den wir nie bekamen.
Es kann also auch so passieren... aus völlig gefestigten Verhältnissen raus.... der Partner der Tochter hat sich übrigens auf Grund der Depression getrennt und danach wurde es noch schlimmer.
Und ich frage mich: Wo ist der Unterschied für die Großeltern???? IHre Tochter war MItte 20.... wäre sie 15 gewesen, wäre es genau auf dasselbe rausgekommen.. manchmal ist es eben so, dass das Leben anders spielt, als man es geplant hat und dann ist es gut, wenn man Familie hat, die hinter einem stehen... die einem den Rücken stärken wo sie können. Und wenn das heißt nochmal überraschend "Ersatzmama" zu werden, dann ist das eben so.... und man bekommt ja auch wieder ne ganze Menge zurück, was unbezahlbar ist, wie bei den eigenen Kindern auch.
Es gibt weitaus schlimmere Dramen als eine Teenieschwangerschaft, noch dazu eine verunfallte. Ich würde auch umplanen...vll. auch wieder im Beruf kürzer treten für eine gewisse Zeit... ich würde dafür sorgen, dass mein Kind weiter zur Schule gehen kann.... das es in Ruhe seine HA machen kann, ich würde auch aufpassen, wenn es mal ins Kino/ Konzert/ Festival möchte... ja ich würde auch aufpassen, wenn es hin und wieder mal einfach zur Party möchte.... solange das nicht jedes WE ist... und solange noch 1-2 WE im Monat für mich und meinen Partner bleiben, wo wir dann auch mal ins Kino können... solange ist meine pers. Welt dann auch wieder in Ordnung.![]()
LG Zaubi
09.10.2012 22:19
Zitat von mrs.sophie:
Zitat von PrisonBreak:
Zitat von mrs.sophie:
Zitat von SharonRai:
Also ich habe meiner Mama auch mit 16 Jahren sagen müssen...Mama ich bin schwanger. Zu dieser Zeit habe ich aber schon alleine gewohnt.
Dazu muss ich sagen, an der Erziehung wird es nicht gelegen haben. Denn meine Eltern waren sehr treusorgend und auch sehr streng. Ich denke, ich war einfach ein totaler Querkopf und habe gemacht was ich wollte. Bin mit 16 vom Gymnasium abgegangen..ausgezogen und dann schwanger geworden.
Die erste Reaktion meiner Mama war erst einmal Misstrauen und Aufklärung was alles auf mich zu kommt. Doch dann stand sie von der ersten Minute an hinter mir. Sie hat mir immer geholfen und für meine Eltern ist es jetzt das größte so "junge" Großeltern zu sein. Na klar mussten sie mir öfters unter die Arme greifen. Zum Beispiel als ich zur Abschlussprüfung meiner Ausbildung 2 Tage in eine andere Stadt musste...und auch noch heute holen sie die Kleine öfters früher vom Kiga ab,da ich in Vollzeit arbeite.
Wenn meine Mama nicht hinter mir gestanden wäre...eine Welt wäre zusammen gebrochen. Und ich bewundere meine Eltern heute immer noch. Sie haben mich immer verteidigt, auch vor Anderen.
Ich denke, wenn ihr erst einmal in der Situation kommt, reagiert ihr auch anders.
Als ich 14 war hat meine Mama auch immer gesagt: Komm mir ja nicht irgendwann mit einem Kind nach Hause...dann sitzt du vor der Tür. Wie gesagt meine Eltern waren sehr streng. Ich durfte mich auch gar nicht auf Partys rumtreiben.
Heute sind alle so gesegnet mit der Kleinen.![]()
Ach...wo ich das hier alles gerade so aufschreibe..ich muss jetzt ganz dringend noch meine Mama anrufen und ihr sagen das ich sie wahnsinnig lieb habe![]()
schönen Abend
wenn meine kinder mit 16 ausgezogen wären,hätte ich mich aber schon gefragt,was ich falsch gemacht habe.![]()
Okay, dann haben meine Eltern wohl etwas falsch gemacht in ihrer Erziehung weil ich kurz nach meinem 16. Geburtstag 150 km weit weg gezogen bin um meine Ausbildung zu machen![]()
habe es erläutert.![]()
gerade gesehen
musste einiges nachlesen, war vorhin erstmal 2 stunden auf dem elternabend von der großen
09.10.2012 22:22
Zitat von Sonce:
Zitat von Zauberfischli:
Ja, aber dann wäre es eben so.... ich finde es gibt schlimmeres, als eben auch noch das Enkelkindchen groß zu ziehen. Ich sehe es an meinen Nachbarn, die haben 2 Töchter... beide ordentlich groß bekommen... beide Schulabsschluss gemacht, beide haben studiert... die eine ( die ältere von beiden) hat dann nach dem Studium ein Kind bekommen... eine nicht behandelte Wochenbettdepression hält sie immer noch fest... im 1. Lj. des Babys war es noch nicht so zu spüren... im Laufe des 2. Lebensjahres war der Kleine dann schon immer ganz oft bei Oma und Opa und ist die Tochter in Therapie... immer und immer wieder.. so ne richtige Besserung tritt nicht ein... mit knapp 3 kam der Junge ganz zur Oma und Opa ( eigentlich wohnen sie 300 km weg) , es sollte eine vorübergehende Lösung sein... naja, im nächsten Jahr kommt er zur Schule... die Mama dazu sehe ich eher selten hier,... nicht weil sie Party machen geht oder sonstwas.... nein, sie ist krank, kann sich nicht zuverlässig um das Kind kümmern... nun wächst es bei Oma und Opa auf... das hatten sie sicher auch anders auf dem Schirm, aber sie lieben den kleinen Mann und sagen selbst: Es ist nochmal wie spätes Elternglück und wir haben nun den Jungen, den wir nie bekamen.
Es kann also auch so passieren... aus völlig gefestigten Verhältnissen raus.... der Partner der Tochter hat sich übrigens auf Grund der Depression getrennt und danach wurde es noch schlimmer.
Und ich frage mich: Wo ist der Unterschied für die Großeltern???? IHre Tochter war MItte 20.... wäre sie 15 gewesen, wäre es genau auf dasselbe rausgekommen.. manchmal ist es eben so, dass das Leben anders spielt, als man es geplant hat und dann ist es gut, wenn man Familie hat, die hinter einem stehen... die einem den Rücken stärken wo sie können. Und wenn das heißt nochmal überraschend "Ersatzmama" zu werden, dann ist das eben so.... und man bekommt ja auch wieder ne ganze Menge zurück, was unbezahlbar ist, wie bei den eigenen Kindern auch.
Es gibt weitaus schlimmere Dramen als eine Teenieschwangerschaft, noch dazu eine verunfallte. Ich würde auch umplanen...vll. auch wieder im Beruf kürzer treten für eine gewisse Zeit... ich würde dafür sorgen, dass mein Kind weiter zur Schule gehen kann.... das es in Ruhe seine HA machen kann, ich würde auch aufpassen, wenn es mal ins Kino/ Konzert/ Festival möchte... ja ich würde auch aufpassen, wenn es hin und wieder mal einfach zur Party möchte.... solange das nicht jedes WE ist... und solange noch 1-2 WE im Monat für mich und meinen Partner bleiben, wo wir dann auch mal ins Kino können... solange ist meine pers. Welt dann auch wieder in Ordnung.![]()
LG Zaubi
Im Falle einer Krankheit würde ich mich auch für das Enkelkind aufopfern.... Aber nicht, wenn ich eine gesunde 14 Jährige nebn mir sitzen habe, die meint ihr Teenie Leben in vollen Zügen weiter leben zu müssen.....Konsequenzen muss man schon tragen und zurück stecken muss man dann nunmal auch mit 14, wenn man sich für ein kind entscheidet. so is das nunmal....
Klar muß sie die Konsequenzen tragen... tut sie ja auch... aber auch sie sollte noch gewisse Freiheiten haben... sie sollte die Chance bekommen, beides zu händeln, wie in einer älteren Mutterschaft eben auch.. ich meine, auch wenn man mit 30 sein Kind bekommt, geht man doch mal aus... ohne Kind!!! gabs doch neulich einen Threat, da war ich ein Exot, weil ich schrieb.. dass ich es nie gemacht habe.. gehe bis heute selten aus, einfach weil mir nicht der sinn danach steht... aber selten heißt eben selten und nicht nie... und ja, auch einfach Spaß haben, wie das normale 14- jährige nunmal so haben, würde ich meiner Tochter ermöglichen... und an dem Samstagabend drauf... bleibt sie bei ihrem Puselchen und ich gehe aus... und am 3. Samstag bleiben wir vll. alle zu Hause und machen einfach was zusammen, wie in einer ganz normalen Familie eben, nur das oben ein kleiner Schreihals liegt. Das Leben ist nicht vorbei, nur weil man ein Kind bekommt, es besteht nicht nur noch aus Verantwortung und ständiger Selbstaufgabe...und wenn mein eigenes Kind erst 14 ist... dann wär ich ja eh noch nicht wieder "frei", wie ihr es so schön nennt... mich pers. interessiert es nicht, wenn ich dann neben meinem 14-jährigen eigenem Kind, noch mein Enkelkind mit versorge....und wenn mein Kind dann erwachsen genug ist und anfängt zu studieren oder einfach nur zu lernen.... dann ist das Enkelkind 3 oder 4.... und die junge Mutter kann dann zunehmend mehr allein übernehmen... man muß ihnen shcon die chance geben, da vernünftig reinzuwachsen... und sie nicht einfach herzlos sich selbst überlassen und keinen Spaß mehr im Leben gönnen, denn sie soll auch merken ( das wäre mein Anspruch) das ein Kind das Leben einfach um Ecken schöner macht, es bereichert...
Also bitte nicht verwechseln... ich wünsche es mir nicht, ich würde es auch nicht befürworten, aber käme es aus Versehen so... naja, die welt dreht sich weiter mit meinem wunderbaren enkelkind drauf...
LG Zaubi
09.10.2012 22:23
Zitat von Sonce:
Zitat von Zauberfischli:
Ja, aber dann wäre es eben so.... ich finde es gibt schlimmeres, als eben auch noch das Enkelkindchen groß zu ziehen. Ich sehe es an meinen Nachbarn, die haben 2 Töchter... beide ordentlich groß bekommen... beide Schulabsschluss gemacht, beide haben studiert... die eine ( die ältere von beiden) hat dann nach dem Studium ein Kind bekommen... eine nicht behandelte Wochenbettdepression hält sie immer noch fest... im 1. Lj. des Babys war es noch nicht so zu spüren... im Laufe des 2. Lebensjahres war der Kleine dann schon immer ganz oft bei Oma und Opa und ist die Tochter in Therapie... immer und immer wieder.. so ne richtige Besserung tritt nicht ein... mit knapp 3 kam der Junge ganz zur Oma und Opa ( eigentlich wohnen sie 300 km weg) , es sollte eine vorübergehende Lösung sein... naja, im nächsten Jahr kommt er zur Schule... die Mama dazu sehe ich eher selten hier,... nicht weil sie Party machen geht oder sonstwas.... nein, sie ist krank, kann sich nicht zuverlässig um das Kind kümmern... nun wächst es bei Oma und Opa auf... das hatten sie sicher auch anders auf dem Schirm, aber sie lieben den kleinen Mann und sagen selbst: Es ist nochmal wie spätes Elternglück und wir haben nun den Jungen, den wir nie bekamen.
Es kann also auch so passieren... aus völlig gefestigten Verhältnissen raus.... der Partner der Tochter hat sich übrigens auf Grund der Depression getrennt und danach wurde es noch schlimmer.
Und ich frage mich: Wo ist der Unterschied für die Großeltern???? IHre Tochter war MItte 20.... wäre sie 15 gewesen, wäre es genau auf dasselbe rausgekommen.. manchmal ist es eben so, dass das Leben anders spielt, als man es geplant hat und dann ist es gut, wenn man Familie hat, die hinter einem stehen... die einem den Rücken stärken wo sie können. Und wenn das heißt nochmal überraschend "Ersatzmama" zu werden, dann ist das eben so.... und man bekommt ja auch wieder ne ganze Menge zurück, was unbezahlbar ist, wie bei den eigenen Kindern auch.
Es gibt weitaus schlimmere Dramen als eine Teenieschwangerschaft, noch dazu eine verunfallte. Ich würde auch umplanen...vll. auch wieder im Beruf kürzer treten für eine gewisse Zeit... ich würde dafür sorgen, dass mein Kind weiter zur Schule gehen kann.... das es in Ruhe seine HA machen kann, ich würde auch aufpassen, wenn es mal ins Kino/ Konzert/ Festival möchte... ja ich würde auch aufpassen, wenn es hin und wieder mal einfach zur Party möchte.... solange das nicht jedes WE ist... und solange noch 1-2 WE im Monat für mich und meinen Partner bleiben, wo wir dann auch mal ins Kino können... solange ist meine pers. Welt dann auch wieder in Ordnung.![]()
LG Zaubi
Im Falle einer Krankheit würde ich mich auch für das Enkelkind aufopfern.... Aber nicht, wenn ich eine gesunde 14 Jährige nebn mir sitzen habe, die meint ihr Teenie Leben in vollen Zügen weiter leben zu müssen.....Konsequenzen muss man schon tragen und zurück stecken muss man dann nunmal auch mit 14, wenn man sich für ein kind entscheidet. so is das nunmal....
Wieso gehst du davon aus dass die Tochter gar keine Verantwortung für das Kind trägt und feucht Fröhlich weiter feiert??
Sorry aber wenn eine Mama sowas akzeptiert ist ihr nicht mehr zu helfen.
Ich würde mich nur dann für mein Enkelkind aufopfern, damit mein Kind sich eine sichere Grundlage für ihr eigenes Leben schaffen kann.
Damit sie später nicht vom Amt leben muss, damit sie nicht im schlimmsten Fall ihr Kind vernachlässigt. Auch wenn meine Tochter mit 14 (ungeplant) ein Baby bekommt, hab ich immer noch die Verantwortung für sie!!!
09.10.2012 22:24
Zitat von AS_85:
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Zitat von Zauberfischli:
Ja, aber dann wäre es eben so.... ich finde es gibt schlimmeres, als eben auch noch das Enkelkindchen groß zu ziehen. Ich sehe es an meinen Nachbarn, die haben 2 Töchter... beide ordentlich groß bekommen... beide Schulabsschluss gemacht, beide haben studiert... die eine ( die ältere von beiden) hat dann nach dem Studium ein Kind bekommen... eine nicht behandelte Wochenbettdepression hält sie immer noch fest... im 1. Lj. des Babys war es noch nicht so zu spüren... im Laufe des 2. Lebensjahres war der Kleine dann schon immer ganz oft bei Oma und Opa und ist die Tochter in Therapie... immer und immer wieder.. so ne richtige Besserung tritt nicht ein... mit knapp 3 kam der Junge ganz zur Oma und Opa ( eigentlich wohnen sie 300 km weg) , es sollte eine vorübergehende Lösung sein... naja, im nächsten Jahr kommt er zur Schule... die Mama dazu sehe ich eher selten hier,... nicht weil sie Party machen geht oder sonstwas.... nein, sie ist krank, kann sich nicht zuverlässig um das Kind kümmern... nun wächst es bei Oma und Opa auf... das hatten sie sicher auch anders auf dem Schirm, aber sie lieben den kleinen Mann und sagen selbst: Es ist nochmal wie spätes Elternglück und wir haben nun den Jungen, den wir nie bekamen.
Es kann also auch so passieren... aus völlig gefestigten Verhältnissen raus.... der Partner der Tochter hat sich übrigens auf Grund der Depression getrennt und danach wurde es noch schlimmer.
Und ich frage mich: Wo ist der Unterschied für die Großeltern???? IHre Tochter war MItte 20.... wäre sie 15 gewesen, wäre es genau auf dasselbe rausgekommen.. manchmal ist es eben so, dass das Leben anders spielt, als man es geplant hat und dann ist es gut, wenn man Familie hat, die hinter einem stehen... die einem den Rücken stärken wo sie können. Und wenn das heißt nochmal überraschend "Ersatzmama" zu werden, dann ist das eben so.... und man bekommt ja auch wieder ne ganze Menge zurück, was unbezahlbar ist, wie bei den eigenen Kindern auch.
Es gibt weitaus schlimmere Dramen als eine Teenieschwangerschaft, noch dazu eine verunfallte. Ich würde auch umplanen...vll. auch wieder im Beruf kürzer treten für eine gewisse Zeit... ich würde dafür sorgen, dass mein Kind weiter zur Schule gehen kann.... das es in Ruhe seine HA machen kann, ich würde auch aufpassen, wenn es mal ins Kino/ Konzert/ Festival möchte... ja ich würde auch aufpassen, wenn es hin und wieder mal einfach zur Party möchte.... solange das nicht jedes WE ist... und solange noch 1-2 WE im Monat für mich und meinen Partner bleiben, wo wir dann auch mal ins Kino können... solange ist meine pers. Welt dann auch wieder in Ordnung.![]()
LG Zaubi
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natürlich gibt es schlimmeres.
nicht jede grosseltern könnten im beruf kürzer treten.denn auch SIE müssen ihre rechnungen zahlen.
09.10.2012 22:27
Man sollte mal daran denken,es ist noch garnicht so lange her,da ist das völlig normal gewesen,das wenn eine Junge Frau ein Kind bekommen hat und der Vater sich aus dem Staub machte/Unbekannt war wie auch immer,dann die Mutter arbeiten gehen musste und die Oma das Kind großzog!Bei einem Freund von mir(1 Jahr Älter als ich) war es auch so.Da hätte es auch nie eine Diskussion gegeben.Und er hat trotzdem auch ein Gutes Verhältnis zu seiner Mutter,obwohl die auch Trotzdem ihre Jugend genoss.Sie ist dann halt Jedes Jahr 2 Wochen mit ihrem Sohn in die Sommerferien gefahren und haben da ganz intensiv Zeit verbracht.
Und auch die Großeltern hatten noch was vom Leben,die Mutter durfte halt nur weggehen,wenn ihre Eltern nichts vorhatten.Da kann man sich ja einigen.
Und auch die Großeltern hatten noch was vom Leben,die Mutter durfte halt nur weggehen,wenn ihre Eltern nichts vorhatten.Da kann man sich ja einigen.
09.10.2012 22:32
Zitat von mrs.sophie:
Zitat von AS_85:
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Zitat von Zauberfischli:
Ja, aber dann wäre es eben so.... ich finde es gibt schlimmeres, als eben auch noch das Enkelkindchen groß zu ziehen. Ich sehe es an meinen Nachbarn, die haben 2 Töchter... beide ordentlich groß bekommen... beide Schulabsschluss gemacht, beide haben studiert... die eine ( die ältere von beiden) hat dann nach dem Studium ein Kind bekommen... eine nicht behandelte Wochenbettdepression hält sie immer noch fest... im 1. Lj. des Babys war es noch nicht so zu spüren... im Laufe des 2. Lebensjahres war der Kleine dann schon immer ganz oft bei Oma und Opa und ist die Tochter in Therapie... immer und immer wieder.. so ne richtige Besserung tritt nicht ein... mit knapp 3 kam der Junge ganz zur Oma und Opa ( eigentlich wohnen sie 300 km weg) , es sollte eine vorübergehende Lösung sein... naja, im nächsten Jahr kommt er zur Schule... die Mama dazu sehe ich eher selten hier,... nicht weil sie Party machen geht oder sonstwas.... nein, sie ist krank, kann sich nicht zuverlässig um das Kind kümmern... nun wächst es bei Oma und Opa auf... das hatten sie sicher auch anders auf dem Schirm, aber sie lieben den kleinen Mann und sagen selbst: Es ist nochmal wie spätes Elternglück und wir haben nun den Jungen, den wir nie bekamen.
Es kann also auch so passieren... aus völlig gefestigten Verhältnissen raus.... der Partner der Tochter hat sich übrigens auf Grund der Depression getrennt und danach wurde es noch schlimmer.
Und ich frage mich: Wo ist der Unterschied für die Großeltern???? IHre Tochter war MItte 20.... wäre sie 15 gewesen, wäre es genau auf dasselbe rausgekommen.. manchmal ist es eben so, dass das Leben anders spielt, als man es geplant hat und dann ist es gut, wenn man Familie hat, die hinter einem stehen... die einem den Rücken stärken wo sie können. Und wenn das heißt nochmal überraschend "Ersatzmama" zu werden, dann ist das eben so.... und man bekommt ja auch wieder ne ganze Menge zurück, was unbezahlbar ist, wie bei den eigenen Kindern auch.
Es gibt weitaus schlimmere Dramen als eine Teenieschwangerschaft, noch dazu eine verunfallte. Ich würde auch umplanen...vll. auch wieder im Beruf kürzer treten für eine gewisse Zeit... ich würde dafür sorgen, dass mein Kind weiter zur Schule gehen kann.... das es in Ruhe seine HA machen kann, ich würde auch aufpassen, wenn es mal ins Kino/ Konzert/ Festival möchte... ja ich würde auch aufpassen, wenn es hin und wieder mal einfach zur Party möchte.... solange das nicht jedes WE ist... und solange noch 1-2 WE im Monat für mich und meinen Partner bleiben, wo wir dann auch mal ins Kino können... solange ist meine pers. Welt dann auch wieder in Ordnung.![]()
LG Zaubi
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natürlich gibt es schlimmeres.
nicht jede grosseltern könnten im beruf kürzer treten.denn auch SIE müssen ihre rechnungen zahlen.
Ich bin für mein eigenes Kind die letzten 4 Jahre wesentlich kürzer getreten, einfach weil es seine Situation erforderlicher machte... und nein, ich hätte es mir nicht leisten können... ABER wir haben dann hier die Prioritäten geändert, haben selbst auf vieles ( eigentlich unnötige) verzichtet UND wir haben eine Familie, die in solchen Momenten einfach ganz dolle zusammenrückt... und gerade weil ich es in meiner eigenen Familie schon so häufig erlebt habe... diesen Zusammenhalt, dieses Zusammenrücken, dieses gemeinsam durchstehen und dieses GEMEINSAME Zurückstecken... würde ich es ohne mit der Wimper zu zucken auch für mein Enkelkind tun, denn das braucht seine Familie dann auch, genauso wie mein Kind. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
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