Mütter- und Schwangerenforum

Frühchen einfach sterben lassen!!!

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MorphoPeleides
10566 Beiträge
03.02.2012 14:29
Zitat von sunrisefranzi:

Zitat von MorphoPeleides:

in der forschung wird daran gearbeitet, dass behinderte kinder schon vor der "befruchtung" aussortiert werden....aber einem frühchen zu helfen ist falsch!?

Vor der Befruchtung? Wie soll das funktionieren?
Mal abgesehen davon, sind die wenigsten Behinderungen vor der Geburt überhaupt feststellbar, da sie nicht genetisch bedingt sind!

deswegen habe ich es ja in " gesetzt.
ich bin grad sehr aufgewühlt durch dieses thema und finde nicht immer die richtigen worte. verzeih mir.
03.02.2012 14:30
Ich habe diesen Artikel nicht gelesen/gesehen, aber es könnte auch sein, dass die Mutter sich dagegen entschieden hat.
Weil das Risiko einer Folgebehinderung groß war, habt ihr da mal drüber nachgedacht?
Nach der vollendeten 24. SSW sind Ärzte dazu verpflichtet lebenserhaltene Maßnahmen einzusetzen, da können auch die Eltern nichts gegen tun, das ist Gesetz.
Aber davor ist es eine individuelle Entscheidung. Die Ärzte werden zu 100% mit den Eltern geredet haben und eine Entscheidung gefällt haben.
Die werden mit Sicherheit nicht einfach so ein Frühchen sterben lassen.

sunrisefranzi
3817 Beiträge
03.02.2012 14:31
Nun ja., ich setze mich bei diesem Thema immer wieder in die Nesseln! Ich erinnere ich an viele böse Diskussionen während des Studiums zum Thema Pränataldiagnostik! (Wie zur Hölle soll man in einem Seminar zu dem Thema offen sprechen, wenn vorne eine Dozentin steht, die selber Betroffen ist und wahrscheinlich nicht da wäre, wenn die Pränataldiagnostik damals schon so weit gewesen wäre?)
.
Ich verurteile bei diesem Thema NIEMANDEN. Da mus JEDER seinen Weg finden und da hat niemand was zu zu sagen! Es sind alles individuelle Entscheidungen, die keiner zu verurteilen hat!
.
LG, Sunny
zuckerlie
15684 Beiträge
03.02.2012 14:32
Zitat von MorphoPeleides:

Zitat von Mocca:

Zitat von MorphoPeleides:

in der forschung wird daran gearbeitet, dass behinderte kinder schon vor der "befruchtung" aussortiert werden....aber einem frühchen zu helfen ist falsch!?

Die Aussage versteh ich gar nicht.
Was genau willst Du damit sagen?
(Völlig wertfrei - was hat die Forschung daran, dass möglichst gesunde Kinder zur Welt kommen mit diesem Frühchen zu tun?)

das man daran arbeitet künstlich kinder "herzustellen" aber nicht mal den kleinsten helfen kann/will. wie auch immer.
die gefahr für komplfikationen erhöht sich und somit auch für frühgeburten.


nanana hier werden ja schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen... zum Befruchtungsthema ist folgender Artikel sehr interessant, der beleuchtet dieses Thema nochmal anders
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21251352.htm l
sunrisefranzi
3817 Beiträge
03.02.2012 14:34
Zitat von MorphoPeleides:

Zitat von sunrisefranzi:

Zitat von MorphoPeleides:

in der forschung wird daran gearbeitet, dass behinderte kinder schon vor der "befruchtung" aussortiert werden....aber einem frühchen zu helfen ist falsch!?

Vor der Befruchtung? Wie soll das funktionieren?
Mal abgesehen davon, sind die wenigsten Behinderungen vor der Geburt überhaupt feststellbar, da sie nicht genetisch bedingt sind!

deswegen habe ich es ja in " gesetzt.
ich bin grad sehr aufgewühlt durch dieses thema und finde nicht immer die richtigen worte. verzeih mir.


Da gibs nix zu verzeihen! Alles gut!
MorphoPeleides
10566 Beiträge
03.02.2012 14:34
Zitat von zuckerlie:

Zitat von MorphoPeleides:

Zitat von Mocca:

Zitat von MorphoPeleides:

in der forschung wird daran gearbeitet, dass behinderte kinder schon vor der "befruchtung" aussortiert werden....aber einem frühchen zu helfen ist falsch!?

Die Aussage versteh ich gar nicht.
Was genau willst Du damit sagen?
(Völlig wertfrei - was hat die Forschung daran, dass möglichst gesunde Kinder zur Welt kommen mit diesem Frühchen zu tun?)

das man daran arbeitet künstlich kinder "herzustellen" aber nicht mal den kleinsten helfen kann/will. wie auch immer.
die gefahr für komplfikationen erhöht sich und somit auch für frühgeburten.


nanana hier werden ja schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen... zum Befruchtungsthema ist folgender Artikel sehr interessant, der beleuchtet dieses Thema nochmal anders
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21251352.htm l

ich finde schon das das in einem zusammenhang steht.
wenn man kinder erzeugt sollte man diese auch retten können.
verglichen habe ich nichts!!!!!
man kann doch nicht pauschal sagen das kind ist erst 23 wochen alt also darf es nicht leben.
03.02.2012 14:35
Zitat von Mel2381:

Zitat von snow:

Zitat von -Chucky-:

Das ist sehr tragisch für die Mutter.
Aber auch hier müssen Grenzen gesetzt werden. Ich persönlich würde daran zerbrechen, aber ich würde meinen Minizwerg ziehen lassen, einfach weil ich ihm die ganze, monatelange Tortur ersparen wollen würde.

Dann würde ich ihn lieber in meinen Armen Frieden finden lassen.



Seh ich ganz genauso!!!
Und das es in diesem "Stadium" ein gesundes Kind wird ist zubezweifeln ...und ob das Kind damit glücklich wird ,ist auch in Frage zustellen!
Ich finde es sogar völlig in Ordnung und auch legitim das sie ihr das Kind gegeben haben..damit sie es spüren kann und eigentlich besser damit umgehen kann...und sich in Ruhe verabschieden kann.

Ich denke auch das ich mehr oder weniger aus Erfahrung spreche...meine Tochter kam in der 31+5 SSw mit 980g zur Welt.Sie ist allerdings -bis jetzt- kerngersund...aber bei Säuglingen die noch kleiner und um einiges früher kommen...sorry...auch wenn es hart klingt...irgendwo muss man nen Strich ziehen und auch abwägen.
Sicherlich ist die Mutter sehr erbost und fertig mit der Welt,das sie Schuldige für den Tod ihres Babys sucht..
aber seien wir doch mal ehrlich..welche Überlebenschancen hat denn so ein Kind? Von den späteren Folgen gar nicht abzusehen..und da ist immer mit Spätfolgen zurechnen...sowas geht an keinem dieser Kinder vorbei...
sie sind einfach noch nicht FERTIG...
auch wenn es hart klingt...es ist besser so!

besser so????????? ich glaub ich les net recht he...
woher nimmst du dir das recht sowas zu schreiben und zu behaupten, dass das kind in der ssw auf jeden fall schäden davon trägt???
das muss nicht sein, dass es so is und wenn doch was dann?
is es kein kind/mensch was ein recht auf ein leben hat?
und wer sagt bitte dass jemand mit behinderung nicht glücklich sein kann?
boah nee echt, was wäre wenn dein kind jetzt doch irgend ne behinderung bekommen sollte? dann wär es nich mehr glücklich?
oh ok stimmt vielleicht, denn dann wärst du sehr unglücklich darüber und das überträgt sich dann aufs kind...
ich wünsche es keinem, aber sowas geht gar nich was hier verzapft wird.
und 32.ssw zählt nich mehr als extrem frühchen also kennst du dich auch nicht damit aus!!!
wer weiß ob das kind nich wirklich 1-2 wochen weiter gewesen wäre??


die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind in solch einer frühen SSW ohne Behinderung leben kann beträgt 30 %, ich finde 30 % nicht wenig und für mich würde es sich lohnen darum zu kämpfen und zu hoffen, dass mein Kind zu den 30 % gehört!
snow
1045 Beiträge
03.02.2012 14:36
Zitat von Mel2381:

Zitat von snow:

Zitat von -Chucky-:

Das ist sehr tragisch für die Mutter.
Aber auch hier müssen Grenzen gesetzt werden. Ich persönlich würde daran zerbrechen, aber ich würde meinen Minizwerg ziehen lassen, einfach weil ich ihm die ganze, monatelange Tortur ersparen wollen würde.

Dann würde ich ihn lieber in meinen Armen Frieden finden lassen.



Seh ich ganz genauso!!!
Und das es in diesem "Stadium" ein gesundes Kind wird ist zubezweifeln ...und ob das Kind damit glücklich wird ,ist auch in Frage zustellen!
Ich finde es sogar völlig in Ordnung und auch legitim das sie ihr das Kind gegeben haben..damit sie es spüren kann und eigentlich besser damit umgehen kann...und sich in Ruhe verabschieden kann.

Ich denke auch das ich mehr oder weniger aus Erfahrung spreche...meine Tochter kam in der 31+5 SSw mit 980g zur Welt.Sie ist allerdings -bis jetzt- kerngersund...aber bei Säuglingen die noch kleiner und um einiges früher kommen...sorry...auch wenn es hart klingt...irgendwo muss man nen Strich ziehen und auch abwägen.
Sicherlich ist die Mutter sehr erbost und fertig mit der Welt,das sie Schuldige für den Tod ihres Babys sucht..
aber seien wir doch mal ehrlich..welche Überlebenschancen hat denn so ein Kind? Von den späteren Folgen gar nicht abzusehen..und da ist immer mit Spätfolgen zurechnen...sowas geht an keinem dieser Kinder vorbei...
sie sind einfach noch nicht FERTIG...
auch wenn es hart klingt...es ist besser so!

besser so????????? ich glaub ich les net recht he...
woher nimmst du dir das recht sowas zu schreiben und zu behaupten, dass das kind in der ssw auf jeden fall schäden davon trägt???
das muss nicht sein, dass es so is und wenn doch was dann?
is es kein kind/mensch was ein recht auf ein leben hat?
und wer sagt bitte dass jemand mit behinderung nicht glücklich sein kann?
boah nee echt, was wäre wenn dein kind jetzt doch irgend ne behinderung bekommen sollte? dann wär es nich mehr glücklich?
oh ok stimmt vielleicht, denn dann wärst du sehr unglücklich darüber und das überträgt sich dann aufs kind...
ich wünsche es keinem, aber sowas geht gar nich was hier verzapft wird.
und 32.ssw zählt nich mehr als extrem frühchen also kennst du dich auch nicht damit aus!!!
wer weiß ob das kind nich wirklich 1-2 wochen weiter gewesen wäre??


Du gehst auch ab wie nen Zäpchen ,was?
Ich hab dazu eben meine Meinung...akzeptiere sie oder lass es!
Ich akzeptiere ja deine auch....
Im übrigen wurde meine Tochter auch als extreme Frühgeburt bezeichnet...wegen der 980g...aber du hast Recht...ich hab da keine Ahnung!
KiJu
1239 Beiträge
03.02.2012 14:38
Zitat von Penelope3582:

Zitat von Mel2381:

Zitat von snow:

Zitat von -Chucky-:

Das ist sehr tragisch für die Mutter.
Aber auch hier müssen Grenzen gesetzt werden. Ich persönlich würde daran zerbrechen, aber ich würde meinen Minizwerg ziehen lassen, einfach weil ich ihm die ganze, monatelange Tortur ersparen wollen würde.

Dann würde ich ihn lieber in meinen Armen Frieden finden lassen.



Seh ich ganz genauso!!!
Und das es in diesem "Stadium" ein gesundes Kind wird ist zubezweifeln ...und ob das Kind damit glücklich wird ,ist auch in Frage zustellen!
Ich finde es sogar völlig in Ordnung und auch legitim das sie ihr das Kind gegeben haben..damit sie es spüren kann und eigentlich besser damit umgehen kann...und sich in Ruhe verabschieden kann.

Ich denke auch das ich mehr oder weniger aus Erfahrung spreche...meine Tochter kam in der 31+5 SSw mit 980g zur Welt.Sie ist allerdings -bis jetzt- kerngersund...aber bei Säuglingen die noch kleiner und um einiges früher kommen...sorry...auch wenn es hart klingt...irgendwo muss man nen Strich ziehen und auch abwägen.
Sicherlich ist die Mutter sehr erbost und fertig mit der Welt,das sie Schuldige für den Tod ihres Babys sucht..
aber seien wir doch mal ehrlich..welche Überlebenschancen hat denn so ein Kind? Von den späteren Folgen gar nicht abzusehen..und da ist immer mit Spätfolgen zurechnen...sowas geht an keinem dieser Kinder vorbei...
sie sind einfach noch nicht FERTIG...
auch wenn es hart klingt...es ist besser so!

besser so????????? ich glaub ich les net recht he...
woher nimmst du dir das recht sowas zu schreiben und zu behaupten, dass das kind in der ssw auf jeden fall schäden davon trägt???
das muss nicht sein, dass es so is und wenn doch was dann?
is es kein kind/mensch was ein recht auf ein leben hat?
und wer sagt bitte dass jemand mit behinderung nicht glücklich sein kann?
boah nee echt, was wäre wenn dein kind jetzt doch irgend ne behinderung bekommen sollte? dann wär es nich mehr glücklich?
oh ok stimmt vielleicht, denn dann wärst du sehr unglücklich darüber und das überträgt sich dann aufs kind...
ich wünsche es keinem, aber sowas geht gar nich was hier verzapft wird.
und 32.ssw zählt nich mehr als extrem frühchen also kennst du dich auch nicht damit aus!!!
wer weiß ob das kind nich wirklich 1-2 wochen weiter gewesen wäre??


die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind in solch einer frühen SSW ohne Behinderung leben kann beträgt 30 %, ich finde 30 % nicht wenig und für mich würde es sich lohnen darum zu kämpfen und zu hoffen, dass mein Kind zu den 30 % gehört!

snow
1045 Beiträge
03.02.2012 14:42
Und "wäre,hätte,könnte"...es ist vorbei...
solche Entscheidungen werden sicherlich oft genug von Ärzten getroffen ...sie müssen entscheiden.
03.02.2012 14:44
Zitat von Mel2381:

Zitat von Penelope3582:

Zitat von Mel2381:

Zitat von snow:

Zitat von -Chucky-:

Das ist sehr tragisch für die Mutter.
Aber auch hier müssen Grenzen gesetzt werden. Ich persönlich würde daran zerbrechen, aber ich würde meinen Minizwerg ziehen lassen, einfach weil ich ihm die ganze, monatelange Tortur ersparen wollen würde.

Dann würde ich ihn lieber in meinen Armen Frieden finden lassen.



Seh ich ganz genauso!!!
Und das es in diesem "Stadium" ein gesundes Kind wird ist zubezweifeln ...und ob das Kind damit glücklich wird ,ist auch in Frage zustellen!
Ich finde es sogar völlig in Ordnung und auch legitim das sie ihr das Kind gegeben haben..damit sie es spüren kann und eigentlich besser damit umgehen kann...und sich in Ruhe verabschieden kann.

Ich denke auch das ich mehr oder weniger aus Erfahrung spreche...meine Tochter kam in der 31+5 SSw mit 980g zur Welt.Sie ist allerdings -bis jetzt- kerngersund...aber bei Säuglingen die noch kleiner und um einiges früher kommen...sorry...auch wenn es hart klingt...irgendwo muss man nen Strich ziehen und auch abwägen.
Sicherlich ist die Mutter sehr erbost und fertig mit der Welt,das sie Schuldige für den Tod ihres Babys sucht..
aber seien wir doch mal ehrlich..welche Überlebenschancen hat denn so ein Kind? Von den späteren Folgen gar nicht abzusehen..und da ist immer mit Spätfolgen zurechnen...sowas geht an keinem dieser Kinder vorbei...
sie sind einfach noch nicht FERTIG...
auch wenn es hart klingt...es ist besser so!

besser so????????? ich glaub ich les net recht he...
woher nimmst du dir das recht sowas zu schreiben und zu behaupten, dass das kind in der ssw auf jeden fall schäden davon trägt???
das muss nicht sein, dass es so is und wenn doch was dann?
is es kein kind/mensch was ein recht auf ein leben hat?
und wer sagt bitte dass jemand mit behinderung nicht glücklich sein kann?
boah nee echt, was wäre wenn dein kind jetzt doch irgend ne behinderung bekommen sollte? dann wär es nich mehr glücklich?
oh ok stimmt vielleicht, denn dann wärst du sehr unglücklich darüber und das überträgt sich dann aufs kind...
ich wünsche es keinem, aber sowas geht gar nich was hier verzapft wird.
und 32.ssw zählt nich mehr als extrem frühchen also kennst du dich auch nicht damit aus!!!
wer weiß ob das kind nich wirklich 1-2 wochen weiter gewesen wäre??


die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind in solch einer frühen SSW ohne Behinderung leben kann beträgt 30 %, ich finde 30 % nicht wenig und für mich würde es sich lohnen darum zu kämpfen und zu hoffen, dass mein Kind zu den 30 % gehört!




Ich muss mich verbessern, es ist umgekehrt, das heißt 70-80 % aller Kinder die zwischen der 22. und 23. Woche zu Welt kommen können ohne Behinderungen weiterleben.
Die Überlebenschance beträgt zu dem Zeitpunkt schon 50 %!!!

Kann man hier nachlesen:Frühgeburt vor 22 Schwangerschaftswochen

Kinder, die zu dieser Zeit geboren werden, sind nicht lebensfähig. Sie werden entsprechend ihrer Würde im Sterben betreut. In jedem Fall werden die Ärzte dazu angehalten, das vorgeburtlich festgestellte Schwangerschaftsalter mit dem Entwicklungszustand des Kindes zu vergleichen. Bei einer offensichtlichen Abweichung überdenken die Ärzte die vor der Geburt getroffene Entscheidung, keine lebenserhaltenden Maßnahmen zu beginnen.

Frühgeburt nach 22 bis 23 Schwangerschaftswochen und 6 Tagen

Während diesem Schwangerschaftsalter steigt die Überlebenschance der Kinder erheblich von etwa 10 auf 50% an. Andererseits leiden 20-30% der überlebenden Kinder an schweren körperlichen und geistigen Behinderungen. Bei den geburtshilflichen Entscheidungen und den Entscheidungen zur Neugeborenenversorgung werden daher neben den kindlichen auch die mütterlichen bzw. elterlichen Interessen berücksichtigt.

Frühgeburt nach 24 Schwangerschaftswochen und später

Die Überlebenschancen von Frühgeborenen dieses Alters erreichten Ende der Neunziger Jahre in Deutschland 60-80%. Bei den geburtshilflichen Entscheidungen werden neben dem mütterlichen bzw. elterlichen auch die kindlichen Interessen berücksichtigt. Bei Kindern ohne lebensbedrohliche Gesundheitsstörungen wird grundsätzlich versucht, die Lebensfunktionen zu erhalten.
Im Hinblick auf das Lebensrecht sind Frühgeborene dieses Reifegrades Kindern jeden Alters gleichzusetzen. Ärzte sind dazu angehalten - als Garanten des Kindes - den rechtlichen und ethischen Geboten zur Lebenserhaltung zu folgen und gegebenenfalls auch gegen die Wünsche der Eltern zu handeln.

Frühgeborene mit angeborenen und bei der Geburt erworbenen Gesundheitsstörungen

Bei Frühgeborenen mit schwersten angeborenen oder bei der Geburt (perinatal) erworbenen Gesundheitsstörungen, die keine Aussicht auf Besserung des Zustandes haben, wird von den Ärzten geprüft, ob im Interesse des Kindes die intensivmedizinischen Maßnahmen eingeschränkt werden sollten - auch wenn dadurch der Tod vorzeitig eintreten sollte. Dabei werden der Grad der Beeinträchtigung und die dadurch bedingten Änderungen der Lebenschance des Kindes berücksichtigt.
Wenn abzusehen ist, dass das Kind sterben wird, werden die Eltern bei der Sterbebegleitung und der Bestattung des Kindes unterstützt.
MorphoPeleides
10566 Beiträge
03.02.2012 14:44
Zitat von snow:

Und "wäre,hätte,könnte"...es ist vorbei...
solche Entscheidungen werden sicherlich oft genug von Ärzten getroffen ...sie müssen entscheiden.

sag das mal der mutter
mich quälen "wäre,hätte und könnte" auch noch so sehr und mein kind hat überlebt
03.02.2012 14:45
Zitat von snow:

Und "wäre,hätte,könnte"...es ist vorbei...
solche Entscheidungen werden sicherlich oft genug von Ärzten getroffen ...sie müssen entscheiden.


also ehrlich gesagt entscheiden die Eltern und nicht die Ärzte!
melly2
1546 Beiträge
03.02.2012 14:46
Man sollte egal wann alles versuchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Grausam, ich könnte so weinen ...
Ich wäre ausgeflippt im KH Man man die arme Mutter und vorallem, viel schlimmer das arme kleine hilflose Mäuschen
03.02.2012 14:52
Zitat von MorphoPeleides:

wäre die mutter in ein anderes kh gegangen würde sie ihr tochter nun vielleicht in den armen halten. auch wenn die kleine schäden davon getragen hätte mein sohn ist auch ein frühchen (29+2) und ich habe damals alles für ihn getan. und das hätte dieses mama sicher auch getan, wenn sie die chance gehabt hätte.
ich habe in dieser zeit nicht daran gedacht ob mein sohn folgeschäden davon tragen wird...ich habe die ersten 2 wochen jede sekunde daran gedacht, was wäre wenn er es nicht schafft!
wieso dürfen andere menschen über das leben entscheiden!?
warum muss ein kind, dass sich auf die welt gemüht hat so leidvoll sterben! das kind hat gelebt!!!!!!! fast 1 stunde lang hat es geatmet!!!! wie kann man so etwas ignorieren?
wäre mein sohn gestorben, wäre ich es auch...ich will garnicht daran denken.
seid dem 4.3.2009 danke ich wem auch immer jeden tag dafür das ich meinen lewis bei mir haben darf und zwar so wie er ist!!!
es macht mich sehr traurig wenn ich lese wie manche hier denken und fühlen....

man will dem kind qualen ersparen aber lässt es 1 std lang um sein leben kämpfen und dann sterben???? ich würde alles, wirklich alles tun damit mein kind lebt und ein behindertes kind ob blind oder sonst was kann auch ein glückliches leben haben. wer sagt denn das dieses kind nicht ohne schäden oder mit minimalen schäden davon kommt??? das weiss man vorher nicht und nur weil die wahrscheinlichkeit besteht lässt man es lieber sterben????
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