Organspendeausweis
09.04.2012 12:11
Zitat von SonCoerMonAme:
Da ja gefragt wurde nach den warum nein
Ich hatte als Kind drei Nieren was wohl selten vorkommt und da war es so das im kh wo meine Mutter gearbeitet hat ein Mädchen in meinem alter Akutes nierenversahen hatte und so weiter meine Mutter wurde gefragt ob ich spenden könnte ( ich war dort aufgrund der drei Nieren bekannt) sie hat mir das erklärt und ich sagte Mama ok wenn ich helfen kann nach ich das ... So dann wurde mir das Organ entnommen und so weiter alles Super ohne Komplikationen gelaufen nur das Mädchen ist während der op gestorben und die Niere wurde nicht an jemand der es nötig hat weiter gegeben sondern wurde mit ihr geforscht ...
Deshalb ein klares NEIN von mir
So etwas ist mittlerweile absolut verboten, sowohl das Spenden unter solchen Umständen, als auch das weitere Vorgehen..
09.04.2012 12:12
Zitat von Looni:hast du meinen ersten Post richtig gelesen, da warewn 2 Fragen, und ich nicht allein habe dich gefragt, was mit den leuten ist, die nicht spenden dürfen. Also kann ich alleine es nicht falsch verstanden haben., Ich wollte lediglich eine antwort. Aber ausser persönliche angriffe, bekommt man jetzt von dir eh nichts mehr zu schreiben.
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von Looni:Dann lies dir meinen oberen Post durch, hättest du darauf direkt ausdrücklich geantwortet, wäre es zu dem missverständnis nicht gekommen.
wollt ihr mir jetzt grad die wörter verdrehen oder was soll das jetzt ? ich habs doch klar und deutlich geschrieben? weiss nicht was daran nicht zu verstehen ist, es sei denn, mann will es nicht verstehen![]()
sorry, wenn du die bedeutung von WOLLEN und DÜRFEN nicht kennst, kann ich nichts dafür. hab das doch von anfang so geschrieben.
09.04.2012 12:12
Zitat von Krümelchen223:
wo habe ich geschrieben, dass du jemanden verurteilst?
Muss man heute alles so aufschreiben, dass es für JEDEN verständlich wird, auch leuten mit wenig IQ
[size=6]Ich bin hier raus.[/size]
guck mal in den spiegel. du hast recht und ich meine ruhe
09.04.2012 12:13
Zitat von tweety1100101:
Ich habe auch keinen Organspendeausweis....
Zurzeit bin ich auch gegen eine Organspende.. . Mir graut es davor wenn ich höre, dass für ein Unfallopfer nichts mehr getan wird, wenn die Ärzte wissen, dass man Organspender ist....
Wer weiß, was in ein paar Jahren ist... Vielleicht ändert sich dann meine Meinung....
Aber ich denke, es sollte jede Meinung akzeptiert werden... Davon habe ich hier in dem Thread nicht das Gefühl... Es wird auf den Leuten getrampelt, die NEIN sagen und das ist echt schade...
wo hast du denn das "gehört"?
09.04.2012 12:13
Zitat von Pinguinchen:
In meiner Familie und Bekantenkreis gab es mehrere Fälle bei denen sehr junge Menschen mit einem Organ gerettet werden konnten. Sie hatten zum Teil Glück, das Familienangehörige spenden konnten, aber nicht bei jeder Krankheit und bei jedem Organ kann ein anderer Mensch lebend spenden.
Da ich davon ausgehe, dass selbst wenn eine Fehldiagnose besteht was meinen Hirntot angeht, mein Gehirn aber so sehr geschädigt wäre, dass mein späterer Zustand nicht mehr mit einem jetzigen Dasein zu tun hat, würde ich es okay finden zu sterben. Das einzige was ich im Organspendeausweis vermerkt habe ist, dass man mich trotzdem nakotisieren muss, auch wenn dadurch evtl Organe verletzt werden, bzw unbrauchbar werden. Ich möchte in meinen letzten Minuten keine Schmerzen empfinden.
Ein hirntoter MEnsch ist bereits tot, also, das Gehirn ist tot und er kann somit keine Schmerzen mehr empfinden! Er empfindet gar nichts mehr. Das gehört eben auch zu den Tests um den Hirntod festzustellen.
09.04.2012 12:16
Zitat von Gina1986:
Das bedeutet dann das meine Eltern die beide nicht Spenden dürfen da beide Krebs haben bzw hatten und ne Blut übertragen bekommen haben, kein recht auf ein Organ haben?
Zitat von Looni:
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von shelyra:Man kann doch keinen Menschen zwingen, seine Organe ab zu gebe.
ich bin definitiv für eine organspende! als toter braucht man die teile ja nicht mehr (keine angst in deutschland wird man sicher nicht zu früh als hirntoter deklariert...) und jedes organ kann menschenleben retten!
<p></p>
habe selber in der verwandtschaft mitbekommen wielang solche kranken menschen auf ein organ warten müssen - oft vielzulange so dass sie an ihrer krankheit sterben obwohl ihnen eigentlich geholfen werden könnte
<p></p>
ich persönlich bin der meinung - wer nicht spenden will der darf auch kein spenderorgan bekommen!!!
Und ein Mensch, wie ich, der nicht Spenden darf, aufgrund von Medikamnteneinnahme, darf dann trotzdem ein Organ bekommen? Oder etwa auch nicht?
SO fängt die zwei klassen Gesellschaft an
wieso? ich finde es egoistisch zu sagen, ich will nicht spenden, aber nehmen tu ich gerne ein organ....dann sollte man auch so konsequent sein und sagen, ich spende nicht und nehme auch keins.
Wenn jemand Krebs hatte, profitiert er fast nie von einer Organtransplantation, da man damit der Körper das Organ abstößt schwere Immunsuppressive Medikamente bekommen muss. Durch die immunsuppression kommt der Krebs sehr häufig wieder. Deshalb kommen krebskranke MEnschen außer in Ausnahmefällen nicht für eine Organspende in Frage. Nicht weil sie es nicht verdienen, sondern weil man ihnen dadurch schadet.
09.04.2012 12:16
Ich finds ok, wenn jemand nicht spenden mag, aber Grad in der Situation ist wo er es benötig, dann trotzdem fremde Organe erhält.
09.04.2012 12:17
Zitat von Strahlebacke:
Zitat von imo2009:
aber ich finde es verantwortungslos nach meinem tod meine familie entscheiden zu lassen was mit meinen organen wird,denn für viele ist das eine zusätzliche belastung zur trauer.nur weil ich zu dazu zu feige war ........die entscheidung anderen überlassen? find ich nicht fair.
Ich habe das auch schon gedacht. Ob man es den Verwandten zumuten kann, darüber zu entscheiden. Wenn man vorher drüber gesprochen hat und die genau wissen, was man will, ok. Aber ansonsten fände ich es auch eine zusätzliche Belastung, wenn man sich immer fragen würde, ist es richtig. Das sollte dann jeder für sich entscheiden (wenn nicht wirklich unvorhergesehen ein Unfall passiert und man in die Situation kommt) und nicht anderen überlassen.
Ich bin auch generell etwas unentschlossen, was dieses schwierige Thema angeht. Rein persönlich, wäre jemand von meiner Familie totkrank (oder auch man selbst), kann ich den Gedanken des Spenden total nachvollziehen, die Verzweiflung etc. Und bin auch eigentlich ein hilfsbereiter Mensch. Auf der anderen Seite spielen bei mir auch religiöse Gedanken mit rein. Bis wohin darf ich Gott in die Natur pfuschen bzw. eingreifen? Das darf man auch nicht verurteilen. Ich werde sicherlich auch noch öfter darüber nachdenken was richtig ist...
Hi, dürfte ich erfahren, welcher Religion du angehörst? Bin neugierig
. Und: Ist für dich Organspende eingreifen in Gottes Natur und z.B. eine Blinddarm-OP nicht? Ich kenne das von einer Freundin, die ist bei den Zeugen Jehovas, und die dürfen auch nicht spenden und keine Bluttransf. annehmen. Aber alles andere schon?!
Ich versteh´s halt nicht....
09.04.2012 12:21
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von shelyra:Man kann doch keinen Menschen zwingen, seine Organe ab zu gebe.
ich bin definitiv für eine organspende! als toter braucht man die teile ja nicht mehr (keine angst in deutschland wird man sicher nicht zu früh als hirntoter deklariert...) und jedes organ kann menschenleben retten!
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habe selber in der verwandtschaft mitbekommen wielang solche kranken menschen auf ein organ warten müssen - oft vielzulange so dass sie an ihrer krankheit sterben obwohl ihnen eigentlich geholfen werden könnte
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ich persönlich bin der meinung - wer nicht spenden will der darf auch kein spenderorgan bekommen!!!
Und ein Mensch, wie ich, der nicht Spenden darf, aufgrund von Medikamnteneinnahme, darf dann trotzdem ein Organ bekommen? Oder etwa auch nicht?
SO fängt die zwei klassen Gesellschaft an
kranke menschen die nicht spenden dürfen sind ja was anderes.
aber wer sich aus freiem willen dagegen entscheidet, der hat meiner meinung nach kein recht darauf irgendwann mal ein spenderorgan zu bekommen. denn wie kann ich gegen die organspende sein, aber gleichzeitig bereit dafür selber oder für familienangehörige eins zu nehmen?
das sind zwei total verschiedene meinungen die nicht miteinander kombinierbar sind
09.04.2012 12:23
Zitat von Jezzy:
Hab mich damit ehrlich gesagt noch nicht beschäftigt.. Bin mit sowas aber auch noch nicht konfrontiert worden (eher mit Krebs in der Familie).
Putsch, mich würd auch mal interessieren was deine Meinung so beeinflusst hat. Wenn ich eh schon hirntod bin weiß ich garnicht, ob ich ewig künstlich am Leben erhalten werden will, das ist für mich kein Argument.. Du kannst es doch offen schreiben, vllt regt das manche zum Nachdenken an?
wenn ein Mensch hirntod ist, kann man in auch mit allen Mitteln nicht ewig am Leben erhalten. Man kann maximal für ein paar Tage bis maximal Wochen mit Medikamenten, Beatmung usw die Organfunktionen begrenzt aufrechterhalten. Aber nach kurzer Zeit geben die Organe die Funktion dann auf, und nach dem bereits toten Gehirn "sterben" dann auch die Organe.
Man muss sich also gar nicht entscheiden. Wenn der Tod zweifelsfrei festgestellt wurde, MÜSSEN die Ärzte die Maschinen abstellen. Ob mit oder ohne Organspende.
Ansonsten find ichs eigtl ne gute Sache. Wie die meisten schon schreiben, wenn man tot ist bekommt man eh nix mehr mit. Natürlich ist der Gedanke nicht grad schön, dass man "ausgeweidet" wird, bzw der Gedanke generell an den eigenen Tod. Aber wenns so weit ist werden wirs eh nicht merken, und man kann vielleicht jemand anderem eine ganz große Hilfe sein!
Wobei es auch da Ausnahmen gäbe wo ich, wenn ich noch entscheiden könnte, nicht helfen wollen würde.. zB Leute die ihre Organversagen selber verschulden durch Alkohol- oder Drogenkonsum zB, oder schlimme Straftäter bzw generell schlechte MenschenFür solche Leute würd ich nicht spenden wollen, aber das kann man ja leider nicht differenzieren. Da kann man nur vorher hoffen, dass es jemand bekommt ders verdient..
09.04.2012 12:24
Ich weiß das Krebs Patienten eher selten ne Organ Spende bekommen! Ich befasse mich mit dem Thema schon ne Zeit. Es ging auch nur darum das Leute die nicht Spenden dürfen kein recht haben ein Organ zu bekommen!
Aber diese Frage wurde nun beantwortet. Meine Eltern besser gesagt meine Mutter würde ausser aus der Familie nie eine Organ spende bekommen, da sie blut Übertragungen bekommen hat. Damit darf sie nicht mehr Spenden und bekommt keine Organe. Mein dad würde fremd Organe bekommen da sein Krebs verkapselt war und somit keine chemo oder Medis zu sich nehmen musste. Aber auch er würde wegen seinem
Alter sehr lange warten es seih den wir Kinder würden wieder Spenden.
Zitat von Chiquita00:
Zitat von Gina1986:
Das bedeutet dann das meine Eltern die beide nicht Spenden dürfen da beide Krebs haben bzw hatten und ne Blut übertragen bekommen haben, kein recht auf ein Organ haben?
Zitat von Looni:
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von shelyra:Man kann doch keinen Menschen zwingen, seine Organe ab zu gebe.
ich bin definitiv für eine organspende! als toter braucht man die teile ja nicht mehr (keine angst in deutschland wird man sicher nicht zu früh als hirntoter deklariert...) und jedes organ kann menschenleben retten!
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habe selber in der verwandtschaft mitbekommen wielang solche kranken menschen auf ein organ warten müssen - oft vielzulange so dass sie an ihrer krankheit sterben obwohl ihnen eigentlich geholfen werden könnte
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ich persönlich bin der meinung - wer nicht spenden will der darf auch kein spenderorgan bekommen!!!
Und ein Mensch, wie ich, der nicht Spenden darf, aufgrund von Medikamnteneinnahme, darf dann trotzdem ein Organ bekommen? Oder etwa auch nicht?
SO fängt die zwei klassen Gesellschaft an
wieso? ich finde es egoistisch zu sagen, ich will nicht spenden, aber nehmen tu ich gerne ein organ....dann sollte man auch so konsequent sein und sagen, ich spende nicht und nehme auch keins.
Wenn jemand Krebs hatte, profitiert er fast nie von einer Organtransplantation, da man damit der Körper das Organ abstößt schwere Immunsuppressive Medikamente bekommen muss. Durch die immunsuppression kommt der Krebs sehr häufig wieder. Deshalb kommen krebskranke MEnschen außer in Ausnahmefällen nicht für eine Organspende in Frage. Nicht weil sie es nicht verdienen, sondern weil man ihnen dadurch schadet.
09.04.2012 12:25
Zitat von Evilyn:
Zitat von Strahlebacke:
Zitat von imo2009:
aber ich finde es verantwortungslos nach meinem tod meine familie entscheiden zu lassen was mit meinen organen wird,denn für viele ist das eine zusätzliche belastung zur trauer.nur weil ich zu dazu zu feige war ........die entscheidung anderen überlassen? find ich nicht fair.
Ich habe das auch schon gedacht. Ob man es den Verwandten zumuten kann, darüber zu entscheiden. Wenn man vorher drüber gesprochen hat und die genau wissen, was man will, ok. Aber ansonsten fände ich es auch eine zusätzliche Belastung, wenn man sich immer fragen würde, ist es richtig. Das sollte dann jeder für sich entscheiden (wenn nicht wirklich unvorhergesehen ein Unfall passiert und man in die Situation kommt) und nicht anderen überlassen.
Ich bin auch generell etwas unentschlossen, was dieses schwierige Thema angeht. Rein persönlich, wäre jemand von meiner Familie totkrank (oder auch man selbst), kann ich den Gedanken des Spenden total nachvollziehen, die Verzweiflung etc. Und bin auch eigentlich ein hilfsbereiter Mensch. Auf der anderen Seite spielen bei mir auch religiöse Gedanken mit rein. Bis wohin darf ich Gott in die Natur pfuschen bzw. eingreifen? Das darf man auch nicht verurteilen. Ich werde sicherlich auch noch öfter darüber nachdenken was richtig ist...
Hi, dürfte ich erfahren, welcher Religion du angehörst? Bin neugierig. Und: Ist für dich Organspende eingreifen in Gottes Natur und z.B. eine Blinddarm-OP nicht? Ich kenne das von einer Freundin, die ist bei den Zeugen Jehovas, und die dürfen auch nicht spenden und keine Bluttransf. annehmen. Aber alles andere schon?!
Ich versteh´s halt nicht....
Also, die Zeugen Jehovas, die ich bisher erlebt habe, die mussten nur sehen, das ihr Kind sonst stirbt und es schwer leidet und schon waren sie mit der Bluttransfusion einverstanden. Schade, dass die Kinder vorher so leiden mussten. Das ist nicht schön zu sehen.
09.04.2012 12:26
Zitat von tweety1100101:
Ich habe auch keinen Organspendeausweis....
Zurzeit bin ich auch gegen eine Organspende... Mir graut es davor wenn ich höre, dass für ein Unfallopfer nichts mehr getan wird, wenn die Ärzte wissen, dass man Organspender ist....
Wer weiß, was in ein paar Jahren ist... Vielleicht ändert sich dann meine Meinung....
Aber ich denke, es sollte jede Meinung akzeptiert werden... Davon habe ich hier in dem Thread nicht das Gefühl... Es wird auf den Leuten getrampelt, die NEIN sagen und das ist echt schade...
sowas passiert aber gar nicht.
wenn ein rtw oder notarzt zu einem unfallort geholt werden, dann haben die gar keine zeit deine sachen nach einem spenderausweis zu durchsuchen. das interessiert die in diesem moment gar nicht, die tun alles um das leben zu retten!
auch im kh wird erstmal alles getan um das leben zu erhalten - auch wenn man hirntod ist wird man ja an maschinen angeschlossen. erst wenn danach - also wenn einige zeit vergangen ist - festgestellt wird, dass man den menschen nicht mehr retten kann wird geschaut ob ein organspende ausweis vorliegt bzw die verwandten müssen entscheiden
09.04.2012 12:36
Zitat von Chiquita00:
Zitat von Evilyn:
Zitat von Strahlebacke:
Zitat von imo2009:
aber ich finde es verantwortungslos nach meinem tod meine familie entscheiden zu lassen was mit meinen organen wird,denn für viele ist das eine zusätzliche belastung zur trauer.nur weil ich zu dazu zu feige war ........die entscheidung anderen überlassen? find ich nicht fair.
Ich habe das auch schon gedacht. Ob man es den Verwandten zumuten kann, darüber zu entscheiden. Wenn man vorher drüber gesprochen hat und die genau wissen, was man will, ok. Aber ansonsten fände ich es auch eine zusätzliche Belastung, wenn man sich immer fragen würde, ist es richtig. Das sollte dann jeder für sich entscheiden (wenn nicht wirklich unvorhergesehen ein Unfall passiert und man in die Situation kommt) und nicht anderen überlassen.
Ich bin auch generell etwas unentschlossen, was dieses schwierige Thema angeht. Rein persönlich, wäre jemand von meiner Familie totkrank (oder auch man selbst), kann ich den Gedanken des Spenden total nachvollziehen, die Verzweiflung etc. Und bin auch eigentlich ein hilfsbereiter Mensch. Auf der anderen Seite spielen bei mir auch religiöse Gedanken mit rein. Bis wohin darf ich Gott in die Natur pfuschen bzw. eingreifen? Das darf man auch nicht verurteilen. Ich werde sicherlich auch noch öfter darüber nachdenken was richtig ist...
Hi, dürfte ich erfahren, welcher Religion du angehörst? Bin neugierig. Und: Ist für dich Organspende eingreifen in Gottes Natur und z.B. eine Blinddarm-OP nicht? Ich kenne das von einer Freundin, die ist bei den Zeugen Jehovas, und die dürfen auch nicht spenden und keine Bluttransf. annehmen. Aber alles andere schon?!
Ich versteh´s halt nicht....
Also, die Zeugen Jehovas, die ich bisher erlebt habe, die mussten nur sehen, das ihr Kind sonst stirbt und es schwer leidet und schon waren sie mit der Bluttransfusion einverstanden. Schade, dass die Kinder vorher so leiden mussten. Das ist nicht schön zu sehen.
Mich würden die GRÜNDE dafür interessieren, WARUM die das nicht dürfen....
09.04.2012 12:39
Zitat von shelyra:gibt halt welche die Angst haben, sieht man ja an manch Beiträgen, ich finds in Ordnung. Ist so nicht zu vergleichen wie du es Grad siehst(für mich). Jeder sollte weiterhin selbst entscheiden dürfen und wenn dagegen, nicht ausgeschlossen zu werden. Ich wäre aber dafür, dass es Pflicht ist einen spendeausweis bei sich zu tragen. So denken mehr Menschen darüber nach, ob oder ob nicht. Aber so kann man das ja mal beiseite schieben, keine Gedanken darüber zu machen.
Zitat von Krümelchen223:
Zitat von shelyra:Man kann doch keinen Menschen zwingen, seine Organe ab zu gebe.
ich bin definitiv für eine organspende! als toter braucht man die teile ja nicht mehr (keine angst in deutschland wird man sicher nicht zu früh als hirntoter deklariert...) und jedes organ kann menschenleben retten!
<p></p>
habe selber in der verwandtschaft mitbekommen wielang solche kranken menschen auf ein organ warten müssen - oft vielzulange so dass sie an ihrer krankheit sterben obwohl ihnen eigentlich geholfen werden könnte
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ich persönlich bin der meinung - wer nicht spenden will der darf auch kein spenderorgan bekommen!!!
Und ein Mensch, wie ich, der nicht Spenden darf, aufgrund von Medikamnteneinnahme, darf dann trotzdem ein Organ bekommen? Oder etwa auch nicht?
SO fängt die zwei klassen Gesellschaft an
kranke menschen die nicht spenden dürfen sind ja was anderes.
aber wer sich aus freiem willen dagegen entscheidet, der hat meiner meinung nach kein recht darauf irgendwann mal ein spenderorgan zu bekommen. denn wie kann ich gegen die organspende sein, aber gleichzeitig bereit dafür selber oder für familienangehörige eins zu nehmen?
das sind zwei total verschiedene meinungen die nicht miteinander kombinierbar sind
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Für solche Leute würd ich nicht spenden wollen, aber das kann man ja leider nicht differenzieren. Da kann man nur vorher hoffen, dass es jemand bekommt ders verdient.. 