Mütter- und Schwangerenforum

Hunde -Fred

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Aduja
28754 Beiträge
31.12.2014 15:25
Zitat von Nordseeschnitte:

Zitat von Aduja:

Das man den Hund bei Angst nicht trösten darf ist aber eine veraltete Meinung.
Durch Zuwendung verstärkt man die Angst nicht.
http://cavecani.de/wissenswertes/hund-angst-nie-tr oesten-ammenmaerchen/
na ja. ich sehr aber schon einen unterschied zu deinem genannten Artikel und trösten.
in der Regel sieht trösten so aus: hund wird gestreichelt, auf dem arm, Schoß wird ihm mit jämmerlicher stimme *gut zugeredet*.

ich finde, es ist was anderes, wenn der hund sich an einem anlehnt. Körpernähe sucht. das darf er. ich schick ihn auch nicht weg. aber das wars auch schon. damit ist hund am besten geholfen.

Das ist aber auch schon wieder eine andere Aussage als 'Ignorier den Hund am besten'.
31.12.2014 15:27
Zitat von Aduja:

Zitat von Nordseeschnitte:

Zitat von Aduja:

Das man den Hund bei Angst nicht trösten darf ist aber eine veraltete Meinung.
Durch Zuwendung verstärkt man die Angst nicht.
http://cavecani.de/wissenswertes/hund-angst-nie-tr oesten-ammenmaerchen/
na ja. ich sehr aber schon einen unterschied zu deinem genannten Artikel und trösten.
in der Regel sieht trösten so aus: hund wird gestreichelt, auf dem arm, Schoß wird ihm mit jämmerlicher stimme *gut zugeredet*.

ich finde, es ist was anderes, wenn der hund sich an einem anlehnt. Körpernähe sucht. das darf er. ich schick ihn auch nicht weg. aber das wars auch schon. damit ist hund am besten geholfen.

Das ist aber auch schon wieder eine andere Aussage als 'Ignorier den Hund am besten'.
ne. wenn mein Hund sich an mich anlehnt ignoriere ich ihn ja trotzdem. ich lass ihn lediglich gewähren.
Anatoll
1959 Beiträge
31.12.2014 15:41
Zitat von Darwin27:

Zusätzlich zu den schon notierten Verhaltensweisen kannst du dich mal nach dem Mittel Zylkene erkundigen. Vlt hilft dir das.

Vetranquil macht, dass dein Hund sich nicht bewegen kann, seine Angst nicht äußern kann, er hört und sieht aber und hat dennoch Angst. EIgentlich wenden sich viele Tierärzte von dem Mittel ab..

Ja,das hab ich nämlich auch gelesen. Ich denke wir werden mal den Tierarzt wechseln.

Danke euch allen Mayla war um 10 uhr das letzte mal raus und ich denke heute wirds nichts mehr, die Leute böllern hier schon rum und Mayla ist im Wandschrank..
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
31.12.2014 18:20
Zitat von Aduja:

Das man den Hund bei Angst nicht trösten darf ist aber eine veraltete Meinung.
Durch Zuwendung verstärkt man die Angst nicht.
http://cavecani.de/wissenswertes/hund-angst-nie-tr oesten-ammenmaerchen/
Keiner spricht davon den Hund total zu ignorieren oder weg zu schicken. Daher eben, bei einen. Und in dem Link wird kaum was anderes gesagt. Es kommt drauf an, dass man es richtig macht. im Artikel steht zB Alles, was den Hund wirklich entspannt, ist Social Support und damit erlaubt. ja ist es auch, solange es das richtige ist. bei sehr vielen wird es durch streicheln bestärkt, oder gar durch dieses übertriebenes zureden, och was hast du denn, willst du zu mir, ach du kleines baby, komm auf mein Arm usw usw.... oder vielleicht ist bestärken der falsche Ausdruck, vielleicht sollte man in Zukunft sagen, dass so die angst bleibt. Es sei denn man weiß in welchem Moment. Denn auch im zweiten Link steht, dass streicheln den Stress nicht senkt. Logisch, bei Menschen auch nicht. Da braucht man ruhe und Gelassenheit, keinen der ständig nur zuredet. da achtet man auch darauf, wann und wie viel Zuwendung gut ist.(bei jeden individuell) Bei einen sein ist klar, das ist immer erlaubt. Manchmal muss man einfach mal etwas auf sich einwirken lassen und merken, es passiert nichts. Es geht doch darum, dass die Angst auch weg gehen soll.
Wenn ich den Ängstlichen Hund meiner Eltern streichel, dann fühlt sich der Hund gefangen in der Angst. Der Hund kann nicht selbst "nachdenken" das nichts passiert, dass er sicher ist. Wozu auch, es wird dem Hund ja zugeredet, dass etwas passiert. Lässt man aber nur nähe zu ohne großartig etwas zu tun. Dann wird der Hund immer ruhiger mit der Zeit. (dauert lange)
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
31.12.2014 18:51
Ich möchte mal gerne ein Beispiel einbringen... Es ist ja auch möglich, dass Hunde die bisher keine Angst hatte, plötzlich Angst entwickeln. Meine ist (besonders) so ein Kandidat, da sie eh schon ein Angst Hund ist. Heute knallte dann ein Böller, nicht weit von uns entfernt als wir draußen waren. Sie bekam kurz angst, natürlich zurecht ich habe mich auch erschrocken, aber ich bin dabei und vermittle ihr Sicherheit.
Sie schaute mich an, mein Bedürfnis war, streichel sie und rede mit ihr... dass hätte zur Folge gehabt, dass sie Angst entwickelt hätte. Hunde Orientieren sich ja nach uns.
Also habe ich nichts gemacht, ich bin ganz normal weitergegangen wie vorher auch, oder ich lenke sie ab in dem ich mit ihr tricks machen/spiele.
(wir machen das eh Regelmäßig) Aber in dem fall bin ich halt einfach nur weitergegangen. Sie schaute mich an, mit zurück gezogenen Ohren, sie schaute sich um, guckte mich wieder an und sah das ich gelassen bin und weiter gehe. Das tat sie dann auch. Ich lobte sie dann dafür, dass sie weiter ging. Wohlgemerkt, ihr Schwanz war wieder in normaler Stellung und die Ohren waren auch normal. Auch sonst war keine Pfote gehoben als Zeichen das sie angespannt ist.
ähnlich ist es zuhause. Sie darf zu uns, sie darf kuscheln, alles. Wenn ich merke sie erschreckt sich, dann lass ich sie kurz und gehe meinen gewohnten weg. (das heißt nicht das ich sofort aufstehe wenn wir am Kuscheln waren. sondern streicheln einen kurzen Moment nicht weiter) Manchmal hilft es auch, wenn ich klicker als Zeichen, es ist in Ordnung ich habe alles im Griff. Aber das ist unsere persönliche Methode, hatte sich mal Spontan ergeben. Aber klickern ist eben auch nicht immer gut. Wie gesagt, muss man darauf achten wann und vor allem das ganze Jahr über Trainieren. Damit sich das normalisiert für den Hund.
Meine hat übrigens gar keine Angst vor Silvester.
Der Angst Hund meiner Eltern, sie könnte man auch Streicheln. Wobei Streicheln auch wieder falsch ist, es ist eher ne Streichel-Massage. ^^ Das beruhigt sie. Aber auch da, immer auf den Hund achten. Was eben noch gut war, kann im nächsten Moment wieder nach hinten los gehen. zB weil zu viele böller auf einmal knallen.

Ich Wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr !
NaddiSchatz22
3992 Beiträge
01.01.2015 21:09
huhu, erstmal wünsche ich euch noch ein Frohes Neujahr....

also folgendes unser Jack ist jetzt 8 -Monate alt und bellt alles und jeden an...z.B andere Hunde oder auch Menschen,wenn wir spazieren gehen. Vor allem wenn der Spaziergänger ihn auch noch anspricht,dann ist es ganz vorbei...gut die meisten Leute gehen einfach weiter,dann beruhigt er sich auch schnell wieder...aber wenn ein Hund dabei ist ...ist es ganz vorbei...,weil der andere Hund dann meist auch Reaktion zeigt (knurrt oder bellt ebenfalls).

Ich hab es schon versucht zu ignorieren und einfach weiter zugehen,mit Leckerlies seine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mit dem Kommando "Aus",das kennt er...aber er reagiert draußen überhaupt nicht darauf...egal was ich mache...es ist als würde er sein Hirn abschalten...
die Leute schauen mich bzw uns schon immer so komisch an....
....ich glaube es teilweise ein Angstbellen...gestern hat er z.B einen Schneemann angebellt....

vllt habt ihr ein paar Tipps?
Christina-89
902 Beiträge
01.01.2015 21:46
Also ich kenne das Problem zwar nicht (weil ich es persönlich nie hatte), aber ich denke du solltest nicht einfach weiter gehen, sondern in eine entgegengesetzte Richtung laufen.

Seit ihr mit ihm in einer Hundeschule? Wenn nicht einfach mal da nach fragen oder bei einem guten Hundetrainer.

Vielleicht haben die anderen ja noch einen Tipp.

Bei meinen reicht das, wenn sie anfangen sich steif zu machen, zu sagen: "hört auf zu tänzeln, weiter".
03.01.2015 14:11
Zitat von NaddiSchatz22:

huhu, erstmal wünsche ich euch noch ein Frohes Neujahr....

also folgendes unser Jack ist jetzt 8 -Monate alt und bellt alles und jeden an...z.B andere Hunde oder auch Menschen,wenn wir spazieren gehen. Vor allem wenn der Spaziergänger ihn auch noch anspricht,dann ist es ganz vorbei...gut die meisten Leute gehen einfach weiter,dann beruhigt er sich auch schnell wieder...aber wenn ein Hund dabei ist ...ist es ganz vorbei...,weil der andere Hund dann meist auch Reaktion zeigt (knurrt oder bellt ebenfalls).

Ich hab es schon versucht zu ignorieren und einfach weiter zugehen,mit Leckerlies seine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mit dem Kommando "Aus",das kennt er...aber er reagiert draußen überhaupt nicht darauf...egal was ich mache...es ist als würde er sein Hirn abschalten...
die Leute schauen mich bzw uns schon immer so komisch an....
....ich glaube es teilweise ein Angstbellen...gestern hat er z.B einen Schneemann angebellt....

vllt habt ihr ein paar Tipps?


Das hat unsere Hündin auch eine Zeit lang gemacht.
Ebenfalls "Angst bellen", wie Du es nennst. Unsere Hündin jedoch hat sich zu unsicher gefühlt.

Umdrehen und dieser Reaktion aus dem Weg gehen, auf keinen Fall!

Ich kann dir von meiner Seite aus nur 2 Tipps geben.

1. Lass in solchen Situationen dein Hund nie vorgehen, lass ihn am Rand sitzt machen und stelle dich vor ihm. So das er nicht nach vorne kann. Du signalisierst damit, dass Du ihn a) schützt und b) alleine für dich sorgen kannst und er sich die Arbeit nicht machen muss. (Um das mal so auszudrücken)

2. Wenn er sich nicht einkriegt, dann nimm dir eine Wasserpistole und immer dann, wenn er nur noch klefft und "abschaltet", ins Gesicht spritzen um ihn aus seiner Situation rausholen. Es geht auch eine Plastikflasche mit Steinchen drinnen, die man dem Hund dann vor die Pfoten wirft.
Einfach um diese Reaktion zu unterbrechen!

Er wird sich erschrecken und genau dann hast Du seine Verknüpfung gelöst, hast die Aufmerksamkeit und musst ihn ansprechen, wie "aus" oder was bei Euch gängig ist. Da Fußgänger ja schnell vorbei gehen und er auch nur 5 Sek. ruhig war, belohnen.

Ablenkung wäre auch super, indem Du Fleischwurst hast, einfach worauf er richtig abfährt. Gibt ja Hunde, die lieben Käse

Übe das mal, natürlich wird es nicht nach dem dritten mal sofort 100% funktionieren.... Du musst dich ja auch erst einmal einfinden.
Jedoch hat sich das "vor den Hund stellen" bei uns schon gelohnt und hat zum Erfolg geführt. Wenn Ihr das dann unter Kontrolle habt, dann solltet ihr mal in eine Fußgängerzone und "Routine" rein bringen - da sind wir aktuell mit unserer Hündin, da sie sehr verhalten Menschen gegenüber ist.
AmyPixie
8693 Beiträge
03.01.2015 15:58
Also erschrecken finde ich bei angst-bellen für sehr ungeschickt.
NaddiSchatz22
3992 Beiträge
03.01.2015 17:46
Danke,das werde ich mal testen...warum komme ich nicht auf solche Ideen^^
03.01.2015 18:52
Zitat von AmyPixie:

Also erschrecken finde ich bei angst-bellen für sehr ungeschickt.


1. Erschreckt Sie selber den Hund nicht, sondern er erschrickt, wenn Sie ihn zB nass spritzt um ihn aus dieser Haltung rauszureißen. Passiert das, dann gelingt es ihr eher, den Hund mit neuen Situationen zu verknüpfen, aber dafür muss er, wie gesagt, erst mal aus seiner aktuellen Situation geholt werden - wenn der Hund aber nicht mehr ansprechbar ist, dann muss etwas die Verknüpfung kappen, womit der Hund nicht rechnet. Man kann den Hund auch an die Hüfte schupsen und "kkssccchhhh" machen, aber ich vermute, ihr Hund würde darauf nicht reagieren.

2. Vermute ich, dass es kein "Angst bellen" ist, wie es genannt wird, sondern ebenfalls eine falsche Einschätzung vom Hund, das dieser mit solch einer Situation überfordert ist und man als Besitzer dem Hund klar machen muss, a) ich kann mich selber schützen, du musst das nicht tun b) schütze ich dich und du musst mir vertrauen.

Ich hoffe, das war verständlich?
03.01.2015 19:06
Das ist aber schlecht, man sollte seinen Hund, gerade wenn er unsicher ist und mit den Situationen überfordert ist, immer alles positiv Verknüpfen. Somit macht man es für den Hund ja immer noch schlimmer. Die Situation die ihn aufregt wird ja immer noch roter und geht immer weiter ins Minus (Terminatoreffekt).

ich selbe habe so eine unsichere Hundeseele bei mir, die aber unsicher in Situationen ist wo man denken sollte, das das normal ist und sicher wo andere normale Hunde Angst haben.

Stell dir folgende Situation vor: Dein Hund bellt Fahrradfahrer an, ob aufgrund von falscher Sozialisierung oder schlechter Erfahrung während der Umweltphase ist irrelevant. Er ist unsicher wie er damit umgehen soll und sein Aufgeregheitszustand steigert sich so sehr , dass sie in Form von bellen usw. sich äußert. schreist du dann noch auf den Hund ein oder gungst ihn in die Seite oder bespritz du ihn mit Wasser, wird es nur noch schlimmer, weil er Fahradfahrer mit Aufgeregheit deinerseits bzw. durch die negativen Dingen die du ihm antust verknüpft. Am Anfang war er vllt bei minus 1, aber dadurch geht seine Skale immermehr ins rote, dabei sollten Hunde unserer Welt komplett grün, also positiv sehen. " Ah toll ein Fahrrad!" und nicht "OMG ein Fahrrad, Frauchen verspannt schon wieder , die wird ganz schön unrhiges, omg fahrrad fahrer kommt näher, frauchen zieht schon wieder die wasserflasche, wenn der fahrer näher kommt bekomme ich gleich was drüber. usw.

Wie gesagt ich wusste das auch nicht, hatte ( meine Ronja hat bei nicht zuordbaren Geräuschen angeschlagen, das wurde mit viel ignorieren ( Der Chef kann es sich leisten zu ignorieren, denn es ist unwichtig) und positiv Verknüpfen bestärkt.

03.01.2015 19:08
Zitat von NaddiSchatz22:

huhu, erstmal wünsche ich euch noch ein Frohes Neujahr....

also folgendes unser Jack ist jetzt 8 -Monate alt und bellt alles und jeden an...z.B andere Hunde oder auch Menschen,wenn wir spazieren gehen. Vor allem wenn der Spaziergänger ihn auch noch anspricht,dann ist es ganz vorbei...gut die meisten Leute gehen einfach weiter,dann beruhigt er sich auch schnell wieder...aber wenn ein Hund dabei ist ...ist es ganz vorbei...,weil der andere Hund dann meist auch Reaktion zeigt (knurrt oder bellt ebenfalls).

Ich hab es schon versucht zu ignorieren und einfach weiter zugehen,mit Leckerlies seine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mit dem Kommando "Aus",das kennt er...aber er reagiert draußen überhaupt nicht darauf...egal was ich mache...es ist als würde er sein Hirn abschalten...
die Leute schauen mich bzw uns schon immer so komisch an....
....ich glaube es teilweise ein Angstbellen...gestern hat er z.B einen Schneemann angebellt....

vllt habt ihr ein paar Tipps?


Um Gottn Willen, habe jetzt erst gelesen worum es geht, bloß nicht den Fehler machen und auf die eine Antwort hören. Dein Hund befindet sich mit 8 Monaten in einer Fremdelphase, wenn du das wirklich machst wirst du sein verhalten nur noch bestärken! Bitte tu das nicht! Hole dir leiber einen Hundetrainer zu rate oder ich gebe dir ein paar Tipps per PN, ABer das ist aufjedenfall nicht gut was dir vorgeschlagen wurde.
03.01.2015 19:10
Zitat von AmyPixie:

Also erschrecken finde ich bei angst-bellen für sehr ungeschickt.


Genau, so ist es auch..
03.01.2015 19:20
Zitat von RoJu:

Das ist aber schlecht, man sollte seinen Hund, gerade wenn er unsicher ist und mit den Situationen überfordert ist, immer alles positiv Verknüpfen. Somit macht man es für den Hund ja immer noch schlimmer. Die Situation die ihn aufregt wird ja immer noch roter und geht immer weiter ins Minus (Terminatoreffekt).

ich selbe habe so eine unsichere Hundeseele bei mir, die aber unsicher in Situationen ist wo man denken sollte, das das normal ist und sicher wo andere normale Hunde Angst haben.

Stell dir folgende Situation vor: Dein Hund bellt Fahrradfahrer an, ob aufgrund von falscher Sozialisierung oder schlechter Erfahrung während der Umweltphase ist irrelevant. Er ist unsicher wie er damit umgehen soll und sein Aufgeregheitszustand steigert sich so sehr , dass sie in Form von bellen usw. sich äußert. schreist du dann noch auf den Hund ein oder gungst ihn in die Seite oder bespritz du ihn mit Wasser, wird es nur noch schlimmer, weil er Fahradfahrer mit Aufgeregheit deinerseits bzw. durch die negativen Dingen die du ihm antust verknüpft. Am Anfang war er vllt bei minus 1, aber dadurch geht seine Skale immermehr ins rote, dabei sollten Hunde unserer Welt komplett grün, also positiv sehen. " Ah toll ein Fahrrad!" und nicht "OMG ein Fahrrad, Frauchen verspannt schon wieder , die wird ganz schön unrhiges, omg fahrrad fahrer kommt näher, frauchen zieht schon wieder die wasserflasche, wenn der fahrer näher kommt bekomme ich gleich was drüber. usw.

Wie gesagt ich wusste das auch nicht, hatte ( meine Ronja hat bei nicht zuordbaren Geräuschen angeschlagen, das wurde mit viel ignorieren ( Der Chef kann es sich leisten zu ignorieren, denn es ist unwichtig) und positiv Verknüpfen bestärkt.


Das sehe ich anders!

Mein Hund ist ebenfalls ein sehr unsicherer Hund, Aufgrund schlechter Erfahrung mit Menschen (wurde geschlagen etc), als Sie Fußgänger angebellt hat, habe ich ihr in die Hüfte geschupst um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, was nur so funktioniert. Einen Hund anschreien, entschuldige, davon war hier gar nicht die Rede....
Wenn sich Hunde aber so in Rage kleffen oder anders, dann muss die NEGATIVE Verknüpfung beendet werden, wenn sich der Hund aus so einer negativen Situation rausnehmen lassen, ist das ein riesen Fortschritt - den Hund aber an die Seite zu nehmen und zusehen das man das Weite sucht, dass ist das, was den Hund bestätigt. Ich sehe Menschen, ob Fußgänger oder Radfahrer und der Hund sieht diesen aus Angst, aus Unsicherheit, oder sonst etwas, dann sollte man nicht weggehen!! Auf keinen Fall!

Das ist wie bei uns Menschen, haben wir Angst und jemand zu uns sagt, komm wie gehen lieber, dann werden wir noch mehr verunsichert und darin bestätigt! Sagt aber jemand, komm ich zeig es dir, Du brauchst keine Angst haben, dann sieht die ganze Sache wieder anders aus.
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