Hunde -Fred
03.01.2015 19:21
Zitat von RoJu:
Zitat von NaddiSchatz22:
huhu, erstmal wünsche ich euch noch ein Frohes Neujahr....
also folgendes unser Jack ist jetzt 8 -Monate alt und bellt alles und jeden an...z.B andere Hunde oder auch Menschen,wenn wir spazieren gehen. Vor allem wenn der Spaziergänger ihn auch noch anspricht,dann ist es ganz vorbei...gut die meisten Leute gehen einfach weiter,dann beruhigt er sich auch schnell wieder...aber wenn ein Hund dabei ist ...ist es ganz vorbei...,weil der andere Hund dann meist auch Reaktion zeigt (knurrt oder bellt ebenfalls).
Ich hab es schon versucht zu ignorieren und einfach weiter zugehen,mit Leckerlies seine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mit dem Kommando "Aus",das kennt er...aber er reagiert draußen überhaupt nicht darauf...egal was ich mache...es ist als würde er sein Hirn abschalten...
die Leute schauen mich bzw uns schon immer so komisch an....
....ich glaube es teilweise ein Angstbellen...gestern hat er z.B einen Schneemann angebellt....![]()
vllt habt ihr ein paar Tipps?
Um Gottn Willen, habe jetzt erst gelesen worum es geht, bloß nicht den Fehler machen und auf die eine Antwort hören. Dein Hund befindet sich mit 8 Monaten in einer Fremdelphase, wenn du das wirklich machst wirst du sein verhalten nur noch bestärken! Bitte tu das nicht! Hole dir leiber einen Hundetrainer zu rate oder ich gebe dir ein paar Tipps per PN, ABer das ist aufjedenfall nicht gut was dir vorgeschlagen wurde.
Mit 8 Monaten ist das keine "Fremdelphase", wir sind nicht bei Kindern bzw, Babys
Die haben sowas. Hunde verknüpfen, positiv und negativ, der Hund ist unsicher durch die Besitzerin und Sie muss ihn zeigen, dass er es nicht braucht.
Aber das habe ich bereits eben schon geschrieben.
03.01.2015 19:25
Aber Selbstverständlich haben Hunde Fremdelphasen!!, Mir ist bewusst das wir hier nicht von Kindern reden.
Alles was man mit dieser MEthode erreicht ist das man vllt das Symptom ( bellen, in rage kläffen o.Ä.) beendet, aber nicht die Ursache, negatives Verhalten mit negativen Eingriffen zu beenden finde ich einfch falsch. Vorallem bei so einem noch rel. jungen Tier.
Das ist wie dinge mit Spray oder elektrhalsbändern bekämpft. Der Hund unterlässt das ungewünschte Verhalten ( wenn alles gut geht) vllt, aber nur weil er noch mehr Angst davor hat, also vor dem Ding weswegen er bellt.
hier mal zum nachlesen!
http://meinhund24.de/fremdelphasen-beim-hund/
Alles was man mit dieser MEthode erreicht ist das man vllt das Symptom ( bellen, in rage kläffen o.Ä.) beendet, aber nicht die Ursache, negatives Verhalten mit negativen Eingriffen zu beenden finde ich einfch falsch. Vorallem bei so einem noch rel. jungen Tier.
Das ist wie dinge mit Spray oder elektrhalsbändern bekämpft. Der Hund unterlässt das ungewünschte Verhalten ( wenn alles gut geht) vllt, aber nur weil er noch mehr Angst davor hat, also vor dem Ding weswegen er bellt.
hier mal zum nachlesen!
http://meinhund24.de/fremdelphasen-beim-hund/
03.01.2015 19:30
Ich habe das nun mal verfolgt und ich glaube, ich weiß, was Lucas_Mama ausdrücken will und da ich den Gedanken dahinter erkennen und verstehen kann, ist der Ansatz absolut nicht verkehrt.
Das mit der positiven und negativen Verknüpfung ist richtig, einem Hund muss die negative Verknüpfung unterbunden werden und das kann man nur, wenn man ihn aus dieser Situation "abholt", so nennt man das im Fachbereich.
Ich würde nun nicht Wasser oder das andere genannte Mittel nutzen, aber ein Schupser in die Seite, kurz und knapp, ist ein guter Anfang um Aufmerksamkeit zu erlangen.
An die Fragestellerin, hast Du die Möglichkeit jemanden mitzunehmen bei einem Spaziergang und der filmt diese Situation mal und Du zeigst dies uns?
Das mit der positiven und negativen Verknüpfung ist richtig, einem Hund muss die negative Verknüpfung unterbunden werden und das kann man nur, wenn man ihn aus dieser Situation "abholt", so nennt man das im Fachbereich.
Ich würde nun nicht Wasser oder das andere genannte Mittel nutzen, aber ein Schupser in die Seite, kurz und knapp, ist ein guter Anfang um Aufmerksamkeit zu erlangen.
An die Fragestellerin, hast Du die Möglichkeit jemanden mitzunehmen bei einem Spaziergang und der filmt diese Situation mal und Du zeigst dies uns?
03.01.2015 19:34
http://www.dogcoach.de/blog/115-hunde-die-bellen-b eissen-nicht.html
Hier noch als Information. Finde ich auch sehr wichtig!
Hier noch als Information. Finde ich auch sehr wichtig!
03.01.2015 19:36
Zitat: "Als Verhaltenskorrektur hilft hier eine Konflikttherapie! Der Hund muss dazu mit dem Angst auslösenden Reiz konfrontiert werden, um neues Verhalten zu erlenen. Ihm wird dabei, parallel zum Angstreiz, eine auf ihn positiv wirkende Alternative angeboten. Diese Alternative muss von ihrer Wirkung sehr stark sein, damit sich der "Angsthase" darauf konzentrieren kann. Es soll ihm helfen den Focus vom Angst auslösenden Reiz zu minimieren und auf etwas positives zu lenken. Man kann dazu ein Spielobjekt nutzen, oder die Aussicht auf Futter. Was als positiver Reiz wirkt, ist von Hund zu Hund natürlich unterschiedlich. Wichtig ist erstmal, dass ein aus Angst bellender Hund keine negativen Einflüsse erhalten darf, denn diese verstärken die Angst noch mehr. Das heißt Sprayhalsbänder, in die Seite stupsen/gunsen, anmaulen, nein! schreien zählen auch dazu..
03.01.2015 19:42
RoJu,
deine Links mögen sich gut lesen, aber ich könnte hier nun unzählige einfügen und in jedem steht etwas anderes. Aussagen in solchen Artikeln sind nie zu 100%, denn es ist eine allgemeine Auskunft - jedoch nicht auf den jeweiligen Hund individuell.
Da man hier nicht einmal weiß, ob Angst oder Unsicherheit, was schon zwei unterschiedliche Dinge sind, kann man nicht einfach irgend welche Links einfügen und pauschalisieren.
Zitat: Das Klingeln muss mit einer neuen Erwartungshaltung verknüpft werden, welche etwas positives, angenehmes beinhaltet.
Nur das es hier nicht um eine Haustürklingel geht, sondern um Fußgänger oder ähnliches.
Lucas_Mama schrieb, aus der negativen Situation abholen und dann, wenn er Ruhe gibt (und wenn es nur 5 Sekunden sind) und sich abholen lassen hat, zu belohnen!!
Ganz wichtig, sie hat es richtig erläutert und so wird der Hund mit positiven verknüpft und hat noch Augenkontakt zu dem Auslöser.
Richtiges und ruhiges lesen hilft manchmal eher, als schnell drauf los zu dreschen
deine Links mögen sich gut lesen, aber ich könnte hier nun unzählige einfügen und in jedem steht etwas anderes. Aussagen in solchen Artikeln sind nie zu 100%, denn es ist eine allgemeine Auskunft - jedoch nicht auf den jeweiligen Hund individuell.
Da man hier nicht einmal weiß, ob Angst oder Unsicherheit, was schon zwei unterschiedliche Dinge sind, kann man nicht einfach irgend welche Links einfügen und pauschalisieren.
Zitat: Das Klingeln muss mit einer neuen Erwartungshaltung verknüpft werden, welche etwas positives, angenehmes beinhaltet.
Nur das es hier nicht um eine Haustürklingel geht, sondern um Fußgänger oder ähnliches.
Lucas_Mama schrieb, aus der negativen Situation abholen und dann, wenn er Ruhe gibt (und wenn es nur 5 Sekunden sind) und sich abholen lassen hat, zu belohnen!!
Ganz wichtig, sie hat es richtig erläutert und so wird der Hund mit positiven verknüpft und hat noch Augenkontakt zu dem Auslöser.
Richtiges und ruhiges lesen hilft manchmal eher, als schnell drauf los zu dreschen
03.01.2015 19:44
Danke Lissy, dass Du so aufmerksam liest
Du äußert das, was ich meine und fast auch alles schon erwähnt habe!
Nun gut, ein Video wäre echt klasse - vielleicht sollten wir einfach mal darauf warten und dann weiter schauen?!
Du äußert das, was ich meine und fast auch alles schon erwähnt habe!
Nun gut, ein Video wäre echt klasse - vielleicht sollten wir einfach mal darauf warten und dann weiter schauen?!
03.01.2015 19:57
Ja wie schon gesagt, ich finde bevor man überhaupt solche sehr bedenklichen Methoden nutzt, sollte ein guter Hundetrainer drüber schauen. Ich finde man sollte nie aufgrund von Leuten die Meinung Ahnung zu haben ( mich eingeschlossen) einfach auf gut Glück Methoden benutzen und drauf los "trainieren" Ich finde es immr bedenklich einfach Tipps zu geben. Da man nicht weiß wieso der Hund bellt. Obwohl es ja schon fast offensichtlich ist, das es unsicherheit und fehlende, mangelende Verknüpfung ist.
Trotzdem ist auch das "herausholen" aus solchen Situationen negativ wenn man in irgendeiner physischen Form auf den Hund einwirken muss. Und auch nicht in jedem Fall angebracht.
Daher lege ich der TE nahe, sich wirklich Hilfe zu holen. Weil sich sonst vieles verschlimmern kann, wenn man die hier genannten Methoden falsch einsetzt. Dazu gehört nämlich Erfahrung.
Ich weiß was ihr meint und natürlich bezieht sich vllt in diesem Beispielsfall um das Türklingeln, aber das ist ja wie gesagt nur ein Beispiel, das ganze lässt sich auf alles übertragen.
Jedoch ist jeder Fall von Hund zu Hund anders, daher wirklich, lieber Erfahrene Personen vor Ort draf schauen lassen. Von der Ferne lässt sich immer viel erzählen. Gerade bei der Hundeerziehung scheiden sich die Geister, der eine sagts so, der andere so. Man muss seinen Weg finden und auf sein Herz hören, was für seinen Hund das beste ist.
Trotzdem ist auch das "herausholen" aus solchen Situationen negativ wenn man in irgendeiner physischen Form auf den Hund einwirken muss. Und auch nicht in jedem Fall angebracht.
Daher lege ich der TE nahe, sich wirklich Hilfe zu holen. Weil sich sonst vieles verschlimmern kann, wenn man die hier genannten Methoden falsch einsetzt. Dazu gehört nämlich Erfahrung.
Ich weiß was ihr meint und natürlich bezieht sich vllt in diesem Beispielsfall um das Türklingeln, aber das ist ja wie gesagt nur ein Beispiel, das ganze lässt sich auf alles übertragen.
Jedoch ist jeder Fall von Hund zu Hund anders, daher wirklich, lieber Erfahrene Personen vor Ort draf schauen lassen. Von der Ferne lässt sich immer viel erzählen. Gerade bei der Hundeerziehung scheiden sich die Geister, der eine sagts so, der andere so. Man muss seinen Weg finden und auf sein Herz hören, was für seinen Hund das beste ist.
03.01.2015 20:03
Zitat von RoJu:
Ja wie schon gesagt, ich finde bevor man überhaupt solche sehr bedenklichen Methoden nutzt, sollte ein guter Hundetrainer drüber schauen. Ich finde man sollte nie aufgrund von Leuten die Meinung Ahnung zu haben ( mich eingeschlossen) einfach auf gut Glück Methoden benutzen und drauf los "trainieren" Ich finde es immr bedenklich einfach Tipps zu geben. Da man nicht weiß wieso der Hund bellt. Obwohl es ja schon fast offensichtlich ist, das es unsicherheit und fehlende, mangelende Verknüpfung ist.
Trotzdem ist auch das "herausholen" aus solchen Situationen negativ wenn man in irgendeiner physischen Form auf den Hund einwirken muss. Und auch nicht in jedem Fall angebracht.
Daher lege ich der TE nahe, sich wirklich Hilfe zu holen. Weil sich sonst vieles verschlimmern kann, wenn man die hier genannten Methoden falsch einsetzt. Dazu gehört nämlich Erfahrung.
Ich weiß was ihr meint und natürlich bezieht sich vllt in diesem Beispielsfall um das Türklingeln, aber das ist ja wie gesagt nur ein Beispiel, das ganze lässt sich auf alles übertragen.
Jedoch ist jeder Fall von Hund zu Hund anders, daher wirklich, lieber Erfahrene Personen vor Ort draf schauen lassen. Von der Ferne lässt sich immer viel erzählen. Gerade bei der Hundeerziehung scheiden sich die Geister, der eine sagts so, der andere so. Man muss seinen Weg finden und auf sein Herz hören, was für seinen Hund das beste ist.
In diesen Dingen stimme ich dir vollkommen zu, man kann nur Tipps und Ratschläge geben, was derjenige damit macht, ob man sich das zutraut oder der gleichen, muss jeder selber wissen.
03.01.2015 20:12
Jetzt zeige ich euch aber mal Fotos von meinen Schnauzen
links Labrador Hündin Sally, Ronjas beste Freundin ( ganz rechts) meine beiden sind an der Leine weil Leinenpflicht und meine Hündin dazu noch läufig und der kleine, der Justus ist ganz frisch aus Ungarn, mittlerweile läuft er auch frei
Es sei denn Leinenpflicht, oder viele Menschen.
links Labrador Hündin Sally, Ronjas beste Freundin ( ganz rechts) meine beiden sind an der Leine weil Leinenpflicht und meine Hündin dazu noch läufig und der kleine, der Justus ist ganz frisch aus Ungarn, mittlerweile läuft er auch frei
Es sei denn Leinenpflicht, oder viele Menschen.
04.01.2015 11:49
Ich bedanke mich nochmals für eure tipps,obwohl ich jetzt ein wenig verwirrt bin^^...was richtig und was falsch ist....
Mit dem filmen muss ich mal schauen,ob ich das hin bekomme.
Mit dem anstupsen hab ich schon versucht,das interessiert ihn nicht...er will einfach mit allen Mitteln zu den Hunden hin und zieht dann wie verrückt. Wenn ich dann weiter gehen will,muss ich ihn hinter mir her ziehen...weil er zum anderen Hund will. Bleibe ich stehen...kläffen sich beide Hunde gegenseitig an,das nimmt dann kein Ende.
Wenn sich seine "Nackenhaare" beim bellen aufstellen ...ist das dann "böse" gemeint von ihm... oder wie kann ich das deuten?
Ich werde mich in jedem Fall mal bei einem Hundetrainer melden.
Mit dem filmen muss ich mal schauen,ob ich das hin bekomme.
Mit dem anstupsen hab ich schon versucht,das interessiert ihn nicht...er will einfach mit allen Mitteln zu den Hunden hin und zieht dann wie verrückt. Wenn ich dann weiter gehen will,muss ich ihn hinter mir her ziehen...weil er zum anderen Hund will. Bleibe ich stehen...kläffen sich beide Hunde gegenseitig an,das nimmt dann kein Ende.
Wenn sich seine "Nackenhaare" beim bellen aufstellen ...ist das dann "böse" gemeint von ihm... oder wie kann ich das deuten?
Ich werde mich in jedem Fall mal bei einem Hundetrainer melden.
04.01.2015 12:49
Es gibt unterschiedliche Gründe warum sich Nackenhaare aufstellen.
Bei unserem passiert das nur, wenn er Angst hat, bellt und wegläuft.
Bei einer Bekannten macht der Hund das aus Agressivität.
Du musst dein Hund lesen und einschätzen können, beobachte ihn, was er wann macht.
Bei unserem passiert das nur, wenn er Angst hat, bellt und wegläuft.
Bei einer Bekannten macht der Hund das aus Agressivität.
Du musst dein Hund lesen und einschätzen können, beobachte ihn, was er wann macht.
04.01.2015 13:45
Zitat von NaddiSchatz22:Vor dem Hund stellen(Dein Hund Sitzt), Wurst inner Hand und an der Nase HALTEN bis der andere Hund vorbei ist und loben loben loben, guckt DEIN Hund zum anderen, dann gibt die Wurst nochmal dichter an die Nase und loben. Immer wieder... und wichtig, suche dir bewusst solche Situationen aus. Das sollte Regelmäßig passieren, auch wenn es nervig ist, aber nur so kann ein Hund wirklich lernen.
Ich bedanke mich nochmals für eure tipps,obwohl ich jetzt ein wenig verwirrt bin^^...was richtig und was falsch ist....![]()
Mit dem filmen muss ich mal schauen,ob ich das hin bekomme.
Mit dem anstupsen hab ich schon versucht,das interessiert ihn nicht...er will einfach mit allen Mitteln zu den Hunden hin und zieht dann wie verrückt. Wenn ich dann weiter gehen will,muss ich ihn hinter mir her ziehen...weil er zum anderen Hund will. Bleibe ich stehen...kläffen sich beide Hunde gegenseitig an,das nimmt dann kein Ende.
Wenn sich seine "Nackenhaare" beim bellen aufstellen ...ist das dann "böse" gemeint von ihm... oder wie kann ich das deuten?
Ich werde mich in jedem Fall mal bei einem Hundetrainer melden.
Du musst unbedingt auch vorausschauend gucken. Und du lenkst deinen Hund schon ab, wenn der andere Hund 200m von dir entfernt ist. Und Achte darauf, dass viel Platz ist zwischen dir und dem anderen Hund. Die Distanz kann man immer noch verkleinern. Vorbereitung macht viel aus um den Hund auch Sicherheit zu vermitteln. Und wichtig auch, lass keinen anderen Hund an deinen ran, solange du es nicht erlaubt hast.
In der Übungsphase geht es erstmal NICHT darum, dass der Hund dich anschaut, sondern das der Kopf bei dir bleibt. Danach, wenn das drauf ist, dann kann man Kornregieren wenn der Kopf bei dir bleibt aber die Augen zB zur Seite Schielen. Das heißt man gibt erst die Wurst, wenn der Hund dich anguckt. Und das muss ganz schnell gehen. Verpasst du einen Moment, dann warte den nächsten ab. Wenn dein Hund dann soweit ruhig ist, dann kannst du gehen mit der Wurst an der Nase.
Wechsel ab und zu das Futter. Es muss immer Interessant sein.
Meine fährt zb total auf Brot ab. kp warum, aber isso.
Wichtig, konzentriere dich nicht auf die anderen Menschen die an dir vorbei gehen. Dein Hund ist wichtig und Atme tief durch wenn du angespannt wirst, dass macht wieder locker.
Und keine Sorge mit den leckerlie, nach 1,5 Jahren kann man das nach und nach ohne leckerli durchführen. Aber erstmal braucht das Zeit bis dahin.
04.01.2015 13:54
Zitat von Lucas_Mama:Ich kann mich sonst Luca nur anschließen.
Zitat von NaddiSchatz22:
huhu, erstmal wünsche ich euch noch ein Frohes Neujahr....
also folgendes unser Jack ist jetzt 8 -Monate alt und bellt alles und jeden an...z.B andere Hunde oder auch Menschen,wenn wir spazieren gehen. Vor allem wenn der Spaziergänger ihn auch noch anspricht,dann ist es ganz vorbei...gut die meisten Leute gehen einfach weiter,dann beruhigt er sich auch schnell wieder...aber wenn ein Hund dabei ist ...ist es ganz vorbei...,weil der andere Hund dann meist auch Reaktion zeigt (knurrt oder bellt ebenfalls).
Ich hab es schon versucht zu ignorieren und einfach weiter zugehen,mit Leckerlies seine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mit dem Kommando "Aus",das kennt er...aber er reagiert draußen überhaupt nicht darauf...egal was ich mache...es ist als würde er sein Hirn abschalten...
die Leute schauen mich bzw uns schon immer so komisch an....
....ich glaube es teilweise ein Angstbellen...gestern hat er z.B einen Schneemann angebellt....![]()
vllt habt ihr ein paar Tipps?
Das hat unsere Hündin auch eine Zeit lang gemacht.
Ebenfalls "Angst bellen", wie Du es nennst. Unsere Hündin jedoch hat sich zu unsicher gefühlt.
Umdrehen und dieser Reaktion aus dem Weg gehen, auf keinen Fall!
Ich kann dir von meiner Seite aus nur 2 Tipps geben.
1. Lass in solchen Situationen dein Hund nie vorgehen, lass ihn am Rand sitzt machen und stelle dich vor ihm. So das er nicht nach vorne kann. Du signalisierst damit, dass Du ihn a) schützt und b) alleine für dich sorgen kannst und er sich die Arbeit nicht machen muss. (Um das mal so auszudrücken)
2. Wenn er sich nicht einkriegt, dann nimm dir eine Wasserpistole und immer dann, wenn er nur noch klefft und "abschaltet", ins Gesicht spritzen um ihn aus seiner Situation rausholen. Es geht auch eine Plastikflasche mit Steinchen drinnen, die man dem Hund dann vor die Pfoten wirft.
Einfach um diese Reaktion zu unterbrechen!
Er wird sich erschrecken und genau dann hast Du seine Verknüpfung gelöst, hast die Aufmerksamkeit und musst ihn ansprechen, wie "aus" oder was bei Euch gängig ist. Da Fußgänger ja schnell vorbei gehen und er auch nur 5 Sek. ruhig war, belohnen.
Wichtig ist an der stelle zu sagen, dass muss sehr schnell gehen ! du musst deinen Hund dann schnell auf dich lenken. Beispiel habe ich zB auch eben genannt mit dem leckerli vor die Nase und loben!
Die Wasserpistole ist jetzt nicht so mein ding, aber es ist durchaus eine Methode die man anwenden kann. Sollte es bei dem einen mal funktionieren, dann spritze aber auch nicht weiter da herum^^ denn das hätte keinen Sinn. Dann musst du nämlich schnell ne Alternative suchen. Es gibt auch Hund die lassen sich mit tricks ablenken, oder durch Spielen/laufen. (an den Leuten vorbei Laufen)
Ein Halti könnte auch eine gute Unterstützung sein am Anfang.
Ablenkung wäre auch super, indem Du Fleischwurst hast, einfach worauf er richtig abfährt. Gibt ja Hunde, die lieben Käse![]()
Übe das mal, natürlich wird es nicht nach dem dritten mal sofort 100% funktionieren.... Du musst dich ja auch erst einmal einfinden.
Jedoch hat sich das "vor den Hund stellen" bei uns schon gelohnt und hat zum Erfolg geführt. Wenn Ihr das dann unter Kontrolle habt, dann solltet ihr mal in eine Fußgängerzone und "Routine" rein bringen - da sind wir aktuell mit unserer Hündin, da sie sehr verhalten Menschen gegenüber ist.
04.01.2015 14:03
NaddiSchatz22, Erwünschtes Verhalten belohnen
Hunde lernen wesentlich schneller und leichter durch Belohnen als durch Strafe.
Gelobt wird immer direkt im Anschluss an eine erfolgreich absolvierte Übung. Demnach also sofort, wenn der Hund nach dem von Ihnen geforderten Befehl z.B. "Sitz" den Boden berührt hat. Ein Lob, dass erst einige Sekunden später erfolgt, wird von Ihrem Hund nicht mehr mit der Übung in Verbindung gebracht. Beim Loben ist es auch sehr wichtig Ihre Stimme richtig einzusetzen. Loben Sie immer mit hoher, motivierender Stimme. Seien Sie ruhig euphorisch. Ihrem Hund muss eindeutig klar sein, dass seine Leistung etwas ganz Phantastisches war und Ihre Nachbarn können ruhig denken, dass Sie einen "Knall" haben.
Zurechtweisung bei unerwünschten Verhalten
Dies kann manchmal notwendig sein. Dennoch sollte die Hundeerziehung eher auf Verhalten belohnen als zurechtweisen bei unerwünschtem Verhalten basiert sein.
Eine Zurechtweisung sollte immer eine unangenehme Überraschung für den Hund sein und natürlich sofort erfolgen, wenn er das Fehlverhalten zeigt. Die Schnelligkeit Ihrer Reaktion ist wie beim Loben entscheidend. Denn auch hier ist es wichtig, dass das Fehlverhalten mit der "Strafe" in Zusammenhang gebracht wird. Eine verbale Zurechtweisung sollte fast immer ausreichend sein. Ihre Stimme sollte einen tiefen, bestimmten Ton aufweisen. Kurze Kommandos reichen.
Eine weitere gute Methode ist das kurzfristige Ignorieren des Hundes. Schauen Sie dazu demonstrativ in eine andere Richtung.
In seltenen Fällen kann eine handgreifliche Zurechtweisung notwendig werden. Fassen Sie Ihrem Hund mit leichtem Druck von oben über die Schnauze. Aber nur kurz. Wenn er das erwünschte Verhalten zeigt, loben Sie ihn ausgiebig.
Eine Versöhnung ist anschließend sehr wichtig für das Sozialverhalten des Hundes.
Setzten Sie Ihren Hund nach einer Zurechtweisung möglichst wieder der Ursprungssituation aus und Loben Sie ihn sofort und wirklich ausgiebig, wenn er es diesmal korrekt gemacht hat.
Wichtig: schreien Sie nie ihren Hund hysterisch an; schlagen Sie Ihren Hund nicht; verwenden Sie keine für den Hund "undurchsichtigen" Verhaltensweisen an, das heißt, bestrafen Sie ihn nie z.B. Entzug seines Futters oder Wassers oder ähnlichen Dingen. Der Hund würde es nicht verstehen und nichts daraus lernen.
Gelerntes festigen
Hunde erlernen einfache Übungen sehr schnell. Dennoch bedeutet dies nicht, dass er diese Kommandos auch prompt in jeder Situation ausführt. Da hilft nur üben. Mensch wie Tier braucht ca. 3.000 Wiederholungen in allen möglichen Umgebungen und Ablenkungsstufen, um etwas gelernt zu haben. Optimal sind ca. 3 mal täglich 5-10 Minuten. Beenden Sie die Übungsphase immer mit einer Übung die der Hund schon sicher beherrscht. Loben nicht vergessen!
Wichtig ist noch: Kommen muss immer positiv für den Hund sein. Niemals dürfen Sie mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er zu Ihnen kommt, egal was er vorher angestellt hat. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihren Hund nicht immer nach dem Kommando "Komm" an die Leine nehmen. Dadurch lernt der Hund, dass der Spaß vorbei ist, sobald Sie ihn zu sich rufen. Spielen Sie z.B. noch ein wenig mit ihm oder lassen Sie ihn wieder zum spielen gehen. Auch hier wieder wichtig, wenn der Hund gekommen ist, loben, Leckerlie geben mit ihm spielen. Der Hund sollte immer gerne zu Ihnen kommen.
http://www.neufi-ela.de/erziehung.htm
Hunde lernen wesentlich schneller und leichter durch Belohnen als durch Strafe.
Gelobt wird immer direkt im Anschluss an eine erfolgreich absolvierte Übung. Demnach also sofort, wenn der Hund nach dem von Ihnen geforderten Befehl z.B. "Sitz" den Boden berührt hat. Ein Lob, dass erst einige Sekunden später erfolgt, wird von Ihrem Hund nicht mehr mit der Übung in Verbindung gebracht. Beim Loben ist es auch sehr wichtig Ihre Stimme richtig einzusetzen. Loben Sie immer mit hoher, motivierender Stimme. Seien Sie ruhig euphorisch. Ihrem Hund muss eindeutig klar sein, dass seine Leistung etwas ganz Phantastisches war und Ihre Nachbarn können ruhig denken, dass Sie einen "Knall" haben.
Zurechtweisung bei unerwünschten Verhalten
Dies kann manchmal notwendig sein. Dennoch sollte die Hundeerziehung eher auf Verhalten belohnen als zurechtweisen bei unerwünschtem Verhalten basiert sein.
Eine Zurechtweisung sollte immer eine unangenehme Überraschung für den Hund sein und natürlich sofort erfolgen, wenn er das Fehlverhalten zeigt. Die Schnelligkeit Ihrer Reaktion ist wie beim Loben entscheidend. Denn auch hier ist es wichtig, dass das Fehlverhalten mit der "Strafe" in Zusammenhang gebracht wird. Eine verbale Zurechtweisung sollte fast immer ausreichend sein. Ihre Stimme sollte einen tiefen, bestimmten Ton aufweisen. Kurze Kommandos reichen.
Eine weitere gute Methode ist das kurzfristige Ignorieren des Hundes. Schauen Sie dazu demonstrativ in eine andere Richtung.
In seltenen Fällen kann eine handgreifliche Zurechtweisung notwendig werden. Fassen Sie Ihrem Hund mit leichtem Druck von oben über die Schnauze. Aber nur kurz. Wenn er das erwünschte Verhalten zeigt, loben Sie ihn ausgiebig.
Eine Versöhnung ist anschließend sehr wichtig für das Sozialverhalten des Hundes.
Setzten Sie Ihren Hund nach einer Zurechtweisung möglichst wieder der Ursprungssituation aus und Loben Sie ihn sofort und wirklich ausgiebig, wenn er es diesmal korrekt gemacht hat.
Wichtig: schreien Sie nie ihren Hund hysterisch an; schlagen Sie Ihren Hund nicht; verwenden Sie keine für den Hund "undurchsichtigen" Verhaltensweisen an, das heißt, bestrafen Sie ihn nie z.B. Entzug seines Futters oder Wassers oder ähnlichen Dingen. Der Hund würde es nicht verstehen und nichts daraus lernen.
Gelerntes festigen
Hunde erlernen einfache Übungen sehr schnell. Dennoch bedeutet dies nicht, dass er diese Kommandos auch prompt in jeder Situation ausführt. Da hilft nur üben. Mensch wie Tier braucht ca. 3.000 Wiederholungen in allen möglichen Umgebungen und Ablenkungsstufen, um etwas gelernt zu haben. Optimal sind ca. 3 mal täglich 5-10 Minuten. Beenden Sie die Übungsphase immer mit einer Übung die der Hund schon sicher beherrscht. Loben nicht vergessen!
Wichtig ist noch: Kommen muss immer positiv für den Hund sein. Niemals dürfen Sie mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er zu Ihnen kommt, egal was er vorher angestellt hat. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihren Hund nicht immer nach dem Kommando "Komm" an die Leine nehmen. Dadurch lernt der Hund, dass der Spaß vorbei ist, sobald Sie ihn zu sich rufen. Spielen Sie z.B. noch ein wenig mit ihm oder lassen Sie ihn wieder zum spielen gehen. Auch hier wieder wichtig, wenn der Hund gekommen ist, loben, Leckerlie geben mit ihm spielen. Der Hund sollte immer gerne zu Ihnen kommen.
http://www.neufi-ela.de/erziehung.htm
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