Mütter- und Schwangerenforum

Asyl in Deutschland-Ja oder Nein?

Gehe zu Seite:
27.07.2015 12:04
Wir haben mehr als genug arbeitslose? Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei um die 6%. Das ist die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung. Ich glaube, das empfinden ist eher Subjektiv.
MeineKinder
1022 Beiträge
27.07.2015 12:06
Zitat von Cranberry01:

Ich bin definitv dagegen Asylbewerber aufzunehmen, es sei denn sie werden in ihrer Heimat verfolgt. Es sagt ja niemand etwas, wenn diese Leute hier Schutz suchen, bereit sich an die deutsche Kultur anzupassen usw.

Aber sind die meisten nicht eher doch Wirtschaftsflüchtlinge?

Auch frage ich mich immer wie die an soviel Geld kommen um sich auf so nem Wackelkan übers Meer schippern zu lassen? Wir haben hier nicht mal eben so 1000-6000 Euro locker zur Verfügung!

In dem Dorf wo ich wohne haben wir ein Flüchtlingsheim direkt 100 Meter weiter, die sind dort in einem Kindergarten untergebracht worden.

Und ganz ehrlich, seitdem fahre ich lieber in den nächsten Ort zum Supermarkt. Man wird auf der Strasse nur blöd angequatscht, da rennen bis zu 10 Männer in Gruppen durch den Park, alle haben die neusten Smartphones in der Hand, tragen teilweise Lacoste und Gucci Shirts. So arm können die doch garnicht sein und hilfsbedürftig.

Auch frage ich mich, wieso es überwiegend Männer sind!? Wenn es mir in meiner Heimat doch so schlecht geht, dann wären meine Kinder doch die ersten, die ich aus dem Land schaffen würde. Nur die lassen sie zurück!

Man sollte den Leuten in ihren eigenen Ländern auf die Beine helfen, sofern denn überhaupt Not besteht.

Kann ja nicht sein, dass Turnhallen und Kindergärten geschlossen werden, ältere Leute hier nicht wissen, wovon sie sich von ihrer mickrigen Rente was zu essen kaufen sollen, es soviele Obdachlose und Bedürftige gibt und man hilft zuerst den Flüchtlingen.

Einen Ort weiter wird ein nigelnagelneues Flüchtlingsheim gebaut, mit allem Schnick Schnack und Klimbim, dass weiss ich weil ein Bekannter dort als Maurer arbeitet, die kriegen die neusten Küchen eingebaut, Fussbodenheizung usw. und für neue Kitamöbel ist dann kein Geld da oder um mal nen Sportplatz zu sanieren.


Verstehe ich alles irgendwie nicht!


Genau das ist es, was alles nicht passt!!!
Aber wie will man überhaupt Wirtschaftsflüchtlinge und politisch verfolgten Flüchtlinge erkennen??

Hier im Kiga wird auch gespart ohne Ende.

Du hast so recht!! Deine Meinung finde ich wirklich Super!!!
Pippa.tree
293 Beiträge
27.07.2015 12:07
Zitat von silbermarie:

Zitat von Pippa.tree:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Pippa.tree:

Nun möchte ich einmal etwas zum Thema Meinungsfreiheit schreiben.

Ich kenne viele Menschen die dem Thema "Asyl" nicht so offen wie ihr hier gegenüberstehen.
Diese Menschen sehen die Kriminalität, die kulturellen Verschiedenheiten, die Sprachbarrieren und die Kosten.
Sobald man sich in dieser Hinsicht äußert, bekommt man sofort eins auf den Deckel.
Man wird als dumm, fremdenfeindlich,als Nazi beschimpft. Wie blöd man doch sei, sowas ginge ja garnicht!

Ähm. Warum? Warum darf ich nicht der Meinung sein, dass wir auf einem gewaltigen Holzweg sind? Warum darf ich nicht sagen, dass wir nicht alle Mutter Theresa sind und eben nicht jedem Menschen auf der Welt helfen wollen? Muss ich jedem helfen? Wer sagt das? Darf ich nicht auch mal sagen, dass ich glaube, dass das Multikulti nicht funktionieren wird, sondern immer eine Kultur die Oberhand gewinnt? Welche wird das sein? Wahrscheinlich die, die am meisten gelebt wird, die am strengsten geachtet wird. Auf die am meisten Rücksicht genommen wird.
Darf ich nicht sagen, dass ich glaube, dass Menschen nicht alle gleich sind , verschiedene Charaktere, Geschlechter, Überzeugungen haben?
Vielleicht klappt Multikulti in 300 Jahren. Wenn wir jetzt anfangen, alles ordentlich durchmischen, noch 30 Kriege führen, alle alten Generationen solange aussterben, bis der letzte Rest an Überzeugungen in Sachen Glauben, Kultur, Politik etc gut durchmixt ist, dann könnte es gut aussehen.
ABER WER SAGT, DASS ICH SO SOZIAL SEIN MUSS, ZU AKZEPTIEREN, DASS MEINE GENERATIONEN, DIE MEINER KINDER UND ENKELKINDER DAS AUSHALTEN MÜSSEN?
Ich muss doch wohl noch äußern dürfen, dass ich das nicht will, ohne gleich zwangseingewiesen zu werden!
Ihr löscht eure facebookfreunde, weil sie sowas kritisieren?
Ihr stigmatisiert Menschen, weil sie mal anfangen, etwas an einem System zu äußern, was von der Politik aber propagiert wird?
Euch ist aber schon klar, dass wir lange für Meinungsfreiheit gekämpft haben und nur, weil jemand sagt, dass er es nicht gut findet, wenn neben ihm ein Asylheim aufgemacht wird, bedeutet es noch lange nicht, dass er Hass auf Fremde hat, oder dass das gar mit der Hautfarbe zu tun hat!

Es gibt auch, und ich glaube fest, dass das die Mehrheit der Asylkritiker ist, die gerne Flüchtlingen helfen, jedoch sehen, was das für unsere Gesellschaft bedeutet und deshalb großen Redebedarf haben.

Soll ich mal hinter jedem Post, der für Zuwanderung ist, ein Kotzsmiley anhängen? Sehr erwachsen!

Immer getreu dem Motto: Jeder kann seine eigene Meinung haben, solange sie mit meiner übereinstimmt.


Tja das ist sehr schwierig, weil du immer irgendwelche an den Hacken hast, die du nicht willst.

Wenn du Kritik äußerst, sachliche Kritik, dann kommen fast immer ein paar braune Socken und hängen sich an dich ran.
Sagst du: "Ich finde die orientalische, islamische (was auch immer) Kultur in Europa schwierig aus dem und dem Grund", dann kommen wieder ein paar Leuchten, die sich an dich dran hängen und sagen: "Genau, Deutschland den Deutschen, wir müssen unsere Kinder vor anderen Kulturen schützen!"
Wenn du die dann an der Backe hast, kommt wieder die andere Truppe und sagt: "Guck mal, eine Horde Nazis." Da bist du mit gefangen, mit gehangen.
Deshalb werden sich auch viele Leute öffentlich toleranter geben, als sie eigentlich sind, einfach um nicht mit solchen Leuten, die nicht differenzieren können, in einen Sack gesteckt werden - das auch wiederum von Leuten, die nicht differenzieren können.
Sage ich z.B., dass Europa nur als Hegemonie funktionieren kann (was ich tatsächlich glaube), dann wird, nachdem sie den Begriff gegoogelt haben, eine Horde Leute kommen und sagen: "Genau! Deutschland über alles!" und die andere Truppe kommt und brüllt: Guck, Nazis!
Sage ich, dass ein Äthiopier mit deutschem Pass für mich kein Deutscher ist, sondern ein Äthiopier mit deutscher Staatsangehörigkeit (übrigens auch meine Meinung), dann kommen welche die sagen: "Genau, das deutsche Volk besteht nicht aus Negern!" und wieder die andere Truppe, die sagt: "Iiiih, so eine Rassistin!"
Man bewegt sich permanent auf dünnem Eis, weil solche Diskurse immer viel zu viele dumme Leute anziehen.


Aber welche Lösung gibts da? Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht, und finde keinen Weg.


Wenn ich 'ne Lösung dafür hätte, wäre ich schon längst Kanzlerin


Haha, sowas in der Art hatte ich auch gerade im Kopf
MeineKinder
1022 Beiträge
27.07.2015 12:08
Zitat von Manveri:

Wir haben mehr als genug arbeitslose? Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei um die 6%. Das ist die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung. Ich glaube, das empfinden ist eher Subjektiv.


Dann hol mal die Arbeitslosen aus der Massnahme das die aus der Statistik fallen...
6% sind 6% zu viel um dann noch "neue" Bürger arbeiten zu lassen...

So und beginnt das Problem ja schon...
27.07.2015 12:09
Ich finde immer dieses "Wenn die 6000 Euro für die Überfahrt haben, können das doch gar keine Flüchtlinge sein" Argument ziemlich seltsam.

Von einem Krieg sind arme UND reiche Menschen betroffen. Dürfen nur die Armen flüchten und die Reichen müssen sich erschießen lassen? Gefahr für Leib und Leben ist keine Frage des Geldes. Im Prinzip werden gerade in absolutistischen Regimes die Leute der intellektuellen Elite - die häufig mehr Geld haben, als der Durchschnittsbürger - am härtesten verfolgt, weil die sich trauen, den Mund kritisch zu öffnen und Gehör finden könnten.

Das ist doch der Punkt: Die Menschen flüchten vor KRIEG und nicht vor der Pleite. Auch Ärzte, Professoren, Anwälte etc. flüchten, wenn es ihnen an den Kragen geht. Und sie haben eben das Glück, die Schlepper bezahlen zu können.

Also, woran macht ihr fest, dass Flüchtlinge nur Leute ohne Geld sein dürfen?
27.07.2015 12:10
Zitat von Pippa.tree:

Zitat von Mamota:

Zitat von Pippa.tree:

Nun möchte ich einmal etwas zum Thema Meinungsfreiheit schreiben.

Ich kenne viele Menschen die dem Thema "Asyl" nicht so offen wie ihr hier gegenüberstehen.
Diese Menschen sehen die Kriminalität, die kulturellen Verschiedenheiten, die Sprachbarrieren und die Kosten.
Sobald man sich in dieser Hinsicht äußert, bekommt man sofort eins auf den Deckel.
Man wird als dumm, fremdenfeindlich,als Nazi beschimpft. Wie blöd man doch sei, sowas ginge ja garnicht!

Ähm. Warum? Warum darf ich nicht der Meinung sein, dass wir auf einem gewaltigen Holzweg sind? Warum darf ich nicht sagen, dass wir nicht alle Mutter Theresa sind und eben nicht jedem Menschen auf der Welt helfen wollen? Muss ich jedem helfen? Wer sagt das? Darf ich nicht auch mal sagen, dass ich glaube, dass das Multikulti nicht funktionieren wird, sondern immer eine Kultur die Oberhand gewinnt? Welche wird das sein? Wahrscheinlich die, die am meisten gelebt wird, die am strengsten geachtet wird. Auf die am meisten Rücksicht genommen wird.
Darf ich nicht sagen, dass ich glaube, dass Menschen nicht alle gleich sind , verschiedene Charaktere, Geschlechter, Überzeugungen haben?
Vielleicht klappt Multikulti in 300 Jahren. Wenn wir jetzt anfangen, alles ordentlich durchmischen, noch 30 Kriege führen, alle alten Generationen solange aussterben, bis der letzte Rest an Überzeugungen in Sachen Glauben, Kultur, Politik etc gut durchmixt ist, dann könnte es gut aussehen.
ABER WER SAGT, DASS ICH SO SOZIAL SEIN MUSS, ZU AKZEPTIEREN, DASS MEINE GENERATIONEN, DIE MEINER KINDER UND ENKELKINDER DAS AUSHALTEN MÜSSEN?
Ich muss doch wohl noch äußern dürfen, dass ich das nicht will, ohne gleich zwangseingewiesen zu werden!
Ihr löscht eure facebookfreunde, weil sie sowas kritisieren?
Ihr stigmatisiert Menschen, weil sie mal anfangen, etwas an einem System zu äußern, was von der Politik aber propagiert wird?
Euch ist aber schon klar, dass wir lange für Meinungsfreiheit gekämpft haben und nur, weil jemand sagt, dass er es nicht gut findet, wenn neben ihm ein Asylheim aufgemacht wird, bedeutet es noch lange nicht, dass er Hass auf Fremde hat, oder dass das gar mit der Hautfarbe zu tun hat!

Es gibt auch, und ich glaube fest, dass das die Mehrheit der Asylkritiker ist, die gerne Flüchtlingen helfen, jedoch sehen, was das für unsere Gesellschaft bedeutet und deshalb großen Redebedarf haben.

Soll ich mal hinter jedem Post, der für Zuwanderung ist, ein Kotzsmiley anhängen? Sehr erwachsen!

Immer getreu dem Motto: Jeder kann seine eigene Meinung haben, solange sie mit meiner übereinstimmt.

Hier wird es wohl Zeit für eines meiner neuen Lieblingszitate.

“Let me never fall into the vulgar mistake of dreaming that I am persecuted whenever I am contradicted.”
― Ralph Waldo Emerson, Emerson in His Journals

Du kannst natürlich der Meinung sein. Nur wird sie dadurch nicht richtiger. Weder menschlich noch theoretisch. Hinter der Fassade solcher Meinungen steckt nunmal viel Unmenschliches. Und nicht jeder, der sagt, dass auf Vorurteilen basierende Meinungen Mist sind, will einem gleich die Meinung verbieten. Er findet sie nur Mist. Behalten darfst du sie trotzdem.

Dennoch gebe ich dir insofern recht, dass es klüger und auch menschlicher wäre, den Leuten höflich und erklärend entgegenzutreten statt ablehnend und ausschließend. Das ist nämlich der gleiche Fehler, nur in die andere Richtung. Man darf den Menschen nicht entmenschlichen. Niemals.

Nur muss man das Spiegeln der eigenen Haltung halt auch verkraften. Einige preschen hier ja rein wie Axt im Walde, lassen mal eben ein paar rassistische Plattitüden hängen und meinen, das wäre der Diskurs gewesen, denn sie hätten Recht, aus und Ende. Wenn andere ihnen dann auf die gleiche Weise entgegen treten, wundern sie sich dann plötzlich.
Das trifft aber auch auf immer nicht nur auf eine Seite zu, sondern auf gewisse Leute, die immer mal wieder gerne unrefklektiert durch die Gegend maulen, egal mit welcher Meinung. Dass da mitunter auch Hutschnüre platzen von Leuten, die sich seit Ewigkeiten um einen sachlichen Diskurs bemühen, wundert mich da auch nicht unbedingt.
Deswegen muss man sich aber nicht mit dieser Reaktion identifizieren, nur weil man ähnliche Rückschlüsse auf gesittetere Art zieht und äußert, finde ich.


Ich musste erstmal persecuted nachschlagen

Die "unreflektierten Mauler" können wahrscheinlich auch am besten mit "zurückgemaule" umgehen, das ist ja auch nicht das Problem.
Hast du dir den Thread mal von Beginn an durchgelesen?
Oder alle anderen , bei denen es um Politik und Gesellschaft geht?

Sobald jemand eine andere Meinung vertritt, wird losgeprügelt.
Ist doch logisch, dass sich dann kaum einer traut, noch etwas in die Richtung zu schreiben.

Im übrigen sage ich garnicht, dass meine Meinung richtig ist. Aber ich möchte meine Meinung verdammt nochmal äußern dürfen, ohne gleich als rechtsextremer Fremdenhasser zu gelten.
Klar, pauschalisieren tun wir alle. Ist halt manchmal einfacher.
Ich habe auch schon oft die Linken mit der Antifa gleichgesetzt, sowas passiert und ist menschlich.
Aber du musst doch zugeben, dass hier einige Meinungen absolut nicht akzeptiert werden. Oder?

Was mir hier bei MC - allerdings themenunabhängig - immer wieder auffällt, ist ein gewisser Hang zum Bashing in Gruppen. Das ist wahrscheinlich nicht mal so gemeint, kommt aber durch das fortwährende Bestätigen und sich lustig machen oft so an. Das ist aber wie gesagt nicht rein bei politischen Themen so.

Was mir aber - auch wieder themenunabhängig - auffällt, ist eine gewisse Leseresistenz. Wenn ich schon 25 mal ausführlich auf einzelne Punkte eingegangen bin incl. sachlichen Links, Beispielen, Zahlenspielen und es kommt immer wieder jemand reingebrescht mit "Kann mir mal einer erklären warum xyz? Und Schlagwort sowieso! Überhaupt, Sauerei! Armes Deutschland Einself" bin ich manchmal schon geneigt, da jede Sachlichkeit zu verlieren, weil ich schlicht und einfach nicht schon wieder völlig umsonst, weil ungelesen, das Gleiche Zeug schreiben will.

Außerdem bekommt ihr hier auch die allgemeine Verunsicherung zu spüren. Die gibt es ja nicht nur auf einer Seite. Wenn da die Rassismuspegiden ganz bürgerlich und pseudonett mit ihren Scheinargumenten die Leute unterwandern, wird man irgendwann auch paranoid, was den rechten Rand angeht.
Da bin ich ziemlich nah bei Marie. Differenzierte Äußerungen gehen oft unter.
27.07.2015 12:10
Zitat von MeineKinder:

Zitat von Manveri:

Wir haben mehr als genug arbeitslose? Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei um die 6%. Das ist die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung. Ich glaube, das empfinden ist eher Subjektiv.


Dann hol mal die Arbeitslosen aus der Massnahme das die aus der Statistik fallen...
6% sind 6% zu viel um dann noch "neue" Bürger arbeiten zu lassen...

So und beginnt das Problem ja schon...


Ihr tut gerade so, als ob diese 6% Arbeitslose ausnahmslos hochqualifizierte Menschen sind, denen nur keiner eine Arbeit geben will. Ein großer Anteil dieser Leute haben keine Ausbildung, keinen Abschluss oder kommen einfach nicht aus Bereichen, in denen gesucht wird.
Pippa.tree
293 Beiträge
27.07.2015 12:10
Zitat von Cranberry01:

Ich bin definitv dagegen Asylbewerber aufzunehmen, es sei denn sie werden in ihrer Heimat verfolgt. Es sagt ja niemand etwas, wenn diese Leute hier Schutz suchen, bereit sich an die deutsche Kultur anzupassen usw.

Aber sind die meisten nicht eher doch Wirtschaftsflüchtlinge?

Auch frage ich mich immer wie die an soviel Geld kommen um sich auf so nem Wackelkan übers Meer schippern zu lassen? Wir haben hier nicht mal eben so 1000-6000 Euro locker zur Verfügung!

In dem Dorf wo ich wohne haben wir ein Flüchtlingsheim direkt 100 Meter weiter, die sind dort in einem Kindergarten untergebracht worden.

Und ganz ehrlich, seitdem fahre ich lieber in den nächsten Ort zum Supermarkt. Man wird auf der Strasse nur blöd angequatscht, da rennen bis zu 10 Männer in Gruppen durch den Park, alle haben die neusten Smartphones in der Hand, tragen teilweise Lacoste und Gucci Shirts. So arm können die doch garnicht sein und hilfsbedürftig.

Auch frage ich mich, wieso es überwiegend Männer sind!? Wenn es mir in meiner Heimat doch so schlecht geht, dann wären meine Kinder doch die ersten, die ich aus dem Land schaffen würde. Nur die lassen sie zurück!

Man sollte den Leuten in ihren eigenen Ländern auf die Beine helfen, sofern denn überhaupt Not besteht.

Kann ja nicht sein, dass Turnhallen und Kindergärten geschlossen werden, ältere Leute hier nicht wissen, wovon sie sich von ihrer mickrigen Rente was zu essen kaufen sollen, es soviele Obdachlose und Bedürftige gibt und man hilft zuerst den Flüchtlingen.

Einen Ort weiter wird ein nigelnagelneues Flüchtlingsheim gebaut, mit allem Schnick Schnack und Klimbim, dass weiss ich weil ein Bekannter dort als Maurer arbeitet, die kriegen die neusten Küchen eingebaut, Fussbodenheizung usw. und für neue Kitamöbel ist dann kein Geld da oder um mal nen Sportplatz zu sanieren.

Verstehe ich alles irgendwie nicht!


Das geht mir auch immer durch den Kopf! Ich würde ums Verrecken meine Familie nicht im Stich lassen. Selbst als letzten Ausweg nicht.
MeineKinder
1022 Beiträge
27.07.2015 12:12
Zitat von Cranberry01:

Vielleicht wäre es auch eine Idee, jedem der für Asylbewerber ist, mal so ein zwei Wohncontainer in seinen Vorgarten zu stellen, mal gucken wie hilfsbereit man dann noch ist, wenn man sie direkt vor der Türe hat und sich drum kümmern muss.

Es wird immer soviel geredet und für gut befunden, solange es einen nicht selber betrifft. Wie gerade auf Facebook der nette Till Schweiger, der ja auch zu Spenden aufruft. Da denke ich mir immer nur, dann mach Du doch, hast doch genug Geld, nimm doch ein paar auf oder bau denen ein Haus.

Cranberry01
112 Beiträge
27.07.2015 12:13
Zitat von MeineKinder:

Zitat von Cranberry01:

Ich bin definitv dagegen Asylbewerber aufzunehmen, es sei denn sie werden in ihrer Heimat verfolgt. Es sagt ja niemand etwas, wenn diese Leute hier Schutz suchen, bereit sich an die deutsche Kultur anzupassen usw.

Aber sind die meisten nicht eher doch Wirtschaftsflüchtlinge?

Auch frage ich mich immer wie die an soviel Geld kommen um sich auf so nem Wackelkan übers Meer schippern zu lassen? Wir haben hier nicht mal eben so 1000-6000 Euro locker zur Verfügung!

In dem Dorf wo ich wohne haben wir ein Flüchtlingsheim direkt 100 Meter weiter, die sind dort in einem Kindergarten untergebracht worden.

Und ganz ehrlich, seitdem fahre ich lieber in den nächsten Ort zum Supermarkt. Man wird auf der Strasse nur blöd angequatscht, da rennen bis zu 10 Männer in Gruppen durch den Park, alle haben die neusten Smartphones in der Hand, tragen teilweise Lacoste und Gucci Shirts. So arm können die doch garnicht sein und hilfsbedürftig.

Auch frage ich mich, wieso es überwiegend Männer sind!? Wenn es mir in meiner Heimat doch so schlecht geht, dann wären meine Kinder doch die ersten, die ich aus dem Land schaffen würde. Nur die lassen sie zurück!

Man sollte den Leuten in ihren eigenen Ländern auf die Beine helfen, sofern denn überhaupt Not besteht.

Kann ja nicht sein, dass Turnhallen und Kindergärten geschlossen werden, ältere Leute hier nicht wissen, wovon sie sich von ihrer mickrigen Rente was zu essen kaufen sollen, es soviele Obdachlose und Bedürftige gibt und man hilft zuerst den Flüchtlingen.

Einen Ort weiter wird ein nigelnagelneues Flüchtlingsheim gebaut, mit allem Schnick Schnack und Klimbim, dass weiss ich weil ein Bekannter dort als Maurer arbeitet, die kriegen die neusten Küchen eingebaut, Fussbodenheizung usw. und für neue Kitamöbel ist dann kein Geld da oder um mal nen Sportplatz zu sanieren.


Verstehe ich alles irgendwie nicht!


Genau das ist es, was alles nicht passt!!!
Aber wie will man überhaupt Wirtschaftsflüchtlinge und politisch verfolgten Flüchtlinge erkennen??

Hier im Kiga wird auch gespart ohne Ende.

Du hast so recht!! Deine Meinung finde ich wirklich Super!!!


Mmh, vielleicht schon an der Tatsache, dass Flüchtlinge hier her kommen, in deren Ländern überhaupt kein Krieg herrscht.
27.07.2015 12:14
Zitat von Pippa.tree:

Zitat von Cranberry01:

Ich bin definitv dagegen Asylbewerber aufzunehmen, es sei denn sie werden in ihrer Heimat verfolgt. Es sagt ja niemand etwas, wenn diese Leute hier Schutz suchen, bereit sich an die deutsche Kultur anzupassen usw.

Aber sind die meisten nicht eher doch Wirtschaftsflüchtlinge?

Auch frage ich mich immer wie die an soviel Geld kommen um sich auf so nem Wackelkan übers Meer schippern zu lassen? Wir haben hier nicht mal eben so 1000-6000 Euro locker zur Verfügung!

In dem Dorf wo ich wohne haben wir ein Flüchtlingsheim direkt 100 Meter weiter, die sind dort in einem Kindergarten untergebracht worden.

Und ganz ehrlich, seitdem fahre ich lieber in den nächsten Ort zum Supermarkt. Man wird auf der Strasse nur blöd angequatscht, da rennen bis zu 10 Männer in Gruppen durch den Park, alle haben die neusten Smartphones in der Hand, tragen teilweise Lacoste und Gucci Shirts. So arm können die doch garnicht sein und hilfsbedürftig.

Auch frage ich mich, wieso es überwiegend Männer sind!? Wenn es mir in meiner Heimat doch so schlecht geht, dann wären meine Kinder doch die ersten, die ich aus dem Land schaffen würde. Nur die lassen sie zurück!

Man sollte den Leuten in ihren eigenen Ländern auf die Beine helfen, sofern denn überhaupt Not besteht.

Kann ja nicht sein, dass Turnhallen und Kindergärten geschlossen werden, ältere Leute hier nicht wissen, wovon sie sich von ihrer mickrigen Rente was zu essen kaufen sollen, es soviele Obdachlose und Bedürftige gibt und man hilft zuerst den Flüchtlingen.

Einen Ort weiter wird ein nigelnagelneues Flüchtlingsheim gebaut, mit allem Schnick Schnack und Klimbim, dass weiss ich weil ein Bekannter dort als Maurer arbeitet, die kriegen die neusten Küchen eingebaut, Fussbodenheizung usw. und für neue Kitamöbel ist dann kein Geld da oder um mal nen Sportplatz zu sanieren.

Verstehe ich alles irgendwie nicht!


Das geht mir auch immer durch den Kopf! Ich würde ums Verrecken meine Familie nicht im Stich lassen. Selbst als letzten Ausweg nicht.


Die Familien werden ja selten in der Heimat gelassen, sondern stoppen an den großen Auffanglagern in der Türkei oder Griechenland oder Balkan.
Stell dir vor, du könntest nur für ein einziges Familienmitglied den Schlepper bezahlen... dieses eine Familienmitglied muss im Zielland ankommen und dafür sorgen, dass der Rest nachkommen kann.
Schickst du da das 4-jährige Kind mit fremden Leuten mit, wo du nicht weißt, was sie mit ihm machen und ob es den gefährlichen Weg überhaupt überlebt?
Nein, du schickst denjenigen aus deiner Familie vor, der die größten Chancen hat, anzukommen und den Rest nachzuholen. Und das sind nun mal im Regelfall die jungen Männer.
MeineKinder
1022 Beiträge
27.07.2015 12:15
Zitat von silbermarie:

Zitat von MeineKinder:

Zitat von Manveri:

Wir haben mehr als genug arbeitslose? Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei um die 6%. Das ist die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung. Ich glaube, das empfinden ist eher Subjektiv.


Dann hol mal die Arbeitslosen aus der Massnahme das die aus der Statistik fallen...
6% sind 6% zu viel um dann noch "neue" Bürger arbeiten zu lassen...

So und beginnt das Problem ja schon...


Ihr tut gerade so, als ob diese 6% Arbeitslose ausnahmslos hochqualifizierte Menschen sind, denen nur keiner eine Arbeit geben will. Ein großer Anteil dieser Leute haben keine Ausbildung, keinen Abschluss oder kommen einfach nicht aus Bereichen, in denen gesucht wird.

Oder bekommen keine Chance weil sie zu alt, zu Dick, zu Unter/Überqualifiziert sind....
Hat auch da nicht JEDER!!!! eine Arbeit verdient, so wie jeder hier sein kommen darf ?????
27.07.2015 12:16
Zitat von MeineKinder:

Zitat von silbermarie:

Zitat von MeineKinder:

Zitat von Manveri:

Wir haben mehr als genug arbeitslose? Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei um die 6%. Das ist die niedrigste Quote seit der Wiedervereinigung. Ich glaube, das empfinden ist eher Subjektiv.


Dann hol mal die Arbeitslosen aus der Massnahme das die aus der Statistik fallen...
6% sind 6% zu viel um dann noch "neue" Bürger arbeiten zu lassen...

So und beginnt das Problem ja schon...


Ihr tut gerade so, als ob diese 6% Arbeitslose ausnahmslos hochqualifizierte Menschen sind, denen nur keiner eine Arbeit geben will. Ein großer Anteil dieser Leute haben keine Ausbildung, keinen Abschluss oder kommen einfach nicht aus Bereichen, in denen gesucht wird.

Oder bekommen keine Chance weil sie zu alt, zu Dick, zu Unter/Überqualifiziert sind....
Hat auch da nicht JEDER!!!! eine Arbeit verdient, so wie jeder hier sein kommen darf ?????


Es geht ja nicht darum, ob jemand eine Arbeit verdient hat (abgesehen davon, dass es auch einige gibt, die gar keine wollen).
Der Arbeitsmarkt ist knallhart - es wird eingestellt, was gesucht wird. Und was nicht gesucht wird, dafür ist eben keine Stelle da.
Cranberry01
112 Beiträge
27.07.2015 12:17
Zitat von silbermarie:

Zitat von Pippa.tree:

Zitat von Cranberry01:

Ich bin definitv dagegen Asylbewerber aufzunehmen, es sei denn sie werden in ihrer Heimat verfolgt. Es sagt ja niemand etwas, wenn diese Leute hier Schutz suchen, bereit sich an die deutsche Kultur anzupassen usw.

Aber sind die meisten nicht eher doch Wirtschaftsflüchtlinge?

Auch frage ich mich immer wie die an soviel Geld kommen um sich auf so nem Wackelkan übers Meer schippern zu lassen? Wir haben hier nicht mal eben so 1000-6000 Euro locker zur Verfügung!

In dem Dorf wo ich wohne haben wir ein Flüchtlingsheim direkt 100 Meter weiter, die sind dort in einem Kindergarten untergebracht worden.

Und ganz ehrlich, seitdem fahre ich lieber in den nächsten Ort zum Supermarkt. Man wird auf der Strasse nur blöd angequatscht, da rennen bis zu 10 Männer in Gruppen durch den Park, alle haben die neusten Smartphones in der Hand, tragen teilweise Lacoste und Gucci Shirts. So arm können die doch garnicht sein und hilfsbedürftig.

Auch frage ich mich, wieso es überwiegend Männer sind!? Wenn es mir in meiner Heimat doch so schlecht geht, dann wären meine Kinder doch die ersten, die ich aus dem Land schaffen würde. Nur die lassen sie zurück!

Man sollte den Leuten in ihren eigenen Ländern auf die Beine helfen, sofern denn überhaupt Not besteht.

Kann ja nicht sein, dass Turnhallen und Kindergärten geschlossen werden, ältere Leute hier nicht wissen, wovon sie sich von ihrer mickrigen Rente was zu essen kaufen sollen, es soviele Obdachlose und Bedürftige gibt und man hilft zuerst den Flüchtlingen.

Einen Ort weiter wird ein nigelnagelneues Flüchtlingsheim gebaut, mit allem Schnick Schnack und Klimbim, dass weiss ich weil ein Bekannter dort als Maurer arbeitet, die kriegen die neusten Küchen eingebaut, Fussbodenheizung usw. und für neue Kitamöbel ist dann kein Geld da oder um mal nen Sportplatz zu sanieren.

Verstehe ich alles irgendwie nicht!


Das geht mir auch immer durch den Kopf! Ich würde ums Verrecken meine Familie nicht im Stich lassen. Selbst als letzten Ausweg nicht.


Die Familien werden ja selten in der Heimat gelassen, sondern stoppen an den großen Auffanglagern in der Türkei oder Griechenland oder Balkan.
Stell dir vor, du könntest nur für ein einziges Familienmitglied den Schlepper bezahlen... dieses eine Familienmitglied muss im Zielland ankommen und dafür sorgen, dass der Rest nachkommen kann.
Schickst du da das 4-jährige Kind mit fremden Leuten mit, wo du nicht weißt, was sie mit ihm machen und ob es den gefährlichen Weg überhaupt überlebt?
Nein, du schickst denjenigen aus deiner Familie vor, der die größten Chancen hat, anzukommen und den Rest nachzuholen. Und das sind nun mal im Regelfall die jungen Männer.


Mmh, aber warum bleiben die dann nicht in der Türkei oder in Griechenland, wenn es doch nur darum geht gerettet zu werden? Dann wäre ich doch froh, wenn ich sicheren Boden unter den Füssen habe und bleibe da mit meiner Familie wo ich quasi gelandet bin.

Cranberry01
112 Beiträge
27.07.2015 12:18
Und wie soll der Rest denn nachgeholt werden? Die können sich doch hier garnicht aussuchen, wo sie hinkommen, bzw. bleiben ja auch nie lange an einem Ort!
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 41 mal gemerkt