Mütter- und Schwangerenforum

Asyl in Deutschland-Ja oder Nein?

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27.07.2015 10:25
Zitat von DieW:

Zitat von Schildkröte12:

Das Thema spaltet halt die Meinungen.
Schön dass da jeder seine Eigene hat.
Schön wäre nur wenn eine Mehrheit auch Entscheidungsgewalt hätte...


(Entscheidungs-)GEWALT natürlich!
Puh,ich schreib hier lieber nicht mit,ich sicher lieber mein Haus und meine Kinder vor den bösen, fremden Männern,die sich hier im Ort tummeln.....

P.S. Schade,dass es nicht wie auf FB den k*tzenden Smilygibt.
Und an sich schreib ich nicht so,aber diese Menschen mit diesem Gedankengut verstehen es anders eh nicht.


Ich helf dir da gerne aus!
shelyra
69261 Beiträge
27.07.2015 10:29
ich find es gut, dass deutschland flüchtlinge aufnimmt!

mich stört nur das danach!
wir nehmen sie auf. stecken sie in irgendwelche aufnahmeheime (oder zelte - sorry, das geht doch gar nicht! sowas ist doch unterste schublade) und dann werden sie alleine gelassen! es gibt, wenn überhaupt, nur hilfe auf ehrenamtlicher basis! von unserer regierung sieht man dann fast nix mehr - außer wenn sie nach monaten oder jahren endlich mal eine bestätigung oder absage bekommen!
hier müsste endlich mehr gemacht werden! und nicht nur leere versprechungen der politiker, sondern es sollten auch taten folgen!

anträge sollten schneller bearbeitet werden.
deutschkurse von qualifizierten personen (bei uns zb machen es ehrenamtliche die eigentlich keine ahnung von sprachen beibringen haben. aber es hat sich kein anderer gefunden).
einführung in unsere kultur (für die eriträer hier in unserem ort war der erste supermarktbesuch ein riesen kulturschock).

viele der flüchtlinge wollen sich ja integrieren, wollen arbeiten - aber sie ahben gar nicht die chance dazu! sie sprechen nicht unsere sprache, leben abgesondert in ghettos und arbeiten dürfen sie nicht, oft jahrelang nicht!
27.07.2015 10:32
Erstaunlicherweise kommt mir hier beim lesen in den sinn: guckt mal den film "district 9"... passt erschreckend gut in die Thematik
Zwerginator
7890 Beiträge
27.07.2015 10:33
Zitat von shelyra:

ich find es gut, dass deutschland flüchtlinge aufnimmt!

mich stört nur das danach!
wir nehmen sie auf. stecken sie in irgendwelche aufnahmeheime (oder zelte - sorry, das geht doch gar nicht! sowas ist doch unterste schublade) und dann werden sie alleine gelassen! es gibt, wenn überhaupt, nur hilfe auf ehrenamtlicher basis! von unserer regierung sieht man dann fast nix mehr - außer wenn sie nach monaten oder jahren endlich mal eine bestätigung oder absage bekommen!
hier müsste endlich mehr gemacht werden! und nicht nur leere versprechungen der politiker, sondern es sollten auch taten folgen!

anträge sollten schneller bearbeitet werden.
deutschkurse von qualifizierten personen (bei uns zb machen es ehrenamtliche die eigentlich keine ahnung von sprachen beibringen haben. aber es hat sich kein anderer gefunden).
einführung in unsere kultur (für die eriträer hier in unserem ort war der erste supermarktbesuch ein riesen kulturschock).

viele der flüchtlinge wollen sich ja integrieren, wollen arbeiten - aber sie ahben gar nicht die chance dazu! sie sprechen nicht unsere sprache, leben abgesondert in ghettos und arbeiten dürfen sie nicht, oft jahrelang nicht!


Bin neugierig weshalb. Das große Angebot oder die Art der Produkte?
27.07.2015 10:37
Mal etwas Positives zum Thema:
Ich wohne in einer bayrischen Kleinstadt mit leider ziemlich viel rechtem Gedankengut.
Wir haben seit ein paar Wochen Flüchtlinge in einer Sporthalle und es hat sich noch niemand beschwert Da hätte ich gar nicht mit gerechnet.
Marf
30215 Beiträge
27.07.2015 10:37
Zitat von Viala:

Erstaunlicherweise kommt mir hier beim lesen in den sinn: guckt mal den film "district 9"... passt erschreckend gut in die Thematik

Sehr gutes Beispiel.
Aber unsere lieben Reichsdeutschen hier waren sicher nur auf der Seite der Menschen beim Filmgucken.
Yogi_Baer
39802 Beiträge
27.07.2015 10:39
Zitat von shelyra:

ich find es gut, dass deutschland flüchtlinge aufnimmt!

mich stört nur das danach!
wir nehmen sie auf. stecken sie in irgendwelche aufnahmeheime (oder zelte - sorry, das geht doch gar nicht! sowas ist doch unterste schublade) und dann werden sie alleine gelassen! es gibt, wenn überhaupt, nur hilfe auf ehrenamtlicher basis! von unserer regierung sieht man dann fast nix mehr - außer wenn sie nach monaten oder jahren endlich mal eine bestätigung oder absage bekommen!
hier müsste endlich mehr gemacht werden! und nicht nur leere versprechungen der politiker, sondern es sollten auch taten folgen!

anträge sollten schneller bearbeitet werden.
deutschkurse von qualifizierten personen (bei uns zb machen es ehrenamtliche die eigentlich keine ahnung von sprachen beibringen haben. aber es hat sich kein anderer gefunden).
einführung in unsere kultur (für die eriträer hier in unserem ort war der erste supermarktbesuch ein riesen kulturschock).

viele der flüchtlinge wollen sich ja integrieren, wollen arbeiten - aber sie ahben gar nicht die chance dazu! sie sprechen nicht unsere sprache, leben abgesondert in ghettos und arbeiten dürfen sie nicht, oft jahrelang nicht!
die benehmen sich hier bei uns unter aller kanone 300 meter von hier leben ca. 50 von 350 im Heim und die sind echt so dreist und laber Teenies an und wollen nen kind von denen damit sie hier bleiben können
Christen
25090 Beiträge
27.07.2015 10:40
Zitat von shelyra:

ich find es gut, dass deutschland flüchtlinge aufnimmt!

mich stört nur das danach!
wir nehmen sie auf. stecken sie in irgendwelche aufnahmeheime (oder zelte - sorry, das geht doch gar nicht! sowas ist doch unterste schublade) und dann werden sie alleine gelassen! es gibt, wenn überhaupt, nur hilfe auf ehrenamtlicher basis! von unserer regierung sieht man dann fast nix mehr - außer wenn sie nach monaten oder jahren endlich mal eine bestätigung oder absage bekommen!
hier müsste endlich mehr gemacht werden! und nicht nur leere versprechungen der politiker, sondern es sollten auch taten folgen!

anträge sollten schneller bearbeitet werden.
deutschkurse von qualifizierten personen (bei uns zb machen es ehrenamtliche die eigentlich keine ahnung von sprachen beibringen haben. aber es hat sich kein anderer gefunden).
einführung in unsere kultur (für die eriträer hier in unserem ort war der erste supermarktbesuch ein riesen kulturschock).

viele der flüchtlinge wollen sich ja integrieren, wollen arbeiten - aber sie ahben gar nicht die chance dazu! sie sprechen nicht unsere sprache, leben abgesondert in ghettos und arbeiten dürfen sie nicht, oft jahrelang nicht!
27.07.2015 10:41
Ich bin allerdings tatsächlich der Ansicht, eine Ethnie lässt sich nicht durch die Staatsangehörigkeit abändern.
Jani85
27577 Beiträge
27.07.2015 10:42
Bielefald... sorry ich lach immer noch.

also für die die sich engagieren wollen: Bei uns gibts den sog "Freundeskreis asyl" an die kann man sich wenden bzw die awo.

Unser ort hat übrigens 5000 einwohner und bei uns leben in 2 unterkünften 60 Menschen. und bisher waren die alle sehr nett, besonders zu den kindern.

Mein schwiegervater gibt in dem dorf in dem er lebt eritraern deutschuntericht. deutschkurse bekommt man nämlich nur nach erfolgreichem asylverfahren...

(sorry fürs viele kleinschreiben bin einarmig )
Obsidian
15967 Beiträge
27.07.2015 10:47
Ich schreib nix, ich schreib nix, ich schreib nix....

27.07.2015 10:47
Zitat von Manveri:

Zitat von DieW:

Zitat von Schildkröte12:

Das Thema spaltet halt die Meinungen.
Schön dass da jeder seine Eigene hat.
Schön wäre nur wenn eine Mehrheit auch Entscheidungsgewalt hätte...


(Entscheidungs-)GEWALT natürlich!
Puh,ich schreib hier lieber nicht mit,ich sicher lieber mein Haus und meine Kinder vor den bösen, fremden Männern,die sich hier im Ort tummeln.....

P.S. Schade,dass es nicht wie auf FB den k*tzenden Smilygibt.
Und an sich schreib ich nicht so,aber diese Menschen mit diesem Gedankengut verstehen es anders eh nicht.


Ich helf dir da gerne aus!



Danke!!!
27.07.2015 10:48
Zitat von Jani85:

Bielefald... sorry ich lach immer noch.

also für die die sich engagieren wollen: Bei uns gibts den sog "Freundeskreis asyl" an die kann man sich wenden bzw die awo.

Unser ort hat übrigens 5000 einwohner und bei uns leben in 2 unterkünften 60 Menschen. und bisher waren die alle sehr nett, besonders zu den kindern.

Mein schwiegervater gibt in dem dorf in dem er lebt eritraern deutschuntericht. deutschkurse bekommt man nämlich nur nach erfolgreichem asylverfahren...

(sorry fürs viele kleinschreiben bin einarmig )


OT:

Mal eine rein technische Frage - wie funktioniert dieser Deutschunterricht eigentlich? Ich gehe mal davon aus, dass dein Schwiegervater kein Tigrinya o.ä. spricht. Wie verständigt er sich so mit den Leuten, dass er ihnen die Sprache beibringen kann?
Ich könnte mir auch vorstellen, sowas zu machen, wüsste aber gar nicht, wie ich das anfangen soll, ohne die Gegensprache zu können.
Pippa.tree
293 Beiträge
27.07.2015 10:54
Nun möchte ich einmal etwas zum Thema Meinungsfreiheit schreiben.

Ich kenne viele Menschen die dem Thema "Asyl" nicht so offen wie ihr hier gegenüberstehen.
Diese Menschen sehen die Kriminalität, die kulturellen Verschiedenheiten, die Sprachbarrieren und die Kosten.
Sobald man sich in dieser Hinsicht äußert, bekommt man sofort eins auf den Deckel.
Man wird als dumm, fremdenfeindlich,als Nazi beschimpft. Wie blöd man doch sei, sowas ginge ja garnicht!

Ähm. Warum? Warum darf ich nicht der Meinung sein, dass wir auf einem gewaltigen Holzweg sind? Warum darf ich nicht sagen, dass wir nicht alle Mutter Theresa sind und eben nicht jedem Menschen auf der Welt helfen wollen? Muss ich jedem helfen? Wer sagt das? Darf ich nicht auch mal sagen, dass ich glaube, dass das Multikulti nicht funktionieren wird, sondern immer eine Kultur die Oberhand gewinnt? Welche wird das sein? Wahrscheinlich die, die am meisten gelebt wird, die am strengsten geachtet wird. Auf die am meisten Rücksicht genommen wird.
Darf ich nicht sagen, dass ich glaube, dass Menschen nicht alle gleich sind , verschiedene Charaktere, Geschlechter, Überzeugungen haben?
Vielleicht klappt Multikulti in 300 Jahren. Wenn wir jetzt anfangen, alles ordentlich durchmischen, noch 30 Kriege führen, alle alten Generationen solange aussterben, bis der letzte Rest an Überzeugungen in Sachen Glauben, Kultur, Politik etc gut durchmixt ist, dann könnte es gut aussehen.
ABER WER SAGT, DASS ICH SO SOZIAL SEIN MUSS, ZU AKZEPTIEREN, DASS MEINE GENERATIONEN, DIE MEINER KINDER UND ENKELKINDER DAS AUSHALTEN MÜSSEN?
Ich muss doch wohl noch äußern dürfen, dass ich das nicht will, ohne gleich zwangseingewiesen zu werden!
Ihr löscht eure facebookfreunde, weil sie sowas kritisieren?
Ihr stigmatisiert Menschen, weil sie mal anfangen, etwas an einem System zu äußern, was von der Politik aber propagiert wird?
Euch ist aber schon klar, dass wir lange für Meinungsfreiheit gekämpft haben und nur, weil jemand sagt, dass er es nicht gut findet, wenn neben ihm ein Asylheim aufgemacht wird, bedeutet es noch lange nicht, dass er Hass auf Fremde hat, oder dass das gar mit der Hautfarbe zu tun hat!

Es gibt auch, und ich glaube fest, dass das die Mehrheit der Asylkritiker ist, die gerne Flüchtlingen helfen, jedoch sehen, was das für unsere Gesellschaft bedeutet und deshalb großen Redebedarf haben.

Soll ich mal hinter jedem Post, der für Zuwanderung ist, ein Kotzsmiley anhängen? Sehr erwachsen!

Immer getreu dem Motto: Jeder kann seine eigene Meinung haben, solange sie mit meiner übereinstimmt.

Ania88
1171 Beiträge
27.07.2015 10:55
bei uns sind mittlererweile 3 Asylantenheime und ich habe schon einige kennengelernt. das sind alles menschen genauso wie wir nur mit einer ganz anderen Vergangenheit und einer ganz unsicheren Zukunft! Am anfang war mir auch unwohl also ich ihnen über den weg gelaufen bin aber das war gewohnheitssache und mittlererweile ist es ganz normal geworden! Die meisten von den leuten wollen arbeiten! sind total nett und umgänglich! wir haben sogar einen zu unserer hochzeit eingeladen und er war genauso dabei wie alle anderen! Es gab keinen unterschied! Ich finde man sollte den menschen die chance geben zu arbeiten, sich selber versorgen zu können und somit auch einen geregelten Tagesablauf so wie wir auch zu haben! DAS würde helfen vorurteile usw zu minimieren. die leute sitzen hier ständig am straßenrand und sitzen halt ihren tag ab. Das finde ich unmöglich! Sie haben aber keine andere Wahl und dafür werden sie verurteilt! Die Kriminalität hier in der Stadt und umgebung hat deswegen nicht zugenommen! Anfangs gab es mal einbrüche in einkaufsläden usw und das wurde alles auf die asylbewerber geschoben! Komischerweise haben sich alle einbrüche aufgeklärt und keiner der damals passierten einbrüche wurde von den Asylbewerbern gemacht sondern von deutschen oder "ausländern" die hier in deutschland geboren sind und noch nie in einem anderen Land gelebt haben!
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