Die Stillmamas
15.03.2021 10:15
Zitat von kataleia:
Ich hatte mich vor dem ersten Kind schon sehr belesen und wollte bestmöglich vorbereitet sein damit ich wenn es dann nicht geklappt hätte gewusst habe dass ich alles erdenklich mögliche getan habe denn nur so hätte ich damit klarkommen können nicht zu stillen.
Reines lanolin nach einem anlegen, ein heißer Beutel Schwarztee nach dem nächsten. Lanolin auch ruhig nachts nur oder wenn man gerade keinen Nerv hat nen Schwarztee Beutel zu holen.
Sollte zufüttern wirklich notwendig sein, dann mit spritze oder Becher.
Die erste Flasche ist sehr oft der Anfang vom Ende.
Dich mit Stillkissen und ggf weiteren Kissen so polstern, dass das Kind wirklich hoch genug liegt.
Die Brust mit dem c griff (Google) festhalten das schont die Brust.
Darauf achten, dass möglichst viel Brust und viel vom warzenhof im Mund ist (Google oder YouTube).
Dabei immer das Kind zur Brust führen und halten.
Nicht die Brust zum Kind.
Wenn es nicht klappt dann nochmal.
Das Kind "zuschnappen" lassen wenn der Mund wirklich weit offen ist.
Der Magen des Babys ist Mini.
Auch wenn der milcheinschuss erst nach 4 Tagen kommt, das kolostrum reicht.
Auch im Liegen stillen ruhig schon nach einem Tag probieren.
Auch hier habe ich immer mit einer Hand den c griff geformt und ein Stillkissen in den Rücken beim Baby, dass es gut liegt.
Wenn du diverse Hebammenvideos etc bei YouTube schaust siehst du deutlich unterschiede wo es gut aussieht oder wo man schon sieht, das könnte weh tun.
Wenn du das Gefühl hast, es klappt einfach nicht mit Mund weit auf und saugen, direkt nach dem Zungenbändchen schauen lassen.
Mein großer hatte direkt nach der Geburt im Kreissaal getrunken das hatte aber nicht gut geklappt so auf dem Rücken liegend und dann hat er über 12 Stunden geschlafen und war fertig von der Geburt anscheinend.
Ich hatte schon richtig Angst dass das nicht klappt mit dem stillen weil wie soll die Milchproduktion angeregt werden.
Hebamme im KH hat mich beruhigt und es war tatsächlich kein Problem.
Milcheinschuss kam aber erst nach vier Tagen.
Ach und ich habe keinen Schnuller gegeben weil ich das Kind nicht falsch saugen lernen lassen wollte.
Danke dir für die Tipps!
Mein Sohnekind hat sich nie richtig festgesaugt. Er wusste scheinbar gar nix mit der Brust anzufangen.
Gleich nach der Geburt hat er an einer Seite etwas Kolostrum genuckelt, die zweite Seite "wollte" er schon nicht mehr. Danach hab ich ihn nie wieder richtig anlegen können und die Schwestern und Hebammen im Krankenhaus haben sich nicht die Zeit dazu genommen.
15.03.2021 10:29
Zitat von Elsilein:
Zitat von kataleia:
Ich hatte mich vor dem ersten Kind schon sehr belesen und wollte bestmöglich vorbereitet sein damit ich wenn es dann nicht geklappt hätte gewusst habe dass ich alles erdenklich mögliche getan habe denn nur so hätte ich damit klarkommen können nicht zu stillen.
Reines lanolin nach einem anlegen, ein heißer Beutel Schwarztee nach dem nächsten. Lanolin auch ruhig nachts nur oder wenn man gerade keinen Nerv hat nen Schwarztee Beutel zu holen.
Sollte zufüttern wirklich notwendig sein, dann mit spritze oder Becher.
Die erste Flasche ist sehr oft der Anfang vom Ende.
Dich mit Stillkissen und ggf weiteren Kissen so polstern, dass das Kind wirklich hoch genug liegt.
Die Brust mit dem c griff (Google) festhalten das schont die Brust.
Darauf achten, dass möglichst viel Brust und viel vom warzenhof im Mund ist (Google oder YouTube).
Dabei immer das Kind zur Brust führen und halten.
Nicht die Brust zum Kind.
Wenn es nicht klappt dann nochmal.
Das Kind "zuschnappen" lassen wenn der Mund wirklich weit offen ist.
Der Magen des Babys ist Mini.
Auch wenn der milcheinschuss erst nach 4 Tagen kommt, das kolostrum reicht.
Auch im Liegen stillen ruhig schon nach einem Tag probieren.
Auch hier habe ich immer mit einer Hand den c griff geformt und ein Stillkissen in den Rücken beim Baby, dass es gut liegt.
Wenn du diverse Hebammenvideos etc bei YouTube schaust siehst du deutlich unterschiede wo es gut aussieht oder wo man schon sieht, das könnte weh tun.
Wenn du das Gefühl hast, es klappt einfach nicht mit Mund weit auf und saugen, direkt nach dem Zungenbändchen schauen lassen.
Mein großer hatte direkt nach der Geburt im Kreissaal getrunken das hatte aber nicht gut geklappt so auf dem Rücken liegend und dann hat er über 12 Stunden geschlafen und war fertig von der Geburt anscheinend.
Ich hatte schon richtig Angst dass das nicht klappt mit dem stillen weil wie soll die Milchproduktion angeregt werden.
Hebamme im KH hat mich beruhigt und es war tatsächlich kein Problem.
Milcheinschuss kam aber erst nach vier Tagen.
Ach und ich habe keinen Schnuller gegeben weil ich das Kind nicht falsch saugen lernen lassen wollte.
Danke dir für die Tipps!
Mein Sohnekind hat sich nie richtig festgesaugt. Er wusste scheinbar gar nix mit der Brust anzufangen.Gleich nach der Geburt hat er an einer Seite etwas Kolostrum genuckelt, die zweite Seite "wollte" er schon nicht mehr. Danach hab ich ihn nie wieder richtig anlegen können und die Schwestern und Hebammen im Krankenhaus haben sich nicht die Zeit dazu genommen.
![]()
Ja so war es im Kreißsaal bei mir aber auch.
Und dann eben über 12 Stunden wo er gar nicht wollte.
Die Hebamme sagte, bevor er nicht mit dem Mund etwas zum nuckeln sucht brauche ich es gar nicht versuchen.
Aber jedes Kind trinkt anders also meine zwei waren schon sehr unterschiedlich.
Von daher kann es schon sein, dass die Maus ganz anders versucht anzudocken.
Wurde das Zungenbändchen angeschaut damals?
15.03.2021 11:10
Für mich noch wichtig: in der Klinik immer wieder um Hilfe bitten, wenn du sie brauchst und dich nicht schämen. Dann müsst ihr euren Weg finden, es gibt nicht den einen richtigen und du wirst viele verschiedene Tipps bekommen.
Meine Rettung: Hydrogel-Pads und Kompressen von Multi Mam.
Meine Rettung: Hydrogel-Pads und Kompressen von Multi Mam.
15.03.2021 11:58
Zitat von kataleia:
Zitat von Elsilein:
Zitat von kataleia:
Ich hatte mich vor dem ersten Kind schon sehr belesen und wollte bestmöglich vorbereitet sein damit ich wenn es dann nicht geklappt hätte gewusst habe dass ich alles erdenklich mögliche getan habe denn nur so hätte ich damit klarkommen können nicht zu stillen.
Reines lanolin nach einem anlegen, ein heißer Beutel Schwarztee nach dem nächsten. Lanolin auch ruhig nachts nur oder wenn man gerade keinen Nerv hat nen Schwarztee Beutel zu holen.
Sollte zufüttern wirklich notwendig sein, dann mit spritze oder Becher.
Die erste Flasche ist sehr oft der Anfang vom Ende.
Dich mit Stillkissen und ggf weiteren Kissen so polstern, dass das Kind wirklich hoch genug liegt.
Die Brust mit dem c griff (Google) festhalten das schont die Brust.
Darauf achten, dass möglichst viel Brust und viel vom warzenhof im Mund ist (Google oder YouTube).
Dabei immer das Kind zur Brust führen und halten.
Nicht die Brust zum Kind.
Wenn es nicht klappt dann nochmal.
Das Kind "zuschnappen" lassen wenn der Mund wirklich weit offen ist.
Der Magen des Babys ist Mini.
Auch wenn der milcheinschuss erst nach 4 Tagen kommt, das kolostrum reicht.
Auch im Liegen stillen ruhig schon nach einem Tag probieren.
Auch hier habe ich immer mit einer Hand den c griff geformt und ein Stillkissen in den Rücken beim Baby, dass es gut liegt.
Wenn du diverse Hebammenvideos etc bei YouTube schaust siehst du deutlich unterschiede wo es gut aussieht oder wo man schon sieht, das könnte weh tun.
Wenn du das Gefühl hast, es klappt einfach nicht mit Mund weit auf und saugen, direkt nach dem Zungenbändchen schauen lassen.
Mein großer hatte direkt nach der Geburt im Kreissaal getrunken das hatte aber nicht gut geklappt so auf dem Rücken liegend und dann hat er über 12 Stunden geschlafen und war fertig von der Geburt anscheinend.
Ich hatte schon richtig Angst dass das nicht klappt mit dem stillen weil wie soll die Milchproduktion angeregt werden.
Hebamme im KH hat mich beruhigt und es war tatsächlich kein Problem.
Milcheinschuss kam aber erst nach vier Tagen.
Ach und ich habe keinen Schnuller gegeben weil ich das Kind nicht falsch saugen lernen lassen wollte.
Danke dir für die Tipps!
Mein Sohnekind hat sich nie richtig festgesaugt. Er wusste scheinbar gar nix mit der Brust anzufangen.Gleich nach der Geburt hat er an einer Seite etwas Kolostrum genuckelt, die zweite Seite "wollte" er schon nicht mehr. Danach hab ich ihn nie wieder richtig anlegen können und die Schwestern und Hebammen im Krankenhaus haben sich nicht die Zeit dazu genommen.
![]()
Ja so war es im Kreißsaal bei mir aber auch.
Und dann eben über 12 Stunden wo er gar nicht wollte.
Die Hebamme sagte, bevor er nicht mit dem Mund etwas zum nuckeln sucht brauche ich es gar nicht versuchen.
Aber jedes Kind trinkt anders also meine zwei waren schon sehr unterschiedlich.
Von daher kann es schon sein, dass die Maus ganz anders versucht anzudocken.
Wurde das Zungenbändchen angeschaut damals?
Ich weiß es nicht mehr, ist ja schon fast acht Jahre her.
Ich weiß nur noch, dass quasi jede Hebamme/Schwester was anderes sagte (von dermussjetztsofortwastrinken bis dashatnochZeit), dann kam die eine mit Stillhütchen, die nächste wollte abpumpen, die dritte zufüttern usw... Wenn ich Hilfe beim Anlegen brauchte, wurde ich zuallererst einmal gefragt, ob ich das nicht mittlerweile (am ersten Tag wohlgemerkt) alleine können sollte, dann passte es gerade nicht, weil Dienstübergabe war, dann kam jemand, stopfte meine Brust in mein dauerbrüllendes Kind und verschwand wieder, noch bevor das Kind kapiert hatte, dass man vielleicht daran saugen könnte statt zu brüllen, während die Brust schon wieder raus ploppte... Und dann lag ich da wieder alleine und mein Kind brüllte mir weiterhin mit ausgetrockneter Kehle entgegen und keiner von uns wusste, wie man das nun ändern könnte.
Am Ende des Tages hatte ich beide Brüste und mein Kind das Köpfchen blau von den "Anlegeversuchen" des Personals und als mein Kind hatte sich so müde geweint hatte, dass gar nix mehr ging, habe ich die Nachtschwester um ein Fläschchen Pre und um eine Abstilltablette gebeten.
15.03.2021 12:03
Zitat von -bald-mami-:
Für mich noch wichtig: in der Klinik immer wieder um Hilfe bitten, wenn du sie brauchst und dich nicht schämen. Dann müsst ihr euren Weg finden, es gibt nicht den einen richtigen und du wirst viele verschiedene Tipps bekommen.
Meine Rettung: Hydrogel-Pads und Kompressen von Multi Mam.
Ja, ich denke, auch da werde ich mir dieses Mal hoffentlich besser zu helfen wissen. Man hat leider deutlich gemerkt, dass sie absolut keinen Kopf für Stillberatung hatten.
Naja, nun weiß ich ein bisschen besser, auf was ich mich da evtl einstellen muss und kann vielleicht mit etwas mehr Gelassenheit, aber auch mit deutlicheren Worten an die Sache heran gehen.
15.03.2021 12:26
Beschäftige dich am besten jetzt schon mit dem Stillen. Wie man anlegt, clustern, dass Babys am Anfang nur ein paar ml brauchen und bis zum Milcheinschuss nicht verhungern. Dass weinen nicht immer Hunger bedeutet und dass an der Brust trinken nicht nur der Ernährung dient, sondern auch der Bindug, dem Ankommen in der Welt. Babys brauchen keinen starren 4h Rhythmus, bitte einfach immer anlegen.
Die Krankenschwestern sind meistens keine Stillberarerin, jede erzählt was anderes.
Mir haben sie auch sofort gesagt, dass ich doch wohl selber wissen müsste wie man anlegt und ob das Baby trinkt. Wusste ich nicht und tat sie nicht, also gabs Stillhütchen- dabei war das Baby "nur" voll weggedröhnt vom Sedierungsmittel.
Mit je mehr Wissen du rein gehst, umso ruhiger bist du dann auch.
Und spätestens daheim, in der gewohnten entspannten Umgebung läuft alles besser.
Hast du eine Hebamme?
Die Krankenschwestern sind meistens keine Stillberarerin, jede erzählt was anderes.
Mir haben sie auch sofort gesagt, dass ich doch wohl selber wissen müsste wie man anlegt und ob das Baby trinkt. Wusste ich nicht und tat sie nicht, also gabs Stillhütchen- dabei war das Baby "nur" voll weggedröhnt vom Sedierungsmittel.
Mit je mehr Wissen du rein gehst, umso ruhiger bist du dann auch.
Und spätestens daheim, in der gewohnten entspannten Umgebung läuft alles besser.
Hast du eine Hebamme?
15.03.2021 13:57
Zitat von 12Pfoten:
Beschäftige dich am besten jetzt schon mit dem Stillen. Wie man anlegt, clustern, dass Babys am Anfang nur ein paar ml brauchen und bis zum Milcheinschuss nicht verhungern. Dass weinen nicht immer Hunger bedeutet und dass an der Brust trinken nicht nur der Ernährung dient, sondern auch der Bindug, dem Ankommen in der Welt. Babys brauchen keinen starren 4h Rhythmus, bitte einfach immer anlegen.
Die Krankenschwestern sind meistens keine Stillberarerin, jede erzählt was anderes.
Mir haben sie auch sofort gesagt, dass ich doch wohl selber wissen müsste wie man anlegt und ob das Baby trinkt. Wusste ich nicht und tat sie nicht, also gabs Stillhütchen- dabei war das Baby "nur" voll weggedröhnt vom Sedierungsmittel.
Mit je mehr Wissen du rein gehst, umso ruhiger bist du dann auch.
Und spätestens daheim, in der gewohnten entspannten Umgebung läuft alles besser.
Hast du eine Hebamme?
Ja, ich habe gestern schon kurz mit ihr besprochen, was beim letzten Mal schief gelaufen ist und dass ich meine Stillprobleme (sollte ich denn welche haben) dieses Mal mit nach Hause nehmen und in Ruhe mit ihr zusammen beheben möchte. Das hat schon mal sehr geholfen und mich etwas beruhigt - also auch, dass sie das genauso sieht und mich dahingehend unterstützen wird, sobald wir dann zu Hause sind.
15.03.2021 14:00
Das hört sich doch gut an.
Wenn du dann noch keine Flasche gibst sondern Spritze oder Becher wenn überhaupt etwas und noch etwas recherchierst, hört sich das doch sehr vielversprechend an
Wenn du dann noch keine Flasche gibst sondern Spritze oder Becher wenn überhaupt etwas und noch etwas recherchierst, hört sich das doch sehr vielversprechend an
15.03.2021 16:28
Zitat von Elsilein:
Zitat von kataleia:
Zitat von Elsilein:
Zitat von kataleia:
Ich hatte mich vor dem ersten Kind schon sehr belesen und wollte bestmöglich vorbereitet sein damit ich wenn es dann nicht geklappt hätte gewusst habe dass ich alles erdenklich mögliche getan habe denn nur so hätte ich damit klarkommen können nicht zu stillen.
Reines lanolin nach einem anlegen, ein heißer Beutel Schwarztee nach dem nächsten. Lanolin auch ruhig nachts nur oder wenn man gerade keinen Nerv hat nen Schwarztee Beutel zu holen.
Sollte zufüttern wirklich notwendig sein, dann mit spritze oder Becher.
Die erste Flasche ist sehr oft der Anfang vom Ende.
Dich mit Stillkissen und ggf weiteren Kissen so polstern, dass das Kind wirklich hoch genug liegt.
Die Brust mit dem c griff (Google) festhalten das schont die Brust.
Darauf achten, dass möglichst viel Brust und viel vom warzenhof im Mund ist (Google oder YouTube).
Dabei immer das Kind zur Brust führen und halten.
Nicht die Brust zum Kind.
Wenn es nicht klappt dann nochmal.
Das Kind "zuschnappen" lassen wenn der Mund wirklich weit offen ist.
Der Magen des Babys ist Mini.
Auch wenn der milcheinschuss erst nach 4 Tagen kommt, das kolostrum reicht.
Auch im Liegen stillen ruhig schon nach einem Tag probieren.
Auch hier habe ich immer mit einer Hand den c griff geformt und ein Stillkissen in den Rücken beim Baby, dass es gut liegt.
Wenn du diverse Hebammenvideos etc bei YouTube schaust siehst du deutlich unterschiede wo es gut aussieht oder wo man schon sieht, das könnte weh tun.
Wenn du das Gefühl hast, es klappt einfach nicht mit Mund weit auf und saugen, direkt nach dem Zungenbändchen schauen lassen.
Mein großer hatte direkt nach der Geburt im Kreissaal getrunken das hatte aber nicht gut geklappt so auf dem Rücken liegend und dann hat er über 12 Stunden geschlafen und war fertig von der Geburt anscheinend.
Ich hatte schon richtig Angst dass das nicht klappt mit dem stillen weil wie soll die Milchproduktion angeregt werden.
Hebamme im KH hat mich beruhigt und es war tatsächlich kein Problem.
Milcheinschuss kam aber erst nach vier Tagen.
Ach und ich habe keinen Schnuller gegeben weil ich das Kind nicht falsch saugen lernen lassen wollte.
Danke dir für die Tipps!
Mein Sohnekind hat sich nie richtig festgesaugt. Er wusste scheinbar gar nix mit der Brust anzufangen.Gleich nach der Geburt hat er an einer Seite etwas Kolostrum genuckelt, die zweite Seite "wollte" er schon nicht mehr. Danach hab ich ihn nie wieder richtig anlegen können und die Schwestern und Hebammen im Krankenhaus haben sich nicht die Zeit dazu genommen.
![]()
Ja so war es im Kreißsaal bei mir aber auch.
Und dann eben über 12 Stunden wo er gar nicht wollte.
Die Hebamme sagte, bevor er nicht mit dem Mund etwas zum nuckeln sucht brauche ich es gar nicht versuchen.
Aber jedes Kind trinkt anders also meine zwei waren schon sehr unterschiedlich.
Von daher kann es schon sein, dass die Maus ganz anders versucht anzudocken.
Wurde das Zungenbändchen angeschaut damals?
Ich weiß es nicht mehr, ist ja schon fast acht Jahre her.![]()
Ich weiß nur noch, dass quasi jede Hebamme/Schwester was anderes sagte (von dermussjetztsofortwastrinken bis dashatnochZeit), dann kam die eine mit Stillhütchen, die nächste wollte abpumpen, die dritte zufüttern usw... Wenn ich Hilfe beim Anlegen brauchte, wurde ich zuallererst einmal gefragt, ob ich das nicht mittlerweile (am ersten Tag wohlgemerkt) alleine können sollte, dann passte es gerade nicht, weil Dienstübergabe war, dann kam jemand, stopfte meine Brust in mein dauerbrüllendes Kind und verschwand wieder, noch bevor das Kind kapiert hatte, dass man vielleicht daran saugen könnte statt zu brüllen, während die Brust schon wieder raus ploppte... Und dann lag ich da wieder alleine und mein Kind brüllte mir weiterhin mit ausgetrockneter Kehle entgegen und keiner von uns wusste, wie man das nun ändern könnte.
![]()
Am Ende des Tages hatte ich beide Brüste und mein Kind das Köpfchen blau von den "Anlegeversuchen" des Personals und als mein Kind hatte sich so müde geweint hatte, dass gar nix mehr ging, habe ich die Nachtschwester um ein Fläschchen Pre und um eine Abstilltablette gebeten.![]()
Oh man das klingt ein bißchen wibei mir beim ersten Kind (vor 3,5 Jahren), vor allem dieses mal eben reingehopst kommen, dem Kind die Brust in den Mund stopfen und weg. Ergebnis war eine richtige Angst vorm Stillen durch falsches Anlegen. Meine Hebamme hat mir dann Hütchen empfohlen, aber Stillen war immer ein Graus für mich und ich habe recht früh zugefüttert (Pre).
Aber ich kann die Mut machen, Kind Nr 2 ist jetzt etwas über 5 Monate und wird noch voll gestillt.
Gleiches Krankenhaus aber alles komplett anders.
Gleich beim ersten Anlegen habe ich gesagt, dass ich bei Kind 1 Probleme hatte und mir wurde im Kreißsaal total lieb geholfen und dann auf der Station habe ich die beste Erfahrung überhaupt gemacht. Statt einfach meine Brust zu nehmen und das Baby anzulocken hat sich die Schwester zu mir aufs Bett gesetzt, das Baby dem Papa in den Arm gedrückt und gesagt "erzähl, was lief letztes Mal schief? " und dann haben wir geübt und mir wurde eingebleut, dass ich immer klingeln soll wenn ich stillen und trotz Schichtwechsel kam sie nochmal zur Hilfe und hat auch ihre Nachfolge instruiert. Nach einem Tag ca war ich Stillprofi und brauchte keine Hilfe mehr.
Also ja, ich kann BaldMami (?) nur zustimmen: unbedingt Hilfe einfordern und dann wünsche ich dir einfach, dass du genau so viel Glück hast wie ich. Es hängt wirklich soo viel davon ab, wer mit einem die ersten Schritte macht.
Ich hab mich bei Kind 2 null vorbereitet sondern mir gesagt, wenn es klappt ist es ok und wenn es wieder doof wird ziehe ich diesmal rechtzeitig die Reißleine.
15.03.2021 18:17
Zitat von Fini__HH:
Zitat von Elsilein:
Zitat von kataleia:
Zitat von Elsilein:
...
Ja so war es im Kreißsaal bei mir aber auch.
Und dann eben über 12 Stunden wo er gar nicht wollte.
Die Hebamme sagte, bevor er nicht mit dem Mund etwas zum nuckeln sucht brauche ich es gar nicht versuchen.
Aber jedes Kind trinkt anders also meine zwei waren schon sehr unterschiedlich.
Von daher kann es schon sein, dass die Maus ganz anders versucht anzudocken.
Wurde das Zungenbändchen angeschaut damals?
Ich weiß es nicht mehr, ist ja schon fast acht Jahre her.![]()
Ich weiß nur noch, dass quasi jede Hebamme/Schwester was anderes sagte (von dermussjetztsofortwastrinken bis dashatnochZeit), dann kam die eine mit Stillhütchen, die nächste wollte abpumpen, die dritte zufüttern usw... Wenn ich Hilfe beim Anlegen brauchte, wurde ich zuallererst einmal gefragt, ob ich das nicht mittlerweile (am ersten Tag wohlgemerkt) alleine können sollte, dann passte es gerade nicht, weil Dienstübergabe war, dann kam jemand, stopfte meine Brust in mein dauerbrüllendes Kind und verschwand wieder, noch bevor das Kind kapiert hatte, dass man vielleicht daran saugen könnte statt zu brüllen, während die Brust schon wieder raus ploppte... Und dann lag ich da wieder alleine und mein Kind brüllte mir weiterhin mit ausgetrockneter Kehle entgegen und keiner von uns wusste, wie man das nun ändern könnte.
![]()
Am Ende des Tages hatte ich beide Brüste und mein Kind das Köpfchen blau von den "Anlegeversuchen" des Personals und als mein Kind hatte sich so müde geweint hatte, dass gar nix mehr ging, habe ich die Nachtschwester um ein Fläschchen Pre und um eine Abstilltablette gebeten.![]()
Oh man das klingt ein bißchen wibei mir beim ersten Kind (vor 3,5 Jahren), vor allem dieses mal eben reingehopst kommen, dem Kind die Brust in den Mund stopfen und weg. Ergebnis war eine richtige Angst vorm Stillen durch falsches Anlegen. Meine Hebamme hat mir dann Hütchen empfohlen, aber Stillen war immer ein Graus für mich und ich habe recht früh zugefüttert (Pre).![]()
Aber ich kann die Mut machen, Kind Nr 2 ist jetzt etwas über 5 Monate und wird noch voll gestillt.![]()
Gleiches Krankenhaus aber alles komplett anders.
Gleich beim ersten Anlegen habe ich gesagt, dass ich bei Kind 1 Probleme hatte und mir wurde im Kreißsaal total lieb geholfen und dann auf der Station habe ich die beste Erfahrung überhaupt gemacht. Statt einfach meine Brust zu nehmen und das Baby anzulocken hat sich die Schwester zu mir aufs Bett gesetzt, das Baby dem Papa in den Arm gedrückt und gesagt "erzähl, was lief letztes Mal schief? " und dann haben wir geübt und mir wurde eingebleut, dass ich immer klingeln soll wenn ich stillen und trotz Schichtwechsel kam sie nochmal zur Hilfe und hat auch ihre Nachfolge instruiert. Nach einem Tag ca war ich Stillprofi und brauchte keine Hilfe mehr.
Also ja, ich kann BaldMami (?) nur zustimmen: unbedingt Hilfe einfordern und dann wünsche ich dir einfach, dass du genau so viel Glück hast wie ich. Es hängt wirklich soo viel davon ab, wer mit einem die ersten Schritte macht.
Ich hab mich bei Kind 2 null vorbereitet sondern mir gesagt, wenn es klappt ist es ok und wenn es wieder doof wird ziehe ich diesmal rechtzeitig die Reißleine.
Danke, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst!
15.03.2021 20:31
Ich werf noch waschbare Stilleinlagen (empfand ich um einiges weicher und angenehmer) in den Raum und bequeme BHs zum Schlafen. Ich habe am Anfang aufgeschnittene Netzhosen mit Handtuch getragen zu Hause.
Such dir vielleicht schonmal eine Stillberatung raus, falls du weitergehende Unterstützung neben deiner Hebamme brauchst.
Such dir vielleicht schonmal eine Stillberatung raus, falls du weitergehende Unterstützung neben deiner Hebamme brauchst.
15.03.2021 20:49
Zitat von TiniBini:
Ich werf noch waschbare Stilleinlagen (empfand ich um einiges weicher und angenehmer) in den Raum und bequeme BHs zum Schlafen. Ich habe am Anfang aufgeschnittene Netzhosen mit Handtuch getragen zu Hause.![]()
Such dir vielleicht schonmal eine Stillberatung raus, falls du weitergehende Unterstützung neben deiner Hebamme brauchst.
Danke dir. Nach einer Stillberatung hab ich tatsächlich schon geschaut. Die sind leider rar gesät hier in der Umgebung.
17.03.2021 08:43
Hat von euch jemand die Erfahrung gemacht, dass es zu ruhigeren Nächten führt, wenn das Schlafen vom Stillen getrennt wird?
17.03.2021 09:23
Zitat von AmyPixie:
Hat von euch jemand die Erfahrung gemacht, dass es zu ruhigeren Nächten führt, wenn das Schlafen vom Stillen getrennt wird?
Meinst du nachts abstillen oder nachts nicht mehr im Bett, sondern woanders zu stillen?
Wir haben vor Monaten das erste probiert und sind kläglich gescheitert, Mini wollte nicht.
Nun hab ich es vergangene Woche Montag nochmal probiert und es klappt wunderbar. Seit zwei Nächten schläft sie durch.
17.03.2021 12:13
Zitat von AmyPixie:
Hat von euch jemand die Erfahrung gemacht, dass es zu ruhigeren Nächten führt, wenn das Schlafen vom Stillen getrennt wird?
Wenn es ums abstillen geht: in dem Alter brauchen sie die Milch halt einfach noch. Wenn du alternativ die Flasche geben willst, wird es vermutlich wenig bringen
- Dieses Thema wurde 485 mal gemerkt



