Die echten Hibbelfrischlinge
26.01.2010 09:59
Zitat von josy_at:
Zitat von Buddha:
@Josy:
*Hand reich*...ich kenn das nur allzugut mit diesem Hirnwirrwarr und dieses ewige Gedankenkreisen um ein und die selbe Sache...mir geht das ganz genauso![]()
Hab noch nie Antidepressiva genommen...aber hab wirklich die gleichen Gedankengänge wie du![]()
.
Geh jetzt in mein BettchenSchlaft gut
Dass wir auf einer Wellenlänge liegen, hab ich eh schon öfter bemerktVielleicht sollten wir ne "Gedankenchaos-Gruppe" eröffnen?
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Bei der Gruppe wäre ich sofort dabei.
Josy ich kann dich so gut verstehen. Manchmal weiß ich nicht wohin mit meinen Gedanken und Sorgen und habe das Gefühl ich muss einfach einmal stundenlang nur weinen um den Druck loszuwerden. Es gibt Tage das gehts mir supergut, ich bin optimistisch, denke dass sich alles schon so werden wird wie es sein soll: also gut. Aber dann gibt es diese Tage wie gestern oder auch heute. Ich bin den ganzen Tag nur am grübeln, kann nicht einschlafen. Mache mir über alles gedanken. Momentan natürlich im Vordergrund der Kinderwunsch: werde ich jemals ein Kind haben? Kann ich ss werden? Reicht das wenige herzeln bei uns damit ich ss werde? Ist es mir vlt vorherbestimmt ohne Kinder alt zu werden? Dann jetzt die Sorgen um meine Mama. Sie und ihr Freund haben sich getrennt. Ich wohne 350 km weit weg. Wie wird sie es schaffen. Kommt sie darüber hinweg, wie läuft das mit der Wohnung? Was kann ich tun, ich bin so weit weg.....
das war mal ein kurzer einblick in meine Gedanken und schon wieder bin ich den Tränen nahe. Ich war ein paar mal bei einer Therapeutin und das hat mir gut getan aber ich konnte die möglichen Sprechstunden nicht mit meiner Arbeit vereinbaren....
Oh man ergab das jetzt eigentlich alles einen Sinn?
26.01.2010 10:01
Zitat von Yuurei:
Zum Glück sind fühlen und handeln noch ein ganzes stück voneinander entfernt, ich wüsste, dass ich, wenn auch nur selten, meinem kind gegenüber prass hätte (weil es mich nicht schlafen lässt o.Ä.) aber ich weiß auch, dass mein Kind nichts davon mitbekommen würde. Ich hab auch noch niemandem was getan, ich bin ja nicht cholerisch sondern nur wütend aber noch bei Sinnen![]()
Ich würd mir nicht so nen kopf machen, über das was dein freund gesagt hat, nur jemand, dem es genauso geht. mit den starken gefühlen, kann das nachvollziehen. Ein "normaler" Mensch (klingt jetz doof aber ich denk du weißt was ich meine) wird meistens denken dass überzogene Gefühle mit überzogenen Handlungen einher gehen.
Ja, das stimmt. Aber es tut weh, wenn einem so etwas zugetraut wird.
Mit den ADs war meine Gefühlswelt eine starre Linie... keine Aufs, keine Abs... keine große Wut oder Traurigkeit, aber auch keine Freude. Das war auch nicht unbedingt toll, deswegen würd ich auch versuchen "clean" zu bleiben, auch wenn jetzt kein KiWu mehr da wäre. Ein gesundes Mittelmaß wäre einfach wieder schön.
Oder wenn zumindest die Freude so ein Ausmaß annehmen würde, wie die Wut
Aber die Freude und Begeisterung scheint mir irgendwo blockiert zu sein... die muss ich erstmal wieder freischaufeln.
26.01.2010 10:12
Zitat von josy_at:
Ja, das stimmt. Aber es tut weh, wenn einem so etwas zugetraut wird.
Mit den ADs war meine Gefühlswelt eine starre Linie... keine Aufs, keine Abs... keine große Wut oder Traurigkeit, aber auch keine Freude. Das war auch nicht unbedingt toll, deswegen würd ich auch versuchen "clean" zu bleiben, auch wenn jetzt kein KiWu mehr da wäre. Ein gesundes Mittelmaß wäre einfach wieder schön.
Oder wenn zumindest die Freude so ein Ausmaß annehmen würde, wie die WutAber die Freude und Begeisterung scheint mir irgendwo blockiert zu sein... die muss ich erstmal wieder freischaufeln.
Ich überlege in so einer situation immer, was ich wohl denken würde, wenn ich nicht diese probleme hätte, erkläre dem anderen dann grob wie ich ticke und dass sowas nicht passiert ^^
Jo, clean bleiben find ich persönlich ganz wichtig, man sperrt ja das problem mit den medis ja nur ein, löst es aber nicht. Ich hatte zwei verschiedene, beide hab ich selbst abgesetzt und mir dann eine verhaltensthera gesucht und ich bin mit der Lösung am zufriedensten. die Freude kommt auch wieder, bzw. muss man sie erst mal erkennen und zulassen
ich für meinen teil, hab sie weder erkannt noch zugelassen, jetzt nach der trennung und dem Umschmiss meines gesamten Lebens, ist sie plötzlich wieder da, wie aus heiterem Himmel und ich kann sie jetzt genießen und auskosten. so~ nu muss ich mal ein wenig telefonieren
ich hab nämlich vorhin die zusage für meinen studienplatz bekommen und muss die frohe kunde verbreiten ^^
26.01.2010 10:14
Zitat von IwillBeMamaSoon:
Hey Josy kann Dich gut verstehen leide ja auch unter Depressionen nehme aufgrund des Kinderwunsches keine Antidepressiva und mache aber ne Therapie...
Ich wurde in meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bis zu 3. Lehrjahr gemobbt und bin trotz Notendurchschnitt von 2,2 rausgeflogen weil ich vom Stress ständig krank war und die Fehlzeiten überschritten hatte...
Hatte damals total Angst was neues zu machen hatte Angst wieder gemobbt zu werden...wieder krank zu sein...ich habe dann damals beschlossen(dumm und naiv wie ich war)!Ich bekomme erstmal Kinder und mache danach eine Ausbildung...so verkehrt finde ich den Gedanken nicht, denn durch Kinder wird man reifer stärker das Selbstbewusstsein steigt und man geht mit Konflikten ganz anders um...andererseits wird es schwer mit Kindern noch ne Ausbildung unter einen Hut zu bekommen...meine Familie bzw meine Mutter verachtet meine Einstellung und meint ich wäre faul...was nicht an dem ist...ich gestalte mein Leben nur so wie es für mich am einfachsten gelingt bzw wie ich es für gut erachte...also wenn du meinst es ist der richtige zeitpunkt dann ist er es auch und mach dich net zu verrückt wegen herzeln das hemmt meistens nochmehr...Fühl Dich gedrückt...LG Sony
Therapie hab ich auch schon versucht, aber es ist bei uns echt schwer, was zu finden, was man sich leisten kann. Irgendwann hab ich dann einfach drauf gesch** und hab mir einen normalen Therapeuten gesucht für 80€ in der Stunde... aber bei dem hab ich mich echt nicht wohl gefühlt. Dann hab ich die Thera geschmissen und war noch demotivierter als zuvor....
Bin dann dazu übergegangen, dass ich mir selbst helfe. In Form von Eigenarbeit (Bücher) und Informationen von Betroffenen (Selbsthilfegruppen). Das dauert zwar wohl länger, aber dafür kann ich mir das selbst einteilen, wieviel ich mir zutraue und so. Wobei mir eine nette Therapeutin, die ich mir leisten kann und bei der ich mich wohlfühle schon lieber wäre natürlich, aber ich kann mich zur Zeit nicht auch noch mit dem befassen... Noch mehr Bereiche im Leben, wo Rückschläge und Enttäuschungen zu erwarten sind, gehen im Moment einfach nicht .... KiWu und Arbeit reichen zur Zeit völlig...
Bezüglich Familie: Mein Dad weiss nichts von meinen Problemen. Er würde es vermutlich auch nicht verstehen und ich möchte ihn nicht belasten. Meine Mum weiss es und hilft mir auch aber auch sie lasse ich meistens im ungewissen, sie hat genug eigene Probleme. Im realen Leben helfen mir eine Freundin (die selbst an Borderline und Panik leidet) und eben mein Schatz.
Und zu der "Herkunft"... darüber kann ich nur spekulieren. Das hat mir auch öfter zu schaffen gemacht: Ich habe doch keine Probleme! Ich hatte eine schöne Kindheit, ich habe eine Ausbildung, ich lebe in einer guten Beziehung, habe Freunde, habe einen Job, kann ganz gut Leben (finanziell) und habe nie etwas Tragisches erleben müssen. Ich habe doch gar kein "Recht" depressiv zu sein!
Mittlerweile weiß ich, dass es nicht darum geht, was man erleiden oder erdulden muss, sondern wie man mit Problemen umgeht. Manche erleben schlimmeres und können besser damit leben als andere.
26.01.2010 10:22
Guten Morgen ihr süßen, ich verfolge hier ganz interessiert was ihr schreibt! Ich kann euch leider keine Tipps geben. Ich versuche Problemen immer aus dem Weg zu gehen, oder Niederlagen zu verdrängen, mit dem Ziel,dass es einen sowieso irgendwann einholt. Mir wird oft von aussenstehenden gesagt: Mensch du bist immer so gelassen.... Natürlich bin ich gelassen, denn was bringts ob ich mich aufrege oder nicht, ändern kann man es meistens eh nicht... aber ich sitze sooooo oft hinterher zu hause und grübel...... Mein Lebensmotto ist: Erfolgreich ist der, der immer einmal mehr aufsteht, als er hingefallen ist!
Das setzt einen unter Permanentdruck...
Das setzt einen unter Permanentdruck...
26.01.2010 10:37
Zitat von Mandy87:
Josy, ich würde dich jetzt so gerne in den Arm nehmen.
Ich kenne dieses Wirrwar im Kopf auch. Wenn ich Abends im Bett liege brauche ich manchmal über eine Stunde um einzuschlafen. Ich habe dann immer so viele Gedanken im Kopf, dass ich sogar denke "denken andere auch so viel"? Ich wünsche mir manchmal einfach diese Gedanken abstellen zu können. Versuche dann, wenn ich im Bett liege zu zählen oder so (damit ich nicht wieder an was denken muss), aber selbst während des Zählens muss ich denken.
Also ich denke da auch manchmal, dass das nicht normal bei mir ist.
Das mit dem Einschlafen kenn ich nur zu gut. Zählen hat nix geholfen bei mir. Ich hatte lange Zeit einen "Wachtraum" der mir half, einzuschlafen, aber der war etwas... naja... sonderbar. Ich ging dann zu folgendem über:
Ich stelle mir meinen Kopf als Raum mit Fenstern und Türen vor und meine Gedanken als Personen. Danach schicke ich einen nach dem anderen zur Tür raus. Also ich stehe im Raume und sage: "Arbeit, ich habe mich heute genug mit dir befasst! Bitte geh jetzt, morgen können wir weiterreden". Dann geht die "Person" Arbeit zur Tür raus. Und das wiederhole ich so lange, bis niemand mehr im Raum ist. Danach schließe ich die Tür zu und lasse die Jalousien runter bei den Fenstern und bin alleine in meinem Gedankenraum. Dann kann ich meistens einschlafen.
Vielleicht hilft dir das? Probier es mal aus. Es dauert manchmal eine Weile, wenn sich die Gedanken wieder irgendwo reinschleichen. Dann musst du die Löcher suchen und zumachen, damit sie nicht mehr reinkommen.
26.01.2010 10:48
Zitat von Tulipa09:
josy ich habe diese Gedanken auch immer wieder ich kann kaum abschalten manchmal merk ich selber wie ich plötzlich nicht mehr bei der Sache bin!Ich hab ja keine Arbeit schon eine Ausbildung aber nicht bekommen ich bekomme kein Arbeitslosengeld oder irgendwas ich arbeite oft in 400 € Jobs als Kellnerin oder Küchenhilfe,ich wenn mir vorstelle ich muss Verantwortung übernehmen (Im Beruf) dann bin ich total fertig!Andere denken ich bin Faul das will ich in keinster Weise sein denn das bin ich auch nicht aber ich hab vor so vielen Sachen Angst mache mir um Sachen einen Kopf bei dem andere sagen schaffe ich mit Links ohne groß nachzudenken.Ich nehme keine Tabletten aber ich hab mir schon oft Gedanken darum gemacht ob ich vielleicht an Depressionen leide..Keine Ahnung mir geht es einfach oft nicht gut,finde alles schrecklich,bin wie du beschreibst einfach so müde komm nicht aus dem Bett,ich will mich einfach verkriechen,selbst mit der Schwangerschaft ist es schlimm kein Stück besser eher schlimmer,manchmal!!Ich kann mit niemandem darüber reden ihr seit die ersten denen ich das jetzt sage!!Ich hab klar eine Freundin aber ich hab ihr noch nicht mal gesagt das ich schwanger bin,ich weiß sie wird sich nicht freuen,dass macht mich fertig!!Jeder erwartet immer was von einem guter Job usw aber ich bin in keinster weise auf eine große Karriere aus aber wie du schon sagst jeder denkt das von einem!!Naja jedenfalls bist du nicht alleine...
Sorry bisschen lang
P.S: Bin froh das ich euch habe![]()
Es gibt ein Krankheitsbild, das die Angst vor dem Job definiert: die Ergophobie. Sie beinhaltet die Angst zu versagen oder "nicht gut genug zu sein" und dem Bild der Mitmenschen nicht zu entsprechen und entsteht oft aus einem Mobbing-Hintergrund.
Leider ist es so, dass es ein Bild des "erfolgreichen" Menschens gibt, der 1.) Karriere macht und 2.) "schön" ist. Wenn einer mit Liebe z.B. Straßenkehrer ist... falls es das gibt ... wird es von der Gesellschaft nicht anerkannt. Es zählt nicht, ob der Mensch glücklich ist, sondern ob er ins gesellschaftliche Denken der Mitmenschen passt. Andersdenkende werden oft als "Sonderlinge" und "Alternative" abgestempelt. Sehr schade! Denn am Allerwichtigesten ist es doch, dass man selbst mit dem gewählten Leben zufrieden ist.
Ich stecke selbst in dieser Falle. Ich darf nicht kündigen, denn dann wäre ich arbeitslos und ich darf nicht arbeitslos sein (gesellschaftlich gesehen - vom finanziellen mal ganz abgesehen). Ich muss in die Arbeit gehen, selbst wenn ich krank bin, denn das GEHÖRT sich so... Loyalität! ... Aber wer dankt es einem denn? Als ich mit 39 Grad Fieber am arbeiten war, hab ich nie ein "Danke schön" gehört. Ich hab mir auch geschworen damals, dass ich das nie wieder machen werde, aber so wie ich mich kenne, stehe ich das Nächste mal wieder krank in der Filiale (denn die Firma verlässt sich ja auf mich.......)
Warum glaubst du, dass sich deine Freundin nicht für dich freut? Weiss sie denn, dass ihr euch ein Kind wünscht?
26.01.2010 10:52
Zitat von carow84:
@kiwu So wie es gestern klang, ist es schon eine Art Routineuntersuchung bzw. Behandlung. Ich hatte ja erst überlegt, ob ich es vielleicht im Herzzentrum in Leipzig machen lasse, aber wenn das dort soo oft gemacht wird, ist es sicher Fließbandarbeit. Die Schwestern gestern haben mich so beruhigt und gesagt, wenn ich möchte, sitzt sie während der ganzen OP an meinem Kopf und kümmert sich um mich und erzählt mit mir... Das hat mir schon etwas die Angst genommen!
@josy Das mit diesen Gedanken und nicht abschalten können hab ich auch sehr oft. Gerade abends im Bett. Man macht sich heutzutage einfach viel zu viele Gedanken über alles weil man oft sehr unter Druck steht (beruflich). ich versuche dann immer, mit Sport oder irgendwelchen Übungen zu entspannen. Ich war auch schon mal bei einer Therapeutin, weil ich nach dem plötzlichen Tod meiner Oma Panikattacken bekommen habe. Es kommt nur noch sehr selten vor, aber ich denk jeden Tag darüber nach, aber es geht immer weiter und mal wird es besser und leider auch mal schlechter...Ich drück dich ganz doll, dass es dir bald wieder besser geht!
1.) zu der OP: Das finde ich nett von der Schwester! Wann ist es denn soweit (sorry, wenn du das schon mal geschrieben hast...) Und ich glaube nicht, dass bei "Routine-OPs" dann mehr Fehler passieren oder so...ganz im Gegenteil denke ich.
2.) Wie lang ist der Tod von deiner Oma her? Hattest du ein besonders enges Verhältnis zu ihr oder war es die Tatsache des Todes an sich, die dich so belastet hat? Meistens stecken hinter Panikattacken weit tiefgehendere Gründe.
Ich finde es so traurig, dass jeder sein Leben mit einem Kompromiss leben muss ("Aber es muss ja weitergehen...."). Kennt ihr jemanden, der wirklich glücklich ist? Und wenn ja, was ist dessen Geheimrezept? Bitte fragt mal ein bisschen rum, das würd mich wirklich interessieren!
26.01.2010 10:53
Zitat von MaryLou88:
Huhu ihr Lieben,
Hab gestern Lars geschrieben, dass ich ihn mag. (Wollte das ja eigentlich noch nicht) Aber ich konnte gestern nicht anders. Und was sagt er??? Weiß ich doch schon längst. Toll hab ich mir gedacht und nun??? Naja er meinte dann die Art wie ich ihn ansehe und wie ich mit ihm schreibe und rede und wie ich mich in seiner gegenwart benehme. Oh man und dann hab ich ihn auch noch gefragt was er denn dazu sagt. Seine Antwort:
Ja was sag ich denn dazu, ich glaube ich sehe das genauso. Weiß nicht so seit dem wir uns das erstemal wieder getroffen haben und wie wir geschrieben haben fand ich super!
Ihr glaubt gar nicht wie happy ich gestern war.
Ist Lars der Papa von Dana?? Wird das jetzt doch wieder was?
26.01.2010 10:58
Zitat von Kinderwunsch83:
Bei der Gruppe wäre ich sofort dabei.
Josy ich kann dich so gut verstehen. Manchmal weiß ich nicht wohin mit meinen Gedanken und Sorgen und habe das Gefühl ich muss einfach einmal stundenlang nur weinen um den Druck loszuwerden. Es gibt Tage das gehts mir supergut, ich bin optimistisch, denke dass sich alles schon so werden wird wie es sein soll: also gut. Aber dann gibt es diese Tage wie gestern oder auch heute. Ich bin den ganzen Tag nur am grübeln, kann nicht einschlafen. Mache mir über alles gedanken. Momentan natürlich im Vordergrund der Kinderwunsch: werde ich jemals ein Kind haben? Kann ich ss werden? Reicht das wenige herzeln bei uns damit ich ss werde? Ist es mir vlt vorherbestimmt ohne Kinder alt zu werden? Dann jetzt die Sorgen um meine Mama. Sie und ihr Freund haben sich getrennt. Ich wohne 350 km weit weg. Wie wird sie es schaffen. Kommt sie darüber hinweg, wie läuft das mit der Wohnung? Was kann ich tun, ich bin so weit weg.....
das war mal ein kurzer einblick in meine Gedanken und schon wieder bin ich den Tränen nahe. Ich war ein paar mal bei einer Therapeutin und das hat mir gut getan aber ich konnte die möglichen Sprechstunden nicht mit meiner Arbeit vereinbaren....
Oh man ergab das jetzt eigentlich alles einen Sinn?
Natürlich ergab das einen Sinn!
Die Fragen rund um den Kinderwunsch bewegen glaube ich alle, die nach mehreren Zyklen nicht schwanger werden. Es zehrt einfach an den Nerven! Je länger es dauert, desto mehr Unsicherheiten tauchen auf und desto ungeduldiger wird man selbst.
Und wegen deiner Mum: Du kannst nur für sie da sein. Den Rest muss sie alleine machen. Aber SIE ist DEINE Mum! Ich bin mir sicher, sie bekommt das auf die Reihe! Sonst: Kannst du dir mal frei nehmen und zu ihr fahren? Dann kannst du sie unterstützen bei was auch immer nötig ist! Wenn das nicht geht, kannst du dich immerhin als "seelischen Mülleimer" zur Verfügung stellen. Du kannst auf jeden Fall etwas tun!
26.01.2010 11:00
Zitat von Yuurei:
Ich überlege in so einer situation immer, was ich wohl denken würde, wenn ich nicht diese probleme hätte, erkläre dem anderen dann grob wie ich ticke und dass sowas nicht passiert ^^
Jo, clean bleiben find ich persönlich ganz wichtig, man sperrt ja das problem mit den medis ja nur ein, löst es aber nicht. Ich hatte zwei verschiedene, beide hab ich selbst abgesetzt und mir dann eine verhaltensthera gesucht und ich bin mit der Lösung am zufriedensten. die Freude kommt auch wieder, bzw. muss man sie erst mal erkennen und zulassenich für meinen teil, hab sie weder erkannt noch zugelassen, jetzt nach der trennung und dem Umschmiss meines gesamten Lebens, ist sie plötzlich wieder da, wie aus heiterem Himmel und ich kann sie jetzt genießen und auskosten.
so~ nu muss ich mal ein wenig telefonierenich hab nämlich vorhin die zusage für meinen studienplatz bekommen und muss die frohe kunde verbreiten ^^
Das ist schön! Also hast du deinen Energieräuber schon gefunden! Ich ahne, dass meiner die Arbeit ist... naja.. haben wir ja schon durchgekaut dieses Thema ^^ Ich hoffe, dass ich auch bald mal an dem Punkt angelangt bin, an dem du jetzt bist. Ich möchte auch (und das hab ich gestern schon meinem Schatz gesagt) mein Leben umschmeissen. Aber ich weiss eben nicht wie. Mein Verstand hindert mich dran, das zu tun, was mein Herz mir sagt....
Herzlichen Glückwunsch zum Studienplatz!!! Was wirst du denn studieren??
26.01.2010 11:04
Zitat von Zauberfee5182:
Guten Morgen ihr süßen, ich verfolge hier ganz interessiert was ihr schreibt! Ich kann euch leider keine Tipps geben. Ich versuche Problemen immer aus dem Weg zu gehen, oder Niederlagen zu verdrängen, mit dem Ziel,dass es einen sowieso irgendwann einholt. Mir wird oft von aussenstehenden gesagt: Mensch du bist immer so gelassen.... Natürlich bin ich gelassen, denn was bringts ob ich mich aufrege oder nicht, ändern kann man es meistens eh nicht... aber ich sitze sooooo oft hinterher zu hause und grübel...... Mein Lebensmotto ist: Erfolgreich ist der, der immer einmal mehr aufsteht, als er hingefallen ist!
Das setzt einen unter Permanentdruck...
Mein Schatz hat auch diese Einstellung. "Was bringt es dir, dich aufzuregen?"... nichts bringt es mir, aber ich kanns nicht ändern! Ich meine manchmal, mich für ihn dazu aufregen zu müssen.... oder mir für ihn zusätzlich Sorgen machen zu müssen...
Der Leitspruch hat was Wahres! Aber ich würde ihn für mich persönlich etwas abändern:
"Erfolgreich ist der, der versucht, die Steine vorauszusehen und zu umgehen, die ihn in den Weg gelegt werden, anstatt darüber zu stolpern"
Und dieses permanenete Voraussehen wollen kostet einiges an Kraft...
26.01.2010 11:08
Zitat von josy_at:
Zitat von Zauberfee5182:
Guten Morgen ihr süßen, ich verfolge hier ganz interessiert was ihr schreibt! Ich kann euch leider keine Tipps geben. Ich versuche Problemen immer aus dem Weg zu gehen, oder Niederlagen zu verdrängen, mit dem Ziel,dass es einen sowieso irgendwann einholt. Mir wird oft von aussenstehenden gesagt: Mensch du bist immer so gelassen.... Natürlich bin ich gelassen, denn was bringts ob ich mich aufrege oder nicht, ändern kann man es meistens eh nicht... aber ich sitze sooooo oft hinterher zu hause und grübel...... Mein Lebensmotto ist: Erfolgreich ist der, der immer einmal mehr aufsteht, als er hingefallen ist!
Das setzt einen unter Permanentdruck...
Mein Schatz hat auch diese Einstellung. "Was bringt es dir, dich aufzuregen?"... nichts bringt es mir, aber ich kanns nicht ändern! Ich meine manchmal, mich für ihn dazu aufregen zu müssen.... oder mir für ihn zusätzlich Sorgen machen zu müssen...
Der Leitspruch hat was Wahres! Aber ich würde ihn für mich persönlich etwas abändern:
"Erfolgreich ist der, der versucht, die Steine vorauszusehen und zu umgehen, die ihn in den Weg gelegt werden, anstatt darüber zu stolpern"
Und dieses permanenete Voraussehen wollen kostet einiges an Kraft...
oh ja! ich habe auch immer gedacht, das ich im job nicht austausch bar bin... jetzt werde ich eines besseren belehrt und weiß du was, es geht mir richtig gut damit...
26.01.2010 11:10
Zitat von josy_at:
Zitat von Zauberfee5182:
Guten Morgen ihr süßen, ich verfolge hier ganz interessiert was ihr schreibt! Ich kann euch leider keine Tipps geben. Ich versuche Problemen immer aus dem Weg zu gehen, oder Niederlagen zu verdrängen, mit dem Ziel,dass es einen sowieso irgendwann einholt. Mir wird oft von aussenstehenden gesagt: Mensch du bist immer so gelassen.... Natürlich bin ich gelassen, denn was bringts ob ich mich aufrege oder nicht, ändern kann man es meistens eh nicht... aber ich sitze sooooo oft hinterher zu hause und grübel...... Mein Lebensmotto ist: Erfolgreich ist der, der immer einmal mehr aufsteht, als er hingefallen ist!
Das setzt einen unter Permanentdruck...
Mein Schatz hat auch diese Einstellung. "Was bringt es dir, dich aufzuregen?"... nichts bringt es mir, aber ich kanns nicht ändern! Ich meine manchmal, mich für ihn dazu aufregen zu müssen.... oder mir für ihn zusätzlich Sorgen machen zu müssen...
Der Leitspruch hat was Wahres! Aber ich würde ihn für mich persönlich etwas abändern:
"Erfolgreich ist der, der versucht, die Steine vorauszusehen und zu umgehen, die ihn in den Weg gelegt werden, anstatt darüber zu stolpern" Und dieses permanenete Voraussehen wollen kostet einiges an Kraft...
Jappö...das unterschreib ich gaaanz genau so
.
Guten morgen...musste erstma alles nachlesen und jetzt quäl ich mich mal durch den SChnee und geh einkaufen...bis dann ihr Süßen
26.01.2010 11:12
Zitat von josy_at:och josy...werden therapeuten bei euc nicht bezahlt?
Zitat von IwillBeMamaSoon:
Hey Josy kann Dich gut verstehen leide ja auch unter Depressionen nehme aufgrund des Kinderwunsches keine Antidepressiva und mache aber ne Therapie...
Ich wurde in meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bis zu 3. Lehrjahr gemobbt und bin trotz Notendurchschnitt von 2,2 rausgeflogen weil ich vom Stress ständig krank war und die Fehlzeiten überschritten hatte...
Hatte damals total Angst was neues zu machen hatte Angst wieder gemobbt zu werden...wieder krank zu sein...ich habe dann damals beschlossen(dumm und naiv wie ich war)!Ich bekomme erstmal Kinder und mache danach eine Ausbildung...so verkehrt finde ich den Gedanken nicht, denn durch Kinder wird man reifer stärker das Selbstbewusstsein steigt und man geht mit Konflikten ganz anders um...andererseits wird es schwer mit Kindern noch ne Ausbildung unter einen Hut zu bekommen...meine Familie bzw meine Mutter verachtet meine Einstellung und meint ich wäre faul...was nicht an dem ist...ich gestalte mein Leben nur so wie es für mich am einfachsten gelingt bzw wie ich es für gut erachte...also wenn du meinst es ist der richtige zeitpunkt dann ist er es auch und mach dich net zu verrückt wegen herzeln das hemmt meistens nochmehr...Fühl Dich gedrückt...LG Sony
Therapie hab ich auch schon versucht, aber es ist bei uns echt schwer, was zu finden, was man sich leisten kann. Irgendwann hab ich dann einfach drauf gesch** und hab mir einen normalen Therapeuten gesucht für 80€ in der Stunde... aber bei dem hab ich mich echt nicht wohl gefühlt. Dann hab ich die Thera geschmissen und war noch demotivierter als zuvor....
Bin dann dazu übergegangen, dass ich mir selbst helfe. In Form von Eigenarbeit (Bücher) und Informationen von Betroffenen (Selbsthilfegruppen). Das dauert zwar wohl länger, aber dafür kann ich mir das selbst einteilen, wieviel ich mir zutraue und so. Wobei mir eine nette Therapeutin, die ich mir leisten kann und bei der ich mich wohlfühle schon lieber wäre natürlich, aber ich kann mich zur Zeit nicht auch noch mit dem befassen... Noch mehr Bereiche im Leben, wo Rückschläge und Enttäuschungen zu erwarten sind, gehen im Moment einfach nicht .... KiWu und Arbeit reichen zur Zeit völlig...
Bezüglich Familie: Mein Dad weiss nichts von meinen Problemen. Er würde es vermutlich auch nicht verstehen und ich möchte ihn nicht belasten. Meine Mum weiss es und hilft mir auch aber auch sie lasse ich meistens im ungewissen, sie hat genug eigene Probleme. Im realen Leben helfen mir eine Freundin (die selbst an Borderline und Panik leidet) und eben mein Schatz.
Und zu der "Herkunft"... darüber kann ich nur spekulieren. Das hat mir auch öfter zu schaffen gemacht: Ich habe doch keine Probleme! Ich hatte eine schöne Kindheit, ich habe eine Ausbildung, ich lebe in einer guten Beziehung, habe Freunde, habe einen Job, kann ganz gut Leben (finanziell) und habe nie etwas Tragisches erleben müssen. Ich habe doch gar kein "Recht" depressiv zu sein!
Mittlerweile weiß ich, dass es nicht darum geht, was man erleiden oder erdulden muss, sondern wie man mit Problemen umgeht. Manche erleben schlimmeres und können besser damit leben als andere.
aber eins lass dir sagen man braucht kein Recht um depressiv zu sein...und es hat nicht immer mit gut oder schlecht Leben zu tun...Viele auch Promis leiden an Depressionen obwohl sie alles haben....Wichtig finde ich nur immer dass ich weiß mit dem Problem nicht allein zu sein!LG Soony - Dieses Thema wurde 31 mal gemerkt
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