Mütter- und Schwangerenforum

Hibbeln auf ein Frühjahr/Sommerbaby 2021.... Wer macht mit 😊 - geschlossene Gruppe

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FräuleinS
3679 Beiträge
31.01.2021 15:24
Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

Zitat von Luna1105:

Zitat von FräuleinS:

...

Ach das freut mich
Schön, dass du jetzt wegen dem blauen Fleck etwas beruhigt bist! Wie geht es dem Kleinen? Und wie hat denn eigentlich dein Großer reagiert auf seinen Bruder?


Der große Bruder liebt den Kleinen, aber er dachte vermutlich, dass er schon etwas mehr kann er nimmt ihn aber gerne auf den Arm oder kämmt seine drei Haare
Der Kleine war heute Nacht ganz schlecht drauf. Kam gar nicht an die Brust, suchte aber dauernd. Dafür trank er heute Vormittag sehr gut. Jetzt gerade war er wieder überfordert, schlief dann aber nach 2Sek ein.

Ich freu mich drauf, wenn ich wieder voll belastbar bin und auch nachts einfach aufstehen kann ohne irgendein ziehen oder schwachen Beinen. Ich glaube nämlich ein Ortswechsel hätte uns beiden gut getan und es war gar nicht groß der Hunger. Aber mit dem Hintergedanken, dass er zunehmen muss war das nicht leicht zu ertragen.

Oh das vermute ich bei Maja auch, die wird ihn sicher mit nehmen wollen, sie fährt schon Bagger auf meinem Bauch
Aber sonst klingt es sehr süß

Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder fit bist
Maja hat heute die Kinderwagen wanne probe gelegen


Spricht Maya schon? Bei 2 jährigen gibt es ja Welten in der Entwicklung. Das stelle ich mir nochmal anstrengender vor. Wird dein Mann zuhause bleiben?
Lynnia
3334 Beiträge
31.01.2021 16:08
Zitat von FräuleinS:

Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

Zitat von Luna1105:

...


Der große Bruder liebt den Kleinen, aber er dachte vermutlich, dass er schon etwas mehr kann er nimmt ihn aber gerne auf den Arm oder kämmt seine drei Haare
Der Kleine war heute Nacht ganz schlecht drauf. Kam gar nicht an die Brust, suchte aber dauernd. Dafür trank er heute Vormittag sehr gut. Jetzt gerade war er wieder überfordert, schlief dann aber nach 2Sek ein.

Ich freu mich drauf, wenn ich wieder voll belastbar bin und auch nachts einfach aufstehen kann ohne irgendein ziehen oder schwachen Beinen. Ich glaube nämlich ein Ortswechsel hätte uns beiden gut getan und es war gar nicht groß der Hunger. Aber mit dem Hintergedanken, dass er zunehmen muss war das nicht leicht zu ertragen.

Oh das vermute ich bei Maja auch, die wird ihn sicher mit nehmen wollen, sie fährt schon Bagger auf meinem Bauch
Aber sonst klingt es sehr süß

Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder fit bist
Maja hat heute die Kinderwagen wanne probe gelegen


Spricht Maya schon? Bei 2 jährigen gibt es ja Welten in der Entwicklung. Das stelle ich mir nochmal anstrengender vor. Wird dein Mann zuhause bleiben?

Maja hat zum Glück so vor 6 wochen angefangen richtig viel zu sprechen, mittlerweile sind wir bei 2-3 Wortsätzen und verstehen würde ich behaupten tut sie alles, mehr als gut ist ab und zu
Sie weiß zumindest genau was sie nicht will und kann das ohne tobsuchtsanfalle kommunizieren, daher mache ich mir da gar nicht so viele Sorgen.
Sie ist aber sehr fürsorglich und besorgt wenn jemand weint oder Schmerzen hat, das könnte problematisch werden wenn Lars weint und wir auch nicht wissen wieso. Tagsüber ist sie echt das perfekte Kind, aber es gibt einige schwierige Nächte/Abende an denen sie mich viel braucht, das ist die andere Seite die mir Sorgen bereitet.
Mein Mann hat 4 Wochen urlaub ab Geburt mit option auf 2 weitere, ich hoffe bis dahin haben wir uns soweit eingespielt, dass es kein Drama ist wenn er weg ist
Maja geht aber ja auch 5 stunden am Tag in die Krippe, wenn sie das dann mag. Wenn sie zuhause bleiben will darf sie das solange wir beide da sind auf jeden Fall. Wenn ich alleine bin kommt es sicher auf den Tag an
Akumiii
1692 Beiträge
31.01.2021 16:13
Huhu ihr Lieben,

ihr könnt mich auch von der Liste nehmen. Nicht weil ich nicht mehr bei euch sein WILL, sondern weil es so einfach nicht mehr wirklich schön ist. Alle sind schon hochschwanger bzw haben schon ihr Wunder geboren, während man selbst immer noch hibbelt und es immer noch nicht geklappt hat. Mitreden ist auch so eine Sache, mich zieht das dann doch etwas runter, schließlich hat man in der Gruppe gleichzeitig gehibbelt und jeder zieht an einem vorbei
Daher auch meine rege aktivität in dieser Gruppe.

Habe mich die Tage zu den Oktoberbärlies gesellt und hoffe mit neuer, positiver Energie, dass es diesmal geklappt hat (ES+7). Ich habe diesmal den ES ausgelöst mit Spritze und ein letztes mal GvnP. Sollte es nicht geklappt haben, starten wir die erste IUI nächsten Zyklus. 3 versuchen wir und dann pausieren wir mit dem KiWu bis Ende des Jahres, wo wir heiraten. Dann gehts mit IVF oder ICSI weiter.

Fange auch im Februar wieder zu arbeiten an, der Plan damals war ja von Elternzeit in Elternzeit. Na, es läuft ja selten im Leben wie erhofft.

Ich wünsche euch und euren Kleinen alles Liebe, viel Gesundheit und allen wo es bald soweit ist, eine tolle, komplikationslose Geburt
FräuleinS
3679 Beiträge
31.01.2021 16:24
Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

...

Oh das vermute ich bei Maja auch, die wird ihn sicher mit nehmen wollen, sie fährt schon Bagger auf meinem Bauch
Aber sonst klingt es sehr süß

Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder fit bist
Maja hat heute die Kinderwagen wanne probe gelegen


Spricht Maya schon? Bei 2 jährigen gibt es ja Welten in der Entwicklung. Das stelle ich mir nochmal anstrengender vor. Wird dein Mann zuhause bleiben?

Maja hat zum Glück so vor 6 wochen angefangen richtig viel zu sprechen, mittlerweile sind wir bei 2-3 Wortsätzen und verstehen würde ich behaupten tut sie alles, mehr als gut ist ab und zu
Sie weiß zumindest genau was sie nicht will und kann das ohne tobsuchtsanfalle kommunizieren, daher mache ich mir da gar nicht so viele Sorgen.
Sie ist aber sehr fürsorglich und besorgt wenn jemand weint oder Schmerzen hat, das könnte problematisch werden wenn Lars weint und wir auch nicht wissen wieso. Tagsüber ist sie echt das perfekte Kind, aber es gibt einige schwierige Nächte/Abende an denen sie mich viel braucht, das ist die andere Seite die mir Sorgen bereitet.
Mein Mann hat 4 Wochen urlaub ab Geburt mit option auf 2 weitere, ich hoffe bis dahin haben wir uns soweit eingespielt, dass es kein Drama ist wenn er weg ist
Maja geht aber ja auch 5 stunden am Tag in die Krippe, wenn sie das dann mag. Wenn sie zuhause bleiben will darf sie das solange wir beide da sind auf jeden Fall. Wenn ich alleine bin kommt es sicher auf den Tag an


Wenn Maya generell gerne in die Kita geht, dann würde ich sie auch schicken, wenn du zuhause bist. Muss ja nicht 8Std am Tag sein. Aber den meisten Kindern tut es gut nochmal einen anderen Alltag zu haben. Und auch wenn die Kita anstrengend ist für ein Kind (so wie Arbeit für Erwachsene), so bietet sie einen schönen Ausgleich (so wie Arbeit eben ).
Ich weiß auch gar nicht, ob 2 jährige das schon überblicken können, dass das Baby bei Mama ist und sie selbst doch in der Kita, sich also abgeschoben fühlen. Das konnte ich zumindest so noch nicht wahrnehmen auf der Arbeit (was anderes ist es natürlich, wenn Kinder immer wieder die ersten und die letzten in der Kita sind, da zeigen Kinder schon gewisse Emotionen bei, aber meist sind das auch Kinder mit einem gewissen Hintergrund).

Vielleicht weint Lars auch einfach nie Ansonsten gibt es leider immer mal wieder Phasen, wo Nächte anstrengend sind ... auch 8jährige haben manchmal Albträume (und erinnern sich dankenswerterweise am nächsten Tag nicht dran, dass man die Nacht an seinem Bett saß )
FräuleinS
3679 Beiträge
31.01.2021 16:30
Zitat von Akumiii:

Huhu ihr Lieben,

ihr könnt mich auch von der Liste nehmen. Nicht weil ich nicht mehr bei euch sein WILL, sondern weil es so einfach nicht mehr wirklich schön ist. Alle sind schon hochschwanger bzw haben schon ihr Wunder geboren, während man selbst immer noch hibbelt und es immer noch nicht geklappt hat. Mitreden ist auch so eine Sache, mich zieht das dann doch etwas runter, schließlich hat man in der Gruppe gleichzeitig gehibbelt und jeder zieht an einem vorbei
Daher auch meine rege aktivität in dieser Gruppe.

Habe mich die Tage zu den Oktoberbärlies gesellt und hoffe mit neuer, positiver Energie, dass es diesmal geklappt hat (ES+7). Ich habe diesmal den ES ausgelöst mit Spritze und ein letztes mal GvnP. Sollte es nicht geklappt haben, starten wir die erste IUI nächsten Zyklus. 3 versuchen wir und dann pausieren wir mit dem KiWu bis Ende des Jahres, wo wir heiraten. Dann gehts mit IVF oder ICSI weiter.

Fange auch im Februar wieder zu arbeiten an, der Plan damals war ja von Elternzeit in Elternzeit. Na, es läuft ja selten im Leben wie erhofft.

Ich wünsche euch und euren Kleinen alles Liebe, viel Gesundheit und allen wo es bald soweit ist, eine tolle, komplikationslose Geburt


Das kann ich total verstehen! Aber sag uns trotzdem Bescheid, sobald der positive Test in deiner Hand ist

Magst du was über seine Hochzeitspläne erzählen? Ich würde ja so gerne nochmal heiraten wenn es sein muss auch in meinem alten Kleid. Aber mein Mann hält mich für bekloppt es war aber auch schweineteuer, das geb ich zu. Ich drücke dir alle Daumen, dass du deine Pläne dieses Jahr verwirklichen kannst, insbesondere im Hinblick auf die Pandemie.
Lynnia
3334 Beiträge
31.01.2021 16:30
Zitat von FräuleinS:

Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

Zitat von Lynnia:

...


Spricht Maya schon? Bei 2 jährigen gibt es ja Welten in der Entwicklung. Das stelle ich mir nochmal anstrengender vor. Wird dein Mann zuhause bleiben?

Maja hat zum Glück so vor 6 wochen angefangen richtig viel zu sprechen, mittlerweile sind wir bei 2-3 Wortsätzen und verstehen würde ich behaupten tut sie alles, mehr als gut ist ab und zu
Sie weiß zumindest genau was sie nicht will und kann das ohne tobsuchtsanfalle kommunizieren, daher mache ich mir da gar nicht so viele Sorgen.
Sie ist aber sehr fürsorglich und besorgt wenn jemand weint oder Schmerzen hat, das könnte problematisch werden wenn Lars weint und wir auch nicht wissen wieso. Tagsüber ist sie echt das perfekte Kind, aber es gibt einige schwierige Nächte/Abende an denen sie mich viel braucht, das ist die andere Seite die mir Sorgen bereitet.
Mein Mann hat 4 Wochen urlaub ab Geburt mit option auf 2 weitere, ich hoffe bis dahin haben wir uns soweit eingespielt, dass es kein Drama ist wenn er weg ist
Maja geht aber ja auch 5 stunden am Tag in die Krippe, wenn sie das dann mag. Wenn sie zuhause bleiben will darf sie das solange wir beide da sind auf jeden Fall. Wenn ich alleine bin kommt es sicher auf den Tag an


Wenn Maya generell gerne in die Kita geht, dann würde ich sie auch schicken, wenn du zuhause bist. Muss ja nicht 8Std am Tag sein. Aber den meisten Kindern tut es gut nochmal einen anderen Alltag zu haben. Und auch wenn die Kita anstrengend ist für ein Kind (so wie Arbeit für Erwachsene), so bietet sie einen schönen Ausgleich (so wie Arbeit eben ).
Ich weiß auch gar nicht, ob 2 jährige das schon überblicken können, dass das Baby bei Mama ist und sie selbst doch in der Kita, sich also abgeschoben fühlen. Das konnte ich zumindest so noch nicht wahrnehmen auf der Arbeit (was anderes ist es natürlich, wenn Kinder immer wieder die ersten und die letzten in der Kita sind, da zeigen Kinder schon gewisse Emotionen bei, aber meist sind das auch Kinder mit einem gewissen Hintergrund).

Vielleicht weint Lars auch einfach nie Ansonsten gibt es leider immer mal wieder Phasen, wo Nächte anstrengend sind ... auch 8jährige haben manchmal Albträume (und erinnern sich dankenswerterweise am nächsten Tag nicht dran, dass man die Nacht an seinem Bett saß )

Maja geht sehr gerne in die Krippe zum Glück, sie kommt aber auch immer am Ende der bringzeit und wir früh geholt, und will dann gar nicht weg
Aber das kann man sicher auch mit ihr besprechen, notfalls ist sie dann mal nen Tag unglücklich wenn sie morgens sagt sie will nicht und dann um 11 doch will, aber das wird sich zeigen

Ich hoffe ja auch auf ein Baby, das selten weint
Kann natürlich auch sein, dass sie dann auf einmal doch die Eifersucht packt und sie ganz viel Aufmerksamkeit möchte, aber das ist zumindest aktuell nicht ihr Charakter, im Gegenteil sie mag immer andere Kinder mit einbeziehen (oder hunde, oder irgendwelche Maschinen )

Und wegen der Nächte, unser Bett ist jetzt ja größer, sie braucht zwar die Gitterstäbe meistens, aber vielleicht kann man sie sonst auch zu uns holen, oder ich schlaf mit Lars bei ihr da steht auch ne 1,40 Matratze
Luna1105
919 Beiträge
02.02.2021 14:07
Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

Zitat von Lynnia:

Zitat von FräuleinS:

...

Maja hat zum Glück so vor 6 wochen angefangen richtig viel zu sprechen, mittlerweile sind wir bei 2-3 Wortsätzen und verstehen würde ich behaupten tut sie alles, mehr als gut ist ab und zu
Sie weiß zumindest genau was sie nicht will und kann das ohne tobsuchtsanfalle kommunizieren, daher mache ich mir da gar nicht so viele Sorgen.
Sie ist aber sehr fürsorglich und besorgt wenn jemand weint oder Schmerzen hat, das könnte problematisch werden wenn Lars weint und wir auch nicht wissen wieso. Tagsüber ist sie echt das perfekte Kind, aber es gibt einige schwierige Nächte/Abende an denen sie mich viel braucht, das ist die andere Seite die mir Sorgen bereitet.
Mein Mann hat 4 Wochen urlaub ab Geburt mit option auf 2 weitere, ich hoffe bis dahin haben wir uns soweit eingespielt, dass es kein Drama ist wenn er weg ist
Maja geht aber ja auch 5 stunden am Tag in die Krippe, wenn sie das dann mag. Wenn sie zuhause bleiben will darf sie das solange wir beide da sind auf jeden Fall. Wenn ich alleine bin kommt es sicher auf den Tag an


Wenn Maya generell gerne in die Kita geht, dann würde ich sie auch schicken, wenn du zuhause bist. Muss ja nicht 8Std am Tag sein. Aber den meisten Kindern tut es gut nochmal einen anderen Alltag zu haben. Und auch wenn die Kita anstrengend ist für ein Kind (so wie Arbeit für Erwachsene), so bietet sie einen schönen Ausgleich (so wie Arbeit eben ).
Ich weiß auch gar nicht, ob 2 jährige das schon überblicken können, dass das Baby bei Mama ist und sie selbst doch in der Kita, sich also abgeschoben fühlen. Das konnte ich zumindest so noch nicht wahrnehmen auf der Arbeit (was anderes ist es natürlich, wenn Kinder immer wieder die ersten und die letzten in der Kita sind, da zeigen Kinder schon gewisse Emotionen bei, aber meist sind das auch Kinder mit einem gewissen Hintergrund).

Vielleicht weint Lars auch einfach nie Ansonsten gibt es leider immer mal wieder Phasen, wo Nächte anstrengend sind ... auch 8jährige haben manchmal Albträume (und erinnern sich dankenswerterweise am nächsten Tag nicht dran, dass man die Nacht an seinem Bett saß )

Maja geht sehr gerne in die Krippe zum Glück, sie kommt aber auch immer am Ende der bringzeit und wir früh geholt, und will dann gar nicht weg
Aber das kann man sicher auch mit ihr besprechen, notfalls ist sie dann mal nen Tag unglücklich wenn sie morgens sagt sie will nicht und dann um 11 doch will, aber das wird sich zeigen

Ich hoffe ja auch auf ein Baby, das selten weint
Kann natürlich auch sein, dass sie dann auf einmal doch die Eifersucht packt und sie ganz viel Aufmerksamkeit möchte, aber das ist zumindest aktuell nicht ihr Charakter, im Gegenteil sie mag immer andere Kinder mit einbeziehen (oder hunde, oder irgendwelche Maschinen )

Und wegen der Nächte, unser Bett ist jetzt ja größer, sie braucht zwar die Gitterstäbe meistens, aber vielleicht kann man sie sonst auch zu uns holen, oder ich schlaf mit Lars bei ihr da steht auch ne 1,40 Matratze

Das klingt doch gut, euer Plan am Ende werdet ihr gute Lösungen finden und vieles ergibt sich sicher auch von selber!
Luna1105
919 Beiträge
02.02.2021 15:59
Ich kopiere mal aus dem Januar Thread:
Hier mein Geburtsbericht (lang )
In der Nacht von Dienstag, 19.1. auf Mittwoch hatte ich Senkwehen, die über vier Stunden recht regelmäßig kamen und dann wieder aufhörten. Tasten am Muttermund ergab, dass zwar alles weich, aber noch verschlossen war. In der darauffolgenden Nacht das gleiche Spiel, aber diesmal habe ich versucht, weiterzuschlafen und habe dann mehrere Stunden mit Wehen vor mich hingedöst. Zum Glück konnte ich tagsüber ohne Wehen noch etwas Schlaf nachholen. Die dritte Nacht war dann teilweise sehr unangenehm, so dass ich wenig Schlaf bekam (auch wegen dem immer noch andauernden Husten, der mich quälte). Freitags war ein anstrengender Tag, da die Hunde mich einfach nicht zur Ruhe kommen ließen und ich vollkommen übermüdet und war. Am Abend, als mein Freund von der Arbeit kam, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch....das hat die Maus wohl gemerkt und beschlossen, jetzt ist es Zeit, die Welt kennenzulernen. Ab halb zwölf wieder Wehen, gegen Mitternacht wollte ich in die Badewanne, da ich eh wieder nicht schlafen konnte. Die Wehen - inzwischen eine Kombi aus Ziehen im Unterbauch, Rückenschmerzen und einem schmerzhaften Gefühl in den Oberschenkeln - wurden regelmäßiger und kamen dann bald alle fünf Minuten. Da ich das aber durch die Nächte davor schon kannte, war ich mir lange nicht sicher, ob es jetzt wirklich richtig losgegangen war. Um halb zwei war ich dann so müde, dass ich mich hinlegen wollte und zog aufs Sofa um. So konnte auch mein Freund noch zwei Stunden schlafen, da er mich in der Wanne natürlich nicht unbeaufsichtigt ließ. In Seitenlage nickte ich zwischen jeder Wehe ein und wachte zum Veratmen wieder auf. Die Schmerzen im Rücken machten mir am meisten zu schaffen, was aber auch an der Position lag. Irgendwann hielt ich es im Liegen nicht mehr gut aus und verbrachte einige Zeit in der Küche sitzend, wobei ich mich in den Wehen nach hinten gelehnt aufstützte. Um halb fünf rief ich dann die Hebamme an, weil ich mir inzwischen Unterstützung wünschte und beim Tasten gemerkt hatte, dass der Muttermund einige cm geöffnet war. Sie riet mir, noch einmal in die Wanne zu gehen, um zu sehen, ob ich dort zwischen den Wehen besser entspannen kann. Das tat ich und das Wasser half tatsächlich, die Wehen besser zu bewältigen. Da die Abstände inzwischen noch kleiner wurden, bat ich um 6:15 Uhr die Hebamme, sich auf den Weg zu machen. Um.haln sieben platzte die Fruchtblase und wir sahen im Badewasser, dass das Fruchtwasser leicht grünlich war. Die nächste Wehe hat mich fast umgehauen, da die Schmerzen von einem Moment auf den anderen sehr sehr stark wurden. Auch verspürte ich bereits einen starken Drang zum Pressen. In dem Moment fühlte ich mich - noch ohne Hebamme - sehr hilflos. Auch mein Freund sagte danach, das war der Moment, wo er kurz Angst hatte. Er hatte in der letzten Stunde den Geburtspool im Wohnzimmer aufgeblasen und befüllt und half mir in einer Wehenpause nach drüben und in den Pool. Die Hebamme, noch 15 Minuten entfernt (sie fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Schneeregen, wie sie nachher erzählte), half mir am Telefon mit den Wehen und hielt mich immer wieder dazu an, lange auszuatmen. Seit die Fruchtblase gesprungen war, jammerte ich in den Wehen laut mit, da Veratmen nicht mehr funktionierte. So standen wir noch einige Wehen durch und um 7 Uhr war die Hebamme endlich da. Sie hörte als allererstes die Herztöne des Babys ab, um zu schauen, ob das Fruchtwasser durch akuten Stress grün geworden war. Die Maus war aber entspannt, was mich sehr beruhigte. Beim Tasten fühlte sie, dass der Muttermund vollständig offen war und das Köpfchen perfekt vor dem Ausgang stand. Unter ihrer Anleitung wechselte ich die Position und kniete im Pool, mit einem Arm über den Rand gehängt und den anderen im Wasser abgestützt. Sie ermutigte mich zum Mitschieben und zeigte mir immer wieder, wohin ich das Köpfchen schieben sollte. Die Position war für den Rücken deutlich angenehmer, aber inzwischen merkte ich vor allem das brennende Gefühl während den Presswehen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich das Köpfchen einfach nicht über einen bestimmt Punkt rausbekomme und war inzwischen recht erschöpft. Die Hebamme hatte noch eine Kollegin dazubestellt und während mein Freund nach draußen ging, um sie reinzuholen, wurde das Köpfchen geboren. Dann war erstmal eine längere Wehenpause. Ich hörte die Hebamme nach meinem Freund rufen und als es schließlich weiterging, kamen die zweite Hebamme, mein Freund und das Baby gleichzeitig am bzw. im Pool an. Das war um 7:37 Uhr. Die Hebamme hatte mich angefeuert, das restliche Baby mit der nächsten Wehe rauszuschieben und irgendwie hat das geklappt. Sie schob das kleine glitschige etwas im Wasser zu mir und ich konnte die Maus hochheben. Nicht sehr weit, da die Nabelschnur recht kurz war, aber es ging. Die Kleine fühlte sich im Poolwasser recht zuhause und brauchte deswegen einen Moment, um anzukommen. Mit etwas Hilfe der Hebamme fing sie nach einer Minute an, herumzuknatschen und dann krähte sie einmal laut und begann zu atmen. Laut Hebamme ist das bei Wassergeburten wohl recht häufig der Fall, da im warmen Wasser Plazenta und und Nabelschnur das Baby noch so gut versorgen, dass sie etwas Zeit brauchen, um zu kapieren, dass sie jetzt selber fürs Atmen verantwortlich sind
Jedenfalls saßen wir zwei noch eine Weile im Wasser, um auf die Plazenta zu warten. Da die sich aber Zeit ließ, zogen wir dann doch aufs Sofa um, wo die Plazenta endlich kam und mein Freund die Maus das erste Mal auf den Arm nehmen konnte. Währenddessen nähten die beiden Hebammen zwei nicht allzu schlimme Geburtsverletzungen und ich bekam dann auch die Kleine zurück, um sie anzulegen.
Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung, unser kleines Mädchen bei uns daheim auf die Welt zu bringen und ich bin sehr stolz - auch auf meinen Freund - dass wir das so toll hin bekommen haben. Im Nachhinein hätte ich die Hebamme deutlich früher rufen sollen, da mir ihre Anwesenheit viel Kraft und Sicherheit gegeben hat. Die Dauer der Geburt hatte ich einfach anders eingeschätzt und hätte nie gedacht, dass die Kleine in nur 8 Stunden auf die Welt kommt. Wir sind sehr glücklich
Luna1105
919 Beiträge
02.02.2021 16:02
Zitat von Akumiii:

Huhu ihr Lieben,

ihr könnt mich auch von der Liste nehmen. Nicht weil ich nicht mehr bei euch sein WILL, sondern weil es so einfach nicht mehr wirklich schön ist. Alle sind schon hochschwanger bzw haben schon ihr Wunder geboren, während man selbst immer noch hibbelt und es immer noch nicht geklappt hat. Mitreden ist auch so eine Sache, mich zieht das dann doch etwas runter, schließlich hat man in der Gruppe gleichzeitig gehibbelt und jeder zieht an einem vorbei
Daher auch meine rege aktivität in dieser Gruppe.

Habe mich die Tage zu den Oktoberbärlies gesellt und hoffe mit neuer, positiver Energie, dass es diesmal geklappt hat (ES+7). Ich habe diesmal den ES ausgelöst mit Spritze und ein letztes mal GvnP. Sollte es nicht geklappt haben, starten wir die erste IUI nächsten Zyklus. 3 versuchen wir und dann pausieren wir mit dem KiWu bis Ende des Jahres, wo wir heiraten. Dann gehts mit IVF oder ICSI weiter.

Fange auch im Februar wieder zu arbeiten an, der Plan damals war ja von Elternzeit in Elternzeit. Na, es läuft ja selten im Leben wie erhofft.

Ich wünsche euch und euren Kleinen alles Liebe, viel Gesundheit und allen wo es bald soweit ist, eine tolle, komplikationslose Geburt

Das ist verständlich :/ ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es mit Unterstützung jetzt bald klappt und würde mich ebenfalls freuen, von einem positiven Test zu hören für deinen Job alles Gute!
Danke dir, ebenfalls alles Gute
Lynnia
3334 Beiträge
02.02.2021 16:53
Zitat von Luna1105:

Ich kopiere mal aus dem Januar Thread:
Hier mein Geburtsbericht (lang )
In der Nacht von Dienstag, 19.1. auf Mittwoch hatte ich Senkwehen, die über vier Stunden recht regelmäßig kamen und dann wieder aufhörten. Tasten am Muttermund ergab, dass zwar alles weich, aber noch verschlossen war. In der darauffolgenden Nacht das gleiche Spiel, aber diesmal habe ich versucht, weiterzuschlafen und habe dann mehrere Stunden mit Wehen vor mich hingedöst. Zum Glück konnte ich tagsüber ohne Wehen noch etwas Schlaf nachholen. Die dritte Nacht war dann teilweise sehr unangenehm, so dass ich wenig Schlaf bekam (auch wegen dem immer noch andauernden Husten, der mich quälte). Freitags war ein anstrengender Tag, da die Hunde mich einfach nicht zur Ruhe kommen ließen und ich vollkommen übermüdet und war. Am Abend, als mein Freund von der Arbeit kam, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch....das hat die Maus wohl gemerkt und beschlossen, jetzt ist es Zeit, die Welt kennenzulernen. Ab halb zwölf wieder Wehen, gegen Mitternacht wollte ich in die Badewanne, da ich eh wieder nicht schlafen konnte. Die Wehen - inzwischen eine Kombi aus Ziehen im Unterbauch, Rückenschmerzen und einem schmerzhaften Gefühl in den Oberschenkeln - wurden regelmäßiger und kamen dann bald alle fünf Minuten. Da ich das aber durch die Nächte davor schon kannte, war ich mir lange nicht sicher, ob es jetzt wirklich richtig losgegangen war. Um halb zwei war ich dann so müde, dass ich mich hinlegen wollte und zog aufs Sofa um. So konnte auch mein Freund noch zwei Stunden schlafen, da er mich in der Wanne natürlich nicht unbeaufsichtigt ließ. In Seitenlage nickte ich zwischen jeder Wehe ein und wachte zum Veratmen wieder auf. Die Schmerzen im Rücken machten mir am meisten zu schaffen, was aber auch an der Position lag. Irgendwann hielt ich es im Liegen nicht mehr gut aus und verbrachte einige Zeit in der Küche sitzend, wobei ich mich in den Wehen nach hinten gelehnt aufstützte. Um halb fünf rief ich dann die Hebamme an, weil ich mir inzwischen Unterstützung wünschte und beim Tasten gemerkt hatte, dass der Muttermund einige cm geöffnet war. Sie riet mir, noch einmal in die Wanne zu gehen, um zu sehen, ob ich dort zwischen den Wehen besser entspannen kann. Das tat ich und das Wasser half tatsächlich, die Wehen besser zu bewältigen. Da die Abstände inzwischen noch kleiner wurden, bat ich um 6:15 Uhr die Hebamme, sich auf den Weg zu machen. Um.haln sieben platzte die Fruchtblase und wir sahen im Badewasser, dass das Fruchtwasser leicht grünlich war. Die nächste Wehe hat mich fast umgehauen, da die Schmerzen von einem Moment auf den anderen sehr sehr stark wurden. Auch verspürte ich bereits einen starken Drang zum Pressen. In dem Moment fühlte ich mich - noch ohne Hebamme - sehr hilflos. Auch mein Freund sagte danach, das war der Moment, wo er kurz Angst hatte. Er hatte in der letzten Stunde den Geburtspool im Wohnzimmer aufgeblasen und befüllt und half mir in einer Wehenpause nach drüben und in den Pool. Die Hebamme, noch 15 Minuten entfernt (sie fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Schneeregen, wie sie nachher erzählte), half mir am Telefon mit den Wehen und hielt mich immer wieder dazu an, lange auszuatmen. Seit die Fruchtblase gesprungen war, jammerte ich in den Wehen laut mit, da Veratmen nicht mehr funktionierte. So standen wir noch einige Wehen durch und um 7 Uhr war die Hebamme endlich da. Sie hörte als allererstes die Herztöne des Babys ab, um zu schauen, ob das Fruchtwasser durch akuten Stress grün geworden war. Die Maus war aber entspannt, was mich sehr beruhigte. Beim Tasten fühlte sie, dass der Muttermund vollständig offen war und das Köpfchen perfekt vor dem Ausgang stand. Unter ihrer Anleitung wechselte ich die Position und kniete im Pool, mit einem Arm über den Rand gehängt und den anderen im Wasser abgestützt. Sie ermutigte mich zum Mitschieben und zeigte mir immer wieder, wohin ich das Köpfchen schieben sollte. Die Position war für den Rücken deutlich angenehmer, aber inzwischen merkte ich vor allem das brennende Gefühl während den Presswehen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich das Köpfchen einfach nicht über einen bestimmt Punkt rausbekomme und war inzwischen recht erschöpft. Die Hebamme hatte noch eine Kollegin dazubestellt und während mein Freund nach draußen ging, um sie reinzuholen, wurde das Köpfchen geboren. Dann war erstmal eine längere Wehenpause. Ich hörte die Hebamme nach meinem Freund rufen und als es schließlich weiterging, kamen die zweite Hebamme, mein Freund und das Baby gleichzeitig am bzw. im Pool an. Das war um 7:37 Uhr. Die Hebamme hatte mich angefeuert, das restliche Baby mit der nächsten Wehe rauszuschieben und irgendwie hat das geklappt. Sie schob das kleine glitschige etwas im Wasser zu mir und ich konnte die Maus hochheben. Nicht sehr weit, da die Nabelschnur recht kurz war, aber es ging. Die Kleine fühlte sich im Poolwasser recht zuhause und brauchte deswegen einen Moment, um anzukommen. Mit etwas Hilfe der Hebamme fing sie nach einer Minute an, herumzuknatschen und dann krähte sie einmal laut und begann zu atmen. Laut Hebamme ist das bei Wassergeburten wohl recht häufig der Fall, da im warmen Wasser Plazenta und und Nabelschnur das Baby noch so gut versorgen, dass sie etwas Zeit brauchen, um zu kapieren, dass sie jetzt selber fürs Atmen verantwortlich sind
Jedenfalls saßen wir zwei noch eine Weile im Wasser, um auf die Plazenta zu warten. Da die sich aber Zeit ließ, zogen wir dann doch aufs Sofa um, wo die Plazenta endlich kam und mein Freund die Maus das erste Mal auf den Arm nehmen konnte. Währenddessen nähten die beiden Hebammen zwei nicht allzu schlimme Geburtsverletzungen und ich bekam dann auch die Kleine zurück, um sie anzulegen.
Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung, unser kleines Mädchen bei uns daheim auf die Welt zu bringen und ich bin sehr stolz - auch auf meinen Freund - dass wir das so toll hin bekommen haben. Im Nachhinein hätte ich die Hebamme deutlich früher rufen sollen, da mir ihre Anwesenheit viel Kraft und Sicherheit gegeben hat. Die Dauer der Geburt hatte ich einfach anders eingeschätzt und hätte nie gedacht, dass die Kleine in nur 8 Stunden auf die Welt kommt. Wir sind sehr glücklich


Ich hab ja bei den januar Mamas gespickt
Ein toller Bericht, auch wenn ich mir die Zeit vor der Geburt sher anstrengend vorstelle!
So ähnlich nehme ich das auch bitte gerne im März

Genießt die Zeit
bambina_1990
16923 Beiträge
02.02.2021 18:33
Zitat von Luna1105:

Ich kopiere mal aus dem Januar Thread:
Hier mein Geburtsbericht (lang )
In der Nacht von Dienstag, 19.1. auf Mittwoch hatte ich Senkwehen, die über vier Stunden recht regelmäßig kamen und dann wieder aufhörten. Tasten am Muttermund ergab, dass zwar alles weich, aber noch verschlossen war. In der darauffolgenden Nacht das gleiche Spiel, aber diesmal habe ich versucht, weiterzuschlafen und habe dann mehrere Stunden mit Wehen vor mich hingedöst. Zum Glück konnte ich tagsüber ohne Wehen noch etwas Schlaf nachholen. Die dritte Nacht war dann teilweise sehr unangenehm, so dass ich wenig Schlaf bekam (auch wegen dem immer noch andauernden Husten, der mich quälte). Freitags war ein anstrengender Tag, da die Hunde mich einfach nicht zur Ruhe kommen ließen und ich vollkommen übermüdet und war. Am Abend, als mein Freund von der Arbeit kam, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch....das hat die Maus wohl gemerkt und beschlossen, jetzt ist es Zeit, die Welt kennenzulernen. Ab halb zwölf wieder Wehen, gegen Mitternacht wollte ich in die Badewanne, da ich eh wieder nicht schlafen konnte. Die Wehen - inzwischen eine Kombi aus Ziehen im Unterbauch, Rückenschmerzen und einem schmerzhaften Gefühl in den Oberschenkeln - wurden regelmäßiger und kamen dann bald alle fünf Minuten. Da ich das aber durch die Nächte davor schon kannte, war ich mir lange nicht sicher, ob es jetzt wirklich richtig losgegangen war. Um halb zwei war ich dann so müde, dass ich mich hinlegen wollte und zog aufs Sofa um. So konnte auch mein Freund noch zwei Stunden schlafen, da er mich in der Wanne natürlich nicht unbeaufsichtigt ließ. In Seitenlage nickte ich zwischen jeder Wehe ein und wachte zum Veratmen wieder auf. Die Schmerzen im Rücken machten mir am meisten zu schaffen, was aber auch an der Position lag. Irgendwann hielt ich es im Liegen nicht mehr gut aus und verbrachte einige Zeit in der Küche sitzend, wobei ich mich in den Wehen nach hinten gelehnt aufstützte. Um halb fünf rief ich dann die Hebamme an, weil ich mir inzwischen Unterstützung wünschte und beim Tasten gemerkt hatte, dass der Muttermund einige cm geöffnet war. Sie riet mir, noch einmal in die Wanne zu gehen, um zu sehen, ob ich dort zwischen den Wehen besser entspannen kann. Das tat ich und das Wasser half tatsächlich, die Wehen besser zu bewältigen. Da die Abstände inzwischen noch kleiner wurden, bat ich um 6:15 Uhr die Hebamme, sich auf den Weg zu machen. Um.haln sieben platzte die Fruchtblase und wir sahen im Badewasser, dass das Fruchtwasser leicht grünlich war. Die nächste Wehe hat mich fast umgehauen, da die Schmerzen von einem Moment auf den anderen sehr sehr stark wurden. Auch verspürte ich bereits einen starken Drang zum Pressen. In dem Moment fühlte ich mich - noch ohne Hebamme - sehr hilflos. Auch mein Freund sagte danach, das war der Moment, wo er kurz Angst hatte. Er hatte in der letzten Stunde den Geburtspool im Wohnzimmer aufgeblasen und befüllt und half mir in einer Wehenpause nach drüben und in den Pool. Die Hebamme, noch 15 Minuten entfernt (sie fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Schneeregen, wie sie nachher erzählte), half mir am Telefon mit den Wehen und hielt mich immer wieder dazu an, lange auszuatmen. Seit die Fruchtblase gesprungen war, jammerte ich in den Wehen laut mit, da Veratmen nicht mehr funktionierte. So standen wir noch einige Wehen durch und um 7 Uhr war die Hebamme endlich da. Sie hörte als allererstes die Herztöne des Babys ab, um zu schauen, ob das Fruchtwasser durch akuten Stress grün geworden war. Die Maus war aber entspannt, was mich sehr beruhigte. Beim Tasten fühlte sie, dass der Muttermund vollständig offen war und das Köpfchen perfekt vor dem Ausgang stand. Unter ihrer Anleitung wechselte ich die Position und kniete im Pool, mit einem Arm über den Rand gehängt und den anderen im Wasser abgestützt. Sie ermutigte mich zum Mitschieben und zeigte mir immer wieder, wohin ich das Köpfchen schieben sollte. Die Position war für den Rücken deutlich angenehmer, aber inzwischen merkte ich vor allem das brennende Gefühl während den Presswehen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich das Köpfchen einfach nicht über einen bestimmt Punkt rausbekomme und war inzwischen recht erschöpft. Die Hebamme hatte noch eine Kollegin dazubestellt und während mein Freund nach draußen ging, um sie reinzuholen, wurde das Köpfchen geboren. Dann war erstmal eine längere Wehenpause. Ich hörte die Hebamme nach meinem Freund rufen und als es schließlich weiterging, kamen die zweite Hebamme, mein Freund und das Baby gleichzeitig am bzw. im Pool an. Das war um 7:37 Uhr. Die Hebamme hatte mich angefeuert, das restliche Baby mit der nächsten Wehe rauszuschieben und irgendwie hat das geklappt. Sie schob das kleine glitschige etwas im Wasser zu mir und ich konnte die Maus hochheben. Nicht sehr weit, da die Nabelschnur recht kurz war, aber es ging. Die Kleine fühlte sich im Poolwasser recht zuhause und brauchte deswegen einen Moment, um anzukommen. Mit etwas Hilfe der Hebamme fing sie nach einer Minute an, herumzuknatschen und dann krähte sie einmal laut und begann zu atmen. Laut Hebamme ist das bei Wassergeburten wohl recht häufig der Fall, da im warmen Wasser Plazenta und und Nabelschnur das Baby noch so gut versorgen, dass sie etwas Zeit brauchen, um zu kapieren, dass sie jetzt selber fürs Atmen verantwortlich sind
Jedenfalls saßen wir zwei noch eine Weile im Wasser, um auf die Plazenta zu warten. Da die sich aber Zeit ließ, zogen wir dann doch aufs Sofa um, wo die Plazenta endlich kam und mein Freund die Maus das erste Mal auf den Arm nehmen konnte. Währenddessen nähten die beiden Hebammen zwei nicht allzu schlimme Geburtsverletzungen und ich bekam dann auch die Kleine zurück, um sie anzulegen.
Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung, unser kleines Mädchen bei uns daheim auf die Welt zu bringen und ich bin sehr stolz - auch auf meinen Freund - dass wir das so toll hin bekommen haben. Im Nachhinein hätte ich die Hebamme deutlich früher rufen sollen, da mir ihre Anwesenheit viel Kraft und Sicherheit gegeben hat. Die Dauer der Geburt hatte ich einfach anders eingeschätzt und hätte nie gedacht, dass die Kleine in nur 8 Stunden auf die Welt kommt. Wir sind sehr glücklich
Ein wirklich toller Bericht
Fränze
25063 Beiträge
02.02.2021 19:29
Zitat von Lynnia:

Zitat von Luna1105:

Ich kopiere mal aus dem Januar Thread:
Hier mein Geburtsbericht (lang )
In der Nacht von Dienstag, 19.1. auf Mittwoch hatte ich Senkwehen, die über vier Stunden recht regelmäßig kamen und dann wieder aufhörten. Tasten am Muttermund ergab, dass zwar alles weich, aber noch verschlossen war. In der darauffolgenden Nacht das gleiche Spiel, aber diesmal habe ich versucht, weiterzuschlafen und habe dann mehrere Stunden mit Wehen vor mich hingedöst. Zum Glück konnte ich tagsüber ohne Wehen noch etwas Schlaf nachholen. Die dritte Nacht war dann teilweise sehr unangenehm, so dass ich wenig Schlaf bekam (auch wegen dem immer noch andauernden Husten, der mich quälte). Freitags war ein anstrengender Tag, da die Hunde mich einfach nicht zur Ruhe kommen ließen und ich vollkommen übermüdet und war. Am Abend, als mein Freund von der Arbeit kam, hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch....das hat die Maus wohl gemerkt und beschlossen, jetzt ist es Zeit, die Welt kennenzulernen. Ab halb zwölf wieder Wehen, gegen Mitternacht wollte ich in die Badewanne, da ich eh wieder nicht schlafen konnte. Die Wehen - inzwischen eine Kombi aus Ziehen im Unterbauch, Rückenschmerzen und einem schmerzhaften Gefühl in den Oberschenkeln - wurden regelmäßiger und kamen dann bald alle fünf Minuten. Da ich das aber durch die Nächte davor schon kannte, war ich mir lange nicht sicher, ob es jetzt wirklich richtig losgegangen war. Um halb zwei war ich dann so müde, dass ich mich hinlegen wollte und zog aufs Sofa um. So konnte auch mein Freund noch zwei Stunden schlafen, da er mich in der Wanne natürlich nicht unbeaufsichtigt ließ. In Seitenlage nickte ich zwischen jeder Wehe ein und wachte zum Veratmen wieder auf. Die Schmerzen im Rücken machten mir am meisten zu schaffen, was aber auch an der Position lag. Irgendwann hielt ich es im Liegen nicht mehr gut aus und verbrachte einige Zeit in der Küche sitzend, wobei ich mich in den Wehen nach hinten gelehnt aufstützte. Um halb fünf rief ich dann die Hebamme an, weil ich mir inzwischen Unterstützung wünschte und beim Tasten gemerkt hatte, dass der Muttermund einige cm geöffnet war. Sie riet mir, noch einmal in die Wanne zu gehen, um zu sehen, ob ich dort zwischen den Wehen besser entspannen kann. Das tat ich und das Wasser half tatsächlich, die Wehen besser zu bewältigen. Da die Abstände inzwischen noch kleiner wurden, bat ich um 6:15 Uhr die Hebamme, sich auf den Weg zu machen. Um.haln sieben platzte die Fruchtblase und wir sahen im Badewasser, dass das Fruchtwasser leicht grünlich war. Die nächste Wehe hat mich fast umgehauen, da die Schmerzen von einem Moment auf den anderen sehr sehr stark wurden. Auch verspürte ich bereits einen starken Drang zum Pressen. In dem Moment fühlte ich mich - noch ohne Hebamme - sehr hilflos. Auch mein Freund sagte danach, das war der Moment, wo er kurz Angst hatte. Er hatte in der letzten Stunde den Geburtspool im Wohnzimmer aufgeblasen und befüllt und half mir in einer Wehenpause nach drüben und in den Pool. Die Hebamme, noch 15 Minuten entfernt (sie fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Schneeregen, wie sie nachher erzählte), half mir am Telefon mit den Wehen und hielt mich immer wieder dazu an, lange auszuatmen. Seit die Fruchtblase gesprungen war, jammerte ich in den Wehen laut mit, da Veratmen nicht mehr funktionierte. So standen wir noch einige Wehen durch und um 7 Uhr war die Hebamme endlich da. Sie hörte als allererstes die Herztöne des Babys ab, um zu schauen, ob das Fruchtwasser durch akuten Stress grün geworden war. Die Maus war aber entspannt, was mich sehr beruhigte. Beim Tasten fühlte sie, dass der Muttermund vollständig offen war und das Köpfchen perfekt vor dem Ausgang stand. Unter ihrer Anleitung wechselte ich die Position und kniete im Pool, mit einem Arm über den Rand gehängt und den anderen im Wasser abgestützt. Sie ermutigte mich zum Mitschieben und zeigte mir immer wieder, wohin ich das Köpfchen schieben sollte. Die Position war für den Rücken deutlich angenehmer, aber inzwischen merkte ich vor allem das brennende Gefühl während den Presswehen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass ich das Köpfchen einfach nicht über einen bestimmt Punkt rausbekomme und war inzwischen recht erschöpft. Die Hebamme hatte noch eine Kollegin dazubestellt und während mein Freund nach draußen ging, um sie reinzuholen, wurde das Köpfchen geboren. Dann war erstmal eine längere Wehenpause. Ich hörte die Hebamme nach meinem Freund rufen und als es schließlich weiterging, kamen die zweite Hebamme, mein Freund und das Baby gleichzeitig am bzw. im Pool an. Das war um 7:37 Uhr. Die Hebamme hatte mich angefeuert, das restliche Baby mit der nächsten Wehe rauszuschieben und irgendwie hat das geklappt. Sie schob das kleine glitschige etwas im Wasser zu mir und ich konnte die Maus hochheben. Nicht sehr weit, da die Nabelschnur recht kurz war, aber es ging. Die Kleine fühlte sich im Poolwasser recht zuhause und brauchte deswegen einen Moment, um anzukommen. Mit etwas Hilfe der Hebamme fing sie nach einer Minute an, herumzuknatschen und dann krähte sie einmal laut und begann zu atmen. Laut Hebamme ist das bei Wassergeburten wohl recht häufig der Fall, da im warmen Wasser Plazenta und und Nabelschnur das Baby noch so gut versorgen, dass sie etwas Zeit brauchen, um zu kapieren, dass sie jetzt selber fürs Atmen verantwortlich sind
Jedenfalls saßen wir zwei noch eine Weile im Wasser, um auf die Plazenta zu warten. Da die sich aber Zeit ließ, zogen wir dann doch aufs Sofa um, wo die Plazenta endlich kam und mein Freund die Maus das erste Mal auf den Arm nehmen konnte. Währenddessen nähten die beiden Hebammen zwei nicht allzu schlimme Geburtsverletzungen und ich bekam dann auch die Kleine zurück, um sie anzulegen.
Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung, unser kleines Mädchen bei uns daheim auf die Welt zu bringen und ich bin sehr stolz - auch auf meinen Freund - dass wir das so toll hin bekommen haben. Im Nachhinein hätte ich die Hebamme deutlich früher rufen sollen, da mir ihre Anwesenheit viel Kraft und Sicherheit gegeben hat. Die Dauer der Geburt hatte ich einfach anders eingeschätzt und hätte nie gedacht, dass die Kleine in nur 8 Stunden auf die Welt kommt. Wir sind sehr glücklich


Ich hab ja bei den januar Mamas gespickt
Ein toller Bericht, auch wenn ich mir die Zeit vor der Geburt sher anstrengend vorstelle!
So ähnlich nehme ich das auch bitte gerne im März

Genießt die Zeit

Ich auch
Finde den Bericht auch ganz toll.
Danke das du deine Erfahrung mit uns teilst.
Fränze
25063 Beiträge
02.02.2021 19:32
10. Monat 37. Woche

Nächste Woche habe ich wieder Termin beim FA. Bin gespannt ob mal wieder die Maße gemessen werden.
Ich habe das Gefühl, dass ich nicht wirklich viel mehr zunehme. Ich habe ja zu Hause keine Waage, daher mal gucken was beim FA raus kommt.
Lynnia
3334 Beiträge
02.02.2021 19:49
Zitat von Fränze:

10. Monat 37. Woche

Nächste Woche habe ich wieder Termin beim FA. Bin gespannt ob mal wieder die Maße gemessen werden.
Ich habe das Gefühl, dass ich nicht wirklich viel mehr zunehme. Ich habe ja zu Hause keine Waage, daher mal gucken was beim FA raus kommt.

Ach krass, bei mir geht die zunahme gerade erst richtig los, aktuell 1 Kilo pro Woche wie bei Maja zu der Zeit auch
Ich schätze das ist zu 95% Eis, ich bin aktuell nur am. Futtern. Ich hatte ja mit dem Gedanken an louwen Diät gespielt, keine Chance
Aber Lars hat auch voll den Schub gemacht, heute ist der Bauch doppelt so groß und schwer gefühlt, ich hab auch Mega Sodbrennen. Und er kommt auf einmal überall dran
Wir machen am Wochenende den Gipsabdruck, aber ich hab noch einen cm weniger als zur Geburt bei Maja. Zum Glück bin ich trotzdem noch echt Beweglich ich fühle mich so richtig rund schwanger
In 2 Wochen werde ich mich dann vermutlich walig fühlen
FräuleinS
3679 Beiträge
02.02.2021 20:24
Zitat von Fränze:

10. Monat 37. Woche

Nächste Woche habe ich wieder Termin beim FA. Bin gespannt ob mal wieder die Maße gemessen werden.
Ich habe das Gefühl, dass ich nicht wirklich viel mehr zunehme. Ich habe ja zu Hause keine Waage, daher mal gucken was beim FA raus kommt.


Ein wunderschöner Bauch! Ich hab bei den Januarbabys schon geschrieben, wie Wahnsinn das ist, was der Körper da leistet. Mein Bauch ist schon wieder so dünn, wenn auch weich. Aber da bin ich sicher , dass wird auch wie vorher.

Meinst du denn deine Maße oder vom Baby? Vom Baby wurden die bei mir 2 Wochen vor Termin nochmal gemessen, gewogen wurde ich jedes mal.
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