Mütter- und Schwangerenforum

Wahl des passenden Papas

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Anonym 196374
48 Beiträge
02.01.2018 15:14
Die Diskussion mit den Geschwistern finde ich sehr interessant. Danke für die ganzen Erfahrungsberichte und Meinungen.

Zitat von born-in-helsinki:

Ich hab wirklich bauchweh beim gedanken dran das dieses kind dann der grund ist, wieso die neue keine eigenen kinder haben wird.
Kann mir vorstellen das es da noch ärger geben könte.


Sie wird NIE ein eigenes Kind haben können. Auch ein Adoptiertes ist ja nicht das gleiche, wie ein Eigenes. Lediglich rechtlich hätte sie Ansprüche.
Ob sie wirklich ein Kind zur Adoption bekommen ist ja auch keine Garantie. Die Voraussetzungen sind ja schon hart und die Wartezeit lang. Wer weiß, ob das jemals wirklich klappt.

Wir treffen uns alle gemeinsam am Wochenende und besprechen alle hier genannten Punkte und wägen ab. Jeder bekommt dann nochmal Bedenkzeit und dann werde ich mich wohl entscheiden müssen.
Anonym 196374
48 Beiträge
02.01.2018 15:18
Zitat von Choco:

Was ich nicht ganz verstehe, ist dass dein Ex und seine Freundin dann auf eine Adoption verzichten. Das wäre mir persönlich zu viel Druck. Sollen sie doch unabhängig von dir adoptieren? Am Ende läuft es sonst doch nicht so wie gedacht und dann geben Sie Dir oder dem Kind (bewusst oder unbewusst) die Schuld daran, kein 'eigenes' Kind zu haben..


Zwei Kinder sind deren Idealvorstellung. Finanziell, vom Platz, Auto, Zeit und vor allem Gefühl. Ich hätte nichts dagegen, wenn sie trotzdem adoptieren. Aber was sie da untereinander klären, hat für mich keinen Einfluss. Sie sagten nur, dass sie den ganzen Druck und die Kontrolle vom Jugendamt ja dann zum Glück los wären, wenn ich das zweite Kind in die Familie bringe. Aber da mische ich mich wie gesagt nicht ein.
Anonym 196374
48 Beiträge
02.01.2018 15:22
Zitat von Lobulus:

Allein schon damit die beiden „volle“ Geschwister wären, würde ich den ex nehmen. Denk mal an Weihnachten, wenn sie mal mit dem Papa feiern werden...So sind sie immerhin zusammen, auch wenn du mal nicht dabei bist.


Bisher tauschen wir die Feiertage einfach. Weihnachten bei Papa, Silvester bei mir. Das nächste Jahr anders herum. Funktioniert bisher einwandfrei. Geburtstage verbringen wir gemeinsam. Sollte auch mit einem zweiten Kind kein Problem sein, egal in welcher Konstellation.
born-in-helsinki
16914 Beiträge
02.01.2018 15:26
Zitat von Anonym 196374:

Die Diskussion mit den Geschwistern finde ich sehr interessant. Danke für die ganzen Erfahrungsberichte und Meinungen.

Zitat von born-in-helsinki:

Ich hab wirklich bauchweh beim gedanken dran das dieses kind dann der grund ist, wieso die neue keine eigenen kinder haben wird.
Kann mir vorstellen das es da noch ärger geben könte.


Sie wird NIE ein eigenes Kind haben können. Auch ein Adoptiertes ist ja nicht das gleiche, wie ein Eigenes. Lediglich rechtlich hätte sie Ansprüche.
Ob sie wirklich ein Kind zur Adoption bekommen ist ja auch keine Garantie. Die Voraussetzungen sind ja schon hart und die Wartezeit lang. Wer weiß, ob das jemals wirklich klappt.

Wir treffen uns alle gemeinsam am Wochenende und besprechen alle hier genannten Punkte und wägen ab. Jeder bekommt dann nochmal Bedenkzeit und dann werde ich mich wohl entscheiden müssen.

Na aber adopitert ist mehr eigen als eines welches ihr partner mit der ex hat.
So meine ich das.
born-in-helsinki
16914 Beiträge
02.01.2018 15:35
Ich versteh schon das es mit der adoption dann nicht möglich ist. Der papa muss bei trennung dann für 3 kinder zahlen...
Das wäre für mich der einzige grund dann nicht zu adoptieren
Zwerginator
4872 Beiträge
02.01.2018 17:18
Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich, wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.
Darwin27
8114 Beiträge
02.01.2018 19:32
Zitat von Zwerginator:

Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich , wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.


Das soll jemand verstehen.
02.01.2018 19:35
Zitat von Darwin27:

Zitat von Zwerginator:

Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich , wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.


Das soll jemand verstehen.


Soweit ich informiert bin, liegt das hauptsächlich an zu vielen Paaren für zu wenig Kinder.
Darwin27
8114 Beiträge
02.01.2018 19:36
Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

Zitat von Zwerginator:

Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich , wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.


Das soll jemand verstehen.


Soweit ich informiert bin, liegt das hauptsächlich an zu vielen Paaren für zu wenig Kinder.


Das wäre dann ja schön.
Zwerginator
4872 Beiträge
02.01.2018 19:37
Zitat von Darwin27:

Zitat von Zwerginator:

Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich , wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.


Das soll jemand verstehen.

Es gibt so gut wie keine Kinder die zur Adoption stehen. In unserem Landkreis war die letzte Fremdadoption 2012, und es war genau eine.
02.01.2018 19:37
Zitat von Darwin27:

Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

Zitat von Zwerginator:

Adoption ist in Deutschland mittlerweile so gut wie unmöglich , wir waren bei einem Beratungsgespräch. Dauerpflege ist kein Problem.


Das soll jemand verstehen.


Soweit ich informiert bin, liegt das hauptsächlich an zu vielen Paaren für zu wenig Kinder.


Das wäre dann ja schön.


So hat es mir zumindest eine Kollegin erzählt, die dann aus Osteuropa adoptiert hat. Sie haben glaube ich 5 Jahre gewartet und dann hieß es, sie seien inzwischen eh zu alt.
shelyra
63333 Beiträge
03.01.2018 13:43
Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

...


Es war eine Frage und es steht dir absolut frei darauf zu antworten oder nicht. Wie du da jetzt einen Willen zur Konfrontation bei mir herauslesen möchtest, verstehe ich nicht, nein Ich wollte lediglich versuchen, deinen Standpunkt nachzuvollziehen. Denn sonst kann man sich einen Austausch gleich sparen. Aber ich hab schon gemerkt, dass es hier im Forum sehr schwierig ist, über emotionale Themen zu schreiben, ohne dass sich am Ende alle angehen oder versuchen den anderen mit (Zwinker-)Smileys ins lächerlich zu ziehen.


Ich war auf beiden Seiten der Familie das einzige "Stiefkind". Alle haben mich geliebt und gut behandelt. Aber dass ich überall eine Sonderposition innehatte und kein Geschwisterkind meine Situation voll nachvollziehen konnte, hat mich emotional doch etwas allein dastehen lassen. Ich war die Einzige, die am WE zu Papa fuhr bzw. nur am WE da war. Ich war die, die sich an Weihnachten aufteilen musste. Ich habe meine Erfahrungen alle alleine gemacht, während meine Geschwister, die auf beiden Seiten zu 2. waren, ihre Erfahrungen gemeinsam machen konnten, Alltag gemeinsam erleben konnten. Ich habe meinen Alltag geteilt. Während der Woche mit Geschwisterpaar 1 und am WE mit Geschwisterpaar 2. Niemand hat alles mit mir geteilt. Das fand ich schade. Deshalb wünsche ich mir für mein Kind ein Vollgeschwister - damit hat es ein Gefühl von echter Familie.
Patchwork ist was Tolles und sicher sehr bereichernd. Aber ich hätte mir für mich zumindest ein Stück feste Familie gewünscht.

Edit: Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet und du kannst meine Sicht der Dinge etwas besser verstehen. Ich wollte den Thread allerdings nicht mit OT sprengen. Sorry @TE.


Danke dafür!
Das heißt du bist jedes Wochenende zu deinem Vater gefahren? Und du hast mit 2 Geschwistern im gleichen Haushalt gewohnt und 2 waren bei deinem Papa? So kann ich das tatsächlich besser nachvollziehen. Wenn du quasi das eine „Einzel“-Kind warst, während alle anderen noch jemand zweiten hatten.
Bei der TS wäre es, wenn sie den Freund nimmt, zumindest so, dass die Kinder ja jeweils zu ihrem Vater gehen würden und keiner diesen „Sonderstatus“ hätte. Aber wie sich für die Kinder die Situation emotional mal entwickelt, kann man leider eh nie voraussagen.

naja - aber das kann sich ja auch noch ändern

der freund kann doch noch "eigene" kinder mit einer frau zeugen. und vielleicht adoptiert der ex ja trotzdme noch ein weiteres kind.
und dann wäre genau so ein fall wie oben beschrieben eingetreten

während wenn die 2 kinder wirklich vollgeschwister sind, dann teilen sie auch die besuchwochenenden beim gleichen vater. teilen sich eventuelle weitere geschwister dort. es wird auch nie ein kind geben was zum papa geht udn eins nicht (was bei zwei verschiedenen vätern ja schnell passieren kann) - denn entweder gehen beide oder keins
03.01.2018 13:49
Zitat von shelyra:

Zitat von Walama:

Zitat von Darwin27:

Zitat von Walama:

...


Ich war auf beiden Seiten der Familie das einzige "Stiefkind". Alle haben mich geliebt und gut behandelt. Aber dass ich überall eine Sonderposition innehatte und kein Geschwisterkind meine Situation voll nachvollziehen konnte, hat mich emotional doch etwas allein dastehen lassen. Ich war die Einzige, die am WE zu Papa fuhr bzw. nur am WE da war. Ich war die, die sich an Weihnachten aufteilen musste. Ich habe meine Erfahrungen alle alleine gemacht, während meine Geschwister, die auf beiden Seiten zu 2. waren, ihre Erfahrungen gemeinsam machen konnten, Alltag gemeinsam erleben konnten. Ich habe meinen Alltag geteilt. Während der Woche mit Geschwisterpaar 1 und am WE mit Geschwisterpaar 2. Niemand hat alles mit mir geteilt. Das fand ich schade. Deshalb wünsche ich mir für mein Kind ein Vollgeschwister - damit hat es ein Gefühl von echter Familie.
Patchwork ist was Tolles und sicher sehr bereichernd. Aber ich hätte mir für mich zumindest ein Stück feste Familie gewünscht.

Edit: Ich hoffe, deine Frage ist damit beantwortet und du kannst meine Sicht der Dinge etwas besser verstehen. Ich wollte den Thread allerdings nicht mit OT sprengen. Sorry @TE.


Danke dafür!
Das heißt du bist jedes Wochenende zu deinem Vater gefahren? Und du hast mit 2 Geschwistern im gleichen Haushalt gewohnt und 2 waren bei deinem Papa? So kann ich das tatsächlich besser nachvollziehen. Wenn du quasi das eine „Einzel“-Kind warst, während alle anderen noch jemand zweiten hatten.
Bei der TS wäre es, wenn sie den Freund nimmt, zumindest so, dass die Kinder ja jeweils zu ihrem Vater gehen würden und keiner diesen „Sonderstatus“ hätte. Aber wie sich für die Kinder die Situation emotional mal entwickelt, kann man leider eh nie voraussagen.

naja - aber das kann sich ja auch noch ändern

der freund kann doch noch "eigene" kinder mit einer frau zeugen. und vielleicht adoptiert der ex ja trotzdme noch ein weiteres kind.
und dann wäre genau so ein fall wie oben beschrieben eingetreten


während wenn die 2 kinder wirklich vollgeschwister sind, dann teilen sie auch die besuchwochenenden beim gleichen vater. teilen sich eventuelle weitere geschwister dort. es wird auch nie ein kind geben was zum papa geht udn eins nicht (was bei zwei verschiedenen vätern ja schnell passieren kann) - denn entweder gehen beide oder keins


Ne, weil dann hätten sie beide bei einem anderen Elternteil jeweils noch ein Geschwister und kein Geschwisterpaar oder so. Und daheim haben sie dann doch auch nur sich zwei und nicht noch zusätzliche Geschwister. Das ist doch eine komplett andere Konstellation
Aber unabhängig davon, würde ich ja wie gesagt auch den Ex nehmen. Einfach, weil schon ein Kind da ist und es gut klappt.
born-in-helsinki
16914 Beiträge
07.01.2018 20:34
Und ist schon eine Entscheidung gefallen?
Anonym 196374
48 Beiträge
08.01.2018 17:28
Zitat von born-in-helsinki:

Und ist schon eine Entscheidung gefallen?


Ja. Vorausgesetzt niemand ändert während der Bedenkzeit noch seine Meinung. Ich löse dann auf, auf wen die Wahl gefallen ist, wenn es dann wirklich los geht.
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