Woher kommt diese Fixierung auf Mädchen?
08.04.2019 20:41
Zitat von sunshine_26:
Zitat von Serafinchen:
Bevor meine Kinder auf die Welt kamen, hatte ich kaum Kontakt zu anderen Kindern. Allerdings fand ich Mädchen immer putziger und vor allem netter als Jungs, was sehr wahrscheinlich an deren Erziehung bei uns in der Kleinstadt lag.
Daher hab ich mir in der ersten Schwangerschaft auch ein Mädchen gewünscht. Bei der zweiten Schwangerschaft war mir vollkommen egal was es wird, da ich froh war dass es überhaupt geklappt hat. Allerdings habe ich mir vorgenommen falls es ein Sohn wird, dass er auf keinen Fall wie ein Typischer Junge erzogen werden soll, sondern ganz genauso wie unsere Tochter.
Und siehe da, ich merke gar keinen Unterschied zwischen den beiden.
Inwiefern wenn ich fragen darf hast du deinen Sohn nicht als "typischen Jungen" erzogen?
Ich habe zwischen den Kindern einfach keinen Unterschied gemacht. Er trägt Kleidung die eigentlich für Mädchen gedacht ist, hat viele Puppen, natürlich auch einen Puppenwagen, mit 1 Jahr bekam er dazu noch eine Puppenküchw und ein Puppenhaus, im Sommer fängt er mit dem Ballettunterricht an usw.... alles weil er daran Interesse zeigt. Natürlich mag er auch Autos, insbesondere Feuerwehr und spielt auch Fußball, aber das macht unsere Tochter auch.
08.04.2019 20:42
Zitat von Zitronenmelisse:
Zitat von MuffisMum:
Ich denke es liegt daran, dass die meisten Mädchen und Frauen im Erwachsenenalter noch eine starke Bindung zum Elternhaus haben. Das beobachte ich so in meinem Umfeld und erlebe es selbst auch so. Es ist doch viel häufiger so, dass Jungs oder dann später eben Männer, ihre "Ursprungsfamilie" verlassen. Dann wenn sie eine eigene Familie haben. Mädchen kommen eher wieder nach Hause.
Das ist mein Empfinden und ich denke das daher auch Mädchen oft gewünscht werden.
Echt?
Ich glaube es kommt eher auf den Charakter an oder? Mein erwachsener Bruder hat z.b. zu meinen Papa so eine innige Beziehung (wir Mädchen auch) die wohnen zusammen in einem Haus. Oder mein Mann liebt seine Eltern auch über alles und hat so ein inniges Verhältnis genauso wie ich zu meinen Eltern. Wir telefonieren oder schreiben täglich mit unseren Eltern.![]()
Finde ich super.
Natürlich kommt es sicher auch auf den Charakter an. Ich kann nur von dem berichten was ich so erlebe in meiner Umgebung und da ist das, leider, nicht die Regel.
08.04.2019 20:47
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Nini16:
Zitat von Schnecke510:
Warum sind Mädchen, die männliche Interessen haben, jetzt plötzlich cool?Verstehe ich nicht...und ist auch der falsche Weg einer Emanzipation.
Was sind „männliche Interessen“? Und wer redet von cool?
Ach bitte. Du wurdest - davon gehe ich aus - in einer westlichen Gesellschaft sozialisiert. Du weißt schon genau, was männliche Interessen sind.
Das "moderne" Mädchen hat offenbar männliche Interessen. So wird es hier dargestellt, und nicht kritisch kommentiert. Daraus schließe ich, dass es als positive Entwicklung beurteilt wird.
Falsch, die heutigen Kinder gehen meist einfach den Interessen nach, die sie haben, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle.
08.04.2019 20:54
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Nini16:
Zitat von Schnecke510:
...
Ich weis, was DU für männliche Interessen hältst. Mehr aber auch nicht.
Ja, es ist durchaus positiv, wenn ein Mädchen (bzw jedes Kind) genau die Interessen haben kann, die es gerne haben möchte.
Und was ist mit den Jungs? Wenn die weibliche Interessen haben, dann gelten sie als Weicheier. Finde ich nicht toll.![]()
Tatsächlich ist es so, dass noch recht wenige Mädchen "männlichen Interessen" nachgehen. Ich finde es cool, ja, denn es ist einfach schön, zu sehen, dass es immer normaler wird heutzutage. Genauso sehe ich es bei Jungs auch als cool an, wenn sie sich trauen, etwas in eine andere Richtung zu machen![]()
Ich denke es kommt eher daher, dass „männliche“ Aktivitäten einfach Actiongeladener sind und daher als cool gelten. Weil man cool bleiben muss um diese zu tun. Sei es nun Skateboard fahren, oder Fußball spielen, an Autos schrauben oder Schießsportarten.
08.04.2019 20:56
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Nini16:
...
Und was ist mit den Jungs? Wenn die weibliche Interessen haben, dann gelten sie als Weicheier. Finde ich nicht toll.![]()
Tatsächlich ist es so, dass noch recht wenige Mädchen "männlichen Interessen" nachgehen. Ich finde es cool, ja, denn es ist einfach schön, zu sehen, dass es immer normaler wird heutzutage. Genauso sehe ich es bei Jungs auch als cool an, wenn sie sich trauen, etwas in eine andere Richtung zu machen![]()
Ich denke es kommt eher daher, dass „männliche“ Aktivitäten einfach Actiongeladener sind und daher als cool gelten. Weil man cool bleiben muss um diese zu tun. Sei es nun Skateboard fahren, oder Fußball spielen, an Autos schrauben oder Schießsportarten.
Ich merke es gerade im Studium sehr stark. Da ist ja nicht viel Action, aber es gibt wenige Frauen dort. Und immer wieder kommen so Sätze wie "ja Frauen haben halt kein räumliches Vorstellungsvermögen". Und doch, da bin ich stolz und finde es cool, mit ein paar wenigen Frauen dabei zu sein
08.04.2019 22:30
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Schnecke510:
...
Tatsächlich ist es so, dass noch recht wenige Mädchen "männlichen Interessen" nachgehen. Ich finde es cool, ja, denn es ist einfach schön, zu sehen, dass es immer normaler wird heutzutage. Genauso sehe ich es bei Jungs auch als cool an, wenn sie sich trauen, etwas in eine andere Richtung zu machen![]()
Ich denke es kommt eher daher, dass „männliche“ Aktivitäten einfach Actiongeladener sind und daher als cool gelten. Weil man cool bleiben muss um diese zu tun. Sei es nun Skateboard fahren, oder Fußball spielen, an Autos schrauben oder Schießsportarten.
Ich merke es gerade im Studium sehr stark. Da ist ja nicht viel Action, aber es gibt wenige Frauen dort. Und immer wieder kommen so Sätze wie "ja Frauen haben halt kein räumliches Vorstellungsvermögen". Und doch, da bin ich stolz und finde es cool, mit ein paar wenigen Frauen dabei zu sein
Das kommt noch hinzu^^ ich war auch immer besser als die Jungs im technischen Zeichnen^^. Aber ich fürchte ich bin eher ein Mann als eine Frau wenn es um die Wahrnehmung geht. Hast du Netflix?
08.04.2019 22:42
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
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Ich denke es kommt eher daher, dass „männliche“ Aktivitäten einfach Actiongeladener sind und daher als cool gelten. Weil man cool bleiben muss um diese zu tun. Sei es nun Skateboard fahren, oder Fußball spielen, an Autos schrauben oder Schießsportarten.
Ich merke es gerade im Studium sehr stark. Da ist ja nicht viel Action, aber es gibt wenige Frauen dort. Und immer wieder kommen so Sätze wie "ja Frauen haben halt kein räumliches Vorstellungsvermögen". Und doch, da bin ich stolz und finde es cool, mit ein paar wenigen Frauen dabei zu sein
Das kommt noch hinzu^^ ich war auch immer besser als die Jungs im technischen Zeichnen^^. Aber ich fürchte ich bin eher ein Mann als eine Frau wenn es um die Wahrnehmung geht. Hast du Netflix?
Technisches Zeichnen mag ich total gern, nur Konstruktion lustigerweise gar nicht. Hat aber nichts mit der Wahrnehmung zu tun
Ja, Netflix hab ich
08.04.2019 22:47
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Serafinchen:
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Ich merke es gerade im Studium sehr stark. Da ist ja nicht viel Action, aber es gibt wenige Frauen dort. Und immer wieder kommen so Sätze wie "ja Frauen haben halt kein räumliches Vorstellungsvermögen". Und doch, da bin ich stolz und finde es cool, mit ein paar wenigen Frauen dabei zu sein
Das kommt noch hinzu^^ ich war auch immer besser als die Jungs im technischen Zeichnen^^. Aber ich fürchte ich bin eher ein Mann als eine Frau wenn es um die Wahrnehmung geht. Hast du Netflix?
Technisches Zeichnen mag ich total gern, nur Konstruktion lustigerweise gar nicht. Hat aber nichts mit der Wahrnehmung zu tun![]()
Ja, Netflix hab ich![]()
Kennst du die Serie Brain Games? Ist total interessant. In einer Folge geht es auch um die unterschiedliche Wahrnehmung von Männern und Frauen da kann an auch vor dem Fernseher mit machen, also unbedingt mit dem Partner ansehen
.
08.04.2019 23:04
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Serafinchen:
Zitat von MiramitLionel:
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Das kommt noch hinzu^^ ich war auch immer besser als die Jungs im technischen Zeichnen^^. Aber ich fürchte ich bin eher ein Mann als eine Frau wenn es um die Wahrnehmung geht. Hast du Netflix?
Technisches Zeichnen mag ich total gern, nur Konstruktion lustigerweise gar nicht. Hat aber nichts mit der Wahrnehmung zu tun![]()
Ja, Netflix hab ich![]()
Kennst du die Serie Brain Games? Ist total interessant. In einer Folge geht es auch um die unterschiedliche Wahrnehmung von Männern und Frauen da kann an auch vor dem Fernseher mit machen, also unbedingt mit dem Partner ansehen.
Das guck ich mir auf jeden Fall mal an
hört sich interessant an
09.04.2019 11:06
Bei mir war beim ersten Kind, der Wunsch nach einem Buben größer. Aber es war trotzdem egal, nach der FG mit den Twins, war mir nur wichtig, dass ich es nicht verliere. Als es einer wurde, hab ich mich sehr gefreut, hab es aber direkt gespürt. Ich denke, ich konnte mich mehr mit den klassischen Buben Interessen identifizieren (dabei ist das eh Humbug, dass weiss man ja vorher nicht). Aber rosa/lila, Blümchen, Glitzer u.Schmetterlinge, sind nicht so meine Welt. Vl.liegt es auch daran, dass ich mit meinen Brüdern besser klar kam, als mit meiner Schwester, die extrem zickig, bockig und anstrengend war.
Beim zweiten Kind habe ich schon irgendwie ein Mädchen gewollt, aber das war mehr wegen der Familie , und der Druck der Gesellschaft, dass die Leute dann immer auf ein Mädchen hoffen und es einem wünschen. Spürte aber wieder, dass es ein Bursch wird, und fand die Vorstellung irgendwie schöner , den Großen einen Bruder zu schenken. Meine Mutter hat dann kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie enttäuscht war, als das Outing bekannt wurde. "Leider wieder ein Bub" erzählte sie jedem.
Klar sie liebt alle Enkel sehr, aber sie hätte eben gern eine Enkelin gehabt , müsste sie mal fragen, wieso das so ist, was genau sie sich vorstellt, was ein Mädchen erfüllen könnte, was die Jungs nicht können.
Beim Dritten war der Druck wieder da, wollte wieder niemanden "enttäuschen". Von der weiteren FG 4 Monate zuvor, hatte ich keinem was gesagt. Aber wir haben auch nicht gehibbelt, um ein Mädchen zu bekommen, wir wollten eben noch ein Baby. Doch die Sprüche waren immer lauter "hoffentlich endlich ein Mädchen", "macht ihr nun weiter, bis ein Mädchen kommt oder wie?" , "na du bist sicher sehr traurig, wenn es kein Mäderl wird, oder?" Typisch eben. Ich hatte auch wegen den anderen SS Verlauf echt das Gefühl, es wird eins. Als ich das Outing erfuhr, war ich traurig, meiner Mutter keine Enkelin schenken zu können, war aber auch total happy über die Vorstellung, drei Burschen gross zu ziehen. Das Spielzeug wird weiter veerbt, manches an Kleidung kann man nochmal nutzen zb... Meine Mama machte diesmal keine so grossen Anmerkungen dazu (vor mir zumindest nicht) denke sie hat sich abgefunden, dass es von uns keine Enkelin gibt. Hab noch 3 Geschwister, da sind noch Chancen da
Beim Outing hab ich jedenfalls direkt dumme Sprüche unterbunden, hab sofort gesagt, dass wir nicht traurig sind und er genauso freudig empfangen wird, wie meine anderen, und genauso wertvoll ist, und wir nie eine Erwartung hatten.
Liebe sie alle 3 abgöttisch, und würde sie niemals tauschen wollen.
Beim zweiten Kind habe ich schon irgendwie ein Mädchen gewollt, aber das war mehr wegen der Familie , und der Druck der Gesellschaft, dass die Leute dann immer auf ein Mädchen hoffen und es einem wünschen. Spürte aber wieder, dass es ein Bursch wird, und fand die Vorstellung irgendwie schöner , den Großen einen Bruder zu schenken. Meine Mutter hat dann kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie enttäuscht war, als das Outing bekannt wurde. "Leider wieder ein Bub" erzählte sie jedem.
Klar sie liebt alle Enkel sehr, aber sie hätte eben gern eine Enkelin gehabt , müsste sie mal fragen, wieso das so ist, was genau sie sich vorstellt, was ein Mädchen erfüllen könnte, was die Jungs nicht können. Beim Dritten war der Druck wieder da, wollte wieder niemanden "enttäuschen". Von der weiteren FG 4 Monate zuvor, hatte ich keinem was gesagt. Aber wir haben auch nicht gehibbelt, um ein Mädchen zu bekommen, wir wollten eben noch ein Baby. Doch die Sprüche waren immer lauter "hoffentlich endlich ein Mädchen", "macht ihr nun weiter, bis ein Mädchen kommt oder wie?" , "na du bist sicher sehr traurig, wenn es kein Mäderl wird, oder?" Typisch eben. Ich hatte auch wegen den anderen SS Verlauf echt das Gefühl, es wird eins. Als ich das Outing erfuhr, war ich traurig, meiner Mutter keine Enkelin schenken zu können, war aber auch total happy über die Vorstellung, drei Burschen gross zu ziehen. Das Spielzeug wird weiter veerbt, manches an Kleidung kann man nochmal nutzen zb... Meine Mama machte diesmal keine so grossen Anmerkungen dazu (vor mir zumindest nicht) denke sie hat sich abgefunden, dass es von uns keine Enkelin gibt. Hab noch 3 Geschwister, da sind noch Chancen da
Beim Outing hab ich jedenfalls direkt dumme Sprüche unterbunden, hab sofort gesagt, dass wir nicht traurig sind und er genauso freudig empfangen wird, wie meine anderen, und genauso wertvoll ist, und wir nie eine Erwartung hatten. Liebe sie alle 3 abgöttisch, und würde sie niemals tauschen wollen.
09.04.2019 11:36
Ich hatte die Tage Mal ein Fotoalbum von mir in der Hand.
Mit dabei Fotos meiner Kindergarten Gruppe.
Man war das kunterbunt. Lila, Türkis, ein sehr interessanter Gelbton, Rot, usw... Das ging quer durch die Geschlechter. Die Kleidung war echt total austauschbar, egal ob Junge oder Mädchen.
Scheint ja dann im Laufe der Prinzessin Lillifee Welle später echt gekippt zu sein, was die Farben für die Geschlechter angeht.
Mit dabei Fotos meiner Kindergarten Gruppe.
Man war das kunterbunt. Lila, Türkis, ein sehr interessanter Gelbton, Rot, usw... Das ging quer durch die Geschlechter. Die Kleidung war echt total austauschbar, egal ob Junge oder Mädchen.
Scheint ja dann im Laufe der Prinzessin Lillifee Welle später echt gekippt zu sein, was die Farben für die Geschlechter angeht.
09.04.2019 11:41
Zitat von cooky:
Ich hatte die Tage Mal ein Fotoalbum von mir in der Hand.
Mit dabei Fotos meiner Kindergarten Gruppe.
Man war das kunterbunt. Lila, Türkis, ein sehr interessanter Gelbton, Rot, usw... Das ging quer durch die Geschlechter. Die Kleidung war echt total austauschbar, egal ob Junge oder Mädchen.
Scheint ja dann im Laufe der Prinzessin Lillifee Welle später echt gekippt zu sein, was die Farben für die Geschlechter angeht.
Bestimmt die 80er oder ? :Am besten mit geometrischen Mustern.
Der interessante Gelbton ist wieder zurück, denke das ist Senfgelb
09.04.2019 11:44
Zitat von abaddon2708:
Zitat von cooky:
Ich hatte die Tage Mal ein Fotoalbum von mir in der Hand.
Mit dabei Fotos meiner Kindergarten Gruppe.
Man war das kunterbunt. Lila, Türkis, ein sehr interessanter Gelbton, Rot, usw... Das ging quer durch die Geschlechter. Die Kleidung war echt total austauschbar, egal ob Junge oder Mädchen.
Scheint ja dann im Laufe der Prinzessin Lillifee Welle später echt gekippt zu sein, was die Farben für die Geschlechter angeht.
Bestimmt die 80er oder ? :Am besten mit geometrischen Mustern.Der interessante Gelbton ist wieder zurück, denke das ist Senfgelb
![]()
Ja die Ausläufer der 80er Anfang der 90er
Wobei ich senfgelb selbst ganz gerne trage. Das war irgendwie noch undefinierbarer
So mit einem Ocker-Touch...
09.04.2019 12:08
Ich verstehe gar nicht, warum dieses Thema teils so feindselig betrachtet wird, warum darf es keinen gesunden Mittelweg geben
Aber das ist ja generell in vielen Lebenslagen heutzutage so, es muss immer Extreme heben, egal in welche Richtung, wie wäre es zur Abwechslung mal wieder mit Empathie?
Warum ist es so verwerflich einen Wunsch hinsichtlich des Geschlechts zu haben? Und selbst wenn es auf ganz banalen Dingen wie Haare flechten oder Kleidchen kaufen basiert? Solange man auch in der Lage ist, die Situation anzunehmen, wenn es dann eben nicht das Wunschgeschlecht ist und sein Kind trotzdem so liebt wie es ist (Und ich behaupte mal das tun die Meisten dann auch), ist doch nichts verwerfliches dabei.
Wir haben drei Kinder, zwei Jungs und ein Mädchen und ja, wir haben bei Kind 3 gehofft, jetzt noch ein Mädchen zu kriegen. Aber ganz ehrlich? Ich hätte dieses Kind doch nicht weniger geliebt, nur weil was unten dran hängt, ich finde solche Unterstellungen schon ziemlich hart
und übrigends, nur weil man sich freut auch mal ein Kleidchen kaufen zu dürfen etc., heißt es doch nicht gleich, dass man das Kind bis ans Lebensende in irgendwelche Rollenklischees steckt und das Kind sich gar nicht individuell entwickeln darf. Wenn meine Kleine irgendwann die Traktoren vom Mittleren für sich entdeckt oder lieber mit dem Großen Lego spielt, anstatt mit Barbies, dann ist das alles vollkommen in Ordnung
Warum muss man alles immer so schwarz oder weiß sehen?
Aber das ist ja generell in vielen Lebenslagen heutzutage so, es muss immer Extreme heben, egal in welche Richtung, wie wäre es zur Abwechslung mal wieder mit Empathie? Warum ist es so verwerflich einen Wunsch hinsichtlich des Geschlechts zu haben? Und selbst wenn es auf ganz banalen Dingen wie Haare flechten oder Kleidchen kaufen basiert? Solange man auch in der Lage ist, die Situation anzunehmen, wenn es dann eben nicht das Wunschgeschlecht ist und sein Kind trotzdem so liebt wie es ist (Und ich behaupte mal das tun die Meisten dann auch), ist doch nichts verwerfliches dabei.
Wir haben drei Kinder, zwei Jungs und ein Mädchen und ja, wir haben bei Kind 3 gehofft, jetzt noch ein Mädchen zu kriegen. Aber ganz ehrlich? Ich hätte dieses Kind doch nicht weniger geliebt, nur weil was unten dran hängt, ich finde solche Unterstellungen schon ziemlich hart
und übrigends, nur weil man sich freut auch mal ein Kleidchen kaufen zu dürfen etc., heißt es doch nicht gleich, dass man das Kind bis ans Lebensende in irgendwelche Rollenklischees steckt und das Kind sich gar nicht individuell entwickeln darf. Wenn meine Kleine irgendwann die Traktoren vom Mittleren für sich entdeckt oder lieber mit dem Großen Lego spielt, anstatt mit Barbies, dann ist das alles vollkommen in Ordnung
Warum muss man alles immer so schwarz oder weiß sehen?
09.04.2019 12:30
Zitat von Alaska:
Ich bin mir absolut sicher, dass jede Mutter ihr Kind bis ins Alter von 2/3 oder darüber hinaus nach ihren Vorstellungen anzieht. Völlig egal, ob das dann Kleidchen, Latzhose oder Lillys Wollwalkanzug ist. Die einen in "typischen" Farben (ein Junge bekäme von mir z.B. keinen rosa Strampler an), die anderen neutral oder kunterbunt.
Meine Jungs haben tatsächlich viel grau, blau in allen Variationen, weiß und Jeans. Ich mag den maritimen Stil an ihnen enorm. Auch Latzhosen hat Max noch sehr viel an.
Ein Mädchen wäre hier das typische Mädchen, bis sie sich ihre Sachen selber aussucht oder tatsächlich deutlich macht, dass sie keine Spängchen und Kleidchen anhaben möchte. Ich tippe aber darauf, dass die allermeisten Mädchen gerne "Mädchen" sind und hätte da auch null schlechtes Gewissen, warum auch?
Wer behauptet, eine Mutter, die ihre Kinder in Kleidchen packt und sie somit als Anziehpuppe benutzt, macht sich in meinen Augen etwas lächerlich.JEDER kauft Klamotten nach seinem Geschmack, solange sich das Kind nicht äußern kann oder will.
Tja, ich habe nur den Eindruck, dass diese Leute dann nicht über diese 2-3 Jahre hinausdenken ...
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