Augustbabys 2018 ...hier her
28.01.2018 20:22
Zitat von _Mamifee_:
Zitat von asliceofmom:
Achje die arme Maus![]()
Hier geht's aber auch grad rund.
Donnerstag hab ich Johann ja vom Kindergarten abgeholt weil er sich übergeben hatte.
Dann hatte er abends 40fieber.
Mein Mann ist Freitag mit anton zu seinen Eltern gefahren. Abends ruft er an dass der Wurm jetzt auch krank ist.![]()
Samstags ist er dann wieder mit ihm heim gefahren.
Jetzt hat Johann nur noch 38,5+ und anton dümpelt "nur noch" bei 39,0-39,5 rum.
Meinen Mann und mich hat es seit heute auch erwischt![]()
Bei müde und erledigt kann ich also echt mitreden![]()
Sonst geht's mir wie immer. Weiter übel, weiter kein Bauch.
Am Freitag ist mein nächster fa- Termin und ich hab so gar keine Lust da hin zufahren.
Aber ich hab so langsam wieder die seltsamen Träume dich mich in der ss immer verfolgen![]()
Oh sehe ich jetzt erst. Boah, das ört sich ehrlich gesagt überhaupt nicht besser an, eher noch schlimmer. Vor allem seid ihr ja jetzt auch noch krankGute Besserung Euch allen!!!!
Nur schlimmer weil es zwei sind plus zwei kranke Erwachsene
worst case
28.01.2018 20:32
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
So selbstverständlich ist das leider überhaupt gar nicht
Und spätestens beim Kleinkind hörts dann doch oft auf.
Und ja, stillen, tragen und fsmilienbett gehören da oft, vielleicht sogar meistens dazu. Sind aber sowas von kein muss.
Ich kann ja nur von uns reden. Aber ich hab z.b. Nur den großen wirklich gestillt. Naja, auch er hat eine Flasche zwischendrin bekommen. Der kleine hat 3monate beides bekommen und dann hab ich aufgehört.
Stillen ist für mich absolut nichts tolles. Ich versuche auch diesesmal wieder herauszufinden was da los ist, weil es mir ein Anliegen ist es zu tun.
Aber wenn es scheiter... dann ist das so. Wem wäre geholfen wenn ich jedesmal einen Nervenzusammenbruch bekomme weil ich stille? Mir nicht, den Kindern nicht und dem Baby auch nicht.
Familienbett hat der Größe mit 2,5 freiwillig beendet und der kleine ist so wuselig dass er uns alle in den Wahnsinn treibt. E schläft also auch in seinem Bett. Ja, beide kommen aber nachts rüber.
Getragen hab ich nur beim kleinen, Johann fand das doof und jetzt plane ich s weil ich es als praktisch empfinde.
Was da oft so ins negative abrutscht ist dieses ständige vergleichen mit vernachlässigten Kindern die alles dürfen und deren Eltern das egal ist. Ja, da werde ich irgendwann wütend weil ich das Gefühl habe die Person WILL gar nicht verstehen dass das etwas anderes ist als ap bzw. unerzogen.
Und ja, ich kann nicht verstehen warum z.b. Die Mama von Johanns Freundin wenn die kleine müde und genervt motzt sowas sagt wie
"Wenn du böse bist kommt der Johann und nicht mehr besuchen"
Ich würde erstmal überlegen warum mein Kind das macht. Hat es Hunger, ist es müde, ist es überfordert?
Wenn nicht würde ich es fragen und versuchen ihm beim ausdrücken zu helfen oder einfach für es da sein.
Und zwar ohne drohen oder so Dinge zu sagen "wenn du nicht aufhörst gibt's heute Abend kein Fernsehen usw"
Und das ist doch das ganze Ding: hinter die Kulissen schauen statt einfach den Vorhang zu betrachten und "den Erwachsenen raushängen zu lassen"
Sry für den langen Text
28.01.2018 20:33
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
Ach ich habe auch so manches gesehen und gehört bei Eltern, die nicht AP praktizieren. Deswegen lege ich das aber nicht auf alle anderen Eltern um. Es it nun mal so, dass bedürfnisorientiertes Zusammenleben oft als "die Kinder dürfen ja alles, bekommen keine Grenzen" gleichgesetzt wird. Es ist schwer, scih dann auszutauschen, wenn der Gegenüber nicht mal genau weiß, wie es tatsächlich ist.
Stillen IST das Beste für das Baby. Wenn es nicht klappt oder man nicht möchte, gibt es sehr gute Alternativen. Aber dann bitte auch einfach dazu stehen. Ich hatte vorne schon geschrieben, dass Familienbett für alle passend sein muss. Du schriebst ja selbst, dein Kind kommt nur zur Ruhe bei Papa, wenn er daneben liegt, aber das geht ja nicht. Warum nicht? Das habe ich bis jetzt nicht verstanden. Ich verstehe halt nicht, warum man sich und dem Kind das Leben so schwer macht. Aber am Ende, muss ich es auch nicht verstehen. Ihr müsst euch damit wohlfühlen, wie ihr lebt und dann ist doch alles gut
und nein, sehr viele Eltern (bitte fühle dich nicht persönlich angesprochen), schauen gar nicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes. Ja, in den ersten Lebensmonaten oder im ersten Jahr noch, aber wenn die Kinder älter werden, hört es sehr oft auf.
Nachtrag: Oder ich glaub das warst gar nicht du mit dem Schlafen abends? Dann entschuldige
Aber es ist ein gutes Beispiel für das Thema.
28.01.2018 20:55
Ich kann mir vorstellen dieses ap hat daher einen so schlechten ruf weil viele die zu faul sin um ihre kids zu erziehen einfach sagen: wir erziehen bedürfnisorientiert unsre kinder haben keine regeln.
Ich selber ordne mich keinem "erziehungsstyl" zu. Ich tu einfach was ich für richtig halte un solange sich jeder gedanken macht was für seine familie richtig ist wird auch jeder den richtigen styl für sich finden (ja gut ausser die ausnahmen wo nur werfen fürs kindergeld etc die mein ich jetzt natürlich nicht lol) nicht jedes kind ist gleich und nicht jede familie ist gleich
Ich selber ordne mich keinem "erziehungsstyl" zu. Ich tu einfach was ich für richtig halte un solange sich jeder gedanken macht was für seine familie richtig ist wird auch jeder den richtigen styl für sich finden (ja gut ausser die ausnahmen wo nur werfen fürs kindergeld etc die mein ich jetzt natürlich nicht lol) nicht jedes kind ist gleich und nicht jede familie ist gleich
28.01.2018 21:02
Zitat von darkdeveline:
Ich kann mir vorstellen dieses ap hat daher einen so schlechten ruf weil viele die zu faul sin um ihre kids zu erziehen einfach sagen: wir erziehen bedürfnisorientiert unsre kinder haben keine regeln.
Ich selber ordne mich keinem "erziehungsstyl" zu. Ich tu einfach was ich für richtig halte un solange sich jeder gedanken macht was für seine familie richtig ist wird auch jeder den richtigen styl für sich finden (ja gut ausser die ausnahmen wo nur werfen fürs kindergeld etc die mein ich jetzt natürlich nicht lol) nicht jedes kind ist gleich und nicht jede familie ist gleich
Vielleicht, aber ein Stück weit liegt es sicher auch daran, dass darüber geurteilt wird, ohne wirklich zu wissen, was damit gemeint ist. Das ist sicher eine Mischung aus beidem.
28.01.2018 21:03
Zitat von Seramonchen:
Zitat von darkdeveline:
Ich kann mir vorstellen dieses ap hat daher einen so schlechten ruf weil viele die zu faul sin um ihre kids zu erziehen einfach sagen: wir erziehen bedürfnisorientiert unsre kinder haben keine regeln.
Ich selber ordne mich keinem "erziehungsstyl" zu. Ich tu einfach was ich für richtig halte un solange sich jeder gedanken macht was für seine familie richtig ist wird auch jeder den richtigen styl für sich finden (ja gut ausser die ausnahmen wo nur werfen fürs kindergeld etc die mein ich jetzt natürlich nicht lol) nicht jedes kind ist gleich und nicht jede familie ist gleich
Vielleicht, aber ein Stück weit liegt es sicher auch daran, dass darüber geurteilt wird, ohne wirklich zu wissen, was damit gemeint ist. Das ist sicher eine Mischung aus beidem.
Richtig seh ich auch so
28.01.2018 21:39
Zitat von asliceofmom:
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
So selbstverständlich ist das leider überhaupt gar nicht![]()
Und spätestens beim Kleinkind hörts dann doch oft auf.
Und ja, stillen, tragen und fsmilienbett gehören da oft, vielleicht sogar meistens dazu. Sind aber sowas von kein muss.
Ich kann ja nur von uns reden. Aber ich hab z.b. Nur den großen wirklich gestillt. Naja, auch er hat eine Flasche zwischendrin bekommen. Der kleine hat 3monate beides bekommen und dann hab ich aufgehört.
Stillen ist für mich absolut nichts tolles. Ich versuche auch diesesmal wieder herauszufinden was da los ist, weil es mir ein Anliegen ist es zu tun.
Aber wenn es scheiter... dann ist das so. Wem wäre geholfen wenn ich jedesmal einen Nervenzusammenbruch bekomme weil ich stille? Mir nicht, den Kindern nicht und dem Baby auch nicht.
Familienbett hat der Größe mit 2,5 freiwillig beendet und der kleine ist so wuselig dass er uns alle in den Wahnsinn treibt. E schläft also auch in seinem Bett. Ja, beide kommen aber nachts rüber.
Getragen hab ich nur beim kleinen, Johann fand das doof und jetzt plane ich s weil ich es als praktisch empfinde.
Was da oft so ins negative abrutscht ist dieses ständige vergleichen mit vernachlässigten Kindern die alles dürfen und deren Eltern das egal ist. Ja, da werde ich irgendwann wütend weil ich das Gefühl habe die Person WILL gar nicht verstehen dass das etwas anderes ist als ap bzw. unerzogen.
Und ja, ich kann nicht verstehen warum z.b. Die Mama von Johanns Freundin wenn die kleine müde und genervt motzt sowas sagt wie
"Wenn du böse bist kommt der Johann und nicht mehr besuchen"
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Ich würde erstmal überlegen warum mein Kind das macht. Hat es Hunger, ist es müde, ist es überfordert?
Wenn nicht würde ich es fragen und versuchen ihm beim ausdrücken zu helfen oder einfach für es da sein.
Und zwar ohne drohen oder so Dinge zu sagen "wenn du nicht aufhörst gibt's heute Abend kein Fernsehen usw"
Und das ist doch das ganze Ding: hinter die Kulissen schauen statt einfach den Vorhang zu betrachten und "den Erwachsenen raushängen zu lassen"
Sry für den langen Text
Echt, das ist aber traurig dann. Wünscht man sich nict das Beste für sein Kind?
Ja, eben. Wenn das Stillen klappt ist es super. Aber ist halt auch nicht für jeden was. Ich hab schon bevor ich überhaupt an Kinder gedacht hab, ne Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken. Als es soweit war, fand ich es ncht so schlimm wie gedacht, bin aber jetzt auch froh, nach über einem Jahr aufhören zu dürfen. Kommt ja mit dem nächsten Baby früh genug zurück
Ich hab das Familienbett auch erst beendet, nachdem es überhaupt nicht mehr ging. Mia schlief mega schlecht neben mir, war alle halbe Stunde wach, es war echt ätzend. Und in ihrem eigenen Bett dann schlief sie richtig gut, hat es auch nicht abgelehnt oder so. Ich finde, dann passt es doch?
Tragen sagte ich ja schon, ging bei meiner überhaupt nicht. Gibt halt auch Kinder, die es einfach nicht mögen. Warum dann was erzwingen. Ich plane für`s nächste auch das Tragen. Aber wenn`s nicht geht, dann ist das halt so.
Oha, ich würde niemals behaupten, dass sich Eltern nicht um ihre Kinder kümmern wollen, das ist ja heftig. Schon gar nicht von Leuten, die ich nicht mal im Umgang mit ihren kids gesehen habe. Und selbst wenn. Das steht mir nicht zu. Ich hatte ja nur gesagt, ich finde das Thema AP interessant und hab mich auch damit befasst, aber mich immer wieder gefragt wo fängt das an, wo hört das auf. Ja, eigentlich nirgends, es zieht sich halt in allem so durch. Und darum konnte ich mich noch nicht so richtig damit identifizieren. Ich nehme mir die Sachen raus, die ich gut finde und mache den Rest nach Gefühl, was sich aber ja trotzdem nach meinem Kind richtet. Versteht das wer? ^^
Und ja, ich versuche ebenfalls nach dem Grund für bestimmtes Verhalten zu suchen, das ist meist auch gar nicht schwer, sondern offensichtlich. Wenn man richtig hinschaut. Solche "Droh-Eltern" kenne ich aber auch zur Genüge. Ich hab aber auch oft das Gefühl, dass sie sich dazu genötigt fühlen, etwas zu sagen, damit es eben nicht so rüberkommt als achten sie nicht auf ihr Kind. Und dann sagen sie eben das erstbeste. Auch, wenn`s keinerlei Sinn macht. Auch bei Eltern kann man hinter die Kulissen schauen
28.01.2018 22:06
Zitat von Seramonchen:
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
Ach ich habe auch so manches gesehen und gehört bei Eltern, die nicht AP praktizieren. Deswegen lege ich das aber nicht auf alle anderen Eltern um. Es it nun mal so, dass bedürfnisorientiertes Zusammenleben oft als "die Kinder dürfen ja alles, bekommen keine Grenzen" gleichgesetzt wird. Es ist schwer, scih dann auszutauschen, wenn der Gegenüber nicht mal genau weiß, wie es tatsächlich ist.
Stillen IST das Beste für das Baby. Wenn es nicht klappt oder man nicht möchte, gibt es sehr gute Alternativen. Aber dann bitte auch einfach dazu stehen. Ich hatte vorne schon geschrieben, dass Familienbett für alle passend sein muss. Du schriebst ja selbst, dein Kind kommt nur zur Ruhe bei Papa, wenn er daneben liegt, aber das geht ja nicht. Warum nicht? Das habe ich bis jetzt nicht verstanden. Ich verstehe halt nicht, warum man sich und dem Kind das Leben so schwer macht. Aber am Ende, muss ich es auch nicht verstehen. Ihr müsst euch damit wohlfühlen, wie ihr lebt und dann ist doch alles gut![]()
und nein, sehr viele Eltern (bitte fühle dich nicht persönlich angesprochen), schauen gar nicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes. Ja, in den ersten Lebensmonaten oder im ersten Jahr noch, aber wenn die Kinder älter werden, hört es sehr oft auf.
Nachtrag: Oder ich glaub das warst gar nicht du mit dem Schlafen abends? Dann entschuldigeAber es ist ein gutes Beispiel für das Thema.
Ja, das ist wahr. Ich denke, in jedem Erziehungsstil findet man so etwas. Ich behaupte zu sagen, ich kenne mich etwas mit AP aus und war deshalb auch ziemlich überrascht, dass man gleich so angeriffen wird von "solchen" Menschen. Damit bist nicht Du gemeint. Aber eine (zum Glück nur Bekannte) hat eine Tochter. Und ihre Aussage: Sie bekommt selbstverständlich nicht noch ein Kind, denn ihre Tochter bekommt alles, was sie will und das geht mit 2 Kindern nicht. Und außerdem müsste man dann ja auch die Aufmerksamkeit aufteilen, das geht ja mal gar nicht. Dieses Kind kann einem nur Leid tun, sie darf nämlich keinerlei Erfahrungen selbst machen, sondern bekommt alles vorgekaut, wird beschützt, damit ihm nur nichts zustoßen kann usw.
Ja, ich hoffe, sie ist nur eine Ausnahme dieser Vertreterinnen, denn DAS sagt AP ganz sicher aus. Aber dann gibt es noch einige andere, die ständig am Jammern sind, dass alles so anstrengend ist und sie sich den Mund fusselig reden. Na, wenn ich mein Kind frage, was es zu Mittag essen will und es etwas antwortet, das mir nicht gefällt, dann viel Spaß. Da kann man lange reden, bis man eine Alternative gefunden hat, mit dem sich das Kind anfreundet. Ich meine, wenn man einem Kind eine Frage stellt, dann muss man mit der Antwort leben oder eben gar nicht erst fragen, wo das Kind nichts mitzureden hat. Wenn Kinder zu uns zu Besuch kommen, möchte ich nicht, dass sie die Vorhänge runterreißen, die Pflanzen umstoßen, Spielsachen kaputt machen oder andere Dinge zerstören. Und ein "Kinder sind halt so" finde ich da wenig angemessen. Natürlich lebt man den Kindern vor, aber wenn sie dennoch solche Dinge tun, dann muss man sie doch darauf hinweisen und es besprechen? Und wenn es nicht im Schädel ankommt, auch verbieten. Das waren ein paar Beispiele die ich von solchen Mamis erlebt habe.
Das Stillen überspringe ich mal, dazu hab ich mich ja bereits geäußert. Natürlich ist es das Beste, aber es kommt halt auch vor, dass es nicht klappt.
Familienbett ebenfalls: Tolle Sache. Bis es eben nicht mehr passt. Doch, das mit dem Papa neben dem Kind einschlafen war ich. Generell hab ich da auch überhaupt nichts dagegen. Es ging einfach nur darum, dass Mia bereits supergut in ihrem Bett schlief, was für alle um einiges besser war. In der Nacht kam/kommt sie trotzdem dann zu uns, was auch völlig in Ordnung ist. Ich fand es nur blöd, dass dieser Rückschritt herbeigeführt wurde, zum Einschlafen direkt ins Elternbett zu gehen, das ist alles. Denn sobald ich ins Bett gehe, wird sie unruhig, wieso auch immer. Bliebe natürlich noch die Möglichkeit, dass der Papa mit Kind zusammenschläft und ich aus dem Bett ausziehe. Finde ich aber auch nicht toll.
Ich werde weiterhin auf die Bedürfnisse meines indes und später meiner Kinder achten. Nur mit dem Unterschied, dass man später, wenn sie älter sind, mehr von ihnen erwarten kann. Beim Säugling sage ich nicht: Warte bitte einen Moment, ich möchte das noch schnell fertig machen oder ich muss noch kurz dieses oder jenes machen dann hab ich Zeit. Aber wenn das Verständnis da ist, kann ich das sehr wohl und auch kann ich verlangen das eine oder andere zu unterlassen. Genauso wie die Kinder Erwartungen an mich haben, habe ich diese auch an sie. Das ist für mich eine Augenhöhe.
28.01.2018 22:07
Zitat von _Mamifee_:
HerzMama mein ich, sorry![]()
Ach,das macht doch nichts
ich habe mich angesprochen gefühlt. Danke für den Tipp
Und schnelle,gute Besserung an deine Maus
28.01.2018 22:09
Asliceofmom: Gute Besserung an Euch! Das klingt ja wirklich furchtbar, alle krank
28.01.2018 22:17
Zitat von darkdeveline:
Ich kann mir vorstellen dieses ap hat daher einen so schlechten ruf weil viele die zu faul sin um ihre kids zu erziehen einfach sagen: wir erziehen bedürfnisorientiert unsre kinder haben keine regeln.
Ich selber ordne mich keinem "erziehungsstyl" zu. Ich tu einfach was ich für richtig halte un solange sich jeder gedanken macht was für seine familie richtig ist wird auch jeder den richtigen styl für sich finden (ja gut ausser die ausnahmen wo nur werfen fürs kindergeld etc die mein ich jetzt natürlich nicht lol) nicht jedes kind ist gleich und nicht jede familie ist gleich
Ich finde überhaupt nicht, dass AP einen schlechten Ruf hat. Nicht, wenn man sich damit auseinandergestzt hat. Ich denke eher, viele verstehen da massiv was falsch. Gerade diese Menschen sind nicht zu faul, sondern möchten erst Recht das richtige für ihr Kind und es sich frei entwickeln lassen und nicht einengen. Aber genauso viele lesen das Buch dazu und sagen: Genau SO muss das gemacht werden und wer einen Millimeter davon abweicht macht was falsch.
Sera beschreibt das ja ganz anders. Darum bin ich ja auf eine Unterhaltung eingestiegen, weil es mich interessiert und ich es bewundernswert finde. Aber natürlich passt das nicht für alle. Wenn man sich nicht 100% damit wohlfühlt, kann man nicht danach leben.
Auch ich lebe und erziehe so, wie ich es für richtig halte. Denn hier fängt mein Dilemma schon an: Ohne Erziehung geht für mich nicht. Ich finde das wichtig.
Einen Gedanken an HerzMama: Vllt auch bei mir Berufskrankheit als Erzieherin?
28.01.2018 22:18
Zitat von HerzMama89:
Zitat von _Mamifee_:
HerzMama mein ich, sorry![]()
Ach,das macht doch nichtsich habe mich angesprochen gefühlt. Danke für den Tipp
![]()
Und schnelle,gute Besserung an deine Maus![]()
Ok
Danke
28.01.2018 22:19
Zitat von _Mamifee_:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
Ach ich habe auch so manches gesehen und gehört bei Eltern, die nicht AP praktizieren. Deswegen lege ich das aber nicht auf alle anderen Eltern um. Es it nun mal so, dass bedürfnisorientiertes Zusammenleben oft als "die Kinder dürfen ja alles, bekommen keine Grenzen" gleichgesetzt wird. Es ist schwer, scih dann auszutauschen, wenn der Gegenüber nicht mal genau weiß, wie es tatsächlich ist.
Stillen IST das Beste für das Baby. Wenn es nicht klappt oder man nicht möchte, gibt es sehr gute Alternativen. Aber dann bitte auch einfach dazu stehen. Ich hatte vorne schon geschrieben, dass Familienbett für alle passend sein muss. Du schriebst ja selbst, dein Kind kommt nur zur Ruhe bei Papa, wenn er daneben liegt, aber das geht ja nicht. Warum nicht? Das habe ich bis jetzt nicht verstanden. Ich verstehe halt nicht, warum man sich und dem Kind das Leben so schwer macht. Aber am Ende, muss ich es auch nicht verstehen. Ihr müsst euch damit wohlfühlen, wie ihr lebt und dann ist doch alles gut![]()
und nein, sehr viele Eltern (bitte fühle dich nicht persönlich angesprochen), schauen gar nicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes. Ja, in den ersten Lebensmonaten oder im ersten Jahr noch, aber wenn die Kinder älter werden, hört es sehr oft auf.
Nachtrag: Oder ich glaub das warst gar nicht du mit dem Schlafen abends? Dann entschuldigeAber es ist ein gutes Beispiel für das Thema.
Ja, das ist wahr. Ich denke, in jedem Erziehungsstil findet man so etwas. Ich behaupte zu sagen, ich kenne mich etwas mit AP aus und war deshalb auch ziemlich überrascht, dass man gleich so angeriffen wird von "solchen" Menschen. Damit bist nicht Du gemeint. Aber eine (zum Glück nur Bekannte) hat eine Tochter. Und ihre Aussage: Sie bekommt selbstverständlich nicht noch ein Kind, denn ihre Tochter bekommt alles, was sie will und das geht mit 2 Kindern nicht. Und außerdem müsste man dann ja auch die Aufmerksamkeit aufteilen, das geht ja mal gar nicht. Dieses Kind kann einem nur Leid tun, sie darf nämlich keinerlei Erfahrungen selbst machen, sondern bekommt alles vorgekaut, wird beschützt, damit ihm nur nichts zustoßen kann usw.
Ja, ich hoffe, sie ist nur eine Ausnahme dieser Vertreterinnen, denn DAS sagt AP ganz sicher aus.
Aber dann gibt es noch einige andere, die ständig am Jammern sind, dass alles so anstrengend ist und sie sich den Mund fusselig reden. Na, wenn ich mein Kind frage, was es zu Mittag essen will und es etwas antwortet, das mir nicht gefällt, dann viel Spaß. Da kann man lange reden, bis man eine Alternative gefunden hat, mit dem sich das Kind anfreundet. Ich meine, wenn man einem Kind eine Frage stellt, dann muss man mit der Antwort leben oder eben gar nicht erst fragen, wo das Kind nichts mitzureden hat.
Ich finde, es liegt eher in der Verantwortung der Eltern, die Fragen richtig zu stellen. Nicht. "Was möchtest du essen" sondern " Möchtest du heute Nudeln oder lieber Kartoffeln essen?" Wenn ich eine Frage stelle, dann muss ich auch damit rechnen, dass mir die Antwort nicht gefällt. Also stelle ich dem Kind die Frage so, dass es für beide Seiten passt.
Wenn Kinder zu uns zu Besuch kommen, möchte ich nicht, dass sie die Vorhänge runterreißen, die Pflanzen umstoßen, Spielsachen kaputt machen oder andere Dinge zerstören. Und ein "Kinder sind halt so" finde ich da wenig angemessen. Natürlich lebt man den Kindern vor, aber wenn sie dennoch solche Dinge tun, dann muss man sie doch darauf hinweisen und es besprechen? Und wenn es nicht im Schädel ankommt, auch verbieten. Das waren ein paar Beispiele die ich von solchen Mamis erlebt habe.
Das sind ja alles Sachen, die machen auch Kinder, die "klassisch" erzogen werden. Die Frage ist doch, wie ich damit umgehe? Und wo steht denn, dass bei AP nichts verboten wird? Mein Kind darf auch nicht auf die Straße rennen. Ich kann aber auch verhindern, dass von dir genannte Dinge passieren. Wir haben hier eine Ja-Umgebung. Das heißt, wir räumen Dinge einfach weg, die Kinder kaputt machen können. Nicht jedes Kind macht böswillig was kaputt. Und falls doch, dann spricht man es natürlich an, dagegen sagt ja keiner was.
Das Stillen überspringe ich mal, dazu hab ich mich ja bereits geäußert. Natürlich ist es das Beste, aber es kommt halt auch vor, dass es nicht klappt.
Familienbett ebenfalls: Tolle Sache. Bis es eben nicht mehr passt. Doch, das mit dem Papa neben dem Kind einschlafen war ich. Generell hab ich da auch überhaupt nichts dagegen. Es ging einfach nur darum, dass Mia bereits supergut in ihrem Bett schlief, was für alle um einiges besser war. In der Nacht kam/kommt sie trotzdem dann zu uns, was auch völlig in Ordnung ist. Ich fand es nur blöd, dass dieser Rückschritt herbeigeführt wurde, zum Einschlafen direkt ins Elternbett zu gehen, das ist alles. Denn sobald ich ins Bett gehe, wird sie unruhig, wieso auch immer. Bliebe natürlich noch die Möglichkeit, dass der Papa mit Kind zusammenschläft und ich aus dem Bett ausziehe. Finde ich aber auch nicht toll.
Warum nicht die Möglichkeit, dass der Papa sie in ihrem Zimmer ins Bett bringt und sich neben sie legt oder ihre Hand hält?
Ich werde weiterhin auf die Bedürfnisse meines indes und später meiner Kinder achten. Nur mit dem Unterschied, dass man später, wenn sie älter sind, mehr von ihnen erwarten kann. Beim Säugling sage ich nicht: Warte bitte einen Moment, ich möchte das noch schnell fertig machen oder ich muss noch kurz dieses oder jenes machen dann hab ich Zeit. Aber wenn das Verständnis da ist, kann ich das sehr wohl und auch kann ich verlangen das eine oder andere zu unterlassen. Genauso wie die Kinder Erwartungen an mich haben, habe ich diese auch an sie. Das ist für mich eine Augenhöhe.
Ich persönlich finde es falsch, Erwartungen an Kinder zu haben, gerade in der Kleinkindzeit. Auch ein 1jähriges oder 2jähriges Kind weiß noch nicht, was es heißt, wenn Mama "gleich" kommt. Aber viele vergessen das eben. Das Kind wird 1 Jahr und dann soll es plötzlich so viel allein können und machen und verstehen.
Ich antworte mal im Text
28.01.2018 22:51
Zitat von Seramonchen:
Zitat von _Mamifee_:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von _Mamifee_:
Hmm, ich muss sagen, ich habe mich nicht mehr wirklich getraut etwas zu dem Thema Erziehung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es leicht ins Negative rutscht und das wollte ich auf keinen Fall. I-wer hat geschrieben, dass es nervig ist, wie Bedürfnisorientiert immer hingestellt wird.. ich wollte nichts schlecht oder anders hinstellen. Ich kenne einige, die "bedürfnisorientiert" (AP) leben oder das zumindest von sich sagen. Und naja, da habe ich so manches gesehen und gehört. Ein Auszug: Man MUSS Stillen, denn das ist für das Baby das Beste und sowieso das Richtige. Was sollen Frauen machen, bei denen es aber halt nicht klappt? Man MUSS Tragen, denn das ist für das Baby das richtige, sie sind schließlich Traglinge. Man MUSS zusammen im Familienbett schlafen, denn das ist ebenfalls das einzig richtige für das Baby, so ist es von der Evolution gewollt. Ja.. und wenn man das nicht macht, dann lebt man nicht bedürfnisorientiert. Finde ich dann für mich nicht das richtige.
Wenn man es so sagt wie ihr, dann lebt ja jeder bedürfnisorientiert. Ich meine, sobald ein Baby da ist stellt sich das ganze Leben um und man richtet alles nach diesem Wesen ausUnd auf deren Bedürfnisse einzugehen ist selbstverständlich. Wer sagt denn aus Jucks: Nein Baby, ich hab jetzt aber keine Lust mit Dir zu kuscheln, spielen, Dir etwas zu essen zu geben..? Und später, wenn die Kinder größer sind, verbietet man ihnen ja auch nicht einfach was, nur weil man Lust dazu hat. Das hat ja dann immer einen Grund. Also so ist das jedenfalls bei uns.
Ach ich habe auch so manches gesehen und gehört bei Eltern, die nicht AP praktizieren. Deswegen lege ich das aber nicht auf alle anderen Eltern um. Es it nun mal so, dass bedürfnisorientiertes Zusammenleben oft als "die Kinder dürfen ja alles, bekommen keine Grenzen" gleichgesetzt wird. Es ist schwer, scih dann auszutauschen, wenn der Gegenüber nicht mal genau weiß, wie es tatsächlich ist.
Stillen IST das Beste für das Baby. Wenn es nicht klappt oder man nicht möchte, gibt es sehr gute Alternativen. Aber dann bitte auch einfach dazu stehen. Ich hatte vorne schon geschrieben, dass Familienbett für alle passend sein muss. Du schriebst ja selbst, dein Kind kommt nur zur Ruhe bei Papa, wenn er daneben liegt, aber das geht ja nicht. Warum nicht? Das habe ich bis jetzt nicht verstanden. Ich verstehe halt nicht, warum man sich und dem Kind das Leben so schwer macht. Aber am Ende, muss ich es auch nicht verstehen. Ihr müsst euch damit wohlfühlen, wie ihr lebt und dann ist doch alles gut![]()
und nein, sehr viele Eltern (bitte fühle dich nicht persönlich angesprochen), schauen gar nicht auf die Bedürfnisse ihres Kindes. Ja, in den ersten Lebensmonaten oder im ersten Jahr noch, aber wenn die Kinder älter werden, hört es sehr oft auf.
Nachtrag: Oder ich glaub das warst gar nicht du mit dem Schlafen abends? Dann entschuldigeAber es ist ein gutes Beispiel für das Thema.
Ja, das ist wahr. Ich denke, in jedem Erziehungsstil findet man so etwas. Ich behaupte zu sagen, ich kenne mich etwas mit AP aus und war deshalb auch ziemlich überrascht, dass man gleich so angeriffen wird von "solchen" Menschen. Damit bist nicht Du gemeint. Aber eine (zum Glück nur Bekannte) hat eine Tochter. Und ihre Aussage: Sie bekommt selbstverständlich nicht noch ein Kind, denn ihre Tochter bekommt alles, was sie will und das geht mit 2 Kindern nicht. Und außerdem müsste man dann ja auch die Aufmerksamkeit aufteilen, das geht ja mal gar nicht. Dieses Kind kann einem nur Leid tun, sie darf nämlich keinerlei Erfahrungen selbst machen, sondern bekommt alles vorgekaut, wird beschützt, damit ihm nur nichts zustoßen kann usw.
Ja, ich hoffe, sie ist nur eine Ausnahme dieser Vertreterinnen, denn DAS sagt AP ganz sicher aus.
Aber dann gibt es noch einige andere, die ständig am Jammern sind, dass alles so anstrengend ist und sie sich den Mund fusselig reden. Na, wenn ich mein Kind frage, was es zu Mittag essen will und es etwas antwortet, das mir nicht gefällt, dann viel Spaß. Da kann man lange reden, bis man eine Alternative gefunden hat, mit dem sich das Kind anfreundet. Ich meine, wenn man einem Kind eine Frage stellt, dann muss man mit der Antwort leben oder eben gar nicht erst fragen, wo das Kind nichts mitzureden hat.
Ich finde, es liegt eher in der Verantwortung der Eltern, die Fragen richtig zu stellen. Nicht. "Was möchtest du essen" sondern " Möchtest du heute Nudeln oder lieber Kartoffeln essen?" Wenn ich eine Frage stelle, dann muss ich auch damit rechnen, dass mir die Antwort nicht gefällt. Also stelle ich dem Kind die Frage so, dass es für beide Seiten passt.
Wenn Kinder zu uns zu Besuch kommen, möchte ich nicht, dass sie die Vorhänge runterreißen, die Pflanzen umstoßen, Spielsachen kaputt machen oder andere Dinge zerstören. Und ein "Kinder sind halt so" finde ich da wenig angemessen. Natürlich lebt man den Kindern vor, aber wenn sie dennoch solche Dinge tun, dann muss man sie doch darauf hinweisen und es besprechen? Und wenn es nicht im Schädel ankommt, auch verbieten. Das waren ein paar Beispiele die ich von solchen Mamis erlebt habe.
Das sind ja alles Sachen, die machen auch Kinder, die "klassisch" erzogen werden. Die Frage ist doch, wie ich damit umgehe? Und wo steht denn, dass bei AP nichts verboten wird? Mein Kind darf auch nicht auf die Straße rennen. Ich kann aber auch verhindern, dass von dir genannte Dinge passieren. Wir haben hier eine Ja-Umgebung. Das heißt, wir räumen Dinge einfach weg, die Kinder kaputt machen können. Nicht jedes Kind macht böswillig was kaputt. Und falls doch, dann spricht man es natürlich an, dagegen sagt ja keiner was.
Das Stillen überspringe ich mal, dazu hab ich mich ja bereits geäußert. Natürlich ist es das Beste, aber es kommt halt auch vor, dass es nicht klappt.
Familienbett ebenfalls: Tolle Sache. Bis es eben nicht mehr passt. Doch, das mit dem Papa neben dem Kind einschlafen war ich. Generell hab ich da auch überhaupt nichts dagegen. Es ging einfach nur darum, dass Mia bereits supergut in ihrem Bett schlief, was für alle um einiges besser war. In der Nacht kam/kommt sie trotzdem dann zu uns, was auch völlig in Ordnung ist. Ich fand es nur blöd, dass dieser Rückschritt herbeigeführt wurde, zum Einschlafen direkt ins Elternbett zu gehen, das ist alles. Denn sobald ich ins Bett gehe, wird sie unruhig, wieso auch immer. Bliebe natürlich noch die Möglichkeit, dass der Papa mit Kind zusammenschläft und ich aus dem Bett ausziehe. Finde ich aber auch nicht toll.
Warum nicht die Möglichkeit, dass der Papa sie in ihrem Zimmer ins Bett bringt und sich neben sie legt oder ihre Hand hält?
Ich werde weiterhin auf die Bedürfnisse meines indes und später meiner Kinder achten. Nur mit dem Unterschied, dass man später, wenn sie älter sind, mehr von ihnen erwarten kann. Beim Säugling sage ich nicht: Warte bitte einen Moment, ich möchte das noch schnell fertig machen oder ich muss noch kurz dieses oder jenes machen dann hab ich Zeit. Aber wenn das Verständnis da ist, kann ich das sehr wohl und auch kann ich verlangen das eine oder andere zu unterlassen. Genauso wie die Kinder Erwartungen an mich haben, habe ich diese auch an sie. Das ist für mich eine Augenhöhe.
Ich persönlich finde es falsch, Erwartungen an Kinder zu haben, gerade in der Kleinkindzeit. Auch ein 1jähriges oder 2jähriges Kind weiß noch nicht, was es heißt, wenn Mama "gleich" kommt. Aber viele vergessen das eben. Das Kind wird 1 Jahr und dann soll es plötzlich so viel allein können und machen und verstehen.
Ich antworte mal im Text![]()
Das ist ja super, ich weiß gar nicht wie das geht ^^ Daher antworte ich klassisch
Ja, das mit dem Fragen stellen ist genau so wie Du sagst. Aber da stellt sich mir die Frage: Lasse ich das Kind dann tasächlich entscheiden oder lasse ich es nur so erscheinen als ob. Schließlich hat es dann eine Wahl, aber trotzdem MEINE Wahl. Nicht falsch verstehen, ich mache es genauso indem ich frage lieber das oder das, oder, ist es Dir so oder so lieber?
Thema Sachbeschädigung
Naja, die "klassischen" Leute achten eigentlich schon vornherein darauf, dass dies nicht passiert. Und lassen das Kind nicht einfach machen. Ich bringe das ja nur an, weil mir der Vergleich echt schon häufig aufgefallen ist. Und ich dann fast jedes Mal noch von der Mutter böse angemacht werde, was mir denn einfällt ihrem Kind zu sagen, dass es etwas nicht tun darf.
Kein Schönes Gefühl. Wir hatten auch kurz überlegt, Elektrosachen und anderes wegzuräumen. Aber in anderen Wohnungen und Häusern gibt es die Dinge halt auch und wir wollten auch nicht ständig alles rein und raus kramen. Also wurde bei den ersten Malen einfach gesagt, dass sie das nicht darf und damit war es erledigt. Sie macht es zuhause nicht und auch nicht wonanders. Es ist doch ein ganz natürlicher Lernprozess, dass es Dinge gibt, die erlaubt und auch Dinge, die nicht erlaubt sind.
Nein, nicht jedes Kind macht was böswillig kaputt, aber es gibt da schon ein paar. Allerdings ist es da an den Eltern zu schauen, was da los ist.
Oh, die Möglichkeit in ihrem Zimmer hatten wir ja schon. Mein Mann hat sogar seine Matratze aus dem Bett geholt und sich neben ihr Bett gelegt, um ihre Hand zu halten oder ihren Rücken zu streicheln, das fand ich ja zu süß und lustig. Ich musste echt lachen, als ich später hoch bin und sie so vorgefunden habe
Allerdings war ihr das auch nicht gut genug
Schließlich ist sie doch neben ihrem Bett auf Papas Matratze gelandet ^^ Naja, wir lassen das jetzt auch wieder. Sie weiß, der Papa ist leicht um den Finger zu wickeln, wenn sie nur etwas Druck ausübt. Ist ja am Tag nicht anders
Bei Mama klappt es wunderbar und im Einvernehmen, also an ihrem Bett kann es nicht liegen. Jetzt lass ich erstmal noch etwas Zeit ins Land gehen, mal sehen. Wie bei Eingewöhnungen, wenn etwas nicht geklappt hat, muss man halt nochmal nen Schritt zurück und es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Hmm, zu sagen, ein 1-jährges Kind weiß nicht, was "gleich" bedeutet.. wie kannst Du das begründen? Also meine Tochter weiß, dass sie "gleich" ihr essen bekommt, aber es ist noch zu heiß. Oder "gleich" die Schuhe angezogen werden, sie soll sie schonmal holen. Ja, auch wenn ich sage, ich gehe kurz in den Keller und bin "gleich" wieder da versteht sie das.
Auch von meiner Krippenarbeit kann ich eigentlich sagen, dass 1-jährige und erst recht 2-jährige Kinder wissen, was es bedeutet und dass sie auch mal enen Moment warten müssen. Oder dass sie nach dem einen Kind dann dran sind. Das sind doch keine hohen Erwartungen.
Ich habe doch überhaupt nicht gesagt, dass die Kinder so vieles allein Können müssen, wenn sie 1 Jahr alt werden. Ich verlange nichts unmögliches, nur, was sie verstehen. Es gibt sicher auch Kinder, die können das tatsächlich nicht. Aber dann vllt deswegen, weil es nicht eingefordert oder zugetraut wird. Dann könne sie es ja auch nicht verstehen lernen.
28.01.2018 23:28
Meine Mutter ist erzieherin und sagt auch man kann so kleine dinge schon erwarten. Im Kindergarten kann bei 24 kindern auf 2 erzieher nunmal schlichtweg nicht jedes kind zur selben zeit etwas bekommen dass ist nicht möglich. Auch da wenn meine mutter einem kind die jacke anzieht und ein anderes fragt ob sie ihm die schuhe anzieht ja dann versteht das kind sehr wohl dass es warten muss bis dem anderen kind die jacke angezogen wurde. Wenn ich ein 2 und ein 1jähriges habe kann ich auch nicht beiden gleichzeitig die schuhe anziehen. Ich kann nicht verlangen dass ein 2jahre altes kind 5min ruhig sitzt und wartet bis ich sage jetzt gehts los aber so kleine dinge kann man dennoch erwarten man muss es ja auch aufbauen man kann nicht auf einmal mit 6 jahren wenns in die schule kommt erwarten dass es auf einmal all die sachen machen muss die ein schulkind eben können muss wenn vorher nichts "geübt" wurde
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