IVF / ICSI / IUI - Endlich haben wir es geschafft
22.01.2013 14:32
Lyra ein schöner Geburtsbericht!
Ja, man fühlt sich wirklich zurück versetzt.
Ich fand es auch krass das mit der Geburt alle Schmerzen sofort aufhören.
Ja, man fühlt sich wirklich zurück versetzt.
Ich fand es auch krass das mit der Geburt alle Schmerzen sofort aufhören.
22.01.2013 14:32
Heute hatten wir die U4 mit folgendem Ergebnis:
Till ist jetzt 6650g schwer, 62,1cm groß und hat einen KU von 42cm.
Alles in allem absolut zeitgerecht entwickelt und geimpft wurde auch wieder.
Als Privatpatient echt nen teurer Spaß, da ich den Impfstoff immer in der Apotheke besorgen darf. Klar bekomme ich das wieder aber erst mal muss ich vorstrecken...
Till ist jetzt 6650g schwer, 62,1cm groß und hat einen KU von 42cm.
Alles in allem absolut zeitgerecht entwickelt und geimpft wurde auch wieder.
Als Privatpatient echt nen teurer Spaß, da ich den Impfstoff immer in der Apotheke besorgen darf. Klar bekomme ich das wieder aber erst mal muss ich vorstrecken...
22.01.2013 14:38
lyra ein wunderbarer geburtsbericht.und der kleine ist so süß aber das hatte ich dir ja schon mal geschrieben
22.01.2013 14:40
Zitat von Piratenbraut:ohje das ist teuer. Ich muss wahrscheinlich auch einem impfstoff vorstrecken 3 mal 200 euro das merkt man.ich habe freitag die u 4 da bin ich gespannt
Heute hatten wir die U4 mit folgendem Ergebnis:
Till ist jetzt 6650g schwer, 62,1cm groß und hat einen KU von 42cm.
Alles in allem absolut zeitgerecht entwickelt und geimpft wurde auch wieder.
Als Privatpatient echt nen teurer Spaß, da ich den Impfstoff immer in der Apotheke besorgen darf. Klar bekomme ich das wieder aber erst mal muss ich vorstrecken...
22.01.2013 14:47
Im Dezember war's ok, da ich noch Weihnachtsgeld bekommen hab.
Aber jetzt bin ich in Elternzeit mit Elterngeld und da tun alle vier Wochen über 200€ weh.
Werde meinen Mann mal bitten mir das Kindergeld zu überweisen (geht auf sein Konto weil er als Lehrer mehr bekommt).
Aber jetzt bin ich in Elternzeit mit Elterngeld und da tun alle vier Wochen über 200€ weh.
Werde meinen Mann mal bitten mir das Kindergeld zu überweisen (geht auf sein Konto weil er als Lehrer mehr bekommt).
22.01.2013 14:49
das merke ich auch so finanz auch wenn ich kein privatpatient bin. Wer ist lehrer dein mama und bekommt mehr kindergeld verstehe ich grad nicht sorry
22.01.2013 15:04
Mein Mann ist Lehrer und das Kindergeld geht auf sein Konto weil das mehr beträgt als bei mir. Irgendwie so...
22.01.2013 15:39
Lyra toller Geburstbericht
Hast du dir viel Mühe gemacht wir hatten ja schon telefoniert, aber so ist es noch mal viel wirklicher
Hast du dir viel Mühe gemacht wir hatten ja schon telefoniert, aber so ist es noch mal viel wirklicher
22.01.2013 22:56
Liebe Lyra, so eine schöne Geburt. Ich freue mich sehr für dich, du hättest ja doch ordentlichen Respekt davor. Und Nicolas ist sehr süß und noch so schön klein. Marlene ist gerade mal 2 Monate und hat sich schon unglaublich verändert.
Genieße jeden Tag, so anstrengend es auch oft ist. Wie kommt ihr denn Zuhause zurecht?
Genieße jeden Tag, so anstrengend es auch oft ist. Wie kommt ihr denn Zuhause zurecht?
23.01.2013 19:10
Zitat von Lyra:
Geburtsbericht! Achtung lang!![]()
23.11.2012 GbH 2,3 cm - stabil
03.12.2012 GbH 2,4 cm - stabil
14.12.2012 GbH 1,6 cm
17.12.2012 GbH verkürzt, 0,8 cm, Trichter, Kopf tief! FA denkt nicht, dass wir uns nach den Feiertagen nochmal wiedersehen
21.12.2012 GbH 1,9 cm
28.12.2012 Gbh 1,9 cm, angedeuteter Trichter, Kopf tief
03.01.2013 GbH verstrichen, Mumu 2 cm offen, Kopf fest
08.01.2013 GbH verstrichen, Mumu 3-4 cm offen, Kopf fest und tief, Schleimpfropf geht abends ab
09.01.2013 Weiterer Teil des Schleimpfropfes geht ab
11.01.2013 GbH verstrichen, Mumu 3-4 cm offen, Kopf fest und tief
12.01.2013 Deine Geburt!!!
Die letzten Tage waren ein wenig nervenaufreibend. Immer wird mir von der Frauenärztin bestätigt, dass es eigentlich jeden momentan losgehen müsste. Der Befund ist einfach so reif und es ist sehr ungewöhnlich.dass ich als Erstgebährende bereits mit einem so weit geöffneten Muttermund herumlaufe ohne mitten in der Geburt zu sein. Das wird mir zumindest immer wieder gesagt. Das ist schön und wir freuen uns darüber. Auf der anderen Seite werden wir aber auch immer ungeduldiger. Wir warten sowieso schon so lange auf Dich und nun wird uns seit der 32. Schwangerschaftswoche immer wieder gesagt, dass Du vermutlich eher kommst und nun sind es nur noch wenige Tage bis zu Deinem Geburtstermin und es tut sich doch noch nichts. Ich habe immer wieder regelmäßige Wehen. Manchmal auch in deutlichen Zeitabständen, aber nie so schmerzhaft, dass es wirklich „echte Geburtswehen“ sein könnten.
Seit der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche schone ich mich nun auch nicht mehr. Du sollst und darfst kommen, wenn Du magst! Außerdem ist mein Kreislauf durch das starke Schonprogramm ziemlich unten und ich bin froh, dass wir nun wieder täglich spazieren gehen können und ich so wieder etwas zu Kräften komme.
Am Mittwoch vor der Geburt bewege ich mich morgens falsch und habe an der bekannten Stelle im unteren Rückbereich eine schmerzhafte Blockade. Ich bin reichlich verzweifelt, denn gerade den unteren Rückenbereich sollte man doch schon beweglich und fit haben für eine Geburt. Den Mittwoch und Donnerstag verbringe ich dann beim Orthopäden, obwohl der nicht wirklich viel tun kann, aber in meiner Verzweiflung fällt mir keine andere Lösung ein.So richtig traut sich der Arzt aber auch nicht an mich heran, man schiebt die Blockade auf die Schwangerschaft, Medikamente gehen sowieso nicht und auch das mobilisieren der betroffenen Stelle führt der Arzt eher halbherzig durch.
Ich lasse mir dann noch eine Überweisung zur Physiotherapie geben, obwohl ich nicht daran glaube, dass ich so schnell einen 'Termin bekomme. Aber ich habe Glück und bekomme noch für den selben Abend einen Termine. Zum Glück kann der Physio meine Blockade lösen. Ich stehe immer noch total schief, die eine Seite des Beckens sieht höher aus, als die andere und es tut immer noch weh, ABER die eigentliche gemeine Blockade konnte der Physio lösen. Ich bin total erleichtert, dass das geklappt hat und einfach nur froh.
Am Freitag gehen wir abends ausführlich im Supermarkt einkaufen und anschließend machen wir noch einen schönen, langen Spaziergang unsere übliche Strecke entlang.Später auf dem Sofa habe ich immer wieder einen harten Bauch. Aber das kenne ich ja schon und denke mir nichts weiter dabei...
Wir gehen abends ganz normal ins Bett und ahnen nicht, dass dies vorerst unsere letzte Nacht zu zweit im Haus sein wird.
****
Es geht los...
Um kurz nach eins wache ich auf. Ich merke, dass ich Wehen habe, dieses mal auch etwas stärker als gewohnt. Ich warte noch eine Weile ab, beobachte die Abstände und ja irgendwie ist es anders, tut mehr weh, fühlt sich anders an. Gegen halb zwei Wecke ich Deinen Papa. Ich sage ihm, dass ich das Gefühl habe es geht los. Im Halbschlaf murmelt er zunächst, dass ich noch ein paar Minuten abwarten soll, ob es wirklich andere Wehen sind. (Genau vor einer Woche hatten wir bereits einen Fehlalarm...) Recht hat er. Ich warte noch zwei Wehen ab, die bereits wirklich unangenehm fies sind und sage Deinem Papa, dass wir nicht mehr warten müssen, ich bin mir sicher!
Dann werden wir schnell, machen uns fertig und sehen zu, dass wir ins Krankenhaus kommen. Die Frauenärztin hat uns immer wieder gesagt, dass wir schnell ins Krankenhaus fahren sollen, da mein Mumu ja bereits soweit auf ist. Es kann also unter Umständen alles sehr schnell gehen.
Die Kliniktasche ist bereits seit Wochen gepackt und wartet schon im Auto.Wir fahren los. Als wir im Kreissaal ankommen ist es bereits ungefähr halb drei.
Hebamme Petra hat gerade Dienst – wir kennen sie bereits von meiner Einweisung im November und auch von unserem kleinen Fehlalarm vor einer Woche.
Zunächst komme ich ans CTG. Ich bin aufgeregt und habe etwas Sorge, dass es wieder nur ein Fehlalarm ist. Kurzweilig kommt auch der absurde Gedanke hoch, ob ich vielleicht wieder eine Blasenentzündung habe, denn da hatte ich ähnliche Schmerzen und das CTG scheint mal wieder nichts anzuzeigen. Und dann kommt wieder eine Wehe und das CTG schlägt doch glatt nach unten aus, ich verstehe das nicht. Aber die Hebamme hat es auch bemerkt und manchmal ist das wohl einfach so, dass die Werte dann nach unten ausschlagen.
Ich werde nun kurz untersucht und ja der Muttermund ist bereits 6 cm geöffnet und die Hebamme ist sich sicher, Nicolas wird heute noch das Licht der Welt erblicken.![]()
Nun bekomme ich zunächst eine Kanüle und Antibiotika, da die Streptokokken positiv waren, damit sich Nicolas nicht bei mir anstecken kann.
Außerdem bekomme ich eine kurze Aufklärung zur PDA und ich unterschreibe vorsichtshalber schon einmal, damit es nachher bei Bedarf schnell gehen kann mit einer PDA.
Wir sind guter Dinge, trotz schmerzhafter Wehen, freuen wir uns einfach das es bald soweit ist und aufgeregt bin ich eigentlich auch nicht mehr und lasse es einfach auf mich zu kommen. Wir haben lange auf diesen Tag gewartet.
Nachdem die Infusion fertig ist, um ca. 05.00 Uhr, schickt uns die Hebamme für eine halbe Stunde spazieren. Mittlerweile sind die Wehen sehr schmerzhaft und kommen bereits alle drei Minuten. Wir können immer nur ein paar Meter gehen und müssen dann anhalten, weil die nächste Wehe kommt. Ich halte mich an Papa fest und versuche die Wehen so gut wie möglich zu veratmen. Bei jeder Wehe jammere ich nach einer PDA und in den Wehen pausen sage ich dann, dass ich das so schaffe und sie nicht brauche.Irgendwann werden die Schmerzen aber immer fieser und ich weiß bis die PDA gelegt ist und wirklich wirkt dauert es noch mindestens 45 Minuten. Wir entscheiden uns für die PDA und laufen mag ich eh nicht mehr. Wir haben nur ungefähr 20 Minuten geschafft, ehe wir wieder im Kreissaal sind.
Ich frage die Hebamme nochmal, was sie meint ob wir eine PDA machen sollen oder nicht. Sie erzählt, dass eine andere Frau gerade entbunden hat und heilfroh war, dass sie sich für die PDA entschieden hat. Damit fällt dann entgültig die Entscheidung für die PDA.
Die Hebamme untersucht mich nochmal und dabei reist die Fruchtblase, die vorher schon sehr gespannt war. Es kommt in einem Schwall Fruchtwasser heraus. Auch wenn man damit rechnet, man erschreckt sich doch! Aber sie ist noch nicht ganz geplatzt...
Nun warten wir auf die Ärztin zum Legen der PDA. Ich liege auf der Seite und versuche die Wehen zu veratmen. Diese sind mittlerweile so stark, dass ich während dessen nicht mehr reden mag und einfach nur versuche sie möglichst gut rumzukriegen und viel Luft für dich in den Bauch zu atmen, damit es Dir gut geht. Glücklicher Weise sind Deine Herztöne wunderbar und Bilderbuchhaft. Da brauche ich mir also keine Sorgen zu machen.
Bald kommt die Ärztin. Zum legen der PDA muss ich aufrecht sitzen, gar nicht so einfach mit Wehen. Aber Papa steht vor mir und ich kann mich an ihm festhalten, das tut gut. Ich bin froh, dass die PDA nun gelegt wird und hoffe das es schnell geht. Etwas dauert es dann aber doch. Die Ärztin fragt erst noch ein paar Dinge ab, auf vieles kann ich gar nicht mehr antworten, Papa macht das dann für mich. Sie hat auch etwas Probleme die richtige Stelle zu finden und das alle 3 Minuten die nächste Wehe kommt macht es nicht wirklich einfacher. Endlich hat sie die Stelle gefunden, wo sie die PDA legen kann. Ich soll mich nun nicht mehr bewegen, egal wie Stark die Wehe ist. - Guter Scherz! Aber ich habe Glück und sie schafft es innerhalb der 3 Minuten Pause. Als die nächste Wehe kommt frage ich ängstlich, ob die ganz kritische Phase nun vorbei ist und ich mich wieder bewegen darf – ja ich darf. Puh, Erleichterung!
Als die PDA nun liegt ist es halb sieben und somit auch Schichtwechsel. Nun müsste bald die Wirkung der PDA einsetzen.
Die neue Hebamme heißt Renate und mit ihr haben wir einen wahren Glücksgriff gemacht. Sie ist unheimlich nett und wird nun die ganze Zeit bei uns bleiben bis Du da bist!
Das gibt mir viel Ruhe und tut mir gut. Ich finde es beruhigend, dass wir nicht alleine sind und jemand mitbekommt wie es weitergeht und uns sagt was wir tun können.
Mittlerweile wirkt die PDA auch schon. Die Schmerzen sind zwar nicht komplett verschwunden, aber sie sind viel besser zu ertragen und vor allen Dingen auch zu veratmen. Ich denke für dich ist das auch sehr wichtig.
Da die Wehen durch die PDA meistens etwas unregelmäßiger und weniger stark sind, bekomme ich noch ein Wehenmittler als Infusion. Aber nur sehr schwach dosiert. Später berichtet Papa mir, dass die Hebamme aber ohne mein Wissen die Infusion zum Ende hin noch einmal höher gestellt hat.![]()
Da wir nun schon einige Stunden wach sind und die Hebammen sehr umsichtig sind fragen Sie Papa, ob er etwas essen möchte. Er möchte erst nicht, ist ja auch blöd, ich liege in den Wehen und er soll da in Ruhe essen. Aber ich überzeuge ihn, dass es besser ist, wenn er etwas isst. Immerhin muss er ja gestärkt die nächste Zeit überstehen. So bekommt er also etwas zum frühstücken.
Einige Zeit später untersucht mich die Hebamme wieder und dabei geht die Fruchtblase vollständig kaputt und das restliche Fruchtwasser kommt heraus. Und mittlerweile ist der Muttermund bereits komplett geöffnet. Du darfst nun also endgültig Deinen Weg nach Draußen starten.
Von nun an ist etwas Bewegung von Nöten, damit Du Deinen Weg auch gut durch den Geburtskanal findest. Wir probieren verschiedene Dinge aus. Im Vierfüßler im Bett, den Kopfteil vom Bett hochgestellt, finde ich es gut zu ertragen. Hier kann ich mich an den Kopfteil lehnen und dabei soll ich mit dem Becken kreisende Bewegungen machen, um es Dir etwas zu erleichtern. Ansonsten hilft es auch mich im Liegen an einem Tuch festzuhalten, das an der Decke festgemacht ist. Denn das schwierige ist, ich soll während der Wehen locker bleiben, das Becken öffnen und mich da nicht verkrampfen. Gar nicht so leicht. Die natürliche Reaktion ist eher sich zu verschließen.
Später versuchen wir es auch stehend vor dem Bett. Das klappt auch ganz gut, auch wenn meine Beine total zittern, es klappt. Papa bringt mir immer wieder etwas zu trinken und die Hebamme kühlt mir mit einem Waschlappen die Stirn und Nacken. Mir ist sooo warm!
Zwischendurch wird auch nochmal Schmerzmittel nach gespritzt, aber nicht so viel, weil die Presswehen nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Irgendwann ist es dann soweit, wir dürfen pressen!
Alle haben immer gesagt, dass sie den Teil am angenehmsten fanden, da sie nun endlich aktiv mithelfen durften. Ging mir eher nicht so.Ich fand das Pressen irgendwie schwieriger, als das Veratmen vorher. Aber natürlich war mir auch klar, dass wir uns mit großen Schritten dem Ziel nähern!!
Immer wieder presse ich und die Hebamme gibt Kommandos und animiert mich immer weiter zu machen. Das ist sehr anstrengend. Nachher kommt die Ärztin hinzu, Fr. Dr. T., die wir noch aus Kinderwunschzeiten kennen (damals das Erstgespräch in der Kiwu und später dann die Betreuung bei meiner Überstimulation), außerdem von meiner neuen Frauenärztin bei der Sie Freitags arbeitet und schließlich nun auch ihre Anwesenheit bei Deiner Geburt. Wie ich finde ein total schöner Zufall!
Nun helfen alle mit. Die Ärztin hält bei der Wehe mein linkes Bein, die Hebamme mein rechts, Papa steht direkt neben mir und unterstützt mich durch seine Nähe und ich Presse so fest ich kann. Das ist unglaublich anstrengend, aber der Gedanke an Dich und das es bald schon geschafft ist, macht mich stark.
Nach noch einmal 3 Presswehen ist Dein Kopf schließlich da! Nun soll ich nicht mehr weiter pressen. Das ist total schwer und den Pressdrang zu unterdrücken fast unmöglich. Aber da kommt die nächste Wehe und schon bist Du da!!
Es dauert nur wenige Sekunden ehe wir Dich schreien hören können. Die Tränen schießen mir in die Augen – Du bist da!!! Es ist geschafft und Du schreist, das beruhigt mich sofort!
Papa darf Deine Nabelschnur durchschneiden und das macht er natürlich gerne!
Deine Nabelschnur ist sehr lang und war auch einmal um Deinen Hals gewickelt. Aber alles ist gut gegangen. Ich bin nur froh, dass ich das vorher nicht wusste.
Das Fruchtwasser war mittlerweile wohl auch grün, auch das erfahre ich zum Glück erst hinterher.
Da du kleiner Mann in Denkerpose raus wolltest, also mit Deiner Hand am Köpfchen, hatte ich natürlich noch etwas mehr zu kämpfen und ein Riss hatte sich nicht vermeiden lassen.
Während Du gewogen und vermessen wirst, werde ich genäht. Das ist nicht ganz so angenehm, da die PDA nicht mehr so stark wirkt. Aber das ist mir alles egal, ich schaue einfach zu Dir hinüber und versuche nicht an etwas anderes zu denken.
Als ich versorgt bin, kommst Du sofort auf meine Brust und wir können erstmal ganz viel kuscheln. Du hast die Augen weit geöffnet und weinst etwas. Es ist alles ja auch noch total neu und fremd. Es ist so schön dich im Arm zu halten und Papa und ich sind einfach unglaublich glücklich. Wir können es kaum glauben, dass Du nun tatsächlich da bist! Und Du hast so viele Haare und siehst so süß aus!![]()
Die Nachgeburt kommt dann zum Glück auch ohne Probleme nach zweimal Pressen.
Erstaunlich finde ich, dass die Wehen sofort aufgehört haben, sobald Du da bist! Ich hätte gedacht, dass sie bleiben bis zumindest die Nachgeburt da ist. Aber nein mit einem Schlag sind sie weg!
Deine Geburt war für uns ein sehr schönes Erlebnis. Klar schmerzhaft und anstrengend, aber ich habe es mir schlimmer vorgestellt und es lief alles gut. Wir hatten Glück mit der Hebamme, Dein Papa war die ganze Zeit dabei und hat mich unterstützt und wir haben das zusammen geschafft.
Schön, dass Du nun da bist!
* 12.01.2013 – 10:28 Uhr - Nicolas Patrick – 3.490 gr – 52 cm – 35 cm Kopfumfang![]()
sooo schön!
24.01.2013 10:10
Lyra, ich bin total ergriffen
Schöner Bericht! Und Du bist die erste, bei der es sich genau anhört wie im Geburtsvorbereitungskurs!!
Schöner Bericht! Und Du bist die erste, bei der es sich genau anhört wie im Geburtsvorbereitungskurs!!
24.01.2013 13:47
Ich Mädels ich hatte heute Outing und wir bekommen ein Mädchen Freu
24.01.2013 14:36
Zitat von Lichterfee:
Ich Mädels ich hatte heute Outing und wir bekommen ein Mädchen Freu![]()
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Glückwunsch
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