Vater der Kinder kaum sieht möchte mit ihm verreisen
14.01.2026 16:28
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Meine Bedenken, ja ich kann es nicht so genau in Worte fassen. Er ist anders. Beim letzten Umgang war er hier mit dem Kind beim Arzt weil es nachts geschnarcht hat usw.
Das ausweiten des Umgangs ist nicht möglich. Da er sich meldet wenn er "zeit" hat her zu kommen. Da es über 10 Stunden Autofahrt sind. Geht mal "eben" eben nicht. Und ja ich bin frustriert das er sein Kind im Stich gelassen hat. So einfach ist das vermutlich. Videotelefonie mag das Kind nicht. Der Vater versucht es aber regelmäßig. Das Kind liebt den Vater, ist aber sehr auf mich bezogen. Natürlich..
Na ja, aber er versucht es ja. Also bin im Stich lassen kann man da ja pauschal nicht reden.
Er hat eine neue Frau, „neue“ Kinder. Du stehst allein da. Das du da frustriert bist ist verständlich. Und klar ist er mehr auf dich bezogen. Aber die Bindung zum Vater ist auch da. Von demher: was sind deine Bedenken?
Ich bin es so leid... ER VERSUCHT ES JA. Er ist absichtlich 10 Stunden von seinem Kind weg gezogen. In welcher Welt ist das bitte : er versucht es ja.
Drehen wir die Geschichte doch mal um
... würde eine Mutter so handeln würden alle denken sie ist eine Rabenmutter. Väter dürfen machen was sie wollen... nett
Und nein ich bin nicht alleine, ich habe einen Partner. Der für sein kund ein wundervoller vater ist. Er hat es 50% und er hat mir gezeigt das es auch noch gute männer gibt.
Ich meinte du stehst allein mit der Verantwortung für das Kind da. Schreibst du doch selber.![]()
Und mich musst du ehrlich gesagt nicht so anmachen, ich habe so ein Theater selber durch.
Dein Ex wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Und ja was da lief ist Unterste Schublade. Und du bist zu recht verbittert/enttäuscht etc.
Das hat aber mit eurem Kind und ob es mit in den Sommerurlaub fahren soll nichts zu tun.![]()
Sorry ich wollte dich nicht anmachen, das ist einfach nur der Frust es tut mir leid. Das ging nicht gegen dich
14.01.2026 16:35
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich glaube das ist nicht so einfach zu verstehen wenn man das große ganze nicht kennt.
Seit der Trennung vor zwei Jahren hat er sein Kind und mich ständig enttäuscht. Und mir ständig Probleme bereitet. Dann die "Flucht" vor der Verantwortung. Er überschüttet ihn mit Geschenken, versteht aber nicht das das keinen fehlenden papa ersetzen kann. Ich bekomme den mindesunterhalt (deutlich weniger als in Deutschland) obwohl er gut verdient, habe Probleme mit meinem Job, da Wochenendschichten/abendschichten und wenig Unterstützung. Ich kümmere mich um alles, von tränenreichen Abenden weil das Kind den Papa vermisst, über kindkranktage, eben alles was so anfällt. Und er sieht alles nur als "kann".
Ich bin die verbittert Ex, die zusehen muss das unser Leben halbwegs läuft. Während er sein Leben so lebt wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf sein Kind. Das er sein Kind nun zum Jahresende gesehen hat, war auch nur "glück" da er es mit dem Weihnachtsurlaub mit der neuen Familie verbunden hat.
Auch wenn mich hier keiner versteht. Ich bin einfach müde von den letzten zwei Jahren und den Steinen die er mir (als er noch hier war) ständig in den weg gelegt hat. Auch dieses ungewisse, ich habe keine Ahnung wann er sein Kind wieder sehen möchte. Noch vor dem Sommerurlaub? Oder wird dies das nächste mal sein? Ausserdem soll ich ihm das Kind auf halbem weg entgegen bringen. Das sind 5 Stunden hin und wieder 5 Stunden zurück... ganz ehrlich, ich sehe es nicht ein. Er darf sein Kind jederzeit sehen. Ich habe noch nie nein gesagt. Aber er kennt nur seine Rechte, seine Pflichten interessieren ihn nicht.
Ich verstehe dich schon und dachte es mir schon in etwa so.
Ich kann dir nach 11 Jahren Trennung sagen: las los und mach dich davon frei. Und trenne deine Verbitterung von dem was für das Kind gut ist.
Ja er hat nur die schönen Sachen, ja er macht einen auf Happy Familiy mit dem Kind wofür du dir Tag täglich den A … aufreißt. Und ja es ist ungerecht, es ist unfair. Daran kannst du dich festbeißen oder loslassen. Geh davon aus er wird sich nicht ändern. Aber du kannst ändern wie du damit umgehst.
Zum Sommerurlaub: bringen würde ich das Kind persönlich nicht, er ist weggezogen, er muss es holen.
Meine persönliche Erfahrung: ich habe das (kurzfristige) hin und her irgendwann nicht mehr mitgemacht, nicht mehr auf ihn gewartet, für ihn Sachen abgesagt.
Wir haben unser Leben geplant und gelebt. Wenn er sich gemeldet hat und wir hatten schon was vor, sein Pech.
Dem Kind gegenüber war ich altersentsprechend immer ehrlich ohne ihn schlecht zu machen. Gerade wenn er einfach kurzfristig abgesagt hat. Sie hat ja auch mitbekommen wenn er sie einfach viel früher wieder zurück gebracht hat oder regelmäßig zu spät kam.
Urlaube mit neuer Frau / Kinder gab es auch. Das war am Anfang ein richtig blödes Gefühl. Er macht einen auf Happy Familiy mit meinem Kind für das er nichts tut. Da muss man loslassen, wenn es für das Kind nicht negativ ist. Es ändert auch nichts an eurer Beziehung.
Meine Erfahrung: altersgerecht ehrlich mit dem Kind sein, loslassen und nichts vom Vater erwarten - da kann er da schon mal nicht enttäuschen. Und auch klare Grenzen zum Vater ziehen wer was macht. Das Kind auffangen, aber auch klar machen das es nicht in deinem Bereich liegt was der Vater macht oder nicht. Kinder bekommen mit was wie läuft und bilden sich irgendwann ihre Meinung dazu.
Du hast ja recht, und an den meisten Tagen geht es mir auch recht gut damit. Wir haben unsere Rhythmus gefunden und haben ein schönes Leben. Manchmal holt mich einfach alles wieder ein. Ich habe heute nacht wieder von ihm geträumt. Sowas wirft mich immer zurück .
Gegenüber meinem Kind verliere ich nie ein schlechtes Wort über ihn. Aber alleine die fragen. "Mama warum ist Papa nicht mehr da?" Was soll man da sagen, es bricht einem das Herz. Es kam gut damit klar als er "nur" ausgezogen ist. Weil es wusste das er da ist ( er lebte im selben Ort wie wir) aber es versteht nicht das er jetzt soweit weg ist.
Ich komme einfach schlecht damit klar das von Vätern nichts erwartet wird, und alles was sie tun wird 1000 mal mehr gewichtet als wenn es die Mama tut. Ich liebe mein Kind sehr und natürlich tue ich alles gerne. Aber man ist einfach müde und möchte auch mal Zeit für sich haben. Irgendwann.
14.01.2026 16:51
Zitat von Anonym 1 (212241):
Du hast ja recht, und an den meisten Tagen geht es mir auch recht gut damit. Wir haben unsere Rhythmus gefunden und haben ein schönes Leben. Manchmal holt mich einfach alles wieder ein. Ich habe heute nacht wieder von ihm geträumt. Sowas wirft mich immer zurück .
Gegenüber meinem Kind verliere ich nie ein schlechtes Wort über ihn. Aber alleine die fragen. "Mama warum ist Papa nicht mehr da?" Was soll man da sagen, es bricht einem das Herz. Es kam gut damit klar als er "nur" ausgezogen ist. Weil es wusste das er da ist ( er lebte im selben Ort wie wir) aber es versteht nicht das er jetzt soweit weg ist.
Ich komme einfach schlecht damit klar das von Vätern nichts erwartet wird, und alles was sie tun wird 1000 mal mehr gewichtet als wenn es die Mama tut. Ich liebe mein Kind sehr und natürlich tue ich alles gerne. Aber man ist einfach müde und möchte auch mal Zeit für sich haben. Irgendwann.
Den Vater und die Situation wirst du jetzt nicht ändern können, aber 10 Tage sind mal ein guter Anfang um ein bisschen Zeit für sich zu haben, genau deswegen würde ich das Kind mit ihm fahren lassen.
14.01.2026 16:54
Ich bin voll bei dir.
Zum Kind: sei ehrlich, altersgerecht ohne Wertung. Papa ist weggezogen weil er zu xy gezogen ist. Wir sind kein Paar mehr aber immer deine Eltern. Ich weiß nicht warum er sich so wenig meldet, frag ihn beim nächsten Mal doch mal einfach. Sag ihm das du mehr mit ihm machen möchtest …
Die Kinder verstehen irgendwann auf wenn sie sich verlassen können, wer für sie da ist wenn es darauf ankommt.
Sieh es als Trost: die Väter bekommen für dieses Verhalten von ihren Kindern irgendwann die Quittung. Je älter sie werden desto weniger werden sie sich mit Geschenken etc. abspeisen lassen.
Meine Tochter hat zu ihrem Vater heute keinerlei Bindung mehr und auch keinen Kontakt. Das ist das Ergebnis davon wenn man sich nur meldet wie es einem selber passt und nicht auf das eingeht was dem Kind wichtig ist, nicht auf das hört was es einem sagt.
Mir persönlich hat geholfen das ich an ihn als Vater keinerlei Erwartung mehr hatte. Somit konnte er diese nicht enttäuschen. Und mein Kind sieht heute was ich ihr ermögliche, bezahle, was ich für sie tue. Das ich für sie immer da bin. Er nicht.
Zum Kind: sei ehrlich, altersgerecht ohne Wertung. Papa ist weggezogen weil er zu xy gezogen ist. Wir sind kein Paar mehr aber immer deine Eltern. Ich weiß nicht warum er sich so wenig meldet, frag ihn beim nächsten Mal doch mal einfach. Sag ihm das du mehr mit ihm machen möchtest …
Die Kinder verstehen irgendwann auf wenn sie sich verlassen können, wer für sie da ist wenn es darauf ankommt.
Sieh es als Trost: die Väter bekommen für dieses Verhalten von ihren Kindern irgendwann die Quittung. Je älter sie werden desto weniger werden sie sich mit Geschenken etc. abspeisen lassen.
Meine Tochter hat zu ihrem Vater heute keinerlei Bindung mehr und auch keinen Kontakt. Das ist das Ergebnis davon wenn man sich nur meldet wie es einem selber passt und nicht auf das eingeht was dem Kind wichtig ist, nicht auf das hört was es einem sagt.
Mir persönlich hat geholfen das ich an ihn als Vater keinerlei Erwartung mehr hatte. Somit konnte er diese nicht enttäuschen. Und mein Kind sieht heute was ich ihr ermögliche, bezahle, was ich für sie tue. Das ich für sie immer da bin. Er nicht.
14.01.2026 17:02
Zitat von Anonym 2 (212241):
Zitat von Anonym 1 (212241):Den Vater und die Situation wirst du jetzt nicht ändern können, aber 10 Tage sind mal ein guter Anfang um ein bisschen Zeit für sich zu haben, genau deswegen würde ich das Kind mit ihm fahren lassen.
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich glaube das ist nicht so einfach zu verstehen wenn man das große ganze nicht kennt.
Seit der Trennung vor zwei Jahren hat er sein Kind und mich ständig enttäuscht. Und mir ständig Probleme bereitet. Dann die "Flucht" vor der Verantwortung. Er überschüttet ihn mit Geschenken, versteht aber nicht das das keinen fehlenden papa ersetzen kann. Ich bekomme den mindesunterhalt (deutlich weniger als in Deutschland) obwohl er gut verdient, habe Probleme mit meinem Job, da Wochenendschichten/abendschichten und wenig Unterstützung. Ich kümmere mich um alles, von tränenreichen Abenden weil das Kind den Papa vermisst, über kindkranktage, eben alles was so anfällt. Und er sieht alles nur als "kann".
Ich bin die verbittert Ex, die zusehen muss das unser Leben halbwegs läuft. Während er sein Leben so lebt wie es ihm passt, ohne Rücksicht auf sein Kind. Das er sein Kind nun zum Jahresende gesehen hat, war auch nur "glück" da er es mit dem Weihnachtsurlaub mit der neuen Familie verbunden hat.
Auch wenn mich hier keiner versteht. Ich bin einfach müde von den letzten zwei Jahren und den Steinen die er mir (als er noch hier war) ständig in den weg gelegt hat. Auch dieses ungewisse, ich habe keine Ahnung wann er sein Kind wieder sehen möchte. Noch vor dem Sommerurlaub? Oder wird dies das nächste mal sein? Ausserdem soll ich ihm das Kind auf halbem weg entgegen bringen. Das sind 5 Stunden hin und wieder 5 Stunden zurück... ganz ehrlich, ich sehe es nicht ein. Er darf sein Kind jederzeit sehen. Ich habe noch nie nein gesagt. Aber er kennt nur seine Rechte, seine Pflichten interessieren ihn nicht.
Ich verstehe dich schon und dachte es mir schon in etwa so.
Ich kann dir nach 11 Jahren Trennung sagen: las los und mach dich davon frei. Und trenne deine Verbitterung von dem was für das Kind gut ist.
Ja er hat nur die schönen Sachen, ja er macht einen auf Happy Familiy mit dem Kind wofür du dir Tag täglich den A … aufreißt. Und ja es ist ungerecht, es ist unfair. Daran kannst du dich festbeißen oder loslassen. Geh davon aus er wird sich nicht ändern. Aber du kannst ändern wie du damit umgehst.
Zum Sommerurlaub: bringen würde ich das Kind persönlich nicht, er ist weggezogen, er muss es holen.
Meine persönliche Erfahrung: ich habe das (kurzfristige) hin und her irgendwann nicht mehr mitgemacht, nicht mehr auf ihn gewartet, für ihn Sachen abgesagt.
Wir haben unser Leben geplant und gelebt. Wenn er sich gemeldet hat und wir hatten schon was vor, sein Pech.
Dem Kind gegenüber war ich altersentsprechend immer ehrlich ohne ihn schlecht zu machen. Gerade wenn er einfach kurzfristig abgesagt hat. Sie hat ja auch mitbekommen wenn er sie einfach viel früher wieder zurück gebracht hat oder regelmäßig zu spät kam.
Urlaube mit neuer Frau / Kinder gab es auch. Das war am Anfang ein richtig blödes Gefühl. Er macht einen auf Happy Familiy mit meinem Kind für das er nichts tut. Da muss man loslassen, wenn es für das Kind nicht negativ ist. Es ändert auch nichts an eurer Beziehung.
Meine Erfahrung: altersgerecht ehrlich mit dem Kind sein, loslassen und nichts vom Vater erwarten - da kann er da schon mal nicht enttäuschen. Und auch klare Grenzen zum Vater ziehen wer was macht. Das Kind auffangen, aber auch klar machen das es nicht in deinem Bereich liegt was der Vater macht oder nicht. Kinder bekommen mit was wie läuft und bilden sich irgendwann ihre Meinung dazu.
Du hast ja recht, und an den meisten Tagen geht es mir auch recht gut damit. Wir haben unsere Rhythmus gefunden und haben ein schönes Leben. Manchmal holt mich einfach alles wieder ein. Ich habe heute nacht wieder von ihm geträumt. Sowas wirft mich immer zurück .
Gegenüber meinem Kind verliere ich nie ein schlechtes Wort über ihn. Aber alleine die fragen. "Mama warum ist Papa nicht mehr da?" Was soll man da sagen, es bricht einem das Herz. Es kam gut damit klar als er "nur" ausgezogen ist. Weil es wusste das er da ist ( er lebte im selben Ort wie wir) aber es versteht nicht das er jetzt soweit weg ist.
Ich komme einfach schlecht damit klar das von Vätern nichts erwartet wird, und alles was sie tun wird 1000 mal mehr gewichtet als wenn es die Mama tut. Ich liebe mein Kind sehr und natürlich tue ich alles gerne. Aber man ist einfach müde und möchte auch mal Zeit für sich haben. Irgendwann.
Diese Chance hatte ich ja auch erst gesehen, aber ich kenne mich, ich werde wohl keine ruhige Minute haben weil ich mir Sorgen mache wie es meinem Kind geht, ob es mich sehr vermisst. Ob es ordentlich isst, schläft usw. Es hat ein paar Verdauungsprobleme auf die sein vater halt nicht achtet. Nach dem letzten Umgang bekam ich es wieder und es war wahnsinnig verstopft, so daß ich mit Abführmittel nach helfen musste. Das hatten wir seit ca einem Jahr nicht mehr...
14.01.2026 17:47
Oh wie schade, man liest deinen Frust mit jeder Zeile, ja fast schon mit jedem Wort.
Und ja, das ist aus deiner Sicht auch echt verständlich. Absolut. Betrogen zu werden ist so mit das Schlimmste was man einem Partner in der Beziehung antun kann. Da gibt es meiner Meinung nach auch kein Verständnis für den Betrüger und auch nicht für den Komplizen.
Doch muss man hier auch Unterscheiden. Dein Ex hat DICH betrogen nicht seinen Sohn. Hier Frust auf den Umgang wirken zu lassen ist aus deiner Sicht verständlich, aber für deinen Sohn auf lange Frist fatal. Auch wenn der Vater dich als Mutter betrogen hat, so hat der Sohn noch immer ein Recht darauf auch mit seinem Vater aufzuwachsen, bzw. mit diesem so oft es geht Zeit zu verbringen und eine gesunde Beziehung aufzubauen, die für ihn und seine Entwicklung nun mal sehr sehr wichtig ist. Wenn du durch deine Emotionen deinen Sohn zwischen die Stühle setzt und ihm das Gefühl gibst, dass du es nicht gut findest, dass er bei seinem Vater ist, weil aus den und den Gründen, da gehe ich nachher nochmal drauf ein, bringst du deinen Sohn in eine ganz, ganz schlimme Lage. Er hat Loyalitätskonflikte. Er möchte dich nicht verletzten, doch er spürt sehr genau, dass er genau das tut wenn er zu seinem Papa geht. Und jetzt im jungen Alter mag dein Sohn das noch wegdrücken, denn noch braucht er Mama mehr als Papa, er bekommt von dir Sicherheit, Beständigkeit und permanente Liebe, natürlich will er das nicht verlieren. Doch glaube mir ein Kind und das klingt jetzt wieder nach Klische, aber es ist so, ich habe 3 Söhne, die mit einem unterschiedlichen Verhältnissen zu ihren Vätern aufgewachsen sind und inzwischen erwachsen sind und jeder der Söhne brauchte ab einem bestimmten Alter ganz besonders seinen Vater.
Nun, mal zu deinen Gründen. Erstmal gebe ich dir zu bedenken, dass du behauptest, dass du nun einen Partner hättest, der dich glücklich macht und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können und er was besonderes sei.
Dann frage dich, wenn das wirklich so ist, warum noch immer die Eifersucht auf die Frau? Warum noch immer dieser Frust gegen deinen Ex? Warum überträgst du deinen Frust auf den Umgang, wenn du jetzt doch so glücklich bist?
Wie fair ist das bitte deinem neuem Mann gegenüber, der so toll ist und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können? Wie fühlt er sich damit, der deine Eifersucht spürt, ob du es willst oder nicht? Ist da von deiner Seite wirklich so viel für ihn? Hättest du vielleicht besser erstmal mit allem abschließen sollen, bevor man sich auf einen neuen Mann einlässt? Ist es gut Probleme, Emotionen und Frust aus der alten Partnerschaft mit in die neue Partnerschaft zu nehmen?
Nun, zu deinem Ex, der ins Ausland gezogen ist, 10 Stunden von dir weg und du musstest allein zurückbleiben in Deutschland, kannst nicht mehr einfach so auf seine Betreuung und Unterstützung zurückgreifen. Das ist wirklich eine sehr schwere Situation in der dich dein Ex gebracht hat und es ist total verständlich, dass du da wütend auf ihn bist. Doch auch hier wieder ein Aber... nur weil er mal mit dir verheiratet war und er ein Kind mit dir hat, hat er doch nicht sein Leben an dich verkauft. Er hat das Recht so zu leben wie er will und auch wo er möchte. Dass er seinen Sohn dadurch weniger sieht, ist vielleicht ein Übel, dass er in Kauf genommen hat um dort leben zu können wo er nun ist. Keiner weiß warum er dort hin gezogen ist, und die von dir gemachten Andeutungen er hätte es nur getan um dich zu verletzen und weniger Zeit mit seinem Kinder verbringen zu müssen... Ernsthaft? Echt großer Aufwand.
Auch dass er das getan hat, damit er weniger Unterhalt zahlen muss ist total unrealistisch.
Denn der Unterhalt wird nicht am Wohnort des Vaters festgemacht, sondern am Wohnort des Kindes. Das heißt der Vater hätte sehr wahrscheinlich auch in Deutschland nicht mehr Unterhalt zahlen können. Es ist egal ob der Mindestunterhalt in Land X bei nur 100 € liegt, wenn das Kind dort nicht lebt. Es gelten die Unterhaltsbestimmungen und Gesetze des Landes in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und auch die Bestimmungen und Grenzen an dem sich der Mindestunterhalt nun mal berechnet.
Ich kann total nachvollziehen, dass es wehtut, wenn man so wie du über Jahre betrogen wurde und es nur durch Zufall erfährt. Auch, dass man diesen Schmerz noch immer nach Jahren in sich trägt (wenn man nicht in in einer neuen Beziehung ist), dennoch sollte man irgendwann aus Liebe zu seinem Kind zur Vernunft kommen und den Umgang nicht mehr länger aus eigenen Belangen heraus dem Kind erschweren. Das könnte dir später, wenn dein Sohn älter ist sehr teuer zu stehen kommen.
Versuche deine Gefühle zu differenzieren und unterstütze deinen Sohn und seinen Vater dabei, die wenige Zeit, die er mit seinem Sohn hat, eben auch zu nutzen, ohne dass dein Kind in Loyalitätskonflikte gerät.
Und man spürt einfach mit jeder Silbe, dass die Bedenken, die du hast auf deiner eigenen Verletztheit bassieren und das finden heutzutage auch ganz schnell gute und geschulte Jungendamtsmitarbeiter und Gerichtsentscheider heraus, was dann wiederum sehr für dich nach hinten los gehen kann.
Also tu dir selbst den Gefallen, aber vor allem deinen Sohn und lass deine Verletztheit, deinen Frust und deinen Hass den du in dir trägst hinter dich. Konzentriere dich auf deine neue Beziehung, die so wie du sagst, so viel besser sein soll, als deine Alte (warum dann nicht dankbar sein, dass die alte vorbei ist und man nun die Chance auf ein so viel besseres Leben bekommen hat?) und helfe deinem Sohn eine gute und gesunde Vater-Sohn-Bindung trotz der weiten Entfernung und dem wenigen Geld des Vaters. Ich finde, dass gerade bei einer Trennung die Belange des Kindes an erster Stelle stehen sollten und nicht die eigenen Emotionen.
Das der Vater in letzter Zeit so wenig Zeit mit seinem Sohn verbracht hat, ist echt schade und doof, aber um so schöner ist es doch für dein Kind, dass er es jetzt möchte und das in einer eher entspannteren Situation als in seinem eigenem Alltag. Um so mehr solltest du überlegen, wie dein Sohn altersgerecht Kontakt zu seinem Vater halten kann, wenn dieser so weit weg lebt. Er mag Videotelefonie nicht? (Man liest auch hier heraus warum er das vermeidlich nicht mag) Dann überlegt gemeinsam wie ihr das kindgerecht gestalten kann und wie er da spielerisch ran kommt und unterstütze ihn dabei.
(Verstecken spielen (also einer versteckt sich hinterm Handy und hüpft dann wieder vor und schreit "Kuckuck, da lachen sich viele 4 jährige noch kaputt, Figuren mit den Fingern über Video formen, Tiergeräusche nachmachen, da gibt es so viele Dinge wie auch ein 4 jähriger Spaß an der Videotelefonie entwickeln kann)
Ich denke, wenn du das jetzt liest, wirst du dich angegriffen fühlen, dir denken was ich mir für ein Recht rausnehme und dass ich keine Ahnung habe, aber mit etwas Abstand betrachtest wirst du es verstehen, dass es hier nur um eine einzige Person gehen sollte und die solltest nicht du sein.
Und ja, das ist aus deiner Sicht auch echt verständlich. Absolut. Betrogen zu werden ist so mit das Schlimmste was man einem Partner in der Beziehung antun kann. Da gibt es meiner Meinung nach auch kein Verständnis für den Betrüger und auch nicht für den Komplizen.
Doch muss man hier auch Unterscheiden. Dein Ex hat DICH betrogen nicht seinen Sohn. Hier Frust auf den Umgang wirken zu lassen ist aus deiner Sicht verständlich, aber für deinen Sohn auf lange Frist fatal. Auch wenn der Vater dich als Mutter betrogen hat, so hat der Sohn noch immer ein Recht darauf auch mit seinem Vater aufzuwachsen, bzw. mit diesem so oft es geht Zeit zu verbringen und eine gesunde Beziehung aufzubauen, die für ihn und seine Entwicklung nun mal sehr sehr wichtig ist. Wenn du durch deine Emotionen deinen Sohn zwischen die Stühle setzt und ihm das Gefühl gibst, dass du es nicht gut findest, dass er bei seinem Vater ist, weil aus den und den Gründen, da gehe ich nachher nochmal drauf ein, bringst du deinen Sohn in eine ganz, ganz schlimme Lage. Er hat Loyalitätskonflikte. Er möchte dich nicht verletzten, doch er spürt sehr genau, dass er genau das tut wenn er zu seinem Papa geht. Und jetzt im jungen Alter mag dein Sohn das noch wegdrücken, denn noch braucht er Mama mehr als Papa, er bekommt von dir Sicherheit, Beständigkeit und permanente Liebe, natürlich will er das nicht verlieren. Doch glaube mir ein Kind und das klingt jetzt wieder nach Klische, aber es ist so, ich habe 3 Söhne, die mit einem unterschiedlichen Verhältnissen zu ihren Vätern aufgewachsen sind und inzwischen erwachsen sind und jeder der Söhne brauchte ab einem bestimmten Alter ganz besonders seinen Vater.
Nun, mal zu deinen Gründen. Erstmal gebe ich dir zu bedenken, dass du behauptest, dass du nun einen Partner hättest, der dich glücklich macht und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können und er was besonderes sei.
Dann frage dich, wenn das wirklich so ist, warum noch immer die Eifersucht auf die Frau? Warum noch immer dieser Frust gegen deinen Ex? Warum überträgst du deinen Frust auf den Umgang, wenn du jetzt doch so glücklich bist?
Wie fair ist das bitte deinem neuem Mann gegenüber, der so toll ist und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können? Wie fühlt er sich damit, der deine Eifersucht spürt, ob du es willst oder nicht? Ist da von deiner Seite wirklich so viel für ihn? Hättest du vielleicht besser erstmal mit allem abschließen sollen, bevor man sich auf einen neuen Mann einlässt? Ist es gut Probleme, Emotionen und Frust aus der alten Partnerschaft mit in die neue Partnerschaft zu nehmen?
Nun, zu deinem Ex, der ins Ausland gezogen ist, 10 Stunden von dir weg und du musstest allein zurückbleiben in Deutschland, kannst nicht mehr einfach so auf seine Betreuung und Unterstützung zurückgreifen. Das ist wirklich eine sehr schwere Situation in der dich dein Ex gebracht hat und es ist total verständlich, dass du da wütend auf ihn bist. Doch auch hier wieder ein Aber... nur weil er mal mit dir verheiratet war und er ein Kind mit dir hat, hat er doch nicht sein Leben an dich verkauft. Er hat das Recht so zu leben wie er will und auch wo er möchte. Dass er seinen Sohn dadurch weniger sieht, ist vielleicht ein Übel, dass er in Kauf genommen hat um dort leben zu können wo er nun ist. Keiner weiß warum er dort hin gezogen ist, und die von dir gemachten Andeutungen er hätte es nur getan um dich zu verletzen und weniger Zeit mit seinem Kinder verbringen zu müssen... Ernsthaft? Echt großer Aufwand.
Auch dass er das getan hat, damit er weniger Unterhalt zahlen muss ist total unrealistisch.
Denn der Unterhalt wird nicht am Wohnort des Vaters festgemacht, sondern am Wohnort des Kindes. Das heißt der Vater hätte sehr wahrscheinlich auch in Deutschland nicht mehr Unterhalt zahlen können. Es ist egal ob der Mindestunterhalt in Land X bei nur 100 € liegt, wenn das Kind dort nicht lebt. Es gelten die Unterhaltsbestimmungen und Gesetze des Landes in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und auch die Bestimmungen und Grenzen an dem sich der Mindestunterhalt nun mal berechnet.
Ich kann total nachvollziehen, dass es wehtut, wenn man so wie du über Jahre betrogen wurde und es nur durch Zufall erfährt. Auch, dass man diesen Schmerz noch immer nach Jahren in sich trägt (wenn man nicht in in einer neuen Beziehung ist), dennoch sollte man irgendwann aus Liebe zu seinem Kind zur Vernunft kommen und den Umgang nicht mehr länger aus eigenen Belangen heraus dem Kind erschweren. Das könnte dir später, wenn dein Sohn älter ist sehr teuer zu stehen kommen.
Versuche deine Gefühle zu differenzieren und unterstütze deinen Sohn und seinen Vater dabei, die wenige Zeit, die er mit seinem Sohn hat, eben auch zu nutzen, ohne dass dein Kind in Loyalitätskonflikte gerät.
Und man spürt einfach mit jeder Silbe, dass die Bedenken, die du hast auf deiner eigenen Verletztheit bassieren und das finden heutzutage auch ganz schnell gute und geschulte Jungendamtsmitarbeiter und Gerichtsentscheider heraus, was dann wiederum sehr für dich nach hinten los gehen kann.
Also tu dir selbst den Gefallen, aber vor allem deinen Sohn und lass deine Verletztheit, deinen Frust und deinen Hass den du in dir trägst hinter dich. Konzentriere dich auf deine neue Beziehung, die so wie du sagst, so viel besser sein soll, als deine Alte (warum dann nicht dankbar sein, dass die alte vorbei ist und man nun die Chance auf ein so viel besseres Leben bekommen hat?) und helfe deinem Sohn eine gute und gesunde Vater-Sohn-Bindung trotz der weiten Entfernung und dem wenigen Geld des Vaters. Ich finde, dass gerade bei einer Trennung die Belange des Kindes an erster Stelle stehen sollten und nicht die eigenen Emotionen.
Das der Vater in letzter Zeit so wenig Zeit mit seinem Sohn verbracht hat, ist echt schade und doof, aber um so schöner ist es doch für dein Kind, dass er es jetzt möchte und das in einer eher entspannteren Situation als in seinem eigenem Alltag. Um so mehr solltest du überlegen, wie dein Sohn altersgerecht Kontakt zu seinem Vater halten kann, wenn dieser so weit weg lebt. Er mag Videotelefonie nicht? (Man liest auch hier heraus warum er das vermeidlich nicht mag) Dann überlegt gemeinsam wie ihr das kindgerecht gestalten kann und wie er da spielerisch ran kommt und unterstütze ihn dabei.
(Verstecken spielen (also einer versteckt sich hinterm Handy und hüpft dann wieder vor und schreit "Kuckuck, da lachen sich viele 4 jährige noch kaputt, Figuren mit den Fingern über Video formen, Tiergeräusche nachmachen, da gibt es so viele Dinge wie auch ein 4 jähriger Spaß an der Videotelefonie entwickeln kann)
Ich denke, wenn du das jetzt liest, wirst du dich angegriffen fühlen, dir denken was ich mir für ein Recht rausnehme und dass ich keine Ahnung habe, aber mit etwas Abstand betrachtest wirst du es verstehen, dass es hier nur um eine einzige Person gehen sollte und die solltest nicht du sein.
14.01.2026 18:12
Zitat von Palabras2:
Oh wie schade, man liest deinen Frust mit jeder Zeile, ja fast schon mit jedem Wort.
Und ja, das ist aus deiner Sicht auch echt verständlich. Absolut. Betrogen zu werden ist so mit das Schlimmste was man einem Partner in der Beziehung antun kann. Da gibt es meiner Meinung nach auch kein Verständnis für den Betrüger und auch nicht für den Komplizen.
Doch muss man hier auch Unterscheiden. Dein Ex hat DICH betrogen nicht seinen Sohn. Hier Frust auf den Umgang wirken zu lassen ist aus deiner Sicht verständlich, aber für deinen Sohn auf lange Frist fatal. Auch wenn der Vater dich als Mutter betrogen hat, so hat der Sohn noch immer ein Recht darauf auch mit seinem Vater aufzuwachsen, bzw. mit diesem so oft es geht Zeit zu verbringen und eine gesunde Beziehung aufzubauen, die für ihn und seine Entwicklung nun mal sehr sehr wichtig ist. Wenn du durch deine Emotionen deinen Sohn zwischen die Stühle setzt und ihm das Gefühl gibst, dass du es nicht gut findest, dass er bei seinem Vater ist, weil aus den und den Gründen, da gehe ich nachher nochmal drauf ein, bringst du deinen Sohn in eine ganz, ganz schlimme Lage. Er hat Loyalitätskonflikte. Er möchte dich nicht verletzten, doch er spürt sehr genau, dass er genau das tut wenn er zu seinem Papa geht. Und jetzt im jungen Alter mag dein Sohn das noch wegdrücken, denn noch braucht er Mama mehr als Papa, er bekommt von dir Sicherheit, Beständigkeit und permanente Liebe, natürlich will er das nicht verlieren. Doch glaube mir ein Kind und das klingt jetzt wieder nach Klische, aber es ist so, ich habe 3 Söhne, die mit einem unterschiedlichen Verhältnissen zu ihren Vätern aufgewachsen sind und inzwischen erwachsen sind und jeder der Söhne brauchte ab einem bestimmten Alter ganz besonders seinen Vater.
Nun, mal zu deinen Gründen. Erstmal gebe ich dir zu bedenken, dass du behauptest, dass du nun einen Partner hättest, der dich glücklich macht und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können und er was besonderes sei.
Dann frage dich, wenn das wirklich so ist, warum noch immer die Eifersucht auf die Frau? Warum noch immer dieser Frust gegen deinen Ex? Warum überträgst du deinen Frust auf den Umgang, wenn du jetzt doch so glücklich bist?
Wie fair ist das bitte deinem neuem Mann gegenüber, der so toll ist und dir zeigt, dass Männer auch anders sein können? Wie fühlt er sich damit, der deine Eifersucht spürt, ob du es willst oder nicht? Ist da von deiner Seite wirklich so viel für ihn? Hättest du vielleicht besser erstmal mit allem abschließen sollen, bevor man sich auf einen neuen Mann einlässt? Ist es gut Probleme, Emotionen und Frust aus der alten Partnerschaft mit in die neue Partnerschaft zu nehmen?
Nun, zu deinem Ex, der ins Ausland gezogen ist, 10 Stunden von dir weg und du musstest allein zurückbleiben in Deutschland, kannst nicht mehr einfach so auf seine Betreuung und Unterstützung zurückgreifen. Das ist wirklich eine sehr schwere Situation in der dich dein Ex gebracht hat und es ist total verständlich, dass du da wütend auf ihn bist. Doch auch hier wieder ein Aber... nur weil er mal mit dir verheiratet war und er ein Kind mit dir hat, hat er doch nicht sein Leben an dich verkauft. Er hat das Recht so zu leben wie er will und auch wo er möchte. Dass er seinen Sohn dadurch weniger sieht, ist vielleicht ein Übel, dass er in Kauf genommen hat um dort leben zu können wo er nun ist. Keiner weiß warum er dort hin gezogen ist, und die von dir gemachten Andeutungen er hätte es nur getan um dich zu verletzen und weniger Zeit mit seinem Kinder verbringen zu müssen... Ernsthaft? Echt großer Aufwand.
Auch dass er das getan hat, damit er weniger Unterhalt zahlen muss ist total unrealistisch.
Denn der Unterhalt wird nicht am Wohnort des Vaters festgemacht, sondern am Wohnort des Kindes. Das heißt der Vater hätte sehr wahrscheinlich auch in Deutschland nicht mehr Unterhalt zahlen können. Es ist egal ob der Mindestunterhalt in Land X bei nur 100 € liegt, wenn das Kind dort nicht lebt. Es gelten die Unterhaltsbestimmungen und Gesetze des Landes in dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und auch die Bestimmungen und Grenzen an dem sich der Mindestunterhalt nun mal berechnet.
Ich kann total nachvollziehen, dass es wehtut, wenn man so wie du über Jahre betrogen wurde und es nur durch Zufall erfährt. Auch, dass man diesen Schmerz noch immer nach Jahren in sich trägt (wenn man nicht in in einer neuen Beziehung ist), dennoch sollte man irgendwann aus Liebe zu seinem Kind zur Vernunft kommen und den Umgang nicht mehr länger aus eigenen Belangen heraus dem Kind erschweren. Das könnte dir später, wenn dein Sohn älter ist sehr teuer zu stehen kommen.
Versuche deine Gefühle zu differenzieren und unterstütze deinen Sohn und seinen Vater dabei, die wenige Zeit, die er mit seinem Sohn hat, eben auch zu nutzen, ohne dass dein Kind in Loyalitätskonflikte gerät.
Und man spürt einfach mit jeder Silbe, dass die Bedenken, die du hast auf deiner eigenen Verletztheit bassieren und das finden heutzutage auch ganz schnell gute und geschulte Jungendamtsmitarbeiter und Gerichtsentscheider heraus, was dann wiederum sehr für dich nach hinten los gehen kann.
Also tu dir selbst den Gefallen, aber vor allem deinen Sohn und lass deine Verletztheit, deinen Frust und deinen Hass den du in dir trägst hinter dich. Konzentriere dich auf deine neue Beziehung, die so wie du sagst, so viel besser sein soll, als deine Alte (warum dann nicht dankbar sein, dass die alte vorbei ist und man nun die Chance auf ein so viel besseres Leben bekommen hat?) und helfe deinem Sohn eine gute und gesunde Vater-Sohn-Bindung trotz der weiten Entfernung und dem wenigen Geld des Vaters. Ich finde, dass gerade bei einer Trennung die Belange des Kindes an erster Stelle stehen sollten und nicht die eigenen Emotionen.
Das der Vater in letzter Zeit so wenig Zeit mit seinem Sohn verbracht hat, ist echt schade und doof, aber um so schöner ist es doch für dein Kind, dass er es jetzt möchte und das in einer eher entspannteren Situation als in seinem eigenem Alltag. Um so mehr solltest du überlegen, wie dein Sohn altersgerecht Kontakt zu seinem Vater halten kann, wenn dieser so weit weg lebt. Er mag Videotelefonie nicht? (Man liest auch hier heraus warum er das vermeidlich nicht mag) Dann überlegt gemeinsam wie ihr das kindgerecht gestalten kann und wie er da spielerisch ran kommt und unterstütze ihn dabei.
(Verstecken spielen (also einer versteckt sich hinterm Handy und hüpft dann wieder vor und schreit "Kuckuck, da lachen sich viele 4 jährige noch kaputt, Figuren mit den Fingern über Video formen, Tiergeräusche nachmachen, da gibt es so viele Dinge wie auch ein 4 jähriger Spaß an der Videotelefonie entwickeln kann)
Ich denke, wenn du das jetzt liest, wirst du dich angegriffen fühlen, dir denken was ich mir für ein Recht rausnehme und dass ich keine Ahnung habe, aber mit etwas Abstand betrachtest wirst du es verstehen, dass es hier nur um eine einzige Person gehen sollte und die solltest nicht du sein.
Danke für deine ausführliche Antwort, doch ist bei dir wohl einiges falsch angekommen.
Punkt 1. Ich habe nie den Umgang erschwert, ich hane IMMER ja gesagt wenn er ihn haben wollte.
Punkt 2. Gegenüber meinem Kind habe ich nie ein schlechtes Wort über seinen Vater verloren.
Punkt 3. Ich bin nicht eifersüchtig auf seine neue, ganz und garnicht. Ich bin evtl eifersüchtig auf seine Freiheiten. Wie du schon sagtest. Er kann nun leben wie er möchte. Das kann ich mit den Kindern nicht.
Ich habe die Trennung veranlasst, weil er sich sehr zum schlechten entwickelt hat, über Jahre und alles reden nichts nutzte. Nun weiß ich ja warum. Ich bin also froh das ich ihn los bin.
Punkt 4. nicht ich lebe in Deutschland, sondern er. Und hier ist der Kindesunterhalt nun mal deutlich niedriger.
Punkt 5. Ich weiß warum er weg gezogen ist. Wegen der Liebe, was ich nicht verstehe ist, das man einen einen neuen Partner über seine Kinder stellt
Punkt 6. Mein Partner sieht das genau so wie ich, er kann einfach nicht begreifen wie man sein Kind so hinten anstellen kann. Er leidet sobald er sein Kind wieder abgeben muss. Und er sieht es genauso oft wie die Kindesmutter.
Punkt 7. Das mit meiner Arbeit, er hatte mir bei der Trennung versichert das er mich unterstützt was meine Arbeitszeiten angeht. Weil er wusste das mein Job nicht mit den kitazeiten kompatibel ist, zumindest manchmal. Und ja deswegen bin ich echt ins rudern gekommen. Jetzt läuft alles halbwegs. Aber es war schwer. Ich finde auch deswegen darf man frustriert sein.
Wie gesagt ich schätze deine Antwort sehr und in einigen Sachen hast du vermutlich recht. Aber die Punkte die ich aufgezählt habe musste ich eben noch richtig stellen.
Mir geht es überhaupt nicht darum den Umgang zu erschweren, nur eben die urlaubsgeschichte bereitet mir bauschmerzen. Und das von mir verlangt wird das ich mir ein Bein ausreiße damit der Umgang stattfinden kann. Obwohl er es war der diese Entscheidung getroffen hat.
Und das man hier aus jeder Zeile meinen Frust liest ist gewollt. Wo sollte man so etwas sonst raus lassen. Wenn nicht hier.
14.01.2026 18:28
Du musst dir kein Bein ausreisen um den Umgang zu ermöglichen. Du musst nichts absagen oder verschieben oder sonstiges. Du musst auch nicht zig Stunden irgendwo hin fahren. Du musst ihm nicht hinterher laufen oä.
Auch nicht für dein Kind.
Mach das was deine Pflicht ist und übernimm nicht die Verantwortung für Dinge die bei deinem Ex liegen.
Auch nicht für dein Kind.
Das funktioniert auf Dauer einfach nicht.
Deine Aufgaben deine Verantwortung, seine Aufgaben seine Verantwortung. Und wenn er seinen Pflichten nicht nachkommt ist das seine Verantwortung. Klar, euer Kind trifft das dann u.a. mit weniger Kontakt. Aber das liegt nicht in deinem Verantwortungsbereich und dafür darfst du dich auch nicht zuständig fühlen.
Auch nicht für dein Kind.
Mach das was deine Pflicht ist und übernimm nicht die Verantwortung für Dinge die bei deinem Ex liegen.
Auch nicht für dein Kind.
Das funktioniert auf Dauer einfach nicht.
Deine Aufgaben deine Verantwortung, seine Aufgaben seine Verantwortung. Und wenn er seinen Pflichten nicht nachkommt ist das seine Verantwortung. Klar, euer Kind trifft das dann u.a. mit weniger Kontakt. Aber das liegt nicht in deinem Verantwortungsbereich und dafür darfst du dich auch nicht zuständig fühlen.
14.01.2026 18:44
Zitat von nilou:
Du musst dir kein Bein ausreisen um den Umgang zu ermöglichen. Du musst nichts absagen oder verschieben oder sonstiges. Du musst auch nicht zig Stunden irgendwo hin fahren. Du musst ihm nicht hinterher laufen oä.
Auch nicht für dein Kind.
Mach das was deine Pflicht ist und übernimm nicht die Verantwortung für Dinge die bei deinem Ex liegen.
Auch nicht für dein Kind.
Das funktioniert auf Dauer einfach nicht.
Deine Aufgaben deine Verantwortung, seine Aufgaben seine Verantwortung. Und wenn er seinen Pflichten nicht nachkommt ist das seine Verantwortung. Klar, euer Kind trifft das dann u.a. mit weniger Kontakt. Aber das liegt nicht in deinem Verantwortungsbereich und dafür darfst du dich auch nicht zuständig fühlen.
Schön das du das sagst, leider sehen das viele anders. Ich habe sogar beim Jugendamt zu hören bekommen das ich ihn dabei unterstützen muss. Wie gesagt ich habe nie etwas unterbunden aber ich sehe nicht ein Mehrarbeit zu haben weil er eine Entscheidung getroffen hat. Mein Kind kommt ganz gut klar mit der Situation. Am schlimmsten ist der erste Tag nach dem Umgang. Da ist es traurig. Danach ist alles wieder in Ordnung.
14.01.2026 18:49
Er hat sogar an meinem Geburtstag, am selben Tag, geschrieben das er das Kind für 3 Stunden haben will. Völlig außerhalb der Regelung. Er wusste sehr wohl das es mein Geburtstag ist. Ich habe zugestimmt. Warum? Weil ich wollte das er sein Kind so oft wie möglich sieht. Mir hat es weh getan, aber es waren nur ein paar Stunden.
Und wie gesagt, er hat ständig den Umgang entweder am selben tag oder am abend vorher abgesagt. Immer hat er irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt, oder aber er musste viele Überstunden machen. Das ist in der Zeit, die wir zusammen waren (16 Jahre) und in der Zeit die er beim selben Arbeitgeber war(9 jahre) ungefähr 2 mal passiert.
Und wie gesagt, er hat ständig den Umgang entweder am selben tag oder am abend vorher abgesagt. Immer hat er irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt, oder aber er musste viele Überstunden machen. Das ist in der Zeit, die wir zusammen waren (16 Jahre) und in der Zeit die er beim selben Arbeitgeber war(9 jahre) ungefähr 2 mal passiert.
14.01.2026 18:56
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von nilou:
Du musst dir kein Bein ausreisen um den Umgang zu ermöglichen. Du musst nichts absagen oder verschieben oder sonstiges. Du musst auch nicht zig Stunden irgendwo hin fahren. Du musst ihm nicht hinterher laufen oä.
Auch nicht für dein Kind.
Mach das was deine Pflicht ist und übernimm nicht die Verantwortung für Dinge die bei deinem Ex liegen.
Auch nicht für dein Kind.
Das funktioniert auf Dauer einfach nicht.
Deine Aufgaben deine Verantwortung, seine Aufgaben seine Verantwortung. Und wenn er seinen Pflichten nicht nachkommt ist das seine Verantwortung. Klar, euer Kind trifft das dann u.a. mit weniger Kontakt. Aber das liegt nicht in deinem Verantwortungsbereich und dafür darfst du dich auch nicht zuständig fühlen.
Schön das du das sagst, leider sehen das viele anders. Ich habe sogar beim Jugendamt zu hören bekommen das ich ihn dabei unterstützen muss. Wie gesagt ich habe nie etwas unterbunden aber ich sehe nicht ein Mehrarbeit zu haben weil er eine Entscheidung getroffen hat. Mein Kind kommt ganz gut klar mit der Situation. Am schlimmsten ist der erste Tag nach dem Umgang. Da ist es traurig. Danach ist alles wieder in Ordnung.
Ignoriere was andere in dem Punkt sagen, auch das Jugendamt. Die wollen in erster Linie das man Kompromisse schliesst. Bzw. appellieren an den Teil wo sie sehen das er sich ja kümmert.
Du darfst den Umgang nicht vereiteln, das Kind nicht negativ beeinflussen, das Kind im Umgang unterstützen. Du musst ganz sicher nichts tun was Aufgabe des Vaters ist. Der ist volljährig und für sich und sein Handeln selber verantwortlich.
Du musst da für dich selber einstehen. Das ist schwer, v.a. da man ja eigentlich alles tun will damit das Kind das bekommt was es will. Aber bei dem Punkt stehst du damit auf verlorenem Posten wenn der Vater nicht mitzieht.
Hier meinte der Vater auch Umgang so wie er will, wann er will, wie lange er will. Einhaltung von Vereinbarungen was ist das. Die Vereinbarung mit dem Jugendamt wollte er nach einer Woche bereits wieder ändern. Am Ende hat hier nur ein gerichtlicher Umgangsbeschluss Verbindlichkeit reingebracht. Ich war am Ende auch zu keinen Kompromissen mehr bereit und habe das so auch dem Jugendamt und Gericht gesagt. Zu oft versetzt, verspätet, ausgenutzt das man dem Kind zuliebe vieles gemacht hat was eigentlich nicht im eigenen Aufgabenbereich lag. Letzendlich alles auf meinen Rücken. Irgendwann geht das einfach nicht mehr.
Schau das dein Kind sich mit der Videotelefonie anfreundet. Dann bist du da auch ein Stück wieder raus und dein Kind im Kontakt mit dem Vater eigenständiger.
14.01.2026 19:04
Zitat von Anonym 1 (212241):
Er hat sogar an meinem Geburtstag, am selben Tag, geschrieben das er das Kind für 3 Stunden haben will. Völlig außerhalb der Regelung. Er wusste sehr wohl das es mein Geburtstag ist. Ich habe zugestimmt. Warum? Weil ich wollte das er sein Kind so oft wie möglich sieht. Mir hat es weh getan, aber es waren nur ein paar Stunden.
Und wie gesagt, er hat ständig den Umgang entweder am selben tag oder am abend vorher abgesagt. Immer hat er irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt, oder aber er musste viele Überstunden machen. Das ist in der Zeit, die wir zusammen waren (16 Jahre) und in der Zeit die er beim selben Arbeitgeber war(9 jahre) ungefähr 2 mal passiert.
Kenne ich alles.
Mein Rat: lass es, hör auf damit dich seinen kurzfristigen Sachen anzupassen und eures abzusagen. Er ruft an, ihr seid anders verplant also geht es nicht fertig.
Beim Absagen vom Umgang: ich habe nichts mehr geplant wenn der Umgang geplant war weil ich nie sicher war ob er kommt oder nicht. Oder ob er das Kind einfach mal 2 Stunden früher bringt und dann vor der Tür steht und anruft. Ist blöd, aber ist leider so.ich habe dann nur noch zur Kenntnis genommen wenn eine Absage kam und wir haben was anderes gemacht. Unsere Tochter wusste recht früh: er kommt fast immer zu spät, er sagt oft ab. Das war einfach eine Tatsache, ohne Wertung. Auch heute ist es einfach so: er meldet sich nicht.
Man kann das Verhalten anderer nicht beeinflussen, man kann sagen was man sich wünscht. Was der andere daraus macht liegt in dessen Hand.
14.01.2026 19:09
Bzgl. des Urlaubs jetzt: plane es so sein, er soll das Kind holen und zurück bringen. Klärt Kommunikationsregeln, also rufen sie mal an oder du. Vertraue etwas darauf das es mit dem Essen / Heimweh klappt. Du kannst nicht immer dabei sein. Klar wenn was ist musst du es am Ende ausbaden. Aber mach dir darüber nicht vorher Gedanken.
Bezieht das Kind in die Planung ein. Evtl. Kommen da Ängste die es vorher zu klären gibt.
Jetzt ist ja noch Zeit.
In der Zeit wo es weg ist: lenk dich ab und tue was für dich. Es wird sich blöd anfühlen. Meine ersten 2 Wochen ohne Kind waren auch nicht schön, aber sie gehen vorbei.
Bezieht das Kind in die Planung ein. Evtl. Kommen da Ängste die es vorher zu klären gibt.
Jetzt ist ja noch Zeit.
In der Zeit wo es weg ist: lenk dich ab und tue was für dich. Es wird sich blöd anfühlen. Meine ersten 2 Wochen ohne Kind waren auch nicht schön, aber sie gehen vorbei.
14.01.2026 19:16
Zitat von nilou:
Bzgl. des Urlaubs jetzt: plane es so sein, er soll das Kind holen und zurück bringen. Klärt Kommunikationsregeln, also rufen sie mal an oder du. Vertraue etwas darauf das es mit dem Essen / Heimweh klappt. Du kannst nicht immer dabei sein. Klar wenn was ist musst du es am Ende ausbaden. Aber mach dir darüber nicht vorher Gedanken.
Bezieht das Kind in die Planung ein. Evtl. Kommen da Ängste die es vorher zu klären gibt.
Jetzt ist ja noch Zeit.
In der Zeit wo es weg ist: lenk dich ab und tue was für dich. Es wird sich blöd anfühlen. Meine ersten 2 Wochen ohne Kind waren auch nicht schön, aber sie gehen vorbei.
Danke für deine Worte.
Es steht auf jeden Fall auch fest das ich ich das Kind nicht auf der Hälfte übergebe. Er will es, er hat es geplant. Er muss zusehen. Das muss ich auch. Sie hätten ja den Flug auch von hier buchen können. Das hätte ich wohl getan in der Situation.
15.01.2026 07:20
Ich stolpere eher über die 10 Tage. Kennt dein Kind es denn, so lange von dir getrennt zu sein? Was wäre, wenn das Kind plötzlich unbedingt zurück zu Mama möchte? Würde er es dann bringen?
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