Vater der Kinder kaum sieht möchte mit ihm verreisen
25.01.2026 19:04
Ich denke ich werde es knapp ind bündig halten. In etwa so:
Melde dich wenn du verbindlich weißt wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, im Moment kann ich den Urlaub so nicht unterstützen.
Melde dich wenn du verbindlich weißt wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, im Moment kann ich den Urlaub so nicht unterstützen.
25.01.2026 19:05
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich denke ich werde es knapp ind bündig halten. In etwa so:
Melde dich wenn du verbindlich weißt wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, im Moment kann ich den Urlaub so nicht unterstützen.
Nicht: wird
Sondern: kann
Er hat das dennoch nicht alleine zu entscheiden.
25.01.2026 19:11
Zitat von Baronesse:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich denke ich werde es knapp ind bündig halten. In etwa so:
Melde dich wenn du verbindlich weißt wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, im Moment kann ich den Urlaub so nicht unterstützen.
Nicht: wird
Sondern: kann
Er hat das dennoch nicht alleine zu entscheiden.
Naja doch irgendwie schon. Ich richte mich ja nach ihm, da ich ja meistens vor Ort bin. Und ich habe ja auch Verständnis dafür, das er nicht her kommen kann wie er will. Da ein Wochenende einfach nicht reicht um 2x 10 Stunden zu fahren und zeit fürbdas kind zu haben. Allerdings bin ich auch der Meinung das, wenn man sagt, es wäre so mit der Firma abgesprochen einmal im monat ein langes Wochenende zu haben um das Kind zu treffen, man sich daran dann auch irgendwie halten könnte.
Andererseits hast du recht, er könnte sagen "bringe das Kind einmal im Monat zu mir"
25.01.2026 19:12
Zitat von Marf:
Zitat von Baronesse:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von Anonym 1 (212241):
...
Gleichzeitig weiß ich, wie seine Antwort aussehen wird: er kann es nicht sagen da er nicht weiß ob Urlaub etc genehmigt wird. Und das es ja jetzt hier nicht um den generellen Umgang sondern um den urlaub geht
Stell Dir vor, da ist ein Affe. Wer den hat, muss die Aufgabe lösen. Er setzt Dir mit seiner Antwort den Affen auf die Schulter.
Es ist jetzt deine Aufgabe, den Affen wieder los zu werden. Also: Aufgabe zurück an Absender.
Nicht annehmen, nicht zu Deiner machen.
Zum Beispiel schlicht:
Dann melde Dich, wenn Du das verbindlich weißt, denn das eine erfordert wie gesagt im Sinne des Wohlfühlens des Kindes bei längeren Aufenthalten das andere.
Affe sitzt jetzt wieder auf seiner Schulter.
.. übrigens - und das meine ich jetzt nicht nur für dieses Beispiel sondern als generellen Tipp:
Man muss nicht alles immer sofort beantworten. Und manches sogar nie.
PS - das mit dem Affen kommt eigentlich aus dem Management, ist aber oft auch im privaten super passend finde ich.
![]()
Der Spruch geht so:
Nicht mein Affe.Nicht mein Zirkus.
Andersrum:
Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
25.01.2026 19:58
Zitat von Anonym 1 (212241):
Zitat von Baronesse:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich denke ich werde es knapp ind bündig halten. In etwa so:
Melde dich wenn du verbindlich weißt wie der Umgang in Zukunft aussehen wird, im Moment kann ich den Urlaub so nicht unterstützen.
Nicht: wird
Sondern: kann
Er hat das dennoch nicht alleine zu entscheiden.
Naja doch irgendwie schon. Ich richte mich ja nach ihm, da ich ja meistens vor Ort bin. Und ich habe ja auch Verständnis dafür, das er nicht her kommen kann wie er will. Da ein Wochenende einfach nicht reicht um 2x 10 Stunden zu fahren und zeit fürbdas kind zu haben. Allerdings bin ich auch der Meinung das, wenn man sagt, es wäre so mit der Firma abgesprochen einmal im monat ein langes Wochenende zu haben um das Kind zu treffen, man sich daran dann auch irgendwie halten könnte.
Andererseits hast du recht, er könnte sagen "bringe das Kind einmal im Monat zu mir"![]()
Ja oder sich schlicht auch einseitig Zeiten wählen, die dir vielleicht nicht passen - warum auch immer.
Ich persönlich würde mich da mit einseitigen Zugeständnissen zurückhalten, solange die Situation so angespannt ist.
25.01.2026 20:02
Ich hatte es so geschrieben, mit könnte. Er droht mir mit dem Jugendamt, da ich den Urlaub verweigere und meiner Bringpflicht nicht nachkomme... ich antworte darauf nicht mehr.
25.01.2026 20:52
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich hatte es so geschrieben, mit könnte. Er droht mir mit dem Jugendamt, da ich den Urlaub verweigere und meiner Bringpflicht nicht nachkomme... ich antworte darauf nicht mehr.
Dann soll er zum Amt gehen, ist doch wunderbar. Dann gibt es eine saubere Lösung, die gut fürs Kind ist und keine Diskussionen mehr.
Antworten würde ich darauf auch nicht.
25.01.2026 22:02
Zitat von Baronesse:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich hatte es so geschrieben, mit könnte. Er droht mir mit dem Jugendamt, da ich den Urlaub verweigere und meiner Bringpflicht nicht nachkomme... ich antworte darauf nicht mehr.
Dann soll er zum Amt gehen, ist doch wunderbar. Dann gibt es eine saubere Lösung, die gut fürs Kind ist und keine Diskussionen mehr.
Antworten würde ich darauf auch nicht.
Ja, soll er machen. Von mir aus. Aber es war klar das sowas in der Art kommt.
26.01.2026 10:23
Ich war auch in der Situation, unzuverlässiger Vater, tief gekränkt weil wir nicht die Familie waren, die ich mir gewünscht habe, er sein Leben leben konnte, und ich da saß mit meiner Tochter. Umgang war nicht über das Amt geregelt. ABER, ich hab wirklich alles getan damit er Zeit mit seinem Kind verbringen kann/darf/sollte. Bin ihm entgegen gefahren, hab das Kind zum Bahnhof gebracht um es dort zu übergeben, hab ihm sogar meine Wohnung überlassen und hab wo anders übernachtet, nur damit er Zeit mit unserer Tochter hatte. Ja ich weiß, schön blöd und selbst verschuldet, aber jetzt, wo meine Tochter 20 Jahre ist, weiß ich, daß war richtig so. Sie ist mir dankbar dafür daß sie heute so einen guten Kontakt hat, den sie nicht gehabt hätte wenn ich nicht so viel beigesteuert hätte.
Ja, die Entfernung ist blöd, hatten wir auch, aber irgendwie hat es geklappt. Auch wenn es schwer war. Aber die Kraft, Energie und Zeit die ich investiert habe, würde ich wieder investieren. Für mein Kind.
Ich hoffe ihr findet einen guten Weg. Versuch vielleicht hilfe von einem Therapeuten zu bekommen. Die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen ist schwer, aber du schaffst das
26.01.2026 10:38
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich hatte es so geschrieben, mit könnte. Er droht mir mit dem Jugendamt, da ich den Urlaub verweigere und meiner Bringpflicht nicht nachkomme... ich antworte darauf nicht mehr.
Hast du die überhaupt bei so einer weiten Fahrtstrecke? Wie ist das denn bei euch geregelt.
Und andere Frage, muss man die Strecke denn mit dem Auto fahren? Gibt es auch Flugverbindungen? 10 Stunden Fahrtzeit ist halt für ein 4 jähriges Kind auch echt sehr lang. Wenn ich da an meine Tochter denke, auch vier, die fragt nach 30 Minuten Fahrt schon wann wir denn endlich da wären und das dann im 2 Minuten takt, nie im Leben würde ich mit ihr eine 10 Stündige Autofahrt durchhalten
26.01.2026 11:14
Zitat von Palabras2:
Zitat von Anonym 1 (212241):
Ich hatte es so geschrieben, mit könnte. Er droht mir mit dem Jugendamt, da ich den Urlaub verweigere und meiner Bringpflicht nicht nachkomme... ich antworte darauf nicht mehr.
Hast du die überhaupt bei so einer weiten Fahrtstrecke? Wie ist das denn bei euch geregelt.
Und andere Frage, muss man die Strecke denn mit dem Auto fahren? Gibt es auch Flugverbindungen? 10 Stunden Fahrtzeit ist halt für ein 4 jähriges Kind auch echt sehr lang. Wenn ich da an meine Tochter denke, auch vier, die fragt nach 30 Minuten Fahrt schon wann wir denn endlich da wären und das dann im 2 Minuten takt, nie im Leben würde ich mit ihr eine 10 Stündige Autofahrt durchhalten![]()
Ich habe gegoogelt und normalerweise ist es so das der elternteil bei dem die kinder nicht wohnen eine hol und bringpflicht hat. Das kann unter Umständen anders geregelt werden. Aber wir haben dahingehend ja nichts geregelt. Fliegen geht auch nicht, da der nächste Flughafen auch 4 Stunden Autofahrt entfernt ist, also von uns. Bei ihm weiß ich nicht. Er möchte ja quasi das ich das Kind in dem Land übergeben (das land zwischen unseren ländern) in dem der nächste, bzw logischste Flughafen wäre. Der andere ist ähnlich weit entfernt aber eben in die falsche Richtung. Mein Kind ist es gewöhnt lange auto zu fahren. Auch wenn nicht 10 Stunden am Stück. Aber wir fahren hin und wieder 3 Stunden eine Fahrt, und das macht es ganz gut mit.
26.01.2026 11:17
Zitat von Blumenwiese33:
Ich war auch in der Situation, unzuverlässiger Vater, tief gekränkt weil wir nicht die Familie waren, die ich mir gewünscht habe, er sein Leben leben konnte, und ich da saß mit meiner Tochter. Umgang war nicht über das Amt geregelt. ABER, ich hab wirklich alles getan damit er Zeit mit seinem Kind verbringen kann/darf/sollte. Bin ihm entgegen gefahren, hab das Kind zum Bahnhof gebracht um es dort zu übergeben, hab ihm sogar meine Wohnung überlassen und hab wo anders übernachtet, nur damit er Zeit mit unserer Tochter hatte. Ja ich weiß, schön blöd und selbst verschuldet, aber jetzt, wo meine Tochter 20 Jahre ist, weiß ich, daß war richtig so. Sie ist mir dankbar dafür daß sie heute so einen guten Kontakt hat, den sie nicht gehabt hätte wenn ich nicht so viel beigesteuert hätte.
Ja, die Entfernung ist blöd, hatten wir auch, aber irgendwie hat es geklappt. Auch wenn es schwer war. Aber die Kraft, Energie und Zeit die ich investiert habe, würde ich wieder investieren. Für mein Kind.
Ich hoffe ihr findet einen guten Weg. Versuch vielleicht hilfe von einem Therapeuten zu bekommen. Die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen ist schwer, aber du schaffst das
Das ist wirklich schön das dein kind das zu schätzen weiß jetzt. Und ich versuche ja auch immer möglich zu machen das er es sehen kann. Aber ihm meine Wohnung überlassen wäre dann doch etwas zu viel des Guten. Und nochmal, ich sehe mich hier nicht wirklich in der Pflicht. Er hat diese Entscheidung getroffen und hätte sich den Konsequenzen bewusst sein müssen.
Ich würde ja unter Umständen die 5 ständige Fahrt auf mich nehmen. Wenn er ein bisschen Mitarbeiten würde und mir wenigstens in etwa sagen könnte wann er vor hat das kind zu sehen zwischendrin, und vorallem wie lange. Aber aus irgendeinem grund möchte er mir das nicht mitteilen
26.01.2026 11:19
Ich werde jetzt das Gericht den Umgang regeln lassen, auch wenn das für mich bedeutet das ich evtl auch Fahrten auf mich nehmen muss. ABER dann gibt es wenigstens einen Plan an dem man sich orientieren kann. Bzw der eingehalten werden sollte, von beiden seiten natürlich.
26.01.2026 15:54
Ich verstehe deine Bedenken. Hält er zumindest anders Kontakt, wenn er das Kind schon so selten persönlich sieht? Weil wenn nicht, hätte ich Sorge, dass das Kind einfach nicht genug Bindung zum Vater hat, um eine so lange Zeit - 10 Tage sind für ein 4-jähriges Kind eine Ewigkeit - bei ihm zu sein. Und ich nehme an der Urlaub ist dann auch nicht bei dir ums Eck, so dass, wenn es nicht funktioniert das Kind wieder zu dir kommen kann - oder?
Als meine Tochter 4 war, wollte mein Mann (ihr Vater) mit ihr 2 Wochen separat Urlaub machen (und ich mit unserem älteren Sohn, weil die Interessen einfach sehr unterschiedlich waren), wir haben uns dann aber für nur eine Woche entschieden, das ging dann halbwegs, aber sie hat mich trotzdem sehr vermisst. Ihr Vater ist viel beruflich unterwegs, also bin ich die Hauptbezugsperson, aber wir leben zusammen und selbst da war es nicht so leicht. Deine Situation kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich wünsche dir und deinem Kind viel Kraft!
Als meine Tochter 4 war, wollte mein Mann (ihr Vater) mit ihr 2 Wochen separat Urlaub machen (und ich mit unserem älteren Sohn, weil die Interessen einfach sehr unterschiedlich waren), wir haben uns dann aber für nur eine Woche entschieden, das ging dann halbwegs, aber sie hat mich trotzdem sehr vermisst. Ihr Vater ist viel beruflich unterwegs, also bin ich die Hauptbezugsperson, aber wir leben zusammen und selbst da war es nicht so leicht. Deine Situation kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich wünsche dir und deinem Kind viel Kraft!
26.01.2026 18:10
Zitat von PinkRainbow:
Ich verstehe deine Bedenken. Hält er zumindest anders Kontakt, wenn er das Kind schon so selten persönlich sieht? Weil wenn nicht, hätte ich Sorge, dass das Kind einfach nicht genug Bindung zum Vater hat, um eine so lange Zeit - 10 Tage sind für ein 4-jähriges Kind eine Ewigkeit - bei ihm zu sein. Und ich nehme an der Urlaub ist dann auch nicht bei dir ums Eck, so dass, wenn es nicht funktioniert das Kind wieder zu dir kommen kann - oder?
Als meine Tochter 4 war, wollte mein Mann (ihr Vater) mit ihr 2 Wochen separat Urlaub machen (und ich mit unserem älteren Sohn, weil die Interessen einfach sehr unterschiedlich waren), wir haben uns dann aber für nur eine Woche entschieden, das ging dann halbwegs, aber sie hat mich trotzdem sehr vermisst. Ihr Vater ist viel beruflich unterwegs, also bin ich die Hauptbezugsperson, aber wir leben zusammen und selbst da war es nicht so leicht. Deine Situation kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich wünsche dir und deinem Kind viel Kraft!
Er versucht es über videotelefonie. Allerdings mag das kind sowas absolut nicht, unabhängig davon um welche Person es geht. Und das wusste er vorher auch zum Beispiel.
Es handelt sich jetzt sogar um insgesamt 15 tage. Er hatte mir das genaue Datum am Samstag mitgeteilt.
Fliegen ist keine Option, da der nächste Flughafen 4 Stunden entfernt ist. Ansich ist mein kind gewöhnt länger auto zu fahren, aber eben auch keine 10 stunden am stück. Aber 3 stunden fahrt kennt es. Da wir das hin und wieder machen.
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