Vor 30 Jahren haben Babys mit sechs Wochen was Anständiges bekommen...
18.10.2016 21:03
Ich bin bei oma aufgewachsen (Jahrgang 1930).
Ich bekam schmelzflocken mit Karottensaft und Öl. War aber auch dringend notwendig, denn man musste ja arbeiten und ein sattes kind schläft immerhin nachts durch und auch die 4 Stunden, die man nicht zu hause ist (weil arbeiten) .
Beikost und breie gab es so um die 3 Monate.
Trocken wurde man dadurch, dass man in Intervallen auf den Topf gesetzt wurde (so mit spätestens 2 Jahren) und einen auf den arsch bekam, damit durch den Schreck, der urin läuft.
Meine Tante bekam zusätzlich ab 16 uhr keine Getränke mehr, damit sie nachts trocken wird.
Achja, fencheltee mit Zucker (damit es dem kind auch schmeckt) , gab es auch recht früh.
Heute schüttel ich den Kopf, damals "war es aber so".
.
Was mich so extrem stört, ist die Tatsache, dauernd beschimpft zu werden, weil ich alles ganz anders mache. Ich hab meiner Oma nie Vorwürfe gemacht, immerhin hatte ich es gut bei ihr, aber andersherum kritisiert sie mich am laufenden Band.
Ich bekam schmelzflocken mit Karottensaft und Öl. War aber auch dringend notwendig, denn man musste ja arbeiten und ein sattes kind schläft immerhin nachts durch und auch die 4 Stunden, die man nicht zu hause ist (weil arbeiten) .
Beikost und breie gab es so um die 3 Monate.
Trocken wurde man dadurch, dass man in Intervallen auf den Topf gesetzt wurde (so mit spätestens 2 Jahren) und einen auf den arsch bekam, damit durch den Schreck, der urin läuft.
Meine Tante bekam zusätzlich ab 16 uhr keine Getränke mehr, damit sie nachts trocken wird.
Achja, fencheltee mit Zucker (damit es dem kind auch schmeckt) , gab es auch recht früh.
Heute schüttel ich den Kopf, damals "war es aber so".
.
Was mich so extrem stört, ist die Tatsache, dauernd beschimpft zu werden, weil ich alles ganz anders mache. Ich hab meiner Oma nie Vorwürfe gemacht, immerhin hatte ich es gut bei ihr, aber andersherum kritisiert sie mich am laufenden Band.
18.10.2016 21:49
Bin Jahrgang 87.
Ich wurde nicht gestillt. Meine Mutter sagte, ich schrie nur an der Brust. Sie hatte so viel Milch. Man habe ihr im Krankenhaus geraten, abzustillen. Aufgrund mangelnder Beratung tat sie dies auch.
Ich bekam Fencheltee aus der Apotheke und Milchfläschchen. Später wurde in die Fläschchen zerbröselte Babykekse ( sowas wie Löffelkekse) dazugemischt. Das war in Italien so üblich (bin halbe Italienerin). Gläschenbrei verweigerte ich, habe mit 8 Monaten direkt vom Tisch mitgegessen. In Italien gibt es heute übrigens noch die Kekse, allerdings auch in Dosen, schon zerbröselt, zum einfachen Beimischen in die Milch
Ich wurde nicht gestillt. Meine Mutter sagte, ich schrie nur an der Brust. Sie hatte so viel Milch. Man habe ihr im Krankenhaus geraten, abzustillen. Aufgrund mangelnder Beratung tat sie dies auch.
Ich bekam Fencheltee aus der Apotheke und Milchfläschchen. Später wurde in die Fläschchen zerbröselte Babykekse ( sowas wie Löffelkekse) dazugemischt. Das war in Italien so üblich (bin halbe Italienerin). Gläschenbrei verweigerte ich, habe mit 8 Monaten direkt vom Tisch mitgegessen. In Italien gibt es heute übrigens noch die Kekse, allerdings auch in Dosen, schon zerbröselt, zum einfachen Beimischen in die Milch
18.10.2016 21:51
Zitat von Marf:
Zitat von Nina_Nekro:
Zitat von Marf:
Wir meinen Heute auch ,das wir es richtig machen.![]()
Wohl wahr und vielleicht schlagen unsere Kinder auch irgendwann die Hände über den Kopf zusammen.
Klar machen sie das.Dann sind wir die unwissende Oma oder Schwiegermutter.
Wir meinen es nur gut,wir haben doch auch Kinder groß bekommen und nun das!![]()
Ich freu mich schon darauf meine Enkel mal zu verwöhnen.Sie zu bekochen,mit Süssli becircen und lauter dummes Zeug mit ihnen zu machen.Das was man als erziehende Person nie darf!
Und dann kommen unsere Ratschläge... "Früher, als du ein Baby Kleinkind warst, haben wir das aber so und so gemacht". Und unsere Kinder/Enkel sind genervt von unserer Besserwisser
Oh, da freue ich mich auch schon drauf - soviele Dinge, die man als Eltern nicht "darf".
Wobei die beiden Omas mich oft fragen, ob dieses und jenes okay ist. Und das ist es für mich meistens, sie sind die Großeltern, da darf das Kind halt andere Dinge. Und unsere Räuberprinzessin hat jetzt schon bei vielen den Dreh raus, was bei Oma geht, aber bei Mama nicht. Bei Oma und Opa gibt es auch oft Saftschorle - so stark verdünnt, dass das Zeug eigentlich gar nicht mehr nach Saft schmecken kann (auf ein Ikea-Becher Wasser kommen vielleicht 10-20ml Apfelschorle - ja, Schorle, die kaufen Sie schon fertig gemischt). Und ja, dort gibt es deutlich häufiger was Süßes als es das hier gibt. Und viel mehr Blödsinn darf man bei Oma auch machen!
18.10.2016 21:55
Zitat von Scratty:
Bin Jahrgang 87.
Ich wurde nicht gestillt. Meine Mutter sagte, ich schrie nur an der Brust. Sie hatte so viel Milch. Man habe ihr im Krankenhaus geraten, abzustillen. Aufgrund mangelnder Beratung tat sie dies auch.
Ich bekam Fencheltee aus der Apotheke und Milchfläschchen. Später wurde in die Fläschchen zerbröselte Babykekse ( sowas wie Löffelkekse) dazugemischt. Das war in Italien so üblich (bin halbe Italienerin). Gläschenbrei verweigerte ich, habe mit 8 Monaten direkt vom Tisch mitgegessen. In Italien gibt es heute übrigens noch die Kekse, allerdings auch in Dosen, schon zerbröselt, zum einfachen Beimischen in die Milch
In Holland gibt es auch "Babykekse", die man zerbröselt dem Brei zufügt. Die werden dann auch sehr schnell weich.
Für unsere Räuberprinzessin habe ich die mal im Urlaub gekauft, zusammen mit Obstbrei Banane/Birne. Sie mochte das Gemisch überhaupt nicht- ich fand es total lecker
18.10.2016 22:23
Ich wurde "lange" ( ca 6 Monate) gestillt. Damit ist meine Mutter schon angeeckt. Im Krankenhaus stand auf dem Tisch direkt die Flaschennahrung, den Babies wurde Glukoselösung gegeben und immer schön der Schnulli reingestopft. Sie wurde angemacht, warum sie mich stillt, Flaschennahrung sei besser und wegen Tschernobyl Muttermilch verseucht...Wie sie das unter den Umständen überhaupt mit dem Stillen geschafft hat, keine Ahnung
Karottensaft bekam ich aber auch nach einigen Wochen schon, das musste sein
Bei meinem Mann steht im U Heft ( bei der U war er 2!!! Monate alt) unter Auffälligkeiten: schläft nicht durch
Daraufhin bekam er Schmelzflocken in seine Flasche...und Brei ohne Ende...
Eine Bekannte kommt aus Kenia. In weiten Teilen Afrikas ist es auch üblich, die Kinder schnell an feste Nahrung zu gewöhnen. Ihre Zwillis bekamen mit wenigen Wochen schon Getreide/ Maniokbreie...Entwickeln sich ganz gut die 2, obwohl man da schon doof guckt
Wenn die kleinen Brei nicht wollten, wird eben soviel Zucker mit reingerührt bis es passt
Karottensaft bekam ich aber auch nach einigen Wochen schon, das musste sein
Bei meinem Mann steht im U Heft ( bei der U war er 2!!! Monate alt) unter Auffälligkeiten: schläft nicht durch
Daraufhin bekam er Schmelzflocken in seine Flasche...und Brei ohne Ende...
Eine Bekannte kommt aus Kenia. In weiten Teilen Afrikas ist es auch üblich, die Kinder schnell an feste Nahrung zu gewöhnen. Ihre Zwillis bekamen mit wenigen Wochen schon Getreide/ Maniokbreie...Entwickeln sich ganz gut die 2, obwohl man da schon doof guckt
Wenn die kleinen Brei nicht wollten, wird eben soviel Zucker mit reingerührt bis es passt
18.10.2016 22:36
Mein Bruder und ich wurden auch kaum gestillt. 3 Wochen oder so? Und ja, dann kam als erstes der Karottensaft dazu und Brei bekamen wir auch recht früh.
Das scheint aber normal gewesen zu sein. In der Großelterngeneration hatte man gar keine Zeit fürs Stillen und in der Generation meiner Mutter war das Stillen total out. Das hat zumindest hier in der Gegend anscheinend kein Mensch gemacht. Egal mit wem ich schon darüber gesprochen habe (vor allem in den ersten Monaten nach Jonas' Geburt), alle haben mir das gleiche erzählt.
Scheint keinem offensichtlich geschadet zu haben. Ich finds allerdings auch skurril. Jonas hat erst mit 5 oder 6 Monaten die ersten Zeichen gegeben, dass er mit uns mitessen möchte. Klar durfte er davor auch mal Joghurt mitessen oder mal Apfelmus. Aber eben nur Probiererle, keine Mahlzeiten.
Das scheint aber normal gewesen zu sein. In der Großelterngeneration hatte man gar keine Zeit fürs Stillen und in der Generation meiner Mutter war das Stillen total out. Das hat zumindest hier in der Gegend anscheinend kein Mensch gemacht. Egal mit wem ich schon darüber gesprochen habe (vor allem in den ersten Monaten nach Jonas' Geburt), alle haben mir das gleiche erzählt.
Scheint keinem offensichtlich geschadet zu haben. Ich finds allerdings auch skurril. Jonas hat erst mit 5 oder 6 Monaten die ersten Zeichen gegeben, dass er mit uns mitessen möchte. Klar durfte er davor auch mal Joghurt mitessen oder mal Apfelmus. Aber eben nur Probiererle, keine Mahlzeiten.
19.10.2016 00:21
Meine Mutter erst neulich wieder so zu mir: "Ich hab gelesen, dass ein halbes Jahr Stillen gut sein soll, aber darüber hinaus eher schädlich."
Wo sie das gelesen hat und was daran schädlich sein soll, wusste sie allerdings nicht mehr
Wo sie das gelesen hat und was daran schädlich sein soll, wusste sie allerdings nicht mehr
19.10.2016 06:47
Ihr müsst mal dran denken,warum irgendwann jemand anfing zu forschen wies um Baby steht,sicher nicht ,weils allen so gut damit ging.An Honig sind viele Babys gestorben.
19.10.2016 06:49
Zitat von rommy-34:
Ihr müsst mal dran denken,warum irgendwann jemand anfing zu forschen wies um Baby steht,sicher nicht ,weils allen so gut damit ging.An Honig sind viele Babys gestorben.Bis man den zusammrnhang heraus fand,dass dauert natürlich.Wenn ich zb an meine grosse denke,die Kuhmilch nicht verdauen kann,sie hätte das damals auch nicht überlebt.
19.10.2016 07:51
Zitat von Cookie88:
Zitat von sunshine_26:
Ich habe das auch schon öfter gehört, dass man 6 Wochen alten Babys Karottenbrei gab, damit sie eine "gesunde" Farbe bekommen. Bei mir wurde es nicht so gehandhabt. Aber meine Mutter hatte sich auch nicht so über die Beikost informiert, die hat nämlich mit Obst begonnen und nicht mit Gemüse. Meine Schwester isst bis heute kein Obst, ich bin auch nicht der größte Freund von.
Ich wurde mit 6 Monaten bereits in ein Laufwagerl gesetzt, hab ich letztens im Fotoalbum entdeckt. Früher war halt vieles anders.
Ich habe auch meinen Eltern und Schwiegereltern deutlich gemacht, dass ich nicht möchte, dass der Kleine im ersten Jahr Zucker oder Salz bekommt. Die würden ihm ja glatt ne Schaumrolle geben.![]()
Was hat denn das Anfangen mit Obst damit zu tun dass ihr kein Obst mögt? Dann würden ja die anderen nie mehr Gemüse essen?![]()
sry verschrieben, ich meinte Gemüse. Nicht Obst!
19.10.2016 08:40
Zitat von Marf:
Zitat von Nina_Nekro:
Zitat von Marf:
Wir meinen Heute auch ,das wir es richtig machen.![]()
Wohl wahr und vielleicht schlagen unsere Kinder auch irgendwann die Hände über den Kopf zusammen.
Klar machen sie das.Dann sind wir die unwissende Oma oder Schwiegermutter.
Wir meinen es nur gut,wir haben doch auch Kinder groß bekommen und nun das!![]()
Ich freu mich schon darauf meine Enkel mal zu verwöhnen.Sie zu bekochen,mit Süssli becircen und lauter dummes Zeug mit ihnen zu machen.Das was man als erziehende Person nie darf!
Dazu habe ich letztens was interessantes gelesen. Klar wird man in 30 Jahren viele Dinge anders sehen, aber die Generation unserer Eltern und Großeltern war einfach unwissend. Damalige Empfehlungen beruhten auf keinerlei wissenschaftlicher Forschung. Kein Mensch hat sich damit beschäftigt, ob es wirklich gut ist, das Kind nur alle 4h zu füttern. Dieser Rat kam z.B. aus einer Zeit, als noch ausschließlich Kuhmilch als Ersatznahrung gegeben wurde und der Magen erst alles verdauen sollte, bevor was neues dazu kommt. Mit dem Stillen hatte das am Anfang gar nichts zu tun, wurde dann aber einfach übernommen. Man hatte vor 50 Jahren einfach noch keine Ahnung vom Verdauungssystem eines kleinen Babys, weswegen so früh mit Karottensaft und Brei angefangen wurde. Heute hat man dieses Wissen und ich bin mir sicher, dass sich im Bezug auf Stillen und Beikost nach Bedarf nicht mehr viel ändern wird. Vielleicht kommt man irgendwann dahinter, dass Brei doch nicht das wahre ist oder man stellt fest, dass Kinder viel zu viel Kartoffel essen im ersten Jahr. Keine Ahnung
Aber an der Tatsache, dass Kinder stillen sollten, wann sie wollen und essen, wenn sie bereit sind, wird keiner mehr was rütteln. (Stillen und Beikost jetzt nur als Beispiel. Das lässt sich sicher noch auf andere Bereiche übertragen)
19.10.2016 08:56
Meine Oma erzählt mir bei jedem Besuch das ich mit 6 Wochen ja schon am salzhering gelutscht habe
19.10.2016 09:01
Mädels,
danke für eure zahlreichen Amtworten!
Irgendwie beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin die mit sechs Wochen "was Ordentliches" bekam
Wobei Leberwurst, Knödel, Bratwurst und Salzhering ja noch vieeeeel besser sind als schnöder Zwiebackbrei
danke für eure zahlreichen Amtworten!
Irgendwie beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin die mit sechs Wochen "was Ordentliches" bekam
Wobei Leberwurst, Knödel, Bratwurst und Salzhering ja noch vieeeeel besser sind als schnöder Zwiebackbrei
19.10.2016 09:14
Ich wurde gar nicht gestillt, da meine Mutter einen ziemlich verhunzten kaiserschnitt hatte und damit 2 monate im krankenhaus lag. Brei habe ich wohl sehr früh bekommen und habe dadurch auch probleme mit dem darm.
Meine Mutter hat es bei mir (1. Kind) einfach auf meine oma gehört.
Genau die hat mir vor ca. 2 wochen geraten, abends schmelzflocken ins fläschchen zu mischen, damit die fluse länger schläft. Wohlgemerkt hatte ich ihr gerade berichtet, dass er manchmal schon 8 stunden am stück schläft...
Meine Schwiegermutter in spe ist auch der Meinung, schmelzflocken und abends ein brei aus butterkeks und banane wären super.
Als ich abmerkte, dass mein kind im ersten lebensjahr keinen industriezucker bekommen soll meinte sie, kinder bräuchten Zucker für ihre Entwicklung und ich könne dann ja zumindest braunen zucker nehmen...
Meine Mutter hat es bei mir (1. Kind) einfach auf meine oma gehört.
Genau die hat mir vor ca. 2 wochen geraten, abends schmelzflocken ins fläschchen zu mischen, damit die fluse länger schläft. Wohlgemerkt hatte ich ihr gerade berichtet, dass er manchmal schon 8 stunden am stück schläft...
Meine Schwiegermutter in spe ist auch der Meinung, schmelzflocken und abends ein brei aus butterkeks und banane wären super.
Als ich abmerkte, dass mein kind im ersten lebensjahr keinen industriezucker bekommen soll meinte sie, kinder bräuchten Zucker für ihre Entwicklung und ich könne dann ja zumindest braunen zucker nehmen...
19.10.2016 09:40
Ich wurde trotz Tschernobyl mind. 6 Monate voll gestillt. Meiner Mutter haben sie damals aber geraten, keinen Salat usw mehr zu essen. Ich bin 3 Monate nach dem Ausbruch geboren. Ich selbst bin sehr gesund, keine Allergien usw.
Meine Tochter hat wohl die oft beschriebene Beikostreife noch nicht erreicht (sie kann noch nicht sitzen usw), hat aber schon von mir mal ne Möhre zum Erforschen in die Hand bekommen und zum Probieren einen 100%-Frucht-Obstbrei. Davon wenige Baby-Löffel. Sie fand das so gut, hat den Schnabel aufgerissen wie ein Vogelbaby, dass sie den jetzt täglich bekommt. Aber immer nur wenige Mini-Löffelchen - eben so lange sie den Mund selbst aufmacht.
Sie hats von Anfang an vertragen und sich darauf gefreut. Daher glaube ich, dass das für sie richtig ist. Man korrigiere mich gerne, wenn ich falsch liege. Dass man sich bei der Beikosteinführung nach strengen Regeln richten soll, finde ich irgendwie daneben. Wir sind doch keine Maschinen.
Bei Renz-Polster hab ich gelesen, dass wir oft zu spät mit der Beikost anfangen, wenn der Geschmackshorizont schon verengt ist. Das hat mich bestätigt.
Meine Tochter hat wohl die oft beschriebene Beikostreife noch nicht erreicht (sie kann noch nicht sitzen usw), hat aber schon von mir mal ne Möhre zum Erforschen in die Hand bekommen und zum Probieren einen 100%-Frucht-Obstbrei. Davon wenige Baby-Löffel. Sie fand das so gut, hat den Schnabel aufgerissen wie ein Vogelbaby, dass sie den jetzt täglich bekommt. Aber immer nur wenige Mini-Löffelchen - eben so lange sie den Mund selbst aufmacht.
Sie hats von Anfang an vertragen und sich darauf gefreut. Daher glaube ich, dass das für sie richtig ist. Man korrigiere mich gerne, wenn ich falsch liege. Dass man sich bei der Beikosteinführung nach strengen Regeln richten soll, finde ich irgendwie daneben. Wir sind doch keine Maschinen.
Bei Renz-Polster hab ich gelesen, dass wir oft zu spät mit der Beikost anfangen, wenn der Geschmackshorizont schon verengt ist. Das hat mich bestätigt.
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