....dann muss man sich auch keine Kinder machen!"
18.02.2015 11:14
Hallo ihr Lieben!
Eben habe ich in einem Thread wieder diesen oben genannten Satz gelesen. Im Kern :
" Wenn man seine Kinder jedes Wochenende zu den Großeltern gibt, dann muss man sich auch keine machen!"
Ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr hören.
Wer sein Kind ganztags in die Krippe gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer seine Kinder schon als Babys zu Oma über Nacht gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer zugibt, dass er es genießt, wenn die Kinder beim getrennt lebenden Papa das Wochenende sind, der muss sich auch keins anschaffen!
Mich interessiert jetzt mal wirklich:
Warum sagt man so etwas? Ist der Sinn des Kinderkriegens, dass diese einen glücklicher machen müssen? Dass man sich Tag und Nacht nur mit jenen beschäftigt? Das man kein eigenes Leben mehr hat sondern nur noch Mama ist?
Nichts ist langweiliger, als mit Kleinkindern Bauklötze zu stapeln. Oder Lego zu spielen.... Als Kind fand ich das auch mega toll, aber als erwachsener Mensch habe ich doch wirklich andere Interessen.
Meistens spielen meine beiden Töchter, die nur eineinhalb Jahre auseinander sind, zu zweit.
Wenn ich mit Spiele, dann auch etwas, das mir gefällt: Tanzen, singen, und natürlich vorlesen.
Generell lasse ich die beiden alles mitmachen, was ich nebenbei so tue:
Putzen, aufräumen, Wäsche machen.
Im Sommer im Gärten buddeln.
Und wenn die beiden planschen, dann haue ich mich auf die Liege und lese.
Die Kids schlafen seit dem Abstillen sehr regelmäßig bei Omas und Opas, wir gehen viel zusammen aus abends oder laden Freunde ein.
Ich habe mir immer gesagt: Man muss alleine mit sich glücklich sein. Zum glücklich werden sind Kinder nicht gedacht.
Bin ich damit so alleine?
Eben habe ich in einem Thread wieder diesen oben genannten Satz gelesen. Im Kern :
" Wenn man seine Kinder jedes Wochenende zu den Großeltern gibt, dann muss man sich auch keine machen!"
Ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr hören.
Wer sein Kind ganztags in die Krippe gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer seine Kinder schon als Babys zu Oma über Nacht gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer zugibt, dass er es genießt, wenn die Kinder beim getrennt lebenden Papa das Wochenende sind, der muss sich auch keins anschaffen!
Mich interessiert jetzt mal wirklich:
Warum sagt man so etwas? Ist der Sinn des Kinderkriegens, dass diese einen glücklicher machen müssen? Dass man sich Tag und Nacht nur mit jenen beschäftigt? Das man kein eigenes Leben mehr hat sondern nur noch Mama ist?
Nichts ist langweiliger, als mit Kleinkindern Bauklötze zu stapeln. Oder Lego zu spielen.... Als Kind fand ich das auch mega toll, aber als erwachsener Mensch habe ich doch wirklich andere Interessen.
Meistens spielen meine beiden Töchter, die nur eineinhalb Jahre auseinander sind, zu zweit.
Wenn ich mit Spiele, dann auch etwas, das mir gefällt: Tanzen, singen, und natürlich vorlesen.
Generell lasse ich die beiden alles mitmachen, was ich nebenbei so tue:
Putzen, aufräumen, Wäsche machen.
Im Sommer im Gärten buddeln.
Und wenn die beiden planschen, dann haue ich mich auf die Liege und lese.
Die Kids schlafen seit dem Abstillen sehr regelmäßig bei Omas und Opas, wir gehen viel zusammen aus abends oder laden Freunde ein.
Ich habe mir immer gesagt: Man muss alleine mit sich glücklich sein. Zum glücklich werden sind Kinder nicht gedacht.
Bin ich damit so alleine?
18.02.2015 11:18
Zitat von Pippa.tree:
Hallo ihr Lieben!
Eben habe ich in einem Thread wieder diesen oben genannten Satz gelesen. Im Kern :
" Wenn man seine Kinder jedes Wochenende zu den Großeltern gibt, dann muss man sich auch keine machen!"
Ganz ehrlich, ich kann das nicht mehr hören.
Wer sein Kind ganztags in die Krippe gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer seine Kinder schon als Babys zu Oma über Nacht gibt, der muss sich auch keins anschaffen.
Wer zugibt, dass er es genießt, wenn die Kinder beim getrennt lebenden Papa das Wochenende sind, der muss sich auch keins anschaffen!
Mich interessiert jetzt mal wirklich:
Warum sagt man so etwas? Ist der Sinn des Kinderkriegens, dass diese einen glücklicher machen müssen? Dass man sich Tag und Nacht nur mit jenen beschäftigt? Das man kein eigenes Leben mehr hat sondern nur noch Mama ist?
Nichts ist langweiliger, als mit Kleinkindern Bauklötze zu stapeln. Oder Lego zu spielen.... Als Kind fand ich das auch mega toll, aber als erwachsener Mensch habe ich doch wirklich andere Interessen.
Meistens spielen meine beiden Töchter, die nur eineinhalb Jahre auseinander sind, zu zweit.
Wenn ich mit Spiele, dann auch etwas, das mir gefällt: Tanzen, singen, und natürlich vorlesen.
Generell lasse ich die beiden alles mitmachen, was ich nebenbei so tue:
Putzen, aufräumen, Wäsche machen.
Im Sommer im Gärten buddeln.
Und wenn die beiden planschen, dann haue ich mich auf die Liege und lese.
Die Kids schlafen seit dem Abstillen sehr regelmäßig bei Omas und Opas, wir gehen viel zusammen aus abends oder laden Freunde ein.
Ich habe mir immer gesagt: Man muss alleine mit sich glücklich sein. Zum glücklich werden sind Kinder nicht gedacht.
Bin ich damit so alleine?
Nee, sehe ich auch so. Ich liebe meine Kinder über alles, Deckel sie aber nicht. Meine sind sehr offen und finden sich überall schnell zurecht
und klar sind sie auch mal ein WE bei Oma und mein Mann und ich machen abends mal was für unser Privatvergnügen
meine Jungs sind auch mit 14 Monaten in die Kita gegangen, weil ich wieder arbeiten gegangen bin
wir sind glücklich
18.02.2015 11:20
Nein bist du nicht. Ich sehe es genauso wie du.
Alle zwei Monate haben wir von Freitag bis Sonntag kinderfrei. Und das brauchen wir auch. Auch die Kinder finden es toll, das Abwechslung ist.
Alle zwei Monate haben wir von Freitag bis Sonntag kinderfrei. Und das brauchen wir auch. Auch die Kinder finden es toll, das Abwechslung ist.
18.02.2015 11:22
Sehe das wie du
meine Große ist alle 2 Wochen bei ihrem Papa. Die Kleine ist bei uns. Sie wird, genauso wie ihre große Schwester mit 1 Jahr ganztags in die Kita gehen, da ich wieder arbeiten gehe
meine Große ist alle 2 Wochen bei ihrem Papa. Die Kleine ist bei uns. Sie wird, genauso wie ihre große Schwester mit 1 Jahr ganztags in die Kita gehen, da ich wieder arbeiten gehe
18.02.2015 11:24
Solche Kommentare würde ich ignorieren.Meist kommen die von Menschen die entweder keine Kinder haben oder ihre eigenen nur am betüdeln sind.
Zu mir kann man das leider nicht sagen - ich hab keine Großeltern die die Kinder am WE nehmen..... Ansonsten würde ich es rigoros ausnutzen und sie dort parken.
Zu mir kann man das leider nicht sagen - ich hab keine Großeltern die die Kinder am WE nehmen..... Ansonsten würde ich es rigoros ausnutzen und sie dort parken.
18.02.2015 11:28
ich bin da etwas zwiegespalten.
einerseits finde ich es schön, wenn kids bei der oma/opa übernachten können und wollen. das ist für die kleinen ein schönes erlebnis und man hat mal kinderfrei.
was ich aber oft nicht verstehen kann ist, wenn kleine kinder (oft sogar schon mit wenigen wochen) jeden tag 10-12std in die kita müssen! das sind hammerharte tage für die kleinen. und von der eigenen familie sehen sie nicht viel - denn zu den betreuungszeiten kommt ja noch heimfahrt, abendessen und dann gehts fast sofort ins bett. das we verbringt man ja auch nicht die ganze zeit mit den kids - da gibts ja noch haushalt, einkauf und co die warten (oder sie sind dann bei den großeltern...)... da frag ich mich teilweise dann schon, warum hat man kinder in die welt gesetzt wenn man keine zeit mit ihnen verbringt?
klar muss man das eigene leben als frau nicht aufgeben wenn man mutter wird. aber etwas rücksicht auf die kleinen nehmen, sich selber hinten an stellen und nicht immer im vordergrund sein was die eigenen wünsche angeht - das sollte doch schon möglich sein
einerseits finde ich es schön, wenn kids bei der oma/opa übernachten können und wollen. das ist für die kleinen ein schönes erlebnis und man hat mal kinderfrei.
was ich aber oft nicht verstehen kann ist, wenn kleine kinder (oft sogar schon mit wenigen wochen) jeden tag 10-12std in die kita müssen! das sind hammerharte tage für die kleinen. und von der eigenen familie sehen sie nicht viel - denn zu den betreuungszeiten kommt ja noch heimfahrt, abendessen und dann gehts fast sofort ins bett. das we verbringt man ja auch nicht die ganze zeit mit den kids - da gibts ja noch haushalt, einkauf und co die warten (oder sie sind dann bei den großeltern...)... da frag ich mich teilweise dann schon, warum hat man kinder in die welt gesetzt wenn man keine zeit mit ihnen verbringt?
klar muss man das eigene leben als frau nicht aufgeben wenn man mutter wird. aber etwas rücksicht auf die kleinen nehmen, sich selber hinten an stellen und nicht immer im vordergrund sein was die eigenen wünsche angeht - das sollte doch schon möglich sein
18.02.2015 11:33
Zitat von shelyra:
ich bin da etwas zwiegespalten.
einerseits finde ich es schön, wenn kids bei der oma/opa übernachten können und wollen. das ist für die kleinen ein schönes erlebnis und man hat mal kinderfrei.
was ich aber oft nicht verstehen kann ist, wenn kleine kinder (oft sogar schon mit wenigen wochen) jeden tag 10-12std in die kita müssen! das sind hammerharte tage für die kleinen. und von der eigenen familie sehen sie nicht viel - denn zu den betreuungszeiten kommt ja noch heimfahrt, abendessen und dann gehts fast sofort ins bett. das we verbringt man ja auch nicht die ganze zeit mit den kids - da gibts ja noch haushalt, einkauf und co die warten (oder sie sind dann bei den großeltern...)... da frag ich mich teilweise dann schon, warum hat man kinder in die welt gesetzt wenn man keine zeit mit ihnen verbringt?
klar muss man das eigene leben als frau nicht aufgeben wenn man mutter wird. aber etwas rücksicht auf die kleinen nehmen, sich selber hinten an stellen und nicht immer im vordergrund sein was die eigenen wünsche angeht - das sollte doch schon möglich sein![]()
Sehe ich genau so - vor allem, wenn man sich bewusst für Kinder entschieden hat, verstehe ich nicht, warum man deren Betreuung und Erziehung zum Löwenanteil fremden Menschen überlassen will.
Da frage ich mich bei manchen wirklich, ob es da wirklich um das Kind selbst geht oder um das Kind als Prestigeobjekt.
Mein Zwerg ist heute 1 Jahr alt geworden - bei der Vorstellung, ihn ganztags irgendwohin zu geben, rollen sich mir einfach nur die Fußnägel auf. Das würde er gar nicht verkraften.
Kein Job der Welt könnte mir so wichtig sein, wie seine emotionale Entwicklung.
18.02.2015 11:36
Nicht jedes Kitakind geht 12 h. Und gerade diese Fälle gehören doch oft zu Eltern, die es sich zumeist nicht aussuchen können.
18.02.2015 11:38
Zitat von zuckerlie:
Nicht jedes Kitakind geht 12 h. Und gerade diese Fälle gehören doch oft zu Eltern, die es sich zumeist nicht aussuchen können.
Das denke ich auch. Da passt die Aussage "man den Löwenanteil von fremden übernehmen lassen WILL" wohl nicht so ganz!
18.02.2015 11:40
Zitat von silbermarie:
Es geht aber doch gerade genau um die Ganztagskinder?!
Und genau in diesen Fällen kann man meistens eben nicht von wollen sprechen!
18.02.2015 11:40
Zitat von silbermarie:
Es geht aber doch gerade genau um die Ganztagskinder?!
Dann streich meinen ersten Satz...
18.02.2015 11:41
Zitat von zuckerlie:
Nicht jedes Kitakind geht 12 h. Und gerade diese Fälle gehören doch oft zu Eltern, die es sich zumeist nicht aussuchen können.
die meisten, die ich kenne die solang gehen, haben eltern, die es finanziell nicht müssten! denn wer 300€ oder mehr pro kind für die ganztagskrippe hat, der könnte sicher auch halbtagsarbeiten gehen ohne große finanzielle schwierigkeiten zu bekommen.
18.02.2015 11:44
@Shely,
wenn die Mutter arbeiten gehen muß bleibt oft nichts anderes übrig.
Und das hat nichts mit 'bewusste Entscheidung' zu tun,sondern das das Leben einem oft dazwischenfunkt.
Kind wird geboren ,alles fein....dann folgt Trennung und bums steht Mama alleine da.....ich denke das es viele Gründe haben kann.
Und da die meisten Horte Müttern den Vorzug geben für solche Plätze, damit sie Arbeiten gehen können ,wird es wohl bei den meisten so sein.Nur noch wenige können von einem Gehalt leben.
wenn die Mutter arbeiten gehen muß bleibt oft nichts anderes übrig.
Und das hat nichts mit 'bewusste Entscheidung' zu tun,sondern das das Leben einem oft dazwischenfunkt.
Kind wird geboren ,alles fein....dann folgt Trennung und bums steht Mama alleine da.....ich denke das es viele Gründe haben kann.
Und da die meisten Horte Müttern den Vorzug geben für solche Plätze, damit sie Arbeiten gehen können ,wird es wohl bei den meisten so sein.Nur noch wenige können von einem Gehalt leben.
18.02.2015 11:47
Mist, ich finde den Artikel nicht mehr... ich habe mal gelesen, dass ein sehr großer Anteil der Ganztagskinder von ALG-II-Empfängern sind. Wenn ich mich recht entsinne, bekommen die das sogar bezahlt
Ansonsten muss ich shelyra wieder recht geben - so ein Ganztagsplatz kostet doch einen dicken Batzen Geld, welchen Sinn hat es, nur für den Kita-Platz arbeiten zu gehen?
Man arbeitet, um die Leute zu bezahlen, die einem das Kind betreuen, damit man arbeiten gehen kann? (So ähnlich wie: Ich arbeite, um den Sprit zu bezahlen, mit dem ich dann zur Arbeit fahre...)
Ansonsten muss ich shelyra wieder recht geben - so ein Ganztagsplatz kostet doch einen dicken Batzen Geld, welchen Sinn hat es, nur für den Kita-Platz arbeiten zu gehen?
Man arbeitet, um die Leute zu bezahlen, die einem das Kind betreuen, damit man arbeiten gehen kann? (So ähnlich wie: Ich arbeite, um den Sprit zu bezahlen, mit dem ich dann zur Arbeit fahre...)
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