....dann muss man sich auch keine Kinder machen!"
18.02.2015 12:42
Zitat von Tifa:
Den Satz hör ich auch ab und an![]()
Meine große hab ich mit 3 monaten der oma zur betreuung gegeben, wegen meiner Ausbildung. Nach der 2. Geburt blieb ich zuhause (im sommer gehts aber weiter)
Mir wurd oft gesagt ich soll erstmal die ausbildung machen und wenn ich die kurze direkt abgeben "will" hätte ich sie mir ja nicht anschaffen müssen![]()
Ich möchte aber nicht erst mit 30 anfangen mit kinder kriegen - da will ich "fertig" sein![]()
Dann trage ich viel im tuch.. Einmal kam ein böser kommentar "wenn man sich keinen kinderwagen leisten kann soll man gefälligst verhüten!" Sowas find ich dann schon frech![]()
Beim nächsten mal solltest du mal erwähnen, was so ein Tragetuch kostet
18.02.2015 12:43
Zitat von Manveri:
Zitat von Tifa:
Den Satz hör ich auch ab und an![]()
Meine große hab ich mit 3 monaten der oma zur betreuung gegeben, wegen meiner Ausbildung. Nach der 2. Geburt blieb ich zuhause (im sommer gehts aber weiter)
Mir wurd oft gesagt ich soll erstmal die ausbildung machen und wenn ich die kurze direkt abgeben "will" hätte ich sie mir ja nicht anschaffen müssen![]()
Ich möchte aber nicht erst mit 30 anfangen mit kinder kriegen - da will ich "fertig" sein![]()
Dann trage ich viel im tuch.. Einmal kam ein böser kommentar "wenn man sich keinen kinderwagen leisten kann soll man gefälligst verhüten!" Sowas find ich dann schon frech![]()
Beim nächsten mal solltest du mal erwähnen, was so ein Tragetuch kostet![]()
Den teil hab ich mir gedacht xD
Hatte keine lust auf streiten
18.02.2015 12:43
Meine Meinung: Das muss jeder für sich und für sein Kind entscheiden.
Generell stehen meine Kinder an erster Stelle und bevor ich an mich denke, muss ich entscheiden:
Ist mein Kind bereit für die Kita?
Ist mein Kind schon bereit auswärts zu schlafen?
Hat mein Kind Heimweh wenn es ein Wochenende bei den Großeltern ist oder gefällt es ihm dort?
Nach Abklärung dieser Fragen kann ich dann entscheiden, ob ich mein Kind ohne schlechtes Gewissen in die Kita/zu den Großeltern etc. geben kann.
Ich habe diesbezüglich unkomplizierte Kinder. Ich habe 1x im Monat ein Wochenende komplett kinderfrei, der Große fährt jedes Jahr 2 Wochen mit den Großeltern in den Sommerurlaub. Beide kamen frühzeitig halbtags in die Krippe. 1x im Jahr fliegen wir für eine Woche komplett nur als Paar in den Urlaub. Wir genießen das sehr!
Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb nicht. Sie lieben ihre Großeltern und sobald wir dort sind, sind wir als Eltern abgeschrieben. Sie haben/hatten beide viel Spaß in der Krippe. Sie vermissen uns nicht. Deshalb ist das so okay.
Wären meine Kinder nicht bereit für all das, könnte ich diese Vorzüge eben nicht genießen.
Generell stehen meine Kinder an erster Stelle und bevor ich an mich denke, muss ich entscheiden:
Ist mein Kind bereit für die Kita?
Ist mein Kind schon bereit auswärts zu schlafen?
Hat mein Kind Heimweh wenn es ein Wochenende bei den Großeltern ist oder gefällt es ihm dort?
Nach Abklärung dieser Fragen kann ich dann entscheiden, ob ich mein Kind ohne schlechtes Gewissen in die Kita/zu den Großeltern etc. geben kann.
Ich habe diesbezüglich unkomplizierte Kinder. Ich habe 1x im Monat ein Wochenende komplett kinderfrei, der Große fährt jedes Jahr 2 Wochen mit den Großeltern in den Sommerurlaub. Beide kamen frühzeitig halbtags in die Krippe. 1x im Jahr fliegen wir für eine Woche komplett nur als Paar in den Urlaub. Wir genießen das sehr!
Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb nicht. Sie lieben ihre Großeltern und sobald wir dort sind, sind wir als Eltern abgeschrieben. Sie haben/hatten beide viel Spaß in der Krippe. Sie vermissen uns nicht. Deshalb ist das so okay.
Wären meine Kinder nicht bereit für all das, könnte ich diese Vorzüge eben nicht genießen.
18.02.2015 12:44
Ich finde es Richtig und gut das es Kinderkrippen gibt wo man die Kleinen Mäuse unter guter Aufsicht hinbringen kann. Hingegen das ständige abgeschiebe zu Oma und Opa vorallem über Nacht in ganz jungem Alter finde ich nicht gut!! Und ich schreibe absichtlich ABGESCHIEBE!! Wir als erwachsene haben unsere Bedürfnisse und das ist auch O.K. aber kleine haben Bedürfnisse bei Mama (und im besten Fall auch Papa) zu sein. Kuschelstunden, toberunden ... und und und...
Raus reißen aus ihrer Umgebung, sich bei "anderen" gewöhnen und auch über Nacht einzuleben.. Wird das Kleine über Nacht wach, ist nicht Mama oder Papa da der das Mäuschen versorgt, beruhigt und in den Schlaf bringt.. Nein dann ist es die Oma oder der Opa und das finde ich nicht Richtig für mich.
Ist meine Meinung. Ich verurteile niemanden der das so "Praktiziert" aber ich habe das nie und werde das nie mit meinen Kindern machen. Jeder hat eine andere Einstellung dazu und das ist auch O.K. so.
Oma und Opa sollen nicht ausgeschlossen werden, sie sind ja auch tolle und stolze Begleiter und Hilfen, aber für MICH eben Begleiter, kein Elternersatz!!!!
Raus reißen aus ihrer Umgebung, sich bei "anderen" gewöhnen und auch über Nacht einzuleben.. Wird das Kleine über Nacht wach, ist nicht Mama oder Papa da der das Mäuschen versorgt, beruhigt und in den Schlaf bringt.. Nein dann ist es die Oma oder der Opa und das finde ich nicht Richtig für mich.
Ist meine Meinung. Ich verurteile niemanden der das so "Praktiziert" aber ich habe das nie und werde das nie mit meinen Kindern machen. Jeder hat eine andere Einstellung dazu und das ist auch O.K. so.
Oma und Opa sollen nicht ausgeschlossen werden, sie sind ja auch tolle und stolze Begleiter und Hilfen, aber für MICH eben Begleiter, kein Elternersatz!!!!
18.02.2015 12:45
bei dieser ganzen ganztagesdiskussion sollte man das alter der kids auch nicht außer acht lassen!
ein kind von 4 oder 6 jahren versteht besser warum die eltern solang weg sind, kann sich eher auf eine andere bezugsperson einlassen. es versteht auch besser wenn mal ein erzieher ausfällt.
aber ein kind von 2 oder jünger hat dieses verständnis nicht! oft wird es nur von einer bezugsperson zur nächsten durchgereicht (erzieher arbeitet nur halbtags, erzieher sind krank, erzieher muss in einer anderen gruppe aushelfen usw). dann oft der wechsel von den ganz kleinen, zu den bis 3-jährigen und danach in die große gruppe... somit ist es schwer vertrauen aufzubauen - weder zuhause (mama muss ja arbeiten) noch in der kita.
einige kids haben damit weniger probleme, aber viele werden doch auffällig - entweder sofort oder später (ich denk es gibt da schon einen zusammenhang zw. früher fremdbetreuung und der mittlerweile so häufig vorkommenden bindungsproblematik bei erwachsenen)
ein kind von 4 oder 6 jahren versteht besser warum die eltern solang weg sind, kann sich eher auf eine andere bezugsperson einlassen. es versteht auch besser wenn mal ein erzieher ausfällt.
aber ein kind von 2 oder jünger hat dieses verständnis nicht! oft wird es nur von einer bezugsperson zur nächsten durchgereicht (erzieher arbeitet nur halbtags, erzieher sind krank, erzieher muss in einer anderen gruppe aushelfen usw). dann oft der wechsel von den ganz kleinen, zu den bis 3-jährigen und danach in die große gruppe... somit ist es schwer vertrauen aufzubauen - weder zuhause (mama muss ja arbeiten) noch in der kita.
einige kids haben damit weniger probleme, aber viele werden doch auffällig - entweder sofort oder später (ich denk es gibt da schon einen zusammenhang zw. früher fremdbetreuung und der mittlerweile so häufig vorkommenden bindungsproblematik bei erwachsenen)
18.02.2015 12:46
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
@Marie,
ich glaube nicht das Kinder,die sich früh in eine Gruppe einfügen müssen,die sich mit 10 anderen um Spielzeug kloppen und sich um das 2.Knie der Kigatante zanken ein kleines Selbtsbewustsein entwickeln.![]()
Da,glaube ich,liegt mehr im Argen.Und es kommt auch auf das Kindan,die Erziehung und wie die Eltern ihrem Kind diesen Kiga vermitteln.
Wenn ich ,leise schluchzend ,mein Kind dort abgeben ist klar das dieses klammert.....(ich übertreib jetzt bewusst)
Doch... nämlich wenn es immer die sind, die bei den Kämpfen verlieren, weil es keine Rabauken, sondern eher zartbesaitete Wesen sind. Nicht jedes Kind ist ein kleiner Rambo, der es schafft, sich überall seinen Platz zu erkämpfen.
...das heißt also das diese Kinder nur Zuhause bei Muttern groß werden können?
In jeder Gruppe gibt es sensible und grobe.....und dort lernen sie miteinander auszukommen.Was ist daran falsch?
Spätestens in der Schule ist es eh vorbei mit der ganzen pädagogischen Weisheit.Denn da hat kaum ein Lehrer noch Zeit auf das Kind einzugehen,dort muß es (leider) funktionieren....und ich glaube das die meisten Kinder sich da leichter tun wenn sie das vorher im Kiga schon geübt haben.
Falsch ist daran, dass es immer Kinder gibt, die durchs Raster fallen und keine Lobby bekommen. Sensible Kinder werden oft nicht als sensibel akzeptiert, sondern als "verhätschelt" bezeichnet und "da muss er/sie sich dran gewöhnen"... Nee, muss er nicht!
Er muss nichts, was ihm Angst macht, besonders nicht im frühkindlichen Alter, wo er es noch gar nicht richtig einordnen kann.
Es ist aber nachweislich so, dass sich Kinder, wenn sie zu Hause Urvertrauen erlernen durften und ihnen genug Zeit gegeben wurde, sich selbständig ein Stück weit abzunabeln, später zu viel selbstsichereren Menschen entwickeln.
Wenn aber ein kleines Kind nur sieht, dass es nicht mal seinen Eltern vertrauen kann, weil sie es zu Dingen zwingen, die ihm Angst machen (Stichwort "Da muss er/sie durch, ob es ihm/ihr gefällt oder nicht"), dann ist das für dieses Kind erst mal nur Verrat und Vertrauensbruch.
Denn in dem Alter kapiert kein Kind Beweggründe wie "Ich muss meinen guten Arbeitsplatz erhalten". Es sieht nur: Mama bringt mich gegen meinen Willen weg und ob ich weine und schreie, ist ihr egal.
Sorry, aber so entwickelt man kein gesundes Selbstwertgefühl, sondern nur Angst und/oder Aggressionen gegen seine Umwelt.
Man lernt nicht, miteinander auszukommen, sondern gegeneinander zu kämpfen, und was man auch schnell lernt ist, dass die Stärkeren und Hübscheren immer gewinnen und für die anderen kein Arsch den Finger krumm macht. So dass man so richtig schön vom Kleinkindalter an lernt, auf der Verliererseite des Lebens zu stehen. Ganz toll.
Muss ich nicht haben. Mein Kind würde, so, wie er jetzt ist, in einer Krippe zerbrechen.
Es muss ja auch kein Kind in die Krippe, das ist ja garnicht meine Intention.
Warum auch?
Aber andersherum ist deine These schon recht gewagt. Fast jedes Kind aus meinem Bekanntenkreis hat zu Beginn der Krippe/KiGa geweint oder wollte nicht. Dann behaupte ich mal daraus schließen zu können, dass das bei vielen so ist und das früher auch schon so war. Dann müssten aber ziemlich viele Ostkinder arge Aggressionen und kein Vertrauen mehr haben....
18.02.2015 12:46
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
@Marie,
ich glaube nicht das Kinder,die sich früh in eine Gruppe einfügen müssen,die sich mit 10 anderen um Spielzeug kloppen und sich um das 2.Knie der Kigatante zanken ein kleines Selbtsbewustsein entwickeln.![]()
Da,glaube ich,liegt mehr im Argen.Und es kommt auch auf das Kindan,die Erziehung und wie die Eltern ihrem Kind diesen Kiga vermitteln.
Wenn ich ,leise schluchzend ,mein Kind dort abgeben ist klar das dieses klammert.....(ich übertreib jetzt bewusst)
Doch... nämlich wenn es immer die sind, die bei den Kämpfen verlieren, weil es keine Rabauken, sondern eher zartbesaitete Wesen sind. Nicht jedes Kind ist ein kleiner Rambo, der es schafft, sich überall seinen Platz zu erkämpfen.
...das heißt also das diese Kinder nur Zuhause bei Muttern groß werden können?
In jeder Gruppe gibt es sensible und grobe.....und dort lernen sie miteinander auszukommen.Was ist daran falsch?
Spätestens in der Schule ist es eh vorbei mit der ganzen pädagogischen Weisheit.Denn da hat kaum ein Lehrer noch Zeit auf das Kind einzugehen,dort muß es (leider) funktionieren....und ich glaube das die meisten Kinder sich da leichter tun wenn sie das vorher im Kiga schon geübt haben.
Falsch ist daran, dass es immer Kinder gibt, die durchs Raster fallen und keine Lobby bekommen. Sensible Kinder werden oft nicht als sensibel akzeptiert, sondern als "verhätschelt" bezeichnet und "da muss er/sie sich dran gewöhnen"... Nee, muss er nicht!
Er muss nichts, was ihm Angst macht, besonders nicht im frühkindlichen Alter, wo er es noch gar nicht richtig einordnen kann.
Es ist aber nachweislich so, dass sich Kinder, wenn sie zu Hause Urvertrauen erlernen durften und ihnen genug Zeit gegeben wurde, sich selbständig ein Stück weit abzunabeln, später zu viel selbstsichereren Menschen entwickeln.
Wenn aber ein kleines Kind nur sieht, dass es nicht mal seinen Eltern vertrauen kann, weil sie es zu Dingen zwingen, die ihm Angst machen (Stichwort "Da muss er/sie durch, ob es ihm/ihr gefällt oder nicht"), dann ist das für dieses Kind erst mal nur Verrat und Vertrauensbruch.
Denn in dem Alter kapiert kein Kind Beweggründe wie "Ich muss meinen guten Arbeitsplatz erhalten". Es sieht nur: Mama bringt mich gegen meinen Willen weg und ob ich weine und schreie, ist ihr egal.
Sorry, aber so entwickelt man kein gesundes Selbstwertgefühl, sondern nur Angst und/oder Aggressionen gegen seine Umwelt.
Man lernt nicht, miteinander auszukommen, sondern gegeneinander zu kämpfen, und was man auch schnell lernt ist, dass die Stärkeren und Hübscheren immer gewinnen und für die anderen kein Arsch den Finger krumm macht. So dass man so richtig schön vom Kleinkindalter an lernt, auf der Verliererseite des Lebens zu stehen. Ganz toll.
Muss ich nicht haben. Mein Kind würde, so, wie er jetzt ist, in einer Krippe zerbrechen.
....dann bring ihm schleunigst Urvertrauen bei!!!
Ich weiß schon was du meinst,stimme dem auch zu.
Jedoch geht mir diese pauschalisierung auf den Keks.
Heute haben die wneigsten die Möglichkeit auf eine Familie zurückzugreifen.Da sind eben keine Tanten und Omas,zumindest im näheren Umfeld,die das Kind JEDEN Tag betreuen könnten.
Heute arbeiten viele der Omas ja noch selber....und das alles spielt dann eben in so eine 'Abschiebehaft' mit rein.
18.02.2015 12:48
Zitat von Tifa:
Den Satz hör ich auch ab und an![]()
Meine große hab ich mit 3 monaten der oma zur betreuung gegeben, wegen meiner Ausbildung. Nach der 2. Geburt blieb ich zuhause (im sommer gehts aber weiter)
Mir wurd oft gesagt ich soll erstmal die ausbildung machen und wenn ich die kurze direkt abgeben "will" hätte ich sie mir ja nicht anschaffen müssen![]()
Ich möchte aber nicht erst mit 30 anfangen mit kinder kriegen - da will ich "fertig" sein![]()
Dann trage ich viel im tuch.. Einmal kam ein böser kommentar "wenn man sich keinen kinderwagen leisten kann soll man gefälligst verhüten!" Sowas find ich dann schon frech![]()
Über den letzten Satz muss ich immer Schmunzeln^^ zu unserer besten Zeit hatte ich eine Trage im Wert von 120€, 2 Tücher im Wert von jeweils 120€, einen Ringsling im Wert von 40€ und eine Tragejacke im Wert von 60€. Das Hätte auch für 2 Kinderwagen gereicht^^ achja einen Kinderwagen hatten wir auch noch, aber der kam nur ganz selten zum Einsatz^^.
18.02.2015 12:49
Und es sind immer noch viele dieser alten Rollenbilder in den Köpfen.
Ich,als Mutter,muß meine Kinder hüten.Egal was da komme.Egal ob man schon am 15. kein Geld mehr hat,egal wenn der Vater einen Zweitjob braucht....was würden sonst die anderen denken?Die Nachbarn?
Wer kümmert sich dann um den Haushalt wenn ich,als Mutter,es nicht mache?
Nur ich,die Mutter ,kenne meine Kinder.Nur ich weiß wa sgut für sie ist....keiner kann das erfül(h)len.
......anstrengend oder?
Ich,als Mutter,muß meine Kinder hüten.Egal was da komme.Egal ob man schon am 15. kein Geld mehr hat,egal wenn der Vater einen Zweitjob braucht....was würden sonst die anderen denken?Die Nachbarn?
Wer kümmert sich dann um den Haushalt wenn ich,als Mutter,es nicht mache?
Nur ich,die Mutter ,kenne meine Kinder.Nur ich weiß wa sgut für sie ist....keiner kann das erfül(h)len.
......anstrengend oder?
18.02.2015 12:49
Ich bin da nicht ganz der Meinung der TS.
Meine Kinder (die zwei Großen, die Kleinen stille ich noch) schlafen auch immer mal bei Oma und Opa, aber etwa 1 Mal, maximal zwei Mal im Monat. Einfach, weil ich sie gerne um mich habe und OMa und Opa das zwar gerne tun, aber es sie doch anstrengt. Das würden sie allerdings nie zugeben.
Kinder als Übernachtungsgäste sind nunmal nicht so einfach.
Zum Kitaplatz: Ich finde einen Mittelweg gut und deswegen haben wir den gewählt. Seit dem 1. Geburtstag gehen meine Kinder am Vormittag in die Kita. Es tut ihnen und mir gut. Wobie ich das nicht gemacht hätte, wenn die Kita nicht meinen Vorstellungen entsprochen hätte. Ich muss aber auch nicht arbeiten, damit wir leben können.
Kitaplatz für Kinder aus HartzIV-Familien finde ich gut. Diese Kinder haben nämlich viel schlechtere Sozialisationsvoraussetzungen, was die Kita doch zu einem großen Teil kompensieren kann.
Und zum Spielen: Mir macht es Spaß mit meinen Kindern zu spielen. Auch 100 Mal Turm bauen und einschmeißen. Da finde ich es schon seltsam, wenn einem das gar keinen Spaß macht.
Meine Kinder (die zwei Großen, die Kleinen stille ich noch) schlafen auch immer mal bei Oma und Opa, aber etwa 1 Mal, maximal zwei Mal im Monat. Einfach, weil ich sie gerne um mich habe und OMa und Opa das zwar gerne tun, aber es sie doch anstrengt. Das würden sie allerdings nie zugeben.
Kinder als Übernachtungsgäste sind nunmal nicht so einfach. Zum Kitaplatz: Ich finde einen Mittelweg gut und deswegen haben wir den gewählt. Seit dem 1. Geburtstag gehen meine Kinder am Vormittag in die Kita. Es tut ihnen und mir gut. Wobie ich das nicht gemacht hätte, wenn die Kita nicht meinen Vorstellungen entsprochen hätte. Ich muss aber auch nicht arbeiten, damit wir leben können.
Kitaplatz für Kinder aus HartzIV-Familien finde ich gut. Diese Kinder haben nämlich viel schlechtere Sozialisationsvoraussetzungen, was die Kita doch zu einem großen Teil kompensieren kann.
Und zum Spielen: Mir macht es Spaß mit meinen Kindern zu spielen. Auch 100 Mal Turm bauen und einschmeißen. Da finde ich es schon seltsam, wenn einem das gar keinen Spaß macht.
18.02.2015 12:52
Zitat von zartbitter:
Achso, zum Thema spielen - doch, ich spüle tatsächlich gern mit'm ZwergNicht immer und sicher nicht den ganzen Tag, aber ja doch, es macht mir ehrlich Spass
![]()
Danke!
Lego spielen ist auch nicht die Erfüllung meiner Träume aber meinem Sohn macht es Spaß also mach ich mit.
Hier komm ich mir grad vor wie ein Alien bloß weil ich etwas tue um mein Kind glücklich zu machen.
Und liebe TS: Ja mein Kind macht mich glücklicher!
18.02.2015 12:53
Zitat von Cookie88:
Zitat von zartbitter:
Achso, zum Thema spielen - doch, ich spüle tatsächlich gern mit'm ZwergNicht immer und sicher nicht den ganzen Tag, aber ja doch, es macht mir ehrlich Spass
![]()
Danke!
Lego spielen ist auch nicht die Erfüllung meiner Träume aber meinem Sohn macht es Spaß also mach ich mit.
Hier komm ich mir grad vor wie ein Alien bloß weil ich etwas tue um mein Kind glücklich zu machen.
Und liebe TS: Ja mein Kind macht mich glücklicher!
Das wollte ich auch noch schreiben. Meine Kinder machen mich definitiv glücklicher!
18.02.2015 12:57
Zitat von Cookie88:
Zitat von zartbitter:
Achso, zum Thema spielen - doch, ich spüle tatsächlich gern mit'm ZwergNicht immer und sicher nicht den ganzen Tag, aber ja doch, es macht mir ehrlich Spass
![]()
Danke!
Lego spielen ist auch nicht die Erfüllung meiner Träume aber meinem Sohn macht es Spaß also mach ich mit.
Hier komm ich mir grad vor wie ein Alien bloß weil ich etwas tue um mein Kind glücklich zu machen.
Und liebe TS: Ja mein Kind macht mich glücklicher!
Also für mich las es sich bisher so, als wären sich alle hier einig, dass das Glück des Kindes an erster Stelle stehen muss. Es haben auch alle eingeräumt, dass sie durchaus mit ihrem Kind spielen, auch wenn es sie nicht glücklich macht.
18.02.2015 12:58
Zitat von Pippa.tree:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
Zitat von silbermarie:
...
...das heißt also das diese Kinder nur Zuhause bei Muttern groß werden können?
In jeder Gruppe gibt es sensible und grobe.....und dort lernen sie miteinander auszukommen.Was ist daran falsch?
Spätestens in der Schule ist es eh vorbei mit der ganzen pädagogischen Weisheit.Denn da hat kaum ein Lehrer noch Zeit auf das Kind einzugehen,dort muß es (leider) funktionieren....und ich glaube das die meisten Kinder sich da leichter tun wenn sie das vorher im Kiga schon geübt haben.
Falsch ist daran, dass es immer Kinder gibt, die durchs Raster fallen und keine Lobby bekommen. Sensible Kinder werden oft nicht als sensibel akzeptiert, sondern als "verhätschelt" bezeichnet und "da muss er/sie sich dran gewöhnen"... Nee, muss er nicht!
Er muss nichts, was ihm Angst macht, besonders nicht im frühkindlichen Alter, wo er es noch gar nicht richtig einordnen kann.
Es ist aber nachweislich so, dass sich Kinder, wenn sie zu Hause Urvertrauen erlernen durften und ihnen genug Zeit gegeben wurde, sich selbständig ein Stück weit abzunabeln, später zu viel selbstsichereren Menschen entwickeln.
Wenn aber ein kleines Kind nur sieht, dass es nicht mal seinen Eltern vertrauen kann, weil sie es zu Dingen zwingen, die ihm Angst machen (Stichwort "Da muss er/sie durch, ob es ihm/ihr gefällt oder nicht"), dann ist das für dieses Kind erst mal nur Verrat und Vertrauensbruch.
Denn in dem Alter kapiert kein Kind Beweggründe wie "Ich muss meinen guten Arbeitsplatz erhalten". Es sieht nur: Mama bringt mich gegen meinen Willen weg und ob ich weine und schreie, ist ihr egal.
Sorry, aber so entwickelt man kein gesundes Selbstwertgefühl, sondern nur Angst und/oder Aggressionen gegen seine Umwelt.
Man lernt nicht, miteinander auszukommen, sondern gegeneinander zu kämpfen, und was man auch schnell lernt ist, dass die Stärkeren und Hübscheren immer gewinnen und für die anderen kein Arsch den Finger krumm macht. So dass man so richtig schön vom Kleinkindalter an lernt, auf der Verliererseite des Lebens zu stehen. Ganz toll.
Muss ich nicht haben. Mein Kind würde, so, wie er jetzt ist, in einer Krippe zerbrechen.
Es muss ja auch kein Kind in die Krippe, das ist ja garnicht meine Intention.
Warum auch?
Aber andersherum ist deine These schon recht gewagt. Fast jedes Kind aus meinem Bekanntenkreis hat zu Beginn der Krippe/KiGa geweint oder wollte nicht. Dann behaupte ich mal daraus schließen zu können, dass das bei vielen so ist und das früher auch schon so war. Dann müssten aber ziemlich viele Ostkinder arge Aggressionen und kein Vertrauen mehr haben....
Mit der Zeit stumpfen die Kinder ab und weinen nicht mehr.
Da gibt es auch Thesen, die einen Zusammenhang zwischen dieser frühkindlichen emotionalen Abstumpfung und der Neigung der Menschen aus den neuen Bundesländern zu politischen Extremen (links/rechts) sehen.
Übrigens ist für mich allein die Behauptung "Es hat uns nicht geschadet" schon das erste Anzeichen eines Schadens
(genau, wie wenn das jemand zu Ohrfeigen sagt - denn so eine Aussage weist ja auf ein gestörtes Verhältnis zum Diskussionssubjekt hin) Ein ähnliches System der frühkindlichen, physischen und emotionalen Trennung vom Elternhaus hat man zu NS-Zeiten angewandt, um abgestumpfte und damit leicht steuerbare Menschen heranzuzüchten. Mit nachweislichem Erfolg.
Und auch die DDR hat garantiert nicht aus liebevoll-pädagogischen Gründen die frühestmögliche, staatliche Betreuung ihrer Kinder angestrebt. Je früher man ein Kind aus seiner natürlichen Umgebung herausreißt, desto einfacher kann man in seinem Seelenleben herummanipulieren.
Jede Zeit hatte da ihre anderen Motive. Heute geht's vor allem um Anpassung und Wirtschaftlichkeit.
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