....dann muss man sich auch keine Kinder machen!"
18.02.2015 12:17
Ich hab den anderen Thread auch gelesen.
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann kam der Satz aus Frust, weil andere Eltern der TS vorschreiben wollten, dass der Sohn auch mal wo anders schlaffen MÜSSE auch wenn er das nicht WOLLE.
Der Grundtenor des Threads war doch eigentlich nicht so, oder?
Mal zum Thema:
Ich hab das Gefühl, dass Menschen - und vor allem Mütter - immer dem Druck unterliegen, das Richtige - wenn nicht Optimale zu tun.
Wenn also jemand etwas anders macht, dann MUSS das ja falsch sein, denn sonst ist das eigene Leben nicht perfekt.
Daher muss an allem kritisiert werden.
Egal ob es um Beikost, Stillen, Windelwahl oder oder oder geht.
Die Betreuung macht da einen riesigen Teil aus und daher hängen sich gerade daran viele auf.
Die berufstätigen Mütter hätten sich doch gar keine Kinder anschaffen müssen und die "Hausfrauen" brauchen nur eine lahme Entschuldigung um sich den ganzen Tag den Hintern auf dem Sofa platt zu sitzen...
So ist das eben und wird vermutlich immer so sein.
Übrigens ist es auch nicht gerade mein Steckenpferd mit Autos zu spielen - trotzdem finde ich es wichtig, das manchmal zu tun. Man muss ja nicht stundenlang was machen, das man nicht gern tut. aber dem Kind zu Liebe sollte man da auch mal über den eigenen Schatten springen.
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann kam der Satz aus Frust, weil andere Eltern der TS vorschreiben wollten, dass der Sohn auch mal wo anders schlaffen MÜSSE auch wenn er das nicht WOLLE.
Der Grundtenor des Threads war doch eigentlich nicht so, oder?
Mal zum Thema:
Ich hab das Gefühl, dass Menschen - und vor allem Mütter - immer dem Druck unterliegen, das Richtige - wenn nicht Optimale zu tun.
Wenn also jemand etwas anders macht, dann MUSS das ja falsch sein, denn sonst ist das eigene Leben nicht perfekt.
Daher muss an allem kritisiert werden.
Egal ob es um Beikost, Stillen, Windelwahl oder oder oder geht.
Die Betreuung macht da einen riesigen Teil aus und daher hängen sich gerade daran viele auf.
Die berufstätigen Mütter hätten sich doch gar keine Kinder anschaffen müssen und die "Hausfrauen" brauchen nur eine lahme Entschuldigung um sich den ganzen Tag den Hintern auf dem Sofa platt zu sitzen...
So ist das eben und wird vermutlich immer so sein.
Übrigens ist es auch nicht gerade mein Steckenpferd mit Autos zu spielen - trotzdem finde ich es wichtig, das manchmal zu tun. Man muss ja nicht stundenlang was machen, das man nicht gern tut. aber dem Kind zu Liebe sollte man da auch mal über den eigenen Schatten springen.
18.02.2015 12:19
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Wow, Pippa. Schon das zweite Mal. Langsam mache ich mir Sorgen.![]()
Ne, ich schließe mich Marf an. Einen Ganztagsplatz bekommt meist wer ihn braucht. Da die "Schlechte Mutter"-Keule rauszuholen ist nicht ganz objektiv, finde ich.
Überhaupt wird die oft viel zu vorschnell rausgeholt.
Und gegen etwas Fremdbetreuung habe ich auch überhaupt nichts. Warum auch? Schnappi freut sich immer riesig auf den Kindergarten und war letzte Woche unausstehlich, weil sie nicht gehen konnte, obwohl sie sogar jeden Tag etwas bei Oma war. Ihr fehlten einfach die anderen Kinder, die deutlich engagierter Kaufmannsladen und Busfahren spielen als die Mama, die sich zwar Mühe gegeben hat, die aber nach 40 Minuten Dauerbrummen mit Lenkradbewegungen einfach auch Augenzucken bekommt, sorry.
Selbst ohne Kindergarten finde ich es gut, wenn das Betreuungsteam vergrößert ist. Jeder Mensch ist in seinen Ressourcen begrenzt. Sowohl was die Kraft angeht, als auch von den Fähigkeiten. Beispiel:
Kreuzlahm wie ich bin, kann ich (auch vor dem Bandscheibenvorfall schon) nicht so gut mit Schnappi rumturnen und blödeln. Das kann Papa gut und Oma noch besser. Darum geht auch Oma mit ihr zum Turnen, zum Schwimmen und schlägt mit ihr Purzelbäume.
Opa ist der totale Handwerker. Bei ihm bekommt Schnappi schon mal die Bohrmaschine (mit Hilfe natürlich) in die Hand, wofür ich viel zu hysterisch wäre, oder bekommt gezeigt, welches Werkzeug man wofür verwendet.
Dafür kann ich ihr zeigen, wie man ein Tamburin richtig benutzt und singe stundenlang "Funkel funkel, kleiner Stern" mit ihr, wenn alle anderen bereits den Raum verlassen haben.
Und Papa malt geduldig rund 40 (gut erkennbare) Eulen auf ein Blatt Papier, bevor es ihm zu viel wird.
Warum also sollte ich Schnappi also auf mich als Hauptbezugsperson reduzieren? Mir blutet auch nicht das Herz dabei, auch wenn ich morgens schon mal traurig bin. Denn erstens weiß ich, dass sie jeden sozialen Kontakt enorm genießt und zweites bin immer noch ich es, deren Nähe sie nachts sucht, wenn sie aufwacht.
Oma, Opa, Papa... das ist ja alles Familie und das ist auch gut so. Familie = Sicherheit.
Erzieherinnen (vor allem, wenn noch wechselnd), nicht.
Solange alles gut läuft und das Kind sich wohlfühlt, braucht man sich darüber ja keine Gedanken machen.
Aber was hättest du getan, wenn dein Kind sich nicht wohlfühlt im Kindergarten und wenn die sozialen Kontakte sie eher genervt als ihr Freude gemacht hätten? Wenn sie morgens mit Angst in die Kita gegangen wäre?
Und das ist so ein Punkt, wo viele Eltern oft sagen: Egal, da musse durch, sonst lernt sie's nie.
Und das ist eigentlich das, was mich immer aufregt.
Bin ganz deiner Meinung......da stellen sich mir die nackenhaare auf, wenn ich sowas höre...und ich habe das oooooft gehört. Ich war auch so eine glucke, die ihr Kind erst mit fast vier in den Kindergarten gegebn hat. Ich habe s mit einer Spielegruppe ohne Mama probiert als sie 3 war....sie hat soooo geweint und sogar gespuckt, als ich versucht habe, zu gehen....jeder hat gesagt, dass sie das aber lernen muss, u d die beruhigt sich schon, wenn ich weg bin....war mir alles Wurscht, was da geredet wurde...ich habe mein Kind wieder rausgenommen. Kindergarten war anfangs auch schwierig, bin eben die erste Zeit mitgegangen....u d als sie vernünftig eingewöhnt war, war alles ok...heute liebt sie ihren kindi u d hat nicht einmal mehr gesagt, dass sie da nicht hin moechte....sie ist auch kn einem waldkindergarten....einen regelkindergarten mit der Lautstärke hätte sie auch total gestresst.
Eine Freundin von mir ist Erzieherin in einer Krippe, und meint, dass die allermeisten muetter ihre Kinder hinegeben, die es finanziell nicht bräuchten, ihnen es aber zu anstrengend u d nervig ist, sich daheim mit ihrem Kind zu beschäftigen....dafür habe ich ueberhaupt kein Verständnis u d da Frage ich mich schon, warum man dann Kinder bekommen hat.
Das Ernte ich auch nur böse blicke mit der einstellung, aber was stört es mich....
18.02.2015 12:22
Zitat von silbermarie:
Mist, ich finde den Artikel nicht mehr... ich habe mal gelesen, dass ein sehr großer Anteil der Ganztagskinder von ALG-II-Empfängern sind. Wenn ich mich recht entsinne, bekommen die das sogar bezahlt![]()
Ansonsten muss ich shelyra wieder recht geben - so ein Ganztagsplatz kostet doch einen dicken Batzen Geld, welchen Sinn hat es, nur für den Kita-Platz arbeiten zu gehen?
Man arbeitet, um die Leute zu bezahlen, die einem das Kind betreuen, damit man arbeiten gehen kann? (So ähnlich wie: Ich arbeite, um den Sprit zu bezahlen, mit dem ich dann zur Arbeit fahre...)
Hier in Berlin kriegst du als ALG 2 Empfänger nur einen Halbtagsplatz. Für mehr musst du nachweisen, dass du arbeitest.
Der Löwenanteil der Kitagebühren wird hier generell von der Stadt übernommen. Für jeden. Man muss nur einen Zuschuss zahlen und der fällt nach Gehalt aus. Wenig Verdienende und Arbeitslose zahlen dabei dann natürlich weniger, aber auch immerhin etwas.
18.02.2015 12:26
Ich glaube da muss man für sich selbst den besten Mittelweg finden. Die Kinder stehen an allererster Stelle, das ist klar... aber man darf sich selbst auch nicht vergessen. Ich fine es schön wenn die Kinder einmal im Monat am Wochenende bei Oma und Opa sind. Sie haben dort sehr viel Spaß und man kann sich auchmal Zeit für seinen Partner nehmen, einfach mal in zweisamkeit versinken, durchatmen und Kraft tanken. Denn ihr wisst ja wie sehr es an Kraft kostet jeden Tag Mama zu sein. Natürlich gibt tausende Augenblicke die alles wieder gut machen und einen die Augenringe und Stressfalten mal vergessen lassen ... dennoch Ausgleich ist wichtig!
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!
Aber das isn anderes Thema.
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!
Aber das isn anderes Thema.
18.02.2015 12:28
Zitat von XxPusteblumexX:
Ich glaube da muss man für sich selbst den besten Mittelweg finden. Die Kinder stehen an allererster Stelle, das ist klar... aber man darf sich selbst auch nicht vergessen. Ich fine es schön wenn die Kinder einmal im Monat am Wochenende bei Oma und Opa sind. Sie haben dort sehr viel Spaß und man kann sich auchmal Zeit für seinen Partner nehmen, einfach mal in zweisamkeit versinken, durchatmen und Kraft tanken. Denn ihr wisst ja wie sehr es an Kraft kostet jeden Tag Mama zu sein. Natürlich gibt tausende Augenblicke die alles wieder gut machen und einen die Augenringe und Stressfalten mal vergessen lassen ... dennoch Ausgleich ist wichtig!
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!Aber das isn anderes Thema.
Welches Gesetz denn?
18.02.2015 12:28
Ich finde solche pauschalen Aussagen nicht schön...
Selbstverständlich ist man nicht nur Mama und Papa, sondern auch Frau und Mann!
Aber ab wann ein Kind woanders übernachten muss, an wann und wie lang es fremdbetreut wird und sowas, das muss man vom Kind und den Eltern individuell abhängig machen.
Beispiel - Kind, Alter egal, schläft gut, lässt sich nachts, wenn es wach wird, nicht nur von Mama (und Papa) beruhigen, muss nachts nicht (mehr) gestillt werden bleibt über Nacht bei der Oma - alles toll!
Beispiel 2 - Kind, Alter egal, schläft schlecht, lässt sich nachts nur von Mama/Papa beruhigen, will/muss nachts gestillt werden, brüllt nachts woanders, bis es vor Erschöpfung einschläft und wird dennoch angegeben, weil Eltern feiern gehen wollen - find ich total scheiße!
Ich finde, dass es hier fast kein richtig oder falsch ist, wichtig ist nur, die Bedürfnisse von Kind und Eltern in Einklang zu bringen, wobei für mich die Bedürfnisse des Kindes mindestens im ersten, wenn nicht sogar in den ersten zwei Jahren wichtiger sind.
Selbstverständlich ist man nicht nur Mama und Papa, sondern auch Frau und Mann!
Aber ab wann ein Kind woanders übernachten muss, an wann und wie lang es fremdbetreut wird und sowas, das muss man vom Kind und den Eltern individuell abhängig machen.
Beispiel - Kind, Alter egal, schläft gut, lässt sich nachts, wenn es wach wird, nicht nur von Mama (und Papa) beruhigen, muss nachts nicht (mehr) gestillt werden bleibt über Nacht bei der Oma - alles toll!
Beispiel 2 - Kind, Alter egal, schläft schlecht, lässt sich nachts nur von Mama/Papa beruhigen, will/muss nachts gestillt werden, brüllt nachts woanders, bis es vor Erschöpfung einschläft und wird dennoch angegeben, weil Eltern feiern gehen wollen - find ich total scheiße!
Ich finde, dass es hier fast kein richtig oder falsch ist, wichtig ist nur, die Bedürfnisse von Kind und Eltern in Einklang zu bringen, wobei für mich die Bedürfnisse des Kindes mindestens im ersten, wenn nicht sogar in den ersten zwei Jahren wichtiger sind.
18.02.2015 12:29
Zitat von Putsch:
Zitat von XxPusteblumexX:
Ich glaube da muss man für sich selbst den besten Mittelweg finden. Die Kinder stehen an allererster Stelle, das ist klar... aber man darf sich selbst auch nicht vergessen. Ich fine es schön wenn die Kinder einmal im Monat am Wochenende bei Oma und Opa sind. Sie haben dort sehr viel Spaß und man kann sich auchmal Zeit für seinen Partner nehmen, einfach mal in zweisamkeit versinken, durchatmen und Kraft tanken. Denn ihr wisst ja wie sehr es an Kraft kostet jeden Tag Mama zu sein. Natürlich gibt tausende Augenblicke die alles wieder gut machen und einen die Augenringe und Stressfalten mal vergessen lassen ... dennoch Ausgleich ist wichtig!
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!Aber das isn anderes Thema.
Welches Gesetz denn?![]()
Oder Regelsatzleistungsgedöhns, ich kann dir nicht sagen wie sich das schimpft.
18.02.2015 12:31
Achso, zum Thema spielen - doch, ich spüle tatsächlich gern mit'm Zwerg
Nicht immer und sicher nicht den ganzen Tag, aber ja doch, es macht mir ehrlich Spass
Nicht immer und sicher nicht den ganzen Tag, aber ja doch, es macht mir ehrlich Spass
18.02.2015 12:32
Zitat von Mocca:
Ich hab den anderen Thread auch gelesen.
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann kam der Satz aus Frust, weil andere Eltern der TS vorschreiben wollten, dass der Sohn auch mal wo anders schlaffen MÜSSE auch wenn er das nicht WOLLE.
Der Grundtenor des Threads war doch eigentlich nicht so, oder?
Mal zum Thema:
Ich hab das Gefühl, dass Menschen - und vor allem Mütter - immer dem Druck unterliegen, das Richtige - wenn nicht Optimale zu tun.
Wenn also jemand etwas anders macht, dann MUSS das ja falsch sein, denn sonst ist das eigene Leben nicht perfekt.
Daher muss an allem kritisiert werden.
Egal ob es um Beikost, Stillen, Windelwahl oder oder oder geht.
Die Betreuung macht da einen riesigen Teil aus und daher hängen sich gerade daran viele auf.
Die berufstätigen Mütter hätten sich doch gar keine Kinder anschaffen müssen und die "Hausfrauen" brauchen nur eine lahme Entschuldigung um sich den ganzen Tag den Hintern auf dem Sofa platt zu sitzen...
So ist das eben und wird vermutlich immer so sein.
Übrigens ist es auch nicht gerade mein Steckenpferd mit Autos zu spielen - trotzdem finde ich es wichtig, das manchmal zu tun. Man muss ja nicht stundenlang was machen, das man nicht gern tut. aber dem Kind zu Liebe sollte man da auch mal über den eigenen Schatten springen.
Um welchen Thread geht es??
18.02.2015 12:33
Zitat von XxPusteblumexX:
Zitat von Putsch:
Zitat von XxPusteblumexX:
Ich glaube da muss man für sich selbst den besten Mittelweg finden. Die Kinder stehen an allererster Stelle, das ist klar... aber man darf sich selbst auch nicht vergessen. Ich fine es schön wenn die Kinder einmal im Monat am Wochenende bei Oma und Opa sind. Sie haben dort sehr viel Spaß und man kann sich auchmal Zeit für seinen Partner nehmen, einfach mal in zweisamkeit versinken, durchatmen und Kraft tanken. Denn ihr wisst ja wie sehr es an Kraft kostet jeden Tag Mama zu sein. Natürlich gibt tausende Augenblicke die alles wieder gut machen und einen die Augenringe und Stressfalten mal vergessen lassen ... dennoch Ausgleich ist wichtig!
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!Aber das isn anderes Thema.
Welches Gesetz denn?![]()
Oder Regelsatzleistungsgedöhns, ich kann dir nicht sagen wie sich das schimpft.
Ich meinte das nicht böse, sondern ganz ernst.
Ich hab von diesem Gesetz noch nie gehört. Ich kenne aus aus verschiedenen Bundesländern so, dass man bei H4 nur einen Anspruch auf nen Halbtagsplatz hat (und das auch nicht ganz kostenlos, jedenfalls in Berlin und Brandenburg nicht).
Deswegen frag ich, ob dieses Gesetz (oder was auch immer) überhaupt existiert
18.02.2015 12:37
Zitat von Marf:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Marf:
@Marie,
ich glaube nicht das Kinder,die sich früh in eine Gruppe einfügen müssen,die sich mit 10 anderen um Spielzeug kloppen und sich um das 2.Knie der Kigatante zanken ein kleines Selbtsbewustsein entwickeln.![]()
Da,glaube ich,liegt mehr im Argen.Und es kommt auch auf das Kindan,die Erziehung und wie die Eltern ihrem Kind diesen Kiga vermitteln.
Wenn ich ,leise schluchzend ,mein Kind dort abgeben ist klar das dieses klammert.....(ich übertreib jetzt bewusst)
Doch... nämlich wenn es immer die sind, die bei den Kämpfen verlieren, weil es keine Rabauken, sondern eher zartbesaitete Wesen sind. Nicht jedes Kind ist ein kleiner Rambo, der es schafft, sich überall seinen Platz zu erkämpfen.
...das heißt also das diese Kinder nur Zuhause bei Muttern groß werden können?
In jeder Gruppe gibt es sensible und grobe.....und dort lernen sie miteinander auszukommen.Was ist daran falsch?
Spätestens in der Schule ist es eh vorbei mit der ganzen pädagogischen Weisheit.Denn da hat kaum ein Lehrer noch Zeit auf das Kind einzugehen,dort muß es (leider) funktionieren....und ich glaube das die meisten Kinder sich da leichter tun wenn sie das vorher im Kiga schon geübt haben.
Falsch ist daran, dass es immer Kinder gibt, die durchs Raster fallen und keine Lobby bekommen. Sensible Kinder werden oft nicht als sensibel akzeptiert, sondern als "verhätschelt" bezeichnet und "da muss er/sie sich dran gewöhnen"... Nee, muss er nicht!
Er muss nichts, was ihm Angst macht, besonders nicht im frühkindlichen Alter, wo er es noch gar nicht richtig einordnen kann.
Es ist aber nachweislich so, dass sich Kinder, wenn sie zu Hause Urvertrauen erlernen durften und ihnen genug Zeit gegeben wurde, sich selbständig ein Stück weit abzunabeln, später zu viel selbstsichereren Menschen entwickeln.
Wenn aber ein kleines Kind nur sieht, dass es nicht mal seinen Eltern vertrauen kann, weil sie es zu Dingen zwingen, die ihm Angst machen (Stichwort "Da muss er/sie durch, ob es ihm/ihr gefällt oder nicht"), dann ist das für dieses Kind erst mal nur Verrat und Vertrauensbruch.
Denn in dem Alter kapiert kein Kind Beweggründe wie "Ich muss meinen guten Arbeitsplatz erhalten". Es sieht nur: Mama bringt mich gegen meinen Willen weg und ob ich weine und schreie, ist ihr egal.
Sorry, aber so entwickelt man kein gesundes Selbstwertgefühl, sondern nur Angst und/oder Aggressionen gegen seine Umwelt.
Man lernt nicht, miteinander auszukommen, sondern gegeneinander zu kämpfen, und was man auch schnell lernt ist, dass die Stärkeren und Hübscheren immer gewinnen und für die anderen kein Arsch den Finger krumm macht. So dass man so richtig schön vom Kleinkindalter an lernt, auf der Verliererseite des Lebens zu stehen. Ganz toll.
Muss ich nicht haben. Mein Kind würde, so, wie er jetzt ist, in einer Krippe zerbrechen.
18.02.2015 12:40
Den Satz hör ich auch ab und an
Meine große hab ich mit 3 monaten der oma zur betreuung gegeben, wegen meiner Ausbildung. Nach der 2. Geburt blieb ich zuhause (im sommer gehts aber weiter)
Mir wurd oft gesagt ich soll erstmal die ausbildung machen und wenn ich die kurze direkt abgeben "will" hätte ich sie mir ja nicht anschaffen müssen
Ich möchte aber nicht erst mit 30 anfangen mit kinder kriegen - da will ich "fertig" sein
Dann trage ich viel im tuch.. Einmal kam ein böser kommentar "wenn man sich keinen kinderwagen leisten kann soll man gefälligst verhüten!" Sowas find ich dann schon frech
Meine große hab ich mit 3 monaten der oma zur betreuung gegeben, wegen meiner Ausbildung. Nach der 2. Geburt blieb ich zuhause (im sommer gehts aber weiter)
Mir wurd oft gesagt ich soll erstmal die ausbildung machen und wenn ich die kurze direkt abgeben "will" hätte ich sie mir ja nicht anschaffen müssen
Ich möchte aber nicht erst mit 30 anfangen mit kinder kriegen - da will ich "fertig" sein
Dann trage ich viel im tuch.. Einmal kam ein böser kommentar "wenn man sich keinen kinderwagen leisten kann soll man gefälligst verhüten!" Sowas find ich dann schon frech
18.02.2015 12:40
Zitat von stella2004:
Zitat von silbermarie:
Zitat von Mamota:
Wow, Pippa. Schon das zweite Mal. Langsam mache ich mir Sorgen.![]()
Ne, ich schließe mich Marf an. Einen Ganztagsplatz bekommt meist wer ihn braucht. Da die "Schlechte Mutter"-Keule rauszuholen ist nicht ganz objektiv, finde ich.
Überhaupt wird die oft viel zu vorschnell rausgeholt.
Und gegen etwas Fremdbetreuung habe ich auch überhaupt nichts. Warum auch? Schnappi freut sich immer riesig auf den Kindergarten und war letzte Woche unausstehlich, weil sie nicht gehen konnte, obwohl sie sogar jeden Tag etwas bei Oma war. Ihr fehlten einfach die anderen Kinder, die deutlich engagierter Kaufmannsladen und Busfahren spielen als die Mama, die sich zwar Mühe gegeben hat, die aber nach 40 Minuten Dauerbrummen mit Lenkradbewegungen einfach auch Augenzucken bekommt, sorry.
Selbst ohne Kindergarten finde ich es gut, wenn das Betreuungsteam vergrößert ist. Jeder Mensch ist in seinen Ressourcen begrenzt. Sowohl was die Kraft angeht, als auch von den Fähigkeiten. Beispiel:
Kreuzlahm wie ich bin, kann ich (auch vor dem Bandscheibenvorfall schon) nicht so gut mit Schnappi rumturnen und blödeln. Das kann Papa gut und Oma noch besser. Darum geht auch Oma mit ihr zum Turnen, zum Schwimmen und schlägt mit ihr Purzelbäume.
Opa ist der totale Handwerker. Bei ihm bekommt Schnappi schon mal die Bohrmaschine (mit Hilfe natürlich) in die Hand, wofür ich viel zu hysterisch wäre, oder bekommt gezeigt, welches Werkzeug man wofür verwendet.
Dafür kann ich ihr zeigen, wie man ein Tamburin richtig benutzt und singe stundenlang "Funkel funkel, kleiner Stern" mit ihr, wenn alle anderen bereits den Raum verlassen haben.
Und Papa malt geduldig rund 40 (gut erkennbare) Eulen auf ein Blatt Papier, bevor es ihm zu viel wird.
Warum also sollte ich Schnappi also auf mich als Hauptbezugsperson reduzieren? Mir blutet auch nicht das Herz dabei, auch wenn ich morgens schon mal traurig bin. Denn erstens weiß ich, dass sie jeden sozialen Kontakt enorm genießt und zweites bin immer noch ich es, deren Nähe sie nachts sucht, wenn sie aufwacht.
Oma, Opa, Papa... das ist ja alles Familie und das ist auch gut so. Familie = Sicherheit.
Erzieherinnen (vor allem, wenn noch wechselnd), nicht.
Solange alles gut läuft und das Kind sich wohlfühlt, braucht man sich darüber ja keine Gedanken machen.
Aber was hättest du getan, wenn dein Kind sich nicht wohlfühlt im Kindergarten und wenn die sozialen Kontakte sie eher genervt als ihr Freude gemacht hätten? Wenn sie morgens mit Angst in die Kita gegangen wäre?
Und das ist so ein Punkt, wo viele Eltern oft sagen: Egal, da musse durch, sonst lernt sie's nie.
Und das ist eigentlich das, was mich immer aufregt.
Bin ganz deiner Meinung......da stellen sich mir die nackenhaare auf, wenn ich sowas höre...und ich habe das oooooft gehört. Ich war auch so eine glucke, die ihr Kind erst mit fast vier in den Kindergarten gegebn hat. Ich habe s mit einer Spielegruppe ohne Mama probiert als sie 3 war....sie hat soooo geweint und sogar gespuckt, als ich versucht habe, zu gehen....jeder hat gesagt, dass sie das aber lernen muss, u d die beruhigt sich schon, wenn ich weg bin....war mir alles Wurscht, was da geredet wurde...ich habe mein Kind wieder rausgenommen. Kindergarten war anfangs auch schwierig, bin eben die erste Zeit mitgegangen....u d als sie vernünftig eingewöhnt war, war alles ok...heute liebt sie ihren kindi u d hat nicht einmal mehr gesagt, dass sie da nicht hin moechte....sie ist auch kn einem waldkindergarten....einen regelkindergarten mit der Lautstärke hätte sie auch total gestresst.
Eine Freundin von mir ist Erzieherin in einer Krippe, und meint, dass die allermeisten muetter ihre Kinder hinegeben, die es finanziell nicht bräuchten, ihnen es aber zu anstrengend u d nervig ist, sich daheim mit ihrem Kind zu beschäftigen....dafür habe ich ueberhaupt kein Verständnis u d da Frage ich mich schon, warum man dann Kinder bekommen hat.
Das Ernte ich auch nur böse blicke mit der einstellung, aber was stört es mich....
Find ich gut... Waldkindergarten ist auch etwas, was für meinen Zwerg mal sehr interessant sein könnte.
Er ist sehr sensibel, was Lärm, Menschenansammlungen und gestört werden angeht.
Er muss da auch durch nichts durch. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, wie man emotional so abgebrüht sein kann, ein weinendes, verängstigtes Kind im Kindergarten zurückzulassen. Ich hab mal neben einem Kindergarten gewohnt. Das Gebrüll jeden Morgen ging mir echt durch Mark und Bein.
18.02.2015 12:41
Zitat von Putsch:
Zitat von XxPusteblumexX:
Zitat von Putsch:
Zitat von XxPusteblumexX:
Ich glaube da muss man für sich selbst den besten Mittelweg finden. Die Kinder stehen an allererster Stelle, das ist klar... aber man darf sich selbst auch nicht vergessen. Ich fine es schön wenn die Kinder einmal im Monat am Wochenende bei Oma und Opa sind. Sie haben dort sehr viel Spaß und man kann sich auchmal Zeit für seinen Partner nehmen, einfach mal in zweisamkeit versinken, durchatmen und Kraft tanken. Denn ihr wisst ja wie sehr es an Kraft kostet jeden Tag Mama zu sein. Natürlich gibt tausende Augenblicke die alles wieder gut machen und einen die Augenringe und Stressfalten mal vergessen lassen ... dennoch Ausgleich ist wichtig!
Einfach abschieben ... finde ich echt grausam! Das Gesetz das Harz4 Empfänger den Ganztagsplatz bezahlt bekommen ist abartig! Der 5h Platz war doch vollkommen ausreichend.
Davon abgesehen gibts auch Menschen , bei dem der Partner arbeiten geht, das Juamt ausrechnet das man keinen Zuschuss für die Kita bekommt und man seine Kinder nichtmal 5h Kita gönnen kann, weils einfach unbezahlbar ist!Aber das isn anderes Thema.
Welches Gesetz denn?![]()
Oder Regelsatzleistungsgedöhns, ich kann dir nicht sagen wie sich das schimpft.
Ich meinte das nicht böse, sondern ganz ernst.
Ich hab von diesem Gesetz noch nie gehört. Ich kenne aus aus verschiedenen Bundesländern so, dass man bei H4 nur einen Anspruch auf nen Halbtagsplatz hat (und das auch nicht ganz kostenlos, jedenfalls in Berlin und Brandenburg nicht).
Deswegen frag ich, ob dieses Gesetz (oder was auch immer) überhaupt existiert![]()
So wurde mir das von einer Kitaleiterin gesagt.
18.02.2015 12:41
Ich bin da ganz anders, ich liebe die gemeinsame Zeit mit unserer Tochter. Kuscheln, Bücher ansehen, Lego bauen, Puppen umziehen usw. Über Nacht wird sie die nächsten Jahre nirgendwo hin gehen. Zeit für mich ohne sie (vom Lernen mal abgesehen) brauche ich nicht wirklich. Ab und an (so alle 3-6 Monate) ist es schön wenn wir jemanden haben der für 3h auf sie aufpasst damit wir ins Kino können, aber über all anders kommt sie einfach mit.
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