...ich bin Mutter...nur Mutter?...ja nur Mutter...
30.09.2017 20:37
Zitat von shelyra:
Zitat von Glücksstein:
Zitat von shelyra:
Zitat von Luni:
Nein bestimmt nicht, aber es gibt auch viel zu viele Fehldiagnosen.
Kinder werden viel schneller ruhig gestellt, weil sie eben, wie oben geschrieben anecken dadurch dass sie aktiver sind und nicht angepasst am Maltisch sitzen und sich ruhig beschäftigen.
Man sieht es ja selbst. Gestern hatten wir hier im Haus vier Kinder. Es war sofort laut und anstrengend. Kaum ist man auf dem Spielplatz ist es super.
Und ich bin ganz deiner Meinung Marf, jedes Kind das sich nicht bewegt hat ein Defizit. Und das ist ja leider bei vielen mittlerweile schon Fakt. Dadurch sind sie unausgeglichen, ecken an und schließlich kommen Eltern/Lehrer zu entsprechenden Diagnosen.
oh ja, das stimmt!
mein sohn ist ja so ein kind... geht jetzt seit einigen wochen in die schule - schwupps hatten wir diese woche den eintrag, dass er mit dem stuhl kippelt, sein tisch unordentlich wäre und wir mit ihn deswegen doch ein gespräch führen sollen.
und beim lehrer gespräch zu dem wir gebeten wurden wurde als erstes der verdacht adhs geäußert![]()
hallo? das ist ein erstklässler, der jetzt die letzten 4 jahre im kiga nicht 45min am stück stillsitzen musste und erst seit 8 wochen in die schule geht!
außerdem hab ich selber bis zum abi mit dem stuhl gekippelt. das war zu meiner schulzeit schon das normalste der welt (ich kann mich daran erinnern, dass wir sicher 1 mal am tag einen kipp-unfall hatten)
und ich hab definitiv kein adhs.
Und was hast du ihr darauf geantwortet?
wir werden das mal bei der psychologin ansprechen bei der wir eh sind wegen einigen anderen dingen.
aber ich fand es schon hart nach so kurzer zeit sofort eine adhs-diagnose der leitung und lehrerin an den kopf geknallt zu bekommen![]()
keine ahnung ob er dies hat (ich denke eher nicht. da gibt es zuviel was dagegen spricht) aber man sollte nicht immer sofort auf das schlimmste schließen nur weil ein kind eben anders ist!
aber leider ist unsere gesellschaft so. da darf es kein anders geben. alle müssen ins schema f passen
Ja leider. Sobald ein Kind aus der Reihe tanzt wird gleich von Adhs gesprochen.
Allerdings hätte ich ihr dann eine passende Antwort dazu gegeben.
Es wird schon in der Kita so viel verlangt von den Kindern und in der Schule geht es gleich weiter.
Wenn ich noch an meine Zeit denke
jeder zweite hat gekippelt. Da gabs ein paar ermahnende Worte. Daraus wurde aber kein Elefant gemacht... schon gar kein Gespräch beim Lehrer. Dieses "früher" mag vll blöd klingen aber in vielem kann man immer nur früher sagen weils das so nicht gab. Die heutigen Lehrer sind schnell überfordert wenn man Situationen von Bekannten/Familie hört oder auch aus dem Netz.
30.09.2017 20:41
Zitat von Glücksstein:
Zitat von shelyra:
Zitat von Glücksstein:
Zitat von shelyra:
...
Und was hast du ihr darauf geantwortet?
wir werden das mal bei der psychologin ansprechen bei der wir eh sind wegen einigen anderen dingen.
aber ich fand es schon hart nach so kurzer zeit sofort eine adhs-diagnose der leitung und lehrerin an den kopf geknallt zu bekommen![]()
keine ahnung ob er dies hat (ich denke eher nicht. da gibt es zuviel was dagegen spricht) aber man sollte nicht immer sofort auf das schlimmste schließen nur weil ein kind eben anders ist!
aber leider ist unsere gesellschaft so. da darf es kein anders geben. alle müssen ins schema f passen
Ja leider. Sobald ein Kind aus der Reihe tanzt wird gleich von Adhs gesprochen.
Allerdings hätte ich ihr dann eine passende Antwort dazu gegeben.
Es wird schon in der Kita so viel verlangt von den Kindern und in der Schule geht es gleich weiter.
Wenn ich noch an meine Zeit denkejeder zweite hat gekippelt. Da gabs ein paar ermahnende Worte. Daraus wurde aber kein Elefant gemacht... schon gar kein Gespräch beim Lehrer.
Dieses "früher" mag vll blöd klingen aber in vielem kann man immer nur früher sagen weils das so nicht gab. Die heutigen Lehrer sind schnell überfordert wenn man Situationen von Bekannten/Familie hört oder auch aus dem Netz.
Also so früh eine ADHS Vermutung zu stellen, finde ich unprofessionell! Kippeln dürfen die Kinder bei mir allerdings auch nicht und da bin ich sehr streng. Obwohl ich sowas den Eltern nicht mitteilen würde
30.09.2017 20:56
Zitat von steph28:
Zitat von Glücksstein:
Zitat von shelyra:
Zitat von Glücksstein:
...
wir werden das mal bei der psychologin ansprechen bei der wir eh sind wegen einigen anderen dingen.
aber ich fand es schon hart nach so kurzer zeit sofort eine adhs-diagnose der leitung und lehrerin an den kopf geknallt zu bekommen![]()
keine ahnung ob er dies hat (ich denke eher nicht. da gibt es zuviel was dagegen spricht) aber man sollte nicht immer sofort auf das schlimmste schließen nur weil ein kind eben anders ist!
aber leider ist unsere gesellschaft so. da darf es kein anders geben. alle müssen ins schema f passen
Ja leider. Sobald ein Kind aus der Reihe tanzt wird gleich von Adhs gesprochen.
Allerdings hätte ich ihr dann eine passende Antwort dazu gegeben.
Es wird schon in der Kita so viel verlangt von den Kindern und in der Schule geht es gleich weiter.
Wenn ich noch an meine Zeit denkejeder zweite hat gekippelt. Da gabs ein paar ermahnende Worte. Daraus wurde aber kein Elefant gemacht... schon gar kein Gespräch beim Lehrer.
Dieses "früher" mag vll blöd klingen aber in vielem kann man immer nur früher sagen weils das so nicht gab. Die heutigen Lehrer sind schnell überfordert wenn man Situationen von Bekannten/Familie hört oder auch aus dem Netz.
Also so früh eine ADHS Vermutung zu stellen, finde ich unprofessionell! Kippeln dürfen die Kinder bei mir allerdings auch nicht und da bin ich sehr streng. Obwohl ich sowas den Eltern nicht mitteilen würde![]()
Klar dass das kippeln nicht gern gesehen wird. Und da würde ich als Lehrer auch was sagen. Aber deswegen die Eltern zum Gespräch zitieren find ich dann doch so banal das es schon wieder lachhaft ist.
Und wie gesagt, tanzt ein Kind aus der Reihe, funktioniert nicht so wie es soll kommt das Schubladendenken adhs zum Vorschein.
Da hätte ich ganz klar mein Standpunkt vertreten.
30.09.2017 21:24
Für mich persönlich würde es auch nicht in Frage kommen das ich Hausfrau werde und mein Mann alleine das Geld nach Hause bringt. Damit meine ich jetzt die Familien die 2 Kinder haben. Ab 3+ und kranken Kindern sehe ich es etwas anders.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
01.10.2017 00:17
Zitat von Schnecke510:
Habt ihr einen Ehevertrag gemacht? Die Frage richtet sich an diejenigen, die nicht arbeiten.
Privat vorsorgen? Schön und gut, das muss aber euer Mann dann machen. Macht er das? Wenn ja, wie viel zahlt er ein?
Ich persönlich finde es ein wenig naiv. Ich meine, aktuell könnte ich es mir auch leisten nicht zu arbeiten (das war vor 8 Jahren noch anders). Aber da entsteht ein Ungleichgewicht in der Beziehung, das uns nicht gut getan hätte.
Übrigens: Ich glaube, viele sind ja einiges jünger als ich. Viele Ehen gehen auseinander, wenn die Partner so um die 50 sind. Und dann ist es zu spät.
Versteh deinen Einwand gar nicht.
Nein, kein Ehevertrag, ganz bewusst nicht. Sowas käme bei uns nicht in Frage.
Ja, wir zahlen beide unabhängig in unsere Altersvorsorge, Lebensversicherungen etc. ein. Aktuell übernimmt solche Kosten natürlich mein Mann, wobei ich es auch locker vom Ersparten nehmen könnte. Ist schnuppe. Wir haben nur gemeinsame Konten.
Wie viel wir einzahlen, geht das Internet nichts an.
Sollten wir uns trennen, hat das erstmal keine große Auswirkung auf mein Alter. Dann hab ich trotzdem mein Leben lang gespart, unser Haus/Vermögen gehen durch zwei. Für alle bleibt genug übrig.
Ich seh das Problem wirklich nicht.
01.10.2017 00:33
Zitat von Alvi:
Für mich persönlich würde es auch nicht in Frage kommen das ich Hausfrau werde und mein Mann alleine das Geld nach Hause bringt. Damit meine ich jetzt die Familien die 2 Kinder haben. Ab 3+ und kranken Kindern sehe ich es etwas anders.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
Ich denke die allerwenigsten sind daheim wenn sie es ned mögen würden/so wollen würden.
Und warum soll man ned glücklich sein daheim?
Ich finds/fands in der Arbeit eher furchtbar und bin glücklich daheim zu sein.
01.10.2017 00:38
Es mag ja für viele naiv klingen, sich vom Mann abhängig zu machen, aber ich sag mir immer uns geht es hier in Deutschland wirklich gut da kann man nicht meckern und sollte es zur Scheidung kommen, dann würden wir definitiv nicht verhungern und einen Job würde ich mit Sicherheit ziemlich schnell finden, da bin ich mir sehr sicher.
Die Rente später ist sowieso ein Witz, da müsste ich schon die ganzen Jahre Vollzeit arbeiten um davon zu leben. Und das war halt nicht mein Plan mit Kindern Vollzeit arbeiten.
Ich bin auch ehrlich, ich bin ein sehr labiler Mensch und kann in der teilweise rauen Arbeitswelt schwer mithalten, bin bei Kritik todunglücklich und kann auch sehr schlecht mit Druck und Stress umgehen, das macht sich bemerkbar mit Kopfschmerz, Magenprobleme und Nervosität.
Das mag jetzt für viele nach Ausreden klingen, aber ich fühle mich Zuhause bei meiner Familie am wohlsten, hier behandelt mich keiner schlecht und ich habe in 14 Jahren Arbeitsleben viel scheiße durchgemacht und viele sorry Arschlöcher kennen gelernt
Ich bin ja nun nicht komplett Zuhause, ich mache ein Ferienhaus sauber und zwei private Haushalte.
Das macht mich im Moment glücklich und ich fühle mich wohl damit.
Die Rente später ist sowieso ein Witz, da müsste ich schon die ganzen Jahre Vollzeit arbeiten um davon zu leben. Und das war halt nicht mein Plan mit Kindern Vollzeit arbeiten.
Ich bin auch ehrlich, ich bin ein sehr labiler Mensch und kann in der teilweise rauen Arbeitswelt schwer mithalten, bin bei Kritik todunglücklich und kann auch sehr schlecht mit Druck und Stress umgehen, das macht sich bemerkbar mit Kopfschmerz, Magenprobleme und Nervosität.
Das mag jetzt für viele nach Ausreden klingen, aber ich fühle mich Zuhause bei meiner Familie am wohlsten, hier behandelt mich keiner schlecht und ich habe in 14 Jahren Arbeitsleben viel scheiße durchgemacht und viele sorry Arschlöcher kennen gelernt
Ich bin ja nun nicht komplett Zuhause, ich mache ein Ferienhaus sauber und zwei private Haushalte.
Das macht mich im Moment glücklich und ich fühle mich wohl damit.
01.10.2017 00:40
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Alvi:
Für mich persönlich würde es auch nicht in Frage kommen das ich Hausfrau werde und mein Mann alleine das Geld nach Hause bringt. Damit meine ich jetzt die Familien die 2 Kinder haben. Ab 3+ und kranken Kindern sehe ich es etwas anders.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
Ich denke die allerwenigsten sind daheim wenn sie es ned mögen würden/so wollen würden.![]()
Und warum soll man ned glücklich sein daheim?Ich finds/fands in der Arbeit eher furchtbar und bin glücklich daheim zu sein.
![]()
Dito
Und das hat auch nichts mit Faulheit zu tun, nicht jeder ist für die Arbeitswelt geschaffen...
01.10.2017 00:48
Zitat von Thermilove:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Alvi:
Für mich persönlich würde es auch nicht in Frage kommen das ich Hausfrau werde und mein Mann alleine das Geld nach Hause bringt. Damit meine ich jetzt die Familien die 2 Kinder haben. Ab 3+ und kranken Kindern sehe ich es etwas anders.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
Ich denke die allerwenigsten sind daheim wenn sie es ned mögen würden/so wollen würden.![]()
Und warum soll man ned glücklich sein daheim?Ich finds/fands in der Arbeit eher furchtbar und bin glücklich daheim zu sein.
![]()
Dito![]()
Und das hat auch nichts mit Faulheit zu tun, nicht jeder ist für die Arbeitswelt geschaffen...
Stimmt - mir gehts genauso wie dir und das ist wirklicher Horror. Es war so ein innerlicher Stress immer und ich konte nicht schlafen - das möcht ich nimma haben müssen.*bbrr*
01.10.2017 00:59
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Thermilove:
Zitat von StilleWasser:
Zitat von Alvi:
Für mich persönlich würde es auch nicht in Frage kommen das ich Hausfrau werde und mein Mann alleine das Geld nach Hause bringt. Damit meine ich jetzt die Familien die 2 Kinder haben. Ab 3+ und kranken Kindern sehe ich es etwas anders.
Ihr werdet mich jetzt zerfleischen, aber für mich hat das Thema immer einen bitteren Beigeschmack.
Wahrscheinlich weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann, dass es eine Frau wirklich glücklich macht und noch dazu wenige Leute kenne die dieses Modell leben.
Die Leute, die in meinem Umfeld (keine Freunde) zuhause sind, leben vom Amt. Und das kann ich dann noch weniger nachvollziehen.
Ich denke die allerwenigsten sind daheim wenn sie es ned mögen würden/so wollen würden.![]()
Und warum soll man ned glücklich sein daheim?Ich finds/fands in der Arbeit eher furchtbar und bin glücklich daheim zu sein.
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Dito![]()
Und das hat auch nichts mit Faulheit zu tun, nicht jeder ist für die Arbeitswelt geschaffen...
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Stimmt - mir gehts genauso wie dir und das ist wirklicher Horror. Es war so ein innerlicher Stress immer und ich konte nicht schlafen - das möcht ich nimma haben müssen.*bbrr*
Ja ist wirklich Horror wenn man davon betroffen ist und es hat auch lange gedauert bis ich den Schritt getan habe und den Job gekündigt habe, es geht mir zu 100 % besser aber.
01.10.2017 01:11
In gewisster Weise ist es bei mir ähnlich. Ich wurde schon in die Richtung erzogen, Leistung bringen zu müssen.
Meine Chefin ist zwar total zufrieden mit mir und hat jetzt auch schon mehrmals gefragt, ob ich nicht doch stundenweise zurück kommen möchte, aber selbst bei dieser Arbeitsstelle war ich nie "frei".
Ich muss morgens um 8.30 Uhr da sein, egal ob ich möchte, oder nicht. Ich bin oft gestresst, weil ich hoffe, auch die komplette Leistung abzuliefern, selbst berechtigte Kritik bei einem Fehler trifft mich.
Ich hab immer das Gefühl, perfekt sein zu müssen. Das ist kein Mensch, das ist meinem Verstand klar. Aber so bin ich eben.
Deswegen sind mein Haus/meine Familie mein Rückzugsort. Nur hier bin ich völlig entspannt der Mensch, der ich auch sein will. Hier gibts keine Kritik (okay, mein Mann meint, ich könnte die Bügelwäsche schneller abarbeiten
).
Mein Alltag gestaltet sich so, wie meine Kinder und ich das wollen. Wir machen das, was uns Spaß macht und gut tut. Keiner erwartet Leistung von mir, hier gibt es keinen Stress. Alles ist entschleunigt.
Ich meinte den Satz, dass ich noch nie in meinem Leben so viel Freiheit hatte also sehr ernst.
Meine Chefin ist zwar total zufrieden mit mir und hat jetzt auch schon mehrmals gefragt, ob ich nicht doch stundenweise zurück kommen möchte, aber selbst bei dieser Arbeitsstelle war ich nie "frei".
Ich muss morgens um 8.30 Uhr da sein, egal ob ich möchte, oder nicht. Ich bin oft gestresst, weil ich hoffe, auch die komplette Leistung abzuliefern, selbst berechtigte Kritik bei einem Fehler trifft mich.
Ich hab immer das Gefühl, perfekt sein zu müssen. Das ist kein Mensch, das ist meinem Verstand klar. Aber so bin ich eben.
Deswegen sind mein Haus/meine Familie mein Rückzugsort. Nur hier bin ich völlig entspannt der Mensch, der ich auch sein will. Hier gibts keine Kritik (okay, mein Mann meint, ich könnte die Bügelwäsche schneller abarbeiten
). Mein Alltag gestaltet sich so, wie meine Kinder und ich das wollen. Wir machen das, was uns Spaß macht und gut tut. Keiner erwartet Leistung von mir, hier gibt es keinen Stress. Alles ist entschleunigt.
Ich meinte den Satz, dass ich noch nie in meinem Leben so viel Freiheit hatte also sehr ernst.
01.10.2017 07:54
Zitat von shelyra:
Zitat von Glücksstein:
Zitat von shelyra:
Zitat von Luni:
Nein bestimmt nicht, aber es gibt auch viel zu viele Fehldiagnosen.
Kinder werden viel schneller ruhig gestellt, weil sie eben, wie oben geschrieben anecken dadurch dass sie aktiver sind und nicht angepasst am Maltisch sitzen und sich ruhig beschäftigen.
Man sieht es ja selbst. Gestern hatten wir hier im Haus vier Kinder. Es war sofort laut und anstrengend. Kaum ist man auf dem Spielplatz ist es super.
Und ich bin ganz deiner Meinung Marf, jedes Kind das sich nicht bewegt hat ein Defizit. Und das ist ja leider bei vielen mittlerweile schon Fakt. Dadurch sind sie unausgeglichen, ecken an und schließlich kommen Eltern/Lehrer zu entsprechenden Diagnosen.
oh ja, das stimmt!
mein sohn ist ja so ein kind... geht jetzt seit einigen wochen in die schule - schwupps hatten wir diese woche den eintrag, dass er mit dem stuhl kippelt, sein tisch unordentlich wäre und wir mit ihn deswegen doch ein gespräch führen sollen.
und beim lehrer gespräch zu dem wir gebeten wurden wurde als erstes der verdacht adhs geäußert![]()
hallo? das ist ein erstklässler, der jetzt die letzten 4 jahre im kiga nicht 45min am stück stillsitzen musste und erst seit 8 wochen in die schule geht!
außerdem hab ich selber bis zum abi mit dem stuhl gekippelt. das war zu meiner schulzeit schon das normalste der welt (ich kann mich daran erinnern, dass wir sicher 1 mal am tag einen kipp-unfall hatten)
und ich hab definitiv kein adhs.
Und was hast du ihr darauf geantwortet?
wir werden das mal bei der psychologin ansprechen bei der wir eh sind wegen einigen anderen dingen.
aber ich fand es schon hart nach so kurzer zeit sofort eine adhs-diagnose der leitung und lehrerin an den kopf geknallt zu bekommen![]()
keine ahnung ob er dies hat (ich denke eher nicht. da gibt es zuviel was dagegen spricht) aber man sollte nicht immer sofort auf das schlimmste schließen nur weil ein kind eben anders ist!
aber leider ist unsere gesellschaft so. da darf es kein anders geben. alle müssen ins schema f passen
Meiner passt auch nicht ins Schema F und hat nun seit einem halben Jahr ne Heilpädagogin die zu ihm in den Kiga kommt. Ich weiß bis jetzt nicht genau warum...
Aber was für sich spricht: 3 von 25 Kinder sind bei dieser HP.
Der einzige Grund warum wir das mitmachen ist, dass sein bester Freund schon vor ihr bei der war und mein Sohn die total toll findet.
Für ihn ist es eine Ehre, dass er eines der wenigen Kinder ist, die bei ihr angemeldet sind damit er mit ihr so tolle Sachen spielen und basteln kann...
Er ist laut und wild, aber ich habe jetzt noch nicht entdeckt wo er anders ist als andere laute und wilde Jungs. Der Sohn meiner Freundin ist ihm sehr ähnlich, geht in einen anderen Kiga und hat keine HP....
02.10.2017 10:42
Alvi wieso bitteren Beigeschmack?
Verstehe ich das jetzt richtig das dass so Schubladen denken ist?Mehr als zwei Kinder und zuhause = Amt?
Nur nochmal um das richtig zu stellen,wir beziehen keinerlei Leistunhen vom Amt.(Außer Kindergeld aber das zählt jawohl nicht?!)
Thermilove ich finde es gut das ihr gut und glücklich damit lebt.Warum sollten deine Argumente Ausreden sein?Geht ja keinen was an.
Ich finde es gut das du einen Mann hast der dich da so unterstützt und deine Bedürfnisse eben mit trägt.
Ich denke diese ADHS,auffällige Kinder Geschichte ist ein echt schwieriges Thema und ich habe das auch nur angebracht weil mich halt die Frage beschäftigt ob diese „Leistungsgesellschaft“ das mit den Kindern macht.
Verstehe ich das jetzt richtig das dass so Schubladen denken ist?Mehr als zwei Kinder und zuhause = Amt?
Nur nochmal um das richtig zu stellen,wir beziehen keinerlei Leistunhen vom Amt.(Außer Kindergeld aber das zählt jawohl nicht?!)
Thermilove ich finde es gut das ihr gut und glücklich damit lebt.Warum sollten deine Argumente Ausreden sein?Geht ja keinen was an.
Ich finde es gut das du einen Mann hast der dich da so unterstützt und deine Bedürfnisse eben mit trägt.
Ich denke diese ADHS,auffällige Kinder Geschichte ist ein echt schwieriges Thema und ich habe das auch nur angebracht weil mich halt die Frage beschäftigt ob diese „Leistungsgesellschaft“ das mit den Kindern macht.
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