Mütter- und Schwangerenforum

Abschaffung der Bundesjugendspiele

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26.06.2015 12:56
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Viala:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Marf:

...


ja, aber eben nur im Klassenverband... oder habt ihr mit allen anderen Klassen, egal welche Klassenstufe auf einem großen, gut einsehbaren Platz diese Sachen? Bekommt das Kind vor allen in der Schule seine Note? Nein... und da liegt eben der Unterschied.

Ich kann also gar nicht verstehen, warum ihr nicht versteht. Naja, seis drum.. ich geh jetzt weiterputzen.
Na, du wirfst erade selbst den BJS und Benotung in einen topf...
wenn du das alles zusammenhaust, ist eine anständige Diskussion doch gar nicht möglich


Nein, cih antworte ja nur.. und Marf meinte doch aber nun den Unterricht.

Ja, aber in normalem Sport wird doch nicht öffentlich für allebenotet, sondern im klassenverband? wobei das nichtmal... in den letzten Klassen haben die Lehrer auf ein kopfnicken vom schüler hin alles unter 4 augen besprochen, was mit der note zu tun hat
26.06.2015 12:58
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, nur die ersten 2 Seiten, muss aber eben etwas zum Kunst- und Musikunterricht schreiben, was mich stutzig gemacht hat.

Ja Kunst zu schaffen und musikalisch zu sein sind sicherlich Talente, aber habt ihr im Kunst- und Musikunterricht nur gemalt und gesungen?
Ich kann mich noch sehr gut an meinen Unterricht erinnern, es ging dort vorrangig auch um Kunstgeschichte, die Künstler der verschiedenen Epochen und deren Stile.
Genauso im Musikunterricht, da wurde nicht nur gesungen, sondern eben auch Musikgeschichte und die Technik hinter der Musik.
Wurde das bei euch gar nicht gelehrt?
26.06.2015 13:04
Ich lese gerade die Kommentare unter der Petition selbst... einige finde ich sehr gut/interessant... :

Zitat:
Die Bundesjugendspiele sind in der aktuellen Form nicht mehr zeitgemäß und bedürfen dringend einer Reform: Sie sollten keine Zwangsveranstaltung, sondern freiwillig sein!

Ich unterschreibe daher, weil...

- "Spiele" nach wissenschaftlichen Definitionen FREIWILLIG sein sollten (vgl. z.B. Huizinga in: W. Zacharias, 1987 S. 16)

- leseschwache Schüler auch nicht zum Vorlesewettbewerb gezwungen werden (wieso dann schlechte Sportler zu den Bundesjugendspielen?)

- die Auswahl der Sportarten rein willkürlich, nicht mehr zeitgemäß und schon gar nicht lebensrelevant ist (Kugelstoßen / Weitwurf /...)

- (Sport-)Unterricht auch die sportlichen Interessen der Heranwachsenden im Auge haben sollte und stattdessen z.B. Freizeitsportarten vorstellen könnte, die den Heranwachsenden entdecken und auch im außerschulischen Bereich Spaß machen können!

- Sportunterricht Spaß machen soll und den Kinder und Jugendlichen Freude an Sport und Bewegung vermitteln soll

- massive Benachteiligungen Einzelner durch Wachstum und Pubertät stattfinden

- das Erleben von Versagen bei dieser Zwangsveranstaltung bei Kindern zu einer gefährlichen stabilen und internalen Attribution als "Versager" bzw. zu einem Selbstkonzept als "Nichtsportler" führen kann (siehe die Attributionstheorie in der Psychologie)!

Gegen die Abhaltung von Bundesjugendspielen generell spricht meiner Meinung nach nichts, aber dann sollten diese Spiele GRUNDSÄTZLICH FREIWILLIG sein.

Das ist meine Meinung dazu!


Zitat:
Als Physiotherapeutin habe ich den Unterschied zwischen Freude an Bewegung und Wettkampf und Kräftemessen deutlich erfahren und finde diese Petition beruflich wie privat sinnvoll!


Zitat:
... weil ich sie jahrelang gegen meine Überzeugung als Sportlehrer durchführen musste

... weil sie in der unseligen Tradition nationalsozialistischer Leibesertüchtigung stehen


Zitat:
Sportunterricht… mit ABSTAND mein schlimmstes "Hassfach"! Nicht, weil ich grundsätzlich etwas gegen Bewegung, Sport und Wettbewerb hätte. Sondern weil mir Jahre des Mobbings durch Mitschüler und Lehrer, deren Horizont nicht über die Tartanbahn bzw. den Rasen oder die Mauern der Sporthalle hinausreichte, in leidvoller Erinnerung geblieben sind!

Was sich da teilweise abgespielt hat, befand sich hart an der Grenze zum Sadismus. Schüler, die bis zur Bewusstlosigkeit bei 30°C Runden laufen mussten und Lehrer, die typisch fachverliebt, besserwisserisch und kleingeistig dann eben jene Schüler noch anblafften, man solle sich gefälligst nicht so anstellen und sich vor der Leistung (!!!) drücken. Ich könnte die Liste endlos mit solchen Erlebnissen fortsetzen.

In Zukunft werden alle meine Unterstützung bekommen, die bei erzwungenen sportlichen Veranstaltungen ähnliches oder noch schlimmeres zu leiden haben. Ich würde sogar so weit gehen, eine generelle Streichung des Sportunterrichtes vom Lehrplan zu fordern, ihn zumindest notenfrei und komplett auf freiwilliger Basis zu gestalten.


Zitat:
... ich mein ganzes Schulleben lang vermittelt bekam, ich sei unsportlich und das auch lange geglaubt habe. Erst als Erwachsene habe ich den Spaß am Sport endeckt und erstaunt festgestellt, wie sportlich ich doch eigentlich bin!


Zitat:
Die BJS sind in der Tat ein Nazirelikt (Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und schnell wir die Windhunde ...), dienen einzig und allein der Erniedrigung von Kindern, die genetisch nicht die Voraussetzungen zum Leistungssport mitbringen und schreien nach Abschaffung. Den Ertüchtigungsbefürwortern sei ausgerichtet, dass ich nichts gegen Schulsport habe. Dessen Aufgabe ist aber die Gesundheitsförderung und nicht die Benotung der genetischen Anlagen. Und zum Schluss: Meine Siegerurkunden habe ich weggeschmissen, und laufe heute, mit 49, erfolgreich Halbmarathon. Und das verdanke ich nicht meinen mental in den Vierzigern des vergangenen Jahrhunderts verankerten Sportlehrern.


Zitat:
Ich unterschreibe, weil die Pflichtteilnahme an einem Wettbewerb, auf den die Schüler außerdem nicht einmal richtig vorbereitet werden, sinnlos und ungerecht ist!


Ich denke, das spricht für sich.
Seramonchen
37809 Beiträge
26.06.2015 13:24
Was spricht für sich? Das du konsequent nur eine Seite betrachtest?
cooky
12597 Beiträge
26.06.2015 13:28
Zitat von Seramonchen:

Was spricht für sich? Das du konsequent nur eine Seite betrachtest?


Das dachte ich gerade auch. Weil die Kommentare die ich da nun las (hab aber nicht alles gelesen) wieder so subjektiv sind. Da hat man dann wieder zig Leute die in ihrere eigenen Schulzeit andere Erfahrungen gemacht haben.
Das sind doch nun ebenso Kommentare, wie alle hier in der Diskussion und nicht DIE eine Wahrheit (die für sich sprechen würde).
Marf
29943 Beiträge
26.06.2015 13:31
Marie....jetzt tausch doch Sport mit einem beliebigen Fach aus.....und schon zeigt sich wie absurd das Ganze ist.Und warum ist Kugelstossten nicht zeitgemäß. ..nur weil es nicht permanent in den Medien anzutreffen ist? Genau deswegen aber können Kinder auch solche Sportarten zumindest kennenlernen!
Zudem die Argumente sich wiederholen....die Vermittlung des Faches Sport läuft falsch,nicht der Sport ansich.Dasselbe kann man auch wiederum für jedes andere Schulfach herbeizitieren.
Da müsste jede Art von Bildung freiwillig sein. Ich bezweifle das dann noch jemand normale Dinge lernen würde,vom fehlenden Grundwissen ganz zu schweigen.
blubba272
4893 Beiträge
26.06.2015 13:31
ich finde auch nicht das die Bundesjugendspiele abgeschafft oder freiwillig gemacht werdn sollten... Wer geht denn dann noch hin? und ich kann mich auch überhaupt nicht an mobbing dabei erinnern, die klassen haben immer zussammen gehalten und angefeuert beim laufen.... Beim werfen, weitsprung ect. da waren eh nur am platz die die das gerade machen mussten... Es wird doch im unterricht auch dafür geübt...

Und ich muss ein paar hier recht geben, wir mussten auch in english vokabelaufgaben vor der klasse machen oder vor lesen und die die das nicht gut konnten haben sich auch geschämt, aber das war eben auch nicht freiwillig wir mussten da mit machen. gehört zum unterricht genau wie die bjs... es ist doch ein großes fest und ich denke auch nicht, dass wenn das freiwillig gemacht wird, dadurch weniger gemobbt wird( wenn es so ist, dass da kinder gemobbt werden)...

Ich bin auch dafür das es mehr Bewegung und Ernährungsunterricht auf dem Plan stehen solllte in der Schule

Und in Kunst wurde bei uns bis zur 10 klasse nur gezeichnet, nichts mit künstlerinterpretieren oder sowas genauso wie in musik, da wurde musik gemacht und die instrumente erklärt usw... (gut beides hatte ich nur bis zu 8. klasse aber mir ist das da mit referaten und künstler beschreiben usw hier nur im abi bekannt also 11-13 klasse)
Anja_FFM
2716 Beiträge
26.06.2015 13:31
Zitat von cooky:

Zitat von Seramonchen:

Was spricht für sich? Das du konsequent nur eine Seite betrachtest?


Das dachte ich gerade auch. Weil die Kommentare die ich da nun las (hab aber nicht alles gelesen) wieder so subjektiv sind. Da hat man dann wieder zig Leute die in ihrere eigenen Schulzeit andere Erfahrungen gemacht haben.
Das sind doch nun ebenso Kommentare, wie alle hier in der Diskussion und nicht DIE eine Wahrheit (die für sich sprechen würde).

Zu so einem Thema kann es doch auch nur Meinungen geben ... Was ist da schon wirklich DIE eine wahrheit. Aber mir ist aus all der Diskussion immer noch nicht klar geworden, warum die Bundesjugendspiele Pflicht sein und bleiben sollen ... Aber das ist eben meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger
Marf
29943 Beiträge
26.06.2015 13:35
...uuund , man kann sich im Leben nun mal nicht immer alles aussuchen.Man muss auch mal Dinge tun die einem gegen den Strich gehen und nicht leicht fallen.Auch das gehört zum Erwachsen werden dazu.
....neee,ich rede nicht vom Zwang bis zum geht nicht mehr....aber einfach mal Zähne zusammen und durch.Ob das nun in Mathe ist,in Kunst oder eben im Sport.Schafft man es dann ist der Stolz auf das erreicht um so höher!
cooky
12597 Beiträge
26.06.2015 13:39
Zitat von Anja_FFM:

Zitat von cooky:

Zitat von Seramonchen:

Was spricht für sich? Das du konsequent nur eine Seite betrachtest?


Das dachte ich gerade auch. Weil die Kommentare die ich da nun las (hab aber nicht alles gelesen) wieder so subjektiv sind. Da hat man dann wieder zig Leute die in ihrere eigenen Schulzeit andere Erfahrungen gemacht haben.
Das sind doch nun ebenso Kommentare, wie alle hier in der Diskussion und nicht DIE eine Wahrheit (die für sich sprechen würde).

Zu so einem Thema kann es doch auch nur Meinungen geben ... Was ist da schon wirklich DIE eine wahrheit. Aber mir ist aus all der Diskussion immer noch nicht klar geworden, warum die Bundesjugendspiele Pflicht sein und bleiben sollen ... Aber das ist eben meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger


Schrieb ich ja ein Stück zuvor sinngemäß, dass es müßig ist zu diskutieren. Jeder hat halt seine Erfahrungen.
Und das DIE Wahrheit hab ich einfach aus Maries "das spricht für sich" abgeleitet. Weil diese Kommentare halt eben in ihrem eigenen Kreis für sich sprechen. Nicht in einer Gesamtdiskussion
26.06.2015 13:46
Zitat von cooky:

Zitat von Anja_FFM:

Zitat von cooky:

Zitat von Seramonchen:

Was spricht für sich? Das du konsequent nur eine Seite betrachtest?


Das dachte ich gerade auch. Weil die Kommentare die ich da nun las (hab aber nicht alles gelesen) wieder so subjektiv sind. Da hat man dann wieder zig Leute die in ihrere eigenen Schulzeit andere Erfahrungen gemacht haben.
Das sind doch nun ebenso Kommentare, wie alle hier in der Diskussion und nicht DIE eine Wahrheit (die für sich sprechen würde).

Zu so einem Thema kann es doch auch nur Meinungen geben ... Was ist da schon wirklich DIE eine wahrheit. Aber mir ist aus all der Diskussion immer noch nicht klar geworden, warum die Bundesjugendspiele Pflicht sein und bleiben sollen ... Aber das ist eben meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger


Schrieb ich ja ein Stück zuvor sinngemäß, dass es müßig ist zu diskutieren. Jeder hat halt seine Erfahrungen.
Und das DIE Wahrheit hab ich einfach aus Maries "das spricht für sich" abgeleitet. Weil diese Kommentare halt eben in ihrem eigenen Kreis für sich sprechen. Nicht in einer Gesamtdiskussion


Es spricht für sich, wie vielen Menschen das Leid (und Leid ist nun mal immer subjektiv!), das sie durch diesen Zwangswettbewerb erfahren haben, auch nach Jahrzehnten noch so gegenwärtig ist, und dass sich selbst Sportlehrer gegen die BJS aussprechen.
Wenn das alles nur so Pillepalle und "gehört halt dazu, sich mal vor allem zum Obst zu machen" wäre, dann hätte die Petition nicht in 5 Tagen schon über 13 000 Unterstützer. Es gibt scheinbar viele, die unter den BJS gelitten haben - davon bleibt die mangelnde pädagogische Kompetenz von Lehrern in anderen Fächern unberührt. Das kann man nicht damit abtun, dass man sich halt nicht so anstellen soll.
Seramonchen
37809 Beiträge
26.06.2015 13:58
Zitat von silbermarie:

Zitat von cooky:

Zitat von Anja_FFM:

Zitat von cooky:

...

Zu so einem Thema kann es doch auch nur Meinungen geben ... Was ist da schon wirklich DIE eine wahrheit. Aber mir ist aus all der Diskussion immer noch nicht klar geworden, warum die Bundesjugendspiele Pflicht sein und bleiben sollen ... Aber das ist eben meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger


Schrieb ich ja ein Stück zuvor sinngemäß, dass es müßig ist zu diskutieren. Jeder hat halt seine Erfahrungen.
Und das DIE Wahrheit hab ich einfach aus Maries "das spricht für sich" abgeleitet. Weil diese Kommentare halt eben in ihrem eigenen Kreis für sich sprechen. Nicht in einer Gesamtdiskussion


Es spricht für sich, wie vielen Menschen das Leid (und Leid ist nun mal immer subjektiv!), das sie durch diesen Zwangswettbewerb erfahren haben, auch nach Jahrzehnten noch so gegenwärtig ist, und dass sich selbst Sportlehrer gegen die BJS aussprechen.
Wenn das alles nur so Pillepalle und "gehört halt dazu, sich mal vor allem zum Obst zu machen" wäre, dann hätte die Petition nicht in 5 Tagen schon über 13 000 Unterstützer. Es gibt scheinbar viele, die unter den BJS gelitten haben - davon bleibt die mangelnde pädagogische Kompetenz von Lehrern in anderen Fächern unberührt. Das kann man nicht damit abtun, dass man sich halt nicht so anstellen soll.


Ein! Lehrer hat sich geäußert und warum spricht nicht für sich wie viele sich positiv dran erinnern? Das ist doch nun echt kein Argument.
Gwen85
18464 Beiträge
26.06.2015 13:59
Hallo ihr Lieben,

Hab nur mal etwas überflogen hier...
Wenn ich an die Zeit zurück denke, wo ich an den Bundesjugendspielen als Schülerin teilgenommen habe, erinnere ich mich gerne daran zurück.
Es geht eigentlich nicht um das schaffen müssen, sondern viel mehr auch darum was man schaffen kann. Auch zusammen, beim Staffellauf zum Beispiel.

Man muss, wenn man sich über solche "Feste" Gedanken macht, auch den Wandel der Zeit nicht ausser Acht lassen. Früher waren die Medien zumindest noch nicht ganz so präsent in den Grundschulen, wann hattet ihr euren ersten pc, euer erstes Handy?

Letztens stand ein Artikel in der RP darüber, das nur noch grob geschätzt 2 von 10 Kindern in der Sechsten Klasse schwimmen können, die Lehrer aber zu wenig Kapazitäten und Ressourcen haben auf die nichtschwimmer entsprechend ein zu gehen.

Das unsere Kinder sportlich oder unsportlich sind, schwimmen können oder nicht schwimmen können liegt viel mehr an uns selbst, statt dem angeblichen Leistungsdruck.
steph28
4167 Beiträge
26.06.2015 14:02
Ich denke, Sport machen, auch in der Schule, ist wichtig. Ob eine Benotung sinnvoll ist, muss hier ja nicht diskutiert werden (auch wenn ich gar nichts davon halte). Dem Druck, den Leistungskontrollen und auch den evt. Hänseleien müssen sich die Schüler sowieso im Sportunterricht stellen. Allerdings ist das ja in einem mehr oder weniger geschützem Raum, dem Klassenverband. Warum also müssen BJS verpflichtend sein? Damit nun auch die ganze Schule weiß, wie schlecht ich in Sport bin? Ich hab mir jetzt die ganzen Befürworterargumente durchgelesen und muss für mich zusammenfassen, dass die Mehrheit von denen nicht versteht, dass es nicht um eine Sportabschaffung oder Notenabschaffung, sondern nur um die BJS, geht. Zweitens kann ich Argumente, wie "Kinder müssen da durch" nur als schwachsinnig und nicht zeitgemäß betrachten.
Ich bin Lehrerin und lasse die Kinder, die Angst vor dem Lautlesen (vor der Klasse) haben, auch nicht gegen ihren Willen laut vorlesen. Das kann ich auch unter zwei Augen in der Pause machen. Lesen lernen sie deshalb trotzdem!
26.06.2015 14:05
Zitat von steph28:

Ich denke, Sport machen, auch in der Schule, ist wichtig. Ob eine Benotung sinnvoll ist, muss hier ja nicht diskutiert werden (auch wenn ich gar nichts davon halte). Dem Druck, den Leistungskontrollen und auch den evt. Hänseleien müssen sich die Schüler sowieso im Sportunterricht stellen. Allerdings ist das ja in einem mehr oder weniger geschützem Raum, dem Klassenverband. Warum also müssen BJS verpflichtend sein? Damit nun auch die ganze Schule weiß, wie schlecht ich in Sport bin? Ich hab mir jetzt die ganzen Befürworterargumente durchgelesen und muss für mich zusammenfassen, dass die Mehrheit von denen nicht versteht, dass es nicht um eine Sportabschaffung oder Notenabschaffung, sondern nur um die BJS, geht. Zweitens kann ich Argumente, wie "Kinder müssen da durch" nur als schwachsinnig und nicht zeitgemäß betrachten.
Ich bin Lehrerin und lasse die Kinder, die Angst vor dem Lautlesen (vor der Klasse) haben, auch nicht gegen ihren Willen laut vorlesen. Das kann ich auch unter zwei Augen in der Pause machen. Lesen lernen sie deshalb trotzdem!


Danke, dass es Lehrerinnen wie dich gibt.
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