Mütter- und Schwangerenforum

Abtreiben erlaubt BIS die wehen einsetzen? ?

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Trrr09
2987 Beiträge
06.03.2013 19:50
Zitat von Elbsegler:

Von einer Tötungsspritze habe ich auch noch nie was gehört.

Wenn die Kinder so schwer krank,behindert oder eben nicht überlebensfähig sind,versterben sie dann nicht mit den Wehen?


Einige sind aber nicht "schwer" krank. Auch eine leichte Behinderung wie sie zB das Down Syndrom sein kann, darf bis zum Ende abgetrieben werden. Les doch mal den Link der hier gepostet wurde, da steht es doch auch.
Trrr09
2987 Beiträge
06.03.2013 19:53
http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_methode.ph p

Zitat:
Um auf Nummer sicher zu gehen, wird die Bauchdecke der Mutter mit einer langen Nadel unter Ultraschallsicht durchstochen, bis man in die Fruchthöhle gelangt. Das Herz des Kindes wird aufgesucht und das Kalium-Chlorid hineingespritzt. Kalium in hoher Dosierung ist für das Reizleitungssystem des Herzmuskels ein tödliches Gift, da es jede koordinierte Kontraktion unmöglich macht und damit den Kreislauf zum Erliegen bringt. Das so getötete Kind kann, ohne daß die „Komplikation" des Überlebens gefürchtet werden muss, entbunden werden In Deutschland werden jedes Jahr etwas mehr als 3.000 Spätabbrüche durchgeführt, das sind etwa 2,5% aller Abbrüche.
06.03.2013 19:53
Ja, im Falle von Behinderungen geht das.

Gibt sogar einen Jungen, der solch eine Abtreibung überlebt hat - das hat damals massive Wellen geschlagen.
06.03.2013 19:53
Zitat von Trrr09:

Zitat von Elbsegler:

Von einer Tötungsspritze habe ich auch noch nie was gehört.

Wenn die Kinder so schwer krank,behindert oder eben nicht überlebensfähig sind,versterben sie dann nicht mit den Wehen?


Einige sind aber nicht "schwer" krank. Auch eine leichte Behinderung wie sie zB das Down Syndrom sein kann, darf bis zum Ende abgetrieben werden. Les doch mal den Link der hier gepostet wurde, da steht es doch auch.


Nicht so pampig,ok ?!

Danke
Ostseekind09
10295 Beiträge
06.03.2013 19:54
Zitat von Trrr09:

Zitat von Laurasmami:

es geht bis zum Ende bei Behinderungen. das stimmt aber von der Tötungsspritze in D habe ich noch nichts gehört. das würde ich eher in die USA schicken.
meine Abtreibung aus oben genannten Gründen war zw. 1. und 21. Ssw. Die Geburt wurde einfach mit Tabletten eingeleitet und mein Sohn verstarb mit den Wehen im Mutterleib. ansonsten hätte ich auch "normal" abtreiben können aber das war mir zu unmenschlich.

möchte zu bedenken geben das man vorher immer schnell sagt was für einen richtig und falsch ist und wie ob man diesen Schritt geht. Seid einmal in so einer Situation - dann merkt ihr, das ihr ganz andere Gedankengänge habt



Wie stellst du dir sonst vor ein lebensfähiges Baby in der beispielsweise 38ten SSW abzutreiben. Mit Wehen einleiten ist es hier nicht getan, es würde wohl lebendig zur Welt kommen. Daher wird es vorher mit eine Spitze durch den Bauch getötet "abgetrieben".

In so frühen SSW ist es vielleicht mit Geburtseinleitung getan, weil es dann so früh keine Überlebenschance hat, ob gesund oder nicht.



ich dachte daran, das FW abzulassen (ist wohl noch schlimmer) oder eben mit einem Tablettencocktail das Kind zum Sterben zu bringen. quasi wie beim Suizid eine Überdosis.

ich denke aber das ab dem 6. Monat eher dazu geraten wird das Kind zu bekommen und zu gucken wielange es lebt ODER es dann zur Adoption freizugeben.
So eine stille Geburt -ich finde umso später desto schlimmer - setzt einer Mutter sehr sehr stark zu. Wenn man dann aber nicht das Gewissen hört, man hätte sein Kind getötet, sondern es seinem eigenen Lebenswillen überlassen ist es vll einfacher zu verkraften

außerdem finde ich es ziemlich pietätlos wie du mit mir schreibst.
ich habe es selbst durch und weiß sehr wohl, wie was gehändelt wird - nur eben nicht in so hohen Monaten.
Trrr09
2987 Beiträge
06.03.2013 19:56
Zitat von Elbsegler:

Zitat von Trrr09:

Zitat von Elbsegler:

Von einer Tötungsspritze habe ich auch noch nie was gehört.

Wenn die Kinder so schwer krank,behindert oder eben nicht überlebensfähig sind,versterben sie dann nicht mit den Wehen?


Einige sind aber nicht "schwer" krank. Auch eine leichte Behinderung wie sie zB das Down Syndrom sein kann, darf bis zum Ende abgetrieben werden. Les doch mal den Link der hier gepostet wurde, da steht es doch auch.


Nicht so pampig,ok ?!

Danke


Bitte keine falschen Unterstellungen, war alles nicht unfreundlich geschrieben.

Danke.
Redbabyization
10961 Beiträge
06.03.2013 19:58
Zitat von mama89:

Ich bin zwar gegen Abtreibung, aber in brstimmten extrem schwerwiegenden Fällen verstehe ich es. Wenn z.B das Kind eine offene Schädeldecke hat etc. Die Kinder sterben meist spätestens bei der Geburt oder kurz darauf.


FALSCH! Meine große Schwester ist mit offener Schädeldecke geboren ... ihr hat man bei der Geburt direkt auf das Hirn kucken können, da war nur diese dünne haut... Es war cirka ein Pflaumengroßes Loch und meine Schwester ist jetzt 35 Jahre alt ... von der Geschichte damals hat sie nur eine kahle Stelle oben am Kopf zurückbehalten, die aber durch, die operationen mitlerweile nur noch wenn man es weiß zu sehen ist.

Trrr09
2987 Beiträge
06.03.2013 19:58
Zitat von Laurasmami:

Zitat von Trrr09:

Zitat von Laurasmami:

es geht bis zum Ende bei Behinderungen. das stimmt aber von der Tötungsspritze in D habe ich noch nichts gehört. das würde ich eher in die USA schicken.
meine Abtreibung aus oben genannten Gründen war zw. 1. und 21. Ssw. Die Geburt wurde einfach mit Tabletten eingeleitet und mein Sohn verstarb mit den Wehen im Mutterleib. ansonsten hätte ich auch "normal" abtreiben können aber das war mir zu unmenschlich.

möchte zu bedenken geben das man vorher immer schnell sagt was für einen richtig und falsch ist und wie ob man diesen Schritt geht. Seid einmal in so einer Situation - dann merkt ihr, das ihr ganz andere Gedankengänge habt



Wie stellst du dir sonst vor ein lebensfähiges Baby in der beispielsweise 38ten SSW abzutreiben. Mit Wehen einleiten ist es hier nicht getan, es würde wohl lebendig zur Welt kommen. Daher wird es vorher mit eine Spitze durch den Bauch getötet "abgetrieben".

In so frühen SSW ist es vielleicht mit Geburtseinleitung getan, weil es dann so früh keine Überlebenschance hat, ob gesund oder nicht.



ich dachte daran, das FW abzulassen (ist wohl noch schlimmer) oder eben mit einem Tablettencocktail das Kind zum Sterben zu bringen. quasi wie beim Suizid eine Überdosis.

ich denke aber das ab dem 6. Monat eher dazu geraten wird das Kind zu bekommen und zu gucken wielange es lebt ODER es dann zur Adoption freizugeben.
So eine stille Geburt -ich finde umso später desto schlimmer - setzt einer Mutter sehr sehr stark zu. Wenn man dann aber nicht das Gewissen hört, man hätte sein Kind getötet, sondern es seinem eigenen Lebenswillen überlassen ist es vll einfacher zu verkraften

außerdem finde ich es ziemlich pietätlos wie du mit mir schreibst.
ich habe es selbst durch und weiß sehr wohl, wie was gehändelt wird - nur eben nicht in so hohen Monaten.


Aber darum geht es hier ja. Um Abtreibung bis kurz vor den Wehen, also bis kurz vor der eigentlichen Geburt. Und da wird es eben anders gehandhabt.

Das hat mit pietätlos nichts zu tun, allgemein hat das nichts mit dir zu tun. Das war nur reine Aufklärung.
Chloe-Marie
1732 Beiträge
06.03.2013 19:59
Zitat von Laurasmami:

es geht bis zum Ende bei Behinderungen. das stimmt aber von der Tötungsspritze in D habe ich noch nichts gehört. das würde ich eher in die USA schicken.
meine Abtreibung aus oben genannten Gründen war zw. 1. und 21. Ssw. Die Geburt wurde einfach mit Tabletten eingeleitet und mein Sohn verstarb mit den Wehen im Mutterleib. ansonsten hätte ich auch "normal" abtreiben können aber das war mir zu unmenschlich.

möchte zu bedenken geben das man vorher immer schnell sagt was für einen richtig und falsch ist und wie ob man diesen Schritt geht. Seid einmal in so einer Situation - dann merkt ihr, das ihr ganz andere Gedankengänge habt



ist eine Kalium-Chlorid-Spritze und wird auch in Deutschland angewandt...

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/spaeta btreibung-das-geschenk-eines-lebens-a-685454.html

Ich habe immer gesagt, dass ich wenn ich wüsste, dass mein Kind eine schwere Behinderung hat auch abtreiben würde, nicht, weil ich nicht mit so einem besonderen Kind leben wollen würde, sondern weil ich dieses sicherlich überleben würde und es anschließend ohne jegliche Kontrolle in die Obhut fremde Menschen geben müsste. Das wäre sehr schlimm für mich.

Sollte sich herausstellen, dann ich ein schwerbehindertes Kind erwarte und es wäre aber bereits lebensfähig, würde ich diese Abtreibung niemals vornhemen.

Ansonsten finde ich, dass gerade bei diesem sensiblen Thema jede Frau für sich entscheiden muss was sie tun möchte, so oder so wird diese Entscheidung lebensprägend sein, da gibt es kein richtig oder falsch.
ANJUKA
23753 Beiträge
06.03.2013 20:00
Zitat von Mama-Eule:

hää? im religionsunterricht?
ja nee ist klar, die katholische kirche macht ja schon dumm wegen der pille danach.
ich glaub sie hat da was verwechselt

Evangelisch....zu 99% besteht der Religionsunterricht aus Evangelischen Lehrgängen
Trrr09
2987 Beiträge
06.03.2013 20:01
Zitat von Redbabyization:

Zitat von mama89:

Ich bin zwar gegen Abtreibung, aber in brstimmten extrem schwerwiegenden Fällen verstehe ich es. Wenn z.B das Kind eine offene Schädeldecke hat etc. Die Kinder sterben meist spätestens bei der Geburt oder kurz darauf.


FALSCH! Meine große Schwester ist mit offener Schädeldecke geboren ... ihr hat man bei der Geburt direkt auf das Hirn kucken können, da war nur diese dünne haut... Es war cirka ein Pflaumengroßes Loch und meine Schwester ist jetzt 35 Jahre alt ... von der Geschichte damals hat sie nur eine kahle Stelle oben am Kopf zurückbehalten, die aber durch, die operationen mitlerweile nur noch wenn man es weiß zu sehen ist.



Und aus genau solchen Gründen würde ich niemals ein auch nicht lebensfähiges Kind abtreiben lassen. Ich würde einfach nicht mit dem Gedanken fertig, dass ich es entschieden habe, wann mein Baby stirbt. Und ich hätte viel zu viel Angst vor falschen Diagnosen oder die auch nur die kleinste Chance auf Überleben vergeben zu haben. Dann fängt doch das grübeln an, hätte es wohl doch überlebt? Wäre es doch wohl gesund gewesen.

Es werden in Deutschland jährlich so viele Abtreibungen an angebliche behinderten Kindern betrieben, die dabei kerngesund waren.
Ostseekind09
10295 Beiträge
06.03.2013 20:03
Zitat von Trrr09:

Zitat von Laurasmami:

Zitat von Trrr09:

Zitat von Laurasmami:

es geht bis zum Ende bei Behinderungen. das stimmt aber von der Tötungsspritze in D habe ich noch nichts gehört. das würde ich eher in die USA schicken.
meine Abtreibung aus oben genannten Gründen war zw. 1. und 21. Ssw. Die Geburt wurde einfach mit Tabletten eingeleitet und mein Sohn verstarb mit den Wehen im Mutterleib. ansonsten hätte ich auch "normal" abtreiben können aber das war mir zu unmenschlich.

möchte zu bedenken geben das man vorher immer schnell sagt was für einen richtig und falsch ist und wie ob man diesen Schritt geht. Seid einmal in so einer Situation - dann merkt ihr, das ihr ganz andere Gedankengänge habt



Wie stellst du dir sonst vor ein lebensfähiges Baby in der beispielsweise 38ten SSW abzutreiben. Mit Wehen einleiten ist es hier nicht getan, es würde wohl lebendig zur Welt kommen. Daher wird es vorher mit eine Spitze durch den Bauch getötet "abgetrieben".

In so frühen SSW ist es vielleicht mit Geburtseinleitung getan, weil es dann so früh keine Überlebenschance hat, ob gesund oder nicht.



ich dachte daran, das FW abzulassen (ist wohl noch schlimmer) oder eben mit einem Tablettencocktail das Kind zum Sterben zu bringen. quasi wie beim Suizid eine Überdosis.

ich denke aber das ab dem 6. Monat eher dazu geraten wird das Kind zu bekommen und zu gucken wielange es lebt ODER es dann zur Adoption freizugeben.
So eine stille Geburt -ich finde umso später desto schlimmer - setzt einer Mutter sehr sehr stark zu. Wenn man dann aber nicht das Gewissen hört, man hätte sein Kind getötet, sondern es seinem eigenen Lebenswillen überlassen ist es vll einfacher zu verkraften

außerdem finde ich es ziemlich pietätlos wie du mit mir schreibst.
ich habe es selbst durch und weiß sehr wohl, wie was gehändelt wird - nur eben nicht in so hohen Monaten.


Aber darum geht es hier ja. Um Abtreibung bis kurz vor den Wehen, also bis kurz vor der eigentlichen Geburt. Und da wird es eben anders gehandhabt.

Das hat mit pietätlos nichts zu tun, allgemein hat das nichts mit dir zu tun. Das war nur reine Aufklärung.


du wurdest ja weiter oben schon darauf hingewiesen. bedenke bitte das wir Mütter, die das miterlebt haben bei dem Thema viel sebsibler reagieren. hier geht es ja nicht um einen Hauskauf oder die neuesten Babywindelerkenntnissen.

Es geht hier um Menschen, die entscheiden müssen ob ihr Kind leben und vll leiden soll oder früher stirbt und von seinem Schicksal bewusst nichts mitbekommt.

Ich kannte an sich die Methode schon, dachte aber aufgrund meiner Erfahrung, das das nur im Notfall getan wird. ansonsten denke ich eben, wird eine natürliche Geburt plus weitergehende Wege vorgezogen um der Mutter nicht komplett den Boden unter den Füßen wegzuziehen
06.03.2013 20:04
Es gibt noch andere Möglichkeiten.in Holland z.b.kann man bis zur Geburt abtreiben.das ist kein mord weil der Kopf des Kindes nicht außerhalb des Mutterleibs war, wenn der Arzt einen schnitt durch den Nacken macht und das Gehirn absaugt.ganz schlimm sowas....
Redbabyization
10961 Beiträge
06.03.2013 20:05
Im übrigen finde ich (achtung persönliche Meinung) es ganz furchtbar, ein lebensfähiges Kind abzutreiben ... wer bin ich, dass ich über Leben und tot entscheiden darf? Für mich ist es moralisch einfach nicht vertretbar... wenn ein Kind nicht erwünscht ist wegen Down-Syndrom beispielsweise oder Hasenscharte oder was auch immer ... dann sollte man den Arsch in der Hose haben und das Kind wenigstens zur Adoption frei geben ... andere Eltern nehmen das Wunder gerne auf und wissen auch diese Kinder zu schätzen.

Wenn feststehen würde, dass das Kind ausserhalb nicht lebensfähig wäre ... würde ich wohl warten, bis es von alleine geht... ich hoffe ich komme nie in die Situation und wenn doch, hoffe ich, dass ich dann die Kraft dazu haben werde.
06.03.2013 20:07
Zitat von Dani616:

Zitat von Kimsophie74:

Zitat von Dani616:

Zitat von Kimsophie74:

find ich ja mal wieder hart, wie einige hier schreiben.
Ich habe die Schwangerschaft mit meinem Sohn in der 21. SSW abgebrochen!
Er war NICHT lebensfähig, da er keine Nieren hatte, aufgrunddessen hatte ich KEIN Fruchtwasser mehr (ohne Nieren, kein Urin) ohne Fruchtwasser keine Lungenreife und keine Bewegungen im Mutterleib möglich.
Unser Sohn wäre erstickt wenn er überhaupt bis zur Geburt durchgehalten hätte uns wurde gesagt, das er wahrscheinlich im Mutterleib versterben würde.
Ich würde die Entscheidung jederzeit wieder so treffen, in diesem Fall gab es keine Wunder und wir haben ihn erlöst, er sollte sich nicht weiter quälen.

In manchen Fällen ist diese Entscheidung meiner Meinung nach durchaus legitim!
Man sollte doch jeden Fall einzeln betrachten und nicht alle über einen kamm scheren


*unterschreib ich ma so*


mal kurz OT: ich drück dir morgen ganz fest die Daumen für die FD! Wir hatten den Schock auch bei der FD und ich hatte bei der letzten SS auch tierisch Angst vor der FD und dann war alles gut und es war soooo schön! So wird es bei dir morgen auch sein!


du bist ein schatz ich danke dir


DRÜCKE DIR AUCH DIE DAUMEN *** POSI DENKEN **


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