Mütter- und Schwangerenforum

Abtreiben erlaubt BIS die wehen einsetzen? ?

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selma75
107 Beiträge
07.03.2013 11:25
Liebe Maus,liebe Kim,
natürlich war und ist es eure alleinige Entscheidung,und wenn es sich für euch richtig anfühlt,dann ist es doch auch gut so.
Ihr braucht euch vor niemandem rechtfertigen,am allerwenigsten vor mir!
Es ist nun aber mal nicht die Regel,daß man verständnisvolle vorurteilsfreie Ärzte findet,die einem beide Wege aufzeichnen.
LG
Maus747
643 Beiträge
07.03.2013 11:56
Ich werde euch nun mal die Entwicklung und die massive ausprägung des Hydrops fetalis an hand meiner US Bilder zeigen.



Maus747
643 Beiträge
07.03.2013 11:58




Das letzte Bild wurde erst nicht mit hoch geladen
07.03.2013 13:21
Zitat von Maus747:

Puhhhhh erst einmal tief durchatmen und ruhig bleiben.......

Du bist also der Meinung die Ärzte hätten uns gedrängt ?? aha gut zu wissen.....du bist also der Meinung die Ärzte hätten uns aus spass an der Freude erklährt das Sie wenn sie lebend zur Welt gekommen währe das sie qualvoll ersticken würde?????? Du weist ja sehr gut über uns Muttis die sowas durchmachen mussten bescheid !!!!

Warst du bei den Terminen dabei ???????
Hat du unsre Maus auf dem Us gesehen ??????
Der ganze Körper war voll mit Wasser unter der Haut sowie auch IM Körper !!!!!!

Hast du unsre kleine nach der Geburt gesehen ???? Mit dem aufgedunsenen Körper dem Bauch der schon einer Wasserbombe glich .... dem Köpfchen das 3 mal so gross war wie es hätte sein dürfen und den enormen riesiegen Zysten am Hals..... Nein also hör auf zu sagen die Ärzte drängen und geben deswegen den qualvollen tod vor .......

Ich vermisse und liebe meine kleine so sehr es viel uns ganz bestimmt nicht leicht einzugreifen ...... wi haben 3 wochen auf besserung oder darauf das sie selbst geht gewartet und von Woche zu woche hat sich das wasser in der maus und die zysten an der maus quasie verdoppelt das wollten wir ihr endlich nehmen ...... Und hast du ein Baby im Mutterlwid schon ma gefragt ob es schmerzen empfindet ????? ob es leidet ????? NEIN und forschungen oder statistiken müssen nicht richtig liegen das sie keinen schmerz empfinden


erstmal nehm ich dich jetz mal in den ARM * mir ging es nämlich damals genau so wie du es beschreibst, nur das ich in der 15-16 ssw war das schlimme war die normale geburt um das alles zu verarbeiten weil wir unsere kinder geliebt haben brauch ganz viel zeit ... ich hab bis heute noch kein eigenes kind , und wieder eine fg 2011 und mich zieht sowas sehr runter macht mich nachdenklich und traurig ... auch wir haben unsere kinder geliebt .... wir fahren ab und zu zum sternenkinder grab .... war auch auf der beerdigung wo viele mütter mit ihren männern waren ... leider haben wir eine sammelurne ... aber das gefühl das unsere maus mit vielen kinder jetz von oben auf uns schaut ... baut mich wieder auf ..... warum müssen manche frauen die KINDER SOOO LIEBEN so bestraft werden ... und andere töten ihre kinder und stecken sie in den kühlschrank ...ein thema was mich fertig macht ... aber ich wollte damit sagen .. wir sind nicht alleine
Kimsophie74
11953 Beiträge
07.03.2013 13:25
Zitat von selma75:

Liebe Maus,liebe Kim,
natürlich war und ist es eure alleinige Entscheidung,und wenn es sich für euch richtig anfühlt,dann ist es doch auch gut so.
Ihr braucht euch vor niemandem rechtfertigen,am allerwenigsten vor mir!
Es ist nun aber mal nicht die Regel,daß man verständnisvolle vorurteilsfreie Ärzte findet,die einem beide Wege aufzeichnen.
LG


ich rechtfertige mich mit Sicherheit vor niemandem!
Komisch nur, das wir beide Ärzte hatten die uns genau beide Möglichkeiten aufgezeigt haben....
Ich denke das jeder Arzt dazu verpflichtet ist.
Ich habe noch NIE soviel Verständnis und MItgefühl von Ärzten erfahren wie in dieser Situation, nichtmal als meine Tochter mit 2 Jahren an Krebs erkrankte und ihr Leben auf Messers Schneide stand!
Maus747
643 Beiträge
07.03.2013 13:38
Eben Kim das ist genau der Punkt was uns auch die Ärzte sagten sie sind verpflichtet mit den Eltern ALLE möglichkeiten durchzugehen.

und wir sind mit 4!!Ärzten alles durchgegangen und haben darauf bestanden mit einem Kinderarzt zu sprechen bzw es wurde und einer zur seite gestellt.
Und ganz ehrlich so hart es jetzt für einige klingen mag,,da die Ärzte eh nicht glaubten das sie die komplette SS überlebt hatten wir die Option zu warten bis sie in mir stirbt.....UND DAS SO HART ES IST HÄTTE ICH NICHT VERKRAFTET. Die SS durchzuziehen nur um darauf zu warten bis sie geht..

Und was geschehen währe wenn sie alles überlebt habe ich wohl deutlich geschildert..Und das ist für mich SRY kein würdiger tot, den eigentlich in meinen Augen jeder verdient hat.
Wir haben sie hier in unseren Wohnort beerdigen lassen ich wollte sie bei mir haben jeden Tag hingehen können wenn mir dannach ist. Und der Pfarrer ( der auch meinen Mann schon konfermiert hat ) hat das wirklich sehr schön gemacht.
melli24
3260 Beiträge
07.03.2013 17:13
Zitat von Maus747:

Eben Kim das ist genau der Punkt was uns auch die Ärzte sagten sie sind verpflichtet mit den Eltern ALLE möglichkeiten durchzugehen.

und wir sind mit 4!!Ärzten alles durchgegangen und haben darauf bestanden mit einem Kinderarzt zu sprechen bzw es wurde und einer zur seite gestellt.
Und ganz ehrlich so hart es jetzt für einige klingen mag,,da die Ärzte eh nicht glaubten das sie die komplette SS überlebt hatten wir die Option zu warten bis sie in mir stirbt.....UND DAS SO HART ES IST HÄTTE ICH NICHT VERKRAFTET. Die SS durchzuziehen nur um darauf zu warten bis sie geht..

Und was geschehen währe wenn sie alles überlebt habe ich wohl deutlich geschildert..Und das ist für mich SRY kein würdiger tot, den eigentlich in meinen Augen jeder verdient hat.
Wir haben sie hier in unseren Wohnort beerdigen lassen ich wollte sie bei mir haben jeden Tag hingehen können wenn mir dannach ist. Und der Pfarrer ( der auch meinen Mann schon konfermiert hat ) hat das wirklich sehr schön gemacht.


ich drück dich
Unico
1030 Beiträge
07.03.2013 19:27
Ich denke jede mami die das durchmachen musste fiel es sicher nicht leicht. ..und ich habe riesen Respekt vor ihnen, ich selbst würde nicht wissen was ich machen soll...

Mein beileid an alle Betroffenen. .. wollte mit diesem fred keine "alten Wunden" aufreisen..
InaBebi
2956 Beiträge
08.03.2013 14:31
Uff, das ist wirklich ein sehr emotionales und schwieriges Thema! Mir sind beim Lesen ein paar Mal die Tränen gekommen und ich drück alle, die durch diese Hölle mussten!!! Respekt für eure Kraft, das ist wirklich bewundernswert!!! Ich bin sooo unendlich froh, dass meine Kleine gesund auf die Welt kommen durfte und kann mir warscheinlich noch nicht einmal annähernd vorstellen wie es sich anfühlt, über das Leben des eigenen Kindes entscheiden zu müssen, auf das man sich so voller Hoffnung gefreut hat! Warscheinlich hätte ich bei solch einer offensichtlichen Erkrankung/Behinderung wie die Wassereinlagerungen auch versucht meinem Kind unnötiges Leiden zu ersparen! Wie ihr schon sagtet, keiner kann einem gewiss sagen, ob die Kleinen im Mutterleib Schmerz oder Angst verspüren ... Wär die Diagnose jedoch zweifelhaft, ungenau oder es würde sich "nur" um ein Down-Syndrom oder ein fehlendes Bein handeln, könnte ich warscheinlich nicht mit dem Gedanken leben, meinem Kind die Chance auf ein glückliches Leben voreilig genommen zu haben ... Und zu dieser beschriebenen Methode, das Hirn rauszusaugen: Sorry, aber jedem der so etwas durchführt oder zulässt gehört das Selbe!!! Man kann den Kleinen das Leiden auch auf "humane" Art und Weise nehmen!!!
08.03.2013 22:32
möchte auch kurz etwas dazu sagen: ich für meinen teil könnte mich einfach nicht auf die diagnose der ärzte verlassen, selbst wenn 10 ärzte sagen es gäbe keine chance für das kind - kein ultraschall, keine untersuchung ist 100%ig - und ich erlebe leider berufsbedingt tagtäglich mit wie fehldiagnosen gestellt werden! selbst wenn vllt nur eines von hundert angeblich nicht lebensfähigen kindern vllt doch gesund/nur leicht betroffen ist könnt ich nicht mit der ungewißheit leben das dieses kind vllt meines wäre.
schaut euch doch alleine mal um wieviel die daten bei größe gewicht beim us abweichen, klar ist das meist nicht relevant aber auch heute ist der ultraschall etwas auf das ich mich persönlich nicht verlassen würde!
leider denken einige ärzte nur in schema f, alles was davon abweicht ist nicht "normal" es gibt aber nunmal immer wieder fälle die jeder norm trotzen und doch ganz normal sind!
meiner mutter wurde eine lebenserwartung von maximal 2 jahren vorhergesagt (von mehreren ärzten), das ist nun 10 jahre her!
ich finde manchmal sollte sich der mensch (arzt) etwas zurücknehmen und nicht leichtfertig gott spielen wollen, denn göttlich sind mediziner nunmal absolut nicht...
wie gesagt, meine einstellung u angst kommt einfach aufgrund meiner sehr negativen erfahrung gegenüber der ganzen schulmedizin zustande.
ich kann dennoch sehr gut nachvollziehen warum einige mütter diesen weg gegangen sind denn ich denke jede mutter möchte einfach das richtige für ihr kind tun und ihm eben auch ggf. unabdingbares leid ersparen.

ich möchte allen mamis die in einer solchen situation waren/sind ganz viel kraft wünschen und bin selbst sehr froh eine gesunde tochter zu haben. ich denke keine mutter der welt trifft eine solche entscheidung leichtfertig!

elina
875 Beiträge
09.03.2013 13:32
Schwieriges Thema. Aber JA es ist erlaubt.

Was mir beim überfliegen der Antworten aufgefallen ist, dass viele glauben eine behinderung des Kindes sei ein Grund, das stimmt nicht!!!
Es ist verboten ein Kind abzutreiben , weil es behindert ist.
Es zählen dabei IMMER nur die Mutter, die sich nicht in der Lage fühlt ein behindertes Kind zu bekommen.Und weil es diese Regelung gibt darf man auch völlig gesunde Kinder bis zum Schluss abtreiben.
Die Mutter ist der einzige Grund, und wenn die darlegen kann, dass es für sie unzumutbar ist das Kind weiterhin auszutragen ( zum Beispiel pychisch oder gesundheitliche Nachteile für die Mutter hat) dann bekommt auch sie die Erlaubnis dafür.
Sie muss dann einen Arzt finden, der es ausführt. und das Kind dann entweder vaginal oder per KS entbinden lassen.

Aber solche Fälle sind echt verdammt selten.

Das mit den Behinderungen als Grund, wird nur sooft genannt, weil das jeder nachvollziehen kann. Und das aber am Ende auch die Häufigste Ursache ist. Aber auch da geht man dann davon aus, dass es für die Mutter unzumutbar ist, ein behindertes Kind grosszuziehen, sei es wegen finanziellen Gründen, Psychischer Natur. Da draf man ja auch nicht vergessen, das ein behindertes Kind oft für den Rest seines Lebens betreut werden muss. Ein behindertes Kind also ein noch grösserer Einschnitt im Leben der Mutter ist etc.
Maus747
643 Beiträge
09.03.2013 19:23
Währe es ei unserer kleinen eine Behinderung gewesen mit der sie hätte leben können währen wir ganz bestimmt nicht diesen schweren weg gegangen. Bei unsrer Maus geht es hier um keine lapalie.
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