Hausfrau oder was seid ihr
26.01.2018 12:04
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.
Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.
Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.
Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.
Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.
Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.
Es gibt genug Jobs, in denen Teilzeit nicht das Problem ist. Wenn ich Geld brauche muss ich nicht in meinem Traumjob arbeiten.
Ist für mich sowieso egal, weil ich sowieso und schon immer eher der Typ "Ich arbeite um zu Leben" war.. und nicht "Ich lebe um zu arbeiten".
Ich hatte Jobs, die echt toll waren. Die mich gefordert haben, die mir Freude gemacht haben... aber nichts (!) fand ich so toll, wie zuhause mit meinem Kind zu sein. Mir bringt das mehr Freude und Zufriedenheit als alles andere.
Wenn ich was bräuchte um was zu tun/nicht einzurosten/Beschäftigung zu haben, dann würde ich entweder irgendwo als Aushilfe arbeiten oder mich ehrenamtlich engagieren. Das bringt mir glaube ich mehr, als wieder irgendwo in einem Büro zu hocken.
Genauso. Wenn mir ganz langweilig wäre, gäbe es sogar noch die Möglichkeit zu einem Studium via Fernuni (Geschichte ohne den Lehramtsbezug z.B.), es muss nicht einmal eine "Tätigkeit" in dem Sinne sein. Dann pack ich meine Sachen und lebe mein Hobby aus (in meinem Fall wären und sind das lauter Tagesausflüge zu tollen Museen und historischen Orten, Bücher dazu kaufen, mehr darüber erfahren).
Aktuell überleg ich an einem Onlinekurs zum Latinum. Das fehlt mir nämlich, deswegen durfte ich Geschichte nur auf Lehramt studieren, statt "richtig".
Ich fotografiere z.B. auch für mein Leben gerne und hab einfach ein Nebengewerbe angemdeldet, damit mir niemand ans Bein pinkeln kann, wenn ich ganz unverbindlich mal hier, mal da einen Auftrag für Neugeborene und Kinder reinbekomme. Ich bekomm ab und an also etwas mehr als 100 Euro auf die Hand fürs Hauskässle und hab Spaß dran. Die Kinder sind dabei. Kommt aber nur maximal 1x im Monat vor, wiel ich das aktuell ausbremse.
Also langweilig würde mir nie werden. Ich stichel jetzt und sage, dass manche Mütter einfach nicht/nie gelernt haben, sich selber zu unterhalten. Die brauchen die Strukturen einer Arbeit.
26.01.2018 12:05
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
hihi, ja da muss ich auch manchmal ein bisschen schmunzeln
26.01.2018 12:06
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Achso, das war das Problem? Nichts zu danken.
Dazu steht hier echt jede Mama. Klar, die eine oder andere hat tatsäclich einen Putzfimmel und ist den gaaaanzen Tag beschäftigt. Aber die meisten, die ich kenne, stehen einfach dazu, dass es purer Luxus ist, tun und machen zu können, was sie wollen.
Wir sind faule Nudeln. Sicher auch nicht bis die Kinder aus dem Haus sind, aber aktuell und noch ein bisschen länger.
26.01.2018 12:06
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Ich gebe es mit Freuden zu. Du hast ja nicht gefragt sondern dich gleich vollkommen wertend drauf gestürzt. Und da hatte ich keinen Bock mehr zu, die 3 Stunden näher auszuführen.
26.01.2018 12:09
Zitat von Alaska:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Achso, das war das Problem? Nichts zu danken.Dazu steht hier echt jede Mama. Klar, die eine oder andere hat tatsäclich einen Putzfimmel und ist den gaaaanzen Tag beschäftigt. Aber die meisten, die ich kenne, stehen einfach dazu, dass es purer Luxus ist, tun und machen zu können, was sie wollen.
Wir sind faule Nudeln. Sicher auch nicht bis die Kinder aus dem Haus sind, aber aktuell und noch ein bisschen länger.
![]()
Ich hab zB nen erzwungenen Putzfimmel... ich MUSS alle 2 tage das komplette Haus entstauben. Also alles von oben bis unten abstauben und saugen.
Wir haben leider recht viel Staub hier und ich bin so richtig schön allergisch seit der Geburt
26.01.2018 12:11
Etwas Offtopic vielleicht - aber was ich persönlich super gruselig finde, sind Vollzeit-Mamas (soweit noch wertfrei), die den ganzen Tag Ihre Kids für irgendwelche Instagram- oder Facebook-Postings mit 50 affigen Hashtags darunter in die Kamera halten, weil Sie sich ein zweites Leben als Influencer erhoffen. Da kriege ich persönlich Pickel.
26.01.2018 12:13
Zitat von Alaska:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Zitat von KRÄTZÄ:
...
Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.
Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.
Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.
Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.
Es gibt genug Jobs, in denen Teilzeit nicht das Problem ist. Wenn ich Geld brauche muss ich nicht in meinem Traumjob arbeiten.
Ist für mich sowieso egal, weil ich sowieso und schon immer eher der Typ "Ich arbeite um zu Leben" war.. und nicht "Ich lebe um zu arbeiten".
Ich hatte Jobs, die echt toll waren. Die mich gefordert haben, die mir Freude gemacht haben... aber nichts (!) fand ich so toll, wie zuhause mit meinem Kind zu sein. Mir bringt das mehr Freude und Zufriedenheit als alles andere.
Wenn ich was bräuchte um was zu tun/nicht einzurosten/Beschäftigung zu haben, dann würde ich entweder irgendwo als Aushilfe arbeiten oder mich ehrenamtlich engagieren. Das bringt mir glaube ich mehr, als wieder irgendwo in einem Büro zu hocken.
![]()
Genauso. Wenn mir ganz langweilig wäre, gäbe es sogar noch die Möglichkeit zu einem Studium via Fernuni (Geschichte ohne den Lehramtsbezug z.B.), es muss nicht einmal eine "Tätigkeit" in dem Sinne sein. Dann pack ich meine Sachen und lebe mein Hobby aus (in meinem Fall wären und sind das lauter Tagesausflüge zu tollen Museen und historischen Orten, Bücher dazu kaufen, mehr darüber erfahren).
Aktuell überleg ich an einem Onlinekurs zum Latinum. Das fehlt mir nämlich, deswegen durfte ich Geschichte nur auf Lehramt studieren, statt "richtig".![]()
Ich fotografiere z.B. auch für mein Leben gerne und hab einfach ein Nebengewerbe angemdeldet, damit mir niemand ans Bein pinkeln kann, wenn ich ganz unverbindlich mal hier, mal da einen Auftrag für Neugeborene und Kinder reinbekomme. Ich bekomm ab und an also etwas mehr als 100 Euro auf die Hand fürs Hauskässle und hab Spaß dran. Die Kinder sind dabei. Kommt aber nur maximal 1x im Monat vor, wiel ich das aktuell ausbremse.
Also langweilig würde mir nie werden. Ich stichel jetzt und sage, dass manche Mütter einfach nicht/nie gelernt haben, sich selber zu unterhalten. Die brauchen die Strukturen einer Arbeit.![]()
Ja, Studium wieder aufnehmen wäre auch noch ne Option. Vielleicht... wenn ich iiiirgendwann mal ganz verzweifelt bin
Ich nähe zB wahnsinnig gerne. Da fehlt mir aktuell auch ausreichend Zeit für und das würde ich wahnsinnig gerne deutlich ausweiten. Insbesondere, da wir alle 3 unsere Probleme mit Kleidung von der Stange haben
26.01.2018 12:13
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Ich gebe es mit Freuden zu. Du hast ja nicht gefragt sondern dich gleich vollkommen wertend drauf gestürzt. Und da hatte ich keinen Bock mehr zu, die 3 Stunden näher auszuführen.![]()
Zumal doch auch die Beschäftigung mit den Kindern Freizeit ist und Freude bereitet. Hab hier keinen gelesen der schrieb, dass das Leben als Hausfrau hart und unwirtlich ist
26.01.2018 12:14
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Alaska:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Achso, das war das Problem? Nichts zu danken.Dazu steht hier echt jede Mama. Klar, die eine oder andere hat tatsäclich einen Putzfimmel und ist den gaaaanzen Tag beschäftigt. Aber die meisten, die ich kenne, stehen einfach dazu, dass es purer Luxus ist, tun und machen zu können, was sie wollen.
Wir sind faule Nudeln. Sicher auch nicht bis die Kinder aus dem Haus sind, aber aktuell und noch ein bisschen länger.
![]()
Ich hab zB nen erzwungenen Putzfimmel... ich MUSS alle 2 tage das komplette Haus entstauben. Also alles von oben bis unten abstauben und saugen.
Wir haben leider recht viel Staub hier und ich bin so richtig schön allergisch seit der Geburt![]()
Davon sollte ich was abhaben. Hier ist einfach immer diese gewisse Grundordnung. Also sagen wir so, wenn es an der Tür klingelt und jemand unangemeldet dasteht, dann sieht es im Wohnzimmer aus wie Sau, weil sämtliches Duplo mit Brio rumstrackt.
Chaotisch ist es dafür öfters. Bücher hier und da, wir bauen auch die Briobahn gerne quer durch Wohn- und Esszimmer auf, unter den Tischen durch.
Und ab und an sitz ich dann auf dem Sofa und die Sonne scheint rein und dann seh ich sie: die Spinnwebe an der Lampe. Und dann schau ich nochmal genauer in die Ecken. Und dann ist hier Zeit, den Staubwedel zu holen. Ich hab da keinen Blick für. Die sind immer so unsichtbar.
Entstauben selber muss ich hier aber auch 1-2 die Woche. Gerade am schwarzen Fernseher sieht man es ja immer recht schnell.
26.01.2018 12:16
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
ist aber auch typ-abhängig
Ich bin zb ein Mensch mit unglaublich vielen Interessen. Mir würde selbst ganz alleine und mit Millionen auf dem Konto die Zeit nicht reichen, alles zu machen, was ich machen will
Ich möchte bücher schreiben, stricken, nähen, sticken, das Haus renovieren und dekorieren, einen Selbstversorger-garten mit Nutztieren, Reiten, Sport machen, Stundenlang am Meer sitzen, Fotografieren, Malen, Sprachen lernen und unnützes Wissen anhäufen, Philosophieren, Lesen und tolle Filme ansehen...
und ich hasse es, dass ich nicht alles machen kann
(arbeiten ist in der tat das einzige, was mir nicht fehlen würde
)
26.01.2018 12:17
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Alaska:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
...
Es gibt genug Jobs, in denen Teilzeit nicht das Problem ist. Wenn ich Geld brauche muss ich nicht in meinem Traumjob arbeiten.
Ist für mich sowieso egal, weil ich sowieso und schon immer eher der Typ "Ich arbeite um zu Leben" war.. und nicht "Ich lebe um zu arbeiten".
Ich hatte Jobs, die echt toll waren. Die mich gefordert haben, die mir Freude gemacht haben... aber nichts (!) fand ich so toll, wie zuhause mit meinem Kind zu sein. Mir bringt das mehr Freude und Zufriedenheit als alles andere.
Wenn ich was bräuchte um was zu tun/nicht einzurosten/Beschäftigung zu haben, dann würde ich entweder irgendwo als Aushilfe arbeiten oder mich ehrenamtlich engagieren. Das bringt mir glaube ich mehr, als wieder irgendwo in einem Büro zu hocken.
![]()
Genauso. Wenn mir ganz langweilig wäre, gäbe es sogar noch die Möglichkeit zu einem Studium via Fernuni (Geschichte ohne den Lehramtsbezug z.B.), es muss nicht einmal eine "Tätigkeit" in dem Sinne sein. Dann pack ich meine Sachen und lebe mein Hobby aus (in meinem Fall wären und sind das lauter Tagesausflüge zu tollen Museen und historischen Orten, Bücher dazu kaufen, mehr darüber erfahren).
Aktuell überleg ich an einem Onlinekurs zum Latinum. Das fehlt mir nämlich, deswegen durfte ich Geschichte nur auf Lehramt studieren, statt "richtig".![]()
Ich fotografiere z.B. auch für mein Leben gerne und hab einfach ein Nebengewerbe angemdeldet, damit mir niemand ans Bein pinkeln kann, wenn ich ganz unverbindlich mal hier, mal da einen Auftrag für Neugeborene und Kinder reinbekomme. Ich bekomm ab und an also etwas mehr als 100 Euro auf die Hand fürs Hauskässle und hab Spaß dran. Die Kinder sind dabei. Kommt aber nur maximal 1x im Monat vor, wiel ich das aktuell ausbremse.
Also langweilig würde mir nie werden. Ich stichel jetzt und sage, dass manche Mütter einfach nicht/nie gelernt haben, sich selber zu unterhalten. Die brauchen die Strukturen einer Arbeit.![]()
Ja, Studium wieder aufnehmen wäre auch noch ne Option. Vielleicht... wenn ich iiiirgendwann mal ganz verzweifelt bin![]()
Ich nähe zB wahnsinnig gerne. Da fehlt mir aktuell auch ausreichend Zeit für und das würde ich wahnsinnig gerne deutlich ausweiten. Insbesondere, da wir alle 3 unsere Probleme mit Kleidung von der Stange haben![]()
Ich würd so gerne mal wieder nähen. Hab noch so viel schönen Stoff hier. Aber ich hab das Plastikdingens abgebrochen, dass die Fadenspule hält. Und ich bekomm keinen Ersatz her. Demnächst muss ich da einen Zahnstocher hinkleben.
26.01.2018 12:17
Zitat von Alaska:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Alaska:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
Achso, das war das Problem? Nichts zu danken.Dazu steht hier echt jede Mama. Klar, die eine oder andere hat tatsäclich einen Putzfimmel und ist den gaaaanzen Tag beschäftigt. Aber die meisten, die ich kenne, stehen einfach dazu, dass es purer Luxus ist, tun und machen zu können, was sie wollen.
Wir sind faule Nudeln. Sicher auch nicht bis die Kinder aus dem Haus sind, aber aktuell und noch ein bisschen länger.
![]()
Ich hab zB nen erzwungenen Putzfimmel... ich MUSS alle 2 tage das komplette Haus entstauben. Also alles von oben bis unten abstauben und saugen.
Wir haben leider recht viel Staub hier und ich bin so richtig schön allergisch seit der Geburt![]()
Davon sollte ich was abhaben. Hier ist einfach immer diese gewisse Grundordnung. Also sagen wir so, wenn es an der Tür klingelt und jemand unangemeldet dasteht, dann sieht es im Wohnzimmer aus wie Sau, weil sämtliches Duplo mit Brio rumstrackt.![]()
Chaotisch ist es dafür öfters. Bücher hier und da, wir bauen auch die Briobahn gerne quer durch Wohn- und Esszimmer auf, unter den Tischen durch.
Und ab und an sitz ich dann auf dem Sofa und die Sonne scheint rein und dann seh ich sie: die Spinnwebe an der Lampe. Und dann schau ich nochmal genauer in die Ecken. Und dann ist hier Zeit, den Staubwedel zu holen. Ich hab da keinen Blick für. Die sind immer so unsichtbar.![]()
Entstauben selber muss ich hier aber auch 1-2 die Woche. Gerade am schwarzen Fernseher sieht man es ja immer recht schnell.
Der Trick ist einfach die Fenster nicht zu putzen... dann kommt irgendwann nicht mehr so viel Sonne rein und man sieht es nicht mehr
26.01.2018 12:19
Zitat von Alaska:
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Alaska:
Zitat von KRÄTZÄ:
...
![]()
Genauso. Wenn mir ganz langweilig wäre, gäbe es sogar noch die Möglichkeit zu einem Studium via Fernuni (Geschichte ohne den Lehramtsbezug z.B.), es muss nicht einmal eine "Tätigkeit" in dem Sinne sein. Dann pack ich meine Sachen und lebe mein Hobby aus (in meinem Fall wären und sind das lauter Tagesausflüge zu tollen Museen und historischen Orten, Bücher dazu kaufen, mehr darüber erfahren).
Aktuell überleg ich an einem Onlinekurs zum Latinum. Das fehlt mir nämlich, deswegen durfte ich Geschichte nur auf Lehramt studieren, statt "richtig".![]()
Ich fotografiere z.B. auch für mein Leben gerne und hab einfach ein Nebengewerbe angemdeldet, damit mir niemand ans Bein pinkeln kann, wenn ich ganz unverbindlich mal hier, mal da einen Auftrag für Neugeborene und Kinder reinbekomme. Ich bekomm ab und an also etwas mehr als 100 Euro auf die Hand fürs Hauskässle und hab Spaß dran. Die Kinder sind dabei. Kommt aber nur maximal 1x im Monat vor, wiel ich das aktuell ausbremse.
Also langweilig würde mir nie werden. Ich stichel jetzt und sage, dass manche Mütter einfach nicht/nie gelernt haben, sich selber zu unterhalten. Die brauchen die Strukturen einer Arbeit.![]()
Ja, Studium wieder aufnehmen wäre auch noch ne Option. Vielleicht... wenn ich iiiirgendwann mal ganz verzweifelt bin![]()
Ich nähe zB wahnsinnig gerne. Da fehlt mir aktuell auch ausreichend Zeit für und das würde ich wahnsinnig gerne deutlich ausweiten. Insbesondere, da wir alle 3 unsere Probleme mit Kleidung von der Stange haben![]()
Ich würd so gerne mal wieder nähen. Hab noch so viel schönen Stoff hier. Aber ich hab das Plastikdingens abgebrochen, dass die Fadenspule hält. Und ich bekomm keinen Ersatz her. Demnächst muss ich da einen Zahnstocher hinkleben.![]()
Ach Mist... kannst das nicht wieder ankleben? Mit 2 Komponenten Kleber oder so
(willkommen im OT
)
26.01.2018 12:20
Zitat von Viala:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
ist aber auch typ-abhängig![]()
Ich bin zb ein Mensch mit unglaublich vielen Interessen. Mir würde selbst ganz alleine und mit Millionen auf dem Konto die Zeit nicht reichen, alles zu machen, was ich machen will![]()
Ich möchte bücher schreiben, stricken, nähen, sticken, das Haus renovieren und dekorieren, einen Selbstversorger-garten mit Nutztieren, Reiten, Sport machen, Stundenlang am Meer sitzen, Fotografieren, Malen, Sprachen lernen und unnützes Wissen anhäufen, Philosophieren, Lesen und tolle Filme ansehen...
und ich hasse es, dass ich nicht alles machen kann![]()
![]()
(arbeiten ist in der tat das einzige, was mir nicht fehlen würde
)
Wäre ich Millionär, ich würde neu bauen mit großem Gelände, würde lauter arme Tierseelen aufnehmen und ihnen einen schönen Lebensabend geben (mit Angestellten natürlich, putzen mag ich nicht).
Und eigene Hühner, Ziegen und Laufenten hätte ich. Und keine davon dürfte geschlachtet werden. Die sind nur für Eier, Milch und zum liebhaben da.
26.01.2018 12:23
Zitat von Alaska:
Zitat von Viala:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.
ist aber auch typ-abhängig![]()
Ich bin zb ein Mensch mit unglaublich vielen Interessen. Mir würde selbst ganz alleine und mit Millionen auf dem Konto die Zeit nicht reichen, alles zu machen, was ich machen will![]()
Ich möchte bücher schreiben, stricken, nähen, sticken, das Haus renovieren und dekorieren, einen Selbstversorger-garten mit Nutztieren, Reiten, Sport machen, Stundenlang am Meer sitzen, Fotografieren, Malen, Sprachen lernen und unnützes Wissen anhäufen, Philosophieren, Lesen und tolle Filme ansehen...
und ich hasse es, dass ich nicht alles machen kann![]()
![]()
(arbeiten ist in der tat das einzige, was mir nicht fehlen würde
)
Wäre ich Millionär, ich würde neu bauen mit großem Gelände, würde lauter arme Tierseelen aufnehmen und ihnen einen schönen Lebensabend geben (mit Angestellten natürlich, putzen mag ich nicht).
Und eigene Hühner, Ziegen und Laufenten hätte ich. Und keine davon dürfte geschlachtet werden. Die sind nur für Eier, Milch und zum liebhaben da.![]()
Ich hätte nicht gedacht, dass wir noch eine Ähnlichkeit finden.
Ich würde es aber genauso machen.
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