Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrau oder was seid ihr

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anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 11:51
Zitat von Viala:

Zitat von anjelna:

Zitat von Viala:

Zitat von anjelna:

...
man kann dinge gebraucht kaufen oder mieten? (vor allem: wir haben ein großes haus, 170m² und trotzdem könnte ich hier klein klavier aufstellen selbst geschenkt nicht... als gäbe es ein keyboard)... es gibt möglichkeiten, sprachen zu lernen, die bezahlbar sind... (vor allem habe ich noch nie vor ort sprachen gelernt... ich hatte spanisch in der schule... habe aber aus spanien im urlaub nicht ein wort mehr heim gebracht )
ich bin nicht in der welt herumgereist, habe dennoch - finde ich - ein recht umfangreiches wissen und bin vor allem auch weltoffen und tolerant... es ist nciht so, dass man ohne persönliches erfahren vor ort einen beschränkten horizont hat

achja... theater und musicals hab ich einige auch durch... gezwungener maßen... war nett, würde mir aber auch nicht fehlen... ganz ehrlich... und oper zb reizt mich ncihtmal... in ein konzert von vivaldi und bach, ja... aber oper? neeeeee...


Ist nicht wirklich relevant aber darf ich aus Neugierde mal fragen was Du für eine Ausbildung hast?
Ich habe kauffrau für bürokommunikation gelernt, wieso?


fand ich einfach interessant.
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 11:52
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.


Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.


Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.

Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.

Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.

Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.
26.01.2018 11:53
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Ich stehe dem ganzen etwas kritisch gegenüber, sobald die Kinder nicht mehr klein sind und auch in Betreuung sind.
Meine Mutter hat 3 Kinder. Ich bin das mittlere. Nach meiner kleinen Schwester blieb sie zuhause. Sie ging nicht in den Kindergarten, was ihrer Entwicklung meiner meiner nach schon geschadet hat, sie ist extrem introvertiert. Als sie dann in die Schule kam, hätte meine Mutter sich wieder was suchen können, sie kam aus dem Handel. Tat sie aber nicht. Heute ist meine kleine Schwester 25, studiert woanders und meine Mutter ist immer noch daheim. Sie fand nie wieder ins Arbeitsleben, bzw versuchte es gar nicht. Mein Vater verdiente mittelmäßig, also es wäre auch für ihn sehr schön gewesen sie beteiligt sich wieder.
-
Was ich damit sagen will: Wenn die Kinder dann tatsächlich (und sind es nur ein paar Stunden) in Betreuung sind, was tut mn dann Zuhause?
Ja, blabla Haushalt. Den mache ich mit ner Vollzeitstelle auch. Ich habe drei Kinder, die leider nur 50% der Zeit, wegen des Wechselmodells, bei mir sind. Ich arbeite, wenn sie nicht da sind 50h die Woche, wenn sie da sind 30h. Ich habe keine Heinzelmännchen, die in der Zeit mein Heim wienern und mir was kochen.

Das ist doch schön, dass du das so machst! Es gibt aber auch einfach Frauen, die Zuhause sein möchten, wenn ihre Kinder aus der Schule/ Kita kommen.
Hausaufgaben machen, Arzttermine, zum Sport/Verabredungen fahren, ja es gibt viele,die machen das gerne. Ich hab jahrelang auch viel gearbeitet mit Kind und jetzt arbeite ich drei Stunden am späten Nachmittag und das passt super! Mir war das viele arbeiten mit Kindern, Haushalt und dem ganzen drumherum einfach zu stressig das sag ich ganz ehrlich.
Aber wer gerne Vollzeit arbeiten möchte und das nicht zu stressig wird, kann das doch gerne machen, passt halt nur nicht für jede Familie...
Alaska
19457 Beiträge
26.01.2018 11:53
Achso, bezüglich dem Mann den Rücken freihalten. Für mich ist das selbstverständlich. Wir sind eine Familie. Jeder hat "seine" Arbeit. Mein Mann arbeitet für uns, zwei Tage die Woche sogar 10 Stunden, damit er an zwei anderen Tagen mittags heim zu den Kindern kann.
Auf diese Stundenanzahl komm ich nicht. Ich hab praktisch den ganzen Tag Freizeit mit den Kids. Der Haushalt gehört dann ganz selbstverständlich mir. Nie würd ich von meinem Mann verlangen, dass er abends müde heim kommt und er soll noch kochen oder staubsaugen.
Einen Pascha hab ich trotzdem nicht und die Hausschuhe zieht er selber an. Er putzt sich sogar alleine den Po ab.
Und an den kurzen Tagen packt er ganz selbstverständlich mit an, obwohl ich das wirklich nicht verlangen würde. Wochenende macht er sogar mehr hier im Haus, als ich. Er kann gut kochen, er kann gut putzen.
Aber unter der Woche ist er dafür nicht zuständig. Ist doch völlig logisch!
26.01.2018 11:54
Zitat von anjelna:

Zitat von Viala:

Zitat von anjelna:

Zitat von Viala:

...


Ist nicht wirklich relevant aber darf ich aus Neugierde mal fragen was Du für eine Ausbildung hast?
Ich habe kauffrau für bürokommunikation gelernt, wieso?


fand ich einfach interessant.
aha? na dann...
Seramonchen
37809 Beiträge
26.01.2018 11:55
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.


Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.


Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.

Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.

Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.

Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.

Du kennst viele Leute mit einem lottogewinn?

Ich würde als Hausfrau immer was zu tun finden. Da bin ich mir zu 100% sicher. Na ein paar Jahre noch, dann ist hier Rollenwechsel
26.01.2018 11:56
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.


Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.


Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.

Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.

Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.

Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.
Hier... wir....
Mein Mann würde mit freuden die klassischen Hausfrauentätigkeiten übernehmen und ich würde uns mit einem großen Gemüse-Obst-Garten, hühnern usw. selbst versorgen und in meiner Freizeit Bücher schreiben
oder ein großes Zentrum mit meiner Mutter aufmachen in der stadt... ok, das ist theoretisch auch arbeit... aber praktisch eben nur wenn ich will und soviel ich will
anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 11:57
Zitat von Thermilove:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Ich stehe dem ganzen etwas kritisch gegenüber, sobald die Kinder nicht mehr klein sind und auch in Betreuung sind.
Meine Mutter hat 3 Kinder. Ich bin das mittlere. Nach meiner kleinen Schwester blieb sie zuhause. Sie ging nicht in den Kindergarten, was ihrer Entwicklung meiner meiner nach schon geschadet hat, sie ist extrem introvertiert. Als sie dann in die Schule kam, hätte meine Mutter sich wieder was suchen können, sie kam aus dem Handel. Tat sie aber nicht. Heute ist meine kleine Schwester 25, studiert woanders und meine Mutter ist immer noch daheim. Sie fand nie wieder ins Arbeitsleben, bzw versuchte es gar nicht. Mein Vater verdiente mittelmäßig, also es wäre auch für ihn sehr schön gewesen sie beteiligt sich wieder.
-
Was ich damit sagen will: Wenn die Kinder dann tatsächlich (und sind es nur ein paar Stunden) in Betreuung sind, was tut mn dann Zuhause?
Ja, blabla Haushalt. Den mache ich mit ner Vollzeitstelle auch. Ich habe drei Kinder, die leider nur 50% der Zeit, wegen des Wechselmodells, bei mir sind. Ich arbeite, wenn sie nicht da sind 50h die Woche, wenn sie da sind 30h. Ich habe keine Heinzelmännchen, die in der Zeit mein Heim wienern und mir was kochen.

Das ist doch schön, dass du das so machst! Es gibt aber auch einfach Frauen, die Zuhause sein möchten, wenn ihre Kinder aus der Schule/ Kita kommen.
Hausaufgaben machen, Arzttermine, zum Sport/Verabredungen fahren, ja es gibt viele,die machen das gerne. Ich hab jahrelang auch viel gearbeitet mit Kind und jetzt arbeite ich drei Stunden am späten Nachmittag und das passt super! Mir war das viele arbeiten mit Kindern, Haushalt und dem ganzen drumherum einfach zu stressig das sag ich ganz ehrlich.
Aber wer gerne Vollzeit arbeiten möchte und das nicht zu stressig wird, kann das doch gerne machen, passt halt nur nicht für jede Familie...


Stimmt.
Jede Familie ist anders organisiert. Wenn niemand das Risiko hat in der Armutsfalle zu landen ist jedes Modell super und hat seine Berechtigung. Ich finde Job und Kind und Mann und Haus nicht zu stressig, weil mir alles davon Spaß macht und mein Mann und ich sehr gut orgnaisiert sind. Aber hilft auch überall mit. Wir haben halt kein klassisches Rollenmodel. Wäre auch schwer bei zwei arbeitenden Menschen und einem 280m² haus mit Gartem, wenn Mutti alles alleine machen müsste.
Seramonchen
37809 Beiträge
26.01.2018 11:58
Zitat von Viala:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.


Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.


Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.

Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.

Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.

Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.
Hier... wir....
Mein Mann würde mit freuden die klassischen Hausfrauentätigkeiten übernehmen und ich würde uns mit einem großen Gemüse-Obst-Garten, hühnern usw. selbst versorgen und in meiner Freizeit Bücher schreiben
oder ein großes Zentrum mit meiner Mutter aufmachen in der stadt... ok, das ist theoretisch auch arbeit... aber praktisch eben nur wenn ich will und soviel ich will


Ich glaub auch ehrlich, wenn das Geld dann da wäre, würden viele der „klar ich würde weiter arbeiten“- Menschen das noch mal überdenken
26.01.2018 11:58
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.


Dann hätte ich einen anderen Lebensstandard und wäre dennoch zuhause. Zumindest bis das Kind bereit für die Betreuung ist. Und dann würde ich wohl teilweise arbeiten. Eventuell auch in der Zeit, in der der Papa betreuen kann. Aber nicht Vollzeit. Da mach ich lieber woanders Abstriche.


Auf jeden Fall n Interessanter Standpunkt.

Ich hab andersrum hingegen noch nie mit jemandem gesprochen, der trotz eines Lottogewinns nicht noch ein bisschen Arbeiten würden. Wenn auch nur ein bisschen, was einem Spass macht.

Ich glaube auch um selbst irgendwo nicht einzurosten. Immer nur Kinder-Dinge zuhause sind ja auch irgendwo nicht fordernd.
Wenigen fällt in der Elternzeit nicht die Decke auf den Kopf und man möchte wieder mit Erwachsenen zu tun haben.

Nicht Vollzeit ist auch immer so ne Sache. Viele Arbeitgeber sagen auch ganz oder gar nicht.


Es gibt genug Jobs, in denen Teilzeit nicht das Problem ist. Wenn ich Geld brauche muss ich nicht in meinem Traumjob arbeiten.
Ist für mich sowieso egal, weil ich sowieso und schon immer eher der Typ "Ich arbeite um zu Leben" war.. und nicht "Ich lebe um zu arbeiten".

Ich hatte Jobs, die echt toll waren. Die mich gefordert haben, die mir Freude gemacht haben... aber nichts (!) fand ich so toll, wie zuhause mit meinem Kind zu sein. Mir bringt das mehr Freude und Zufriedenheit als alles andere.

Wenn ich was bräuchte um was zu tun/nicht einzurosten/Beschäftigung zu haben, dann würde ich entweder irgendwo als Aushilfe arbeiten oder mich ehrenamtlich engagieren. Das bringt mir glaube ich mehr, als wieder irgendwo in einem Büro zu hocken.
Alaska
19457 Beiträge
26.01.2018 11:59
Mein Mann ist auch kein Großverdiener. Wir sind ganz normale Mittelschicht in einem der teuersten Bundesländer in Deutschland. Ich frag mich eher immer, was andere mit dem vielen Geld anstellen, dass es nicht reicht. Ich sehe nicht einmal, dass ich irgendwo Abstriche mache? Klar, ich flieg nicht auf die Malediven, sondern wir machen Urlaub in Italien, Ostsee etc. Aber da würden wir so oder so machen, weil ich das wesentlich kinderfreundlicher ist. Dafür hab ich vor meinen Kindern die halbe Welt bereist, da vermiss ich nicht einmal was.

Ich blick da ganz ehrlich immer nicht durch, warum man darauf angewiesen ist, dass beide Vollzeit arbeiten gehen (abgesehen von Extremsituationen, wenn beide nur 1000 Euro Vollzeit verdienen oder eine höhere Verschuldung vorhanden ist etc.).
Aber nur wegen "Luxus"? Da fehlt mir aktuell nichts.
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 12:01
Ich glaube ich habe mein Problem gefunden.
Dank Alaskas schönem Beitrag.
Sie schreibt ganz wunderbar wie wohl sie sich fühlt, wieviel Freizeit sie hat und man auch mal was verschieben kann, worauf man keinen Bock hat.
Und das war es glaub ich, was vorher keiner zugab.
Ich sah nur überall stundenlange Putzorgien und wahnsinnig beschäftigte Vollzeit-Hausfrauen und das war, was mich so verblüffte.
Ich glaube dieses "ich bin zwar Zuhause, aber mein Tag ist so fucking hard", das war das was mich skeptisch machte.
Ich bedanke mich an dieser Stelle dafür.

anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 12:03
Zitat von Alaska:

Mein Mann ist auch kein Großverdiener. Wir sind ganz normale Mittelschicht in einem der teuersten Bundesländer in Deutschland. Ich frag mich eher immer, was andere mit dem vielen Geld anstellen, dass es nicht reicht. Ich sehe nicht einmal, dass ich irgendwo Abstriche mache? Klar, ich flieg nicht auf die Malediven, sondern wir machen Urlaub in Italien, Ostsee etc. Aber da würden wir so oder so machen, weil ich das wesentlich kinderfreundlicher ist. Dafür hab ich vor meinen Kindern die halbe Welt bereist, da vermiss ich nicht einmal was.

Ich blick da ganz ehrlich immer nicht durch, warum man darauf angewiesen ist, dass beide Vollzeit arbeiten gehen (abgesehen von Extremsituationen, wenn beide nur 1000 Euro Vollzeit verdienen oder eine höhere Verschuldung vorhanden ist etc.).
Aber nur wegen "Luxus"? Da fehlt mir aktuell nichts.


Ich gehe arbeiten weil ich meinen Job liebe und den Luxus nehme ich gern mit. Ist aber natürlich kein muss. Mittelschicht sagt es ja schon, in der Mitte der gesellschaft und wenn man sich nicht völlig verzockt, lommt man damit gut aus. Ich wundere mich oft warum viele (Mitarbeiter zb. wo ich ja weiß was die verdienen), einfach nicht zu Rande kommen, Haus zu groß, Auto zu groß, usw.
Marf
29967 Beiträge
26.01.2018 12:03
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Anders gefragt, die Mütter, deren Männer gut genug verdienen, damit sie heim bleiben können.
Angenommen der Mann verdient nicht mehr so gut oder hätte von Anfang an nicht viel mehr verdient als der Durchschnitt.
Würdet ihr dann entgegen eurer Prinzipien arbeiten gehen?
Oder wie kommt man aus dieser Zwickmühle sonst raus.
Ist ja erstmal schon ein Privileg, wenn der Mann so gut verdient, dass alles davon gedeckt ist.

Meiner verdient inzw. gut,ich könnte Zuhause bleiben.Will es aber nicht.
Und ich möchte das die finanzielle Verantwortung auf uns beiden liegt.So minimiert sich der Druck auf meinen Mann in dieser Hinsicht.Klar spielen meine paar Kröten da keine große Rolle,aber das Geld haben wir komplett über für SchnickSchnack und das macht einfach Spaß.
26.01.2018 12:04
Zitat von Alaska:

Mein Mann ist auch kein Großverdiener. Wir sind ganz normale Mittelschicht in einem der teuersten Bundesländer in Deutschland. Ich frag mich eher immer, was andere mit dem vielen Geld anstellen, dass es nicht reicht. Ich sehe nicht einmal, dass ich irgendwo Abstriche mache? Klar, ich flieg nicht auf die Malediven, sondern wir machen Urlaub in Italien, Ostsee etc. Aber da würden wir so oder so machen, weil ich das wesentlich kinderfreundlicher ist. Dafür hab ich vor meinen Kindern die halbe Welt bereist, da vermiss ich nicht einmal was.

Ich blick da ganz ehrlich immer nicht durch, warum man darauf angewiesen ist, dass beide Vollzeit arbeiten gehen (abgesehen von Extremsituationen, wenn beide nur 1000 Euro Vollzeit verdienen oder eine höhere Verschuldung vorhanden ist etc.).
Aber nur wegen "Luxus"? Da fehlt mir aktuell nichts.


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