Homeschooling - Diskussion
24.08.2015 20:16
Naja, das hat der Moritz Neubronner so hübsch gesagt, als er im Interview bei Jo Conrad saß. Er hat gewisse Sachen zwar kurzfristig mal für die Prüfung auswendiggelernt, um das Ziel eines guten Notenschnitts zu erreichen, aber er sieht das natürlich anders.
Klar könnte das so auch im normalen Schulsystem klappen (tut es auch öfter mal bei entsprechender Indoktrinierung), aber im gut durchmischten Plenum ist es deutlich schwieriger. Denn da wird man kontinuierlich und im Diskurs mit anderen Weltbildern (von Lehrern und anderen Schülern) mit einem Sachverhalt konfrontiert. Also muss man drüber nachdenken. Das kann im Homeschooling wunderbar verhindert werden. Man bringt den Kindern einfach monatelang/jahrelang seinen Kram bei und lässt sie dann knapp vor der vorgegebenen Prüfung als "Gegenbeispiel" das komische Zeug für die Prüfung lernen. Wird weltweit erfolgreich so gemacht.
Es fällt und fiel der deutschen Bürokratie schon jahreweise schwer, solche Umtriebe unter weit besser kontrollierten, ausgebildeten Lehrern auszumerzen.
Klar könnte das so auch im normalen Schulsystem klappen (tut es auch öfter mal bei entsprechender Indoktrinierung), aber im gut durchmischten Plenum ist es deutlich schwieriger. Denn da wird man kontinuierlich und im Diskurs mit anderen Weltbildern (von Lehrern und anderen Schülern) mit einem Sachverhalt konfrontiert. Also muss man drüber nachdenken. Das kann im Homeschooling wunderbar verhindert werden. Man bringt den Kindern einfach monatelang/jahrelang seinen Kram bei und lässt sie dann knapp vor der vorgegebenen Prüfung als "Gegenbeispiel" das komische Zeug für die Prüfung lernen. Wird weltweit erfolgreich so gemacht.
Es fällt und fiel der deutschen Bürokratie schon jahreweise schwer, solche Umtriebe unter weit besser kontrollierten, ausgebildeten Lehrern auszumerzen.
24.08.2015 21:32
So, hier ein Beitrag von Zaubi
Ich bin nur der "Postman"
Verdammt, was eröffnet ihr denn solche Themen, wenn ich mich gerade abgemeldet habe? Frechheit! Ich schau hier ja nur wegen meiner Wichtelrunden rein, die eben weiterlaufen müssen, auch, wenn ich nicht da bin, aber wenn ich DIESES Thema auf der Startseite lese, MUSS ich einfach was dazu schreiben. „grin“-Emoticon Geht gar nicht anders. Und nein, ich melde mich deswegen nicht frühzeitig wieder an.
Mit der Thematik Homeshooling habe ich mich ja nun wirklich umfassend befasst. Bis dahin, dass ich bereit war, auszuwandern, um meinem Kind eben dies zu ermöglichen.
Ich finde, der Großteil hier hat eine vollkommen falsche Vorstellung davon, was HS überhaupt bedeutet. Damit beginnt es schon und diese Diskussion ist eigentlich, aus diesem Grunde, überflüssig. Beim HS geht es eben NICHT darum, dass man das derzeit bestehende System kopiert, nur eben nach Hause verlegt. HS ist nichts anderes, als dass man ein Kind, sein Kind, befähigt zu lernen! Wirklich zu lernen. Nicht anhand theoretischer Fakten, sondern ganz oft an der praktischen Umsetzung. Baut man ihnen also, bspw. ein kleines Flugzeug (was theoretisch niemals zugelassen werden würde, aber das ist ja egal), dann lernen sie: Zum Einem Mathematik, denn sie müssen zeichnen, rechnen usw. Sie lernen Physik, denn ein Flugzeug muss ja iwie abheben können und oben bleiben. Handwerklich (Technik) bringt ihnen das sehr viel mehr, als der theoretische Quatsch in der Schule. Man kann es bemalen (Kunst= Farbkreise, Stile usw. und 100x besser als einfach ein Flugzeug aufs Papier zu malen) Kinder, die HS geniessen, sind oftmals sehr viel besser in der Lage sich Wissen anzueignen, denn sie haben gelernt zu lernen. Sie haben gelernt, wo man was findet, wie man sich was erliest, erarbeitet und umsetzt. Das ist ein Wissen, dass auf Ewig im Kopf verankert bleibt. Vollkommen logisch und verständlich und ohne großes Fragezeichen im Kopf. Fragt mich mal nach Physik aus meiner Schulzeit. Da bin ich echt nen Honk… aber ich habe eine 1 auf dem Abschlusszeugnis, genau wie in allen anderen Fächern auch. Wie habe ich das geschafft? Ich habe strikt auswendig gelernt. Fürs Leben ist da nichts hängengeblieben.
Ich war ja in der glücklichen Situation, dass ich mein Kind 2x für knapp 4 und 5 Monate zu Hause „beschulen“ durfte. Einmal in Klasse 3 und einmal in Klasse 5. Was soll ich sagen? Beide Male bekamen wir lediglich eine Vorgabe, von wo bis wo wir im Buch durcharbeiten sollten, was schriftlich und was mündlich ausreicht….
In Klasse 3 war es extrem auffällig, wie gut ihm das tat. Erstens musste ich seinen Biorhythmus nicht ändern, denn wir begannen den Tag entspannt gegen 9.00, indem wir aufstanden und gemeinsam und in vollkommener Ruhe frühstückten. Dann setzte ich mich ganz kurz mit ihm an den Tisch (oder auf die Erde oder Sofa oder sonstwo, worauf er halt Lust hatte) und erklärte ihm, was er heute tun müsste, damit es nicht zu viel wird mit dem Nachholen. Ich ging dann. Ließ ihn allein im Raum. Er wusste, kommt er iwo nicht weiter, dann soll er mich rufen. Er benötigte max. 2 Stunden, um den Stoff des Tages durchzuarbeiten. Fehlerfrei! Denselben Stoff nahmen seine Mitschüler an einem ganzen Vormittag durch. Aber dann kam er immer zu mir, er sei fertig und: KÖNNEN WIR JETZT WAS RICHTIGES LERNEN???? Klar. Was er dann wollte, war Stoff aus Klasse 8,9 und 10. Teilchenphysik, knifflige Matheaufgaben, Gedichte und Geschichten schreiben und lesen, lesen, lesen, lesen….. in Büchern, wie auch am PC. Bevorzugte Lektüre: Lexikons! Er lernte in der Zeit so extrem viel, das er noch heute, mit fast 16 Jahren, davon profitiert. In Klasse 5 war es ähnlich. Das gesamte 1.Halbjahr war er nicht in der Schule. Auf dem Zeugnis stand überall n.b. (nicht bewertet)… als dann Klassenkonferenz war und alle Fachlehrer an einem Tisch saßen, bot ich an (Elternvertreter), dass ich hinausgehen würde, denn sicher wäre ja mein Sohn ein Thema. Ja war er, aber ich sollte drinnen bleiben.
Die Frage, die mir gestellt wurde, lautete: Wie haben sie das mit ihm gemacht? Er sitzt hier, nach fast einem Halbjahr und es ist, als sei er nie weg gewesen. Jede Antwort kam. Richtig und ausführlich. Mehr!!! als eigentlich in der Klassenstufe dran war.
Naja, ICH habe gar nichts gemacht. Ich habe mich lediglich darum gekümmert, dass er weiß, was aktuell in der Schule dran ist. Auch davon profitiert er noch heute. Er ist, was die schulischen Belange angeht, ein unheimlich fauler Schüler, lernt aber außerhalb der Schule selbst derart viel, dass er iwie immer weiß, was verlangt wird und auch abliefern kann.
Die sozialen Kontakte, die gern angesprochen werden, möchte ich aus unterschiedlicher Sicht beleuchten. 1. Haben auch Kinder, die keine Schule besuchen, sehr viele soziale Kontakte. Die sozialen Kontakte der Schule, kann ich an einer Hand abzählen. Bei mir, wie auch bei ihm. Unser Sohn hatte seine Kontakte eher am Nachmittag. Beim Schwimmen, beim Posaunenchor, beim Gitarrenunterricht und auch beim Karate. Vom Spielen mal ganz abgesehen. Ungewöhnlich war nur, dass er eben nicht zur Schule ging…und damit komme ich zu 2. Wäre in Deutschland, wie in den meisten anderen Ländern Europas und darüber hinaus auch, HS normal, würde es einfach als Alternative von vielen angesehen sein, legal und eben normal, dann hätten HS (wie das in anderen Ländern eben ist) auch nicht diesen Exotenstatus.
Niemand sagt, dass man das klassische Schulsystem abschaffen soll. Dies ist sicher für den Großteil der Kinder das Richtige. Aber es gibt eben auch die anderen Kinder, die unter die Räder kommen, weil man dahin zwingen MUSS! Ob man will oder nicht. Zumindest in Deutschland. Und nein, ich möchte mein Land nicht verlassen, nur der Staat an einem System festhält, das längst überholt ist.
Diese neu angepriesene Inklusionspädagogik oder Binnendifferenzierung an Schulen ist ja nett – in der Theorie. In der Praxis jedoch niemals umsetzbar, weil eben nicht kontrollierbar. Wohingegen HS, Kleinstschulen, Lerngruppen und auch Unshooling durchaus kontrollierbar wäre. Und das nicht mal mit großem Aufwand.
Wenn ich die Argumentation lese, der Religion wegen… ich zitiere: „eine zutiefst religiöse Familie, Mädchen haben Zopf zu tragen und Kleider, der Mann steht über der Frau. Fast schon das Amisch-Prinzip, nur sehr viel negativer geprägt. Wir sind die satanistische Außenwelt. Der Vater hatte geklagt, er wolle Homeschooling, weil seine Kinder hier nur verdorben werden würden (sorry, wir sind noch der harmloseste Teil in Deutschland, zutiefst traditionell und mit wirklich schönen und geordneten Schulen).
Wir haben das lange in der Zeitung verfolgt und waren um der Kinder willen froh, dass es abgelehnt wurde.“.. und nur 2 Sätze drauf kommt dann: „Wenn sie sich später selber für diesen extremen religiösen Weg entscheiden, ist das ja okey. Sie tun ja keinem was.“
Wenn sie niemanden etwas tun, was ist dann verkehrt daran, wenn sie gleich HS erhalten? Sie tun doch niemanden etwas? Und mal davon ab, denke ich NICHT, dass Kinder, die rund um die Uhr derart erzogen werden, sich diesem Weg abwenden, NUR weil sie in Schulgebäude gezwungen werden. Wenn sie sich abwenden, dann tun sie das später. So oder so. Und wenn sie den Weg gehen wollen, dann werden sie ihn gehen, auch mit Schule.
Evolution etc. .. klar gibt es Familien, die das ausklammern würden. ABER, was spräche denn dagegen, das in den Kontrollen mit aufzunehmen? Dann kann man immer noch sanktionieren. Und auch hier: Wenn Familien die Evolutionstheorie als falsch ansehen, dann werden sie ihren Kindern das vermitteln. Trotz einem Schulbesuch. Und mal ehrlich: Glauben Kinder, die in einem harmonischen Elternhaus aufwachsen usw., nicht ganz lange das, was ihre Eltern ihnen berichten? Meiner glaubt mir noch fast alles. Es sei denn, ich bin zu abgedreht.
Letztlich wird HS niemals das normale Schulsystem ablösen und das soll es auch nicht. Aber es wird immer Kinder geben, die in diesem System untergehen und um die ist es ja schade. Aber gegen eine gesunde Alternative spricht ja nichts. Warum sind da also immer die meisten so Kontra?
LG Zaubi
Ich bin nur der "Postman"
Verdammt, was eröffnet ihr denn solche Themen, wenn ich mich gerade abgemeldet habe? Frechheit! Ich schau hier ja nur wegen meiner Wichtelrunden rein, die eben weiterlaufen müssen, auch, wenn ich nicht da bin, aber wenn ich DIESES Thema auf der Startseite lese, MUSS ich einfach was dazu schreiben. „grin“-Emoticon Geht gar nicht anders. Und nein, ich melde mich deswegen nicht frühzeitig wieder an.
Mit der Thematik Homeshooling habe ich mich ja nun wirklich umfassend befasst. Bis dahin, dass ich bereit war, auszuwandern, um meinem Kind eben dies zu ermöglichen.
Ich finde, der Großteil hier hat eine vollkommen falsche Vorstellung davon, was HS überhaupt bedeutet. Damit beginnt es schon und diese Diskussion ist eigentlich, aus diesem Grunde, überflüssig. Beim HS geht es eben NICHT darum, dass man das derzeit bestehende System kopiert, nur eben nach Hause verlegt. HS ist nichts anderes, als dass man ein Kind, sein Kind, befähigt zu lernen! Wirklich zu lernen. Nicht anhand theoretischer Fakten, sondern ganz oft an der praktischen Umsetzung. Baut man ihnen also, bspw. ein kleines Flugzeug (was theoretisch niemals zugelassen werden würde, aber das ist ja egal), dann lernen sie: Zum Einem Mathematik, denn sie müssen zeichnen, rechnen usw. Sie lernen Physik, denn ein Flugzeug muss ja iwie abheben können und oben bleiben. Handwerklich (Technik) bringt ihnen das sehr viel mehr, als der theoretische Quatsch in der Schule. Man kann es bemalen (Kunst= Farbkreise, Stile usw. und 100x besser als einfach ein Flugzeug aufs Papier zu malen) Kinder, die HS geniessen, sind oftmals sehr viel besser in der Lage sich Wissen anzueignen, denn sie haben gelernt zu lernen. Sie haben gelernt, wo man was findet, wie man sich was erliest, erarbeitet und umsetzt. Das ist ein Wissen, dass auf Ewig im Kopf verankert bleibt. Vollkommen logisch und verständlich und ohne großes Fragezeichen im Kopf. Fragt mich mal nach Physik aus meiner Schulzeit. Da bin ich echt nen Honk… aber ich habe eine 1 auf dem Abschlusszeugnis, genau wie in allen anderen Fächern auch. Wie habe ich das geschafft? Ich habe strikt auswendig gelernt. Fürs Leben ist da nichts hängengeblieben.
Ich war ja in der glücklichen Situation, dass ich mein Kind 2x für knapp 4 und 5 Monate zu Hause „beschulen“ durfte. Einmal in Klasse 3 und einmal in Klasse 5. Was soll ich sagen? Beide Male bekamen wir lediglich eine Vorgabe, von wo bis wo wir im Buch durcharbeiten sollten, was schriftlich und was mündlich ausreicht….
In Klasse 3 war es extrem auffällig, wie gut ihm das tat. Erstens musste ich seinen Biorhythmus nicht ändern, denn wir begannen den Tag entspannt gegen 9.00, indem wir aufstanden und gemeinsam und in vollkommener Ruhe frühstückten. Dann setzte ich mich ganz kurz mit ihm an den Tisch (oder auf die Erde oder Sofa oder sonstwo, worauf er halt Lust hatte) und erklärte ihm, was er heute tun müsste, damit es nicht zu viel wird mit dem Nachholen. Ich ging dann. Ließ ihn allein im Raum. Er wusste, kommt er iwo nicht weiter, dann soll er mich rufen. Er benötigte max. 2 Stunden, um den Stoff des Tages durchzuarbeiten. Fehlerfrei! Denselben Stoff nahmen seine Mitschüler an einem ganzen Vormittag durch. Aber dann kam er immer zu mir, er sei fertig und: KÖNNEN WIR JETZT WAS RICHTIGES LERNEN???? Klar. Was er dann wollte, war Stoff aus Klasse 8,9 und 10. Teilchenphysik, knifflige Matheaufgaben, Gedichte und Geschichten schreiben und lesen, lesen, lesen, lesen….. in Büchern, wie auch am PC. Bevorzugte Lektüre: Lexikons! Er lernte in der Zeit so extrem viel, das er noch heute, mit fast 16 Jahren, davon profitiert. In Klasse 5 war es ähnlich. Das gesamte 1.Halbjahr war er nicht in der Schule. Auf dem Zeugnis stand überall n.b. (nicht bewertet)… als dann Klassenkonferenz war und alle Fachlehrer an einem Tisch saßen, bot ich an (Elternvertreter), dass ich hinausgehen würde, denn sicher wäre ja mein Sohn ein Thema. Ja war er, aber ich sollte drinnen bleiben.
Die Frage, die mir gestellt wurde, lautete: Wie haben sie das mit ihm gemacht? Er sitzt hier, nach fast einem Halbjahr und es ist, als sei er nie weg gewesen. Jede Antwort kam. Richtig und ausführlich. Mehr!!! als eigentlich in der Klassenstufe dran war.
Naja, ICH habe gar nichts gemacht. Ich habe mich lediglich darum gekümmert, dass er weiß, was aktuell in der Schule dran ist. Auch davon profitiert er noch heute. Er ist, was die schulischen Belange angeht, ein unheimlich fauler Schüler, lernt aber außerhalb der Schule selbst derart viel, dass er iwie immer weiß, was verlangt wird und auch abliefern kann.
Die sozialen Kontakte, die gern angesprochen werden, möchte ich aus unterschiedlicher Sicht beleuchten. 1. Haben auch Kinder, die keine Schule besuchen, sehr viele soziale Kontakte. Die sozialen Kontakte der Schule, kann ich an einer Hand abzählen. Bei mir, wie auch bei ihm. Unser Sohn hatte seine Kontakte eher am Nachmittag. Beim Schwimmen, beim Posaunenchor, beim Gitarrenunterricht und auch beim Karate. Vom Spielen mal ganz abgesehen. Ungewöhnlich war nur, dass er eben nicht zur Schule ging…und damit komme ich zu 2. Wäre in Deutschland, wie in den meisten anderen Ländern Europas und darüber hinaus auch, HS normal, würde es einfach als Alternative von vielen angesehen sein, legal und eben normal, dann hätten HS (wie das in anderen Ländern eben ist) auch nicht diesen Exotenstatus.
Niemand sagt, dass man das klassische Schulsystem abschaffen soll. Dies ist sicher für den Großteil der Kinder das Richtige. Aber es gibt eben auch die anderen Kinder, die unter die Räder kommen, weil man dahin zwingen MUSS! Ob man will oder nicht. Zumindest in Deutschland. Und nein, ich möchte mein Land nicht verlassen, nur der Staat an einem System festhält, das längst überholt ist.
Diese neu angepriesene Inklusionspädagogik oder Binnendifferenzierung an Schulen ist ja nett – in der Theorie. In der Praxis jedoch niemals umsetzbar, weil eben nicht kontrollierbar. Wohingegen HS, Kleinstschulen, Lerngruppen und auch Unshooling durchaus kontrollierbar wäre. Und das nicht mal mit großem Aufwand.
Wenn ich die Argumentation lese, der Religion wegen… ich zitiere: „eine zutiefst religiöse Familie, Mädchen haben Zopf zu tragen und Kleider, der Mann steht über der Frau. Fast schon das Amisch-Prinzip, nur sehr viel negativer geprägt. Wir sind die satanistische Außenwelt. Der Vater hatte geklagt, er wolle Homeschooling, weil seine Kinder hier nur verdorben werden würden (sorry, wir sind noch der harmloseste Teil in Deutschland, zutiefst traditionell und mit wirklich schönen und geordneten Schulen).
Wir haben das lange in der Zeitung verfolgt und waren um der Kinder willen froh, dass es abgelehnt wurde.“.. und nur 2 Sätze drauf kommt dann: „Wenn sie sich später selber für diesen extremen religiösen Weg entscheiden, ist das ja okey. Sie tun ja keinem was.“
Wenn sie niemanden etwas tun, was ist dann verkehrt daran, wenn sie gleich HS erhalten? Sie tun doch niemanden etwas? Und mal davon ab, denke ich NICHT, dass Kinder, die rund um die Uhr derart erzogen werden, sich diesem Weg abwenden, NUR weil sie in Schulgebäude gezwungen werden. Wenn sie sich abwenden, dann tun sie das später. So oder so. Und wenn sie den Weg gehen wollen, dann werden sie ihn gehen, auch mit Schule.
Evolution etc. .. klar gibt es Familien, die das ausklammern würden. ABER, was spräche denn dagegen, das in den Kontrollen mit aufzunehmen? Dann kann man immer noch sanktionieren. Und auch hier: Wenn Familien die Evolutionstheorie als falsch ansehen, dann werden sie ihren Kindern das vermitteln. Trotz einem Schulbesuch. Und mal ehrlich: Glauben Kinder, die in einem harmonischen Elternhaus aufwachsen usw., nicht ganz lange das, was ihre Eltern ihnen berichten? Meiner glaubt mir noch fast alles. Es sei denn, ich bin zu abgedreht.
Letztlich wird HS niemals das normale Schulsystem ablösen und das soll es auch nicht. Aber es wird immer Kinder geben, die in diesem System untergehen und um die ist es ja schade. Aber gegen eine gesunde Alternative spricht ja nichts. Warum sind da also immer die meisten so Kontra?
LG Zaubi
24.08.2015 21:46
Gegen eine gesunde Alternative nicht, nein.
Aber derzeit wird hierzulande keine gesunde Alternative angeboten. Nur eine überideologisierte, höchst Bedenkliche. Und dagegen bin ich wirklich zutiefst.
Gerade Leute wie die Neubronners sollten ihre Kinder eben nicht zu Hause lernen lassen. Das ist genau mein Punkt. Der junge scheint nett und clever zu sein, aber er ist durchideologisiert. Zudem hatte er nach eigenen Angaben keine größeren Probleme in der Schule. Er konnte nur allein besser lernen. Das mag auch stimmen, nur ist das, was er gelernt hat sicherlich mitnichten im Sinne einer gesunden Allgemeinbildung, von Deutsch, Mathe und Englisch mal abgesehen. Er sagt selbst, dass er die Sachen für Wirtschaft und Politik einfach nur für die Prüfungen reingepaukt und belächelt hat.
Zaubi, entwickle ein System, das solche Leute nicht für sich ausnutzen und ich lass mich beurlauben, um deine Assistentin zu werden. Bis dahin bin ich dagegen.
Aber derzeit wird hierzulande keine gesunde Alternative angeboten. Nur eine überideologisierte, höchst Bedenkliche. Und dagegen bin ich wirklich zutiefst.
Gerade Leute wie die Neubronners sollten ihre Kinder eben nicht zu Hause lernen lassen. Das ist genau mein Punkt. Der junge scheint nett und clever zu sein, aber er ist durchideologisiert. Zudem hatte er nach eigenen Angaben keine größeren Probleme in der Schule. Er konnte nur allein besser lernen. Das mag auch stimmen, nur ist das, was er gelernt hat sicherlich mitnichten im Sinne einer gesunden Allgemeinbildung, von Deutsch, Mathe und Englisch mal abgesehen. Er sagt selbst, dass er die Sachen für Wirtschaft und Politik einfach nur für die Prüfungen reingepaukt und belächelt hat.
Zaubi, entwickle ein System, das solche Leute nicht für sich ausnutzen und ich lass mich beurlauben, um deine Assistentin zu werden. Bis dahin bin ich dagegen.
25.08.2015 00:33
Ich finde Homeschooling kann für einzelne Kinder und mit den richtigen Kontrollen durchaus eine gute Alternative sein. Allerdings muss da auch ein richtiges Konzept und ordentliche Kontrollen vorhanden sein, bevor es eine Möglichkeit sein kann.
Und zu dem Punkt der Schule an sich. Ich sehe es aus Lehrersicht auch einfach so, dass es viel mehr gute Lehrer als schlechte gibt. Die meisten Lehrer wollen auf jeden Schüler einzeln eingehen, wollen allen etwas vermitteln. Ich sehe und erlebe jedoch auch, dass es eine Vielzahl von Lehrern gibt, die nur Teilzeit arbeiten, weil das System so wie es ist, nicht genügend Raum für eine Weiterentwicklung des eigenen Unterrichtes bietet.
Oftmals werden neue Ideen aus dem Boden gestampft, den Schulen übergeben und die Rektoren ''sollen die Kollegen zu Mehrarbeit anhalten'' um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Beim Beispiel Inklusion ist es zum Beispiel so, dass es oftmals nur in einem Bruchteil der Stunden tatsächlich eine Doppelbesetzung gibt, die aber nötig wäre um es gut umzusetzen. Und warum? Weil es rechnerisch nicht passt.
Was ich mit dem langen ausholen sagen will:Es liegt viel an den Lehrern, aber ich habe das Gefühl, dass den meisten nicht die Zeit gegeben wird, sich ordentlich weiterzuentwickeln, z.B. durch Fortbildungen. Und andere wiederrum müssten gezwungen werden, sich mehr mit den eigenen Standards auseinander zu setzen, weil sie seit Jahr und Tag die gleichen Themen mit den gleichen Methoden aufkochen.
Und zu dem Punkt der Schule an sich. Ich sehe es aus Lehrersicht auch einfach so, dass es viel mehr gute Lehrer als schlechte gibt. Die meisten Lehrer wollen auf jeden Schüler einzeln eingehen, wollen allen etwas vermitteln. Ich sehe und erlebe jedoch auch, dass es eine Vielzahl von Lehrern gibt, die nur Teilzeit arbeiten, weil das System so wie es ist, nicht genügend Raum für eine Weiterentwicklung des eigenen Unterrichtes bietet.
Oftmals werden neue Ideen aus dem Boden gestampft, den Schulen übergeben und die Rektoren ''sollen die Kollegen zu Mehrarbeit anhalten'' um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Beim Beispiel Inklusion ist es zum Beispiel so, dass es oftmals nur in einem Bruchteil der Stunden tatsächlich eine Doppelbesetzung gibt, die aber nötig wäre um es gut umzusetzen. Und warum? Weil es rechnerisch nicht passt.
Was ich mit dem langen ausholen sagen will:Es liegt viel an den Lehrern, aber ich habe das Gefühl, dass den meisten nicht die Zeit gegeben wird, sich ordentlich weiterzuentwickeln, z.B. durch Fortbildungen. Und andere wiederrum müssten gezwungen werden, sich mehr mit den eigenen Standards auseinander zu setzen, weil sie seit Jahr und Tag die gleichen Themen mit den gleichen Methoden aufkochen.
25.08.2015 07:34
Das sehr ich auch wie Aduja. Bei einer vollen Stelle kann ich nicht auf die über 180-210 Kinder eingehen, sie ich da wöchentlich sehe. Wenn ich aber eine Klassenleitung habe und/oder Teilzeit arbeite, ist das wesentlich realistischer.
Ich finde beim HS zudem noch problematisch, dass es eben nicht allen Lerntypen gerecht wird bzw einem speziellen eher weniger: es gibt auch viele Kinder, die durch Interaktionen mit anderen lernen oder eben "von" anderen und schlecht durch lesen oder hören des Stoffes. Sollte HS so ablaufen, dass eben in Projekten außerhalb von Mamas Küche gelernt wird, ist mein Argument nichtig, aber wenn sich eben ähnlich wie in der Schule hingesetzt wird, um den Stoff durchzugehen, fehlt mir einfach zu viel. Ich hab bei den Beispielen, die einem hin und wieder mal in den Medien begegnen auch oft das Gefühl, die Eltern überschätzen sich dabei gerne selbst bzw ihre Fähigkeit zu Lehren.
Ich finde beim HS zudem noch problematisch, dass es eben nicht allen Lerntypen gerecht wird bzw einem speziellen eher weniger: es gibt auch viele Kinder, die durch Interaktionen mit anderen lernen oder eben "von" anderen und schlecht durch lesen oder hören des Stoffes. Sollte HS so ablaufen, dass eben in Projekten außerhalb von Mamas Küche gelernt wird, ist mein Argument nichtig, aber wenn sich eben ähnlich wie in der Schule hingesetzt wird, um den Stoff durchzugehen, fehlt mir einfach zu viel. Ich hab bei den Beispielen, die einem hin und wieder mal in den Medien begegnen auch oft das Gefühl, die Eltern überschätzen sich dabei gerne selbst bzw ihre Fähigkeit zu Lehren.
25.08.2015 07:43
Ich bezweifel immernoch, dass viele aus jux einfach HS betreiben würden oder weil sie schule pauschal doof finden
realistisch ist glaube ich auch eher, dass die meisten Eltern sich erst überhaupt damit beschäftigen werden, wenn es sein muss... also wenn ihr Kind nicht ins Schulsystem passt... und ich bezweifel doch sehr stark, dass der Lerntyp, der von anderen Kindern/Gruppen lernt und weniger aus sich selbst heraus, überhaupt solche Problem mit der schule bekommen wird, dass es im HS endet...
realistisch ist glaube ich auch eher, dass die meisten Eltern sich erst überhaupt damit beschäftigen werden, wenn es sein muss... also wenn ihr Kind nicht ins Schulsystem passt... und ich bezweifel doch sehr stark, dass der Lerntyp, der von anderen Kindern/Gruppen lernt und weniger aus sich selbst heraus, überhaupt solche Problem mit der schule bekommen wird, dass es im HS endet...
25.08.2015 07:45
Zitat von Juniors-Mama:
Das sehr ich auch wie Aduja. Bei einer vollen Stelle kann ich nicht auf die über 180-210 Kinder eingehen, sie ich da wöchentlich sehe. Wenn ich aber eine Klassenleitung habe und/oder Teilzeit arbeite, ist das wesentlich realistischer.
Ich finde beim HS zudem noch problematisch, dass es eben nicht allen Lerntypen gerecht wird bzw einem speziellen eher weniger: es gibt auch viele Kinder, die durch Interaktionen mit anderen lernen oder eben "von" anderen und schlecht durch lesen oder hören des Stoffes. Sollte HS so ablaufen, dass eben in Projekten außerhalb von Mamas Küche gelernt wird, ist mein Argument nichtig, aber wenn sich eben ähnlich wie in der Schule hingesetzt wird, um den Stoff durchzugehen, fehlt mir einfach zu viel. Ich hab bei den Beispielen, die einem hin und wieder mal in den Medien begegnen auch oft das Gefühl, die Eltern überschätzen sich dabei gerne selbst bzw ihre Fähigkeit zu Lehren.
Mhm und ihre Fähigkeit, zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht.
Irgendwo hatte irgendwer (war es Zaubi?) mal geschrieben, dass sie Bücher vorher "editiert", bevor ihr Sohn sie zu lesen bekommt, ich weiß das Beispiel nicht mehr, war es Beecher-Stowe? Irgendetwas in der Richtung jedenfalls? Das sehe ich sehr sehr kritisch und habe eben die Befürchtung, dass beim HS der Einfluß anderdenkender, anderlehrender, anderserklärender, anderes Befürwortender, überhaupt alle anderen Denkweisen, Ansichten, Lehren, Theorien außer denen der Eltern nicht mehr an das Kind herangetragen werden. Das kann man schlecht durch Sportgruppen ausgleichen
Für mich klingt das erstmal kontraproduktiv, wenn ein junger Erwachsener seinen Weg sucht - nicht nur schulisch sondern auch ideel, charakterlich, vielleicht auch theologisch. Insgesamt enthalte ich mich mal einer endgültigen Meinung, da ich über zuwenig Infos verfüge und derzeit keine Lust habe, sie mir anzueignen.
25.08.2015 08:27
Zitat von Viala:
Ich bezweifel immernoch, dass viele aus jux einfach HS betreiben würden oder weil sie schule pauschal doof findenrealistisch ist glaube ich auch eher, dass die meisten Eltern sich erst überhaupt damit beschäftigen werden, wenn es sein muss... also wenn ihr Kind nicht ins Schulsystem passt... und ich bezweifel doch sehr stark, dass der Lerntyp, der von anderen Kindern/Gruppen lernt und weniger aus sich selbst heraus, überhaupt solche Problem mit der schule bekommen wird, dass es im HS endet...
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ich glaube die meisten die sich für hs entscheiden sind so religiöse spinner familien. zb diese 12 stämme etc die hätten dann noch mehr möglichkeiten hre kinder abzuschotten. Ich glaube die allerwenigsten "normalen" Familien mit "mein Kind passt nicht so gut ins system" würde auf HS zurückgreifen.
Ich zb würde versuchen mein Kind sinnvoll im system unterzubrinegn. Seis dann meinetwegen Montessori oder im größte Notfall Waldorf aber ich traue mir nicht zu meine Kids zuhause zu beschulen und ich glaube auch das die allermeisten eltern dazu nicht in der Lage sind.
25.08.2015 12:24
und nochmal:
Irgendwie habe ich den Eindruck, ihr versteht gar nicht, was HS wirklich bedeutet. Es geht nicht darum, dass ausschließlich und nur die Eltern den Stoff vermitteln. Man kann sich ja Hilfe holen. Ich hätte das gemacht. Es gibt eine Internetschule http://www.clonlara.de/ DAS wäre bspw. meine Wahl gewesen.
Die meisten Eltern, die sich für HS entscheiden, tun das aus einem gut überlegten Grund heraus. Und sie werden alles dafür tun, um ihren Kindern das Wissen zu vermitteln, was der Lehrplan erfordert. Oftmals noch weit darüber hinaus und das tue ich z. Bsp. trotz Schule, denn die Schule bietet meinem Sohn gar nicht genug Input, wie er nunmal braucht. Schule ist das notwendige Muss, das was am Nachmittag stattfindet ist die freiwillige und vor allem geliebte Kür. Beispiele, wie die 12 Stämme z. Bsp. sind ja nun eher unwahrscheinlich mitten in Deutschland. Die Amish finde ich z. Bsp. gar nicht so schlimm, zwar noch sehr altbacken und traditionell, aber nicht verwerflich.
Die meisten HS Kinder werden wohl eher die anders Denkenden sein. Die hochbegabten, die hochsensiblen, die besonders ängstlichen, die Kinder, die eine Form einer Behinderung haben, und deren Schulweg einfach eine Zumutung ist (ich habe da von einer Familie erfahren, dass ihre blinde Tochter tgl. minimum 3 Stunden Schulweg tgl. zurücklegen muss, um in eine Blindenschule zu gehen, die Eltern hatten einen Privatlehrer, sie hätten ihn bezahlt, das war einfach überflüssig… aber nein: Schulpflicht/-zwang- ohne Rücksicht auf Verluste) Und ja, man kann versuchen, sein Kind auf Biegen und Brechen zu integrieren, aber hat mal irgendwer von euch dabei an die Kinder gedacht? Bei uns ist das trotz Unterstützung einer Familientherapeutin und der Kinderpsychologin nur mit gaaaaanz viel Geduld und bescheuerterweise irgendwann mit dem Einsatz eines kleinen Psychopharmakas gelungen. Und das soll richtig sein? Es hätte theoretisch auch einen einfacheren, besseren und vor allem gesünderen Weg gegeben. Diese Entscheidung durfte ich als Mutter aber nicht treffen. Es ging bei uns nie um irgendwelche religiösen Ansätze oder anderes. Es ging bei uns immer nur um das Seelenheil meines Kindes. Und selbst die Kinderpsychiaterin hat gesagt, dass es eigentlich Quatsch ist, ihm jetzt Medikamente zu verabreichen, denn er ist nicht krank, nur anders. Hochbegabt, hochsensibel, gepaart mit einer Angststörung, die er in der Schule entwickelt hat. Einer Montessorischule im Übrigen. Pah. Das war die schlimmste Entscheidung, die ich treffen konnte, aber die einzige Schule, die nicht gleich davon anfing: Ja, wenn er aber nicht kommen will, dann muss er in die Psychiatrie.
Und Obsidian: Ich habe mein ängstliches und übersensibles Kind das Buch „Die Wolke“ nicht allein lesen lassen. Ich habe es vorher gelesen, umgeschrieben und ihm meinen Ausdruck gegeben. Einzelne Passagen haben wir direkt im Buch gelesen. Niemals allein, immer zusammen. Wir haben dieses Buch von allen nur erdenklichen Bereichen heraus beleuchtet. Geografisch, physikalisch, literarisch, sozial und auch politisch. Und er hat den abschließenden Aufsatz genauso geschrieben. Der war so gut und hat bei den Lehrern einen solchen Eindruck hinterlassen, dass sie ihn öffentlich ausgehängt haben. Niemand in der Schule hatte Anstoß daran genommen, dass mein Sohn dieses Buch nie im Ganzen gelesen hat. Und der einzige Grund, weshalb ich das gemacht habe, war, dass ich weiß, wie er drauf ist. Weil ich weiß, wie ihn das unbearbeitet belastet hätte, weil ich weiß, dass es seine damals 12-jährige Seele zu sehr belastet hätte. Und das ist einfach meine verdammte Pflicht als Mutter. Ihn vor seelischen und körperlichen Schaden zu bewahren. Und er war ja nicht der Einzige, den das belastet hätte. Meine Freundin rief mich an, deren Tochter in dieselbe Klasse meines Sohnes geht. Sie las allein und weinte ganz furchtbar. 3 Tage schlief sie im Elternbett, weil sie Alpträume hatte usw. Es gab noch mehr dieser Kinder. Und das soll richtig sein? Bedürfnisorientiert? Ich lach mich tot. Es wird einfach nur in der großen Masse gedacht und gehandelt. Ich mache den Lehrern nicht mal einen Vorwurf, denn sie sind chronisch unterbesetzt und überhaupt haben sie zuviele Kinder in einer Klasse. Wie soll da bitte ein Mensch auf die Bedürfnisse eines Einzelnen eingehen? Geht gar nicht. Wir haben wirklich gute Lehrer, die ich sehr schätze. Trotzdem weiß ich, dass die Bedürfnisse einzelner eine riesen Herausforderung sind und es nicht dauerhaft zu schaffen ist. Nicht unter den bestehenden Umständen.
Also nochmal: Um hier wirklich eine Diskussion über Homeschooling zu führen, müsst ihr euch erst mal bewusst machen, was das eigentlich bedeutet. Es bedeutet nicht, dass Mutti am Küchentisch dasselbe tut, wie eben die Lehrerin im Klassenraum. Letztlich wird den Kindern dasselbe Wissen zur Verfügung gestellt, das stimmt, denn sie sollen und wollen meist auch, auf denselben Wissenstand kommen, wie ihre Mitschüler in der Schule. Aber sie lernen anders, m.M. nach effektiver, weil sie eben Umstände haben, die in einer Schule, in einer Klasse mit einer Stärke von 25-30 Kindern, gar nicht gegeben sein können.
Klar wird es immer Menschen geben, die ihre religiöse Überzeugung dann ungefiltert in die Köpfe ihrer Kinder pflanzen können, aber das tun sie auch, wenn die Kinder die Schule besuchen. Schuleintritt findet in der Regel mit 6/7 statt. Da sind 6/7 sehr prägende Jahre vorausgegangen, in denen das ungefiltert geschah. Schule wird daran nur sehr selten etwas ändern.
Im Übrigen gibt es „religiöse Spinner“, die durchaus ihren Glauben und die biblische Entstehungsgeschichte UND die Evolutionstheorie harmonisch unter einen Hut bekommen. Das beißt sich nämlich in keinster Weise und geht sehr gut Hand in Hand. Obwohl unser Sohn frei erzogen wurde, ich ihn in keinster Weise beeinflusst habe, was seinen Glauben oder Nichtglauben angeht, ist er heute, mit fast 16, tief in seinem Glauben verankert. Er hat sein Leben lang gefragt. Mich (evangelischer Christ) und seinen Papa (absolut ungläubiger Atheist). Wir haben ihm beide, unserer Überzeugung treu, geantwortet. Er bekam also zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema. Und er hat allein entschieden. Schule war da vollkommen außen vor. Das hat ihn in keinster Weise beeinflusst. Unser Sohn ist der, der sich im Religionsunterricht vor die gesamte Klasse stellt und offen zu seinem Glauben bekennt. Als Einziger, mal wieder. Er war auch der einzige, der keine Jugendweihe gemacht hat, sondern nur seine Konfirmation. Es gab noch eine Handvoll, die beides mitgemacht haben, aber es war seine Entscheidung, sich da eben rauszunehmen. Er war trotzdem da, denn die Klasse hatte ihn trotzdem eingeladen. Er war halt als Zuschauer beteiligt. Umgekehrt, war der Großteil der Klasse dann in der Kirche zu seiner Konfirmation. Die hatte er eingeladen und sie kamen als Zuschauer.
Seine Freunde und sozialen Kontakte hat er im Übrigen alle außerhalb seiner Klasse. Es gibt nicht ein Kind in seiner Klasse, welches er seinen Freund nennt. Er hat einen guten Stand, ist angesehen und wird oft um Rat gefragt. Wenigstens das hat sich am Gymnasium gelegt, dass man für Wissen dumm gemacht wird. Das passiert in dieser Klasse zum Glück nicht, denn sie sind alle extrem ehrgeizig. (schlechtester Durchschnitt der Klasse zum Endjahr Klasse 8 war 3,25… also wirklich kein schlechtes Zeugnis, da haben wir Glück gehabt, da gelandet zu sein. Aber das ist eine Ausnahmeklasse an der Schule.) Aber Freunde… die befinden sich alle außerhalb seiner Klasse. Einige gehen auf seine Schule, sind aber minimum 1,5 Jahre älter, als er. Die meisten gehen auf andere Schulen. Aber alle sind iwie anders, alle gehen nur deswegen zur Schule, weil sie es müssen. Alle freuen sich aufs Studium und gemeinsam schauen sie sich schon jetzt Städte aus, wo eine Uni, oder mehrere Unis existieren, die all ihre Berufswünsche unter einen Hut bekommt, damit sie eben zusammenbleiben können und z. Bsp. eine WG gründen können. So tiefgehend ist das schon…. Schule hat mit diesen Kontakten absolut GAR NICHTS zu tun gehabt. Sie kennen sich aus der jungen Gemeinde, aus ihren AG´s und/oder übers Internet, weil sie in denselben Foren stöbern und gemeinsame Interessen haben. Also Schulpflicht der sozialen Kontakte wegen, damit die armen HS nicht zu Hause verkümmern und sich isolieren, ist der lächerlichste Grund, der gern genannt wird. Mein eigener Freundeskreis besteht übrigens ausnahmslos aus Menschen, mit denen ich NICHT zur Schule gegangen bin.
LG Zaubi
Irgendwie habe ich den Eindruck, ihr versteht gar nicht, was HS wirklich bedeutet. Es geht nicht darum, dass ausschließlich und nur die Eltern den Stoff vermitteln. Man kann sich ja Hilfe holen. Ich hätte das gemacht. Es gibt eine Internetschule http://www.clonlara.de/ DAS wäre bspw. meine Wahl gewesen.
Die meisten Eltern, die sich für HS entscheiden, tun das aus einem gut überlegten Grund heraus. Und sie werden alles dafür tun, um ihren Kindern das Wissen zu vermitteln, was der Lehrplan erfordert. Oftmals noch weit darüber hinaus und das tue ich z. Bsp. trotz Schule, denn die Schule bietet meinem Sohn gar nicht genug Input, wie er nunmal braucht. Schule ist das notwendige Muss, das was am Nachmittag stattfindet ist die freiwillige und vor allem geliebte Kür. Beispiele, wie die 12 Stämme z. Bsp. sind ja nun eher unwahrscheinlich mitten in Deutschland. Die Amish finde ich z. Bsp. gar nicht so schlimm, zwar noch sehr altbacken und traditionell, aber nicht verwerflich.
Die meisten HS Kinder werden wohl eher die anders Denkenden sein. Die hochbegabten, die hochsensiblen, die besonders ängstlichen, die Kinder, die eine Form einer Behinderung haben, und deren Schulweg einfach eine Zumutung ist (ich habe da von einer Familie erfahren, dass ihre blinde Tochter tgl. minimum 3 Stunden Schulweg tgl. zurücklegen muss, um in eine Blindenschule zu gehen, die Eltern hatten einen Privatlehrer, sie hätten ihn bezahlt, das war einfach überflüssig… aber nein: Schulpflicht/-zwang- ohne Rücksicht auf Verluste) Und ja, man kann versuchen, sein Kind auf Biegen und Brechen zu integrieren, aber hat mal irgendwer von euch dabei an die Kinder gedacht? Bei uns ist das trotz Unterstützung einer Familientherapeutin und der Kinderpsychologin nur mit gaaaaanz viel Geduld und bescheuerterweise irgendwann mit dem Einsatz eines kleinen Psychopharmakas gelungen. Und das soll richtig sein? Es hätte theoretisch auch einen einfacheren, besseren und vor allem gesünderen Weg gegeben. Diese Entscheidung durfte ich als Mutter aber nicht treffen. Es ging bei uns nie um irgendwelche religiösen Ansätze oder anderes. Es ging bei uns immer nur um das Seelenheil meines Kindes. Und selbst die Kinderpsychiaterin hat gesagt, dass es eigentlich Quatsch ist, ihm jetzt Medikamente zu verabreichen, denn er ist nicht krank, nur anders. Hochbegabt, hochsensibel, gepaart mit einer Angststörung, die er in der Schule entwickelt hat. Einer Montessorischule im Übrigen. Pah. Das war die schlimmste Entscheidung, die ich treffen konnte, aber die einzige Schule, die nicht gleich davon anfing: Ja, wenn er aber nicht kommen will, dann muss er in die Psychiatrie.
Und Obsidian: Ich habe mein ängstliches und übersensibles Kind das Buch „Die Wolke“ nicht allein lesen lassen. Ich habe es vorher gelesen, umgeschrieben und ihm meinen Ausdruck gegeben. Einzelne Passagen haben wir direkt im Buch gelesen. Niemals allein, immer zusammen. Wir haben dieses Buch von allen nur erdenklichen Bereichen heraus beleuchtet. Geografisch, physikalisch, literarisch, sozial und auch politisch. Und er hat den abschließenden Aufsatz genauso geschrieben. Der war so gut und hat bei den Lehrern einen solchen Eindruck hinterlassen, dass sie ihn öffentlich ausgehängt haben. Niemand in der Schule hatte Anstoß daran genommen, dass mein Sohn dieses Buch nie im Ganzen gelesen hat. Und der einzige Grund, weshalb ich das gemacht habe, war, dass ich weiß, wie er drauf ist. Weil ich weiß, wie ihn das unbearbeitet belastet hätte, weil ich weiß, dass es seine damals 12-jährige Seele zu sehr belastet hätte. Und das ist einfach meine verdammte Pflicht als Mutter. Ihn vor seelischen und körperlichen Schaden zu bewahren. Und er war ja nicht der Einzige, den das belastet hätte. Meine Freundin rief mich an, deren Tochter in dieselbe Klasse meines Sohnes geht. Sie las allein und weinte ganz furchtbar. 3 Tage schlief sie im Elternbett, weil sie Alpträume hatte usw. Es gab noch mehr dieser Kinder. Und das soll richtig sein? Bedürfnisorientiert? Ich lach mich tot. Es wird einfach nur in der großen Masse gedacht und gehandelt. Ich mache den Lehrern nicht mal einen Vorwurf, denn sie sind chronisch unterbesetzt und überhaupt haben sie zuviele Kinder in einer Klasse. Wie soll da bitte ein Mensch auf die Bedürfnisse eines Einzelnen eingehen? Geht gar nicht. Wir haben wirklich gute Lehrer, die ich sehr schätze. Trotzdem weiß ich, dass die Bedürfnisse einzelner eine riesen Herausforderung sind und es nicht dauerhaft zu schaffen ist. Nicht unter den bestehenden Umständen.
Also nochmal: Um hier wirklich eine Diskussion über Homeschooling zu führen, müsst ihr euch erst mal bewusst machen, was das eigentlich bedeutet. Es bedeutet nicht, dass Mutti am Küchentisch dasselbe tut, wie eben die Lehrerin im Klassenraum. Letztlich wird den Kindern dasselbe Wissen zur Verfügung gestellt, das stimmt, denn sie sollen und wollen meist auch, auf denselben Wissenstand kommen, wie ihre Mitschüler in der Schule. Aber sie lernen anders, m.M. nach effektiver, weil sie eben Umstände haben, die in einer Schule, in einer Klasse mit einer Stärke von 25-30 Kindern, gar nicht gegeben sein können.
Klar wird es immer Menschen geben, die ihre religiöse Überzeugung dann ungefiltert in die Köpfe ihrer Kinder pflanzen können, aber das tun sie auch, wenn die Kinder die Schule besuchen. Schuleintritt findet in der Regel mit 6/7 statt. Da sind 6/7 sehr prägende Jahre vorausgegangen, in denen das ungefiltert geschah. Schule wird daran nur sehr selten etwas ändern.
Im Übrigen gibt es „religiöse Spinner“, die durchaus ihren Glauben und die biblische Entstehungsgeschichte UND die Evolutionstheorie harmonisch unter einen Hut bekommen. Das beißt sich nämlich in keinster Weise und geht sehr gut Hand in Hand. Obwohl unser Sohn frei erzogen wurde, ich ihn in keinster Weise beeinflusst habe, was seinen Glauben oder Nichtglauben angeht, ist er heute, mit fast 16, tief in seinem Glauben verankert. Er hat sein Leben lang gefragt. Mich (evangelischer Christ) und seinen Papa (absolut ungläubiger Atheist). Wir haben ihm beide, unserer Überzeugung treu, geantwortet. Er bekam also zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema. Und er hat allein entschieden. Schule war da vollkommen außen vor. Das hat ihn in keinster Weise beeinflusst. Unser Sohn ist der, der sich im Religionsunterricht vor die gesamte Klasse stellt und offen zu seinem Glauben bekennt. Als Einziger, mal wieder. Er war auch der einzige, der keine Jugendweihe gemacht hat, sondern nur seine Konfirmation. Es gab noch eine Handvoll, die beides mitgemacht haben, aber es war seine Entscheidung, sich da eben rauszunehmen. Er war trotzdem da, denn die Klasse hatte ihn trotzdem eingeladen. Er war halt als Zuschauer beteiligt. Umgekehrt, war der Großteil der Klasse dann in der Kirche zu seiner Konfirmation. Die hatte er eingeladen und sie kamen als Zuschauer.
Seine Freunde und sozialen Kontakte hat er im Übrigen alle außerhalb seiner Klasse. Es gibt nicht ein Kind in seiner Klasse, welches er seinen Freund nennt. Er hat einen guten Stand, ist angesehen und wird oft um Rat gefragt. Wenigstens das hat sich am Gymnasium gelegt, dass man für Wissen dumm gemacht wird. Das passiert in dieser Klasse zum Glück nicht, denn sie sind alle extrem ehrgeizig. (schlechtester Durchschnitt der Klasse zum Endjahr Klasse 8 war 3,25… also wirklich kein schlechtes Zeugnis, da haben wir Glück gehabt, da gelandet zu sein. Aber das ist eine Ausnahmeklasse an der Schule.) Aber Freunde… die befinden sich alle außerhalb seiner Klasse. Einige gehen auf seine Schule, sind aber minimum 1,5 Jahre älter, als er. Die meisten gehen auf andere Schulen. Aber alle sind iwie anders, alle gehen nur deswegen zur Schule, weil sie es müssen. Alle freuen sich aufs Studium und gemeinsam schauen sie sich schon jetzt Städte aus, wo eine Uni, oder mehrere Unis existieren, die all ihre Berufswünsche unter einen Hut bekommt, damit sie eben zusammenbleiben können und z. Bsp. eine WG gründen können. So tiefgehend ist das schon…. Schule hat mit diesen Kontakten absolut GAR NICHTS zu tun gehabt. Sie kennen sich aus der jungen Gemeinde, aus ihren AG´s und/oder übers Internet, weil sie in denselben Foren stöbern und gemeinsame Interessen haben. Also Schulpflicht der sozialen Kontakte wegen, damit die armen HS nicht zu Hause verkümmern und sich isolieren, ist der lächerlichste Grund, der gern genannt wird. Mein eigener Freundeskreis besteht übrigens ausnahmslos aus Menschen, mit denen ich NICHT zur Schule gegangen bin.
LG Zaubi
25.08.2015 14:05
Ah richtig "Die Wolke" war es. Danke für die Antwort.
Ich enthalte mich weiterhin einer endgültigen Meinung.
Ich enthalte mich weiterhin einer endgültigen Meinung.
25.08.2015 16:17
Ich habe bisher wenig Statistiken gefunden, wer warum homeschoolt, aber die wenigen Zahlen (überwiegend aus den USA) deuten glasklar auf eine Mehrheit hin, die eben nicht für die Kinder handelt, sondern für die Überzeugung. Fast die Hälfte (die Zahlen waren sehr unterschiedlich nach Ländern und Erhebungen; ich klicke mich aber weiter durch, ob ich noch was Fundierteres finde) macht es aus religiösen Gründen, über 10% wegen Negierung einiger schulischer Inhalte.
Dagegen sind die Zahlen im Bereich Mobbing, Spezielle Bedürfnisse, usw. durchgängig unter 10%.
Klar geben alle an, dass sie ihren Kindern zu Hause die bessere Bildung verschaffen können, aber so wie ich das gelesen habe, ist das für die Wenigsten der eigentliche Beweggrund.
Clonlara finde ich - allerdings nach eher oberflächlicher Beschäftigung damit - vom Konzept her zu anthroposophisch. Es wird für mich persönlich erschreckend wenig zwischen wissenschaftichem und spirituellem Denken differenziert. Vielleicht bestätigt sich der Eindruck bei näherem Hinsehen nicht, daher lasse ich mich gern von jemandem, der sich besser auskennt, korrigieren.
Aber nach Erstkontakt mit dem Konzept haben mir schon die Schlupflöcher für Fundamentalisten und Verschwörungstheoretiker jeder Fasson förmlich entgegengewunken.
Aber ich kann verstehen, dass du dich für Clonlara entschieden hättest. Die haben immerhin ein anständiges Hochbegabtenprogramm, was man von Regelschulen nur in absoluten Ausnahmefällen erwarten kann.
Noch zu den Montessorischulen:
Die würde ich weder positiv noch negativ über einen Kamm scheren, dazu sind sie viel zu verschieden. Einige davon sind sehr gut, andere gar nicht.
Dagegen sind die Zahlen im Bereich Mobbing, Spezielle Bedürfnisse, usw. durchgängig unter 10%.
Klar geben alle an, dass sie ihren Kindern zu Hause die bessere Bildung verschaffen können, aber so wie ich das gelesen habe, ist das für die Wenigsten der eigentliche Beweggrund.
Clonlara finde ich - allerdings nach eher oberflächlicher Beschäftigung damit - vom Konzept her zu anthroposophisch. Es wird für mich persönlich erschreckend wenig zwischen wissenschaftichem und spirituellem Denken differenziert. Vielleicht bestätigt sich der Eindruck bei näherem Hinsehen nicht, daher lasse ich mich gern von jemandem, der sich besser auskennt, korrigieren.
Aber nach Erstkontakt mit dem Konzept haben mir schon die Schlupflöcher für Fundamentalisten und Verschwörungstheoretiker jeder Fasson förmlich entgegengewunken.
Aber ich kann verstehen, dass du dich für Clonlara entschieden hättest. Die haben immerhin ein anständiges Hochbegabtenprogramm, was man von Regelschulen nur in absoluten Ausnahmefällen erwarten kann.
Noch zu den Montessorischulen:
Die würde ich weder positiv noch negativ über einen Kamm scheren, dazu sind sie viel zu verschieden. Einige davon sind sehr gut, andere gar nicht.
25.08.2015 20:12
Zaubi,
du erzählst wie du es gemacht hättest.Das ist dann deine Art von HS.
Und Herr Kunz von nebenan macht es wieder anders.....und das genau finde ich nicht gut beim HS.
Und ich erwähne es nochmals.....nicht jedes Kind ist Hochbegabt,Sensibel ect. dessen Eltern HS bevorzugen würden.Ich unterstelle einigen Befürwortern andere Gründe.Bei denen das Kind nur sehr wenig berücksichtigt wird.Und da fehlt dann die Kontrolle.
du erzählst wie du es gemacht hättest.Das ist dann deine Art von HS.
Und Herr Kunz von nebenan macht es wieder anders.....und das genau finde ich nicht gut beim HS.
Und ich erwähne es nochmals.....nicht jedes Kind ist Hochbegabt,Sensibel ect. dessen Eltern HS bevorzugen würden.Ich unterstelle einigen Befürwortern andere Gründe.Bei denen das Kind nur sehr wenig berücksichtigt wird.Und da fehlt dann die Kontrolle.
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