Mütter- und Schwangerenforum

Homeschooling - Diskussion

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zuckerlie
15684 Beiträge
24.08.2015 13:08
Zitat von silbermarie:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von silbermarie:

Zitat von zuckerlie:

...


Das war eigentlich überall so. Streber waren uncool.
Ich komm halt nicht aus Zuckerwattehausen


Hm, ich finde das schade für Dich, aber bei uns wars halt so. Naja, von Zuckerwatte war hier keine Rede, sondern vom anderen Ende des Spektrums. Und ich weiß jetzt nicht wo Berlin Zuckerwattehausen ist. Bei uns an der Schule gabs trotzdem Gründe anzuecken, keine Sorge. Aber am Wissen lags nicht


Der Bayer in mir sagt gerade: Pffff, Preißn


Wenn die Bayern so zum Wissen stehen...
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 13:14
Zitat von Viala:

Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Zitat von Marf:

...

Muss man?
Also ich bin ein fan davon, immer mal woanders reinzuschnuppern... zu probieren quasi... vielleicht gefällt mir ja, Fußball zu spielen? (tut es nicht ) vielleicht ist aber auch Rugby meins? debattiere ich gern?...
ausprobieren.. aber wenn es mir nicht gut tut (ich weiß ja nicht, wie es bei normalsensitiven ist... aber ich bekomme recht fix zu spüren, ob mir ein Umfeld gut tut oder nicht ), warum sollte ich dann dabei bleiben?
Ich bleibe ja auch nicht in einem Job, der mir z.B. eine Gastritis beschert sondern suche mir dann was neues. Und ich renne doch nicht der vermeintlichen Freundin nach, die mich immer hängen lässt... oder dem Partner, der mich geschlagen hat?
Warum sollte ich etwas, was mir spürbar nicht gut tut länger als nötig mitmachen? Das macht doch keinen sinn

Ich reiß mir jetzt gerade auch den A... auf, dass der Verlag meiner Mutter was wird... weil ich da mit Menschen arbeiten kann, die mehrheitlich gut für mich sind... und spare, damit ich nienienie wieder in ein Büro muss, in der die leute nicht gut zueinander sind...

Ja,muss man.Wie sonst könntest du sonst herausfinden was dir guttut?
Und ohne Input von Aussen,also wirklich aus allen Richtungen,kann ich keine Erfahrung sammeln. Dafür muss es mir aber zugänglich sein.Und bin ich 'nur' Zuhause ,oder die Eltern finden es eh unwürdig,geht das ja schlecht.
Ich sag jetzt nicht das HS'ler abgekapselt sind.Aber ich glaube das ihnen auch vieles entgeht.
Ich schrieb ja, dass Probieren imho wichtig ist...
aber wenn ich schon merke, dass es mir nicht gut tut, warum dabei bleiben?
Meine Mutter sagte mir mal: "Irgendwann hast du eben nicht mehr gesungen, als du heim kamst" (oder so in etwa)... sie weiß bis heute nicht, welche Ausmaßen das alles damals hatte... aber da frage ich mich, ob es auf krampf dennoch weitergehen muss... obwohl das Kind sichtlich leidet?

Nein,sicherlich nicht.Bei meiner Tochter zeigte sich das ja auch schnell.Ab da habe ich gehandelt.Aber eben in dem Rahmen der im Moment gegeben ist und ohne wildromantische Ideen.
Wäre es von vorneherein andrs gewesen hätten wir ja nie reagieren müssen.
Man erkennt ja erst in der Situation ob es passt oder nicht.Das schließt eine Wahl nicht aus.Diese Wahl haben wir aber nicht.
Ich fände auch eine absolute freie Wahl falsch.Es sollten Vorgaben bestehen,einfach um faire und qualitativ gleichwertige Bildung zu vermitteln.Durch Leute die das können.
Den auch da sehe ich Probleme.Nicht jeder kann lehren,auch wenn er das annimmt.
24.08.2015 13:24
Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

...

Ja,muss man.Wie sonst könntest du sonst herausfinden was dir guttut?
Und ohne Input von Aussen,also wirklich aus allen Richtungen,kann ich keine Erfahrung sammeln. Dafür muss es mir aber zugänglich sein.Und bin ich 'nur' Zuhause ,oder die Eltern finden es eh unwürdig,geht das ja schlecht.
Ich sag jetzt nicht das HS'ler abgekapselt sind.Aber ich glaube das ihnen auch vieles entgeht.
Ich schrieb ja, dass Probieren imho wichtig ist...
aber wenn ich schon merke, dass es mir nicht gut tut, warum dabei bleiben?
Meine Mutter sagte mir mal: "Irgendwann hast du eben nicht mehr gesungen, als du heim kamst" (oder so in etwa)... sie weiß bis heute nicht, welche Ausmaßen das alles damals hatte... aber da frage ich mich, ob es auf krampf dennoch weitergehen muss... obwohl das Kind sichtlich leidet?

Nein,sicherlich nicht.Bei meiner Tochter zeigte sich das ja auch schnell.Ab da habe ich gehandelt.Aber eben in dem Rahmen der im Moment gegeben ist und ohne wildromantische Ideen.
Wäre es von vorneherein andrs gewesen hätten wir ja nie reagieren müssen.
Man erkennt ja erst in der Situation ob es passt oder nicht.Das schließt eine Wahl nicht aus.Diese Wahl haben wir aber nicht.
Ich fände auch eine absolute freie Wahl falsch.Es sollten Vorgaben bestehen,einfach um faire und qualitativ gleichwertige Bildung zu vermitteln.Durch Leute die das können.
Den auch da sehe ich Probleme.Nicht jeder kann lehren,auch wenn er das annimmt.
Naja, entsprechende Kontrollen und Vorgaben gäbe es ja eh...
davon gehe ich fest aus... und ebenso gehe ich bisher davon aus, dass die, die das in Anspruch nehmen vornehmlich kinder sind, die mit dem lernen ohne schule klarkämen bzw. keine andere Möglichkeit haben... und dass das eben keiner "aus jux und dollerei" macht

Das Problem bei uns ist, das Hochsensibilität... selbst wenn sie "Probleme" bereitet, keine Krankheit ist. Es gibt keine Mediamente, Therapien oder ähnliches... man kann damit "nur" entsprechend umgehen... und die frage ist, ob alle Lehrer das hinbekommen bzw. was man machen kann, wenn sie es nicht tun...
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 13:33
Das meinte ich damit,Via....das man gezielt auf die Bedürfnisse der Kinder eingeht.Und das erreicht man durch eine Bildungspflicht.Den das erfordert viel Engagement seitens der Lehrer.Und es werden dann die Lehrer ,die dies Leisten WOLLEN und nicht Hinz und Kunz.
Solche Lehrer sortieren unbequeme Kinder nicht aus,sondern werden geduldig und motiviert mit ihnen umgehen.
Eine Schulpflicht fordert das ja nicht.Ist aber die Bildung und somit auch die Qualität des Lehrers im Mittelpunkt ändert sich das von alleine.
HS zu fordern,um der jetzigen Schulpflicht aus dem Weg zu gehen ,formt nur ein weiteres System.Das dazu noch schlecht kontrollierbar ist.
24.08.2015 13:36
Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will
ice.tea
3903 Beiträge
24.08.2015 13:48
Zitat von Viala:

Zitat von Viala:

Zitat von Mamota:

Zitat von Viala:

...


Die Gegenfrage ist: Woran würdest du heute arbeiten, wenn du völlig andere Erfahrungen gemacht hättest? Wäre wirklich alles besser oder hättest du dafür andere Baustellen?

Hättest du vielleicht andere Dinge verdrängt oder nie gelernt? Hätten deine Sanftmütigkeit und Empathie in diesem Maße ausreifen können?

Allerdings ist das auch kein Argument pro Schule. Ich finde nämlich mitnichten, dass Kinder erleben sollten, was du erlebt hast. Ich wollte das nur mal eben in den Raum werfen.

Nun, ich hätte meine Emotionen nicht unterdrücken müssen, wenn ich dafür nicht immer wieder in der schule fertig gemacht worden wäre...
außerhalb der schule bin ich nicht in dem ausmaß angegangen worden... man hat mir zugehört, wenn ich etwas zu sagen hatte und hat mich vor allem ernst genommen...
so habe ich nur gelernt, dass Gefühle wehtun... und tun die es nicht, dann tun dir andere weh, die deine Gefühle lustig finden...
Ich habe in der schule gelernt, dass ich irgendwie falsche Interessen habe... falsche musik, falsche filme, falsche Hobbys...
und ich habe schon in der Grundschule gelernt, dass wissen und können nichts wert ist, wenn es grad nicht gefragt ist...
irgendwann habe ich dafür gelernt, wie die Systeme laufen... und wie viel ich machen muss, um ohne stress durchzurutschen... hat dann für ein Abi mit 3,6 gereicht... aber nicht mehr fürs Studium...

Achja nachtrag:
Meine Sanftmütigkeit kehrte erst Jahre nach dem Abi zurück... nachdem mein Mann mich wieder aufgebaut und ich mich der Spiritualität zugewandt habe... Vergebung war da der Schlüssel...
bevor das der fall war, war ich voller Wut und Hass... und hätte so manchem ehemaligen Klassenkameraden gerne werweißwas angetan...
auch meine Empathie habe ich mir nach der Schulzeit erst langsam wieder zugänglich gemacht, die war dahin...
also ja, die wären eher sogar noch stärker ausgeprägt, vermute ich


Darf ich fragen, was so schlimm für dich war in der Schule also was dir passiert ist?
24.08.2015 14:05
Zitat von ice.tea:

Zitat von Viala:

Zitat von Viala:

Zitat von Mamota:

...

Nun, ich hätte meine Emotionen nicht unterdrücken müssen, wenn ich dafür nicht immer wieder in der schule fertig gemacht worden wäre...
außerhalb der schule bin ich nicht in dem ausmaß angegangen worden... man hat mir zugehört, wenn ich etwas zu sagen hatte und hat mich vor allem ernst genommen...
so habe ich nur gelernt, dass Gefühle wehtun... und tun die es nicht, dann tun dir andere weh, die deine Gefühle lustig finden...
Ich habe in der schule gelernt, dass ich irgendwie falsche Interessen habe... falsche musik, falsche filme, falsche Hobbys...
und ich habe schon in der Grundschule gelernt, dass wissen und können nichts wert ist, wenn es grad nicht gefragt ist...
irgendwann habe ich dafür gelernt, wie die Systeme laufen... und wie viel ich machen muss, um ohne stress durchzurutschen... hat dann für ein Abi mit 3,6 gereicht... aber nicht mehr fürs Studium...

Achja nachtrag:
Meine Sanftmütigkeit kehrte erst Jahre nach dem Abi zurück... nachdem mein Mann mich wieder aufgebaut und ich mich der Spiritualität zugewandt habe... Vergebung war da der Schlüssel...
bevor das der fall war, war ich voller Wut und Hass... und hätte so manchem ehemaligen Klassenkameraden gerne werweißwas angetan...
auch meine Empathie habe ich mir nach der Schulzeit erst langsam wieder zugänglich gemacht, die war dahin...
also ja, die wären eher sogar noch stärker ausgeprägt, vermute ich


Darf ich fragen, was so schlimm für dich war in der Schule also was dir passiert ist?
Hm... es wurde zb der gesamte Klassenraum verwüstet und die klasse behauptete fast geschlossen, ich wäre es gewesen...
in der 2 klasse saßen 2 jungs auf mir... einer hat mich festgehalten, einer hat mich gewürgt...
Ich wurde geschubst, beworfen, beschimpft, es wurden witze gerissen, dinge weggenommen...
Im Sport wurde ich ausgegrenz und von der Lehrerin, als ich aufgelöst die halle verließ, noch zurechtgewiesen, dass ich das aber nicht bringen könne, einfach rauszugehen...
und noch mehr... so einiges habe ich verdrängt...
Tanzbär
13615 Beiträge
24.08.2015 14:05
Zitat von Marf:

@Tanzbär,
ich sehe viele die sich sehr quälen für ihr Abi.Und danach gehen sie in Berufe die auch ohne diese Schufterrei zugänglich sind.
Da ist oft das Elternhaus ,das viel Druck macht.
Ich hab hier neben mir einen Gymnasiumkanidat sitzen.Wenn er so weitr macht wird es ihm leichtfallen.Ausser seine Faulheit artet aus.Dann soll er.....dann bin ich Stolz .Jedoch genauso bin icb stolz wenn er kein Abi macht.
Viele Berufe werden,bis dieses Abi aktuell wird,andere Anforderungen haben.Und es werden neue Berufszweige entstehen....die sicherlich auch per Quereinstieg ergreifbar sind.Solange die Kinder in ihrem Leben Zufriedenheit erfahren durch ihr Tun !

Da hast du mir was voraus

Ich wäre nicht stolz auf meinen Sohn, wenn er aus Faulheit kein Abi macht und deswegen nicht seinem gewünschten Beruf nachgehen kann. Mag sein, dass sich innerhalb der nächsten 10 Jahre irgendwas an dem Schulsystem, den Abschlüssen oder den Berufszweigen ändert, aber das schaue ich dann, wenn es soweit ist.

Ich sehe es einfach nur gerade an meinem Bruder: Er ist definitiv nicht dumm - ganz im Gegenteil -, hat aber absolut keine Lust auf Schule und schlawiniert sich durchs Leben. Leider (oder Gott seid Dank? ) ist er im englischen Schulsystem, sodass er seine Abiprüfungen über Jahre hinweg machen kann, wenn er möchte. Wenn er mein Sohn wäre, hätte dieses Verhalten auf jeden Fall Konsequenzen. Meine Eltern sehen das entspannter.
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 14:17
Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.
zuckerlie
15684 Beiträge
24.08.2015 14:21
Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.


Das fände ich auch gut Marf Aber da muss was bei den Klassenstärken passieren. Bei 30 Schülern ist die Binnendifferenzierung echt fast ein Ding der Unmöglichkeit...
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 14:22
Zitat von Tanzbär:

Zitat von Marf:

@Tanzbär,
ich sehe viele die sich sehr quälen für ihr Abi.Und danach gehen sie in Berufe die auch ohne diese Schufterrei zugänglich sind.
Da ist oft das Elternhaus ,das viel Druck macht.
Ich hab hier neben mir einen Gymnasiumkanidat sitzen.Wenn er so weitr macht wird es ihm leichtfallen.Ausser seine Faulheit artet aus.Dann soll er.....dann bin ich Stolz .Jedoch genauso bin icb stolz wenn er kein Abi macht.
Viele Berufe werden,bis dieses Abi aktuell wird,andere Anforderungen haben.Und es werden neue Berufszweige entstehen....die sicherlich auch per Quereinstieg ergreifbar sind.Solange die Kinder in ihrem Leben Zufriedenheit erfahren durch ihr Tun !

Da hast du mir was voraus

Ich wäre nicht stolz auf meinen Sohn, wenn er aus Faulheit kein Abi macht und deswegen nicht seinem gewünschten Beruf nachgehen kann. Mag sein, dass sich innerhalb der nächsten 10 Jahre irgendwas an dem Schulsystem, den Abschlüssen oder den Berufszweigen ändert, aber das schaue ich dann, wenn es soweit ist.

Ich sehe es einfach nur gerade an meinem Bruder: Er ist definitiv nicht dumm - ganz im Gegenteil -, hat aber absolut keine Lust auf Schule und schlawiniert sich durchs Leben. Leider (oder Gott seid Dank? ) ist er im englischen Schulsystem, sodass er seine Abiprüfungen über Jahre hinweg machen kann, wenn er möchte. Wenn er mein Sohn wäre, hätte dieses Verhalten auf jeden Fall Konsequenzen. Meine Eltern sehen das entspannter.

Neee,ich bin nicht stolz wenn er faul ist und deswegen in der Schule nicht alles ausschöpft!
Das würde ich nicht akzeptieren weil es einfach schade ist sich so zu vergeuden.
Ich meinte...wenn er es schafft und Abi macht, wäre ich stolz.Wenn er es aber nicht packt,trotz Mühe....dann wäre ich auch stolz.Er hat es zumindest versucht.
24.08.2015 14:24
Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.
Naja... in die MEthode hab ich nicht viel vertrauen... eben weil ich von totalen Minderheiten ausgehe... wenn 98% der klasse super Leistungen bringen, einer aber nicht... dann kann das doch unmöglich am Lehrer liegen... oder wenn die Leistungen der klinder alle nicht so pralle sind, dafür die kinder aber glücklich, dann haben die kinder zwar viel davon, aber das ziel ist nicht erreicht...
da finde ich es leichter, die heimschüler, die sich offiziell dafür eben eingetragen haben, anhand von lernstandkontrollen zu prüfen...
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 14:28
Zitat von zuckerlie:

Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.


Das fände ich auch gut Marf Aber da muss was bei den Klassenstärken passieren. Bei 30 Schülern ist die Binnendifferenzierung echt fast ein Ding der Unmöglichkeit...

Und wenn man mit mehreren Lehrern arbeitet pro Klasse? Bei den Inklusionskindern ist das schon der Fall und klappt sehr gut.Selbst die anderen Kinder wäre das oft eine Hilfe.
Dazu noch mehr Zeit....es wäre auch gut wenn es monatliche Portfolios gäbe....den dafür muss sich der Lehrer mit jedem Einzelnen beschäftigen. Was natürlich auch ein mehr an Elternmitarbeit erfordern würde wenn man 1x im Mknat zu ejnem Gespräch muss. Aber so wäre man immer auf dem aktuellen Stand und könnte sofort reagieren,jede Seite.
Marf
29914 Beiträge
24.08.2015 14:32
Zitat von Viala:

Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.
Naja... in die MEthode hab ich nicht viel vertrauen... eben weil ich von totalen Minderheiten ausgehe... wenn 98% der klasse super Leistungen bringen, einer aber nicht... dann kann das doch unmöglich am Lehrer liegen... oder wenn die Leistungen der klinder alle nicht so pralle sind, dafür die kinder aber glücklich, dann haben die kinder zwar viel davon, aber das ziel ist nicht erreicht...
da finde ich es leichter, die heimschüler, die sich offiziell dafür eben eingetragen haben, anhand von lernstandkontrollen zu prüfen...

Und was wäre dann anders?
Icb mein,es wäre dann nur der Ort der sich ändert.Das Prinzip nicht.
Und was wenn die Leistung nicht ausreicht? Wie wird das dann aufgefangen und durch wen?
24.08.2015 14:38
Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Zitat von Marf:

Zitat von Viala:

Wieso schlecht kontrollierbar? Es gibt reichlich kontrollmöglichkeiten und genügend länder, von denen man lernen kann, wie es geht
Da finde ich eine wirklich gute kontrolle der Lehrer, ob sie eine Bildungspflicht umsetzen, deutlich schwerer... bzw. kann mir nichtmal vorstellen, wie man das umsetzen will

Puh...ich tu mir schwer bei diesen Vergleichen.Nicht nur bei diesem Thema.Kann man wirklich z.B. Frankreich mit uns ,in dieser Hinsicht,vergleichen? Oder mit Österreich. Und warum soll es für uns gut sein? Nur weil wir es nicht haben...?
..ich gehe immer gerne von den hiesigen Gegebenheiten aus und was man daraus machen kann.Und was von uns akzeptiert werden würde.
Der Lehrer wird über den Bildungsstand seiner Schüler kontrolliert.
Das würde die Rollen quasi umkehren.Und nicht nur der Schüler muss sich dann durch eine Leistung beweisen sondern auch der Lehrkörper.Das die Schüler viel mitnehmen zwingt den Lehrer,also das ganze Bildungswesen,sich auf jeden einzelnen einzulassen und seine Bedürfnisse zu akzeptieren.Und dann ist es egal ob ein Kind leicht o.langsam lernt,es ADHS hat,Autist ist,blind oder eben Hochsensibel.
Da am Ende der Bildungsstand ausschlaggebend ist und nicht die Anwesenheit. Es würde auch das Bulimielernen verhindern.
Naja... in die MEthode hab ich nicht viel vertrauen... eben weil ich von totalen Minderheiten ausgehe... wenn 98% der klasse super Leistungen bringen, einer aber nicht... dann kann das doch unmöglich am Lehrer liegen... oder wenn die Leistungen der klinder alle nicht so pralle sind, dafür die kinder aber glücklich, dann haben die kinder zwar viel davon, aber das ziel ist nicht erreicht...
da finde ich es leichter, die heimschüler, die sich offiziell dafür eben eingetragen haben, anhand von lernstandkontrollen zu prüfen...

Und was wäre dann anders?
Icb mein,es wäre dann nur der Ort der sich ändert.Das Prinzip nicht.
Und was wenn die Leistung nicht ausreicht? Wie wird das dann aufgefangen und durch wen?

Dass die Personen, die das wissen vermitteln bzw. mit denen man lernt, um die Besonderheit des kindes wissen und es respektieren?
im prinzip ist es ein anderer Betrachtungswinkel... bei deiner Idee ist das wissen gesichert und man schaut, ob der Lehrer sich auf die Bedürfnisse einlässt (wobei ich nicht sehe, wie das ohne riesen Mehraufwand getestet werden sollte...) und bei mir ist die bedürfnisorientierung gesichert und das vermittelte wissen wird geprüft...

wenn außerhalb der schule nicht die gesetzten ziele erreicht werden, muss man eben wieder in die schule. im prinzip ganz simpel... man bekommt eine Chance... versemmelt man sie, muss man eben den standardweg nehmen... (und wenn jemand sich für homeschooling entscheidet, dem es ein wirkliches Bedürfnis ist und der nicht nur sein Kind daheim behalten will, wird diese Person sich dahinterklemmen...)
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