Homeschooling - Diskussion
24.08.2015 11:06
Viala cooles Thema. Ich habe selbst gerade meinen 7 jährigen Sohn krank zu Hause ( hat ansteckende Bakterien, es geht ihm aber gut) und wir haben letzte Woche soviel deutsch gelernt und es hat ihm soviel Spaß gemacht, dass er am liebsten immer zu Hause lernen würde....
Deshalb bin ich auch gerade im Thema, dass es ja in Deutschland eigentlich nicht möglich ist, sein Kind selbst zu unterrichten.
Generell finde ich das auch gar nicht verkehrt, da ich vor allem auch die sozialen Kontakte in der Schule für wichtig halte.
Aber es sollte Ausnahmen geben. Gerade, wo sich alle Schulen und Pädagogen das individuelle Lernen groß auf die Fahne schreiben, sollte vor allem das Schulsystem viel individueller werden.
Mein Sohn wird Mittwoch wieder in die Schule gehen und ist dort auch gut aufgehoben. Er hat eine tolle Lehrerin.... allerdings war ich überrascht, wie viel mehr ich aus ihm rausholen kann, wenn ich allein und intensiv mit ihm lerne.
Deshalb bin ich auch gerade im Thema, dass es ja in Deutschland eigentlich nicht möglich ist, sein Kind selbst zu unterrichten.
Generell finde ich das auch gar nicht verkehrt, da ich vor allem auch die sozialen Kontakte in der Schule für wichtig halte.
Aber es sollte Ausnahmen geben. Gerade, wo sich alle Schulen und Pädagogen das individuelle Lernen groß auf die Fahne schreiben, sollte vor allem das Schulsystem viel individueller werden.
Mein Sohn wird Mittwoch wieder in die Schule gehen und ist dort auch gut aufgehoben. Er hat eine tolle Lehrerin.... allerdings war ich überrascht, wie viel mehr ich aus ihm rausholen kann, wenn ich allein und intensiv mit ihm lerne.
24.08.2015 11:11
Lustig....wiso wird das Abi als das Non Plus Ultra angesehen? Ist es der Garant das euer Kind erfolgreich ' gelernt' hat?
Und wieviele Homis schaffen kein Abi! Das geht oft unter. Dr Ort ist nicht ausschlaggebend für einen guten Unterricht,es ist immer die lehrende Person!
Mir wäre eine Bildungspflicht zur Schulpflicht lieber.Das die Lehrer zwingt ordentlich und geduldig den Stoff nahe zu bringen und nicht nur abzuhaken.
Den dann selektieren sich die wahren Berufenen von alleine heraus und keiner wird auf Lehramt studieren weils grad bequem ist und passt.Ich kenne nur sehr wenige die geeignet sind ein guter Lehrer zu sein,ihr Leben lang.
Und wieviele Homis schaffen kein Abi! Das geht oft unter. Dr Ort ist nicht ausschlaggebend für einen guten Unterricht,es ist immer die lehrende Person!
Mir wäre eine Bildungspflicht zur Schulpflicht lieber.Das die Lehrer zwingt ordentlich und geduldig den Stoff nahe zu bringen und nicht nur abzuhaken.
Den dann selektieren sich die wahren Berufenen von alleine heraus und keiner wird auf Lehramt studieren weils grad bequem ist und passt.Ich kenne nur sehr wenige die geeignet sind ein guter Lehrer zu sein,ihr Leben lang.
24.08.2015 11:13
Zitat von Viala:
Na, aber mal ganz ehrlich... das bekommt man auch mit Schulpflicht gut vermittelt, wenn man willalso da schützt eine Schulpflicht auch nicht vor
![]()
Ich denk mal Du antwortest mir
ich meine ja, wenn das Kind in eine Schule, mal außerhalb der Familie wäre, bestünde da zumindest ne Chance, dass das Kind sieht, dass es auch anders geht. Ich finde es (auch für gut situierte Menschen) auch immer gut, mal was anderes zu sehen. Aber das ist nur ne Anmerkung gewesen und sollte kein absoluter Einwand gegen die Sache sein. Generell sollte man das Kind sehen, wobei Eltern nicht immer die objektivsten Beurteiler sind
24.08.2015 11:20
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Jani85:
Ich könnt mir das für uns gar nicht vorstellen. Obwohl mein Mann lehrer ist trau ich uns nicht zu den jungs das ganze wissen zu vermitteln das sie für ein abi brauchen. Grundschule ok. HS auch noch aber zu realschule/abi gehört ja viel mehr. an französisch würde ich bsp koplett scheitern. englisch wäre schon schwer genug. da hät ich wohl das gefühl meinem kind im weg zu stehen...
Das halte ich auch für einen großen Knackpunkt. Ich bin ja auch Lehrerin und weiß, was für eine Arbeit das ist, den eigenen Unterricht vorzubereiten. Die Vorstellung dies für viele weitere Fächer in gleicher Qualität zu erfüllen, finde ich schwierig![]()
Und ich breche mal eine Lanze für die Grundschullehrer: Auch sie müssen viel vorbereiten, didaktisch durchdringen usw... Es geht ja nicht nur darum, ob man selbst kapiert, was man da vermittelt, sondern wie... weiterführende Themen bauen darauf ja dann auf.
Für mich wäre es absolut nichts... Diese Abhängigkeit, in die sich ALLE Beteiligten geben.... Ich finde auch die sozialen Kontakte wichtig usw.
24.08.2015 11:21
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Na, aber mal ganz ehrlich... das bekommt man auch mit Schulpflicht gut vermittelt, wenn man willalso da schützt eine Schulpflicht auch nicht vor
![]()
Ich denk mal Du antwortest mirich meine ja, wenn das Kind in eine Schule, mal außerhalb der Familie wäre, bestünde da zumindest ne Chance, dass das Kind sieht, dass es auch anders geht. Ich finde es (auch für gut situierte Menschen) auch immer gut, mal was anderes zu sehen. Aber das ist nur ne Anmerkung gewesen und sollte kein absoluter Einwand gegen die Sache sein. Generell sollte man das Kind sehen, wobei Eltern nicht immer die objektivsten Beurteiler sind
![]()
Jap, war an dich
Naja, das Argument kam bisher bei jeder Homeschooling-diskussion, die ich mitbekommen habe
das Problem daran: wenn ein Kind solcher Gesinnung in die schule kommt, wird's doch vorher schon eingestimmt, dass die da lügen und Schwachsinn erzählen, dass man das nicht glauben darf etc... Gehirnwäsche quasi...
es KANN mal der ein oder andere nachdenken... aber realistisch sehe ich die Chance bei 0
24.08.2015 11:22
Zitat von Marf:
Lustig....wiso wird das Abi als das Non Plus Ultra angesehen? Ist es der Garant das euer Kind erfolgreich ' gelernt' hat?
Und wieviele Homis schaffen kein Abi! Das geht oft unter. Dr Ort ist nicht ausschlaggebend für einen guten Unterricht, es ist immer die lehrende Person !
Mir wäre eine Bildungspflicht zur Schulpflicht lieber.Das die Lehrer zwingt ordentlich und geduldig den Stoff nahe zu bringen und nicht nur abzuhaken.
Den dann selektieren sich die wahren Berufenen von alleine heraus und keiner wird auf Lehramt studieren weils grad bequem ist und passt.Ich kenne nur sehr wenige die geeignet sind ein guter Lehrer zu sein,ihr Leben lang.
Hattie lässt grüßen
: http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie- Visible-Learning
24.08.2015 11:22
Zitat von sineli:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Jani85:
Ich könnt mir das für uns gar nicht vorstellen. Obwohl mein Mann lehrer ist trau ich uns nicht zu den jungs das ganze wissen zu vermitteln das sie für ein abi brauchen. Grundschule ok. HS auch noch aber zu realschule/abi gehört ja viel mehr. an französisch würde ich bsp koplett scheitern. englisch wäre schon schwer genug. da hät ich wohl das gefühl meinem kind im weg zu stehen...
Das halte ich auch für einen großen Knackpunkt. Ich bin ja auch Lehrerin und weiß, was für eine Arbeit das ist, den eigenen Unterricht vorzubereiten. Die Vorstellung dies für viele weitere Fächer in gleicher Qualität zu erfüllen, finde ich schwierig![]()
Und ich breche mal eine Lanze für die Grundschullehrer: Auch sie müssen viel vorbereiten, didaktisch durchdringen usw... Es geht ja nicht nur darum, ob man selbst kapiert, was man da vermittelt, sondern wie... weiterführende Themen bauen darauf ja dann auf.
Für mich wäre es absolut nichts... Diese Abhängigkeit, in die sich ALLE Beteiligten geben.... Ich finde auch die sozialen Kontakte wichtig usw.
Soziale kontakte gibt's ja nicht nur in der schule
ich hatte früher ALLE freunde im Sportverein oder in der Musikschule... oder im Urlaub, etc...
24.08.2015 11:23
Zitat von Marf:
Lustig....wiso wird das Abi als das Non Plus Ultra angesehen? Ist es der Garant das euer Kind erfolgreich ' gelernt' hat?
Und wieviele Homis schaffen kein Abi! Das geht oft unter. Dr Ort ist nicht ausschlaggebend für einen guten Unterricht,es ist immer die lehrende Person!
Mir wäre eine Bildungspflicht zur Schulpflicht lieber.Das die Lehrer zwingt ordentlich und geduldig den Stoff nahe zu bringen und nicht nur abzuhaken.
Den dann selektieren sich die wahren Berufenen von alleine heraus und keiner wird auf Lehramt studieren weils grad bequem ist und passt.Ich kenne nur sehr wenige die geeignet sind ein guter Lehrer zu sein,ihr Leben lang.
seien wir mal ehrlich:was kann man heut noch mit hauptschulabschluss werden? selbst als automechatroniker brauch man heut besser ABi.
ich denk es gibt viel was man im deutschen schulsystem verbessern kann/muss aber für 99%der schüler ist da homeschooling nicht die lösung.
24.08.2015 11:24
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Na, aber mal ganz ehrlich... das bekommt man auch mit Schulpflicht gut vermittelt, wenn man willalso da schützt eine Schulpflicht auch nicht vor
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Ich denk mal Du antwortest mirich meine ja, wenn das Kind in eine Schule, mal außerhalb der Familie wäre, bestünde da zumindest ne Chance, dass das Kind sieht, dass es auch anders geht. Ich finde es (auch für gut situierte Menschen) auch immer gut, mal was anderes zu sehen. Aber das ist nur ne Anmerkung gewesen und sollte kein absoluter Einwand gegen die Sache sein. Generell sollte man das Kind sehen, wobei Eltern nicht immer die objektivsten Beurteiler sind
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Jap, war an dich![]()
Naja, das Argument kam bisher bei jeder Homeschooling-diskussion, die ich mitbekommen habe![]()
das Problem daran: wenn ein Kind solcher Gesinnung in die schule kommt, wird's doch vorher schon eingestimmt, dass die da lügen und Schwachsinn erzählen, dass man das nicht glauben darf etc... Gehirnwäsche quasi...
es KANN mal der ein oder andere nachdenken... aber realistisch sehe ich die Chance bei 0![]()
Aberhqt man ein gutes Lehrerteam, dass die Schüler auch als Menschen sieht, dann kann da vielleicht schon gegen gesteuert werden in gewissem Maße. Wenn man sensibel ist, kriegt man als Lehrer viel mit und kann auch mal helfen bzw. Wege/Hilfen aufzeigen. So mach ich das bspw.
24.08.2015 11:25
Zitat von Viala:
Zitat von sineli:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Jani85:
Ich könnt mir das für uns gar nicht vorstellen. Obwohl mein Mann lehrer ist trau ich uns nicht zu den jungs das ganze wissen zu vermitteln das sie für ein abi brauchen. Grundschule ok. HS auch noch aber zu realschule/abi gehört ja viel mehr. an französisch würde ich bsp koplett scheitern. englisch wäre schon schwer genug. da hät ich wohl das gefühl meinem kind im weg zu stehen...
Das halte ich auch für einen großen Knackpunkt. Ich bin ja auch Lehrerin und weiß, was für eine Arbeit das ist, den eigenen Unterricht vorzubereiten. Die Vorstellung dies für viele weitere Fächer in gleicher Qualität zu erfüllen, finde ich schwierig![]()
Und ich breche mal eine Lanze für die Grundschullehrer: Auch sie müssen viel vorbereiten, didaktisch durchdringen usw... Es geht ja nicht nur darum, ob man selbst kapiert, was man da vermittelt, sondern wie... weiterführende Themen bauen darauf ja dann auf.
Für mich wäre es absolut nichts... Diese Abhängigkeit, in die sich ALLE Beteiligten geben.... Ich finde auch die sozialen Kontakte wichtig usw.
Soziale kontakte gibt's ja nicht nur in der schule![]()
ich hatte früher ALLE freunde im Sportverein oder in der Musikschule... oder im Urlaub, etc...
Klar, aber denkst du, das ist ALLES auch noch leistbar, wenn Mama den Unterricht vorbereiten muss, Haushalt usw... Außerdem lernt man auch im Team zu Arbeiten usw... Man kann sich nicht entziehen nach Lust und Laune....
24.08.2015 11:26
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Na, aber mal ganz ehrlich... das bekommt man auch mit Schulpflicht gut vermittelt, wenn man willalso da schützt eine Schulpflicht auch nicht vor
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Ich denk mal Du antwortest mirich meine ja, wenn das Kind in eine Schule, mal außerhalb der Familie wäre, bestünde da zumindest ne Chance, dass das Kind sieht, dass es auch anders geht. Ich finde es (auch für gut situierte Menschen) auch immer gut, mal was anderes zu sehen. Aber das ist nur ne Anmerkung gewesen und sollte kein absoluter Einwand gegen die Sache sein. Generell sollte man das Kind sehen, wobei Eltern nicht immer die objektivsten Beurteiler sind
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Jap, war an dich![]()
Naja, das Argument kam bisher bei jeder Homeschooling-diskussion, die ich mitbekommen habe![]()
das Problem daran: wenn ein Kind solcher Gesinnung in die schule kommt, wird's doch vorher schon eingestimmt, dass die da lügen und Schwachsinn erzählen, dass man das nicht glauben darf etc... Gehirnwäsche quasi...
es KANN mal der ein oder andere nachdenken... aber realistisch sehe ich die Chance bei 0![]()
Aberhqt man ein gutes Lehrerteam, dass die Schüler auch als Menschen sieht, dann kann da vielleicht schon gegen gesteuert werden in gewissem Maße. Wenn man sensibel ist, kriegt man als Lehrer viel mit und kann auch mal helfen bzw. Wege/Hilfen aufzeigen. So mach ich das bspw.
Ich bin bei sowas ja eigentlich Idealist.. und zuversichtlich...
aber der Realist in mir rechnet die stunden zuhause und in der schule gegen (so jemand wird ja eher keine Ganztagsschule besuchen
) + Ferienzeit und sagt: nett gedacht... aber nein, unwahrscheinlich...
24.08.2015 11:26
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Na, aber mal ganz ehrlich... das bekommt man auch mit Schulpflicht gut vermittelt, wenn man willalso da schützt eine Schulpflicht auch nicht vor
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Ich denk mal Du antwortest mirich meine ja, wenn das Kind in eine Schule, mal außerhalb der Familie wäre, bestünde da zumindest ne Chance, dass das Kind sieht, dass es auch anders geht. Ich finde es (auch für gut situierte Menschen) auch immer gut, mal was anderes zu sehen. Aber das ist nur ne Anmerkung gewesen und sollte kein absoluter Einwand gegen die Sache sein. Generell sollte man das Kind sehen, wobei Eltern nicht immer die objektivsten Beurteiler sind
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Jap, war an dich![]()
Naja, das Argument kam bisher bei jeder Homeschooling-diskussion, die ich mitbekommen habe![]()
das Problem daran: wenn ein Kind solcher Gesinnung in die schule kommt, wird's doch vorher schon eingestimmt, dass die da lügen und Schwachsinn erzählen, dass man das nicht glauben darf etc... Gehirnwäsche quasi...
es KANN mal der ein oder andere nachdenken... aber realistisch sehe ich die Chance bei 0![]()
Aberhqt man ein gutes Lehrerteam, dass die Schüler auch als Menschen sieht, dann kann da vielleicht schon gegen gesteuert werden in gewissem Maße. Wenn man sensibel ist, kriegt man als Lehrer viel mit und kann auch mal helfen bzw. Wege/Hilfen aufzeigen. So mach ich das bspw.
Genau... Schule besteht ja nicht nur aus Eintrichtern von Lernstoff
.
24.08.2015 11:31
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
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Jap, war an dich![]()
Naja, das Argument kam bisher bei jeder Homeschooling-diskussion, die ich mitbekommen habe![]()
das Problem daran: wenn ein Kind solcher Gesinnung in die schule kommt, wird's doch vorher schon eingestimmt, dass die da lügen und Schwachsinn erzählen, dass man das nicht glauben darf etc... Gehirnwäsche quasi...
es KANN mal der ein oder andere nachdenken... aber realistisch sehe ich die Chance bei 0![]()
Aberhqt man ein gutes Lehrerteam, dass die Schüler auch als Menschen sieht, dann kann da vielleicht schon gegen gesteuert werden in gewissem Maße. Wenn man sensibel ist, kriegt man als Lehrer viel mit und kann auch mal helfen bzw. Wege/Hilfen aufzeigen. So mach ich das bspw.
Ich bin bei sowas ja eigentlich Idealist.. und zuversichtlich...
aber der Realist in mir rechnet die stunden zuhause und in der schule gegen (so jemand wird ja eher keine Ganztagsschule besuchen) + Ferienzeit und sagt: nett gedacht... aber nein, unwahrscheinlich...
![]()
dann können wir ja einen Großteil der Kinder eh aufgeben... Sorry, mir ist das zu einfach aus der Affaire gezogen. Aber lassen wir das.
24.08.2015 11:31
Zitat von sineli:
Zitat von Viala:
Zitat von sineli:
Zitat von zuckerlie:
...
Und ich breche mal eine Lanze für die Grundschullehrer: Auch sie müssen viel vorbereiten, didaktisch durchdringen usw... Es geht ja nicht nur darum, ob man selbst kapiert, was man da vermittelt, sondern wie... weiterführende Themen bauen darauf ja dann auf.
Für mich wäre es absolut nichts... Diese Abhängigkeit, in die sich ALLE Beteiligten geben.... Ich finde auch die sozialen Kontakte wichtig usw.
Soziale kontakte gibt's ja nicht nur in der schule![]()
ich hatte früher ALLE freunde im Sportverein oder in der Musikschule... oder im Urlaub, etc...
Klar, aber denkst du, das ist ALLES auch noch leistbar, wenn Mama den Unterricht vorbereiten muss, Haushalt usw... Außerdem lernt man auch im Team zu Arbeiten usw... Man kann sich nicht entziehen nach Lust und Laune....
Natürlich...
ich sehe das ganze wie geschrieben nicht als Lösung für ALLE...
aber die, für die Homeschooling eine alternative ist, ist das eine lösung... weil es eben kein Problem ist, auch selbst zu lernen und zu erarbeiten... das läuft dann ja nicht ab wie im Unterricht... sondern das Endziel wird gesteckt, der weg ist variabel...
Die "tolle" Teamarbeit in der SChule hab ich übrigens gefressen...
Bis zum ende der Realschule sah das so aus, dass meine Ideen ausschließlich dann angenommen wurden, wenn der Lehrer sie eingeworfen hat... sonst wurde ich schlicht ignoriert und war gezwungen, eine weniger gute arbeit abzuliefern... in der Berufsschule wars dann andersrum... ich hab den Löwenanteil gemacht und die aufgaben verteilt...
Ich kann bis heute nicht in Gruppen arbeiten, weil ich es schlichtweg nicht kann... ich bin dazu nicht in der lage... trotz 13 jahren schule + 2 jahre Berufsschule...
Aber ich habe eben andere Fähigkeiten... die in der schule übrigens schnurz waren... bis auf wenige ausnahmen...
24.08.2015 11:32
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
Zitat von zuckerlie:
Zitat von Viala:
...
Aberhqt man ein gutes Lehrerteam, dass die Schüler auch als Menschen sieht, dann kann da vielleicht schon gegen gesteuert werden in gewissem Maße. Wenn man sensibel ist, kriegt man als Lehrer viel mit und kann auch mal helfen bzw. Wege/Hilfen aufzeigen. So mach ich das bspw.
Ich bin bei sowas ja eigentlich Idealist.. und zuversichtlich...
aber der Realist in mir rechnet die stunden zuhause und in der schule gegen (so jemand wird ja eher keine Ganztagsschule besuchen) + Ferienzeit und sagt: nett gedacht... aber nein, unwahrscheinlich...
![]()
dann können wir ja einen Großteil der Kinder eh aufgeben... Sorry, mir ist das zu einfach aus der Affaire gezogen. Aber lassen wir das.![]()
Ne, mir geht's dabei lediglich um solche Ideologien wie Sekten oder ähliches... also wo wirklich mit kopfwäscheähnlichen Methoden gearbeitet wird...
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