Mütter- und Schwangerenforum

Ich bin nicht dein bester Freund, Kind!

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12.08.2016 18:46
Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Ich scheine einen Teil der Diskussion verpasst zu haben. In meiner Erinnerung hat niemand über Grenzen gesprochen.

Ich hab es ab und an erwähnt.Lies einfach nochmal alles durch dann findest du es sicher.


Und dann hast du zu dir selbst gesagt, dass das einem Feldwebel gleiche?

Nein,ich habe gefragt was einige denken, was man mit Grenzen meint.


Ich sehe keine Frage
Jani85
27577 Beiträge
12.08.2016 18:54
Zitat von Mocca:

Also mein Sohn (5 Jahre) hat mir erst vor kurzem erläutert, dass "es nie genug ist!!!" Als ich ihm im Spielzeugladen sagte, dass er sich ein Buch und ein Spielzeug aussuchen durfte und das für heute reicht.

Ich würde gerne mal auf das Ausgangs-Video zurück kommen.
Die Dame ist nicht gerade eine Leuchte.
Ich habe mich lange gefragt, ob das gestaget ist oder sie immer so aussieht und wirklich aufgebracht war.
In jedem Fall straft jede Ihrer Handlungen ihre Worte Lügen:
Sie tut das, was in Hollywood-Filmen immer bei Liebeskummer gemacht wird - saufen und einen Liter Eis verdrücken (mit Schoko-Chips!!!).
Sie WILL doch eigentlich die Freundin ihrer Kinder sein, weil sie sich für die coolste Mutti von allen hält. Weil sie aber nicht das Rüstzeug hat, um das zu sein, behauptet sie vor sich und der Welt, dass es gaaaanz schlecht ist, die Freundin der Kinder zu sein.
Weit vorne hat jemand geschrieben, dass die mal dringend in den Arm genommen gehört. Da kann ich nur zustimmen - auch wenn ich sie für doof wie'n Meter Feldweg halte.

Sie sagte aber etwas, wo ich innerlich zustimmte und bis gerade nicht sagen konnte warum:
Ich muss nicht die beste Freundin meiner Kinder sein, das ist doch gruselig! (so sinngemäß)
Das hängt mit meinem Freundschaftsbegriff zusammen.
Ich glaube, ich kann versuchen, meinem Kind eine Freundin zu sein, aber mein Kind kann mir kein Freund sein.
Damit meine ich, dass eine Freundschaft auf Augenhöhe geführt werden muss und es eben Themen gibt, mit denen ein Kind (auch ein Teenager) nicht umgehen kann.
Meiner Freundin erzähle ich, dass ich totalen Mist auf der Arbeit gebaut habe und Angst habe am Montag hin zu gehen, weil ich mich fürchte meinen Job zu verlieren. - Meinem Kind sage ich höchstens, dass ich einen Fehler gemacht habe über den ich mich sehr ärgere.
Meiner Freundin erzähle ich, wenn mein Partner mich belogen und betrogen hat. Meinem Kind sicher nicht.

Ich werde also stolz sein, wenn mein Sohn mir erzählt, wenn er den ersten Liebeskummer hat oder wenn er seine Freundin verletzt hat und nicht weiß wie er es wieder gut machen soll oder Probleme in der Schule hat und und und…
Wenn er aber außer mir niemanden hat, mit dem er diese Probleme bespricht, dann halte ich das für nicht gut für ihn.


Genau das sehe ich auch so. Ich wollte es gerade schreiben

.
.
Bei uns klappt das im Supermarkt übrigens nicht. Meine Kinder gehen sehr gerne mit und wenn ich heute alles gekauft hätte hätte ich NEBEN Salzstangen, Brezeln, Minzbonbons und Monte auch noch rosa GLitzerstreusel (die keiner mag), Schokopudding (den keiner mag) Milchschnitten, Eiswaffeln (fliegt noch ein BErg rum und, ihr erratet es - niemand isst sie) Kinderpingui, Pudding und noch so einiges mehr gekauft
Jani85
27577 Beiträge
12.08.2016 18:56
Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Ich scheine einen Teil der Diskussion verpasst zu haben. In meiner Erinnerung hat niemand über Grenzen gesprochen.

Ich hab es ab und an erwähnt.Lies einfach nochmal alles durch dann findest du es sicher.


Und dann hast du zu dir selbst gesagt, dass das einem Feldwebel gleiche?

Nein,ich habe gefragt was einige denken, was man mit Grenzen meint.


Da zb?!

Zitat von faerie:

Keiner behauptet irgendwo, dass ich der Wunscherfüllungsautomat meiner Kinder bin.
Es geht darum, Bedürfnisse zu respektieren , auch wenn man sie manchmal nicht erfüllen kann.
Einfach diese "Halt die Fresse, ich sitz am längeren Hebel" Mentalität abzulegen.
Bei vielen ist es ja nicht nur so, dass Dinge verboten wird, sondern dass den Kindern zusätzlich unterschwellig verboten wird, sich darüber zu beklagen. Zorn zu empfinden. Ein Kind, das einen Wutanfall bekommt (der ja aus der Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber der temporären Situation resultiert, plus der noch nicht vollständig ausgebildeten Fähigkeit des Kindes, die Konsequenzen seiner Wünsche abzuschätzen), wird oft genau für diesen Anfall auch noch ausgeschimpft. Eltern kommunizieren also nicht nur: "Du darfst nicht einfach den Schokoriegel aus dem Regal nehmen", sondern zusätzlich: "Und wage es ja nicht, dich über dieses Verbot aufzuregen, sonst wirst du bestraft" (durch sogenannte "Konsequenzen", oder auch öffentliches Ausschimpfen, Liebesentzug bis es wieder "brav" ist etc.)

Mein Großer ist auch manchmal sauer, wenn er nicht so darf, wie er will, weil es manchmal nicht anders geht. Aber ich werde mich hüten, ihn für seine Wut auszulachen oder zu bestrafen oder einen auf "Ich bin der Diktator, also füge dich" zu machen.


12.08.2016 18:58
Ich sehe auch da nichts von Grenzen.
12.08.2016 18:59
Zitat von shelyra:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

...


Naja,... Mein Gedankengang dazu. Ich lese hier unglaublich oft, dass die Löhne, ob nun beide Elternteile arbeiten oder nur einer, der Familie gehört etc. Aber ist der 4-jährige nicht auch Teil der Familie? Ist es nicht auch sein Geld? Sicher nur anteilig, aber die Situation kann man ja entschärfen, indem man eine Kinderkasse schafft. Er will das Auto? Okay. Guck das haben wir in der Kasse, ich nehme das jetzt raus.... Das verstehen sich 2-jährige. Und ich muss nicht mein sagen.
Hab ich übrigens auch nie, Kleinigkeiten die er beim einkaufen wollte, gab's auch immer.


Teil der Familie? Ein vierjähriger? Wo kommen wir da hin? Er lebt ja auch im Keller und nicht bei uns in der Wohnung mit. Okay - Scherz beiseite.

Ja, natürlich ist er ein Teil der Familie und natürlich "gehört" ihm auch ein Teil des Geldes - aber dennoch kann ich nicht immer alles kaufen was er möchte. Ich sagte ja auch nicht, dass er nie ein Auto/Zeitschrift/Süßkram bekommt, aber das Ausmaß bestimme nun mal ich.
Und wenn er dann sein "Taschengeld" hat und das leer ist? Was sag ich dann? Es ist leer bekommst also kein Auto? Ja? Dann kann ich doch auch gleich sagen, nein - heute gibts kein Auto. Unbequem dieses Nein! Weil man sofort die Diskussion im Laden hat - aber an der Tatsache ändert es nichts.

Ich bin die letzte die nur um mein Sohn zu ärgern nein sagt, aber ich finde trotzdem auch, dass es eben Grenzen geben muss. Und das nächste mal kann er sich ja wieder eins aussuchen Doch wenn ich zu allem ja sag - dann hätte ich da ein Dutzend Pudding im Einkaufswagen, etliche Süßigkeiten und dann noch Spielsachen - ach die Zeitschriften hab ich vergessen. Und das ganze dann - spätestens ab nächstes Jahr - drei mal. Das geht eben nicht.

aber so lernen die kinder mit geld umzugehen.
wenn es leer ist dann kann man nichts mehr kaufen. spar ich es, dann kann ich mir größeres kaufen.
es ist für sie also nachvollziehbar warum es heute kein auto gibt wenn nichts mehr in ihrer kasse ist! aber ein "nein" ohne erklärung fordert das bocken heraus. gibt auf jeden fall knatsch

das verstehen sogar kleinere kinder (meine gerade 4 gewordene tochter kapiert das zumindest schon etwas länger)


Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?

Darf sich, um auf das Anfangsvideo zurück zukommen, eine Mama nicht mehr einfach denken "ok, dann findest du mich halt gerade doof"? Ist die ganze Erziehung die wir und/oder unsere Vorfahren erlebt und gelebt haben nun falsch? Ist doch nicht so, dass nur Psychos dabei entstanden sind oder hatten die einfach genetisch das Glück?
Und wer entscheidet welche "Erziehung" richtig ist und vor allem richtig für das eigene Kind? Natürlich kann es klappen dass der Naschschrank immer zugängig ist. Klappt bei meinen jüngsten auch super. Er weiß das er sich bedienen darf, weiß aber auch das es nicht gesund ist. Der Große hat die gleichen Infos und die gleichen Rechte würde sich aber nur von Süßigkeiten ernähren. Schon ausprobiert.
12.08.2016 19:06
Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von shelyra:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Teil der Familie? Ein vierjähriger? Wo kommen wir da hin? Er lebt ja auch im Keller und nicht bei uns in der Wohnung mit. Okay - Scherz beiseite.

Ja, natürlich ist er ein Teil der Familie und natürlich "gehört" ihm auch ein Teil des Geldes - aber dennoch kann ich nicht immer alles kaufen was er möchte. Ich sagte ja auch nicht, dass er nie ein Auto/Zeitschrift/Süßkram bekommt, aber das Ausmaß bestimme nun mal ich.
Und wenn er dann sein "Taschengeld" hat und das leer ist? Was sag ich dann? Es ist leer bekommst also kein Auto? Ja? Dann kann ich doch auch gleich sagen, nein - heute gibts kein Auto. Unbequem dieses Nein! Weil man sofort die Diskussion im Laden hat - aber an der Tatsache ändert es nichts.

Ich bin die letzte die nur um mein Sohn zu ärgern nein sagt, aber ich finde trotzdem auch, dass es eben Grenzen geben muss. Und das nächste mal kann er sich ja wieder eins aussuchen Doch wenn ich zu allem ja sag - dann hätte ich da ein Dutzend Pudding im Einkaufswagen, etliche Süßigkeiten und dann noch Spielsachen - ach die Zeitschriften hab ich vergessen. Und das ganze dann - spätestens ab nächstes Jahr - drei mal. Das geht eben nicht.

aber so lernen die kinder mit geld umzugehen.
wenn es leer ist dann kann man nichts mehr kaufen. spar ich es, dann kann ich mir größeres kaufen.
es ist für sie also nachvollziehbar warum es heute kein auto gibt wenn nichts mehr in ihrer kasse ist! aber ein "nein" ohne erklärung fordert das bocken heraus. gibt auf jeden fall knatsch

das verstehen sogar kleinere kinder (meine gerade 4 gewordene tochter kapiert das zumindest schon etwas länger)


Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?



Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.
Marf
30249 Beiträge
12.08.2016 19:07
Zitat von Jani85:

Zitat von Marf:

Zitat von Hecate:

Zitat von Marf:

...


Und dann hast du zu dir selbst gesagt, dass das einem Feldwebel gleiche?

Nein,ich habe gefragt was einige denken, was man mit Grenzen meint.


Da zb?!

Zitat von faerie:

Keiner behauptet irgendwo, dass ich der Wunscherfüllungsautomat meiner Kinder bin.
Es geht darum, Bedürfnisse zu respektieren , auch wenn man sie manchmal nicht erfüllen kann.
Einfach diese "Halt die Fresse, ich sitz am längeren Hebel" Mentalität abzulegen.
Bei vielen ist es ja nicht nur so, dass Dinge verboten wird, sondern dass den Kindern zusätzlich unterschwellig verboten wird, sich darüber zu beklagen. Zorn zu empfinden. Ein Kind, das einen Wutanfall bekommt (der ja aus der Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber der temporären Situation resultiert, plus der noch nicht vollständig ausgebildeten Fähigkeit des Kindes, die Konsequenzen seiner Wünsche abzuschätzen), wird oft genau für diesen Anfall auch noch ausgeschimpft. Eltern kommunizieren also nicht nur: "Du darfst nicht einfach den Schokoriegel aus dem Regal nehmen", sondern zusätzlich: "Und wage es ja nicht, dich über dieses Verbot aufzuregen, sonst wirst du bestraft" (durch sogenannte "Konsequenzen", oder auch öffentliches Ausschimpfen, Liebesentzug bis es wieder "brav" ist etc.)

Mein Großer ist auch manchmal sauer, wenn er nicht so darf, wie er will, weil es manchmal nicht anders geht. Aber ich werde mich hüten, ihn für seine Wut auszulachen oder zu bestrafen oder einen auf "Ich bin der Diktator, also füge dich" zu machen.





Hm....in meine Augen ist das Zwang. Übertrieben ,sinnlos und unangebracht.Ich kenne auch niemanden der so mit seinen Kindern spricht.

Aber so siehts halt jeder anders oder nicht.
12.08.2016 19:14
Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von shelyra:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

...

aber so lernen die kinder mit geld umzugehen.
wenn es leer ist dann kann man nichts mehr kaufen. spar ich es, dann kann ich mir größeres kaufen.
es ist für sie also nachvollziehbar warum es heute kein auto gibt wenn nichts mehr in ihrer kasse ist! aber ein "nein" ohne erklärung fordert das bocken heraus. gibt auf jeden fall knatsch

das verstehen sogar kleinere kinder (meine gerade 4 gewordene tochter kapiert das zumindest schon etwas länger)


Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?



Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.


Öhm...um auf dein Beispiel einzugehen, mein Mann sagt mir das schon so, oder ich ihm. "Findest du nicht das du schon genug Schuhe hast?" oder "Schon wieder neue Schuhe?" oder ich zu ihm "Muss es schon wieder ein neues PC Spiel sein?" Warum auch nicht?

Wenn mein Kind 100 Autos daheim hat und mit keinem spielt, dann sag ich "Nein, du bekommst keins, weil ich finde das du schon genug hast" oder "Nein, ich möchte dir nicht schon wieder eins kaufen." warum soll ich ihn anlügen und sagen "Mama hat nicht genug Geld dabei" ? Oder zumindest eine Aussage verschönern? Mein Kind definiert meine Liebe doch nicht damit wie viele Autos er von mir bekommt, denn wenn das so wäre, dann hätte ich wirklich einen großen Fehler gemacht.

12.08.2016 19:16
Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von shelyra:

...


Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?



Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.


Öhm...um auf dein Beispiel einzugehen, mein Mann sagt mir das schon so, oder ich ihm. "Findest du nicht das du schon genug Schuhe hast?" oder "Schon wieder neue Schuhe?" oder ich zu ihm "Muss es schon wieder ein neues PC Spiel sein?" Warum auch nicht?

Wenn mein Kind 100 Autos daheim hat und mit keinem spielt, dann sag ich "Nein, du bekommst keins, weil ich finde das du schon genug hast" oder "Nein, ich möchte dir nicht schon wieder eins kaufen." warum soll ich ihn anlügen und sagen "Mama hat nicht genug Geld dabei" ? Oder zumindest eine Aussage verschönern? Mein Kind definiert meine Liebe doch nicht damit wie viele Autos er von mir bekommt, denn wenn das so wäre, dann hätte ich wirklich einen großen Fehler gemacht.


Wir reden aneinander vorbei. Es geht nicht um das Auto sondern um die Beziehung. Um die Emotion und Kommunikation.
12.08.2016 19:24
Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

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Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.


Öhm...um auf dein Beispiel einzugehen, mein Mann sagt mir das schon so, oder ich ihm. "Findest du nicht das du schon genug Schuhe hast?" oder "Schon wieder neue Schuhe?" oder ich zu ihm "Muss es schon wieder ein neues PC Spiel sein?" Warum auch nicht?

Wenn mein Kind 100 Autos daheim hat und mit keinem spielt, dann sag ich "Nein, du bekommst keins, weil ich finde das du schon genug hast" oder "Nein, ich möchte dir nicht schon wieder eins kaufen." warum soll ich ihn anlügen und sagen "Mama hat nicht genug Geld dabei" ? Oder zumindest eine Aussage verschönern? Mein Kind definiert meine Liebe doch nicht damit wie viele Autos er von mir bekommt, denn wenn das so wäre, dann hätte ich wirklich einen großen Fehler gemacht.


Wir reden aneinander vorbei. Es geht nicht um das Auto sondern um die Beziehung. Um die Emotion und Kommunikation.


Aber ich erkläre es ihm ja und natürlich sag ich nicht einfach ohne Grund "nein"
12.08.2016 19:35
Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von shelyra:

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Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?



Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.


Öhm...um auf dein Beispiel einzugehen, mein Mann sagt mir das schon so, oder ich ihm. "Findest du nicht das du schon genug Schuhe hast?" oder "Schon wieder neue Schuhe?" oder ich zu ihm "Muss es schon wieder ein neues PC Spiel sein?" Warum auch nicht?

Wenn mein Kind 100 Autos daheim hat und mit keinem spielt, dann sag ich "Nein, du bekommst keins, weil ich finde das du schon genug hast" oder "Nein, ich möchte dir nicht schon wieder eins kaufen." warum soll ich ihn anlügen und sagen "Mama hat nicht genug Geld dabei" ? Oder zumindest eine Aussage verschönern? Mein Kind definiert meine Liebe doch nicht damit wie viele Autos er von mir bekommt, denn wenn das so wäre, dann hätte ich wirklich einen großen Fehler gemacht.


Naja, das hätte ich einmal tun müssen, dann käme er mit dem Totschlagargument: Kaufst du dir auch keine Bücher mehr, weil du schon genug hast? Liegen ja nur im Regal.... Und da kommen wir dann auf Augenhöhe. Denn da hat er verdammt Recht. Und er bekäme in dem Moment das 101. Auto.
12.08.2016 19:47
Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Hecate:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von shelyra:

...


Ist ja nicht so, dass ich da stehe und einfach Nein sage. Natürlich erkläre ich es warum. z.B. Weil ich nur 20€ dabei habe und das eben nur für den Einkauf reicht und das er gerne das nächste mal wieder was sich raussuchen kann. Das bedeutet nicht, dass er weiter vorne sich nicht schon einen Joghurt aussuchen durfte, oder eine Packung Kekse. Und natürlich könnte ich sagen, er könne ja gerne das Auto haben - müsse dafür aber die Kekse z.b. zurück legen. Von meinem Kind würde dann aber eher ein "ich will aber beides haben" kommen.

Ich stelle mir hier gerade ernsthaft die Frage ob mein Kind so ein "seltsamer Fall" ist? Oder ich so eine schlechte Mutter, weil ich nicht alles mit "Legosteine" oder sonst wie, ihm erkläre? Darf in der heutigen Zeit ein Elternteil (oder beide) nicht mehr einfach NEIN sagen ohne ein schlechtes Gewissen "eingeredet" zubekommen?



Aber ein "Tut mir leid, dass ist nicht mehr drin." ist doch eine vollkommen andere Aussage als ein "Nein, ich will dir das nicht kaufen!"

Stell dir mal vor dein Mann bringt alleine das Geld nach Hause und du brauchst neue Schuhe. Nun sagt er dir:
a) "Tut mir leid Schatz, die sind diesen Monat einfach nicht mehr im Budget. Lass uns nächsten Monat darüber sprechen."
b) "Nein, ich WILL die DIR einfach nicht kaufen! Du hast doch noch 2 Paar Schuhe!"

Was löst beides in dir aus?

Darum geht es. Es sind zwei völlig verschiedene Botschaften.


Öhm...um auf dein Beispiel einzugehen, mein Mann sagt mir das schon so, oder ich ihm. "Findest du nicht das du schon genug Schuhe hast?" oder "Schon wieder neue Schuhe?" oder ich zu ihm "Muss es schon wieder ein neues PC Spiel sein?" Warum auch nicht?

Wenn mein Kind 100 Autos daheim hat und mit keinem spielt, dann sag ich "Nein, du bekommst keins, weil ich finde das du schon genug hast" oder "Nein, ich möchte dir nicht schon wieder eins kaufen." warum soll ich ihn anlügen und sagen "Mama hat nicht genug Geld dabei" ? Oder zumindest eine Aussage verschönern? Mein Kind definiert meine Liebe doch nicht damit wie viele Autos er von mir bekommt, denn wenn das so wäre, dann hätte ich wirklich einen großen Fehler gemacht.


Fällt dir eigentlich auf das du bei den Beispielen die dich und deinen Mann betreffen das wort NEIN nicht verwendest bei denen die dein Kund betreffen aber schon?

Der Ton macht die Musik oder wie in diesem Fall der Satzbau

Selbst mein nicht mal 2 jährige versteht warum er im Laden nicht 100 quetschtüten haben kann wenn ich es ihm erkläre, wenn ich sage NeIn du hattest schon genug hätte ich die ganz typische Kleinkind-schmeißt-sich-auf-den-Boden-Szenerie
cooky
12602 Beiträge
12.08.2016 20:24
Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Adara:

Für die wirklich Interessierten:
http://kraetzae.de/erziehung/erziehen_ist_gemein/


Habs kurz angelesen - so wie es da geschrieben wird - nein Danke.

Ich finde ein Miteinander sehr wichtig, aber es gibt Punkte da "erziehe" ich.
z.B. nein ich kaufe das "Auto" jetzt nicht. Klar hab ich da die Macht. Mein Sohn mit 4 Jahren verdient nun mal noch kein Geld.

Oder früh um 7 Uhr - aufstehen. Klar. Ich muss zur Arbeit und er davor in den KIGA. Soll ich meinem Chef sagen: Sry, komm heute später oder gar nicht, weil mein Kind das Bedürfnis hat Zuhause zu bleiben?

Und andererseits gibt es Dinge da lasse ich mich vollkommen auf ihn ein. Wenn Ferien sind zum Beispiel muss ich nicht einen festen Tagesablauf befolgen, wo ist das Problem wenn wir erst um 9:30 Uhr aufstehen und um 11 Uhr erst frühstücken?

Wieso widerspricht es AP, dass das Kind aufstehen soll (auch wenn es müde ist) wenn man zur Arbeit MUSS?
Irgendwo muss das Geld fürs Autobedürfnis ja herkommen nech

Es sind einfach diese zahlreichen sinnlosen Machtkämpfe die viele Eltern mit ihren Kindenr ausfechten. Vlt. erziehen nicht mehr viele autoritär, aber viele haben diese "weil man das so macht" Gedanken total verinnerlicht.

Vielleicht können Kinder nicht alles genau voraussehen, aber sie sind weit aus kompetenter und werden sooft degradiert. Man ist als Familie doch eine Gemeinschaft.
Hier sind wir eigentlich auf einer Wellenlänge was das angeht mein Partner und ich. Aber vor kurzem gab es eine Situation in der ich auch dachte, wirklich? Kind und ich haben gebacken. Er legte einen Keks zum Abkühlen für sie nach draußen, als er ihn wieder reinholte zerbrach er. Sie wurde sauer und wollte ihn nicht essen. Er sagte ihr, der würde doch genau wie die anderen schmecken, sie könnte danach einen ganzen haben. Nun hätte sie doch erst den. Sie wurde wütend. Er sagte wieder, das sei doch vom Geschmack kein Unterschied was ja nüchtern betrachtet auch stimmt. Aber würde man einem Erwachsenen auch sowas sagen? Nee sorry Tante Waltraud, iss mal eben das matschige Stück dass ich dir auf den Teller gepackt hab, ein hübscheres Kuchenstück gibts erst danach. Aber schmeckt trotzdem töfte.
Ein Kind muss aber, weil? Ja wieso? Weil es ein Kind ist?

Und im Kiga diese Kämpfe beim Abholen, sie man so mitbekommt. Nein, es regnet zieh die Gummistiefel zum Auto an! Und Mutti steht in Ballerinas daneben, Kind wird sauer, Mutti wird sauer. Wäre das Kind gestorben wenn es mit nackten Füßen zum Auto gedackelt wäre? Nein, aber man macht das eben nicht.

Wieso kommt es einem bei so vielen Leute so vor als sei man kein Team sondern wegen Kleinigkeiten auf Konfrontation?

Es müssen Zähne geputzt werden, es muss sich angeschnallt werden, hier muss auch der Spielkram im Wohnzimmer zusammen zur Seite geräumt werden, da es ein Gemeinschaftsraum ist, bei manchen müssen bestimmte Medikamente eingenommen werden etc.

Aber wieso MUSS man alles bei Tisch probieren? Wieso MÜSSEN es die gleichen Socken sein? Wieso MUSS jeden Abend das Kinderzimmer aufgeräumt werden?
Jani85
27577 Beiträge
12.08.2016 20:44
Zitat von cooky:

Zitat von Mama-u-Krümmel:

Zitat von Adara:

Für die wirklich Interessierten:
http://kraetzae.de/erziehung/erziehen_ist_gemein/


Habs kurz angelesen - so wie es da geschrieben wird - nein Danke.

Ich finde ein Miteinander sehr wichtig, aber es gibt Punkte da "erziehe" ich.
z.B. nein ich kaufe das "Auto" jetzt nicht. Klar hab ich da die Macht. Mein Sohn mit 4 Jahren verdient nun mal noch kein Geld.

Oder früh um 7 Uhr - aufstehen. Klar. Ich muss zur Arbeit und er davor in den KIGA. Soll ich meinem Chef sagen: Sry, komm heute später oder gar nicht, weil mein Kind das Bedürfnis hat Zuhause zu bleiben?

Und andererseits gibt es Dinge da lasse ich mich vollkommen auf ihn ein. Wenn Ferien sind zum Beispiel muss ich nicht einen festen Tagesablauf befolgen, wo ist das Problem wenn wir erst um 9:30 Uhr aufstehen und um 11 Uhr erst frühstücken?

Wieso widerspricht es AP, dass das Kind aufstehen soll (auch wenn es müde ist) wenn man zur Arbeit MUSS?
Irgendwo muss das Geld fürs Autobedürfnis ja herkommen nech

Es sind einfach diese zahlreichen sinnlosen Machtkämpfe die viele Eltern mit ihren Kindenr ausfechten. Vlt. erziehen nicht mehr viele autoritär, aber viele haben diese "weil man das so macht" Gedanken total verinnerlicht.

Vielleicht können Kinder nicht alles genau voraussehen, aber sie sind weit aus kompetenter und werden sooft degradiert. Man ist als Familie doch eine Gemeinschaft.
Hier sind wir eigentlich auf einer Wellenlänge was das angeht mein Partner und ich. Aber vor kurzem gab es eine Situation in der ich auch dachte, wirklich? Kind und ich haben gebacken. Er legte einen Keks zum Abkühlen für sie nach draußen, als er ihn wieder reinholte zerbrach er. Sie wurde sauer und wollte ihn nicht essen. Er sagte ihr, der würde doch genau wie die anderen schmecken, sie könnte danach einen ganzen haben. Nun hätte sie doch erst den. Sie wurde wütend. Er sagte wieder, das sei doch vom Geschmack kein Unterschied was ja nüchtern betrachtet auch stimmt. Aber würde man einem Erwachsenen auch sowas sagen? Nee sorry Tante Waltraud, iss mal eben das matschige Stück dass ich dir auf den Teller gepackt hab, ein hübscheres Kuchenstück gibts erst danach. Aber schmeckt trotzdem töfte.
Ein Kind muss aber, weil? Ja wieso? Weil es ein Kind ist?


Und im Kiga diese Kämpfe beim Abholen, sie man so mitbekommt. Nein, es regnet zieh die Gummistiefel zum Auto an! Und Mutti steht in Ballerinas daneben, Kind wird sauer, Mutti wird sauer. Wäre das Kind gestorben wenn es mit nackten Füßen zum Auto gedackelt wäre? Nein, aber man macht das eben nicht.

Wieso kommt es einem bei so vielen Leute so vor als sei man kein Team sondern wegen Kleinigkeiten auf Konfrontation?

Es müssen Zähne geputzt werden, es muss sich angeschnallt werden, hier muss auch der Spielkram im Wohnzimmer zusammen zur Seite geräumt werden, da es ein Gemeinschaftsraum ist, bei manchen müssen bestimmte Medikamente eingenommen werden etc.

Aber wieso MUSS man alles bei Tisch probieren? Wieso MÜSSEN es die gleichen Socken sein? Wieso MUSS jeden Abend das Kinderzimmer aufgeräumt werden?

^DAS wrde ich tatsächlich. Weil hässlicher Kuchen auch schmeckt. Ich tu doch kein Essen weg weils nicht 100% hübsch ist. Und ich erwarte gerade von erwachsenen das sie das essen. Bei Kindern würde ich da tatsächlich die Ansprüche runter schrauben. Meinem Mann gebe ich eher den zerbrochenen Keks als dem Kind (aber mehr weil ich keinen Bock auf das gejaul habe als das ich finde das das eine total Prima (nicht) erziehungsmethode ist)
Mocca
4470 Beiträge
12.08.2016 20:48
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Mama-u-Krümmel:



Naja, das hätte ich einmal tun müssen, dann käme er mit dem Totschlagargument: Kaufst du dir auch keine Bücher mehr, weil du schon genug hast? Liegen ja nur im Regal.... Und da kommen wir dann auf Augenhöhe. Denn da hat er verdammt Recht. Und er bekäme in dem Moment das 101. Auto.

Echt? Wenn Dein Kind nicht mit Autos spielt? - Gut, ein Auto ist meistens nicht die Welt, das ist mir klar...
Aber der Schnuppel liebt es Puzzle zu kaufen. Wann immer er ein Puzzel sieht, will er es haben und ich würde es auch gener kaufen, denn ich finde Puzzle total gut, aber er hasst es sie zu machen.
Er hat bestimmt 10 Puzzle, von denen die Hälfte nicht ein einziges mal fertig gelegt wurden.
Da sag ich ihm, dass ich ihm gerne Puzzle kaufe, wenn er zu Hause mal mit denen spielt, die schon da sind, ich ihm jetzt lieber ein Hürspiel oder so kaufe.
Einmal haben wir abgemacht, dass ich ein Puzzle kaufe und es in die Schublade lege. Wenn er bis Ostern (war noch etwa 2 Monate hin) eins seiner anderen Puzzle fertig legte, bekommt er es sofort. Wenn nicht, dann schenke ich es zu Ostern einem Bekannten.
Er hat eins seiner Puzzle gelegt und ich habe es ihm gegeben. Es wurde bisher noch nicht mit dem Hintern angeschaut...
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